Von Deutschland bis Japan finden Studien niedrige Vitamin-D-Werte bei einem großen Teil der Kinder – aber die Zahlen hängen davon ab, welchen Grenzwert man anlegt, in welcher Jahreszeit gemessen wurde und mit welchem Labor. Was die Häufigkeitszahlen () zeigen und was nicht.

  • Abschnitt 17 bis 32 von 578
  • Stand: 18. September 2026
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Wichtiger Hinweis

Dieser Ratgeber ist ein Nachschlagewerk zur Studienlage und ersetzt keine Untersuchung und keine individuelle Therapieentscheidung. Er fasst zusammen, was internationale Leitlinien, und Übersichtsarbeiten zu Vitamin D im Kindes- und Jugendalter zeigen – und ebenso ehrlich, wo die Belege dünn sind. Welche Dosis, welcher Zielwert und welche Kontrolle für Ihr Kind passt, hängt von Alter, Ernährung, Vorerkrankungen, Medikamenten und Jahreszeit ab und gehört in ein Gespräch in der Ordination.

Einige Zeichen gehören nicht in den Abwartemodus, sondern zeitnah in ärztliche Hände. Bei Säuglingen: Krampfanfälle, ausgeprägte Reizbarkeit, schlaffer Muskeltonus, eine verzögerte motorische Entwicklung oder eine Gedeihstörung. Bei Kleinkindern: fortschreitende oder einseitige Beinachsenabweichungen, verbreiterte Handgelenke oder Knöchel, Muskelschwäche und verzögertes Laufenlernen. Bei Jugendlichen: diffuse Knochenschmerzen, Muskelschwäche, Belastungsbeschwerden oder Frakturen ohne passende Ursache. Und bei jedem Kind, das Vitamin D einnimmt: Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerz, auffälliger Durst mit häufigem Wasserlassen, Austrocknung, Muskelschwäche, Müdigkeit oder Verhaltensänderungen – das sind mögliche Zeichen einer Überdosierung mit erhöhtem Kalziumspiegel, besonders nach Verwechslung hochkonzentrierter Präparate oder wiederholten hochdosierten Einzelgaben.

Der Text beruht auf einer fachlichen Evidenzsynthese und wurde für Eltern in Alltagssprache übertragen – Satz für Satz, ohne Aussagen wegzulassen oder abzuschwächen. Fachwörter, die in der Ordination fallen, stehen weiterhin da, jeweils mit einer kurzen Erklärung; statistische Kennzahlen lassen sich anklicken. Alle Zahlen sind mit ihrer Quelle genannt; die 91 Kernquellen stehen im Studienatlas und in der Quellenliste am Ende.

17 Warum sich Häufigkeitszahlen schwer vergleichen lassen

Die Frage „Wie viele Kinder haben Vitamin-D-Mangel?“ hat keine einzige richtige Prozentzahl. Schon die Definition des Mangels verändert die massiv – also den Anteil der Kinder, die zu einem bestimmten Zeitpunkt als betroffen gelten. Gilt ein Blutwert unter 30 nmol/l als Grenze für einen Mangel (Defizienz), ist der Anteil deutlich kleiner als bei einer Grenze von 50 nmol/l. Werden sogar alle Werte unter 75 nmol/l als „Insuffizienz“ bezeichnet, also als unzureichende Versorgung, kann in manchen Bevölkerungsgruppen die Mehrzahl der Kinder betroffen sein. Dazu kommen weitere Unterschiede: Jahreszeit, Alter, Breitengrad (also wie weit nördlich oder südlich ein Land liegt), Hautpigmentierung (wie dunkel die Haut ist), Ernährungsgewohnheiten, Supplementation (die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten), das Laborverfahren und die Rekrutierung, also die Art, wie die untersuchten Kinder ausgewählt wurden. Eine Stichprobe aus einer Klinik lässt sich nicht mit einer repräsentativen Erhebung vergleichen, die die Bevölkerung insgesamt abbildet.

Eine große weltweite – eine Auswertung, die viele einzelne Studien rechnerisch zusammenfasst – hat Studien aus den Jahren 2000 bis 2022 gebündelt. Sie umfasste 308 Studien und nahezu acht Millionen Teilnehmende. In der gemeinsamen (gepoolten) Auswertung lagen etwa 15,7 % der Werte unter 30 nmol/l, 47,9 % unter 50 nmol/l und 76,6 % unter 75 nmol/l. Diese Zahlen machen unmittelbar sichtbar, wie stark das Ergebnis vom gewählten Grenzwert (Cut-off) abhängt. Sie zeigen außerdem, dass ein weit gefasster Begriff von „Insuffizienz“ nicht dasselbe bedeuten kann wie eine Mangelkrankheit mit Krankheitszeichen. Würde jeder Wert unter 75 nmol/l als behandlungsbedürftige Erkrankung gedeutet, würde ein sehr großer Teil der Weltbevölkerung zu Kranken erklärt. Dabei gibt es keine Daten aus – Studien, bei denen das Los entscheidet, wer Vitamin D bekommt –, die einen entsprechenden Nutzen einer Behandlung belegen.

