Ratgeber
Mobbing, Schule und Leistungsdruck
Ebenso steht hier, dass Peer-Mediation.
Rund jedes zehnte Kind in Österreich wird gemobbt, und der Höchstwert liegt nicht dort, wo die meisten Eltern ihn vermuten. Er liegt in der fünften Schulstufe, im ersten Jahr nach dem Wechsel aus der Volksschule – bis 2018 war es die siebte. Der kritische Zeitpunkt ist also der Schulwechsel, nicht die mittlere Pubertät. Dieser Ratgeber erklärt, was Mobbing von einem Streit unterscheidet, woran Eltern es erkennen, wenn ihr Kind nichts sagt, was es anrichtet und was tatsächlich hilft. Er ist an einer Stelle bewusst unbequem: Bei den Schulprogrammen sagen die besten verfügbaren Auswertungen, dass sie die Betroffenheit um etwa fünfzehn Prozent senken. Vier von fünf Fällen bleiben unberührt. Das steht hier so, weil Eltern wissen müssen, worauf sie sich verlassen können und worauf nicht. Ebenso steht hier, dass Peer-Mediation – an österreichischen Schulen verbreitet – bei Mobbing die Betroffenheit erhöhen kann, und warum das logisch zwingend ist: Mediation setzt zwei gleich starke Parteien voraus, und genau die gibt es bei Mobbing definitionsgemäß nicht.
Wichtiger Hinweis
Dieser Ratgeber erklärt Mobbing, Leistungsdruck und Schulvermeidung allgemein und richtet sich an Eltern und Bezugspersonen. Er ersetzt keine Beratung im Einzelfall – weder durch die Schulpsychologie noch durch Ihre Kinderärztin noch durch eine Rechtsberatung. Wenn Ihr Kind sich selbst verletzt, Suizidgedanken äußert oder plötzlich nicht mehr in die Schule geht, warten Sie nicht ab: Rat auf Draht ist rund um die Uhr und kostenlos unter 147 erreichbar, auch für Sie als Bezugsperson, die Telefonseelsorge unter 142, die schulpsychologische Hotline des Bildungsministeriums unter 0800 211 320.
Mobbing, Schule und Leistungsdruck
Erkennen, richtig reagieren und wissen, wo es Hilfe gibt
Elternverständlicher, wissenschaftlich fundierter Überblick
Dieser Ratgeber erklärt, was Mobbing im schulischen Umfeld ist, wie häufig es in Österreich vorkommt, woran Eltern es erkennen, was es anrichtet und was Sie selbst tun können. Er stützt sich auf amtliche österreichische Erhebungen, internationale und die Veröffentlichungen von Fachgesellschaften. Wo eine Zahl unsicher ist, steht das ausdrücklich dabei. Wo eine Zahl aus einem anderen Land stammt, ist das Land genannt.
Dieser Text ersetzt kein persönliches Gespräch. Er kann Ihnen keine Diagnose liefern und keine Entscheidung abnehmen. Was ein einzelnes Kind braucht, hängt von seiner Geschichte, seiner Klasse, seiner Familie und seiner gesundheitlichen Verfassung ab. Wenn Sie sich Sorgen machen, ist das ein ausreichender Grund für einen Termin in der Ordination. Sie müssen sich nicht sicher sein, bevor Sie fragen.
Der Ratgeber beschreibt außerdem einen Forschungsstand, der an vielen Stellen dünner ist, als es in Medienberichten wirkt. Für Österreich liegen die letzten belastbaren Mobbingzahlen aus einer Erhebung von 2021/22 vor. Mehrere weit verbreitete österreichische Angaben ließen sich an keiner Primärquelle bestätigen. Der Text sagt das jeweils dazu, statt die Lücken zu glätten.
Bei bestimmten Anzeichen dürfen Sie nicht abwarten. Holen Sie sich sofort Hilfe, wenn Ihr Kind sich selbst verletzt, wenn es Suizidgedanken äußert oder Andeutungen macht, dass es nicht mehr leben möchte, wenn es plötzlich und anhaltend nicht mehr in die Schule geht, also bei plötzlicher Schulverweigerung, oder wenn es körperliche Gewalt mit Verletzungen erlebt hat. In diesen Fällen wenden Sie sich noch am selben Tag an Ihre Kinderärztin, an eine Kinder- und Jugendpsychiatrie oder an eine Notfallambulanz. Rund um die Uhr, kostenlos und auch für Sie als Bezugsperson erreichbar ist Rat auf Draht unter der Nummer 147. Die Telefonseelsorge erreichen Sie unter 142. Die schulpsychologische Hotline des Bildungsministeriums ist unter 0800 211 320 an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und vertraulich, ebenfalls für Erziehungsberechtigte.
