Die erste Regel, die ersten unregelmäßigen Jahre, Regelschmerzen – und die Frage, wann Schmerzen nicht mehr normal sind.

  • Abschnitt 138 bis 155 von 239
  • Stand: 6. September 2026
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Wichtiger Hinweis

Dieser Ratgeber erklärt die Pubertät allgemein und richtet sich an Eltern, Bezugspersonen und an Jugendliche selbst. Er ersetzt keine Untersuchung und keine Beratung durch Ihre Kinderärztin. Die Altersangaben in diesem Ratgeber beschreiben Bandbreiten, keine Grenzwerte für ein einzelnes Kind: Ob eine Entwicklung abklärungsbedürftig ist, hängt immer vom Gesamtbild ab – vom Wachstumsverlauf, von der Familiengeschichte und von den übrigen Befunden. Die Fachgesellschaften verschiedener Länder ziehen die Grenzen zudem unterschiedlich; wo das so ist, steht es im Text.

Die Pubertät

Was im Körper geschieht, was normal ist und wann eine Abklärung nötig ist

Elternverständlicher, wissenschaftlich fundierter Überblick

Dieser Ratgeber beschreibt, was in der Pubertät körperlich geschieht, wann sie üblicherweise beginnt, was zu früh und was zu spät ist, wie Wachstum, Knochen, Schlaf und Gehirn sich verändern und woran Sie erkennen, dass eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Er stützt sich auf Leitlinien und Veröffentlichungen von Fachgesellschaften aus neun Sprachräumen, auf amtliche Erhebungen und auf . Wo eine Zahl unsicher ist, steht das ausdrücklich dabei. Wo Leitlinien einander widersprechen, stehen beide Werte nebeneinander, und es wird gesagt, welche Fachgesellschaft welchen Wert nennt. Es wird nirgends gemittelt.

Der Text ist so geschrieben, dass Jugendliche ihn neben ihren Eltern lesen können. Er ersetzt kein persönliches Gespräch und keine Untersuchung. Was ein einzelnes Kind braucht, hängt von seiner Entwicklung, seiner Familiengeschichte und seiner gesundheitlichen Verfassung ab. Wenn Sie sich Sorgen machen, ist das ein ausreichender Grund für einen Termin in der Ordination. Sie müssen sich nicht sicher sein, bevor Sie fragen.

Eine Vorbemerkung zu den Zahlen. Die Pubertät ist ein Bereich, in dem sehr viele Zahlen kursieren und erstaunlich wenige davon gut belegt sind. Für Österreich gibt es weder eine eigene Erhebung der Reifestadien noch ein eigenes Durchschnittsalter der ersten Regelblutung. Die nächstliegenden Daten stammen aus Deutschland, die nächstliegenden Leitlinien aus dem deutschsprachigen Raum. Beides wird hier so gekennzeichnet.

138 Der Zyklus als Vitalzeichen

Die amerikanische Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie hat gemeinsam mit der amerikanischen Kinderärztegesellschaft einen Vorschlag gemacht, der die Sicht auf den Zyklus verändert hat: Der Menstruationszyklus soll behandelt werden wie Blutdruck, Puls oder Temperatur – als Vitalzeichen, das bei jedem Vorsorgetermin abgefragt wird.

Der Gedanke dahinter ist einfach. Ein Zyklus, der regelmäßig kommt, setzt eine funktionierende Kette voraus: Hirnanhangdrüse, Eierstöcke, Gebärmutter, Schilddrüse, Energieversorgung. Wenn eine dieser Ebenen gestört ist, wird der Zyklus oft als Erstes unregelmäßig. Er ist damit ein früher, kostenloser und nicht-invasiver Hinweisgeber.

Das Dokument stammt aus Dezember 2015, wurde 2025 unverändert bestätigt und ist damit weiter gültig.

Was das für sie bedeutet

Es lohnt sich, dass Ihre Tochter weiß, wann ihre letzte Regel war, wie lange sie gedauert hat und wie stark sie war. Nicht, weil das kontrolliert werden müsste, sondern weil diese drei Angaben in einer ärztlichen Beratung viel wert sind. Eine App, ein Kalender oder eine Notiz im Handy genügen.

Und es lohnt sich, dass Sie diese Frage nicht als Kontrolle stellen. Die Antwort gehört Ihrer Tochter, und ab einem gewissen Alter gehört sie in erster Linie ihr und ihrer Ärztin – dazu mehr im Kapitel über die Ordination.

139 Die Normbereiche – drei Quellen, drei Zahlen

Was ein normaler Zyklus ist, beantworten die vorliegenden Quellen unterschiedlich. Die Werte stehen hier nebeneinander.

