Nuvaxovid – Beipackzettel (Fach- und Gebrauchsinformation)
ANHANG I
ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Es handelt sich hierbei um Mehrdosen-Durchstechflaschen, die 5 oder 10 Dosen zu 0,5 ml pro
Durchstechflasche enthalten, siehe Abschnitt 6.5.
Eine Dosis (0,5 ml) enthält 5 Mikrogramm des Spike-Proteins* von SARS-CoV-2 und ist mit
Matrix-M adjuvantiert.
Das Adjuvans Matrix-M enthält pro 0,5-ml-Dosis: Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung
Dieses Arzneimittel enthält 23 mg Natrium, 39 mg Kalium und 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis
(siehe Abschnitt 4.4).
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Injektionsdispersion (Injektion).
Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Nuvaxovid wird angewendet für die aktive Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19 verursacht durch SARS-CoV-2 bei Personen ab 12 Jahren.
Dieser Impfstoff sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen angewendet werden.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Grundimmunisierung
Personen ab 12 Jahren
Nuvaxovid wird intramuskulär in 2 Dosen zu je 0,5 ml verabreicht. Es wird empfohlen, die zweite
Dosis 3 Wochen nach der ersten Dosis zu verabreichen, siehe Abschnitt 5.1.
Austauschbarkeit Es liegen keine Daten zur Austauschbarkeit von Nuvaxovid mit anderen COVID-19-Impfstoffen zur Vervollständigung der Grundimmunisierung vor. Personen, die eine erste Dosis Nuvaxovid erhalten haben, sollten zur Vervollständigung der Grundimmunisierung eine zweite Dosis Nuvaxovid erhalten.
Booster-Dosis
Booster-Dosis für Personen ab 12 Jahren
Personen ab 12 Jahren kann etwa 3 Monate nach der Grundimmunisierung mit Nuvaxovid eine
Booster-Dosis Nuvaxovid (0,5 ml) intramuskulär verabreicht werden (homologe Booster-Dosis).
Nuvaxovid kann auch Personen ab 18 Jahren als Booster-Dosis verabreicht werden, die eine Grundimmunisierung mit einem mRNA-Impfstoff oder einem adenoviralen Vektorimpfstoff (heterologe Booster-Dosis) erhalten haben. Das Dosierungsintervall für die heterologe Booster-Dosis entspricht dem zugelassenen Intervall für eine Booster-Dosis mit dem Impfstoff, der für die Grundimmunisierung verabreicht wurde, siehe Abschnitt 5.1.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Nuvaxovid bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher noch nicht
erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
Ältere Patienten
Bei älteren Personen im Alter von ≥ 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Art der Anwendung
Nuvaxovid ist ausschließlich zur intramuskulären Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des
Oberarms, vorgesehen.
Der Impfstoff darf nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal injiziert werden.
Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 4.4.
Für Anweisungen zur Handhabung und zur Beseitigung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 6.6.
4.3 Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Allgemeine Empfehlungen
Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
Im Zusammenhang mit Nuvaxovid wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer
anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs muss stets eine geeignete
medizinische Behandlung und Überwachung unmittelbar verfügbar sein.
Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung für mindestens 15 Minuten empfohlen. Eine zusätzliche Dosis des Impfstoffs darf nicht an Personen verabreicht werden, die auf eine vorherige Dosis Nuvaxovid anaphylaktisch reagiert haben.
Myokarditis und Perikarditis
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten, siehe Abschnitt 4.8.
Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Verlauf einer nach der Impfung aufgetretenen Myokarditis und Perikarditis nicht von einer Myokarditis oder Perikarditis im Allgemeinen unterscheidet.
Das medizinische Fachpersonal sollte auf Anzeichen und Symptome von Myokarditis und Perikarditis achten. Geimpfte Personen (einschließlich Eltern oder Betreuende) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn nach der Impfung Symptome auftreten, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie etwa (akute und anhaltende) Schmerzen im Brustkorb, Kurzatmigkeit oder Palpitationen.
Das medizinische Fachpersonal sollte bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen
einschlägige Leitlinien und/oder fachärztliche Beratung hinzuziehen.
Angstbedingte Reaktionen
Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagaler Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingter Reaktionen, können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten. Es ist wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch Ohnmacht zu vermeiden.
Gleichzeitige Erkrankung
Die Impfung muss bei Personen mit einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung oder akuten
Infektion aufgeschoben werden. Das Vorliegen einer leichten Infektion und/oder leichten Fiebers
sollte die Impfung nicht verzögern.
Thrombozytopenie und Blutgerinnungsstörungen
Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder Personen mit Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörungen (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Gabe Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.
Abwehrgeschwächte Personen
Die Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffs wurde bei einer begrenzten Anzahl von abwehrgeschwächten Personen untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid kann bei immunsupprimierten Personen geringer sein.
Dauer des Impfschutzes
Die Dauer des Schutzes durch den Impfstoff ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.
Einschränkungen der Impfstoffwirksamkeit Geimpfte sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer zweiten Dosis vollständig geschützt. Wie bei allen Impfstoffen schützt die Impfung mit Nuvaxovid möglicherweise nicht alle geimpften Personen.
Sonstige Bestandteile
Natrium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Kalium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Kalium (39 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„kaliumfrei“.
Polysorbat 80
Dieses Arzneimittel enthält 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung von Nuvaxovid mit inaktivierten Grippeimpfstoffen wurde bei einer
begrenzten Anzahl von Teilnehmern in einer explorativen klinischen Substudie untersucht, siehe
Abschnitt 4.8 und Abschnitt 5.1.
Die bindende Antikörperantwort auf SARS-CoV-2 war schwächer, wenn Nuvaxovid gleichzeitig mit einem inaktivierten Grippeimpfstoff verabreicht wurde. Die klinische Signifikanz davon ist nicht bekannt.
Die gleichzeitige Verabreichung von Nuvaxovid mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Bisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Nuvaxovid bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung, siehe Abschnitt 5.3.
Eine Anwendung von Nuvaxovid während der Schwangerschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der mögliche Nutzen die potenziellen Risiken für die Mutter und den Fötus überwiegt.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Nuvaxovid in die Muttermilch übergeht.
Es wird angenommen, dass Nuvaxovid keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Nuvaxovid vernachlässigbar ist.
Fertilität
Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität, siehe Abschnitt 5.3.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nuvaxovid hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Wirkungen können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
4.8 Nebenwirkungen
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Grundimmunisierung
Teilnehmer ab 18 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen nach Anwendung einer Dosis Nuvaxovid im Rahmen der Grundimmunisierung waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (75 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (62 %), Ermüdung (53 %), Myalgie (51 %), Kopfschmerzen (50 %), Unwohlsein (41 %), Arthralgie (24 %) und Übelkeit oder Erbrechen (14 %). Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 2 Tagen bei lokalen Ereignissen und nicht mehr als 1 Tag bei systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Insgesamt traten Nebenwirkungen in jüngeren Altersgruppen häufiger auf: bei Erwachsenen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren gegenüber Personen im Alter ab 65 Jahren.
Lokale und systemische Nebenwirkungen wurden nach der 2. Dosis häufiger berichtet als nach der
1. Dosis.
Nach gleichzeitiger Verabreichung mit einem saisonalen Grippeimpfstoff wurde eine höhere Häufigkeit lokaler Reaktionen an der Injektionsstelle von Nuvaxovid (70 % nach der 1. Dosis und 85 % nach der 2. Dosis) sowie von systemischen Nebenwirkungen (60 % nach der 1. Dosis und 70 % nach der 2. Dosis) beobachtet.
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (71 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (67 %), Kopfschmerzen (63 %), Myalgie (57 %), Ermüdung (54 %), Unwohlsein (43 %), Übelkeit oder Erbrechen (23 %), Arthralgie (19 %) und Fieber (17 %). Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf. Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 3 Tagen bei lokalen und systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Booster-Dosis
Teilnehmer ab 18 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der
Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der
Injektionsstelle (73 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (61 %), Ermüdung (53 %),
Muskelschmerzen (52 %) und Kopfschmerzen (46 %), Unwohlsein (41 %) und Gelenkschmerzen
(26 %).
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten erwarteten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (66 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (65 %), Kopfschmerzen (63 %), Muskelschmerzen (60 %), Ermüdung (57 %), Unwohlsein (45 %) und Übelkeit/Erbrechen (23 %) mit einer medianen Dauer von 2 bis 3 Tagen nach der Impfung.
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Nuvaxovid, die aus klinischen Studien mit Teilnehmern im Alter von mindestens 12 Jahren und älter (n = 43 424) sowie aus der Pharmakovigilanz nach der Markteinführung gewonnen wurden, sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.
Die in klinischen Studien beobachteten Nebenwirkungen sind hier gemäß folgenden
Häufigkeitskategorien aufgeführt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100, < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100)
Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000)
Sehr selten (< 1/10 000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe erscheinen die Nebenwirkung nach abnehmendem Schweregrad.
Tabelle 1: Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Nuvaxovid und Erfahrungen nach der Zulassung bei Personen ab 12 Jahren
| Systemorgan-klasse gemäß MedDRA Erkrankungen des Blutes und des Lymph-systems Erkrankungen des Immun-systems Erkrankungen des Nerven-systems Herz-erkrankungen Gefäßerkran-kungen Erkrankungen des Gastro-intestinaltrakts Erkrankungen der Haut und des Unter-hautgewebes Skelettmusku-latur-, Binde-gewebs- und Knochen-erkrankungen Allgemeine Erkrankungen und Beschwer-den am Verab-reichungsort |
| Sehr häufig (≥ 1/10) Kopf-schmerzen Übelkeit oder Erbrechen a Myalgie a Arthralgie a Druckem-pfindlichkeit an der Injek-tionsstelle a Schmerzen an der Injektions-stelle a Ermüdung a Unwohlsein a, b |
| Häufig (≥ 1/100, < 1/10) Rötung an der Injektions-stelle a, c Schwellung an der Injektions-stelle a Fieber e Schmerzen in einer Extremität |
| Gelegentlich Lymphadenopathie Hypertonie Ausschlag Erythem Pruritus Urtikaria Jucken an der Injektionsstelle Schüttelfrost |
| (≥ 1/1 000, < 1/100) d |
| Selten (≥ 1/10.000 < 1/1.000) Wärme an der Injektions-stelle |
| bis |
| Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Anaphylaxie Parästhesie Hypoästhesie Myokarditis Perikarditis |
a Eine höhere Häufigkeit dieser Ereignisse wurde nach der zweiten Dosis beobachtet.
b Dieser Begriff umfasste auch Ereignisse, die als grippeähnliche Erkrankung gemeldet wurden.
c Dieser Begriff umfasst sowohl Rötung an der Injektionsstelle als auch Erythem an der Injektionsstelle (häufig).
d Hypertonie wurde in der klinischen Studie bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren nicht berichtet.
e Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei
Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf.
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Während der klinischen Studien wurde bei älteren Erwachsenen in den 3 Tagen nach der Impfung eine erhöhte Inzidenz von Hypertonie bei Impfung mit Nuvaxovid (n = 46, 1,0 %) gegenüber Placebo (n = 22, 0,6 %) beobachtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer anzugeben, falls verfügbar.
4.9 Überdosierung
Es wurde kein Fall von Überdosierung berichtet. Im Falle einer Überdosierung werden eine
Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche symptomatische Behandlung empfohlen.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe, Protein-Untereinheit, ATC-Code: J07BN04.
Wirkmechanismus
Nuvaxovid besteht aus gereinigtem rekombinantem Volllängen-Spike(S)-Protein von SARS-CoV-2, das in seiner Präfusionskonformation stabilisiert ist. Die Zugabe des Saponin-basierten Adjuvans Matrix-M unterstützt die Aktivierung der Zellen des angeborenen Immunsystems, was das Ausmaß der S-Protein-spezifischen Immunantwort erhöht. Die beiden Impfstoffkomponenten lösen B- und T-Zell-Immunantworten auf das S-Protein aus, einschließlich neutralisierender Antikörper, die zum Schutz gegen COVID-19 beitragen können.
Klinische Wirksamkeit
Grundimmunisierung Die klinische Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität von Nuvaxovid wird in zwei placebokontrollierten Pivotalstudien der Phase III beurteilt, Studie 1 (2019nCoV-301) in Nordamerika und Studie 2 (2019nCoV-302) im Vereinigten Königreich sowie Studie 3, einer in Südafrika durchgeführten Studie der Phase IIa/b.
Studie 1 (2019nCoV-301) Studie 1 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie mit einer Hauptstudie in Erwachsenen mit Teilnehmern ab 18 Jahren in den Vereinigten Staaten und Mexiko, und einer pädiatrischen Studienerweiterung mit Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren in den Vereinigten Staaten.
Teilnehmer ab 18 Jahren Bei einer Aufnahme in die Hauptstudie in Erwachsenen wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und ≥ 65 Jahre) und diesen im Verhältnis 2 : 1 Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich abwehrgeschwächte mit einer Immunschwächekrankheit; Personen mit einer aktiven Krebserkrankung unter Chemotherapie;
Personen, die chronische immunsupprimierende Therapien oder Immunglobuline oder Blutprodukte innerhalb der letzten 90 Tage erhielten; schwangere oder stillende Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Personen mit klinisch stabilen ursächlichen Komorbiditäten wurden ebenso aufgenommen wie solche mit gut kontrollierter HIV-Infektion.
Die Aufnahme von Erwachsenen wurde im Februar 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach der Erfassung ausreichender Sicherheitsdaten für einen Antrag auf bedingte Zulassung wurden den ursprünglichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
Die Population für die primäre Wirksamkeitsanalyse (bezeichnet als das Per-Protocol-Efficacy[PP-EFF]-Analyseset) umfasste 24 784 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 16 898) oder Placebo (n = 7 886) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21, Median 21 Tage [IQR 21– 23], Bereich 20–60) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und jener, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 47 Jahre (Bereich: 18 bis 95 Jahre); 88 % (n = 14 908) waren 18 bis 64 Jahre alt und 12 % (n = 1 990) waren mindestens 65 Jahre alt; 48 % waren weiblich; 94 % waren aus den Vereinigten Staaten und 6 % aus Mexiko; 76 % waren Weiße, 11 % waren Schwarze oder Afroamerikaner, 6 % waren Indianer (einschließlich Ureinwohner Nordamerikas) oder Ureinwohner Alaskas und 4 % waren Asiaten; 22 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung. 16 100 (95 %) Teilnehmer wiesen mindestens eine vorbestehende Komorbidität oder ein Lebensstilmerkmal auf, die/das mit einem erhöhten Risiko von schwerer COVID-19 assoziiert ist. Zu den Komorbiditäten gehörten: Adipositas (Body-Mass-Index [BMI] ≥ 30 kg/m2), chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronische Nierenerkrankung und humanes Immunmangel-Virus (HIV). Andere Hochrisikomerkmale waren ein Alter ≥ 65 Jahre (mit oder ohne Komorbiditäten) oder ein Alter < 65 Jahre mit Komorbiditäten und/oder Lebens- oder Arbeitsbedingungen mit bekanntem häufigem Kontakt mit SARS-CoV-2 oder in dicht besiedelten Gebieten.
COVID-19-Fälle wurden mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) durch ein Zentrallabor bestätigt. Die Wirksamkeit des Impfstoffs ist in Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2: Wirksamkeit des Impfstoffs gegen durch PCR nachgewiesene COVID-19 mit Beginn
| ab 7 Tage nach der zweiten Impfung Untergruppe Primärer Wirksamkeitsendpunkt | Teil-nehmer N | Nuvaxovid COVID-19-Fälle n (%) 2 | 1 – PP-EFF-Analyseset; Studie 2019nCoV-301 Inzidenz-rate pro Jahr und 1 000 Personen 2 | Teil-nehmer N | Placebo COVID-19-Fälle n (%) 3 | Inzidenzrate pro Jahr und Personen | 1 000 2 | Impfstoff-wirksam-keit in % (95 %-KI) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Alle Teilnehmer | 16 880 | 18 (0,1) | 3,36 | 7 814 | 72 (0,9) | 39,74 | 91,53 % (83,31; 95,70) 3, 4 |
1 VE beurteilt bei Teilnehmern ohne wesentliche Prüfplanabweichungen, die bei Baseline seronegativ (für SARS-CoV-2) waren und keine laborbestätigte aktuelle SARS-CoV-2-Infektion mit Symptombeginn bis zu 6 Tage nach der zweiten Dosis hatten und die den Studienimpfstoff nach vorgeschriebenem Dosierungsschema vollständig erhalten haben.
