| Honig |
Süßes und Snacks |
bis 12 Monate: Im gesamten ersten Lebensjahr strikt meiden – auch abgekocht oder mitgebacken. Honig kann Sporen von Clostridium botulinum enthalten, die beim Säugling einen lebensbedrohlichen Botulismus auslösen können.
ab 12 Monate: Ab dem ersten Geburtstag unbedenklich. Wie jeder Zucker aber sparsam einsetzen – Honig ist für die Zähne nicht besser als Haushaltszucker.
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| Salz |
Sonstiges |
bis 12 Monate: Im ersten Lebensjahr kein Salz zusetzen. Die Nieren des Säuglings können überschüssiges Natrium noch nicht ausreichend ausscheiden, und der Geschmack prägt sich früh.
ab 12 Monate: Sparsam salzen. In Österreich ist Speisesalz jodiert, was zur Jodversorgung beiträgt – die Gesamtmenge sollte trotzdem gering bleiben. Vorsicht bei Fertigprodukten, Wurst und Käse: dort steckt der meiste Salzanteil.
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| Zucker |
Süßes und Snacks |
bis 12 Monate: Im ersten Lebensjahr kein Zucker zusetzen – auch kein Honig, Sirup oder Agavendicksaft. Kariesrisiko und frühe Prägung der Geschmackspräferenz.
ab 12 Monate: In kleinen Mengen und zu festen Gelegenheiten. Am zahnschonendsten ist Süßes im Anschluss an eine Mahlzeit statt über den Tag verteilt.
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| Kuhmilch |
Milch und Milchprodukte |
bis 6 Monate: Vor dem 6. Lebensmonat ganz meiden. Kuhmilch hemmt die Eisenaufnahme und liefert sehr viel Eiweiß.
6 Monate bis 12 Monate: Als Breizutat höchstens 100 bis 200 ml täglich. Als Getränk erst gegen Ende des ersten Lebensjahres. Nicht in dieselbe Mahlzeit wie Fleisch – Kuhmilch hemmt die Eisenaufnahme.
ab 12 Monate: Als Getränk geeignet, etwa 300 bis 350 ml täglich als Richtwert. Mehr als ein halber Liter täglich sättigt zu stark, verdrängt eisenreiche Lebensmittel und begünstigt Eisenmangel.
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| Rohmilch |
Milch und Milchprodukte |
bis 19 Jahre: Für Kinder nicht geeignet – auch nicht im Schulalter. Infektionsrisiko unter anderem durch Listerien und EHEC. Rohmilch muss vor dem Verzehr abgekocht werden.
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| Joghurt (Naturjoghurt) |
Milch und Milchprodukte |
bis 6 Monate: Noch nicht geeignet – in dieser Phase deckt Milchnahrung den Bedarf.
6 Monate bis 12 Monate: In kleinen Mengen als Breizutat möglich, ungesüßt. Die tägliche Kuhmilchmenge von 100 bis 200 ml sollte insgesamt nicht überschritten werden.
ab 12 Monate: Gut geeignet, ungesüßt. Fruchtjoghurts enthalten oft erhebliche Zuckermengen – besser Naturjoghurt mit frischem Obst mischen.
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| Käse (pasteurisiert) |
Milch und Milchprodukte |
bis 8 Monate: Noch nicht vorgesehen.
8 Monate bis 12 Monate: Kleine Mengen milden, pasteurisierten Käses sind möglich. Auf den Salzgehalt achten – Käse ist eine der salzreichsten Zutaten.
ab 12 Monate: Geeignet und eine gute Calciumquelle. Auf den Salzgehalt achten, besonders bei Hartkäse und Feta.
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| Rohmilchkäse |
Milch und Milchprodukte |
bis 5 Jahre: Für Kleinkinder nicht geeignet – Listeriengefahr. Achten Sie auf die Kennzeichnung „aus Rohmilch" beziehungsweise „nicht pasteurisiert".
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| Fleisch (Rind, Kalb, Schwein) |
Fleisch, Fisch und Ei |
bis 4 Monate: Noch nicht – in dieser Phase ausschließlich Milch.
ab 4 Monate: Gehört von Anfang an in den ersten Brei. Fleisch ist die beste Eisenquelle, weil Hämeisen besonders gut aufgenommen wird. Immer gut durchgegart und fein zerkleinert.
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| Rohes oder halbgares Fleisch |
Fleisch, Fisch und Ei |
bis 19 Jahre: Für Kinder nicht geeignet. Infektionsrisiko unter anderem durch Salmonellen, EHEC und Toxoplasmen. Fleisch für Kinder immer durchgaren.