USA (amerikanische Fachgesellschaften)

Mittleres Menarchealter 12,43 Jahre. Mittlerer Zyklusabstand im ersten gynäkologischen Jahr 32,2 Tage. Typischer Zyklusabstand 21 bis 45 Tage. Blutungsdauer 7 Tage oder weniger. Verbrauch von drei bis sechs Binden oder Tampons pro Tag. 90 Prozent der Zyklen liegen im Bereich von 21 bis 45 Tagen. Im dritten Jahr nach der Menarche sind 60 bis 80 Prozent der Zyklen 21 bis 34 Tage lang. Und: Bis zum Alter von 15 Jahren haben 98 Prozent der Mädchen ihre erste Regel gehabt.

Spanien (Fortbildungsliteratur)

Der normale Zyklus schwankt um 28 plus/minus 7 Tage, also 21 bis 35 Tage. Blutungsdauer 4 bis 8 Tage. Blutverlust 30 bis 80 Milliliter pro Zyklus.

Korea (klinische Standardwerte)

Normaler Zyklus 21 bis 35 Tage. Von einem zu seltenen Zyklus spricht man ab 35 Tagen, von einem zu häufigen ab 24 Tagen oder weniger. Von Amenorrhoe spricht man, wenn außerhalb des Normzyklus über 6 Monate keine Blutung auftritt. Normale Blutungsmenge 20 bis 80 Milliliter, ab 80 Milliliter spricht man von einer zu starken Blutung.

Warum das Auseinandergeht

Die obere Grenze unterscheidet sich am deutlichsten: 45 Tage in den USA gegen 35 Tage in Spanien und Korea. Der Grund liegt in der Zielgruppe. Die amerikanische Empfehlung beschreibt ausdrücklich Jugendliche in den ersten Jahren nach der Menarche, die spanische und die koreanische Angabe beschreiben den ausgereiften Zyklus. Für die ersten Jahre ist der weitere Bereich der realistischere.

140 Wie viele Zyklen am Anfang ohne Eisprung ablaufen

Der häufigste Grund für unnötige Sorge in dieser Phase ist Unregelmäßigkeit. Und die hat eine sehr konkrete biologische Ursache: In den ersten Jahren nach der Menarche läuft ein großer Teil der Zyklen ohne Eisprung ab.

Die spanische Fortbildungsliteratur beziffert das so:

  • In den ersten zwei Jahren nach der Menarche verlaufen 55 bis 82 Prozent der Zyklen ohne Eisprung.
  • Zwischen dem zweiten und vierten Jahr sind es 30 bis 55 Prozent.
  • Noch fünf Jahre nach der Menarche findet man solche Zyklen bei 20 Prozent der jungen Frauen.

Ein Widerspruch, der benannt gehört

Die häufig zitierte Angabe „bis zu 80 Prozent anovulatorische Zyklen in den ersten zwei Jahren" hat der deutschsprachige Recherchebericht ausdrücklich nicht bestätigen können; sie tauchte dort nur in Suchzusammenfassungen auf und ist als nicht verifiziert gekennzeichnet. Dasselbe gilt dort für die Angabe „Zykluslänge 21 bis 45 Tage im ersten Jahr".

Beide Werte stehen aber in anderen Berichten mit eigener, verifizierter Quelle: die 21 bis 45 Tage in der amerikanischen Empfehlung und die 55 bis 82 Prozent in der spanischen Fortbildungsübersicht. Die Kennzeichnung des deutschsprachigen Berichts bleibt trotzdem stehen. Wer also liest, dass diese Zahlen unbelegt seien, liest keinen Fehler – er liest, dass eine bestimmte Recherche sie nicht auffinden konnte.

Was praktisch folgt

Ein Zyklus ohne Eisprung ist meistens ein unregelmäßiger Zyklus. Unregelmäßigkeit in den ersten beiden Jahren ist deshalb der Normalfall und nicht der Ausnahmefall.

141 Wie ein Zyklus sich einpendelt

Wann ist Schluss mit der Unregelmäßigkeit? Auch hier gibt es zwei Angaben.

Die deutschsprachige kinder- und jugendgynäkologische Fachliteratur formuliert: Zwei Jahre nach der Menarche sollte der Zyklus regelmäßig sein. Dieselbe Quelle nennt eine Beobachtung aus einer Studie der Weltgesundheitsorganisation, nach der 38 Prozent der untersuchten Mädchen einen ersten Zyklus von mehr als 40 Tagen hatten.

Die koreanischen Standardwerte formulieren etwas großzügiger: In den ersten zwei bis drei Jahren nach der Menarche gilt Unregelmäßigkeit als weitgehend normal; danach sollte sich ein stabiler Zyklus eingestellt haben.

Die amerikanische Empfehlung beschreibt keinen Endpunkt, sondern eine Entwicklung: Im dritten Jahr nach der Menarche liegen 60 bis 80 Prozent der Zyklen bereits zwischen 21 und 34 Tagen.

