Ratgeber
Pubertät bei Kindern und Jugendlichen
Er ist so geschrieben, dass ihn eine Fünfzehnjährige neben ihren Eltern lesen kann.
Die Pubertät ist keine Krankheit, aber sie ist die Lebensphase, in der Eltern am häufigsten zu Unrecht beunruhigt sind – und gelegentlich zu Unrecht beruhigt. Dieser Ratgeber sagt beides: was zur normalen Bandbreite gehört, und wo eine Abklärung wirklich angebracht ist. Bei der unteren Grenze sind sich die Fachgesellschaften aus fünf Sprachräumen bemerkenswert einig – vor 8 Jahren bei Mädchen, vor 9 bei Buben gehört abgeklärt. Bei der oberen Grenze für eine verzögerte Pubertät gehen sie auseinander, und zwar nicht bei den Jahreszahlen allein, sondern bei den Messdetails dahinter: drei verschiedene Hodenvolumen-Schwellen, ein Stillstandskriterium zwischen anderthalb und drei Jahren. „Die“ Altersgrenze ist in der Praxis also eher eine schmale Zone als eine einzelne Zahl. Neben Wachstum, Knochen und Zyklus behandelt der Ratgeber das, was im Alltag den meisten Streit macht: den verschobenen Schlafrhythmus, der biologisch ist und sich nicht anerziehen lässt, das Körperbild, die Aufklärung und die Frage, ab wann eine Jugendliche allein zur Ärztin gehen darf. Er ist so geschrieben, dass ihn eine Fünfzehnjährige neben ihren Eltern lesen kann.
Wichtiger Hinweis
Dieser Ratgeber erklärt die Pubertät allgemein und richtet sich an Eltern, Bezugspersonen und an Jugendliche selbst. Er ersetzt keine Untersuchung und keine Beratung durch Ihre Kinderärztin. Die Altersangaben in diesem Ratgeber beschreiben Bandbreiten, keine Grenzwerte für ein einzelnes Kind: Ob eine Entwicklung abklärungsbedürftig ist, hängt immer vom Gesamtbild ab – vom Wachstumsverlauf, von der Familiengeschichte und von den übrigen Befunden. Die Fachgesellschaften verschiedener Länder ziehen die Grenzen zudem unterschiedlich; wo das so ist, steht es im Text.
Die Pubertät
Was im Körper geschieht, was normal ist und wann eine Abklärung nötig ist
Elternverständlicher, wissenschaftlich fundierter Überblick
Dieser Ratgeber beschreibt, was in der Pubertät körperlich geschieht, wann sie üblicherweise beginnt, was zu früh und was zu spät ist, wie Wachstum, Knochen, Schlaf und Gehirn sich verändern und woran Sie erkennen, dass eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Er stützt sich auf Leitlinien und Veröffentlichungen von Fachgesellschaften aus neun Sprachräumen, auf amtliche Erhebungen und auf . Wo eine Zahl unsicher ist, steht das ausdrücklich dabei. Wo Leitlinien einander widersprechen, stehen beide Werte nebeneinander, und es wird gesagt, welche Fachgesellschaft welchen Wert nennt. Es wird nirgends gemittelt.
Der Text ist so geschrieben, dass Jugendliche ihn neben ihren Eltern lesen können. Er ersetzt kein persönliches Gespräch und keine Untersuchung. Was ein einzelnes Kind braucht, hängt von seiner Entwicklung, seiner Familiengeschichte und seiner gesundheitlichen Verfassung ab. Wenn Sie sich Sorgen machen, ist das ein ausreichender Grund für einen Termin in der Ordination. Sie müssen sich nicht sicher sein, bevor Sie fragen.
Eine Vorbemerkung zu den Zahlen. Die Pubertät ist ein Bereich, in dem sehr viele Zahlen kursieren und erstaunlich wenige davon gut belegt sind. Für Österreich gibt es weder eine eigene Erhebung der Reifestadien noch ein eigenes Durchschnittsalter der ersten Regelblutung. Die nächstliegenden Daten stammen aus Deutschland, die nächstliegenden Leitlinien aus dem deutschsprachigen Raum. Beides wird hier so gekennzeichnet.