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| Fisch (fettreich, z. B. Lachs, Forelle) |
Fleisch, Fisch und Ei |
bis 6 Monate: Noch nicht – der erste Brei beginnt mit Gemüse, Kartoffel und Fleisch.
ab 6 Monate: Ein- bis zweimal pro Woche statt Fleisch. Liefert Jod und langkettige Omega-3-Fettsäuren. Immer durchgegart und sorgfältig auf Gräten prüfen. Fisch gehört zu den potenten Allergenen und soll deshalb gerade nicht gemieden werden.
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| Raubfische (Thunfisch, Schwertfisch, Hai, Hecht) |
Fleisch, Fisch und Ei |
bis 19 Jahre: Meiden. Diese Arten reichern Quecksilber an. Spanien empfiehlt für sie sogar eine Karenz bis zum zehnten Lebensjahr. Greifen Sie stattdessen zu Lachs, Forelle oder Hering.
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| Roher Fisch |
Fleisch, Fisch und Ei |
bis 5 Jahre: Für Kleinkinder nicht geeignet – Infektionsrisiko durch Listerien und Parasiten. Kalträucherware wie Räucherlachs zählt dazu.
ab 5 Jahre: Nur aus einwandfreier Quelle und in kleinen Mengen. Bei geschwächtem Immunsystem weiterhin meiden.
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| Hühnerei (durcherhitzt) |
Fleisch, Fisch und Ei |
bis 4 Monate: Noch nicht – in dieser Phase ausschließlich Milch.
ab 4 Monate: Gehört ausdrücklich ins erste Lebensjahr – regelmäßig, nicht nur einmal probiert. Für die Toleranzentwicklung ist erhitztes Ei gut geeignet. Immer vollständig durchgaren.
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| Rohes oder weich gekochtes Ei |
Fleisch, Fisch und Ei |
bis 5 Jahre: Nur durcherhitzt geben – auch kein weich gekochtes Ei, kein flüssiger Dotter und kein roher Teig. Salmonellenrisiko.
ab 5 Jahre: Weiterhin zurückhaltend. Speisen mit rohem Ei (Tiramisu, Mayonnaise aus rohem Ei) bleiben ein Salmonellenrisiko.
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| Erdnuss |
Nüsse, Samen und Öle |
bis 4 Monate: Noch nicht – in dieser Phase ausschließlich Milch.
4 Monate bis 5 Jahre: Ausdrücklich erwünscht, aber nur fein vermahlen oder als Mus – niemals ganze Erdnüsse. Regelmäßige kleine Mengen im ersten Lebensjahr senken das Allergierisiko. Mus dünn verstreichen oder in Brei einrühren, nicht löffelweise pur geben.
ab 5 Jahre: Ab etwa fünf Jahren sind auch ganze Erdnüsse vertretbar, wenn das Kind sicher kaut.
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| Ganze Nüsse |
Nüsse, Samen und Öle |
bis 5 Jahre: Ganze Nüsse gehören nicht ins Kleinkindalter – hohe Erstickungsgefahr. Der britische NHS nennt fünf Jahre als Grenze. Fein vermahlen oder als Mus sind Nüsse dagegen erwünscht.
ab 5 Jahre: Ab etwa fünf Jahren vertretbar, wenn das Kind sicher kaut und im Sitzen isst – nicht im Laufen, Spielen oder Auto.
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| Nussmus und gemahlene Nüsse |
Nüsse, Samen und Öle |
bis 4 Monate: Noch nicht – in dieser Phase ausschließlich Milch.
ab 4 Monate: Gut geeignet und für die Allergieprävention erwünscht. Dünn verstreichen oder in Brei einrühren – nicht löffelweise pur, weil zähes Mus im Rachen kleben kann.
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| Pflanzenöl (Raps-, Olivenöl) |
Nüsse, Samen und Öle |
bis 4 Monate: Noch nicht relevant.
ab 4 Monate: Gehört in jeden Brei – etwa ein Teelöffel. Fett wird für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine gebraucht. Rapsöl liefert zusätzlich günstige Fettsäuren.
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| Gemüse (gegart) |
Gemüse und Hülsenfrüchte |
bis 4 Monate: Noch nicht – in dieser Phase ausschließlich Milch.
ab 4 Monate: Grundlage des ersten Breis. Weich garen und fein pürieren, später stückiger anbieten. Karotte, Pastinake, Kürbis und Zucchini sind milde Einsteiger.
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| Rohes Gemüse |
Gemüse und Hülsenfrüchte |
bis 12 Monate: Harte Rohkost ist im ersten Lebensjahr nicht geeignet – Erstickungsgefahr. Gemüse weich garen.