Alle drei Angaben zeigen dasselbe Bild. Zwei bis drei Jahre sind die Zeitspanne, in der sich ein Zyklus einpendelt. Danach ist anhaltende Unregelmäßigkeit ein Grund, hinzuschauen – nicht ein Grund zur Panik, sondern ein Grund für ein Gespräch.

Eine Anmerkung zur Quelle

Der deutschsprachige Fachartikel stammt aus dem Jahr 2009. Der Recherchebericht kennzeichnet ihn ausdrücklich als fachlich einschlägig, aber nicht aktuell und keine Leitlinie.

142 Der Zyklus wird heute später regelmäßig als früher

Eine große amerikanische Kohortenauswertung von 2024 hat etwas gemessen, das vorher kaum jemand betrachtet hatte: nicht nur, wann die erste Regel kommt, sondern wie lange es dauert, bis der Zyklus regelmäßig wird.

Ausgewertet wurden Angaben von 71.341 Frauen, geboren zwischen 1950 und 2005, erhoben über eine Gesundheitsstudie mit App-Selbstauskunft, getragen von der Harvard-Universität und einem US-Bundesinstitut.

Der Befund: Der Anteil derjenigen, die binnen zwei Jahren nach der Menarche einen regelmäßigen Zyklus erreichten, sank von 76,3 Prozent bei den Geburtsjahrgängen 1950 bis 1969 auf 56,0 Prozent bei den Jahrgängen 2000 bis 2005.

Anders gesagt: Bei den Großmüttern hatten drei von vier nach zwei Jahren einen regelmäßigen Zyklus, bei den heutigen Jugendlichen sind es etwas mehr als die Hälfte.

Was das bedeutet und was nicht

Die Studie erklärt nicht, warum. Sie stellt fest, dass die Einpendelphase länger geworden ist. Für Eltern und Jugendliche ist das eine praktische Entlastung: Wenn nach zwei Jahren noch keine Regelmäßigkeit da ist, gehört das heute bei fast der Hälfte der Mädchen zum Bild.

Die Einschränkungen: Es ist eine US-Kohorte, und die Angaben stammen aus Selbstauskunft über eine App, nicht aus ärztlicher Dokumentation. Die Zahl ist als Trend belastbar, nicht als exakter Wert für Österreich.

143 Wann abgeklärt werden soll: die harten Grenzen

Die amerikanische Empfehlung nennt vier klar formulierte Anlässe für eine Abklärung. Das sind die Sätze, an denen man sich orientieren kann.

Erstens – keine erste Regel

Eine Abklärung der primären Amenorrhoe soll erwogen werden bei jeder Jugendlichen, die bis zum Alter von 15 Jahren keine erste Regel hatte oder bei der seit dem Beginn der Brustentwicklung mehr als 3 Jahre vergangen sind.

Zweitens – keine Brustentwicklung

Fehlende Brustentwicklung im Alter von 13 Jahren soll ebenfalls abgeklärt werden.

Drittens – die Regel bleibt aus

Es ist statistisch ungewöhnlich, dass Mädchen und Jugendliche länger als 3 Monate beziehungsweise 90 Tage keine Blutung haben. Diese 90 Tage entsprechen dem der Zykluslänge.

Viertens – die Blutung ist zu stark

Eine Blutung, die einen Wechsel von Binden oder Tampons alle ein bis zwei Stunden erfordert, gilt als übermäßig, besonders wenn sie länger als 7 Tage dauert.

Diese vier Punkte sind physiologische Normbereiche und ohne Einschränkung auf Österreich übertragbar. Sie sind keine Diagnose. Sie beschreiben, ab wann eine Frage gestellt gehört.

144 Wenn die erste Regel ausbleibt: widersprüchliche Altersgrenzen

Für den Fall, dass die erste Regel gar nicht kommt, nennen die vorliegenden Quellen verschiedene Altersgrenzen. Sie werden hier nicht gemittelt, sondern nebeneinandergestellt.

  • 15 Jahre – amerikanische Fachgesellschaften, eine internationale Übersichtsarbeit von 2024 und die französische Fachliteratur.
  • 14 Jahre ohne sekundäre Geschlechtsmerkmale oder 16 Jahre mit sekundären Geschlechtsmerkmalen – spanische Fortbildungsliteratur. Diese Quelle staffelt also nach Befund statt nach Alter allein.
  • Abstand zum Beginn der Brustentwicklung: 3 Jahre (USA und die internationale Übersicht), 4 Jahre (Frankreich), 2,5 Jahre (deutschsprachige Fachliteratur von 2009).

Warum das Auseinandergeht

Die spanische Staffelung ist inhaltlich die genaueste, weil sie den entscheidenden Unterschied macht: Ein Mädchen ohne jede Pubertätsentwicklung mit 14 hat ein anderes Problem als eines, das seit drei Jahren eine Brustentwicklung zeigt, aber noch keine Regel. Die amerikanische 15-Jahres-Grenze ist einfacher zu merken und deckt beides mit ab.