Auf einen Blick
Die wichtigsten Antworten vorweg
Die folgenden Punkte fassen zusammen, was Eltern über Mobbing im Schulalter wissen sollten. Jeder Punkt steht für sich.
Mobbing ist definiert, Streit nicht dasselbe
Die österreichische Schulpsychologie nennt vier Kriterien: schädigendes Verhalten, Wiederholung über einen längeren Zeitraum, Machtungleichgewicht und Hilflosigkeit des Betroffenen. Eine einzelne Rauferei erfüllt diese Kriterien nicht. Raufereien sind statistisch der Normalfall: Rund 32 Prozent der österreichischen Schülerinnen und Schüler waren 2021/22 innerhalb eines Jahres mindestens einmal an einer Schlägerei beteiligt. Mobbing ist etwas anderes und seltener.
ETWA JEDES ZEHNTE KIND IST BETROFFEN, UND DER ANTEIL SINKT MIT JEDER SCHULSTUFE
Nach den amtlichen österreichischen Daten für 2021/22 berichteten 7 Prozent der Mädchen und 8 Prozent der Burschen, in der Schule gemobbt zu werden. Von hundert Kindern sind das sieben bis acht. In der 5. Schulstufe sind es 12 bis 13 von hundert, in der 11. Schulstufe nur noch 3 bis 4. Österreich liegt damit unter dem internationalen Schnitt der Vergleichserhebung.
Der Gipfel liegt früher als Erwartet
Die meisten Mobbingopfer finden sich heute in der 5. Schulstufe, also im ersten Jahr nach dem Wechsel aus der Volksschule. Früher war das die 7. Schulstufe. Der Übergang in die Sekundarstufe ist der kritische Punkt, nicht die mittlere Pubertät.
Cybermobbing ist der einzige Bereich, der zunimmt
In Österreich waren 2021/22 12 Prozent der Mädchen und 10 Prozent der Burschen Opfer von Cybermobbing. Zwischen 2017/18 und 2021/22 stieg jeder dieser Werte um 1 bis 4 . Klassisches Mobbing stagniert im selben Zeitraum. Cybermobbing und Schulmobbing sind dabei meist ein einziges Geschehen und nicht zwei getrennte Probleme.
Eltern und Lehrkräfte sehen systematisch weniger
In einer steirischen Untersuchung an 721 Volksschulkindern gaben die Kinder deutlich häufiger an, Opfer zu sein, als ihre Mütter, Väter und Lehrkräfte es wahrnahmen. Dass die Schule nichts gemeldet hat, ist kein Beleg dafür, dass nichts passiert.
Die körperlichen Beschwerden sind oft das erste, was sichtbar wird
Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Einschlafstörungen und Gereiztheit sind bei Schulkindern häufig und für sich genommen unspezifisch. In einer japanischen Untersuchung an 2.268 Kindern zwischen 10 und 15 Jahren hatten Kinder mit vier wiederkehrenden Beschwerden ein 16,4-fach höheres Risiko für depressive Symptome als beschwerdefreie Kinder. Umgekehrt berichteten rund 86 Prozent der Kinder mit depressiven Symptomen mindestens ein körperliches Symptom.
Die Folgen sind belegt und Sie sind nicht klein
Eine aus 165 Studien fand für gemobbte Kinder erhöhte Chancen für Depression (,21), Angststörung (OR = 1,77), Suizidgedanken (OR = 1,77) und Suizidversuche (OR = 2,13). Am stärksten wirkt die relationale Form, also Ausschluss und Gerüchte, nicht der Faustschlag. Anhaltende Betroffenheit erhöht das Risiko zusätzlich. Frühes Beenden wirkt, Aussitzen nicht. Bei Suizidgedanken ist Rat auf Draht unter 147 rund um die Uhr erreichbar.
Mobbing ist ein Gruppengeschehen und deshalb lösbar
In Österreich traten Mobbing-Täterinnen und -Täter 2021/22 zu mindestens 50 Prozent nicht einzeln auf, sondern in der Gruppe. Es gibt abgestufte Rollen: Täter, Assistenten, Unterstützer, Verstärker, Zuseher. Genau das ist der Ansatzpunkt. Zugleich sind die Erwartungen an Programme nüchtern zu halten: Die größte Zusammenschau über 100 Programmevaluationen findet eine Reduktion der Betroffenheit um rund 15 bis 16 Prozent und der Täterschaft um rund 18 bis 19 Prozent. Vier von fünf Fällen bleiben davon unberührt.