2 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
3 Basierend auf einem log-linearen Modell der Inzidenzrate der PCR-bestätigten COVID-19-Infektionen mittels Poisson-Regression mit Behandlungsgruppe und Altersstrata als feste Effekte und robuster Fehlervarianz, wobei VE = 100 × (1 – relatives Risiko) (Zou 2004).
4 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer Untergrenze des Konfidenzintervalls (LBCI) > 30 % bei der geplanten primären konfirmatorischen Auswertung.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Auftretens von COVID-19 ab sieben Tage nach Dosis 2 lag bei 91,53 % (95 %-KI: 83,31; 95,70). Keine Fälle von schwerer COVID-19 wurden bei den 16 880 Teilnehmern, die Nuvaxovid erhielten, gemeldet im Vergleich zu 4 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 7 886 Placebo-Empfängern im PP-EFF-Analyseset.
Die Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ergaben vergleichbare Wirksamkeitspunktschätzungen für männliche und weibliche Teilnehmer, für ethnische Gruppen sowie für Teilnehmer mit Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19 assoziiert sind. Es gab keine bedeutsamen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19 Verläufe hatten, einschließlich solcher mit 1 oder mehr Komorbiditäten, die das Risiko für schwere COVID-19 Verläufe erhöhen (z. B. BMI ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung und chronische Nierenerkrankung).
Die Wirksamkeitsergebnisse spiegeln die Erfassung während des Zeitraums wider, in dem Stämme, die als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung eingestuft wurden, überwiegend in den beiden Ländern (USA und Mexiko) zirkulierten, in denen die Studie durchgeführt wurde. Sequenzierungsdaten lagen für 70 der 90 Endpunktfälle vor (78 %). Von diesen wurden 54 von 70 (77 %) als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung identifiziert. Die am häufigsten identifizierten besorgniserregenden Varianten/Varianten unter Überwachung waren Alpha mit 52/90 Fällen (58 %), Beta (2/90; 2 %), Gamma (3/90; 3 %), Iota mit 9/90 Fällen (10 %) und Epsilon (19/90; 21 %).
Wirksamkeit bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit und Immunogenität von Nuvaxovid bei jugendlichen Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren wurde in den Vereinigten Staaten im pädiatrischen Erweiterungsteil der multizentrischen, randomisierten, beobachterverblindeten, placebokontrollierten Phase-III-Studie 2019nCoV-301 untersucht. Insgesamt 1 769 Teilnehmer, die im Verhältnis 2 : 1 dem Erhalt von zwei Dosen Nuvaxovid (n = 1 199) oder Placebo (n = 570) mittels intramuskulärer Injektion im Abstand von 21 Tagen zugewiesen wurden, bildeten die Per-Protocol-Wirksamkeitspopulation. Teilnehmer mit einer bestätigten Infektion oder einer früheren Infektion durch SARS-CoV-2 zum Zeitpunkt der Randomisierung wurden nicht in die primäre Wirksamkeitsanalyse einbezogen.
Die Studienaufnahme von Jugendlichen wurde im Juni 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit, Wirksamkeit und Immunogenität gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach 60 Tagen Sicherheitsnachbeobachtung wurden den ursprünglichen jugendlichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
COVID-19 wurde definiert als erste Episode von PCR-bestätigter leichter, mittelschwerer oder schwerer COVID-19 Erkrankung mit mindestens einem oder mehreren der vordefinierten Symptome innerhalb der jeweiligen Schweregradkategorie. Leichte COVID-19 wurde definiert als Fieber, neu einsetzender Husten oder mindestens 2 oder mehr zusätzliche COVID-19-Symptome.
Es gab19 Fälle von PCR-bestätigtem symptomatischem leichten COVID-19 (Nuvaxovid, n = 6 [0,5 %]; Placebo, n = 13 [2,3 %]), was zu einer Wirksamkeitspunktschätzung von 79,0 % (95 %-KI: 44,7 %, 92,0 %) führte.
Zum Zeitpunkt dieser Analyse war die besorgniserregende Virusvariante (variant of concern, VOC) Delta (einschließlich AY-Sublinien) in den USA die vorherrschende Variante. Alle Fälle, für die Sequenzierungsdaten verfügbar waren (11 Fälle), waren dieser Variante zuzuordnen.
Immunogenität bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperreaktion 14 Tage nach Dosis 2 (Tag 35) wurde bei jugendlichen Teilnehmern durchgeführt, die zu Beginn der Studie seronegativ auf Anti-SARS-CoV-2-Nukleoprotein (NP) und PCR-negativ waren. Die neutralisierende Antikörperreaktion wurde mit jener bei seronegativen/PCR-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 25 Jahren in der Hauptstudie mit Erwachsenen verglichen, wie in Tabelle 3 dargestellt. Für die Nichtunterlegenheit mussten die folgenden drei Kriterien erfüllt sein: Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für das Verhältnis der mittleren geometrischen Titer (geometric mean titer, GMT) (GMT 12 bis 17 Jahre/GMT 18 bis 25 Jahre) > 0,67; Punktschätzung des GMT-Verhältnisses ≥ 0,82; und Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für die Differenz der Serokonversionsraten (seroconversion rates, SCR) > –10 %. Diese Nichtunterlegenheitskriterien wurden erfüllt. GMT sind in Tabelle 3 dargestellt.
Tabelle 3: Bereinigtes Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer und Differenz der Serokonversionsrate der neutralisierenden Antikörpertiter (MN Assay) gegen SARS-CoV-2-S-Wildtyp-Virus an Tag 35 gesamt und stratifiziert nach Altersgruppe (CMA PP-IMM-Analyseset)1
| Test | Zeitpunkt | Erweiterung (12 bis GMT 95 %-KI | Pädiatrische 17 Jahre) N = 390 2 | SCR% (95 %-KI 3) | Erwachsenen-Hauptstudie (18 bis GMT 95 %-KI | 25 Jahre) N = 416 2 | SCR% (95 %-KI 3) | 12 bis 17 Jahre im Vergleich zu 18 bis 25 Jahre GMR 95 %-KI 2 | Differenz in SCR% |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (95 %-KI 3) | |||||||||
| Mikroneutralisation (1/Verdünnung) | Tag 35 (14 Tage nach Dosis 2) | 3 833,98 (3 402,66; 4 319,97) | 98,7 (97,1, 99,6) | 2 645,91 (2 400,52; 2 916,38) | 99,5 (98,2; 99,9) | 1,45 (1,24; 1,69) 3 | – 0,77 (– 2,50; 0,68) |
Abkürzungen: ANCOVA = Kovarianzanalyse; KI = Konfidenzintervall; GMR = GMT-Verhältnis, definiert als das Verhältnis von 2 GMT zum Vergleich zweier Alterskohorten; GMT = mittlerer geometrischer Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze; MN = Mikroneutralisation; N = Anzahl der Teilnehmer im testspezifischen PP-IMM-Analyseset in jedem Studienteil mit nicht fehlender Antwort für jeden Besuchstermin; PP-IMM = Per-Protocol-Immunogenität; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2.
1 Die Tabelle enthält nur Teilnehmer aus der Gruppe mit dem aktiven Impfstoff.
2 Zur Schätzung des GMR wurde eine ANCOVA mit der Alterskohorte als Haupteffekt und dem Ausgangswert der
neutralisierenden Antikörper im MN-Test als Kovariate durchgeführt. Einzelne Ansprechwerte, die als unterhalb der
LLOQ aufgezeichnet wurden, wurden auf halbe LLOQ gesetzt.
3 SCR ist definiert als der Prozentsatz der Teilnehmer mit einem ≥ 4-fachen Unterschied der Titer zwischen Tag 35 und Tag
0. Das 95 %-Konfidenzintervall für die SCR wurde mit der exakten Clopper-Pearson Methode berechnet.
Studie 2 (2019nCoV-302) Studie 2 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie bei Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren im Vereinigten Königreich. Bei der Aufnahme wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und 65 bis 84 Jahre) und Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich immungeschwächte Personen mit einer Immunmangelkrankheit, Personen mit einer aktuellen Krebsdiagnose unter Krebstherapie, mit Autoimmunerkrankung, Personen, die eine chronische immunsupprimierende Therapie erhalten haben, oder Personen, die innerhalb der letzten 90 Tage Immunglobuline oder Blutprodukte erhalten haben, Personen mit Blutgerinnungsstörungen oder kontinuierlicher Anwendung von Antikoagulanzien, mit allergischen Reaktionen und/oder Anaphylaxie in der Vorgeschichte, schwangere Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Eingeschlossen wurden Teilnehmer mit klinisch stabiler Erkrankung, definiert als Erkrankung, die in den 4 Wochen vor der Aufnahme in die Studie keine wesentliche Änderung der Therapie und keinen Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Verschlechterung der Erkrankung erforderte. Teilnehmer mit einer bekannten stabilen Infektion mit HIV, Hepatitis-C-Virus (HCV) oder Hepatitis-B-Virus (HBV) waren nicht von der Aufnahme ausgeschlossen.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der ersten
Impfserie zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 12 Monate
nachbeobachtet.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 13 971 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 6 979) oder Placebo (n = 6 992) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis im Median an Tag 21, [IQR 21–23], Bereich 16–45) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen (Tabelle 4).
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 56,0 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 72 % (n = 5 039) waren 18 bis 64 Jahre alt und 28 % (n = 1 940) waren im Alter von 65 bis 84; 49 % waren weiblich; 95 % waren Weiße, 3 % waren Asiaten, < 1 % gemischter ethnischer Abstammung, < 1 % waren Schwarze oder Afroamerikaner und < 1 % hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung; und 45 % hatten mindestens eine Komorbidität.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Ausbruchs von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 betrug 87,2 % (95 %-KI: 78,1; 92,5). Im PP-EFF-Analyseset wurden bei den 6 979 Nuvaxovid-Teilnehmern keine Fälle von schwerer COVID-19 gemeldet im Vergleich zu 6 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 6 992 Placebo-Empfängern.
Tabelle 4: Analyse der Wirksamkeit des Impfstoffs bei PCR-bestätigter COVID-19 mit Beginn mindestens 7 Tage nach der zweiten Impfung – (PP-EFF-Population): Studie 2 (2019nCoV-302)
| Unter-gruppe | Teil-nehmer N | Nuvaxovid COVID-19-Fälle n (%) | Inzidenz-rate pro Jahr und 1 000 Personen 1 | Teil-nehmer N | Placebo COVID-19-Fälle n (%) | Inzidenzrate pro Jahr und Personen | 1 000 1 | Impfstoff-wirksamkeit (95 %-KI) | in % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Primärer Wirksamkeitsendpunkt | |||||||||
| Alle Teilnehmer Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts | 6 979 | 15 (0,2) | 9,47 | 6 992 | 116 (1,7) | 73,88 | 87,2 % (78,1; 92,5) | 2, 3 | |
| Alter 18 bis 64 Jahre | 5 039 | 13 (0,3) | 18,86 | 5 042 | 108 (2,1) | 158,12 | 88,1 % (79,7; 94,9) | 2 | |
| Alter 65 bis | 1 940 | 2 (0,1) 2 | 7,08 | 1 950 | 8 (0,4) 2 | 28,33 | 75,0 % | 4 |
(-25,3; 97,4) 4 84 Jahre 1 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
2 Basierend auf einem log-linearen Modell des Auftretens mittels modifizierter Poisson-Regression mit logarithmischer Verknüpfungsfunktion, Behandlungsgruppe und Strata (Altersgruppe und gepoolte Region) als feste Effekte und robuster Fehlervarianz [Zou 2004].
3 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer LBCI > 30 %, die Wirksamkeit wurde in der Zwischenanalyse bestätigt.
4 Basierend auf dem Clopper-Pearson-Modell (aufgrund der geringen Anzahl von Ereignissen), 95 %-KI berechnet anhand der exakten Binomialmethode nach Clopper-Pearson, bereinigt um die gesamte Überwachungszeit.
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.1.7 (Alpha) im Vereinigten Königreich zirkulierte. Identifizierung der Alpha-Variante basierte auf dem S-Gen-Dropout in der PCR-Diagnostik. Daten lagen für 118 der 131 Endpunktfälle vor (90 %). Von diesen wurden 80 von 118 (68 %) als Alpha-Variante, die anderen als Nicht-Alpha-Variante klassifiziert.
Substudie zur Verabreichung eines zugelassenen saisonalen Grippeimpfstoffs Insgesamt 429 Teilnehmer wurden gleichzeitig mit inaktivierten saisonalen Grippeimpfstoffen geimpft; 217 Teilnehmer der Substudie erhielten Nuvaxovid und 212 Placebo. Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im Per-Protocol-Immunogenitäts(PP-IMM)-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid (n = 190) erhielten, lag das mediane Alter bei 40 Jahren (Bereich: 22 bis 70 Jahre);
94 % (n = 178) waren 18 bis 64 Jahre alt und 6 % (n = 12) waren im Alter von 65 bis 84; 43 % waren weiblich; 86 % waren Weiße, 14 % waren gemischter ethnischer Abstammung oder gehörten ethnischen Minderheiten an; und 27 % hatten mindestens eine Komorbidität. Die gleichzeitige Verabreichung führte zu keiner Veränderung der Immunantwort für den Grippeimpfstoff, gemessen im Hämagglutinationshemmtest (HHT). Es wurde eine 30%ige Verringerung der Antikörperantworten auf Nuvaxovid festgestellt, bewertet mittels Anti-Spike-IgG-Assay, mit vergleichbaren Serokonversionsraten wie bei Teilnehmern ohne gleichzeitige Grippeimpfung, siehe Abschnitt 4.5 und Abschnitt 4.8.
Studie 3 (2019nCoV-501) Studie 3 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-IIa/b-Studie bei HIV-negativen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und Menschen, die mit HIV leben (PLWH [people living with HIV]), im Alter von 18 bis 64 Jahren in Südafrika. PLWH waren medizinisch stabil (frei von opportunistischen Infektionen), erhielten eine hochaktive und stabile antiretrovirale Therapie und hatten eine HIV-1-Viruslast von < 1 000 Kopien/ml.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 2 769 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 1 413) oder Placebo (n = 1 356) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der
Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die
Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 28 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 39 % waren
weiblich; 94 % waren Schwarze/Afroamerikaner, 5 % waren Weiße, 3 % waren gemischter
ethnischer Abstammung, < 1 % waren Asiaten, 2 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer
Abstammung; und 5,4 % waren HIV-positiv.
Insgesamt 168 symptomatische leichte, mittelschwere oder schwere COVID-19-Fälle unter allen erwachsenen Teilnehmern, seronegativ (auf SARS-CoV-2) bei Baseline, flossen in die vollständige Analyse (PP-EFF-Analyseset) für den primären Wirksamkeitsendpunkt ein, wobei 57 (4,0 %) Fälle auf Nuvaxovid und 111 (8,2 %) Fälle auf Placebo entfielen. Daraus ergibt sich eine Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid von 50,7 % (95 %-KI: 32,8; 63,9).
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.351 (Beta) in Südafrika
zirkulierte.
Booster-Dosis
Immunogenität bei Teilnehmern ab 18 Jahren Studie 2019nCoV-101, Teil 2 Die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis Nuvaxovid wurde in einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten klinischen Studie der Phase II (Studie 2019nCoV-101, Teil 2) an gesunden Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 254 Teilnehmer (vollständiges Analyseset) zwei Dosen Nuvaxovid (0,5 ml, 5 Mikrogramm im Abstand von 3 Wochen) als Grundimmunisierung. Eine Untergruppe von 104 Teilnehmern erhielt eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach Verabreichung der 2. Dosis der Grundimmunisierung. Eine einzelne Booster-Dosis Nuvaxovid rief einen etwa 84,8-fachen Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 68,3 vor dem Booster (Tag 189) auf einen GMT von 5 834,3 nach dem Booster (Tag 217), sowie eine etwa 6,8-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 855,2 (14 Tage nach Dosis 2) hervor.