Die Angabe „bis 15 haben 98 Prozent ihre erste Regel gehabt" liefert die Begründung für diese Grenze: Was zwei von hundert betrifft, verdient eine Abklärung.

Für die Praxis in Österreich gilt: Diese Werte sind Anlässe für ein Gespräch, nicht für eine Selbstdiagnose. Der zuständige Weg führt zur Kinderärztin, die entscheidet, ob und wohin weiter überwiesen wird.

145 Wenn die Blutung sehr stark ist

Zu starke Blutungen werden bei Jugendlichen häufig unterschätzt, und zwar von allen Beteiligten. Mädchen kennen keinen Vergleichsmaßstab und halten für normal, was sie erleben. Eltern erfahren oft gar nichts davon.

Die Messgrößen, die dazu vorliegen:

  • Der Wechsel von Binden oder Tampons alle ein bis zwei Stunden gilt als übermäßig, besonders bei einer Blutung, die länger als sieben Tage dauert (amerikanische Empfehlung).
  • Ein normaler Verbrauch liegt bei drei bis sechs Binden oder Tampons pro Tag (dieselbe Quelle).
  • Der normale Blutverlust wird mit 30 bis 80 Millilitern (Spanien) beziehungsweise 20 bis 80 Millilitern (Korea) pro Zyklus angegeben; ab 80 Millilitern spricht man von einer zu starken Blutung.

Die Millilitermengen sind in der Praxis nicht messbar. Brauchbar ist der Verbrauch: Wer stündlich wechseln muss, blutet zu stark.

Warum das wichtig ist

Eine dauerhaft zu starke Regelblutung führt zu Eisenmangel. Zum Thema Eisen liegt in dieser Recherche allerdings ausdrücklich nichts vor – weder ein Bedarf, noch eine Mangelhäufigkeit, noch eine Versorgungszahl, weder für Mädchen mit einsetzender Regelblutung noch allgemein. Das ist eine der ausdrücklich dokumentierten Lücken beider Faktenblätter. Sie finden dazu in diesem Ratgeber deshalb keine Zahl. Der Zusammenhang selbst gehört trotzdem in die ärztliche Abklärung.

146 Regelschmerzen: wie häufig, wie stark

Die eindrücklichsten Zahlen zu Regelschmerzen stammen aus Italien. Eine Erhebung von 2023 befragte 3.180 Mädchen zwischen 12 und 19 Jahren.

  • 42,8 Prozent berichten einen regelmäßigen Zyklus, also eine Blutung alle vier Wochen.
  • 83,8 Prozent geben eine Blutungsdauer von drei bis sieben Tagen an.
  • Zu den Schmerzen: 11 Prozent haben keine Schmerzen, 55,1 Prozent gelegentliche und 21,8 Prozent durchgehend vorhandene Schmerzen.
  • Zur Beeinträchtigung: Bei 29 Prozent verhindert der Schmerz Sport, bei 20,2 Prozent zwingt er zum Zuhausebleiben.
  • Der Schmerzmittelgebrauch stieg von 66,6 Prozent im Jahr 2013 auf 77,6 Prozent im Jahr 2023.

Der Wert, an dem man hängenbleiben sollte, ist der vierte: Jedes fünfte Mädchen bleibt wegen Regelschmerzen zu Hause. Das ist keine Befindlichkeit. Das sind Fehltage in der Schule, die sich über Jahre summieren.

Eine Einordnung zu den Spannen

Andere italienische Quellen geben für Regelschmerzen allgemein spannen von 20 bis 80 Prozent an. Der Recherchebericht kennzeichnet diese Spanne ausdrücklich als unspezifisch und als grobe Fachliteraturangabe, nicht als verifizierte Einzelzahl. Sie sagt vor allem, dass unterschiedliche Studien unterschiedlich streng definieren, was ein Schmerz ist.

Die gynäkologischen Grundmuster sind laut Bericht medizinisch universell und auf Österreich übertragbar.

147 Regelschmerzen aus brasilianischer und chinesischer Sicht

Zwei weitere Länder liefern Zahlen – und ein lehrreiches Beispiel dafür, wie unterschiedlich belastbar solche Angaben sein können.

Brasilien

Die brasilianische Kinderärztegesellschaft hat einen praktischen Leitfaden zu primären Regelschmerzen bei Jugendlichen veröffentlicht. Die dort und in begleitenden Quellen zusammengetragenen Werte:

  • Primäre Regelschmerzen betreffen zwischen 45 und 90 Prozent der menstruierenden Frauen.
  • Eine zitierte Studie berichtet rund 73 Prozent betroffene Jugendliche.
  • Eine andere Untersuchung fand eine von 90 Prozent, davon 28 Prozent mit starken, 61 Prozent mit mittelstarken und 11 Prozent mit leichten Schmerzen.
  • Rund 15 Prozent der Jugendlichen beschreiben den Schmerz als so stark, dass er die Lebensqualität beeinträchtigt und zu Schulfehltagen führt.