Für die Arbeit in der Ordination ist deshalb eine andere Frage wichtiger: wie häufig sehr niedrige Werte, rachitische Erkrankungen (Rachitis: eine Erkrankung, bei der die wachsenden Knochen zu wenig Mineralien einlagern und weich bleiben) oder bedeutsame Risikokonstellationen (Kombinationen von Risikofaktoren) vorkommen. Ein Vitamin-D-Blutwert 25(OH)D von 27 nmol/l bei einem schlecht ernährten Kleinkind mit geringer Kalziumzufuhr, Muskelschwäche und verbreiterten Handgelenken bedeutet etwas anderes als 47 nmol/l bei einem Jugendlichen ohne Beschwerden (asymptomatisch) im Februar.

18 Deutschland

Die deutschen KiGGS-Daten – aus einer Untersuchung zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, die sich auf die Bevölkerung insgesamt bezieht – gehören zu den wichtigsten Quellen dieser Art. Das Robert Koch-Institut hat diese Daten aufbereitet. Danach lagen bei den 1- bis 17-Jährigen die standardisierten Werte des Vitamin-D-Blutwerts 25(OH)D – standardisiert heißt: auf ein einheitliches Messverfahren umgerechnet – bei 12,5 % unter 30 nmol/l. Bei weiteren 33,1 % lagen sie zwischen 30 und unter 50 nmol/l; 54,4 % lagen bei mindestens 50 nmol/l. Damit lagen insgesamt 45,6 % unter 50 nmol/l. Diese Werte dürfen nicht als Anteil der Kinder verstanden werden, die an einem Vitamin-D-Mangel erkrankt sind. Sie beschreiben, wie die Blutwerte in der Bevölkerung verteilt sind (eine biochemische Verteilung), und spiegeln unter anderem die Jahreszeit der Blutabnahme (Saisonalität) und den Lebensstil wider.

Deutschland ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Versorgung der Bevölkerung und die Untersuchung des einzelnen Kindes zwei verschiedene Dinge sind. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) nennt für Kinder und Jugendliche einen Schätzwert von 20 µg beziehungsweise 800 IE pro Tag – und zwar für den Fall, dass die Haut selbst kein Vitamin D bildet (fehlende endogene, also körpereigene Synthese). Für Säuglinge ist dagegen die vorbeugende (prophylaktische) Gabe von 400–500 IE pro Tag üblich. Das bedeutet nicht, dass jedes ältere Kind im Winter automatisch 800 IE als Medikament bekommen muss. Der Referenzwert beschreibt die Zufuhr für den Fall, dass der Körper selbst kein Vitamin D bildet; er ist von konkreten Vorsorgeprogrammen zu unterscheiden.

Für Deutschland ist 2026 zudem eine neue evidenzbasierte pädiatrische Leitlinie zur Vitamin-D-Versorgung angemeldet worden. Eine Leitlinie ist eine von Fachgesellschaften erarbeitete Handlungsempfehlung für Ärztinnen und Ärzte; evidenzbasiert heißt: auf einer systematischen Bewertung der Studienlage beruhend. Bis sie endgültig veröffentlicht ist, bleiben die Versorgung von Säuglingen und die Behandlung der Vitamin-D-Mangel-Rachitis (der Rachitis, die durch Vitamin-D-Mangel entsteht) durch bestehende Empfehlungen gut abgedeckt. Für ältere gesunde Kinder bestehen dagegen weiterhin unterschiedliche Positionen der Fachgesellschaften.

19 Schweiz und deutschsprachiger Alpenraum

Schweizer Daten zeigen zweierlei: zum einen historische Effekte der Jahreszeit, zum anderen besondere Risiken bei Kindern mit Migrationshintergrund. Eine ältere Untersuchung bei Jugendlichen fand niedrige Werte häufiger in bestimmten Jahreszeiten und bei fortgeschrittener Pubertät. Eine neuere Untersuchung bei 528 Kindern mit Migrationshintergrund berichtete nach den verwendeten Grenzwerten eine sehr hohe (Häufigkeit) einer Hypovitaminose, also einer Unterversorgung mit Vitamin D, und einen beträchtlichen Anteil schwerer Defizienz, also ausgeprägten Mangels. Solche Kohorten – so heißen Gruppen von Menschen, die gemeinsam untersucht werden – sind für die ärztliche Arbeit wichtig. Als Schätzung dafür, wie häufig ein Mangel bei allen Kindern in der Schweiz ist, eignen sie sich aber nicht: Migration, Ernährung, Kleidung, Hautpigmentierung und sozioökonomische Faktoren (die soziale und wirtschaftliche Lage der Familie) reichern das Risiko in solchen Gruppen an.