Auf einen Blick
Die wichtigsten Antworten vorweg
Wann sie wirklich zur Ärztin gehen sollten
Die allermeisten Abweichungen vom Durchschnitt sind normale Varianten. Es gibt aber Konstellationen, bei denen eine Abklärung angezeigt ist, und die sind an Alter und Befund festgemacht. Zu früh: wenn bei einem Mädchen vor dem vollendeten 8. Lebensjahr Brustgewebe wächst oder vor dem 9. Lebensjahr die erste Regelblutung auftritt, wenn bei einem Buben vor dem vollendeten 9. Lebensjahr Hoden, Penis und Hodensack deutlich größer werden. Das japanische Diagnoseverzeichnis setzt für die Brustentwicklung eine strengere Schwelle von 7 Jahren und 6 Monaten an; das ist der einzige Ausreißer nach unten und nicht der europäische Standard. Schambehaarung, Achselschweiß oder Akne allein, ohne Brustwachstum und ohne Hodenwachstum, sind vor dem 8. beziehungsweise 9. Geburtstag meist harmlos, aber ein guter Anlass für einen Termin.
Zu spät: wenn ein Mädchen mit 13 Jahren noch keine Brustentwicklung zeigt – die deutschsprachige Leitlinie nennt hier 13,5 Jahre –, wenn ein Bub mit 14 Jahren noch kein Hodenwachstum zeigt, wenn eine Jugendliche mit 15 Jahren noch keine Regelblutung hatte oder wenn seit dem Beginn der Brustentwicklung rund drei Jahre ohne erste Regel vergangen sind. Für diesen letzten Abstand nennen die Quellen 2,5, 3 und 4 Jahre; die Spanne ist echt und wird hier nicht geglättet.
Unabhängig vom Alter: wenn eine begonnene Pubertät stehenbleibt – die deutschsprachige Leitlinie nennt mehr als 18 Monate, der französische Entscheidungsbaum mehr als 3 Jahre –, wenn ein Kind vor der Pubertät weniger als 4 Zentimeter im Jahr wächst, wenn es seinen bisherigen Wachstumskanal verlässt, oder wenn zusätzlich Kopfschmerzen, Sehstörungen oder ungewollter Gewichtsverlust auftreten. Und ganz grundsätzlich: Sorge ist ein ausreichender Grund. Ein Termin, bei dem sich herausstellt, dass alles im Rahmen ist, war kein vergeudeter Termin.
Alle 14 Kurzantworten im vollen Wortlaut – mit allen Mengen- und Altersangaben
- Die Pubertät ist ein geordneter Ablauf und kein plötzliches Ereignis. Bei Mädchen ist das erste Zeichen die Brustknospe, bei Buben das Größerwerden der Hoden. Die Schambehaarung gehört zu einem zweiten, davon unabhängigen Vorgang und zählt allein noch nicht als Pubertätsbeginn.
- Normal ist eine breite Zone und keine Linie. Für dasselbe Entwicklungsstadium liegen zwischen dem frühesten und dem spätesten gesunden Kind regelmäßig vier bis fünf Jahre. Das französische Inserm-Gutachten beziffert diese Streubreite ausdrücklich mit vier bis fünf Jahren.
- Die Reihenfolge der Zeichen ist verlässlicher als das Alter, in dem sie auftreten. Wenn ein Kind die Stadien in der üblichen Abfolge und in einem üblichen Tempo durchläuft, ist ein früher oder später Start für sich genommen selten ein Problem.
- Der Wachstumsschub liegt bei Mädchen früh und bei Buben spät. Bei Mädchen fällt er zwischen das zweite und dritte Bruststadium und ist damit meist schon überschritten, wenn die erste Regel kommt. Bei Buben liegt er erst im vierten bis fünften Stadium, weshalb Buben zu Beginn ihrer Pubertät oft noch klein wirken.
