Nicht jede Verschlechterung ist ein Schub. Wie sich echter Schub, Pseudoschub bei Fieber oder Hitze, das Uhthoff-Phänomen und sekundenkurze paroxysmale Symptome unterscheiden – und wann ärztliche Abklärung nötig ist.

  • Abschnitt 64 bis 70 von 441
  • Stand: 29. September 2026
  • zur Übersicht
Wichtiger Hinweis

Dieser Artikel ist eine wissenschaftlich orientierte, allgemein verständliche Übersicht und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Therapieentscheidung. Gerade bei Multipler Sklerose (MS) hängt die optimale Behandlung von Alter, Verlaufsform, Krankheitsaktivität, MRT-Befunden, Begleiterkrankungen, Kinderwunsch, Infektionsrisiken, Impfstatus und vielen weiteren Faktoren ab. Bei Kindern und Jugendlichen sollte die Betreuung möglichst in einem Zentrum mit Erfahrung in pädiatrischer Neuroimmunologie erfolgen.

Der Artikel dient der medizinischen Information. Er ersetzt keine individuelle Diagnose oder Therapieentscheidung durch Neurologie, Neuropädiatrie oder ein spezialisiertes MS-Zentrum.

64 Schub oder Pseudoschub?

Ein echter Schub entsteht durch neue entzündliche Aktivität. Ein Pseudoschub verstärkt alte Symptome ohne neue Läsion.

Typische Pseudoschub-Auslöser: Fieber, Harnwegsinfekt, andere Infektion, starke Hitze, Schlafmangel und extreme Belastung.

Ein Patient mit alter Beinschwäche, die während eines fieberhaften Harnwegsinfekts für zwei Tage schlechter wird und nach Antibiotikatherapie wieder auf Ausgangsniveau zurückkehrt, hat eher einen Pseudoschub. Neue anhaltende Doppelbilder ohne Infektion sind eher verdächtig auf echte Aktivität.

MRT ist nicht bei jedem vermuteten Schub zwingend nötig, aber bei atypischen Symptomen, diagnostischer Unsicherheit oder Therapieentscheidung hilfreich.

Schub, Pseudoschub, Uhthoff, kurze Attacken – was kennzeichnet was?

Eine Lesehilfe, keine Selbstdiagnose: Ob es ein Schub ist, beurteilt die Ärztin oder der Arzt. Wählen Sie eine Situation – darunter steht, woran der Ratgeber sie festmacht und was er jeweils zu tun nennt.

Schub

Neue Beschwerden ärztlich beurteilen lassen

Was ihn kennzeichnet: neue oder deutlich verstärkte neurologische Beschwerden durch neue entzündliche Aktivität, die typischerweise mindestens 24 Stunden anhalten, zeitlich von einem früheren Ereignis getrennt sind und nicht besser durch Fieber, Infektion oder Überwärmung erklärt werden.

Beispiel aus dem Ratgeber: Neue, anhaltende Doppelbilder ohne Infektion sind eher verdächtig auf echte Krankheitsaktivität.

Was der Ratgeber zur Behandlung sagt: Nicht jeder Schub muss behandelt werden – leichte Gefühlsstörungen ohne relevante Einschränkung im Alltag können von selbst abklingen. Behandelt werden vor allem Schübe mit Sehverlust, deutlicher Lähmung, Ataxie (Koordinationsstörung) oder anderen Einschränkungen. Kortison beschleunigt die Erholung; vorher sollte eine relevante Infektion ausgeschlossen werden. Ein MRT ist nicht bei jedem vermuteten Schub zwingend, aber bei untypischen Beschwerden, Unsicherheit oder Therapieentscheidungen hilfreich.

Nicht eigenständig hochdosiertes Kortison geben: Es kann Infektionen verschlechtern und die Diagnostik beeinflussen.

Pseudoschub

Auslöser mitbedenken – vor allem eine Infektion abklären lassen

Was ihn kennzeichnet: Alte Beschwerden werden vorübergehend wieder stärker, ohne dass eine neue Entzündung im Nervensystem entstehen muss.

Typische Auslöser: Fieber, Harnwegsinfekt, Atemwegsinfekt oder andere Infektion, starke Hitze, Schlafmangel, starke körperliche oder extreme Belastung.

Beispiel aus dem Ratgeber: Eine alte Beinschwäche wird während eines fieberhaften Harnwegsinfekts für zwei Tage schlechter und kehrt nach der Antibiotikatherapie auf das Ausgangsniveau zurück. Oder: Bei 39 Grad Fieber geht jemand plötzlich wieder deutlich schlechter.