Befragungen Schweizer Pädiater, also Kinderärztinnen und Kinderärzte, zeigen zudem eine typische Implementierungslücke – eine Lücke zwischen Empfehlung und Umsetzung: Was Leitlinien zur Supplementation (zur Gabe von Vitamin-D-Präparaten) empfehlen und was tatsächlich verschrieben wird, stimmt nicht immer überein. Das ist für alle Länder relevant. Selbst eine evidenzbasierte Empfehlung – eine, die auf einer systematischen Bewertung der Studienlage beruht – wirkt nur, wenn Präparate verfügbar sind, die Anweisungen zur Dosierung verständlich sind und Familien die Einnahme langfristig durchhalten (adherent bleiben).

20 Frankreich

Französische Studien bei Kindern im Schulalter zeigen eine mittlere bis hohe Häufigkeit niedriger Werte – je nach Region, Jahreszeit und Supplementation, also je nachdem, ob die Kinder Vitamin-D-Präparate bekommen. In einer multizentrischen Untersuchung, an der mehrere Zentren beteiligt waren, lag bei 6- bis 10-Jährigen der Anteil mit schwerer Defizienz (ausgeprägtem Mangel) im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Ein wesentlich größerer Anteil lag unter 50 nmol/l. Eine Untersuchung in der Bretagne fand bei nicht supplementierten Kindern, also Kindern ohne Vitamin-D-Präparat, erheblich häufiger niedrige Werte als bei supplementierten Kindern.

Diese Daten waren mit ein Grund für die französische Strategie, die Vitamin-D-Supplementation über das Säuglingsalter hinaus pragmatisch anzugehen, also mit Regeln, die sich im Alltag umsetzen lassen. Die pädiatrische Empfehlung von 2022 erlaubt tägliche Dosen von 400–800 IE in breiten Altersgruppen. Wenn die tägliche Einnahme nicht zuverlässig gelingt (mangelnde Adhärenz), erlaubt sie bestimmte intermittierende Regime, also die Gabe in größeren Abständen statt täglich. Bei Risikofaktoren werden höhere Dosen genannt. Interessant ist, dass neuere Implementierungsstudien – Studien dazu, ob eine Empfehlung im Alltag tatsächlich umgesetzt wird – trotz der klaren Empfehlung eine geringe tatsächliche Adhärenz zeigen. Eine 2025 veröffentlichte – eine Erhebung, die eine Gruppe zu einem einzigen Zeitpunkt untersucht – mit 710 Kindern berichtete insgesamt nur etwa 17 % vollständige Adhärenz, bei unter Zweijährigen etwa 38 %. Das unterstreicht: Ob eine Leitlinie eine Altersgruppe theoretisch abdeckt und ob die Kinder tatsächlich versorgt sind, sind zwei verschiedene Fragen.

21 Spanien

Spanien zeigt eindrücklich, dass ein sonniges Land nicht automatisch eine Bevölkerung mit hohen Werten des Vitamin-D-Blutwerts 25(OH)D hat. Mehrere regionale Studien berichteten relevante Anteile niedriger Werte. In einer Teilgruppe (Subkohorte) der INMA-Studie aus Asturien lag bei Vierjährigen der mittlere Wert ungefähr bei 20 ng/ml. Mehr als die Hälfte der Kinder lag nach dem verwendeten Grenzwert (Cut-off) unter 20 ng/ml, und nur ein kleiner Anteil erreichte mindestens 30 ng/ml. Eine Studie bei 9- bis 13-jährigen Schulkindern berichtete etwa die Hälfte unter 50 nmol/l und einen kleineren Anteil unter 30 nmol/l.

Bei Kindern unter zwei Jahren aus Valencia waren niedrigere Werte vor allem im Winter und Frühjahr häufiger sowie bei dunkleren Phototypen, also bei Kindern mit dunklerer Haut. Untersuchungen aus Galicien und bei Kindern mit Migrationshintergrund zeigten ebenfalls hohe Anteile von Defizienz (Mangel) beziehungsweise Insuffizienz (unzureichender Versorgung) nach den jeweils verwendeten Definitionen. Für die Ordination ist eine asturische Studie mit knapp 300 Kindern wichtig: Sie fand zwar etwa 15 % unter 20 ng/ml, aber nur sehr wenige unter 10 ng/ml, und bei der Mehrheit der Kinder keine entsprechenden Krankheitszeichen (klinische Manifestationen) und keine deutlichen Veränderungen des Parathormons (PTH), eines Hormons der Nebenschilddrüsen, das den Kalziumspiegel im Blut hochhält. Auch hier gilt: Ein Grenzwert im Blut (biochemischer Cut-off) ist nicht dasselbe wie eine Mangelkrankheit.