Der Recherchebericht hält ausdrücklich fest, dass diese Prozentsätze aus unterschiedlichen Studien mit teils kleinen, nicht repräsentativen Stichproben stammen – eine der genannten Untersuchungen umfasste 130 Studentinnen. Als Bandbreite sind sie verifiziert, die exakten Einzelwerte teilweise nicht.

China

Für chinesische Jugendliche fanden sich nur populärmedizinische Angaben: eine von rund 50 bis 75 Prozent bei 12- bis 18-jährigen Mädchen und eine Beeinträchtigung von Alltag und Schule bei rund 20 bis 30 Prozent der Betroffenen. Eine App-basierte Erhebung fand, dass 36,4 Prozent der befragten Frauen in den letzten sechs Monaten einen unregelmäßigen Zyklus angaben.

Der chinesische Recherchebericht kennzeichnet diese Werte im Wortlaut als ausdrücklich nicht ausreichend verifiziert und hält fest, dass die Quellenlage für dieses Thema deutlich schwächer war als für alle übrigen Themenblöcke. Sie stehen hier nur, damit niemand sie andernorts für gesichert hält.

148 Was gegen Regelschmerzen hilft

Die vorliegenden Quellen beschreiben zwei Wege, und sie schließen einander nicht aus.

Schmerzmittel

Der italienische Befund zeigt, dass Schmerzmittel bereits von gut drei Vierteln der betroffenen Mädchen verwendet werden, mit steigender Tendenz. Zu Wirkstoffen und Dosierungen bei Regelschmerzen liegt in dieser Recherche nichts vor. Das gehört in ein Gespräch in der Ordination – auch deshalb, weil regelmäßige Schmerzmitteleinnahme über Jahre begleitet gehört.

Die niedrig dosierte Pille

Aus Japan liegt eine klare Praxisbeschreibung vor. Dort wird die niedrig dosierte Pille ausdrücklich auch für Mittel- und Oberstufenschülerinnen als Behandlungsoption bei Regelschmerzen und Endometriose beschrieben. Die Formulierung lautet, dass ab frühestens sechs Monaten nach der Menarche eine Einnahme möglich ist. Bei der Behandlungsindikation Regelschmerzen oder Endometriose besteht dort Kostenübernahme durch die Krankenversicherung.

Der Recherchebericht ordnet das als Praxisbeschreibung ein, nicht als Fachgesellschaftsstatistik, und hält fest, dass eine Zahl dazu, wie viele japanische Jugendliche die Pille tatsächlich einnehmen, trotz mehrerer Suchanläufe nicht gefunden wurde – eine Lücke, keine unsichere Schätzung.

Die beschriebene Vorgehensweise entspricht laut Bericht dem, was auch in Österreich üblich ist. Eine Zahl dazu gibt es hier nicht, und sie wird hier auch nicht erfunden.

Was sie daraus mitnehmen

Regelschmerzen, die Fehltage verursachen, sind behandelbar. Sie sind kein Schicksal und kein Zeichen von Empfindlichkeit. Und die Behandlung mit einer Pille ist bei entsprechender Diagnose eine medizinische Behandlung von Schmerzen, keine Aussage über das Sexualleben einer Jugendlichen.

149 Ein Blick auf die Versorgung

Dieselbe italienische Erhebung von 2023 hat eine Zahl erhoben, die etwas über den Zugang zur Versorgung sagt.

Der Anteil der Mädchen ohne erste gynäkologische Untersuchung bis zum 14. Lebensjahr stieg von 76,3 Prozent im Jahr 2013 auf 87,3 Prozent im Jahr 2023.

Es gehen also immer weniger Mädchen früh zu einer gynäkologischen Untersuchung, während gleichzeitig der Schmerzmittelgebrauch steigt.

Warum diese Zahl nicht auf Österreich übertragbar ist

Der italienische Recherchebericht hält das ausdrücklich fest: Der Rückgang spiegelt italienische Versorgungsgewohnheiten. In Österreich ist die Erstvorstellung bei der Kinderärztin oder dem Kinderarzt die Norm und nicht zwingend bei der Gynäkologie. Ein direkter Vergleich der Versorgungspfade ist deshalb nur bedingt sinnvoll.

Was dennoch bleibt

Die Grundfrage ist auch bei uns berechtigt: An wen wendet sich eine Fünfzehnjährige mit starken Regelschmerzen? Die Antwort in Österreich lautet in aller Regel: zuerst an die Kinderärztin, die bis zum vollendeten 18. Lebensjahr zuständig ist. Das ist ein Vorteil, weil dort die gesamte Vorgeschichte bekannt ist. Es setzt aber voraus, dass Jugendliche wissen, dass sie mit diesem Thema dort richtig sind – und dass sie damit auch allein kommen dürfen. Dazu das Kapitel über die Ordination.