- Nach der ersten Regel wächst ein Mädchen im Mittel nur noch wenige Zentimeter. Das US-amerikanische Standardwerk nennt 4 bis 6 Zentimeter, die spanische Fortbildungsliteratur 6 bis 8 Zentimeter. Beide Angaben stehen nebeneinander, sie werden hier nicht zu einem Wert verrechnet.
- Dass die Pubertät heute früher beginnt als vor Generationen, ist belegt. Die Größenordnung ist aber Monate pro Jahrzehnt und nicht Jahre: Die meistzitierte findet ein Vorrücken des Brustbeginns um 0,24 Jahre je Jahrzehnt, also knapp drei Monate. Ob der Trend derzeit überhaupt noch läuft, ist zwischen den Quellen umstritten.
- Das Körpergewicht ist der am besten belegte einzelne Einflussfaktor auf den Zeitpunkt. In den deutschen KiGGS-Daten liegen zwischen adipösen und stark untergewichtigen Mädchen 2,8 Jahre Unterschied im mittleren Alter der ersten Regel.
- Zu früh heißt: Brustentwicklung vor dem 8. Geburtstag, deutliche Hodenentwicklung vor dem 9. Geburtstag. Diese beiden Grenzen nennen Leitlinien aus neun Sprachräumen übereinstimmend. Bei Mädchen findet sich dahinter meistens keine Erkrankung, bei Buben deutlich häufiger.
- Zu spät heißt: keine Brustentwicklung mit 13 Jahren, kein Hodenwachstum mit 14 Jahren. Die deutschsprachige Leitlinie setzt bei Mädchen 13,5 Jahre an, also ein halbes Jahr später als die übrigen. Die häufigste Ursache ist die familiäre Spätzündung ohne Krankheitswert.
- Der Schlafrhythmus verschiebt sich in der Pubertät biologisch nach hinten. Jugendliche werden abends später müde und morgens später wach, und das ist keine Faulheit, sondern eine messbare Verschiebung der inneren Uhr.
- Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren brauchen nach der Konsensuserklärung der amerikanischen Schlafmedizin 8 bis 10 Stunden Schlaf pro Nacht. In Österreich berichten 32,1 Prozent der Mädchen und 23,2 Prozent der Burschen, mehrmals pro Woche oder täglich Schwierigkeiten beim Einschlafen zu haben.
- Das Gehirn reift ungleichzeitig: Das Belohnungssystem ist früher fertig als die Selbstkontrolle. Das erklärt die erhöhte Risikobereitschaft besser als jede Erziehungsfrage. Der oft gehörte Satz, das Gehirn sei erst mit 25 fertig, bildet die Befundlage allerdings nicht korrekt ab.
- Die Pubertät ist das entscheidende Zeitfenster für den Knochenaufbau. Kalzium, Vitamin D und Bewegung sind dafür die drei belegten Grundlagen. Der Kalziumbedarf ist in diesem Lebensabschnitt so hoch wie nie sonst.
- Zahlen aus verschiedenen Ländern sind nicht dasselbe. Chinesische Stadtmädchen beginnen die Brustentwicklung im Mittel mit 9,2 Jahren, japanische Kinder einer älteren Kohorte mit 10,0 Jahren, europäische Referenzwerte liegen bei 10,5 bis 11 Jahren. Wer diese Werte nebeneinanderlegt, sieht nicht einen Trend, sondern verschiedene Bevölkerungen.
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So ist dieser Ratgeber aufgebaut
Dieser Ratgeber ist in 17 Kapitel geteilt; die Abschnittsnummern laufen über alle Kapitel durch, ein Verweis auf „Abschnitt 12“ bleibt damit eindeutig. Der Ratgeber beginnt mit dem Ablauf – was in der Pubertät körperlich geschieht und wann es üblicherweise losgeht – und behandelt dann die beiden Abweichungen, wegen derer Eltern in die Ordination kommen: die zu frühe und die verzögerte Pubertät. Es folgen Wachstum und Endgröße, Knochen und Ernährung, der veränderte Schlafrhythmus und die Entwicklung des Gehirns. Der zweite Teil behandelt Körperbild und Essstörungen, Haut und Geruch, Zyklus und Menstruation, die Entwicklung bei Buben, sexuelle Gesundheit und Aufklärung samt HPV-Impfung sowie Risikoverhalten. Den Abschluss bilden das Miteinander in der Familie, der Besuch in der Ordination samt der Frage nach der Einwilligung, häufige Fragen und die Einordnung der Befunde.