Kinder schweigen, und Sie haben Gründe dafür
In einer chinesischen Erhebung an 3.108 Schülerinnen und Schülern meldeten 20,3 Prozent erst, wenn dasselbe ein zweites Mal passiert war, 1,9 Prozent nie. Der Hauptgrund ist die Angst, dass es danach schlimmer wird. Deshalb hilft es, im Voraus zu sagen, dass Sie nicht schimpfen und nichts ohne Absprache tun werden.
Fragen Sie nach Vorfällen, nicht nach dem Wort
Viele betroffene Kinder bezeichnen das, was ihnen geschieht, selbst nicht als Mobbing. In der portugiesischen Regierungserhebung mit 31.133 Jugendlichen gaben mehr als doppelt so viele an, Mobbing beobachtet zu haben (12,4 Prozent), wie sich selbst als Opfer einordneten (5,9 Prozent). Fragen Sie also nicht „Wirst du gemobbt", sondern „Hat dich in den letzten vier Wochen jemand absichtlich ausgeschlossen, beschimpft oder geschubst".
Bei Einigen Anzeichen darf nicht Abgewartet werden
Selbstverletzung, Suizidgedanken oder entsprechende Äußerungen, plötzliche Schulverweigerung und körperliche Gewalt mit Verletzungen gehören noch am selben Tag abgeklärt. Rat auf Draht ist unter 147 rund um die Uhr und kostenlos erreichbar, auch für Sie als Bezugsperson. Die Telefonseelsorge erreichen Sie unter 142.
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Ein Werkzeug, die den Ratgeber erschließen – ohne dass Sie alles lesen müssen. Alles darin stammt aus den Abschnitten selbst.
Wo steht was?
Ein Stichwort genügt – gesucht wird in allen Abschnittsüberschriften des Ratgebers.
So ist dieser Ratgeber aufgebaut
Dieser Ratgeber ist in 16 Kapitel geteilt; die Abschnittsnummern laufen über alle Kapitel durch, ein Verweis auf „Abschnitt 12“ bleibt damit eindeutig. Der Ratgeber beginnt mit der Abgrenzung – was Mobbing ist und was ein Streit – und geht dann zu den Zahlen, den Formen und den Anzeichen über, an denen Eltern es erkennen können. Der mittlere Teil behandelt die Folgen, die Frage, wer betroffen ist, und die Rolle der Klasse, in der sich Mobbing abspielt. Der praktische Kern beginnt mit dem, was Eltern tun können, und führt weiter über den Weg durch die Schule in Österreich, die Wirksamkeit von Schulprogrammen, den Fall, dass das eigene Kind mobbt, und Cybermobbing samt Beweissicherung. Es schließen sich Leistungsdruck und Prüfungsangst an sowie Schulangst und Schulvermeidung. Am Ende stehen die österreichischen Anlaufstellen, häufige Fragen und die Einordnung der Befunde.
Der ganze Ratgeber
Alle Kapitel im Überblick
Die Nummern laufen über den ganzen Ratgeber durch: Abschnitt 1 steht im ersten Kapitel, Abschnitt 213 im letzten.
- 1. Was Mobbing ist und was nicht Abschnitt 1–11 · 11
- 2. Wie häufig Mobbing wirklich ist Abschnitt 12–23 · 12
- 3. Die Formen Abschnitt 24–37 · 14
- 4. Woran Eltern es erkennen Abschnitt 38–49 · 12
- 5. Was Mobbing anrichtet Abschnitt 50–65 · 16
- 6. Wer betroffen ist und warum Abschnitt 66–79 · 14
- 7. Die Rolle der Klasse Abschnitt 80–89 · 10
- 8. Was Eltern tun können Abschnitt 90–107 · 18
- 9. Der Weg über die Schule in Österreich Abschnitt 108–121 · 14
- 10. Was Schulen wirksam tun können Abschnitt 122–137 · 16
- 11. Wenn das eigene Kind mobbt Abschnitt 138–147 · 10
- 12. Cybermobbing im Besonderen Abschnitt 148–161 · 14
- 13. Leistungsdruck und Prüfungsangst Abschnitt 162–175 · 14
- 14. Schulangst und Schulvermeidung Abschnitt 176–187 · 12
- 15. Hilfe finden in Österreich Abschnitt 188–197 · 10
- 16. Fragen, Irrtümer und Einordnung Abschnitt 198–213 · 16
Kapitel 1 · Abschnitt 1–11
Was Mobbing ist und was nicht
Nicht jeder Streit ist Mobbing, und nicht jede Gemeinheit auch. Drei Merkmale unterscheiden das eine vom anderen – und diese Unterscheidung entscheidet darüber, was hilft.