150 Menstruationsarmut: auch in wohlhabenden Ländern ein Thema

Japan hat im Februar 2022 die erste landesweite Erhebung zu einem Thema durchgeführt, das viele für ein Problem armer Länder halten: Menstruationsarmut, also Schwierigkeiten, sich Menstruationsprodukte zu beschaffen. Befragt wurden 3.000 Frauen zwischen 18 und 49 Jahren.

Die Ergebnisse:

  • 8,1 Prozent, also 244 Personen, hatten Schwierigkeiten, Menstruationsprodukte zu kaufen oder zu bekommen.
  • In der Altersgruppe 18 bis 19 Jahre waren es rund 12,9 Prozent, in den Zwanzigern rund 12,7 Prozent. Die Jüngsten sind also am stärksten betroffen.
  • Nach Haushaltseinkommen: 13,2 Prozent bei Frauen ohne eigenes Einkommen, 16,8 Prozent in der untersten Einkommensgruppe, 8,2 Prozent in der höchsten.
  • Als Gründe wurden genannt: zu geringes eigenes Einkommen (37,7 Prozent), zu wenig frei verfügbares Geld (28,7 Prozent), andere Ausgaben haben Vorrang (24,2 Prozent).
  • 61,9 Prozent der Betroffenen griffen zu mindestens einer unhygienischen Ersatzmaßnahme, etwa seltenerem Wechseln oder Toilettenpapier statt Binden.

Der Befund, der überrascht

Die Erhebung hat auch die psychische Gesundheit mit einem Screening-Fragebogen erfasst, auf dem höhere Werte für stärkere Belastung stehen. Der Gesamtdurchschnitt lag bei 6,9 Punkten. Bei den Betroffenen lag er bei 13,1 Punkten, bei den nicht Betroffenen bei 6,4 Punkten. Über der Warnschwelle von 10 Punkten lagen 69,3 Prozent der Betroffenen gegenüber 31,1 Prozent der nicht Betroffenen.

Die Erhebung deckt erst ab 18 Jahren ab, Schülerinnen unter 18 wurden nicht befragt. Für Österreich liegt keine entsprechende Zahl vor. Der Recherchebericht hält fest, dass es in Österreich öffentliche Initiativen zu kostenlosen Menstruationsprodukten an Schulen gibt und dass die japanischen Zahlen belegen, dass das Thema auch in einem wohlhabenden Land real ist.

151 Menstruationsarmut in Brasilien

Zum Vergleich die Größenordnung in einem Land mit deutlich größeren Infrastrukturlücken. Ein gemeinsamer Bericht zweier UN-Organisationen von Mai 2021 beziffert für Brasilien:

  • 713.000 Mädchen leben ohne Zugang zu Toilette oder Dusche im eigenen Haushalt.
  • Mehr als 4 Millionen haben in der Schule keinen Zugang zu minimalen Menstruationshygiene-Produkten.
  • Rund 321.000 Schülerinnen, also 3 Prozent aller Schülerinnen Brasiliens, besuchen Schulen mit unzureichenden sanitären Einrichtungen; 121.000 davon im Nordosten des Landes.
  • In einer Umfrage unter 1.700 menstruierenden Kindern und Jugendlichen gaben 62 Prozent an, wegen der Menstruation schon einmal die Schule oder einen anderen ihnen wichtigen Ort gemieden zu haben; 73 Prozent berichteten Schamgefühle in diesen Situationen.

Die absoluten Zahlen sind auf Österreich nicht übertragbar. Der Recherchebericht hält allerdings fest, dass das Grundphänomen – Menstruationsarmut führt zu Fernbleiben von der Schule und zu Scham – auch in Österreich dokumentiert ist, in geringerem Ausmaß und eher einkommens- als infrastrukturbedingt.

Warum das in einem Elternratgeber steht

Weil es eine Frage aufwirft, die in Familien selten gestellt wird: Hat Ihre Tochter genug von dem, was sie braucht, und traut sie sich, danach zu fragen? Die 73 Prozent Schamgefühle aus der brasilianischen Umfrage sind kein brasilianisches Phänomen. Ein sichtbarer, selbstverständlicher Vorrat im Badezimmer, über den nicht verhandelt werden muss, erledigt einen Teil des Problems geräuschlos.

Die Bezugsquellen sind hier Sekundärquellen: Die Hauptseite des Berichts war beim Abruf nicht zugänglich, die Zahlen stammen aus einem über den Suchindex zugänglichen Auszug.