Studie 2019nCoV-501 In Studie 3, einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten Studie der Phase IIa/b wurde die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis an gesunden HIV-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und medizinisch stabilen PLWH im Alter von 18 bis 64 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 1 169 Teilnehmer (PP-IMM-Analyseset) eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach der Grundimmunisierung mit Nuvaxovid (Tag 201). Es wurde ein etwa 52,2-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 69 vor dem Booster (Tag 201) auf einen GMT von 3 603 nach dem Booster (Tag 236), sowie eine etwa 5,2-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 690 (14 Tage nach Dosis 2) beobachtet.
Sicherheit und Immunogenität von COVID-19-Impfstoffen, die als Booster-Dosen nach einer
Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff verabreicht wurden,
wurden in einer unabhängigen Studie im Vereinigten Königreich untersucht.
Die unabhängige, multizentrische, randomisierte, kontrollierte, von Prüfärzten initiierte Studie der Phase II (CoV-BOOST, EudraCT 2021-002175-19) untersuchte die Immunogenität eines Boosters bei Erwachsenen ab einem Alter von 30 Jahren, die bisher keine vom Labor bestätigte SARS-CoV-2-Infektion hatten. Nuvaxovid wurde frühestens 70 Tage nach einer Grundimmunisierung mit ChAdOx1 nCov-19 (Oxford–AstraZeneca) oder frühestens 84 Tage nach einer Grundimmunisierung mit BNT162b2 (Pfizer–BioNTech) verabreicht. Die mit einem Wildtyp-Assay gemessenen Titer der neutralisierenden Antikörper wurden 28 Tage nach Verabreichung der Booster-Dosis bestimmt.
Innerhalb der Gruppe, die Nuvaxovid bekam, hatten 115 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen ChAdOx1 nCov-19 und 114 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen BNT162b2 erhalten, bevor sie eine einzelne Booster-Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid erhielten. Nuvaxovid zeigte eine Auffrischungswirkung, die unabhängig von dem Impfstoff war, der für die Grundimmunisierung benutzt wurde.
Booster-Dosis bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit der Booster-Dosis Nuvaxovid bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren wird aus Daten abgeleitet, die für die Booster-Dosis des Impfstoffs bei Erwachsenen in den Studien 2019nCoV-101 und 2019nCoV-501 erfasst wurden, da Nuvaxovid bei Jugendlichen nachweislich eine vergleichbare Immunantwort und Wirksamkeit nach der Grundimmunisierung wie bei Erwachsenen auslöst und auch die Fähigkeit zur Verstärkung der durch den Impfstoff hervorgerufenen Immunantwort bei Erwachsenen nachgewiesen wurde.
Ältere Patienten
Nuvaxovid wurde bei Personen im Alter von mindestens 18 Jahren untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid war bei älteren (≥ 65 Jahre) und jüngeren Personen (18 bis 64 Jahre) für die Grundimmunisierung gleich.
Kinder und Jugendliche
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Nuvaxovid eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen zur Prävention von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bez. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Nicht zutreffend.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, lokaler Toleranz
sowie Reproduktions- und Entwicklungstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen
Gefahren für den Menschen erkennen.
Genotoxizität und Karzinogenität
In-vitro-Studien zur Genotoxizität wurden mit dem Matrix-M-Adjuvans durchgeführt. Das Adjuvans erwies sich als nicht genotoxisch. Untersuchungen zur Karzinogenität wurden nicht durchgeführt. Eine Karzinogenität ist nicht zu erwarten.
Reproduktionstoxizität
Eine Studie zur Entwicklungs- und Reproduktionstoxizität wurde an weiblichen Ratten durchgeführt, denen vier intramuskuläre Dosen (zwei vor der Paarung, zwei während der Trächtigkeit) von 5 Mikrogramm SARS-CoV-2-rS-Protein (etwa 200-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 5 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) mit 10 Mikrogramm Matrix-M-Adjuvans (etwa 40-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 50 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) verabreicht wurden. Es wurden keine impfstoffbezogenen unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität, Schwangerschaft/Stillzeit oder die Entwicklung des Embryos/Fötus und der Nachkommen bis zum postnatalen Tag 21 beobachtet.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O
Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O
Natriumchlorid
Polysorbat 80
Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
Wasser für Injektionszwecke
Adjuvans (Matrix-M)
Cholesterol
Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
Kaliumdihydrogenphosphat
Kaliumchlorid
Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O
Natriumchlorid
Wasser für Injektionszwecke
Für Adjuvans: siehe auch Abschnitt 2.
6.2 Inkompatibilitäten
Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder verdünnt werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
Nicht angebrochene Durchstechflasche
9 Monate bei 2 °C bis 8 °C, vor Licht geschützt.
Ungeöffneter Nuvaxovid-Impfstoff ist bei 25 °C bis zu 12 Stunden nachweislich stabil. Eine Aufbewahrung bei 25 °C entspricht nicht den empfohlenen Aufbewahrungs- oder Transportbedingungen, die Angabe kann jedoch als Entscheidungshilfe bezüglich der Verwendung im Falle von vorübergehenden Temperaturabweichungen während der 9-monatigen Lagerung bei 2 °C bis 8 °C dienen.
Angebrochene Durchstechflasche
Die chemische und physikalische Stabilität nach Anbruch über 12 Stunden bei 2 °C bis 8 °C oder 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) ab dem Zeitpunkt des ersten Nadeleinstichs bis zur Verabreichung wurde belegt.
Aus mikrobiologischer Sicht sollte der Impfstoff nach Anbruch (erster Nadeleinstich) sofort verwendet werden. Wird der Impfstoff nicht sofort verwendet, liegen die Lagerzeiten und - bedingungen während des Gebrauchs in der Verantwortung des Anwenders. Sie sollten 12 Stunden bei 2 °C bis 8 °C oder 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) nicht überschreiten.
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Im Kühlschrank lagern (2 °C–8 °C).
Nicht einfrieren.
Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Aufbewahrungsbedingungen nach Anbruch des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Mehrdosen-Durchstechflasche
Durchstechflasche mit 5 Dosen 2,5 ml Dispersion in einer Durchstechflasche (Glasart 1) mit einem Stopfen (Brombutylkautschuk) und einer Aluminiumversiegelung mit blauem Kunststoff-Flip-Off.
Jede Durchstechflasche enthält 5 Dosen zu je 0,5 ml.
Packungsgröße: 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen oder 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen
Durchstechflasche mit 10 Dosen 5 ml Dispersion in einer Durchstechflasche (Glasart 1) mit einem Stopfen (Brombutylkautschuk) und einer Aluminiumversiegelung mit blauem Kunststoff-Flip-Off.
Jede Durchstechflasche enthält 10 Dosen zu je 0,5 ml.
Packungsgröße: 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen oder 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Der ungeöffnete Impfstoff soll bei 2 °C bis 8 °C im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Durchstechflasche mit dem Impfstoff unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Notieren Sie das Datum und die Uhrzeit des Verwerfens auf dem Etikett der Durchstechflasche. Innerhalb von 12 Stunden nach dem ersten Anbruch aufbrauchen.
Prüfung der Durchstechflasche
- Schwenken Sie die Mehrdosen-Durchstechflasche vor und zwischen den einzelnen Dosisentnahmen vorsichtig. Nicht schütteln.
- Jede Mehrdosen-Durchstechflasche enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion, die frei von sichtbaren Partikeln ist.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Durchstechflasche vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
Verabreichung des Impfstoffs
- Jede Durchstechflasche enthält eine Überfüllung, um zu gewährleisten, dass das Maximum von 5 Dosen (2,5-ml-Durchstechflaschen) oder 10 Dosen (5-ml-Durchstechflaschen) zu jeweils 0,5 ml entnommen werden kann.
- Jede 0,5-ml-Dosis wird in eine sterile Kanüle und sterile Spritze aufgezogen, welche mittels intramuskulärer Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, verabreicht wird.
- Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
- Überschüssiger Impfstoff aus mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.
Aufbewahrung nach dem Anbruch
- Bewahren Sie die angebrochene Durchstechflasche nach dem ersten Anbruch für bis zu 12 Stunden bei 2 °C bis 8 °C oder bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) für bis zu 6 Stunden auf, siehe Abschnitt 6.3.
Verwerfen
- Verwerfen Sie diesen Impfstoff, wenn er nach dem ersten Anbruch der Durchstechflasche nicht innerhalb von 12 Stunden bei Lagerung zwischen 2 °C und 8 °C beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden im Falle einer Lagerung bei Raumtemperatur aufgebraucht wird, siehe Abschnitt 6.3.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
7. INHABER DER ZULASSUNG
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
8. ZULASSUNGSNUMMERN
| EU/1/21/1618/001 | 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen (10 Dosen pro Durchstechflasche) |
| EU/1/21/1618/002 | 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen (5 Dosen pro Durchstechflasche) |
| EU/1/21/1618/003 | 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen (10 Dosen pro Durchstechflasche) |
| EU/1/21/1618/004 | 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen (5 Dosen pro Durchstechflasche) |
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 20. Dezember 2021
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 04. Juli 2023
10. STAND DER INFORMATION
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid XBB.1.5 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Es handelt sich hierbei um Einzeldosis-Durchstechflaschen und Mehrdosen-Durchstechflaschen.
Eine Einzeldosis-Durchstechflasche enthält eine Dosis zu 0,5 ml, siehe Abschnitt 6.5.
Eine Mehrdosen-Durchstechflasche enthält 5 Dosen zu je 0,5 ml pro Durchstechflasche, siehe
Abschnitt 6.5.
Eine Dosis (0,5 ml) enthält 5 Mikrogramm des Spike-Proteins* von SARS-CoV-2 (Omicron XBB.1.5) und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
Das Adjuvans Matrix-M enthält pro 0,5-ml-Dosis: Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung
Dieses Arzneimittel enthält 23 mg Natrium, 39 mg Kalium und 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis
(siehe Abschnitt 4.4).
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Injektionsdispersion (Injektion).
Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Nuvaxovid XBB.1.5 wird angewendet für die aktive Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19 verursacht durch SARS-CoV-2 bei Personen ab 12 Jahren.
Dieser Impfstoff sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen angewendet werden.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Nuvaxovid XBB.1.5 wird Personen ab 12 Jahren intramuskulär in einer Einzeldosis (0,5 ml)
verabreicht, unabhängig vom vorherigen Impfstatus.
Bei bereits gegen COVID-19 geimpften Personen muss nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens 3 Monate gewartet werden, bevor Nuvaxovid XBB.1.5 verabreicht werden kann.
Abwehrgeschwächte Personen Schwer abwehrgeschwächte Personen dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten, siehe Abschnitt 4.4.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Nuvaxovid XBB.1.5 bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
Ältere Patienten
Bei älteren Personen im Alter von ≥ 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Art der Anwendung
Nuvaxovid XBB.1.5 ist ausschließlich zur intramuskulären Injektion, vorzugsweise in den
Deltamuskel des Oberarms, vorgesehen.
Der Impfstoff darf nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal injiziert werden.
Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 4.4.
Für Anweisungen zur Handhabung und zur Beseitigung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 6.6.
4.3 Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Allgemeine Empfehlungen
Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
Im Zusammenhang mit Nuvaxovid wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer
anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs muss stets eine geeignete
medizinische Behandlung und Überwachung unmittelbar verfügbar sein.
Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung für mindestens 15 Minuten empfohlen. Eine zusätzliche Dosis des Impfstoffs darf nicht an Personen verabreicht werden, die auf eine vorherige Dosis Nuvaxovid anaphylaktisch reagiert haben.
Myokarditis und Perikarditis
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten, siehe Abschnitt 4.8.
Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Verlauf einer nach der Impfung aufgetretenen Myokarditis und Perikarditis nicht von einer Myokarditis oder Perikarditis im Allgemeinen unterscheidet.
Das medizinische Fachpersonal sollte auf Anzeichen und Symptome von Myokarditis und Perikarditis achten. Geimpfte Personen (einschließlich Eltern oder Betreuende) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn nach der Impfung Symptome auftreten, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie etwa (akute und anhaltende) Schmerzen im Brustkorb, Kurzatmigkeit oder Palpitationen.
Das medizinische Fachpersonal sollte bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen
einschlägige Leitlinien und/oder fachärztliche Beratung hinzuziehen.
Angstbedingte Reaktionen
Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagaler Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingter Reaktionen, können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten. Es ist wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch Ohnmacht zu vermeiden.
Gleichzeitige Erkrankung
Die Impfung muss bei Personen mit einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung oder akuten
Infektion aufgeschoben werden. Das Vorliegen einer leichten Infektion und/oder leichten Fiebers
sollte die Impfung nicht verzögern.
Thrombozytopenie und Blutgerinnungsstörungen
Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder Personen mit Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörungen (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Gabe Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.
Abwehrgeschwächte Personen
Die Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffs wurde bei einer begrenzten Anzahl von abwehrgeschwächten Personen untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid XBB.1.5 kann bei immunsupprimierten Personen geringer sein.
Dauer des Impfschutzes
Die Dauer des Schutzes durch den Impfstoff ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.
Einschränkungen der Impfstoffwirksamkeit
Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt. Wie bei allen
Impfstoffen schützt die Impfung mit Nuvaxovid XBB.1.5 möglicherweise nicht alle geimpften
Personen.
Sonstige Bestandteile
Natrium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Kalium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Kalium (39 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„kaliumfrei“.
Polysorbat 80
Dieses Arzneimittel enthält 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung von Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) mit inaktivierten
Grippeimpfstoffen wurde bei einer begrenzten Anzahl von Teilnehmern in einer explorativen
klinischen Substudie untersucht, siehe Abschnitt 4.8 und Abschnitt 5.1.
Die bindende Antikörperantwort auf SARS-CoV-2 war schwächer, wenn Nuvaxovid gleichzeitig mit einem inaktivierten Grippeimpfstoff verabreicht wurde. Die klinische Signifikanz davon ist nicht bekannt.
Die gleichzeitige Verabreichung von Nuvaxovid XBB.1.5 mit anderen Impfstoffen wurde nicht
untersucht.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Bisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Nuvaxovid bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung, siehe Abschnitt 5.3.
Eine Anwendung von Nuvaxovid XBB.1.5 während der Schwangerschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der mögliche Nutzen die potenziellen Risiken für die Mutter und den Fötus überwiegt.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Nuvaxovid XBB.1.5 in die Muttermilch übergeht.
Es wird angenommen, dass Nuvaxovid XBB.1.5 keine Auswirkungen auf das gestillte
Neugeborene/Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Nuvaxovid
XBB.1.5 vernachlässigbar ist.
Fertilität
Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität, siehe Abschnitt 5.3.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nuvaxovid XBB.1.5 hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Wirkungen können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
4.8 Nebenwirkungen
Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm)
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Grundimmunisierung
Teilnehmer ab 18 Jahren Die häufigsten Nebenwirkungen nach Anwendung einer Dosis Nuvaxovid im Rahmen der Grundimmunisierung waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (75 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (62 %), Ermüdung (53 %), Myalgie (51 %), Kopfschmerzen (50 %), Unwohlsein (41 %), Arthralgie (24 %) und Übelkeit oder Erbrechen (14 %). Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 2 Tagen bei lokalen Ereignissen und nicht mehr als 1 Tag bei systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Insgesamt traten Nebenwirkungen in jüngeren Altersgruppen häufiger auf: bei Erwachsenen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren gegenüber Personen im Alter ab 65 Jahren.
Lokale und systemische Nebenwirkungen wurden nach der 2. Dosis häufiger berichtet als nach der
1. Dosis.
Nach gleichzeitiger Verabreichung mit einem saisonalen Grippeimpfstoff wurde eine höhere Häufigkeit lokaler Reaktionen an der Injektionsstelle von Nuvaxovid (70 % nach der 1. Dosis und 85 % nach der 2. Dosis) sowie von systemischen Nebenwirkungen (60 % nach der 1. Dosis und 70 % nach der 2. Dosis) beobachtet.