12 Monate bis 4 Jahre: Nur in sicherer Form: weiche Sorten wie Gurke ohne Schale, geraspelte Karotte statt Sticks. Harte rohe Karottenstücke gehören zu den häufigsten Erstickungsursachen im Kleinkindalter.
ab 4 Jahre: Geeignet, wenn das Kind sicher kaut und im Sitzen isst.
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| Hülsenfrüchte |
Gemüse und Hülsenfrüchte |
bis 6 Monate: Noch nicht – der erste Brei beginnt milder.
6 Monate bis 12 Monate: Gut gegart und püriert in kleinen Mengen möglich. Liefern pflanzliches Eisen – zusammen mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln wird es deutlich besser aufgenommen.
ab 12 Monate: Wertvolle Eisen- und Eiweißquelle. Immer gut durchgaren, nie roh – rohe Bohnen enthalten giftiges Phasin.
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| Obst (weich, püriert) |
Obst |
bis 4 Monate: Noch nicht – in dieser Phase ausschließlich Milch.
ab 4 Monate: Gut geeignet. Ein Schuss Vitamin-C-reiches Obstpüree im Gemüse-Fleisch-Brei verbessert die Eisenaufnahme deutlich.
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| Weintrauben, Kirschtomaten, Beeren |
Obst |
bis 4 Jahre: Nur längs geviertelt geben – niemals ganz. Runde, glatte Früchte in Luftröhrengröße gehören zu den gefährlichsten Erstickungsursachen. Kirschen zusätzlich entkernen.
ab 4 Jahre: Ganze Früchte sind vertretbar, wenn das Kind sicher kaut. Im Sitzen essen lassen.
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| Zitrusfrüchte |
Obst |
bis 6 Monate: Noch nicht vorgesehen.
ab 6 Monate: Geeignet und wegen des Vitamin C sogar nützlich – es verbessert die Eisenaufnahme. Bei empfindlicher Haut kann der Fruchtsäurekontakt rund um den Mund röten; das ist keine Allergie.
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| Getreidebrei und Flocken |
Getreide, Brot und Beilagen |
bis 4 Monate: Noch nicht – in dieser Phase ausschließlich Milch.
ab 4 Monate: Gehört zum zweiten und dritten Brei. Gluten soll im ersten Lebensjahr eingeführt und nicht gemieden werden. Der milchfreie Getreide-Obst-Brei am Nachmittag verbessert die Eisenaufnahme aus dem Getreide.
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| Brot |
Getreide, Brot und Beilagen |
bis 8 Monate: Noch nicht geeignet.
8 Monate bis 12 Monate: Brotrinde eignet sich gut als Fingerfood zum Üben. Auf den Salzgehalt achten und weiche, klebrige Krume meiden – sie kann im Rachen zusammenpappen.
ab 12 Monate: Geeignet, bevorzugt Vollkorn. Salzarme Sorten wählen; Brot ist im Kleinkindalter eine der größten Salzquellen.
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| Reis und Reisprodukte |
Getreide, Brot und Beilagen |
bis 4 Monate: Noch nicht – in dieser Phase ausschließlich Milch.
ab 4 Monate: Sparsam und abwechslungsreich einsetzen. Anorganisches Arsen reichert sich in Reis an – deshalb nicht täglich und im Wechsel mit anderen Getreidearten. Reisdrinks sind für Kinder nicht geeignet.
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| Reisdrink |
Getränke |
bis 5 Jahre: Für Kinder nicht geeignet – Arsenbelastung. Auch nicht als Milchersatz im Brei.
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| Wasser |
Getränke |
bis 4 Monate: In dieser Phase nicht nötig und in größeren Mengen sogar riskant – Muttermilch und Säuglingsnahrung decken den Flüssigkeitsbedarf vollständig, auch bei Hitze.
ab 4 Monate: Das Getränk der Wahl, am besten aus einem offenen Becher. Zu jeder Mahlzeit anbieten.
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| Fruchtsaft |
Getränke |
bis 12 Monate: Als Getränk nicht vorgesehen. Ein Schuss Vitamin-C-reicher Saft im Brei ist dagegen ausdrücklich sinnvoll – er verbessert die Eisenaufnahme.
ab 12 Monate: Kein tägliches Getränk. Wenn, dann stark verdünnt und zu einer Mahlzeit – Saft enthält so viel Zucker wie Limonade und schadet den Zähnen, wenn er über den Tag genuckelt wird.