152 Menarchealter im Ländervergleich

Wann die erste Regel kommt, ist im ersten Teil dieses Ratgebers beschrieben. Hier sei nur ergänzt, wie breit die Werte streuen, sobald man über Ländergrenzen schaut. Die Angaben stehen nebeneinander und dürfen nicht miteinander verrechnet werden, weil Erhebungsmethoden, Jahrgänge und Populationen sich unterscheiden.

  • USA, Medianalter: 12,43 Jahre.
  • USA, Mittelwerte nach : 12,5 Jahre, gesunken auf 11,9 Jahre.
  • Deutschland, Median der KiGGS-Erhebung: 12,8 Jahre.
  • Spanien, Mittelwert einer Kohorte von 266 Mädchen: 12,42 Jahre plus/minus 1,01 Jahre.
  • Frankreich, Mittelwert: 12,6 Jahre, Median 13,1 Jahre, Datenbasis 1994.
  • China, Median: 12,27 Jahre, rund 20.000 Mädchen in neun Großstädten, 2010.
  • Japan, Durchschnitt: 12 Jahre und 2 Monate, stabil seit 1997.
  • Korea: 12,8 plus/minus 0,03 Jahre in einer retrospektiven Befragung erwachsener Frauen; eine zweite koreanische Quelle nennt 12,0 plus/minus 1,0 Jahre, ist aber ausdrücklich als nicht verifiziert gekennzeichnet. Beide Werte dürfen nicht vermischt werden.
  • Brasilien: Mittelwert 11,71 Jahre, Median 12,41 Jahre, aus einer Erhebung mit 73.624 Schülerinnen und Schülern.

Ein Widerspruch, der stehenbleibt

Eine französische Übersicht nennt für Deutschland ein Menarchealter von 13,5 Jahren. Die deutsche KiGGS-Erhebung nennt 12,8 Jahre. Beide Werte bleiben stehen.

Für Österreich liegt in keinem der beiden Faktenblätter ein eigenes Menarchealter vor. Das ist ausdrücklich als Lücke vermerkt. Die europäischen Kohorten liegen überwiegend zwischen 12,5 und 13 Jahren.

153 Wird die erste Regel wirklich immer früher?

Dies ist einer der hartnäckigsten Sätze über die Pubertät, und die Quellenlage dazu ist widersprüchlich. Der englischsprachige Recherchebericht fordert ausdrücklich, diese Spannung offenzulegen statt sie glattzubügeln. Also hier beide Seiten.

Dafür, dass es weiter früher wird

Die amerikanische von 2024 berichtet einen Rückgang von 12,5 auf 11,9 Jahre über die Geburtsjahrgänge. Eine italienische Erhebung fand einen Anstieg des Anteils mit Menarche vor dem 10. Lebensjahr von 14,1 auf 24,9 Prozent. China berichtet gegenüber 1979 eine Vorverlagerung um 1,23 Jahre.

Dagegen

Die amerikanische Fachgesellschaft schreibt, das Menarchealter sei relativ stabil zwischen 12 und 13 Jahren geblieben und die US-Ernährungssurveys hätten über 30 Jahre keine bedeutsame Veränderung gezeigt. Die deutsche KiGGS-Erhebung formuliert, die Reifeentwicklung deutscher Kinder und Jugendlicher beginne im Vergleich zu anderen europäischen Studien nicht bedeutsam früher. Für Frankreich wird nach 1960 eine Stabilisierung oder ein Ende der Abnahme beschrieben. Japan zeigt seit 1997 ein Plateau: 1997 lag der Wert bei 12 Jahren und 2,0 Monaten, 2011 bei 12 Jahren und 2,3 Monaten – über 14 Jahre praktisch keine Verschiebung. Eine Aktualisierung einer fand für die untere Altersgrenze keinen bedeutsamen Trend.

Die Auflösung, soweit sie möglich ist

Die Faktenblätter bieten selbst eine Erklärung an: Der Unterschied liegt vermutlich im Ausgangsniveau. Japan hatte seinen ernährungsbedingten Aufholprozess bereits in den 1990er-Jahren abgeschlossen, China begann 1979 von einem ganz anderen Punkt. Für Europa ist laut dem japanischen Bericht das japanische Muster näher: Der Säkulartrend ist hier seit den 1970er- und 1980er-Jahren weitgehend ausgelaufen.

Der englischsprachige Bericht fasst es so zusammen: Der Trend zu früherem Beginn ist im Mittelwert gut belegt, seine Größe bewegt sich im Monatsbereich, er wird stark über das Körpergewicht vermittelt, und er rechtfertigt derzeit keine Verschiebung der diagnostischen Altersgrenzen.

154 Frühe erste Regel und spätere Depression

Zu der Frage, ob eine frühe Menarche seelische Folgen hat, liegt eine aktuelle vor. Ihre Aussage ist real, aber klein – und die Autoren selbst bewerten die Evidenz als sehr schwach.