22 Italien

Der italienische pädiatrische Konsens – eine gemeinsame Stellungnahme der Kinderärzte-Fachgesellschaften – entstand vor dem Hintergrund ähnlicher Muster nach Jahreszeit und Alter. Italien hat ausgeprägte regionale Unterschiede von Nord nach Süd, unterschiedlich viel Sonne und eine Bevölkerung, die immer vielfältiger (heterogener) wird. Die Empfehlung konzentriert sich deshalb auf zwei Dinge: eine Vorbeugung für alle Säuglinge (universelle Säuglingsprophylaxe) und eine Supplementation nach dem ersten Lebensjahr, die sich nach dem Risiko richtet. Ein Labor-Screening aller Kinder – also eine Blutuntersuchung bei jedem Kind – fordert sie nicht.

Zu den Risikofaktoren, die der italienische Konsens nennt, gehören unter anderem wenig Sonne, dunklere Haut, bestimmte chronische Erkrankungen, Medikamente und Adipositas (starkes Übergewicht). Für Kinder und Jugendliche mit Risikofaktoren werden typischerweise 600–1000 IE/Tag genannt. Wenn die tägliche Einnahme nicht zuverlässig gelingt (Adhärenzprobleme), können ab einem bestimmten Alter intermittierende Äquivalenzregime erwogen werden – das heißt, die gleiche Gesamtmenge wird in größeren Abständen gegeben statt täglich. Solche Empfehlungen sind auf die jeweilige Bevölkerung und das jeweilige Gesundheitssystem zugeschnitten. Als Beweis dafür, dass ein bestimmter Wert im Blut (Serumwert) bei jedem Kind erreicht werden muss, sollten solche Empfehlungen nicht verstanden werden.

23 Japan

Japanische Daten zeigen ein anderes epidemiologisches Profil als viele europäische Bevölkerungen – also ein anderes Muster, wie häufig und bei wem ein Mangel auftritt. Eine landesweite Erhebung erfasste Fälle von Vitamin-D-Defizienz mit Symptomen, also mit Krankheitszeichen. Sie ergab für Japan eine niedrige, aber für die ärztliche Arbeit bedeutsame manifester Fälle; die Inzidenz ist die Zahl der neuen Fälle in einem bestimmten Zeitraum, manifest heißt: mit sichtbarer Erkrankung. In der veröffentlichten Auswertung wurden etwa 250 Fälle berichtet. Die geschätzte Zahl neuer Fälle pro Jahr lag bei ungefähr 183. Das entspricht einer Inzidenz von rund 1,1 pro 100.000 Kinder unter 15 Jahren und 3,5 pro 100.000 Kinder unter fünf Jahren. Unter den betroffenen Kindern waren O-Beine beziehungsweise rachitisch verformte Beinachsen häufig, also Fehlstellungen der Beine, wie sie bei Rachitis vorkommen. Ausschließliches Stillen (exklusive Stillernährung), eine stark eingeschränkte oder unausgewogene Ernährung und zu wenig Sonne traten immer wieder als Faktoren auf.

Diese Fallstruktur – also die typischen Umstände, unter denen die Fälle auftraten – ist für die Anamnese besonders wertvoll, das ärztliche Gespräch über Vorgeschichte, Ernährung und Lebensumstände. Sie zeigt, dass ein Vitamin-D-Mangel auch in hochentwickelten Gesundheitssystemen nicht zufällig verteilt ist. Er tritt häufig zusammen mit Einschränkungen in der Ernährung, Allergiediäten, fehlender Supplementation oder sehr geringer UVB-Exposition auf – UVB ist der Anteil des Sonnenlichts, mit dem die Haut Vitamin D bildet. Japanische Fallberichte beschreiben beispielsweise Rachitis bei Kindern, deren Ernährung wegen Nahrungsmittelallergien oder wegen Vermeidung von Fisch stark eingeschränkt war. Solche Konstellationen sind auch in Europa relevant.

Eine Untersuchung gesunder japanischer Säuglinge und Kleinkinder hat die Verteilung des Vitamin-D-Blutwerts 25(OH)D über die ersten vier Lebensjahre erhoben. Sie ergänzt die Fallserien aus der Klinik – Beschreibungen mehrerer erkrankter Kinder – um Daten aus der Bevölkerung. Neuere regionale Arbeiten aus Hokkaido zeigen, dass auch innerhalb Japans Klima und geographische Lage die Inzidenz beeinflussen können.