Der ganze Ratgeber
Alle Kapitel im Überblick
Die Nummern laufen über den ganzen Ratgeber durch: Abschnitt 1 steht im ersten Kapitel, Abschnitt 239 im letzten.
- 1. Was in der Pubertät geschieht Abschnitt 1–13 · 13
- 2. Wann es losgeht Abschnitt 14–27 · 14
- 3. Zu früh: Pubertas praecox Abschnitt 28–43 · 16
- 4. Zu spät: verzögerte Pubertät Abschnitt 44–55 · 12
- 5. Wachstum und Endgröße Abschnitt 56–73 · 18
- 6. Knochen und Ernährung Abschnitt 74–85 · 12
- 7. Der veränderte Schlaf Abschnitt 86–97 · 12
- 8. Das Gehirn in der Pubertät Abschnitt 98–109 · 12
- 9. Körperbild und Essstörungen Abschnitt 110–125 · 16
- 10. Haut, Schweiß und Geruch Abschnitt 126–137 · 12
- 11. Zyklus und Menstruation Abschnitt 138–155 · 18
- 12. Die Entwicklung bei Buben Abschnitt 156–169 · 14
- 13. Sexuelle Gesundheit und Aufklärung Abschnitt 170–187 · 18
- 14. Risikoverhalten Abschnitt 188–201 · 14
- 15. Miteinander auskommen Abschnitt 202–215 · 14
- 16. In der Ordination Abschnitt 216–225 · 10
- 17. Fragen, Irrtümer und Einordnung Abschnitt 226–239 · 14
Kapitel 1 · Abschnitt 1–13
Was in der Pubertät geschieht
Zwei Drüsen im Kopf beginnen, ein jahrelang ruhendes System hochzufahren. Was dabei in welcher Reihenfolge passiert – und warum die Reihenfolge verlässlicher ist als der Zeitpunkt.
- 1 Was Pubertät überhaupt ist
- 2 Der Schalter im Kopf: die Hormonachse
- 3 Zwei getrennte Vorgänge: Adrenarche und Gonadarche
- 4 Die Tanner-Stadien: das Ordnungsraster
und 9 weitere Abschnitte
Kapitel 2 · Abschnitt 14–27
Wann es losgeht
Die normale Spannbreite ist größer, als die meisten Eltern annehmen. Was Genetik, Körpergewicht und Umwelt damit zu tun haben – und was am „immer früher" tatsächlich dran ist.
- 14 Das Normfenster für den Pubertätsbeginn
- 15 Die erste Regel: das Menarchealter im Ländervergleich
- 16 Für Österreich gibt es keine eigene Zahl
- 17 Der Säkulartrend: was die große Metaanalyse gefunden hat
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 3 · Abschnitt 28–43
Zu früh: Pubertas praecox
Ab wann ist es zu früh – getrennt für Mädchen und Buben? Was abgeklärt wird, was behandelt wird und was nicht.
- 28 Was Pubertas praecox bedeutet, und warum dieses Kapitel wichtig ist
- 29 Die Grenze bei Mädchen: vor dem 8. Geburtstag
- 30 Die Grenze bei Buben: vor dem 9. Geburtstag, mit zwei Hodenvolumina
- 31 Der Graubereich knapp über der Grenze
und 12 weitere Abschnitte
Kapitel 4 · Abschnitt 44–55
Zu spät: verzögerte Pubertät
Der häufigste Grund ist harmlos und heißt konstitutionelle Entwicklungsverzögerung. Wann man trotzdem nachsehen lässt.