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (71 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (67 %), Kopfschmerzen (63 %), Myalgie (57 %), Ermüdung (54 %), Unwohlsein (43 %), Übelkeit oder Erbrechen (23 %), Arthralgie (19 %) und Fieber (17 %). Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf. Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 3 Tagen bei lokalen und systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Booster-Dosis
Teilnehmer ab 18 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der
Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der
Injektionsstelle (73 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (61 %), Ermüdung (53 %),
Muskelschmerzen (52 %) und Kopfschmerzen (46 %), Unwohlsein (41 %) und Gelenkschmerzen
(26 %).
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten erwarteten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (66 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (65 %), Kopfschmerzen (63 %), Muskelschmerzen (60 %), Ermüdung (57 %), Unwohlsein (45 %) und Übelkeit/Erbrechen (23 %) mit einer medianen Dauer von 2 bis 3 Tagen nach der Impfung.
Nuvaxovid XBB.1.5 (Omicron-angepasstes Nuvaxovid)
Die Sicherheit von Nuvaxovid XBB.1.5 wurde aus den Sicherheitsdaten des Impfstoffs Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und den Sicherheitsdaten des angepassten Omicron-BA.5-Impfstoffs abgeleitet.
Die häufigsten Nebenwirkungen nach der ersten oder zweiten monovalenten Omicron-BA.5-Auffrischdosis waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 50 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (> 30 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie (> 20 %) und Unwohlsein (> 10 %).
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Nuvaxovid, die aus klinischen Studien mit Teilnehmern im Alter von mindestens 12 Jahren und älter (n = 43 424) sowie aus der Pharmakovigilanz nach der Markteinführung gewonnen wurden, sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.
Die in klinischen Studien beobachteten Nebenwirkungen sind hier gemäß folgenden
Häufigkeitskategorien aufgeführt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100, < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100)
Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000)
Sehr selten (< 1/10 000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe erscheinen die Nebenwirkung nach abnehmendem Schweregrad.
Tabelle 1: Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Nuvaxovid und Erfahrungen nach der Zulassung bei Personen ab 12 Jahren
| Systemorgan-klasse gemäß MedDRA Erkrankungen des Blutes und des Lymph-systems Erkrankungen des Immun-systems Erkrankungen des Nerven-systems Herz-erkrankungen Gefäßerkran-kungen Erkrankungen des Gastro-intestinaltrakts Erkrankungen der Haut und des Unter-hautgewebes Skelettmusku-latur-, Binde-gewebs- und Knochen-erkrankungen Allgemeine Erkrankungen und Beschwer-den am Verab-reichungsort |
| Sehr häufig Kopf-schmerzen Übelkeit oder Erbrechen Myalgie Arthralgie Druckem-pfindlichkeit an der Injek-tionsstelle Schmerzen an der Injektions-stelle Ermüdung Unwohlsein |
| (≥ 1/10) a a a a a a a, b |
| Häufig (≥ 1/100, < 1/10) Rötung an der Injektions-stelle a, c Schwellung an der Injektions-stelle a Fieber e Schmerzen in einer Extremität |
| Gelegentlich Lymphadenopathie Hypertonie Ausschlag Erythem Pruritus Urtikaria Jucken an der Injektionsstelle Schüttelfrost |
| (≥ 1/1 000, < 1/100) d |
| Selten (≥ 1/10.000 < 1/1.000) Wärme an der Injektions-stelle |
| bis |
| Nicht bekannt (Häufigkeit Grundlage verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Anaphylaxie Parästhesie Hypoästhesie Myokarditis Perikarditis |
| auf der |
a Eine höhere Häufigkeit dieser Ereignisse wurde nach der zweiten Dosis beobachtet.
b Dieser Begriff umfasste auch Ereignisse, die als grippeähnliche Erkrankung gemeldet wurden.
c Dieser Begriff umfasst sowohl Rötung an der Injektionsstelle als auch Erythem an der Injektionsstelle (häufig).
d Hypertonie wurde in der klinischen Studie bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren nicht berichtet.
e Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei
Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf.
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Während der klinischen Studien wurde bei älteren Erwachsenen in den 3 Tagen nach der Impfung eine erhöhte Inzidenz von Hypertonie bei Impfung mit Nuvaxovid (n = 46, 1,0 %) gegenüber Placebo (n = 22, 0,6 %) beobachtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer anzugeben, falls verfügbar.
4.9 Überdosierung
Es wurde kein Fall von Überdosierung berichtet. Im Falle einer Überdosierung werden eine
Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche symptomatische Behandlung empfohlen.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe, Protein-Untereinheit, ATC-Code: J07BN04.
Wirkmechanismus
Nuvaxovid XBB.1.5 besteht aus gereinigtem rekombinantem Volllängen-Spike(S)-Protein von SARS-CoV-2 Omicron XBB.1.5, das in seiner Präfusionskonformation stabilisiert ist. Die Zugabe des Saponin-basierten Adjuvans Matrix-M unterstützt die Aktivierung der Zellen des angeborenen Immunsystems, was das Ausmaß der S-Protein-spezifischen Immunantwort erhöht. Die beiden Impfstoffkomponenten lösen B- und T-Zell-Immunantworten auf das S-Protein aus, einschließlich neutralisierender Antikörper, die zum Schutz gegen COVID-19 beitragen können.
Nuvaxovid XBB.1.5 (Omicron-angepasstes Nuvaxovid)
Die Wirksamkeit von Nuvaxovid XBB.1.5 wird von den Wirksamkeitsdaten des Impfstoffs Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und Immunogenitätsdaten des an den Omicron-BA.5-Stamm angepassten Impfstoffs abgeleitet.
In der Studie 2019nCoV-311, Teil 2 erhielten insgesamt 694 Teilnehmer der Altersgruppe ab 18 Jahren, die auf Immunogenität untersucht wurden und die zuvor drei oder mehr Dosen des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech oder des COVID-19-Impfstoffs von Moderna erhalten hatten, eine der folgenden Booster-Dosen: Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm), monovalenter Impfstoff Nuvaxovid (Omicron BA.5) oder bivalenter Impfstoff Nuvaxovid (Original/Omicron BA.5). Die Booster-Dosen wurden im Median 11 bis 13 Monate nach der letzten Impfung verabreicht. Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperantwort 1 Monat nach der Booster-Dosis wurde durchgeführt. Die neutralisierenden Antikörperantworten sind in Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2: Neutralisationstiter (ID50) für Omicron BA.5 und Wuhan-Pseudovirus nach einem Booster mit dem monovalenten BA.5-Impfstoff Nuvaxovid, Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und dem bivalenten Original/Omicron BA.5-Impfstoff Nuvaxovid – PP-Assay-Subset
| zur Bestimmung der Pseudovirus-Neutralisation; Studie 2019nCoV-311, Teil GMT Neutralisationstiter (ID50) gegen das Omicron BA.5-Subvariant-Pseudovirus Neutralisationstiter (ID50) gegen das ursprüngliche (Wuhan) Pseudovirus an Tag 28 |
| Zeitpun kt Baseline 2 Tag 28 Baseline 2 Tag 28 |
| Teilnehmer ≥ Nuvaxovid monovalent, Omicron BA.5 N 239 354,8 238 1 527,9 239 1 380,2 238 2 221,3 |
| 18 Jahre GMT (95 %-KI) 1 (288,9; 435,7) (1 275,8; 1 829,9) (1 161,3; 1 640,3) (1 940,0; 2 543,3) |
| Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) N 231 228 231 228 |
| GMT (95 %-KI) 1 336,8 (269,2; 421,4) 586,7 (480,9; 715,8) 1 276,4 (1 061,5; 1 534,9) 2 361,1 (2 031,1; 2 744,7) |
| 2 Nuvaxovid bivalent, Original/Omicron BA.5 N 240 303,4 235 1 100,9 230 1 222,1 235 2 330,9 |
| GMT (95 %-KI) 1 (246,6; 373,3) (914,0; 1 326,1) (1 024,5, 1 457,9) (2 007,1; 2 707,0) |
Abkürzungen: GMT = mittlerer geometrischer Titer; ID50 = 50 % inhibitorische Konzentration; KI = Konfidenzintervall. 1 Das 95 %-KI für den GMT wurde anhand der t-Verteilung der log-transformierten Werte ermittelt und anschließend zu Präsentationszwecken in die ursprüngliche Skala zurücktransformiert.
2 Die Baseline definierte sich als letzte nicht fehlende Beurteilung vor der Booster-Impfung.
Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm)
Klinische Wirksamkeit
Grundimmunisierung Die klinische Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität von Nuvaxovid wird in zwei placebokontrollierten Pivotalstudien der Phase III beurteilt, Studie 1 (2019nCoV-301) in Nordamerika und Studie 2 (2019nCoV-302) im Vereinigten Königreich sowie Studie 3, einer in Südafrika durchgeführten Studie der Phase IIa/b.
Studie 1 (2019nCoV-301) Studie 1 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie mit einer Hauptstudie in Erwachsenen mit Teilnehmern ab 18 Jahren in den Vereinigten Staaten und Mexiko, und einer pädiatrischen Studienerweiterung mit Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren in den Vereinigten Staaten.
Teilnehmer ab 18 Jahren Bei einer Aufnahme in die Hauptstudie in Erwachsenen wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und ≥ 65 Jahre) und diesen im Verhältnis 2 : 1 Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich abwehrgeschwächte mit einer Immunschwächekrankheit; Personen mit einer aktiven Krebserkrankung unter Chemotherapie;
Personen, die chronische immunsupprimierende Therapien oder Immunglobuline oder Blutprodukte innerhalb der letzten 90 Tage erhielten; schwangere oder stillende Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Personen mit klinisch stabilen ursächlichen Komorbiditäten wurden ebenso aufgenommen wie solche mit gut kontrollierter HIV-Infektion.
Die Aufnahme von Erwachsenen wurde im Februar 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach der Erfassung ausreichender Sicherheitsdaten für einen Antrag auf bedingte Zulassung wurden den ursprünglichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
Die Population für die primäre Wirksamkeitsanalyse (bezeichnet als das Per-Protocol-Efficacy [PP-EFF]-Analyseset) umfasste 24 784 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 16 898) oder Placebo (n = 7 886) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21, Median 21 Tage [IQR 21–23], Bereich 20–60) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und jener, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 47 Jahre (Bereich: 18 bis 95 Jahre); 88 % (n = 14 908) waren 18 bis 64 Jahre alt und 12 % (n = 1 990) waren mindestens 65 Jahre alt; 48 % waren weiblich; 94 % waren aus den Vereinigten Staaten und 6 % aus Mexiko; 76 % waren Weiße, 11 % waren Schwarze oder Afroamerikaner, 6 % waren Indianer (einschließlich Ureinwohner Nordamerikas) oder Ureinwohner Alaskas und 4 % waren Asiaten; 22 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung. 16 100 (95 %) Teilnehmer wiesen mindestens eine vorbestehende Komorbidität oder ein Lebensstilmerkmal auf, die/das mit einem erhöhten Risiko von schwerer COVID-19 assoziiert ist. Zu den Komorbiditäten gehörten: Adipositas (Body-Mass-Index [BMI] ≥ 30 kg/m2), chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronische Nierenerkrankung und humanes Immunmangel-Virus (HIV). Andere Hochrisikomerkmale waren ein Alter ≥ 65 Jahre (mit oder ohne Komorbiditäten) oder ein Alter < 65 Jahre mit Komorbiditäten und/oder Lebens- oder Arbeitsbedingungen mit bekanntem häufigem Kontakt mit SARS-CoV-2 oder in dicht besiedelten Gebieten.
COVID-19-Fälle wurden mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) durch ein Zentrallabor bestätigt. Die Wirksamkeit des Impfstoffs ist in Tabelle 3 dargestellt.
Tabelle 3: Wirksamkeit des Impfstoffs gegen durch PCR nachgewiesene COVID-19 mit Beginn
| ab 7 Tage nach der zweiten Impfung | 1 – PP-EFF-Analyseset; Studie 2019nCoV-301 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Untergruppe Primärer Wirksamkeitsendpunkt | Teil-nehmer N | Nuvaxovid COVID-19-Fälle n (%) 2 | Inzidenz-rate pro Jahr und 1 000 Personen 2 | Teil-nehmer N | Placebo COVID-19-Fälle n (%) 3 | Inzidenzrate pro Jahr und Personen | 1 000 2 | Impfstoff-wirksam-keit in % (95 %-KI) |
| Alle Teilnehmer | 16 880 | 18 (0,1) | 3,36 | 7 814 | 72 (0,9) | 39,74 | 91,53 % (83,31; 95,70) 3, 4 |
1 VE beurteilt bei Teilnehmern ohne wesentliche Prüfplanabweichungen, die bei Baseline seronegativ (für SARS-CoV-2) waren und keine laborbestätigte aktuelle SARS-CoV-2-Infektion mit Symptombeginn bis zu 6 Tage nach der zweiten Dosis hatten und die den Studienimpfstoff nach vorgeschriebenem Dosierungsschema vollständig erhalten haben.
2 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
3 Basierend auf einem log-linearen Modell der Inzidenzrate der PCR-bestätigten COVID-19-Infektionen mittels Poisson-Regression mit Behandlungsgruppe und Altersstrata als feste Effekte und robuster Fehlervarianz, wobei VE = 100 × (1 – relatives Risiko) (Zou 2004).
4 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer Untergrenze des Konfidenzintervalls (LBCI) > 30 % bei der geplanten primären konfirmatorischen Auswertung.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Auftretens von COVID-19 ab sieben Tage nach Dosis 2 lag bei 91,53 % (95 %-KI: 83,31; 95,70). Keine Fälle von schwerer COVID-19 wurden bei den 16 880 Teilnehmern, die Nuvaxovid erhielten, gemeldet im Vergleich zu 4 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 7 886 Placebo-Empfängern im PP-EFF-Analyseset.
Die Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ergaben vergleichbare Wirksamkeitspunktschätzungen für männliche und weibliche Teilnehmer, für ethnische Gruppen sowie für Teilnehmer mit Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19 assoziiert sind. Es gab keine bedeutsamen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19 Verläufe hatten, einschließlich solcher mit 1 oder mehr Komorbiditäten, die das Risiko für schwere COVID-19 Verläufe erhöhen (z. B. BMI ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung und chronische Nierenerkrankung).
Die Wirksamkeitsergebnisse spiegeln die Erfassung während des Zeitraums wider, in dem Stämme, die als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung eingestuft wurden, überwiegend in den beiden Ländern (USA und Mexiko) zirkulierten, in denen die Studie durchgeführt wurde. Sequenzierungsdaten lagen für 70 der 90 Endpunktfälle vor (78 %). Von diesen wurden 54 von 70 (77 %) als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung identifiziert. Die am häufigsten identifizierten besorgniserregenden Varianten/Varianten unter Überwachung waren Alpha mit 52/90 Fällen (58 %), Beta (2/90; 2 %), Gamma (3/90; 3 %), Iota mit 9/90 Fällen (10 %) und Epsilon (19/90; 21 %).
Wirksamkeit bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit und Immunogenität von Nuvaxovid bei jugendlichen Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren wurde in den Vereinigten Staaten im pädiatrischen Erweiterungsteil der multizentrischen, randomisierten, beobachterverblindeten, placebokontrollierten Phase-III-Studie 2019nCoV-301 untersucht. Insgesamt 1 769 Teilnehmer, die im Verhältnis 2 : 1 dem Erhalt von zwei Dosen Nuvaxovid (n = 1 199) oder Placebo (n = 570) mittels intramuskulärer Injektion im Abstand von 21 Tagen zugewiesen wurden, bildeten die Per-Protocol-Wirksamkeitspopulation. Teilnehmer mit einer bestätigten Infektion oder einer früheren Infektion durch SARS-CoV-2 zum Zeitpunkt der Randomisierung wurden nicht in die primäre Wirksamkeitsanalyse einbezogen.