Nach Behandlung der Infektion kann sich der Zustand wieder normalisieren. Eine unnötige Kortisontherapie wäre in dieser Situation möglicherweise sogar ungünstig, weil sie eine Infektion verschlechtern kann. Neue neurologische Beschwerden brauchen trotzdem eine ärztliche Beurteilung.

Uhthoff-Phänomen

Abkühlen – und Fieber als möglichen Infekt abklären lassen

Was es kennzeichnet: Bei steigender Körpertemperatur leiten geschädigte Nervenbahnen schlechter; alte Beschwerden werden vorübergehend stärker und bilden sich nach Abkühlung meist zurück. Das ist kein neuer Entzündungsschub und verursacht nicht automatisch neue Herde.

Typische Auslöser: Fieber, heißes Bad, Sauna, Sommerhitze, intensive Belastung oder intensives Training.

Was helfen kann: Kühlwesten, kalte Getränke, Lüften oder Klimatisierung, Training am Morgen oder zu kühleren Tageszeiten, Pausen.

Bewegung sollte wegen Uhthoff nicht vermieden, sondern angepasst werden. Fieber sollte dennoch als möglicher Infekt abgeklärt werden, weil Infektionen Pseudoschübe auslösen und unter einer immunsuppressiven Therapie relevant sind.

Kurze paroxysmale Symptome

Genau beschreiben: Dauer, Häufigkeit, Auslöser, Bewusstsein, Begleitbeschwerden

Was sie kennzeichnet: sehr kurze, plötzlich einschießende neurologische Ereignisse von Sekunden bis Minuten statt Tagen, die sich häufig wiederholen.

Beispiele aus dem Ratgeber: Trigeminusneuralgie mit blitzartig einschießenden Gesichtsschmerzen; kurze schmerzhafte Verkrampfungen (tonische Spasmen); Lhermitte-Phänomen – ein elektrisierendes Gefühl entlang der Wirbelsäule beim Beugen des Nackens; kurze Episoden undeutlichen Sprechens oder unsicherer Bewegungen; bestimmte Gefühlsattacken.

Was der Ratgeber dazu sagt: Sehr kurze Episoden schließen MS nicht aus, haben aber zahlreiche andere mögliche Ursachen. Sie sind nicht automatisch epileptische Anfälle – Behandlung und Prognose sind verschieden.

Eine genaue Beschreibung von Dauer, Häufigkeit, Auslösern, Bewusstseinslage und Begleitsymptomen kann für die Ärztin oder den Arzt sehr hilfreich sein.

Beschwerden nach einem Infekt, etwa Long COVID

Nicht automatisch als Schub werten – ärztlich einordnen lassen

Was es kennzeichnet: neue oder anhaltende Beschwerden nach einer Infektion, die nicht automatisch einem neuen MS-Herd entsprechen.

Beschwerden, die sich mit MS überschneiden können: Erschöpfung (Fatigue), Konzentrationsstörungen, verminderte Belastbarkeit, Schwindel, Schmerzen, Schlafprobleme und depressive Beschwerden.

Ob Schub, Pseudoschub oder Folge einer Infektion: Die Unterscheidung kann Auswirkungen auf MRT, Kortisonbehandlung, Infektionsdiagnostik und Rehabilitation haben. Bei akutem Fieber oder aktiver Infektion sollte eine scheinbare MS-Verschlechterung nicht automatisch als Schub behandelt werden.

Nicht abwarten: rasch ärztlich abklären lassen

Bei Kindern nennt der Ratgeber eine akute beziehungsweise zeitnahe neurologische oder augenärztliche Beurteilung, wenn neu und anhaltend auftreten: deutliche Sehverschlechterung, Schmerzen bei Augenbewegung mit Sehverlust, Doppelbilder, Schwäche an einer Körperstelle, ausgeprägte Gangunsicherheit, neue Koordinationsstörung, Gefühlsstörungen mit klarer Verteilung, Blasenstörung zusammen mit Bein- oder Rückenmarkssymptomen oder ein anderes anhaltendes, umschriebenes neurologisches Ausfallzeichen.

Die Dringlichkeit steigt bei rascher Verschlechterung, Atem- oder Schluckstörung, Bewusstseinsveränderung, schwerer Myelitis (Rückenmarksentzündung), akutem Sehverlust oder Hirnstammsymptomen. Bei Atem- oder Schluckstörung oder Bewusstseinsveränderung: Rettung unter 144 (Österreich), europaweit 112.