24 Südkorea

Eine große Untersuchung aus Südkorea wertete die Daten von 13.236 Kindern und Jugendlichen aus 332 medizinischen Einrichtungen aus. Gemessen wurde der Vitamin-D-Blutwert 25(OH)D. Die mittleren 25(OH)D-Werte sanken mit dem Alter deutlich: Jüngere Kinder hatten im Mittel höhere Werte als 7- bis 12-Jährige. Jugendliche von 13–15 Jahren lagen nochmals niedriger, und 16- bis 18-Jährige hatten die niedrigsten Werte. Die Studie verwendete einen relativ hohen Grenzwert (Schwellenwert) für eine Unterversorgung mit Vitamin D (Hypovitaminose). Nach diesem Grenzwert war der Anteil niedriger Werte sehr hoch. Mädchen, ältere Kinder, Messungen im Winter oder Frühjahr und ein Leben in der Stadt gingen mit niedrigeren Werten einher.

Dieser Verlauf über die Altersstufen findet sich in vielen Ländern wieder. Säuglinge profitieren häufig von geregelten Programmen zur Vitamin-D-Gabe als Nahrungsergänzung (Supplementation). Schulkinder und Jugendliche bekommen dagegen weniger planmäßig Vitamin D und verbringen mehr Zeit in Innenräumen. Bei Jugendlichen kommen weitere Einflüsse hinzu: ihr Verhalten und ihr Körperbau, etwa der Anteil an Fettgewebe (Körperzusammensetzung). Berichte über Reihen von Rachitis-Fällen aus Korea (Fallserien) zeigen zugleich: Erkrankungen mit sichtbaren Beschwerden (klinisch manifest) kommen weiterhin vor. Die meisten „Mangelzustände“ (Defizienzen), die Bevölkerungsuntersuchungen (Epidemiologie) finden, bleiben dagegen ohne Krankheitszeichen (subklinisch).

25 China

China ist geographisch sehr groß, hat verschiedene Klimazonen, unterschiedlich stark verstädterte Gebiete und große Ernährungsunterschiede. Deshalb fällt die Vitamin-D-Versorgung in der Bevölkerung (Epidemiologie) dort besonders uneinheitlich (heterogen) aus. Chinesische Fachveröffentlichungen und nationale Konsensuspapiere – von Fachleuten gemeinsam abgestimmte Empfehlungen – verwenden unterschiedliche Grenzwerte (Cut-offs). Ein direkter Vergleich zwischen den Regionen muss deshalb sorgfältig erfolgen.

Eine Studie bei 3.244 Schulkindern aus Jiangsu berichtete nach den dort verwendeten Kriterien eine Häufigkeit () des Mangels (Defizienz) von etwa 23 % und eine Häufigkeit der leichteren Unterversorgung (Insuffizienz) von etwa 54 %. Bei 1.385 Schulkindern aus Beijing lag der – der mittlere Wert, unter und über dem jeweils die Hälfte der Kinder liegt – bei 6- bis 11-Jährigen deutlich höher als bei 12- bis 17-Jährigen. Mädchen, ältere Jugendliche, Kinder aus der Stadt und kurzsichtige Kinder (Myopie) hatten niedrigere Werte. Eine Untersuchung in Yunnan bei mehr als 3.000 6- bis 17-Jährigen fand nach den verwendeten Schwellenwerten eine sehr hohe Rate von Insuffizienz und Defizienz zusammengenommen. Das Risiko war bei Mädchen, bei Kindern vom Land und bei Messungen im Winter erhöht.

Eine neuere Studie aus Quanzhou/Fujian bei 0- bis 6-Jährigen zeigte dagegen deutlich bessere Werte. Der Median lag um 73 nmol/l. Nur ein kleiner Anteil der Kinder erfüllte die Kriterien für einen Mangel, und die große Mehrheit wurde als ausreichend versorgt eingestuft. Das zeigt Unterschiede zwischen den Altersgruppen und zwischen den Regionen – und wahrscheinlich auch den Erfolg der Vorbeugung (Prävention) bei Säuglingen und Kleinkindern in bestimmten Regionen.

Randomisierte Studien zur Vorbeugung – Studien, bei denen das Los entscheidet, welches Kind Vitamin D bekommt – gibt es in China bereits seit Jahrzehnten. Eine Arbeit aus 1989 untersuchte Kleinkinder im Winter und zeigte, dass eine niedrige tägliche Vitamin-D-Zufuhr zusammen mit Kalzium den jahreszeitlichen Abfall des Vitamin-D-Blutwerts 25(OH)D verhindern konnte. Moderne chinesische Arbeiten befassen sich zusätzlich mit Kurzsichtigkeit (Myopie), starkem Übergewicht (Adipositas), Pubertät, Allergie und Diagnosen aus Psychiatrie und Neurologie (neuropsychiatrische Diagnosen). Für diese Themen außerhalb des Skeletts (extraskelettal) gilt dieselbe Regel für die Beweislage (Evidenz) wie international: Zusammenhänge aus – Momentaufnahmen, bei denen alle Werte zu einem einzigen Zeitpunkt gemessen werden – liefern Vermutungen (Hypothesen), die erst geprüft werden müssen, und begründen nicht automatisch eine Behandlung.