- 44 Die Grenze bei Mädchen: 13 Jahre, mit einer Ausnahme
- 45 Die Grenze bei Buben: 14 Jahre, mit drei Hodenvolumina
- 46 Wenn die Pubertät stehenbleibt oder zu langsam verläuft
- 47 Die ausbleibende erste Regel als eigenes Kriterium
und 8 weitere Abschnitte
Kapitel 5 · Abschnitt 56–73
Wachstum und Endgröße
Der Wachstumsschub, das Knochenalter und die Frage, die fast jede Familie stellt: Wie groß wird mein Kind? Dazu, wann Wachstumshormon ein Thema ist und wann nicht.
- 56 Der Wachstumsgipfel: früh bei Mädchen, spät bei Buben
- 57 Wie viel wächst ein Kind im Schub: die deutschsprachige Angabe
- 58 Wie viel insgesamt: vier Quellen, vier verschiedene Zahlen
- 59 Restwachstum nach der ersten Regel, genauer betrachtet
und 14 weitere Abschnitte
Kapitel 6 · Abschnitt 74–85
Knochen und Ernährung
In diesen Jahren wird der Knochen fürs ganze Leben aufgebaut. Was das für Kalzium, Vitamin D und Eisen bedeutet – und warum Diäten in dieser Phase besonders folgenreich sind.
- 74 Warum die Pubertät das entscheidende Fenster für die Knochen ist
- 75 Kalzium: der höchste Bedarf im ganzen Leben
- 76 Wie viel Kalzium Jugendliche tatsächlich bekommen
- 77 Vitamin D: Mangel ist verbreitet, die genaue Zahl ist unsicher
und 8 weitere Abschnitte
Kapitel 7 · Abschnitt 86–97
Der veränderte Schlaf
Jugendliche sind nicht faul, wenn sie abends nicht müde werden und morgens nicht wach. Die innere Uhr verschiebt sich messbar – und der Schulbeginn verschiebt sich nicht mit.
- 86 Wie viel Schlaf Jugendliche brauchen: die amerikanische Konsensuserklärung
- 87 Eine engere Angabe aus dem deutschsprachigen Raum
- 88 Zum Vergleich: der Bedarf Erwachsener
- 89 Die biologische Phasenverschiebung: gut belegt, die Stundenzahl ist es nicht
und 8 weitere Abschnitte
Kapitel 8 · Abschnitt 98–109
Das Gehirn in der Pubertät
Der Teil des Gehirns, der bremst, reift Jahre später als der Teil, der Gas gibt. Das erklärt vieles – entschuldigt aber nicht alles.
- 98 Zwei Systeme, zwei Tempi: das Ungleichgewicht im jugendlichen Gehirn
- 99 Warum das vor allem die frühe Jugend betrifft, nicht die ganze
- 100 Der Peer-Effekt: mehr Risiko in Gesellschaft Gleichaltriger
- 101 Wer früh in die Pubertät kommt, ist besonders exponiert
und 8 weitere Abschnitte
Kapitel 9 · Abschnitt 110–125
Körperbild und Essstörungen
Der Körper verändert sich schneller, als das Bild von ihm nachkommt. Wann Unzufriedenheit normal ist und wann sie gefährlich wird.
- 110 Warum das Körperbild in der Pubertät ins Rutschen kommt
- 111 Was österreichische Jugendliche über ihren Körper sagen
- 112 Der Sprung liegt zwischen der 5. und der 7. Schulstufe
- 113 Burschen: das Gefühl, zu dünn zu sein
und 12 weitere Abschnitte
Kapitel 10 · Abschnitt 126–137
Haut, Schweiß und Geruch
Akne ist keine Frage mangelnder Hygiene und geht nicht von allein weg, wenn sie ausgeprägt ist. Was hilft und was schadet.
- 126 Warum die Haut sich verändert
- 127 Wie häufig Akne ist – sechs Zahlen, die nicht zusammenpassen
- 128 Warum die Zahlen so weit auseinandergehen
- 129 Wann Akne beginnt und wie lange sie bleibt
und 8 weitere Abschnitte
Kapitel 11 · Abschnitt 138–155
Zyklus und Menstruation
Die erste Regel, die ersten unregelmäßigen Jahre, Regelschmerzen – und die Frage, wann Schmerzen nicht mehr normal sind.