Diese Zeichen bedeuten nicht automatisch MS; sie können andere neurologische Notfälle anzeigen.

Kurz gesagt: Ein Schub bringt neue oder deutlich verschlechterte Ausfälle über mindestens 24 Stunden ohne bessere Erklärung. Beim Pseudoschub und beim Uhthoff-Phänomen werden alte Beschwerden durch Fieber, Infekt, Hitze oder Belastung vorübergehend stärker. Paroxysmale Symptome dauern Sekunden bis Minuten. Die Einordnung selbst gehört in ärztliche Hand.

65 Schub, Pseudoschub und schwankende Symptome – patientenverständlich erklärt

Ein echter MS-Schub bedeutet neue oder deutlich verstärkte neurologische Beschwerden, die typischerweise mindestens 24 Stunden anhalten und nicht besser durch Fieber, Infektion oder eine andere vorübergehende Belastung erklärt werden.

Ein Pseudoschub ist etwas anderes. Dabei werden alte Symptome vorübergehend wieder stärker, obwohl keine neue entzündliche Läsion entstehen muss. Häufige Auslöser sind Fieber, Harnwegsinfektionen, Atemwegsinfekte, Hitze, Schlafmangel und starke körperliche Belastung.

Das ist praktisch sehr wichtig. Ein Patient mit alter Beinschwäche kann bei 39 Grad Fieber plötzlich wieder deutlich schlechter gehen. Nach Behandlung der Infektion kann sich der Zustand wieder normalisieren. Eine unnötige Kortisontherapie wäre in dieser Situation möglicherweise sogar ungünstig, weil sie eine Infektion verschlechtern kann.

Deshalb sollte der Artikel bei jeder Schubtherapie erklären: Neue neurologische Symptome brauchen eine ärztliche Beurteilung; Infektionen und andere Pseudoschub-Auslöser müssen mitbedacht werden.

66 Long COVID, Infekte und die Frage: ist das ein MS-Schub?

COVID-19 hat eine zusätzliche diagnostische Schwierigkeit geschaffen. Long COVID kann Symptome verursachen, die sich mit MS überschneiden: Fatigue, Konzentrationsstörungen, Belastungsintoleranz, Schwindel, Schmerzen, Schlafprobleme und depressive Beschwerden.

Eine multizentrische Studie aus 2025 untersuchte 969 Menschen mit MS oder verwandten neuroimmunologischen Erkrankungen und 1.003 Kontrollpersonen. Menschen mit MS und verwandten Erkrankungen hatten höhere Chancen, die verwendeten Kriterien für Long COVID zu erfüllen. Long COVID war in beiden Gruppen mit schlechterer körperlicher Funktion, Kognition und psychischer Gesundheit verbunden. Bei den neurologisch Erkrankten war die funktionelle Belastung besonders relevant.

Das ist klinisch wichtig, weil drei Situationen auseinandergehalten werden müssen:

  1. echter MS-Schub: neue entzündliche Krankheitsaktivität mit neuen oder deutlich verschlechterten neurologischen Ausfällen;
  2. Pseudoschub: alte MS-Symptome werden durch Fieber, Infektion, Hitze oder andere Belastungen vorübergehend stärker, ohne dass zwingend eine neue Entzündung entstanden ist;
  3. postinfektiöses Syndrom wie Long COVID: neue oder anhaltende Symptome nach der Infektion, die nicht automatisch einem neuen MS-Herd entsprechen.

Diese Unterscheidung kann Auswirkungen auf MRT, Kortisonbehandlung, Infektionsdiagnostik und Rehabilitation haben. Bei akutem Fieber oder aktiver Infektion sollte eine scheinbare MS-Verschlechterung daher nicht automatisch als Schub behandelt werden, ohne die Infektsituation zu berücksichtigen.

Quelle: Hu C et al. Long COVID in People With Multiple Sclerosis and Related Disorders. Ann Clin Transl Neurol 2025. PMID 40910585; frühere Publikation zur postakuten COVID-Symptomatik: PMID 39749575.