Die Studienaufnahme von Jugendlichen wurde im Juni 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit, Wirksamkeit und Immunogenität gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach 60 Tagen Sicherheitsnachbeobachtung wurden den ursprünglichen jugendlichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
COVID-19 wurde definiert als erste Episode von PCR-bestätigter leichter, mittelschwerer oder schwerer COVID-19 Erkrankung mit mindestens einem oder mehreren der vordefinierten Symptome innerhalb der jeweiligen Schweregradkategorie. Leichte COVID-19 wurde definiert als Fieber, neu einsetzender Husten oder mindestens 2 oder mehr zusätzliche COVID-19-Symptome.
Es gab 19 Fälle von PCR-bestätigtem symptomatischem leichten COVID-19 (Nuvaxovid, n = 6 [0,5 %]; Placebo, n = 13 [2,3 %]), was zu einer Wirksamkeitspunktschätzung von 79,0 % (95 %-KI: 44,7 %, 92,0 %) führte.
Zum Zeitpunkt dieser Analyse war die besorgniserregende Virusvariante (variant of concern, VOC) Delta (einschließlich AY-Sublinien) in den USA die vorherrschende Variante. Alle Fälle, für die Sequenzierungsdaten verfügbar waren (11 Fälle), waren dieser Variante zuzuordnen.
Immunogenität bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperreaktion 14 Tage nach Dosis 2 (Tag 35) wurde bei jugendlichen Teilnehmern durchgeführt, die zu Beginn der Studie seronegativ auf Anti-SARS-CoV-2-Nukleoprotein (NP) und PCR-negativ waren. Die neutralisierende Antikörperreaktion wurde mit jener bei seronegativen/PCR-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 25 Jahren in der Hauptstudie mit Erwachsenen verglichen, wie in Tabelle 4 dargestellt. Für die Nichtunterlegenheit mussten die folgenden drei Kriterien erfüllt sein: Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für das Verhältnis der mittleren geometrischen Titer (geometric mean titer, GMT) (GMT 12 bis 17 Jahre/GMT 18 bis 25 Jahre) > 0,67; Punktschätzung des GMT-Verhältnisses ≥ 0,82; und Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für die Differenz der Serokonversionsraten (seroconversion rates, SCR) > –10 %. Diese Nichtunterlegenheitskriterien wurden erfüllt. GMT sind in Tabelle 4 dargestellt.
Tabelle 4: Bereinigtes Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer und Differenz der Serokonversionsrate der neutralisierenden Antikörpertiter (MN Assay) gegen das SARS-CoV-2-
| S-Wildtyp-Virus an Tag 35 und stratifiziert nach Altersgruppe (PP-IMM-Analyseset) Test | Zeitpunkt | Pädiatrische Erweiterung (12 bis GMT 95 %-KI | 17 Jahre) N = 390 2 | SCR% (95 %-KI 3) | Erwachsenen-Hauptstudie (18 bis GMT 95 %-KI | 25 Jahre) N = 416 2 | SCR% (95 %-KI 3) | 1 12 bis 17 Jahre im Vergleich zu 18 bis 25 Jahre GMR 95 %-KI 2 | Differenz in SCR% (95 %-KI 3) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mikroneutralisation (1/Verdünnung) | Tag 35 (14 Tage nach Dosis 2) | 3 833,98 (3 402,66; 4 319,97) | 98,7 (97,1; 99,6) | 2 645,91 (2 400,52; 2 916,38) | 99,5 (98,2; 99,9) | 1,45 (1,24; 1,69) 3 | − 0,77 (− 2,50; 0,68) |
Abkürzungen: ANCOVA = Kovarianzanalyse; KI = Konfidenzintervall; GMR = GMT-Verhältnis, definiert als das Verhältnis von 2 GMT zum Vergleich zweier Alterskohorten; GMT = mittlerer geometrischer Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze; MN = Mikroneutralisation; N = Anzahl der Teilnehmer im testspezifischen PP-IMM-Analyseset in jedem Studienteil mit nicht fehlender Antwort für jeden Besuchstermin; PP-IMM = Per-Protocol-Immunogenität; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2.
1 Die Tabelle enthält nur Teilnehmer aus der Gruppe mit dem aktiven Impfstoff.
2 Zur Schätzung des GMR wurde eine ANCOVA mit der Alterskohorte als Haupteffekt und dem Ausgangswert der
neutralisierenden Antikörper im MN-Test als Kovariate durchgeführt. Einzelne Ansprechwerte, die als unterhalb der
LLOQ aufgezeichnet wurden, wurden auf halbe LLOQ gesetzt.
3 SCR ist definiert als der Prozentsatz der Teilnehmer mit einem ≥ 4-fachen Unterschied der Titer zwischen Tag 35 und Tag
0. Das 95 %-Konfidenzintervall für die SCR wurde mit der exakten Clopper-Pearson Methode berechnet.
Studie 2 (2019nCoV-302) Studie 2 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie bei Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren im Vereinigten Königreich. Bei der Aufnahme wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und 65 bis 84 Jahre) und Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich immungeschwächte Personen mit einer Immunmangelkrankheit, Personen mit einer aktuellen Krebsdiagnose unter Krebstherapie, mit Autoimmunerkrankung, Personen, die eine chronische immunsupprimierende Therapie erhalten haben, oder Personen, die innerhalb der letzten 90 Tage Immunglobuline oder Blutprodukte erhalten haben, Personen mit Blutgerinnungsstörungen oder kontinuierlicher Anwendung von Antikoagulanzien, mit allergischen Reaktionen und/oder Anaphylaxie in der Vorgeschichte, schwangere Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Eingeschlossen wurden Teilnehmer mit klinisch stabiler Erkrankung, definiert als Erkrankung, die in den 4 Wochen vor der Aufnahme in die Studie keine wesentliche Änderung der Therapie und keinen Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Verschlechterung der Erkrankung erforderte. Teilnehmer mit einer bekannten stabilen Infektion mit HIV, Hepatitis-C-Virus (HCV) oder Hepatitis-B-Virus (HBV) waren nicht von der Aufnahme ausgeschlossen.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der ersten
Impfserie zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 12 Monate
nachbeobachtet.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 13 971 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 6 979) oder Placebo (n = 6 992) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis im Median an Tag 21, [IQR 21–23], Bereich 16–45) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen (Tabelle 5).
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der
Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die
Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 56,0 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 72 %
(n = 5 039) waren 18 bis 64 Jahre alt und 28 % (n = 1 940) waren im Alter von 65 bis 84; 49 %
waren weiblich; 95 % waren Weiße, 3 % waren Asiaten, 1 % gemischter ethnischer Abstammung,
< 1 % waren Schwarze oder Afroamerikaner und < 1 % hispanischer oder lateinamerikanischer
Abstammung; und 45 % hatten mindestens eine Komorbidität.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Ausbruchs von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 betrug 87,2 % (95 %-KI: 78,1; 92,5). Im PP-EFF-Analyseset wurden bei den 6 979 Nuvaxovid-Teilnehmern keine Fälle von schwerer COVID-19 gemeldet im Vergleich zu 6 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 6 992 Placebo-Empfängern.
Tabelle 5: Analyse der Wirksamkeit des Impfstoffs bei PCR-bestätigter COVID-19 mit Beginn mindestens 7 Tage nach der zweiten Impfung – (PP-EFF-Population): Studie 2 (2019nCoV-302)
| Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) | Placebo | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unter-gruppe | Teil-nehmer | N | COVID-19-Fälle n (%) | Inzidenz-rate pro Jahr und 1 000 Personen 1 | Teil-nehmer N | COVID-19-Fälle n (%) | Inzidenzrate pro Jahr und Personen | 1 000 1 | Impfstoff-wirksamkeit (95 %-KI) | in % |
| Primärer Wirksamkeitsendpunkt | ||||||||||
| Alle Teilnehme r Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts | 6 979 | 15 (0,2) | 9,47 | 6 992 | 116 (1,7) | 73,88 | 87,2 % (78,1; 92,5) | 2, 3 | ||
| Alter 18 bis 64 Jahre | 5 039 | 13 (0,3) | 18,86 | 5 042 | 108 (2,1) | 158,12 | 88,1 % (78,8; 93,3) | 2 | ||
| Alter 65 bis | 1 940 | 2 (0,1) 2 | 7,08 | 1 950 | 8 (0,4) 2 | 28,33 | 75,0 % | 4 |
(-25,3; 97,4) 4 84 Jahre 1 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
2 Basierend auf einem log-linearen Modell des Auftretens mittels modifizierter Poisson-Regression mit logarithmischer Verknüpfungsfunktion, Behandlungsgruppe und Strata (Altersgruppe und gepoolte Region) als feste Effekte und robuster Fehlervarianz [Zou 2004].
3 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer LBCI > 30 %, die Wirksamkeit wurde in der Zwischenanalyse bestätigt.
4 Basierend auf dem Clopper-Pearson-Modell (aufgrund der geringen Anzahl von Ereignissen), 95 %-KI berechnet anhand der exakten Binomialmethode nach Clopper-Pearson, bereinigt um die gesamte Überwachungszeit.
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.1.7 (Alpha) im Vereinigten Königreich zirkulierte. Identifizierung der Alpha-Variante basierte auf dem S-Gen-Dropout in der PCR-Diagnostik. Daten lagen für 118 der 131 Endpunktfälle vor (90 %). Von diesen wurden 80 von 118 (68 %) als Alpha-Variante, die anderen als Nicht-Alpha-Variante klassifiziert.
Substudie zur Verabreichung eines zugelassenen saisonalen Grippeimpfstoffs Insgesamt 429 Teilnehmer wurden gleichzeitig mit inaktivierten saisonalen Grippeimpfstoffen geimpft; 217 Teilnehmer der Substudie erhielten Nuvaxovid und 212 Placebo. Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im Per-Protocol-Immunogenitäts(PP-IMM)-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid (n = 190) erhielten, lag das mediane Alter bei 40 Jahren (Bereich: 22 bis 70 Jahre);
94 % (n = 178) waren 18 bis 64 Jahre alt und 6 % (n = 12) waren im Alter von 65 bis 84; 43 % waren weiblich; 86 % waren Weiße, 14 % waren gemischter ethnischer Abstammung oder gehörten ethnischen Minderheiten an; und 27 % hatten mindestens eine Komorbidität. Die gleichzeitige Verabreichung führte zu keiner Veränderung der Immunantwort für den Grippeimpfstoff, gemessen im Hämagglutinationshemmtest (HHT). Es wurde eine 30%ige Verringerung der Antikörperantworten auf Nuvaxovid festgestellt, bewertet mittels Anti-Spike-IgG-Assay, mit vergleichbaren Serokonversionsraten wie bei Teilnehmern ohne gleichzeitige Grippeimpfung, siehe Abschnitt 4.5 und Abschnitt 4.8.
Studie 3 (2019nCoV-501) Studie 3 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-IIa/b-Studie bei HIV-negativen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und Menschen, die mit HIV leben (PLWH [people living with HIV]), im Alter von 18 bis 64 Jahren in Südafrika. PLWH waren medizinisch stabil (frei von opportunistischen Infektionen), erhielten eine hochaktive und stabile antiretrovirale Therapie und hatten eine HIV-1-Viruslast von < 1 000 Kopien/ml.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 2 769 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 1 413) oder Placebo (n = 1 356) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der
Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die
Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 28 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 39 % waren
weiblich; 94 % waren Schwarze/Afroamerikaner, 5 % waren Weiße, 3 % waren gemischter
ethnischer Abstammung, < 1 % waren Asiaten, 2 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer
Abstammung; und 5,4 % waren HIV-positiv.
Insgesamt 168 symptomatische leichte, mittelschwere oder schwere COVID-19-Fälle unter allen erwachsenen Teilnehmern, seronegativ (auf SARS-CoV-2) bei Baseline, flossen in die vollständige Analyse (PP-EFF-Analyseset) für den primären Wirksamkeitsendpunkt ein, wobei 57 (4,0 %) Fälle auf Nuvaxovid und 111 (8,2 %) Fälle auf Placebo entfielen. Daraus ergibt sich eine Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid von 50,7 % (95 %-KI: 32,8; 63,9).
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.351 (Beta) in Südafrika
zirkulierte.
Booster-Dosis
Immunogenität bei Teilnehmern ab 18 Jahren – nach der Booster-Dosis Studie 2019nCoV-101, Teil 2 Die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis Nuvaxovid wurde in einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten klinischen Studie der Phase II (Studie 2019nCoV-101, Teil 2) an gesunden Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 254 Teilnehmer (vollständiges Analyseset) zwei Dosen Nuvaxovid (0,5 ml, 5 Mikrogramm im Abstand von 3 Wochen) als Grundimmunisierung. Eine Untergruppe von 104 Teilnehmern erhielt eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach Verabreichung der 2. Dosis der Grundimmunisierung. Eine einzelne Booster-Dosis Nuvaxovid rief einen etwa 84,8-fachen Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 68,3 vor dem Booster (Tag 189) auf einen GMT von 5 834,3 nach dem Booster (Tag 217), sowie eine etwa 6,8-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 855,2 (14 Tage nach Dosis 2) hervor.
Studie 2019nCoV-501 In Studie 3, einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten Studie der Phase IIa/b wurde die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis an gesunden HIV-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und medizinisch stabilen PLWH im Alter von 18 bis 64 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 1 169 Teilnehmer (PP-IMM-Analyseset) eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach der Grundimmunisierung mit Nuvaxovid (Tag 201). Es wurde ein etwa 52,2-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 69 vor dem Booster (Tag 201) auf einen GMT von 3 603 nach dem Booster (Tag 236), sowie eine etwa 5,2-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 690 (14 Tage nach Dosis 2) beobachtet.
Sicherheit und Immunogenität von COVID-19-Impfstoffen, die als Booster-Dosen nach einer
Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff verabreicht wurden,
wurden in einer unabhängigen Studie im Vereinigten Königreich untersucht.
Die unabhängige, multizentrische, randomisierte, kontrollierte, von Prüfärzten initiierte Studie der Phase II (CoV-BOOST, EudraCT 2021-002175-19) untersuchte die Immunogenität eines Boosters bei Erwachsenen ab einem Alter von 30 Jahren, die bisher keine vom Labor bestätigte SARS-CoV-2-Infektion hatten. Nuvaxovid wurde frühestens 70 Tage nach einer Grundimmunisierung mit ChAdOx1 nCov-19 (Oxford–AstraZeneca) oder frühestens 84 Tage nach einer Grundimmunisierung mit BNT162b2 (Pfizer–BioNTech) verabreicht. Die mit einem Wildtyp-Assay gemessenen Titer der neutralisierenden Antikörper wurden 28 Tage nach Verabreichung der Booster-Dosis bestimmt.
Innerhalb der Gruppe, die Nuvaxovid bekam, hatten 115 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen ChAdOx1 nCov-19 und 114 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen BNT162b2 erhalten, bevor sie eine einzelne Booster-Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid erhielten. Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) zeigte eine Auffrischungswirkung, die unabhängig von dem Impfstoff war, der für die Grundimmunisierung benutzt wurde.
Booster-Dosis bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit der Booster-Dosis Nuvaxovid bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren wird aus Daten abgeleitet, die für die Booster-Dosis des Impfstoffs bei Erwachsenen in den Studien 2019nCoV-101 und 2019nCoV-501 erfasst wurden, da Nuvaxovid bei Jugendlichen nachweislich eine vergleichbare Immunantwort und Wirksamkeit nach der Grundimmunisierung wie bei Erwachsenen auslöst und auch die Fähigkeit zur Verstärkung der durch den Impfstoff hervorgerufenen Immunantwort bei Erwachsenen nachgewiesen wurde.
Ältere Patienten
Nuvaxovid wurde bei Personen im Alter von mindestens 18 Jahren untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid war bei älteren (≥ 65 Jahre) und jüngeren Personen (18 bis 64 Jahre) für die Grundimmunisierung gleich.
Kinder und Jugendliche
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Nuvaxovid eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen zur Prävention von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bez. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Nicht zutreffend.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, lokaler Toleranz
sowie Reproduktions- und Entwicklungstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen
Gefahren für den Menschen erkennen.
Genotoxizität und Karzinogenität
In-vitro-Studien zur Genotoxizität wurden mit dem Matrix-M-Adjuvans durchgeführt. Das Adjuvans erwies sich als nicht genotoxisch. Untersuchungen zur Karzinogenität wurden nicht durchgeführt. Eine Karzinogenität ist nicht zu erwarten.