26 Lateinamerika und Portugal

Brasilien erstreckt sich weit von Nord nach Süd und bietet damit eine Art natürliches Experiment: Die Bedingungen unterscheiden sich von Region zu Region, ohne dass eine Studie sie eigens verändert hätte. Eine sehr große Auswertung von Laborwerten mit mehr als 400.000 Messungen bei 0- bis 18-Jährigen fand einen mittleren Vitamin-D-Blutwert 25(OH)D um 29 ng/ml. Sehr niedrige Werte unter 12 ng/ml waren selten. Werte unter 20 ng/ml kamen dagegen deutlich häufiger vor. Alter, weibliches Geschlecht, Jahreszeit und geographische Breite beeinflussten die Ergebnisse. Diese Daten zeigen: Selbst in einem sonnenreichen Land gibt es ein Gefälle nach Jahreszeit und nach Bevölkerungsgruppen (saisonale und demografische Gradienten).

Eine brasilianische systematische Übersicht – eine Arbeit, die alle Studien zu einer Frage nach festen Regeln zusammenträgt – fand bei Schulkindern eine große Spannweite der Häufigkeiten (), die vor allem durch unterschiedliche Grenzwerte und Regionen erklärt wurde. Zu Kindern mit Sichelzellkrankheit, einer erblichen Erkrankung der roten Blutkörperchen, gibt es zudem portugiesischsprachige Fachliteratur, die eine hohe Häufigkeit des Mangels beschreibt. Eine aktuelle internationale systematische Übersicht von 2026 bestätigt, dass niedrige Werte in Kindergruppen mit Sichelzellkrankheit (SCD-Kohorten) häufig sind und mit der Schwere der Erkrankung (klinischer Krankheitslast) zusammenhängen können (assoziiert sein). Die Wirkungen einer Vitamin-D-Gabe (Supplementation) sind dagegen noch nicht ausreichend abgesichert.

In Portugal zeigte die EPITeen-Kohorte in Porto – eine Kohorte ist eine Gruppe, die über längere Zeit beobachtet wird – bei 13-Jährigen relativ niedrige mittlere Werte und einen deutlichen Wintereffekt. Die Generation-XXI-Kohorte wurde außerdem für Zusammenhänge zwischen Vitamin D und Zahngesundheit genutzt. Solche großen , in denen Kinder ab der Geburt über Jahre begleitet werden, sind wertvoll für Zusammenhänge über die Zeit hinweg (longitudinale Assoziationen), bleiben aber anfällig für Residualkonfounding: heißt, dass andere Einflussgrößen einen Zusammenhang vortäuschen oder verzerren; ein Rest davon bleibt auch nach sorgfältiger Berechnung übrig.

27 Migrationshintergrund und Hautfarbe

Die Pigmentierung der Haut verringert bei gleicher Menge an UVB-Strahlung der Sonne die Bildung von Vitamin D in der Haut (kutane Synthese). In nördlichen Breitengraden kann das zu deutlich niedrigeren Werten des Vitamin-D-Blutwerts 25(OH)D beitragen. Zugleich sind Migrationshintergrund und ethnische Herkunft keine rein biologischen Größen, die sich für sich allein betrachten ließen. Kleidung, Ernährung, die soziale und wirtschaftliche Lage, das Wohnumfeld, kulturelle Gewohnheiten, der Zugang zu Vitamin-D-Präparaten (Supplementation) und die Gesundheitsversorgung können den Zusammenhang verstärken oder abschwächen.

Im Gespräch in der Ordination sollte deshalb weder die Formel „dunkle Haut = Mangel“ noch „helle Haut = kein Risiko“ verwendet werden. Sinnvoller ist es, die Risikofaktoren gezielt zu erfragen (Risikoanamnese): Stillen und Vitamin-D-Gabe im Säuglingsalter, Einschränkungen beim Essen, kalziumarme Ernährung, Aufenthalt im Freien, bedeckende Kleidung, chronische Erkrankungen, Medikamente, Wachstum und Beschwerden (Symptome). In vielen europäischen Studien sind Kinder aus Süd- und Südostasien, Nahost und Nordafrika in den Gruppen mit hohem Risiko überrepräsentiert, also häufiger vertreten, als es ihrem Anteil an allen untersuchten Kindern entspricht. Wie hoch das Risiko beim einzelnen Kind ist, streut aber weiterhin stark.