67 Paroxysmale MS-Symptome – Sekunden bis Minuten statt Tage

Bei einem klassischen MS-Schub denkt man an neurologische Symptome, die über viele Stunden oder Tage anhalten. Es gibt jedoch sogenannte paroxysmale Symptome: sehr kurze, plötzlich einschießende neurologische Ereignisse, die sich häufig wiederholen können.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Trigeminusneuralgie mit blitzartig einschießenden Gesichtsschmerzen
  • kurze tonische Spasmen oder schmerzhafte Verkrampfungen
  • Lhermitte-Phänomen mit elektrisierendem Gefühl entlang der Wirbelsäule bei Nackenbeugung
  • kurze Episoden von Dysarthrie oder Ataxie
  • bestimmte sensible Attacken
  • selten epileptische Anfälle als Teil der neurologischen Präsentation.

Solche Symptome passen nicht immer gut in einfache Definitionen eines Schubs. Eine 2024 veröffentlichte Arbeit diskutiert Patienten, bei denen paroxysmale Symptome bereits Jahre vor einem typischen Optikusneuritis- oder Myelitisereignis auftraten und mit passenden ZNS-Läsionen verbunden waren.

Für Patienten ist die wichtigste Botschaft: Sehr kurze Episoden schließen MS nicht aus. Gleichzeitig haben paroxysmale Symptome zahlreiche andere mögliche Ursachen. Eine genaue Beschreibung von Dauer, Häufigkeit, Triggern, Bewusstseinslage und Begleitsymptomen kann diagnostisch sehr hilfreich sein.

  • Trigeminusneuralgie

Eine von 2025 wertete 33 Studien mit insgesamt 1.469 Patienten zu Trigeminusneuralgie bei MS aus. Medikamentöse Behandlung bleibt in der Regel der erste Schritt. Bei unzureichender Wirkung oder schlechter Verträglichkeit kommen je nach Situation perkutane Verfahren, stereotaktische Radiochirurgie oder neurochirurgische Verfahren infrage. Die Studienqualität ist jedoch begrenzt und die optimale Reihenfolge der Eingriffe nicht durch große hochwertige RCTs geklärt.

Quelle: Trigeminal neuralgia management in patients with MS, PMID 40220576; paroxysmale Präsentationen, PMID 38751226.

68 Epilepsie, Krampfanfälle und paroxysmale Symptome

Krampfanfälle sind keine typische Hauptmanifestation der MS, kommen aber häufiger vor als in der Allgemeinbevölkerung. Eine systematische Übersichtsarbeit mit identifizierte 17 Vergleichsstudien mit insgesamt 192.850 Erwachsenen mit MS. Eine weitere Metaanalyse schätzte die von Anfällen auf ungefähr zwei Prozent und von Epilepsie auf ungefähr drei Prozent, allerdings mit erheblicher Streuung zwischen Studien.

Quellen:

  • Association between multiple sclerosis and epilepsy: A systematic review and meta-analysis. PMID: 36434909.
  • Prevalence of Seizure/Epilepsy in Patients with Multiple Sclerosis: A Systematic Review and Meta-Analysis. PMID: 34084311.

Davon müssen paroxysmale MS-Symptome unterschieden werden. Das sind sehr kurze, wiederkehrende neurologische Symptome, zum Beispiel schmerzhafte tonische Spasmen, kurze Sensibilitätsphänomene oder paroxysmale Dysarthrie. Sie können durch elektrische Reizleitung in teilweise demyelinisierten Nervenbahnen entstehen und sind nicht automatisch epileptische Anfälle. Diese Unterscheidung ist für Patienten wichtig, weil Behandlung und Prognose verschieden sind.

69 Hitze, Kälte und Uhthoff-Phänomen

Demyelinisierte Axone besitzen eine geringere Sicherheitsmarge für elektrische Leitung. Schon geringe Temperaturerhöhung kann die Leitung vorübergehend verschlechtern. Das erklärt das Uhthoff-Phänomen.

Typische Auslöser sind Fieber, heißes Bad, Sauna, Sommerhitze und intensive Belastung. Das bedeutet nicht, dass Hitze neue Läsionen verursacht. Symptome normalisieren sich meist nach Abkühlung.

Kühlwesten, kalte Getränke, Ventilation, Training am Morgen und Pausen können helfen. Sport sollte wegen Uhthoff nicht generell vermieden werden.

70 Uhthoff-Phänomen und Temperaturmanagement

Bei demyelinisierter Nervenleitung kann Wärme die Sicherheitsmarge der Erregungsleitung reduzieren. Symptome können bei Fieber, heißem Bad, Sommerhitze oder intensivem Training vorübergehend stärker werden. Das Uhthoff-Phänomen ist kein neuer Entzündungsschub und verursacht nicht automatisch neue Läsionen.