Reproduktionstoxizität
Eine Studie zur Entwicklungs- und Reproduktionstoxizität wurde an weiblichen Ratten durchgeführt, denen vier intramuskuläre Dosen (zwei vor der Paarung, zwei während der Trächtigkeit) von 5 Mikrogramm SARS-CoV-2-rS-Protein (etwa 200-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 5 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) mit 10 Mikrogramm Matrix-M-Adjuvans (etwa 40-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 50 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) verabreicht wurden. Es wurden keine impfstoffbezogenen unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität, Schwangerschaft/Stillzeit oder die Entwicklung des Embryos/Fötus und der Nachkommen bis zum postnatalen Tag 21 beobachtet.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O
Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O
Natriumchlorid
Polysorbat 80
Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
Wasser für Injektionszwecke
Adjuvans (Matrix-M)
Cholesterol
Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
Kaliumdihydrogenphosphat
Kaliumchlorid
Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O
Natriumchlorid
Wasser für Injektionszwecke
Für Adjuvans: siehe auch Abschnitt 2.
6.2 Inkompatibilitäten
Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder verdünnt werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
Nicht angebrochene Durchstechflasche
9 Monate bei 2 °C bis 8 °C, vor Licht geschützt.
Ungeöffneter Nuvaxovid XBB.1.5-Impfstoff ist bei 25 °C bis zu 12 Stunden nachweislich stabil. Eine Aufbewahrung bei 25 °C entspricht nicht den empfohlenen Aufbewahrungs- oder Transportbedingungen, die Angabe kann jedoch als Entscheidungshilfe bezüglich der Verwendung im Falle von vorübergehenden Temperaturabweichungen während der 9-monatigen Lagerung bei 2 °C bis 8 °C dienen.
Angebrochene Mehrdosen-Durchstechflasche
Die chemische und physikalische Stabilität nach Anbruch über 12 Stunden bei 2 °C bis 8 °C oder 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) ab dem Zeitpunkt des ersten Nadeleinstichs bis zur Verabreichung wurde belegt.
Aus mikrobiologischer Sicht sollte der Impfstoff nach Anbruch (erster Nadeleinstich) sofort verwendet werden. Wird der Impfstoff nicht sofort verwendet, liegen die Lagerzeiten und - bedingungen während des Gebrauchs in der Verantwortung des Anwenders. Sie sollten 12 Stunden bei 2 °C bis 8 °C oder 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) nicht überschreiten.
Angebrochene Einzeldosis-Durchstechflasche
Aus mikrobiologischer Sicht sollte der Impfstoff nach Anbruch (erster Nadeleinstich) sofort verwendet werden. Nach der Entnahme und Verabreichung einer Dosis ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen, siehe Abschnitt 6.6.
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Im Kühlschrank lagern (2 °C–8 °C).
Nicht einfrieren.
Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Aufbewahrungsbedingungen nach Anbruch des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Einzeldosis-Durchstechflasche
0,5 ml Dispersion in einer Durchstechflasche (Glasart 1) mit einem Stopfen (Brombutylkautschuk) und einer Aluminiumversiegelung mit blauem Kunststoff-Flip-Off.
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis zu 0,5 ml.
Packungsgröße: 1 Einzeldosis-Durchstechflasche oder 10 Einzeldosis-Durchstechflaschen
Mehrdosen-Durchstechflasche
2,5 ml Dispersion in einer Durchstechflasche (Glasart 1) mit einem Stopfen (Brombutylkautschuk) und einer Aluminiumversiegelung mit blauem Kunststoff-Flip-Off.
Jede Durchstechflasche enthält 5 Dosen zu je 0,5 ml.
Packungsgröße: 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen oder 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Der ungeöffnete Impfstoff soll bei 2 °C bis 8 °C im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Durchstechflasche mit dem Impfstoff unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Einzeldosis-Durchstechflasche
- Nach der Entnahme und Verabreichung einer Einzeldosis von 0,5 ml ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
- Mehrdosen-Durchstechflasche
- Nach dem ersten Anbruch bei 2 ºC bis 8 ºC lagern und innerhalb von 12 Stunden aufbrauchen beziehungsweise im Falle einer Lagerung bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) innerhalb von 6 Stunden. Notieren Sie das Datum und die Uhrzeit des Verwerfens auf dem Etikett der Durchstechflasche.
Prüfung der Durchstechflasche
- Schwenken Sie die Durchstechflasche vor der Entnahme der Dosis vorsichtig. Nicht schütteln. Die Mehrdosen-Durchstechflasche vor der Entnahme jeder weiteren Dosis vorsichtig schütteln.
- Jede Durchstechflasche enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion, die frei von sichtbaren Partikeln ist.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Durchstechflasche vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
Verabreichung des Impfstoffs
- Jede Durchstechflasche enthält eine Überfüllung, um zu gewährleisten, dass aus der Einzeldosis-Durchstechflasche eine Dosis zu 0,5 ml und aus der Mehrdosen-Durchstechflasche (2,5-ml-Durchstechflaschen) das Maximum von 5 Dosen zu jeweils 0,5 ml entnommen werden kann.
- Jede 0,5-ml-Dosis wird in eine sterile Kanüle und sterile Spritze aufgezogen, welche mittels intramuskulärer Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, verabreicht wird.
- Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
- Überschüssiger Impfstoff aus mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.
Aufbewahrung der Mehrdosen-Durchstechflasche nach dem Anbruch
- Bewahren Sie die angebrochene Mehrdosen-Durchstechflasche nach dem ersten Anbruch für bis zu 12 Stunden bei 2 °C bis 8 °C oder bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) für bis zu 6 Stunden auf, siehe Abschnitt 6.3.
Verwerfen
- Einzeldosis-Durchstechflasche
- Nach der Entnahme und Verabreichung einer Dosis ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
- Mehrdosen-Durchstechflasche
- Verwerfen Sie diesen Impfstoff, wenn er nach dem ersten Anbruch der Durchstechflasche nicht innerhalb von 12 Stunden bei Lagerung zwischen 2 °C und 8 °C beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden im Falle einer Lagerung bei Raumtemperatur aufgebraucht wird, siehe Abschnitt 6.3.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
7. INHABER DER ZULASSUNG
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
8. ZULASSUNGSNUMMER(N)
| EU/1/21/1618/005 | 10 Einzeldosis-Durchstechflaschen (jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis) |
| EU/1/21/1618/006 | 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen (jede Durchstechflasche enthält 5 Dosen) |
| EU/1/21/1618/008 | 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen (jede Durchstechflasche enthält 5 Dosen) |
| EU/1/21/1618/010 | 1 Einzeldosis-Durchstechflasche (jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis) |
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 20. Dezember 2021
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 04. Juli 2023
10. STAND DER INFORMATION
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid JN.1 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Es handelt sich hierbei um Einzeldosis-Durchstechflaschen.
Eine Einzeldosis-Durchstechflasche enthält eine Dosis zu 0,5 ml, siehe Abschnitt 6.5.
Eine Dosis (0,5 ml) enthält 5 Mikrogramm des Spike-Proteins* von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1) und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
Das Adjuvans Matrix-M enthält pro 0,5-ml-Dosis: Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung
Dieses Arzneimittel enthält 23 mg Natrium, 39 mg Kalium und 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis
(siehe Abschnitt 4.4).
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Injektionsdispersion (Injektion).
Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Nuvaxovid JN.1 wird angewendet für die aktive Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19
verursacht durch SARS-CoV-2 bei Personen ab 12 Jahren.
Dieser Impfstoff sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen angewendet werden.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Nuvaxovid JN.1 wird Personen ab 12 Jahren intramuskulär in einer Einzeldosis (0,5 ml) verabreicht, unabhängig vom vorherigen Impfstatus.
Bei bereits gegen COVID-19 geimpften Personen muss nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens 3 Monate gewartet werden, bevor Nuvaxovid JN.1 verabreicht werden kann.
Abwehrgeschwächte Personen Schwer abwehrgeschwächte Personen dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten, siehe Abschnitt 4.4.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Nuvaxovid JN.1 bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher noch
nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
Ältere Patienten
Bei älteren Personen im Alter von ≥ 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Art der Anwendung
Nuvaxovid JN.1 ist ausschließlich zur intramuskulären Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, vorgesehen.
Der Impfstoff darf nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal injiziert werden.
Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 4.4.
Für Anweisungen zur Handhabung und zur Beseitigung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 6.6.
4.3 Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Allgemeine Empfehlungen
Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
Im Zusammenhang mit Nuvaxovid wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer
anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs muss stets eine geeignete
medizinische Behandlung und Überwachung unmittelbar verfügbar sein.
Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung für mindestens 15 Minuten empfohlen. Eine zusätzliche Dosis des Impfstoffs darf nicht an Personen verabreicht werden, die auf eine vorherige Dosis Nuvaxovid anaphylaktisch reagiert haben.
Myokarditis und Perikarditis
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten, siehe Abschnitt 4.8.
Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Verlauf einer nach der Impfung aufgetretenen Myokarditis und Perikarditis nicht von einer Myokarditis oder Perikarditis im Allgemeinen unterscheidet.
Das medizinische Fachpersonal sollte auf Anzeichen und Symptome von Myokarditis und Perikarditis achten. Geimpfte Personen (einschließlich Eltern oder Betreuende) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn nach der Impfung Symptome auftreten, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie etwa (akute und anhaltende) Schmerzen im Brustkorb, Kurzatmigkeit oder Palpitationen.
Das medizinische Fachpersonal sollte bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen
einschlägige Leitlinien und/oder fachärztliche Beratung hinzuziehen.
Angstbedingte Reaktionen
Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagaler Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingter Reaktionen, können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten. Es ist wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch Ohnmacht zu vermeiden.
Gleichzeitige Erkrankung
Die Impfung muss bei Personen mit einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung oder akuten
Infektion aufgeschoben werden. Das Vorliegen einer leichten Infektion und/oder leichten Fiebers
sollte die Impfung nicht verzögern.
Thrombozytopenie und Blutgerinnungsstörungen
Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder Personen mit Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörungen (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Gabe Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.
Abwehrgeschwächte Personen
Die Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffs wurde bei einer begrenzten Anzahl von abwehrgeschwächten Personen untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid JN.1 kann bei immunsupprimierten Personen geringer sein.
Dauer des Impfschutzes
Die Dauer des Schutzes durch den Impfstoff ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.
Einschränkungen der Impfstoffwirksamkeit
Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt. Wie bei allen Impfstoffen schützt die Impfung mit Nuvaxovid JN.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen. Sonstige Bestandteile
Natrium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Kalium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Kalium (39 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„kaliumfrei“.
Polysorbat 80
Dieses Arzneimittel enthält 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung von Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) mit inaktivierten
Grippeimpfstoffen wurde bei einer begrenzten Anzahl von Teilnehmern in einer explorativen
klinischen Substudie untersucht, siehe Abschnitt 4.8 und Abschnitt 5.1.
Die bindende Antikörperantwort auf SARS-CoV-2 war schwächer, wenn Nuvaxovid gleichzeitig mit einem inaktivierten Grippeimpfstoff verabreicht wurde. Die klinische Signifikanz davon ist nicht bekannt.
Die gleichzeitige Verabreichung von Nuvaxovid JN.1 mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Bisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Nuvaxovid bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung, siehe Abschnitt 5.3.
Eine Anwendung von Nuvaxovid JN.1 während der Schwangerschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der mögliche Nutzen die potenziellen Risiken für die Mutter und den Fötus überwiegt.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Nuvaxovid JN.1 in die Muttermilch übergeht.
Es wird angenommen, dass Nuvaxovid JN.1 keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Nuvaxovid JN.1 vernachlässigbar ist.
Fertilität
Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität, siehe Abschnitt 5.3.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nuvaxovid JN.1 hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Wirkungen können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
4.8 Nebenwirkungen
Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm)
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Grundimmunisierung
Teilnehmer ab 18 Jahren Die häufigsten Nebenwirkungen nach Anwendung einer Dosis Nuvaxovid im Rahmen der Grundimmunisierung waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (75 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (62 %), Ermüdung (53 %), Myalgie (51 %), Kopfschmerzen (50 %), Unwohlsein (41 %), Arthralgie (24 %) und Übelkeit oder Erbrechen (14 %). Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 2 Tagen bei lokalen Ereignissen und nicht mehr als 1 Tag bei systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Insgesamt traten Nebenwirkungen in jüngeren Altersgruppen häufiger auf: bei Erwachsenen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren gegenüber Personen im Alter ab 65 Jahren.
Lokale und systemische Nebenwirkungen wurden nach der 2. Dosis häufiger berichtet als nach der
1. Dosis.
Nach gleichzeitiger Verabreichung mit einem saisonalen Grippeimpfstoff wurde eine höhere Häufigkeit lokaler Nebenwirkungen an der Injektionsstelle von Nuvaxovid (70 % nach der 1. Dosis und 85 % nach der 2. Dosis) sowie systemischer Nebenwirkungen (60 % nach der 1. Dosis und 70 % nach der 2. Dosis) beobachtet.
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (71 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (67 %), Kopfschmerzen (63 %), Myalgie (57 %), Ermüdung (54 %), Unwohlsein (43 %), Übelkeit oder Erbrechen (23 %), Arthralgie (19 %) und Fieber (17 %). Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf. Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 3 Tagen bei lokalen und systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Booster-Dosis
Teilnehmer ab 18 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der
Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der
Injektionsstelle (73 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (61 %), Ermüdung (53 %),
Muskelschmerzen (52 %) und Kopfschmerzen (46 %), Unwohlsein (41 %) und Gelenkschmerzen
(26 %).
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten erwarteten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (66 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (65 %), Kopfschmerzen (63 %), Muskelschmerzen (60 %), Ermüdung (57 %), Unwohlsein (45 %) und Übelkeit/Erbrechen (23 %) mit einer medianen Dauer von 2 bis 3 Tagen nach der Impfung.
Nuvaxovid JN.1 (Omicron-angepasstes Nuvaxovid)
Die Sicherheit von Nuvaxovid JN.1 wurde aus den Sicherheitsdaten des Impfstoffs Nuvaxovid
(Original, Wuhan-Stamm) und den Sicherheitsdaten des angepassten Omicron-BA.5-Impfstoffs
abgeleitet.
Die häufigsten Nebenwirkungen nach der ersten oder zweiten monovalenten Omicron-BA.5-Auffrischdosis waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 50 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (> 30 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie (> 20 %) und Unwohlsein (> 10 %).
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Nuvaxovid, die aus klinischen Studien mit Teilnehmern im Alter von mindestens 12 Jahren und älter (n=43 424) sowie aus der Pharmakovigilanz nach der Markteinführung gewonnen wurden, sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.
Die in klinischen Studien beobachteten Nebenwirkungen sind hier gemäß folgenden
Häufigkeitskategorien aufgeführt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100, < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100)
Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000)
Sehr selten (< 1/10 000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe erscheinen die Nebenwirkung nach abnehmendem Schweregrad.
Tabelle 1: Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Nuvaxovid und Erfahrungen nach der Zulassung bei Personen ab 12 Jahren
| Systemorgan-klasse gemäß MedDRA Erkrankungen des Blutes und des Lymph-systems Erkrankungen des Immun-systems Erkrankungen des Nerven-systems Herz-erkrankungen Gefäßerkran-kungen Erkrankungen des Gastro-intestinaltrakts Erkrankungen der Haut und des Unter-hautgewebes Skelettmusku-latur-, Binde-gewebs- und Knochen-erkrankungen Allgemeine Erkrankungen und Beschwer-den am Verab-reichungsort |
| Sehr häufig Kopf-schmerzen Übelkeit oder Erbrechen Myalgie Arthralgie Druckem-pfindlichkeit an der Injek-tionsstelle Schmerzen an der Injektions-stelle Ermüdung Unwohlsein |
| (≥ 1/10) a a a a a a a, b |
| Häufig (≥ 1/100, < 1/10) Rötung an der Injektions-stelle a, c Schwellung an der Injektions-stelle a Fieber e Schmerzen in einer Extremität |
| Gelegentlich Lymphadenopathie Hypertonie Ausschlag Erythem Pruritus Urtikaria Jucken an der Injektionsstelle Schüttelfrost |
| (≥ 1/1 000, < 1/100) d |
| Selten (≥ 1/10.000 < 1/1.000) Wärme an der Injektions-stelle |
| bis |
| Nicht bekannt (Häufigkeit Grundlage verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Anaphylaxie Parästhesie Hypoästhesie Myokarditis Perikarditis |
| auf der |
a Eine höhere Häufigkeit dieser Ereignisse wurde nach der zweiten Dosis beobachtet.
b Dieser Begriff umfasste auch Ereignisse, die als grippeähnliche Erkrankung gemeldet wurden.
c Dieser Begriff umfasst sowohl Rötung an der Injektionsstelle als auch Erythem an der Injektionsstelle (häufig).
d Hypertonie wurde in der klinischen Studie bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren nicht berichtet.
e Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei
Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf.