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| Limonade und Eistee |
Getränke |
bis 19 Jahre: Gesüßte Getränke sind die stärkste einzelne Zuckerquelle im Kindesalter und gehören nicht zur täglichen Ernährung. Sie fördern Karies und Übergewicht und gewöhnen an intensive Süße.
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| Energydrinks |
Getränke |
bis 19 Jahre: Für Kinder und Jugendliche nicht geeignet. Hohe Koffein- und Zuckermengen; berichtet werden Herzrasen, Schlafstörungen und Unruhe. Besonders kritisch in Kombination mit Sport.
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| Kaffee und schwarzer Tee |
Getränke |
bis 12 Jahre: Für Kinder nicht geeignet. Koffein wirkt bei geringem Körpergewicht stark; schwarzer Tee hemmt außerdem die Eisenaufnahme deutlich.
ab 12 Jahre: Im Jugendalter in kleinen Mengen vertretbar, nicht am Abend. Schlafstörungen und Unruhe sind häufige Folgen eines zu hohen Konsums.
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| Alkohol |
Getränke |
bis 19 Jahre: Für Kinder und Jugendliche in jeder Menge ungeeignet. Auch bei Speisen mit Alkohol vorsichtig sein: Beim Kochen verdampft er nicht vollständig.
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| Säuglingsanfangsnahrung (Pre) |
Milch und Milchprodukte |
bis 12 Monate: Wenn nicht oder nicht ausschließlich gestillt wird, ist Pre-Nahrung die richtige Wahl – sie kann wie Muttermilch nach Bedarf gegeben werden. Immer nach Packungsanweisung zubereiten und nicht verdünnen oder anreichern.
ab 12 Monate: Nach dem ersten Geburtstag nicht mehr nötig. Spezielle Kindermilch bringt gegenüber Vollmilch keinen belegten Vorteil und ist oft gesüßt.
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| Popcorn, Bonbons, Chips |
Süßes und Snacks |
bis 4 Jahre: Nicht geeignet – ausgeprägte Erstickungsgefahr. Popcorn und harte Bonbons gehören zu den typischen Auslösern schwerer Verschluckungsunfälle im Kleinkindalter.
ab 4 Jahre: Nur im Sitzen und unter Aufsicht. Harte Bonbons bleiben auch danach riskant.
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| Schokolade und Süßigkeiten |
Süßes und Snacks |
bis 12 Monate: Im ersten Lebensjahr nicht vorgesehen – kein zugesetzter Zucker.
ab 12 Monate: In überschaubarer Menge und zu festen Gelegenheiten. Am zahnschonendsten im Anschluss an eine Mahlzeit. Nicht als Belohnung oder Trostpflaster einsetzen – das erhöht den Stellenwert unnötig.
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| Wurst und Schinken |
Fleisch, Fisch und Ei |
bis 12 Monate: Nicht geeignet – hoher Salz- und Nitritgehalt.
ab 12 Monate: Sparsam. Wurstwaren sind salzreich und stark verarbeitet. Roher Schinken und Rohwurst bleiben wegen des Infektionsrisikos außen vor.
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| Fertigprodukte und Fast Food |
Sonstiges |
bis 12 Monate: Nicht geeignet – zu salzig und für Säuglinge nicht ausgelegt. Fertige Gläschenkost für das jeweilige Alter ist davon ausgenommen.
ab 12 Monate: Gelegentlich möglich, nicht als Regel. Auf Salzgehalt achten und mit Gemüse oder Salat ergänzen.
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| Gewürze und Kräuter |
Sonstiges |
bis 6 Monate: Milde Kräuter sind unbedenklich, Schärfe nicht. Kein Salz zusetzen.
ab 6 Monate: Milde Kräuter und Gewürze sind erwünscht – sie machen Speisen ohne Salz schmackhaft und gewöhnen an Vielfalt. Scharfes zurückhaltend einsetzen.
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| Vegetarische Ernährung |
Sonstiges |
bis 19 Jahre: Eine ovo-lacto-vegetarische Ernährung ist im Kindesalter gut umsetzbar, wenn gezielt auf Eisen, Vitamin B12, Jod und Zink geachtet wird. Eisenreiche pflanzliche Lebensmittel immer mit Vitamin-C-Quellen kombinieren. Besprechen Sie die Umstellung bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung.
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| Vegane Ernährung |
Sonstiges |
bis 19 Jahre: Eine rein pflanzliche Ernährung im Kindesalter erfordert fachliche Begleitung und eine verlässliche Supplementierung – vor allem von Vitamin B12. Ohne diese Begleitung drohen Mangelzustände mit bleibenden Folgen. Bitte sprechen Sie uns an, bevor Sie umstellen, nicht danach.
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