28 Ernährung

Natürliche Vitamin-D-Quellen in der Nahrung sind begrenzt. Fette Fische, Leber und Eigelb enthalten unterschiedlich große Mengen. Lebensmittel, denen Vitamin D zugesetzt wurde (angereicherte Lebensmittel), unterscheiden sich von Land zu Land stark. Säuglingsnahrung ist in vielen Gesundheitssystemen mit Vitamin D angereichert. Ob ein Kind darüber hinaus Vitamin D als Nahrungsergänzung (Supplementation) braucht, hängt deshalb von der Trinkmenge und vom Programm des jeweiligen Landes ab. Rein pflanzliche Ernährungsformen können ohne angereicherte Produkte und ohne Nahrungsergänzung besonders arm an Vitamin D sein. Für die Rachitis ist zugleich aber auch die Kalziumzufuhr entscheidend. Eine vegane oder stark eingeschränkte (restriktive) Ernährung ist deshalb ein Anlass, die gesamte Nährstoffversorgung zu erheben (Nährstoffanamnese), statt nur auf Vitamin D zu schauen.

29 Starkes Übergewicht (Adipositas)

Starkes Übergewicht (Adipositas) gehört zu den verlässlichsten Vorhersagefaktoren (Prädiktoren) für einen niedrigen Vitamin-D-Blutwert 25(OH)D. Die Erklärung hat mehrere Ursachen (multifaktoriell): ein größeres Volumen, in dem sich das Vitamin verteilt (Verteilungsvolumen), möglicherweise ein Festhalten im Fettgewebe (Sequestration), weniger Bewegung im Freien, Ernährungsfaktoren und Stoffwechselunterschiede (metabolisch). In Studien zur Vitamin-D-Gabe (Supplementation) brauchen Kinder mit Adipositas teilweise höhere Dosen, um denselben Anstieg des 25(OH)D zu erreichen. Das betrifft, wie sich das Vitamin im Körper verteilt und abbaut (Pharmakokinetik). Es darf aber nicht mit einem Nachweis verwechselt werden, dass Vitamin D Herz, Kreislauf oder Stoffwechsel (kardiometabolisch) günstig beeinflusst.

30 Medikamente

Medikamente gegen Epilepsie (Antiepileptika) sind bei Kindern die am besten untersuchte Medikamentengruppe. Eine systematische Übersicht mit – eine Arbeit, die alle Studien zu einer Frage nach festen Regeln sammelt und ihre Ergebnisse rechnerisch zusammenfasst – wertete 29 Studien aus und fand bei Kindern unter Antiepileptika eine zusammengerechnete (gepoolte) Häufigkeit des Vitamin-D-Mangels (Defizienzprävalenz) von etwa 32 %, bei hoher , das heißt sehr unterschiedlichen Ergebnissen der einzelnen Studien. Antiepileptika, die Abbau-Enzyme in der Leber anregen (enzyminduzierend), beeinflussen den Vitamin-D-Stoffwechsel. Auch für den Wirkstoff Valproat zeigen Meta-Analysen niedrigere Werte des Vitamin-D-Blutwerts 25(OH)D als bei Kindern ohne dieses Medikament (Kontrollen). Langfristige Kortison-Behandlung (Glukokortikoide), bestimmte Medikamente gegen HIV (antiretroviral) und andere Dauertherapien können Knochen- und Vitamin-D-Risiken ebenfalls verändern. Entscheidend ist eine Risikobewertung für das jeweilige Medikament, nicht pauschal für alle.

31 Chronische Erkrankungen

Eine gestörte Nährstoffaufnahme aus dem Darm (Malabsorption), dauerhafte (chronische) Entzündung, eingeschränkte Ernährung und Störungen der Organfunktion erhöhen das Risiko niedriger Werte. Klassische Beispiele aus dem Magen-Darm-Bereich (gastrointestinal) sind Zöliakie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (IBD), Zystische Fibrose (Mukoviszidose) und Lebererkrankungen mit gestörtem Gallefluss (cholestatisch). Eine chronische Nierenkrankheit verändert zusätzlich die Aktivierung von Vitamin D – seine Umwandlung in die wirksame Form – und den gesamten Stoffwechsel von Mineralien und Knochen (Mineral-Bone-Stoffwechsel). Krebserkrankungen (onkologisch) und ihre Behandlungen können die Knochenversorgung beeinträchtigen: durch weniger Bewegung, die Ernährung, Kortison-Präparate (Steroide) und andere Faktoren. Die Sichelzellkrankheit, eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen, geht mit niedrigen Werten und einer hohen Belastung durch Knochenprobleme und Schmerzen einher. In all diesen Gruppen sollte Vitamin D als Teil eines Versorgungsplans betrachtet werden, der auf die jeweilige Erkrankung zugeschnitten ist.