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Während der klinischen Studien wurde bei älteren Erwachsenen in den 3 Tagen nach der Impfung eine erhöhte Inzidenz von Hypertonie bei Impfung mit Nuvaxovid (n = 46, 1,0 %) gegenüber Placebo (n = 22, 0,6 %) beobachtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer anzugeben, falls verfügbar.
4.9 Überdosierung
Es wurde kein Fall von Überdosierung berichtet. Im Falle einer Überdosierung werden eine
Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche symptomatische Behandlung empfohlen.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe, Protein-Untereinheit, ATC-Code: J07BN04.
Wirkmechanismus
Nuvaxovid JN.1 besteht aus gereinigtem rekombinantem Volllängen-Spike(S)-Protein von SARS-CoV-2 Omicron JN.1, das in seiner Präfusionskonformation stabilisiert ist. Die Zugabe des Saponin-basierten Adjuvans Matrix-M unterstützt die Aktivierung der Zellen des angeborenen Immunsystems, was das Ausmaß der S-Protein-spezifischen Immunantwort erhöht. Die beiden Impfstoffkomponenten lösen B- und T-Zell-Immunantworten auf das S-Protein aus, einschließlich neutralisierender Antikörper, die zum Schutz gegen COVID-19 beitragen können.
Nuvaxovid JN.1 (Omicron-angepasstes Nuvaxovid)
Die Wirksamkeit von Nuvaxovid JN.1 wird von den Wirksamkeitsdaten des Impfstoffs Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und Immunogenitätsdaten des an den Omicron-BA.5-Stamm angepassten Impfstoffs abgeleitet.
In der Studie 2019nCoV-311, Teil 2 erhielten insgesamt 694 Teilnehmer der Altersgruppe ab 18 Jahren, die auf Immunogenität untersucht wurden und die zuvor drei oder mehr Dosen des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech oder des COVID-19-Impfstoffs von Moderna erhalten hatten, eine der folgenden Booster-Dosen: Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm), monovalenter Impfstoff Nuvaxovid (Omicron BA.5) oder bivalenter Impfstoff Nuvaxovid (Original/Omicron BA.5). Die Booster-Dosen wurden im Median 11 bis 13 Monate nach der letzten Impfung verabreicht. Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperantwort 1 Monat nach der Booster-Dosis wurde durchgeführt. Die neutralisierenden Antikörperantworten sind in Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2: Neutralisationstiter (ID50) für Omicron BA.5 und Wuhan-Pseudovirus nach einem Booster mit dem monovalenten BA.5-Impfstoff Nuvaxovid, Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und dem bivalenten Original/Omicron BA.5-Impfstoff Nuvaxovid – PP-Assay-Subset zur Bestimmung der Pseudovirus-Neutralisation; Studie 2019nCoV-311, Teil 2
| GMT | Zeitpunkt | Nuvaxovid monovalent, Omicron BA.5 N | GMT (95 %-KI) 1 | Teilnehmer Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) N | ≥ 18 Jahre GMT (95 %-KI) 1 | Nuvaxovid bivalent, Original/Omicron BA.5 N | GMT (95 %-KI) 1 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Neutralisationstiter (ID50) gegen das | Baseline 2 | 239 | 354,8 (288,9; 435,7) | 23 1 | 336,8 (269,2; 421,4) | 24 0 | 303,4 (246,6; 373,3) |
| Omicron BA.5-Subvariant-Pseudovirus | Tag 28 | 238 | 1 527,9 (1 275,8; 1 829,9) | 22 8 | 586,7 (480,9; 715,8) | 23 5 | 1 100,9 (914,0; 1326,1) |
| Neutralisationstiter (ID50) gegen das | Baseline 2 | 239 | 1 380,2 (1 161,3; 1 640,3) | 23 1 | 1 276,4 (1 061,5; 1 534,9) | 23 0 | 1 222,1 (1 024,5, 1 457,9) |
| ursprüngliche (Wuhan) Pseudovirus an Tag 28 | Tag 28 | 238 | 2 221,3 (1 940,0; 2 543,3) | 22 8 | 2 361,1 (2 031,1; 2 744,7) | 23 5 | 2 330,9 (2 007,1; 2 707,0) |
Abkürzungen: GMT = mittlerer geometrischer Titer; ID50 = 50 % inhibitorische Konzentration; KI = Konfidenzintervall. 1 Das 95 %-KI für den GMT wurde anhand der t-Verteilung der log-transformierten Werte ermittelt und anschließend zu Präsentationszwecken in die ursprüngliche Skala zurücktransformiert.
2 Die Baseline definierte sich als letzte nicht fehlende Beurteilung vor der Booster-Impfung.
Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm)
Klinische Wirksamkeit
Grundimmunisierung
Die klinische Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität von Nuvaxovid wird in zwei placebokontrollierten Pivotalstudien der Phase III beurteilt, Studie 1 (2019nCoV-301) in Nordamerika und Studie 2 (2019nCoV-302) im Vereinigten Königreich sowie Studie 3, einer in Südafrika durchgeführten Studie der Phase IIa/b.
Studie 1 (2019nCoV-301) Studie 1 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie mit einer Hauptstudie in Erwachsenen mit Teilnehmern ab 18 Jahren in den Vereinigten Staaten und Mexiko, und einer pädiatrischen Studienerweiterung mit Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren in den Vereinigten Staaten.
Teilnehmer ab 18 Jahren Bei einer Aufnahme in die Hauptstudie in Erwachsenen wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und ≥ 65 Jahre) und diesen im Verhältnis 2 : 1 Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich abwehrgeschwächte mit einer Immunschwächekrankheit; Personen mit einer aktiven Krebserkrankung unter Chemotherapie;
Personen, die chronische immunsupprimierende Therapien oder Immunglobuline oder Blutprodukte innerhalb der letzten 90 Tage erhielten; schwangere oder stillende Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Personen mit klinisch stabilen ursächlichen Komorbiditäten wurden ebenso aufgenommen wie solche mit gut kontrollierter HIV-Infektion.
Die Aufnahme von Erwachsenen wurde im Februar 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach der Erfassung ausreichender Sicherheitsdaten für einen Antrag auf bedingte Zulassung wurden den ursprünglichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
Die Population für die primäre Wirksamkeitsanalyse (bezeichnet als das Per-Protocol-Efficacy [PP-EFF]-Analyseset) umfasste 24 784 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 16 898) oder Placebo (n = 7 886) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21, Median 21 Tage [IQR 21–23], Bereich 20–60) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und jener, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 47 Jahre (Bereich: 18 bis 95 Jahre); 88 % (n = 14 908) waren 18 bis 64 Jahre alt und 12 % (n = 1 990) waren mindestens 65 Jahre alt; 48 % waren weiblich; 94 % waren aus den Vereinigten Staaten und 6 % aus Mexiko; 76 % waren Weiße, 11 % waren Schwarze oder Afroamerikaner, 6 % waren Indianer (einschließlich Ureinwohner Nordamerikas) oder Ureinwohner Alaskas und 4 % waren Asiaten; 22 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung. 16 100 (95 %) Teilnehmer wiesen mindestens eine vorbestehende Komorbidität oder ein Lebensstilmerkmal auf, die/das mit einem erhöhten Risiko von schwerer COVID-19 assoziiert ist. Zu den Komorbiditäten gehörten: Adipositas (Body-Mass-Index [BMI] ≥ 30 kg/m2), chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronische Nierenerkrankung und humanes Immunmangel-Virus (HIV). Andere Hochrisikomerkmale waren ein Alter ≥ 65 Jahre (mit oder ohne Komorbiditäten) oder ein Alter < 65 Jahre mit Komorbiditäten und/oder Lebens- oder Arbeitsbedingungen mit bekanntem häufigem Kontakt mit SARS-CoV-2 oder in dicht besiedelten Gebieten.
COVID-19-Fälle wurden mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) durch ein Zentrallabor bestätigt. Die Wirksamkeit des Impfstoffs ist in Tabelle 3 dargestellt.
Tabelle 3: Wirksamkeit des Impfstoffs gegen durch PCR nachgewiesene COVID-19 mit Beginn
| ab 7 Tage nach der zweiten Impfung | 1 – PP-EFF-Analyseset; Studie 2019nCoV-301 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Untergruppe Primärer Wirksamkeitsendpunkt | Teil-nehmer N | Nuvaxovid COVID-19-Fälle n (%) 2 | Inzidenz-rate pro Jahr und 1 000 Personen 2 | Teil-nehmer N | Placebo COVID-19-Fälle n (%) 3 | Inzidenzrate pro Jahr und Personen | 1 000 2 | Impfstoff-wirksam-keit in % (95 %-KI) |
| Alle Teilnehmer | 16 880 | 18 (0,1) | 3,36 | 7 814 | 72 (0,9) | 39,74 | 91,53 % (83,31; 95,70) 3, 4 |
1 VE beurteilt bei Teilnehmern ohne wesentliche Prüfplanabweichungen, die bei Baseline seronegativ (für SARS-CoV-2) waren und keine laborbestätigte aktuelle SARS-CoV-2-Infektion mit Symptombeginn bis zu 6 Tage nach der zweiten Dosis hatten und die den Studienimpfstoff nach vorgeschriebenem Dosierungsschema vollständig erhalten haben.
2 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
3 Basierend auf einem log-linearen Modell der Inzidenzrate der PCR-bestätigten COVID-19-Infektionen mittels Poisson-Regression mit Behandlungsgruppe und Altersstrata als feste Effekte und robuster Fehlervarianz, wobei VE = 100 × (1 – relatives Risiko) (Zou 2004).
4 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer Untergrenze des Konfidenzintervalls (LBCI) > 30 % bei der geplanten primären konfirmatorischen Auswertung.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Auftretens von COVID-19 ab sieben Tage nach Dosis 2 lag bei 91,53 % (95 %-KI: 83,31; 95,70). Keine Fälle von schwerer COVID-19 wurden bei den 16 880 Teilnehmern, die Nuvaxovid erhielten, gemeldet im Vergleich zu 4 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 7 886 Placebo-Empfängern im PP-EFF-Analyseset.
Die Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ergaben vergleichbare Wirksamkeitspunktschätzungen für männliche und weibliche Teilnehmer, für ethnische Gruppen sowie für Teilnehmer mit Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19 assoziiert sind. Es gab keine bedeutsamen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19 Verläufe hatten, einschließlich solcher mit 1 oder mehr Komorbiditäten, die das Risiko für schwere COVID-19 Verläufe erhöhen (z. B. BMI ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung und chronische Nierenerkrankung).
Die Wirksamkeitsergebnisse spiegeln die Erfassung während des Zeitraums wider, in dem Stämme, die als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung eingestuft wurden, überwiegend in den beiden Ländern (USA und Mexiko) zirkulierten, in denen die Studie durchgeführt wurde. Sequenzierungsdaten lagen für 70 der 90 Endpunktfälle vor (78 %). Von diesen wurden 54 von 70 (77 %) als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung identifiziert. Die am häufigsten identifizierten besorgniserregenden Varianten/Varianten unter Überwachung waren Alpha mit 52/90 Fällen (58 %), Beta (2/90; 2 %), Gamma (3/90; 3 %), Iota mit 9/90 Fällen (10 %) und Epsilon (19/90; 21 %).
Wirksamkeit bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit und Immunogenität von Nuvaxovid bei jugendlichen Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren wurde in den Vereinigten Staaten im pädiatrischen Erweiterungsteil der multizentrischen, randomisierten, beobachterverblindeten, placebokontrollierten Phase-III-Studie 2019nCoV-301 untersucht. Insgesamt 1 769 Teilnehmer, die im Verhältnis 2 : 1 dem Erhalt von zwei Dosen Nuvaxovid (n = 1 199) oder Placebo (n = 570) mittels intramuskulärer Injektion im Abstand von 21 Tagen zugewiesen wurden, bildeten die Per-Protocol-Wirksamkeitspopulation. Teilnehmer mit einer bestätigten Infektion oder einer früheren Infektion durch SARS-CoV-2 zum Zeitpunkt der Randomisierung wurden nicht in die primäre Wirksamkeitsanalyse einbezogen.
Die Studienaufnahme von Jugendlichen wurde im Juni 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit, Wirksamkeit und Immunogenität gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach 60 Tagen Sicherheitsnachbeobachtung wurden den ursprünglichen jugendlichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
COVID-19 wurde definiert als erste Episode von PCR-bestätigter leichter, mittelschwerer oder schwerer COVID-19 Erkrankung mit mindestens einem oder mehreren der vordefinierten Symptome innerhalb der jeweiligen Schweregradkategorie. Leichte COVID-19 wurde definiert als Fieber, neu einsetzender Husten oder mindestens 2 oder mehr zusätzliche COVID-19-Symptome.
Es gab 19 Fälle von PCR-bestätigtem symptomatischem leichten COVID-19 (Nuvaxovid, n = 6 [0,5 %]; Placebo, n = 13 [2,3 %]), was zu einer Wirksamkeitspunktschätzung von 79,5 % (95 %-KI: 44,7 %, 92,0 %) führte.
Zum Zeitpunkt dieser Analyse war die besorgniserregende Virusvariante (variant of concern, VOC) Delta (einschließlich AY-Sublinien) in den USA die vorherrschende Variante. Alle Fälle, für die Sequenzierungsdaten verfügbar waren (11 Fälle), waren dieser Variante zuzuordnen.
Immunogenität bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperreaktion 14 Tage nach Dosis 2 (Tag 35) wurde bei jugendlichen Teilnehmern durchgeführt, die zu Beginn der Studie seronegativ auf Anti-SARS-CoV-2-Nukleoprotein (NP) und PCR-negativ waren. Die neutralisierende Antikörperreaktion wurde mit jener bei seronegativen/PCR-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 25 Jahren in der Hauptstudie mit Erwachsenen verglichen, wie in Tabelle 4 dargestellt. Für die Nichtunterlegenheit mussten die folgenden drei Kriterien erfüllt sein: Untergrenze des zweiseitigen
| 95 %-KI für das Verhältnis der mittleren geometrischen Titer (bis 17 Jahre/GMT 18 bis 25 Jahre) > 0,67; Punktschätzung des GMT-Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für die Differenz der Serokonversionsraten (rates, SCR)> –10 %. Diese Nichtunterlegenheitskriterien wurden erfüllt. GMT sind in Tabelle 4 dargestellt. | geometric mean titer | Verhältnisses ≥ | , GMT) (GMT 12 seroconversion | 0,82; und | |||||
| Tabelle 4: Bereinigtes Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer und Differenz der Serokonversionsrate der neutralisierenden Antikörpertiter (MN Assay) gegen das SARS-CoV-2-S-Wildtyp-Virus an Tag 35 und stratifiziert nach Altersgruppe (CMA PP-IMM-Analyseset) Test | Zeitpunkt | Pädiatrische Erweiterung (12 bis GMT 95 %-KI | 17 Jahre) N = 390 2 | SCR% (95 %-KI 3) | Erwachsenen-Hauptstudie (18 bis GMT 95 %-KI | 25 Jahre) N = 416 2 | SCR% (95 %-KI 3) | 12 bis 17 Jahre im Vergleich zu 18 bis 25 Jahre GMR 95 %-KI 2 | 1 Differenz in SCR% (95 %-KI 3) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mikroneutralisation (1/Verdünnung) | Tag 35 (14 Tage nach Dosis 2) | 3 833,98 (3 402,66; 4 319,97) | 98,7 (97,1; 99,6) | 2 645,91 (2 400,52; 2 916,38) | 99,5 (98,2; 99,9) | 1,45 (1,24; 1,69) 3 | − 0,77 (− 2,50; 0,68) |
Abkürzungen: ANCOVA = Kovarianzanalyse; KI = Konfidenzintervall; GMR = GMT-Verhältnis, definiert als das Verhältnis von 2 GMT zum Vergleich zweier Alterskohorten; GMT = mittlerer geometrischer Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze; MN = Mikroneutralisation; N = Anzahl der Teilnehmer im testspezifischen PP-IMM-Analyseset in jedem Studienteil mit nicht fehlender Antwort für jeden Besuchstermin; PP-IMM = Per-Protocol-Immunogenität; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2.