- 138 Der Zyklus als Vitalzeichen
- 139 Die Normbereiche – drei Quellen, drei Zahlen
- 140 Wie viele Zyklen am Anfang ohne Eisprung ablaufen
- 141 Wie ein Zyklus sich einpendelt
und 14 weitere Abschnitte
Kapitel 12 · Abschnitt 156–169
Die Entwicklung bei Buben
Über die Pubertät der Buben wird weniger gesprochen und weniger gefragt. Stimmbruch, Hodenwachstum, Brustdrüsenschwellung und was davon normal ist.
- 156 Warum dieses Kapitel eigene Zahlen braucht
- 157 Das erste Zeichen: Hodenvolumen als Maßstab
- 158 Warum diese Zahlen nicht einfach ineinander umrechenbar sind
- 159 Der Stimmbruch: was aktuelle Studien wirklich zeigen
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 13 · Abschnitt 170–187
Sexuelle Gesundheit und Aufklärung
Aufklärung ist kein einmaliges Gespräch, sondern viele kleine. Dazu Verhütung, die HPV-Impfung – und ein internationales Lehrstück darüber, wie schnell Vertrauen verlorengeht.
- 170 Warum Aufklärung so früh beginnen sollte wie möglich
- 171 Was die Sexualaufklärung in Österreich vorsieht
- 172 Ein Gesetz, das zwei Jahrzehnte kaum wirkte
- 173 Was österreichische Jugendliche über Sex berichten
und 14 weitere Abschnitte
Kapitel 14 · Abschnitt 188–201
Risikoverhalten
Alkohol, Rauchen, E-Zigaretten, Cannabis: was Jugendliche tatsächlich tun – meist weniger, als Eltern befürchten – und was wirksam vorbeugt.
- 188 Eine Lücke, die offen bleibt
- 189 Warum Jugendliche für Risiko besonders empfänglich sind
- 190 Der Einstieg fällt in die frühe Pubertät
- 191 Alkohol: die am weitesten verbreitete Substanz
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 15 · Abschnitt 202–215
Miteinander auskommen
Konflikte in dieser Zeit sind kein Erziehungsfehler, sondern Entwicklungsarbeit. Was die Forschung über Regeln, Vertrauen und Kontrolle in dieser Phase weiß.
- 202 Der Grundwiderspruch der Pubertät: Nähe und Abstand zugleich
- 203 Der Erziehungsstil, der am besten repliziert ist
- 204 Was Regeln und Vertrauen zugleich bewirken
- 205 Warum Verbote allein nicht überzeugen
und 10 weitere Abschnitte
Kapitel 16 · Abschnitt 216–225
In der Ordination
Ab wann darf ein Jugendlicher allein zum Arzt, was bleibt vertraulich, und wie geht es nach dem 18. Geburtstag weiter?
- 216 Warum Vertraulichkeit keine Kulanz ist
- 217 Ab wann ein Jugendlicher allein entscheiden darf
- 218 Was das für die Verschwiegenheit gegenüber den Eltern bedeutet
- 219 Wo die Verschwiegenheit endet
und 6 weitere Abschnitte
Kapitel 17 · Abschnitt 226–239
Fragen, Irrtümer und Einordnung
Häufige Irrtümer, die Fragen aus der Sprechstunde und eine ehrliche Auskunft darüber, wie sicher dieses Wissen ist. Dazu die Quellen.
- 226 Warum in diesem Ratgeber so oft „Zahl nicht verifiziert" steht
- 227 „Aufklärung macht Jugendliche früher sexuell aktiv" – ein Mythos
- 228 „Die Pubertät kommt heute immer früher" – was stimmt und was nicht
- 229 „Ab 14 darf man alles allein entscheiden" – was die Realität ist
und 10 weitere Abschnitte
Hinweis zur Entstehung dieses Beitrags
Dieser Beitrag wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz geschrieben und überarbeitet.
Die Bilder in diesem Beitrag sind mit künstlicher Intelligenz erzeugt. Sie zeigen keine wirklichen Personen und keine tatsächlichen Aufnahmen; Zeichnungen und Diagramme sind eigens für diesen Beitrag angefertigt.
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