32 Was Häufigkeitszahlen nicht beweisen

Daten aus Bevölkerungsuntersuchungen (epidemiologische Daten) zeigen, dass niedrige Werte des Vitamin-D-Blutwerts 25(OH)D weltweit häufig sind. Das beweist aber nicht, dass eine weltweite „Vitamin-D-Pandemie“ im Sinn einer echten Erkrankung mit Beschwerden (klinische Erkrankung) vorliegt. Wie sich die Werte eines Messwerts im Blut (Biomarker) auf „ausreichend“ und „zu niedrig“ verteilen, hängt von der Definition ab. Wird ein hoher Schwellenwert gewählt, steigt die „Häufigkeit“ () zwangsläufig. Entscheidend ist, ob unterhalb eines bestimmten Werts die Risiken für Erkrankungen stark ansteigen – und ob eine Behandlung (Intervention) diese Risiken senkt.

Für die Rachitis ist diese Kette gut belegt: sehr wenig verfügbares Vitamin D und/oder eine niedrige Kalziumzufuhr → gestörter Einbau von Mineralien in den Knochen (Mineralisation) → eine Erkrankung, die an Beschwerden und im Röntgenbild erkennbar ist (klinisch/radiologisch definiert); gezielte Zufuhr von Vitamin D und Kalzium → Heilung. Für viele Erkrankungen außerhalb des Skeletts (extraskelettal) lautet die Kette bislang eher so: Erkrankte Kinder haben niedrigere 25(OH)D-Werte; eine Vitamin-D-Gabe (Supplementation) hebt den Wert an; der Verlauf der Erkrankung (klinischer Outcome) ändert sich jedoch wenig oder uneinheitlich (inkonsistent). Genau dieser Unterschied bestimmt die Bewertung der Beweislage (Evidenz) in den folgenden Kapiteln.

Alle Kapitel dieses Ratgebers

  1. 1. Grundlagen: Wie Vitamin D im Körper eines Kindes wirkt Abschnitt 1–16 · 16
  2. 2. Wie häufig ist ein Mangel? Zahlen aus aller Welt Abschnitt 17–32 · 16
  3. 3. Rachitis: erkennen, verhindern, behandeln Abschnitt 33–48 · 16
  4. 4. Wenn Vitamin D nicht das eigentliche Problem ist: erbliche Rachitisformen Abschnitt 49–59 · 11
  5. 5. Wachstum, Knochendichte und Frakturen Abschnitt 60–70 · 11
  6. 6. Frühgeborene Abschnitt 71–79 · 9
  7. 7. Atemwegsinfekte, Asthma und Allergie Abschnitt 80–103 · 24
  8. 8. Adipositas, Stoffwechsel und Diabetes Abschnitt 104–121 · 18
  9. 9. Darm und Leber: Zöliakie, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Malabsorption Abschnitt 122–138 · 17
  10. 10. Chronische Nierenkrankheit Abschnitt 139–146 · 8
  11. 11. Gehirn, Entwicklung und Psyche Abschnitt 147–164 · 18
  12. 12. Epilepsie und Medikamente Abschnitt 165–179 · 15
  13. 13. Intensivmedizin, Blut, Krebs und Rheuma Abschnitt 180–195 · 16
  14. 14. Zähne, Haut und weitere Krankheitsbilder Abschnitt 196–202 · 7
  15. 15. Schwangerschaft und Stillzeit Abschnitt 203–214 · 12
  16. 16. Sicherheit und Überdosierung Abschnitt 215–234 · 20
  17. 17. Leitlinien im Ländervergleich Abschnitt 235–257 · 23
  18. 18. Testen oder nicht? Screening und Laborindikation Abschnitt 258–265 · 8
  19. 19. Dosierung: täglich, wöchentlich, monatlich Abschnitt 266–288 · 23
  20. 20. Kalzium und Ernährung Abschnitt 289–296 · 8
  21. 21. Sonne, Jahreszeit und Haut Abschnitt 297–305 · 9
  22. 22. Labor: Messung, Einheiten und Fehlerquellen Abschnitt 306–327 · 22
  23. 23. Lebensmittelanreicherung und Public Health Abschnitt 328–343 · 16
  24. 24. Vegane und stark eingeschränkte Ernährung Abschnitt 344–352 · 9
  25. 25. Nach Alter: vom Neugeborenen bis zum Jugendlichen Abschnitt 353–362 · 10
  26. 26. Grenzwerte, Zielwerte und die Frage nach Ursache und Wirkung Abschnitt 363–372 · 10
  27. 27. Entscheidungswege Abschnitt 373–393 · 21
  28. 28. Fallbeispiele und typische Fallstricke Abschnitt 394–418 · 25
  29. 29. Fragen und Mythen Abschnitt 419–468 · 50
  30. 30. Das Gespräch in der Ordination Abschnitt 469–480 · 12
  31. 31. Was die Sprachräume zeigen Abschnitt 481–519 · 39
  32. 32. Studienatlas: die 91 Kernquellen im Überblick Abschnitt 520–520 · 1
  33. 33. Evidenzqualität und offene Forschungsfragen Abschnitt 521–551 · 31
  34. 34. Methodik und Glossar Abschnitt 552–578 · 27