Kühlwesten, kalte Getränke, Klimatisierung, Training zu kühleren Tageszeiten und Pausen können helfen. Bewegung sollte wegen Uhthoff nicht vermieden, sondern angepasst werden.

Alle Kapitel dieses Ratgebers

  1. 1. Was MS ist und was im Körper geschieht Abschnitt 1–8 · 8
  2. 2. Wie häufig MS ist – weltweit und bei Kindern Abschnitt 9–16 · 8
  3. 3. Ursachen und Risikofaktoren Abschnitt 17–26 · 10
  4. 4. Kann man MS verhindern? Abschnitt 27–35 · 9
  5. 5. Risikofaktoren im Einzelnen Abschnitt 36–45 · 10
  6. 6. MS bei Kindern: erste Anzeichen Abschnitt 46–56 · 11
  7. 7. Symptome bei Jugendlichen und Erwachsenen Abschnitt 57–63 · 7
  8. 8. Schub, Pseudoschub und kurze Attacken Abschnitt 64–70 · 7
  9. 9. Die Diagnose und die McDonald-Kriterien 2024 Abschnitt 71–79 · 9
  10. 10. MRT, Nervenwasser und Biomarker Abschnitt 80–90 · 11
  11. 11. Was sonst dahinterstecken kann: MOGAD, NMOSD, ADEM Abschnitt 91–99 · 9
  12. 12. Verlaufsformen, PIRA und Prognose Abschnitt 100–109 · 10
  13. 13. Grundsätze der Therapie Abschnitt 110–118 · 9
  14. 14. Behandlung eines akuten Schubs Abschnitt 119–122 · 4
  15. 15. Die Medikamente im Überblick Abschnitt 123–128 · 6
  16. 16. Interferone, Glatirameracetat, Teriflunomid und Fumarate Abschnitt 129–141 · 13
  17. 17. S1P-Modulatoren: Fingolimod, Ozanimod, Ponesimod, Siponimod Abschnitt 142–151 · 10
  18. 18. Natalizumab Abschnitt 152–157 · 6
  19. 19. Anti-CD20-Therapien Abschnitt 158–169 · 12
  20. 20. Cladribin, Alemtuzumab und ältere Mittel Abschnitt 170–182 · 13
  21. 21. Progressive MS und BTK-Hemmer Abschnitt 183–195 · 13
  22. 22. Studienvergleiche: Welche Therapie für wen? Abschnitt 196–207 · 12
  23. 23. Sicherheit und Kontrolluntersuchungen Abschnitt 208–220 · 13
  24. 24. Therapiewechsel, Therapieversagen und Absetzen Abschnitt 221–231 · 11
  25. 25. Behandlung bei Kindern und Jugendlichen Abschnitt 232–240 · 9
  26. 26. Leben mit Kinder-MS: Schule, Pubertät, Übergang Abschnitt 241–252 · 12
  27. 27. Impfungen und Infektionen Abschnitt 253–256 · 4
  28. 28. Schwangerschaft, Stillzeit und Familienplanung Abschnitt 257–263 · 7
  29. 29. Beschwerden behandeln: Fatigue, Schmerz, Psyche, Schlaf Abschnitt 264–275 · 12
  30. 30. Blase, Darm, Spastik und weitere Beschwerden Abschnitt 276–289 · 14
  31. 31. Bewegung und Rehabilitation Abschnitt 290–300 · 11
  32. 32. Ernährung, Nahrungsergänzung und Lebensstil Abschnitt 301–308 · 8
  33. 33. Alltag, Beruf, Angehörige und Versorgung Abschnitt 309–318 · 10
  34. 34. MS im Alter, Begleiterkrankungen und fortgeschrittene MS Abschnitt 319–327 · 9
  35. 35. Stammzelltransplantation und Zelltherapien Abschnitt 328–336 · 9
  36. 36. Reparatur, Neuroprotektion und neue Ansätze Abschnitt 337–350 · 14
  37. 37. Digitale Messung und künstliche Intelligenz Abschnitt 351–356 · 6
  38. 38. Kann MS geheilt werden? Abschnitt 357–367 · 11
  39. 39. MS weltweit: Versorgung und Ländervergleich Abschnitt 368–379 · 12
  40. 40. Länderprofile und regionale Forschung Abschnitt 380–389 · 10
  41. 41. Kernaussagen, Mythen und Glossar Abschnitt 390–402 · 13
  42. 42. Wie sicher ist das Wissen? Abschnitt 403–414 · 12
  43. 43. Wie dieser Ratgeber entstanden ist Abschnitt 415–441 · 27