- 1 Die vier Kriterien: was Mobbing ausmacht
- 2 Dieselben vier Kriterien sind für die Schule verbindlich
- 3 Warum die Abgrenzung zur Rauferei praktisch zählt
- 4 Mobbing ist ein Gruppengeschehen, kein Zweikampf
und 7 weitere Abschnitte
Kapitel 2 · Abschnitt 12–23
Wie häufig Mobbing wirklich ist
Die Zahlen dazu gehen weit auseinander – von wenigen Prozent bis zu einem Drittel aller Kinder. Das liegt fast nie an der Wirklichkeit und fast immer daran, wie gefragt wurde.
- 12 Warum die Prozentzahlen so weit auseinandergehen
- 13 Die österreichischen Zahlen: 7 und 8 von hundert
- 14 Nach Schulstufe: der Gipfel liegt am Anfang
- 15 Der Gipfel hat sich nach vorne verschoben
und 8 weitere Abschnitte
Kapitel 3 · Abschnitt 24–37
Die Formen
Schläge sind die sichtbarste, aber nicht die häufigste Form. Ausschluss, Gerüchte und das gezielte Auslassen wirken leiser und oft länger.
- 24 Die Formen im Überblick
- 25 Die körperliche Form
- 26 Die verbale Form ist die häufigste
- 27 Die relationale Form: der stille Ausschluss
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 4 · Abschnitt 38–49
Woran Eltern es erkennen
Die meisten Kinder erzählen es nicht von selbst. Was stattdessen auffällt, sind Bauchweh am Sonntagabend, verschwundene Sachen und ein Kind, das plötzlich keine Namen mehr nennt.
- 38 Eltern sehen weniger, als die Kinder erleben
- 39 Lehrkräfte sehen nur die Spitze
- 40 „Die Schule hätte es gemeldet" ist kein Argument
- 41 Körperliche Beschwerden als Frühwarnsystem
und 8 weitere Abschnitte
Kapitel 5 · Abschnitt 50–65
Was Mobbing anrichtet
Die Folgen reichen weiter, als man annimmt – körperlich, seelisch und schulisch, und bei den Tätern ebenso wie bei den Betroffenen.
- 50 Wie die Zahlen in diesem Kapitel zu lesen sind
- 51 Die große Folgenmetaanalyse
- 52 Depression
- 53 Angst, und warum sie in beide Richtungen wirkt
und 12 weitere Abschnitte
Kapitel 6 · Abschnitt 66–79
Wer betroffen ist und warum
Es trifft nicht die Schwachen, sondern die Auffälligen – und „auffällig" heißt in jeder Klasse etwas anderes. Was die Forschung über Risikogruppen weiß und was daran Mythos ist.
- 66 Es gibt keinen Mobbing-Typ
- 67 Alter und Schulstufe
- 68 Geschlecht: was gesichert ist und was nicht
- 69 Gender-diverse Jugendliche
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 7 · Abschnitt 80–89
Die Rolle der Klasse
Mobbing ist selten eine Sache zwischen zwei Kindern. Es braucht ein Publikum – und genau dort liegt der wirksamste Hebel.
- 80 Die fünf Rollen in einer Mobbinggruppe
- 81 Wie sich die Rollen verteilen
- 82 Wie viele Kinder in Österreich zusehen
- 83 Warum Kinder nicht eingreifen
und 6 weitere Abschnitte
Kapitel 8 · Abschnitt 90–107
Was Eltern tun können
Der erste Impuls – zum Telefon greifen und die Eltern des anderen Kindes anrufen – ist fast immer der falsche. Was stattdessen hilft, und in welcher Reihenfolge.
- 90 Der Grundsatz: nicht warten und nicht allein lösen
- 91 Wie Sie fragen
- 92 Was Sie vorher sagen sollten
- 93 Getrennt fragen: Schule und Netz
und 14 weitere Abschnitte
Kapitel 9 · Abschnitt 108–121
Der Weg über die Schule in Österreich
Klassenvorstand, Schulleitung, Beratungslehrer, Schulpsychologie, Bildungsdirektion: Wer wofür zuständig ist, welche Rechte Eltern haben und was die Schule tun muss.
- 108 Wozu dieses Kapitel
- 109 Der rechtliche Rahmen in drei Sätzen
- 110 Die Aufsichtspflicht der Lehrkräfte im Detail
- 111 Das Fünf-Schritte-Modell: Schritt 1 und 2
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 10 · Abschnitt 122–137
Was Schulen wirksam tun können
Antimobbing-Programme gibt es viele, und sie wirken – aber weniger stark, als die Prospekte nahelegen, und nicht in jedem Alter gleich. Was die tatsächlich zeigen.