Eingeschlossen wurden acht und drei Querschnittsstudien mit zusammen 138.819 Teilnehmenden, Suchzeitraum 2013 bis 2023.

  • Frühe gegenüber zeitgerechter Menarche: 1,11, 1,03 bis 1,20.
  • Späte gegenüber zeitgerechter Menarche: Odds Ratio 1,00, Konfidenzintervall 0,87 bis 1,15. Also kein Zusammenhang.
  • Die Qualität der verfügbaren Evidenz wurde von den Autoren selbst nach dem international gebräuchlichen Bewertungssystem als sehr niedrig eingestuft.

Wie man ein Odds Ratio von 1,11 liest

Ein Wert von 1 bedeutet: kein Unterschied. Ein Wert von 1,11 bedeutet eine um rund elf Prozent erhöhte Chance – nicht ein um elf erhöhtes Risiko. Wenn also von hundert Mädchen zehn eine Depression entwickeln, wären es in der Gruppe mit früher Menarche etwa elf. Das reicht bis 1,03 hinunter, also fast bis zum Nicht-Unterschied.

Was daraus folgt

Der Recherchebericht formuliert es so: Der Ratgeber sollte diesen Punkt als Anlass für Aufmerksamkeit formulieren, nicht als Prognose.

Genau so ist er hier gemeint. Ein Mädchen, das mit zehn seine erste Regel bekommt, ist mit einer Situation konfrontiert, für die es in seiner Klasse noch keine Gesprächspartnerinnen gibt. Das ist ein guter Grund, näher dran zu bleiben. Es ist kein Grund, eine spätere Erkrankung zu erwarten.

155 Für Jugendliche: was Sie selbst mitverfolgen können

Dieser Abschnitt richtet sich direkt an die Jugendlichen, die diesen Ratgeber lesen.

Es lohnt sich, drei Dinge zu notieren: den ersten Tag deiner Blutung, wie viele Tage sie dauert und wie stark sie ist. Stark heißt in dieser Rechnung: Wie oft musst du am Tag wechseln? Drei bis sechs Mal ist der übliche Bereich. Alle ein bis zwei Stunden ist zu viel und gehört besprochen.

Was du wissen solltest:

  • Unregelmäßigkeit in den ersten zwei bis drei Jahren ist normal und liegt daran, dass viele dieser Zyklen ohne Eisprung ablaufen.
  • Wenn deine Regel länger als drei Monate ausbleibt, obwohl sie vorher da war, ist das ein Grund nachzufragen. Nicht, weil es dramatisch wäre, sondern weil es ungewöhnlich ist.
  • Schmerzen, wegen denen du zu Hause bleiben musst, sind kein Pech, das man aushalten muss. Sie sind behandelbar. Ein Fünftel der Mädchen in der italienischen Erhebung bleibt deswegen zu Hause – du bist damit nicht allein, und niemand muss das so hinnehmen.
  • Du darfst mit diesen Fragen zu deiner Kinderärztin gehen, und ab einem bestimmten Alter auch allein. Was das genau heißt, steht im Kapitel über die Ordination.

Und einer noch: Vergleiche mit Freundinnen sind wenig aussagekräftig. Die Werte streuen weit, das zeigt schon der Ländervergleich in Abschnitt 153. Dass jemand anderes einen kürzeren, längeren, stärkeren oder schwächeren Zyklus hat, sagt über deinen nichts.

Alle Kapitel dieses Ratgebers

  1. 1. Was in der Pubertät geschieht Abschnitt 1–13 · 13
  2. 2. Wann es losgeht Abschnitt 14–27 · 14
  3. 3. Zu früh: Pubertas praecox Abschnitt 28–43 · 16
  4. 4. Zu spät: verzögerte Pubertät Abschnitt 44–55 · 12
  5. 5. Wachstum und Endgröße Abschnitt 56–73 · 18
  6. 6. Knochen und Ernährung Abschnitt 74–85 · 12
  7. 7. Der veränderte Schlaf Abschnitt 86–97 · 12
  8. 8. Das Gehirn in der Pubertät Abschnitt 98–109 · 12
  9. 9. Körperbild und Essstörungen Abschnitt 110–125 · 16
  10. 10. Haut, Schweiß und Geruch Abschnitt 126–137 · 12
  11. 11. Zyklus und Menstruation Abschnitt 138–155 · 18
  12. 12. Die Entwicklung bei Buben Abschnitt 156–169 · 14
  13. 13. Sexuelle Gesundheit und Aufklärung Abschnitt 170–187 · 18
  14. 14. Risikoverhalten Abschnitt 188–201 · 14
  15. 15. Miteinander auskommen Abschnitt 202–215 · 14
  16. 16. In der Ordination Abschnitt 216–225 · 10
  17. 17. Fragen, Irrtümer und Einordnung Abschnitt 226–239 · 14