- 122 Die zentrale Frage: Wie gut wirken Antimobbingprogramme?
- 123 Der Referenzbefund: 100 Studien, ein Sechstel bis ein Fünftel weniger
- 124 Individualdaten bestätigen: kleine Effekte, am besten bei Jüngeren
- 125 Der große Praxistest: KiVa in Großbritannien
und 12 weitere Abschnitte
Kapitel 11 · Abschnitt 138–147
Wenn das eigene Kind mobbt
Der Anruf aus der Schule, den niemand erwartet. Warum die erste Reaktion – abstreiten oder bestrafen – beides nicht hilft, und was stattdessen zu tun ist.
- 138 Eine schwierige Nachricht, und was jetzt zählt
- 139 Wie viele Kinder mobben: die österreichischen Zahlen
- 140 International und im Cyberraum: das Verhältnis kehrt sich um
- 141 Warum Kinder mitmachen: Angst, nicht Bosheit
und 6 weitere Abschnitte
Kapitel 12 · Abschnitt 148–161
Cybermobbing im Besonderen
Was im Netz geschieht, endet nicht am Schultor, hat kein Publikumsende und lässt sich schwer löschen. Was daran wirklich anders ist – und was nicht.
- 148 Warum ein eigenes Kapitel, obwohl schon viel gesagt wurde
- 149 Die Rechtslage: § 107c StGB im Detail
- 150 Weitere Straftatbestände, die zutreffen können
- 151 Der zivilrechtliche Schnellweg: Hass-im-Netz-Bekämpfungs-Gesetz
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 13 · Abschnitt 162–175
Leistungsdruck und Prüfungsangst
Nicht jede Anspannung vor einer Schularbeit ist behandlungsbedürftig. Wo die Grenze verläuft, was Prüfungsangst von Aufregung unterscheidet und was nachweislich hilft.
- 162 Die zentrale österreichische Zahl: 64 Prozent der Mädchen in der 11. Schulstufe
- 163 Im europäischen Vergleich: Österreich liegt im Mittelfeld, Italien fällt heraus
- 164 Wenn Druck von den Eltern kommt: eine Zahl, die aufhorchen lässt
- 165 Auf die Art kommt es an, nicht auf die Menge
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 14 · Abschnitt 176–187
Schulangst und Schulvermeidung
Ein Kind, das morgens nicht aufstehen kann, ist selten faul. Die Abgrenzung von Schulangst, Schulphobie und Schwänzen entscheidet darüber, was hilft.
- 176 Drei Begriffe, die oft verwechselt werden
- 177 Schulschwänzen ist nicht dasselbe wie Schulverweigerung
- 178 Was es an Leitlinien nicht gibt
- 179 Wenn fast die Hälfte der Fälle mit Mobbing beginnt
und 8 weitere Abschnitte
Kapitel 15 · Abschnitt 188–197
Hilfe finden in Österreich
Rat auf Draht, Schulpsychologie, Kinder- und Jugendanwaltschaft, psychosoziale Dienste: wer wofür da ist, was es kostet und wie man hinkommt.
- 188 Eine Übersicht zum Nachschlagen
- 189 Die Schulpsychologie: die meistunterschätzte Anlaufstelle
- 190 Die Hotline 0800 211 320
- 191 Rat auf Draht 147: was die Zahlen zeigen
und 6 weitere Abschnitte
Kapitel 16 · Abschnitt 198–213
Fragen, Irrtümer und Einordnung
Häufige Irrtümer, die Fragen, die Eltern in der Ordination stellen, und eine ehrliche Auskunft darüber, wie sicher das alles ist. Dazu die Quellen.
- 198 „Mobbing hat es doch immer gegeben"
- 199 Warum eine einzelne Prozentzahl fast nie das ist, was sie zu sein scheint
- 200 „Österreich ist Mobbing-Spitzenreiter in Europa" — eine Zahl, die nicht stirbt
- 201 Warum der Belastungsgipfel jetzt in der 5. statt der 7. Schulstufe liegt
und 12 weitere Abschnitte
Hinweis zur Entstehung dieses Beitrags
Dieser Beitrag wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz geschrieben und überarbeitet.
Die Bilder in diesem Beitrag sind mit künstlicher Intelligenz erzeugt. Sie zeigen keine wirklichen Personen und keine tatsächlichen Aufnahmen; Zeichnungen und Diagramme sind eigens für diesen Beitrag angefertigt.
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