1 Die Tabelle enthält nur Teilnehmer aus der Gruppe mit dem aktiven Impfstoff.
2 Zur Schätzung des GMR wurde eine ANCOVA mit der Alterskohorte als Haupteffekt und dem Ausgangswert der
neutralisierenden Antikörper im MN-Test als Kovariate durchgeführt. Einzelne Ansprechwerte, die als unterhalb der
LLOQ aufgezeichnet wurden, wurden auf halbe LLOQ gesetzt.
3 SCR ist definiert als der Prozentsatz der Teilnehmer mit einem ≥ 4-fachen Unterschied der Titer zwischen Tag 35 und Tag
0. Das 95 %-Konfidenzintervall für die SCR wurde mit der exakten Clopper-Pearson Methode berechnet.
Studie 2 (2019nCoV-302) Studie 2 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie bei Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren im Vereinigten Königreich. Bei der Aufnahme wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und 65 bis 84 Jahre) und Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich immungeschwächte Personen mit einer Immunmangelkrankheit, Personen mit einer aktuellen Krebsdiagnose unter Krebstherapie, mit Autoimmunerkrankung, Personen, die eine chronische immunsupprimierende Therapie erhalten haben, oder Personen, die innerhalb der letzten 90 Tage Immunglobuline oder Blutprodukte erhalten haben, Personen mit Blutgerinnungsstörungen oder kontinuierlicher Anwendung von Antikoagulanzien, mit allergischen Reaktionen und/oder Anaphylaxie in der Vorgeschichte, schwangere Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Eingeschlossen wurden Teilnehmer mit klinisch stabiler Erkrankung, definiert als Erkrankung, die in den 4 Wochen vor der Aufnahme in die Studie keine wesentliche Änderung der Therapie und keinen Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Verschlechterung der Erkrankung erforderte. Teilnehmer mit einer bekannten stabilen Infektion mit HIV, Hepatitis-C-Virus (HCV) oder Hepatitis-B-Virus (HBV) waren nicht von der Aufnahme ausgeschlossen.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der ersten
Impfserie zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 12 Monate
nachbeobachtet.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 13 971 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 6 979) oder Placebo (n = 6 992) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis im Median an Tag 21, [IQR 21–23], Bereich 16–45) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen (Tabelle 5).
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 56,0 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 72 % (n = 5 039) waren 18 bis 64 Jahre alt und 28 % (n = 1 940) waren im Alter von 65 bis 84; 49 % waren weiblich; 95 % waren Weiße, 3 % waren Asiaten, < 1 % gemischter ethnischer Abstammung, < 1 % waren Schwarze oder Afroamerikaner und < 1 % hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung; und 45 % hatten mindestens eine Komorbidität.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Ausbruchs von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 betrug 87,2 % (95 %-KI: 78,1; 92,5). Im PP-EFF-Analyseset wurden bei den 6 979 Nuvaxovid-Teilnehmern keine Fälle von schwerer COVID-19 gemeldet im Vergleich zu 6 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 6 992 Placebo-Empfängern.
Tabelle 5: Analyse der Wirksamkeit des Impfstoffs bei PCR-bestätigter COVID-19 mit Beginn mindestens 7 Tage nach der zweiten Impfung – (PP-EFF-Population): Studie 2 (2019nCoV-302)
| Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) | Placebo | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unter-gruppe | Teil-nehmer | N | COVID-19-Fälle n (%) | Inzidenz-rate pro Jahr und 1 000 Personen 1 | Teil-nehmer N | COVID-19-Fälle n (%) | Inzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen 1 | Impfstoff-wirksamkeit (95 %-KI) | in % |
| Primärer Wirksamkeitsendpunkt | |||||||||
| Alle Teilnehme r | 6 979 | 15 (0,2) | 9,47 | 6 992 | 116 (1,7) | 73,88 | 87,2 % (78,1; 92,5) | 2, 3 | |
| Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts | |||||||||
| Alter 18 bis 64 Jahre | 5 039 | 13 (0,3) | 18,86 | 5 042 | 108 (2,1) | 158,12 | 88,1 % (78,8; 93,3) | 2 | |
| Alter 65 bis | 1 940 | 2 (0,1) 2 | 7,08 | 1 950 | 8 (0,4) 2 | 28,33 | 75,0 % | 4 |
(-25,3; 97,4) 4 84 Jahre 1 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
2 Basierend auf einem log-linearen Modell des Auftretens mittels modifizierter Poisson-Regression mit logarithmischer Verknüpfungsfunktion, Behandlungsgruppe und Strata (Altersgruppe und gepoolte Region) als feste Effekte und robuster Fehlervarianz [Zou 2004].
3 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer LBCI > 30 %, die Wirksamkeit wurde in der Zwischenanalyse bestätigt.
4 Basierend auf dem Clopper-Pearson-Modell (aufgrund der geringen Anzahl von Ereignissen), 95 %-KI berechnet anhand der exakten Binomialmethode nach Clopper-Pearson, bereinigt um die gesamte Überwachungszeit.
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.1.7 (Alpha) im Vereinigten Königreich zirkulierte. Identifizierung der Alpha-Variante basierte auf dem S-Gen-Dropout in der PCR-Diagnostik. Daten lagen für 118 der 131 Endpunktfälle vor (90 %). Von diesen wurden 80 von 118 (68 %) als Alpha-Variante, die anderen als Nicht-Alpha-Variante klassifiziert.
Substudie zur Verabreichung eines zugelassenen saisonalen Grippeimpfstoffs Insgesamt 429 Teilnehmer wurden gleichzeitig mit inaktivierten saisonalen Grippeimpfstoffen geimpft; 217 Teilnehmer der Substudie erhielten Nuvaxovid und 212 Placebo. Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im Per-Protocol-Immunogenitäts(PP-IMM)-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid (n = 190) erhielten, lag das mediane Alter bei 40 Jahren (Bereich: 22 bis 70 Jahre);
94 % (n = 178) waren 18 bis 64 Jahre alt und 6 % (n = 12) waren im Alter von 65 bis 84; 43 % waren weiblich; 86 % waren Weiße, 14 % waren gemischter ethnischer Abstammung oder gehörten ethnischen Minderheiten an; und 27 % hatten mindestens eine Komorbidität. Die gleichzeitige Verabreichung führte zu keiner Veränderung der Immunantwort für den Grippeimpfstoff, gemessen im Hämagglutinationshemmtest (HHT). Es wurde eine 30%ige Verringerung der Antikörperantworten auf Nuvaxovid festgestellt, bewertet mittels Anti-Spike-IgG-Assay, mit vergleichbaren Serokonversionsraten wie bei Teilnehmern ohne gleichzeitige Grippeimpfung, siehe Abschnitt 4.5 und Abschnitt 4.8.
Studie 3 (2019nCoV-501) Studie 3 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-IIa/b-Studie bei HIV-negativen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und Menschen, die mit HIV leben (PLWH [people living with HIV]), im Alter von 18 bis 64 Jahren in Südafrika. PLWH waren medizinisch stabil (frei von opportunistischen Infektionen), erhielten eine hochaktive und stabile antiretrovirale Therapie und hatten eine HIV-1-Viruslast von < 1 000 Kopien/ml.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 2 769 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 1 413) oder Placebo (n = 1 356) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der
Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die
Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 28 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 39 % waren
weiblich; 94 % waren Schwarze/Afroamerikaner, 5 % waren Weiße, 3 % waren gemischter
ethnischer Abstammung, < 1 % waren Asiaten, 2 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer
Abstammung; und 5,4 % waren HIV-positiv.
Insgesamt 168 symptomatische leichte, mittelschwere oder schwere COVID-19-Fälle unter allen erwachsenen Teilnehmern, seronegativ (auf SARS-CoV-2) bei Baseline, flossen in die vollständige Analyse (PP-EFF-Analyseset) für den primären Wirksamkeitsendpunkt ein, wobei 57 (4,0 %) Fälle auf Nuvaxovid und 111 (8,2 %) Fälle auf Placebo entfielen. Daraus ergibt sich eine Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid von 50,7 % (95 %-KI: 32,8; 63,9).
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.351 (Beta) in Südafrika
zirkulierte.
Booster-Dosis
Immunogenität bei Teilnehmern ab 18 Jahren – nach der Booster-Dosis Studie 2019nCoV-101, Teil 2 Die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis Nuvaxovid wurde in einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten klinischen Studie der Phase II (Studie 2019nCoV-101, Teil 2) an gesunden Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 254 Teilnehmer (vollständiges Analyseset) zwei Dosen Nuvaxovid (0,5 ml, 5 Mikrogramm im Abstand von 3 Wochen) als Grundimmunisierung. Eine Untergruppe von 104 Teilnehmern erhielt eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach Verabreichung der 2. Dosis der Grundimmunisierung. Eine einzelne Booster-Dosis Nuvaxovid rief einen etwa 84,8-fachen Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 68,3 vor dem Booster (Tag 189) auf einen GMT von 5 834,3 nach dem Booster (Tag 217), sowie eine etwa 6,8-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 855,2 (14 Tage nach Dosis 2) hervor.
Studie 2019nCoV-501 In Studie 3, einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten Studie der Phase IIa/b wurde die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis an gesunden HIV-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und medizinisch stabilen PLWH im Alter von 18 bis 64 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 1 169 Teilnehmer (PP-IMM-Analyseset) eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach der Grundimmunisierung mit Nuvaxovid (Tag 201). Es wurde ein etwa 52,2-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 69 vor dem Booster (Tag 201) auf einen GMT von 3 603 nach dem Booster (Tag 236), sowie eine etwa 5,2-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 690 (14 Tage nach Dosis 2) beobachtet.
Sicherheit und Immunogenität von COVID-19-Impfstoffen, die als Booster-Dosen nach einer
Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff verabreicht wurden,
wurden in einer unabhängigen Studie im Vereinigten Königreich untersucht.
Die unabhängige, multizentrische, randomisierte, kontrollierte, von Prüfärzten initiierte Studie der Phase II (CoV-BOOST, EudraCT 2021-002175-19) untersuchte die Immunogenität eines Boosters bei Erwachsenen ab einem Alter von 30 Jahren, die bisher keine vom Labor bestätigte SARS-CoV-2-Infektion hatten. Nuvaxovid wurde frühestens 70 Tage nach einer Grundimmunisierung mit ChAdOx1 nCov-19 (Oxford–AstraZeneca) oder frühestens 84 Tage nach einer Grundimmunisierung mit BNT162b2 (Pfizer–BioNTech) verabreicht. Die mit einem Wildtyp-Assay gemessenen Titer der neutralisierenden Antikörper wurden 28 Tage nach Verabreichung der Booster-Dosis bestimmt.
Innerhalb der Gruppe, die Nuvaxovid bekam, hatten 115 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen ChAdOx1 nCov-19 und 114 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen BNT162b2 erhalten, bevor sie eine einzelne Booster-Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid erhielten. Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) zeigte eine Auffrischungswirkung, die unabhängig von dem Impfstoff war, der für die Grundimmunisierung benutzt wurde.
Booster-Dosis bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit der Booster-Dosis Nuvaxovid bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren wird aus Daten abgeleitet, die für die Booster-Dosis des Impfstoffs bei Erwachsenen in den Studien 2019nCoV-101 und 2019nCoV-501 erfasst wurden, da Nuvaxovid bei Jugendlichen nachweislich eine vergleichbare Immunantwort und Wirksamkeit nach der Grundimmunisierung wie bei Erwachsenen auslöst und auch die Fähigkeit zur Verstärkung der durch den Impfstoff hervorgerufenen Immunantwort bei Erwachsenen nachgewiesen wurde.
Ältere Patienten
Nuvaxovid wurde bei Personen im Alter von mindestens 18 Jahren untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid war bei älteren (≥ 65 Jahre) und jüngeren Personen (18 bis 64 Jahre) für die Grundimmunisierung gleich.
Kinder und Jugendliche
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Nuvaxovid eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen zur Prävention von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bez. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Nicht zutreffend.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, lokaler Toleranz
sowie Reproduktions- und Entwicklungstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen
Gefahren für den Menschen erkennen.
Genotoxizität und Karzinogenität
In-vitro-Studien zur Genotoxizität wurden mit dem Matrix-M-Adjuvans durchgeführt. Das Adjuvans erwies sich als nicht genotoxisch. Untersuchungen zur Karzinogenität wurden nicht durchgeführt. Eine Karzinogenität ist nicht zu erwarten.
Reproduktionstoxizität
Eine Studie zur Entwicklungs- und Reproduktionstoxizität wurde an weiblichen Ratten durchgeführt, denen vier intramuskuläre Dosen (zwei vor der Paarung, zwei während der Trächtigkeit) von 5 Mikrogramm SARS-CoV-2-rS-Protein (etwa 200-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 5 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) mit 10 Mikrogramm Matrix-M-Adjuvans (etwa 40-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 50 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) verabreicht wurden. Es wurden keine impfstoffbezogenen unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität, Schwangerschaft/Stillzeit oder die Entwicklung des Embryos/Fötus und der Nachkommen bis zum postnatalen Tag 21 beobachtet.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O
Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O
Natriumchlorid
Polysorbat 80
Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
Wasser für Injektionszwecke
Adjuvans (Matrix-M)
Cholesterol
Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
Kaliumdihydrogenphosphat
Kaliumchlorid
Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O
Natriumchlorid
Wasser für Injektionszwecke
Für Adjuvans: siehe auch Abschnitt 2.
6.2 Inkompatibilitäten
Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder verdünnt werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
Nicht angebrochene Durchstechflasche
9 Monate bei 2 °C bis 8 °C, vor Licht geschützt.
Ungeöffneter Nuvaxovid JN.1-Impfstoff ist bei 25 °C bis zu 12 Stunden nachweislich stabil. Eine Aufbewahrung bei 25 °C entspricht nicht den empfohlenen Aufbewahrungs- oder Transportbedingungen, die Angabe kann jedoch als Entscheidungshilfe bezüglich der Verwendung im Falle von vorübergehenden Temperaturabweichungen während der 9-monatigen Lagerung bei 2 °C bis 8 °C dienen.
Angebrochene Durchstechflasche
Aus mikrobiologischer Sicht sollte der Impfstoff nach Anbruch (erster Nadeleinstich) sofort verwendet werden. Nach der Entnahme und Verabreichung einer Dosis ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen, siehe Abschnitt 6.6.
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Im Kühlschrank lagern (2 °C–8 °C).
Nicht einfrieren.
Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Einzeldosis-Durchstechflasche
0,5 ml Dispersion in einer Durchstechflasche (Glasart 1) mit einem Stopfen (Brombutylkautschuk) und einer Aluminiumversiegelung mit blauem Kunststoff-Flip-Off.
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis zu 0,5 ml.
Packungsgröße: 1 Einzeldosis-Durchstechflasche oder 10 Einzeldosis-Durchstechflaschen
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Der ungeöffnete Impfstoff soll bei 2 °C bis 8 °C im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Durchstechflasche mit dem Impfstoff unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Nach der Entnahme und Verabreichung einer Einzeldosis von 0,5 ml ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
Prüfung der Durchstechflasche
- Schwenken Sie die Durchstechflasche vor der Entnahme der Dosis vorsichtig. Nicht schütteln.
- Jede Durchstechflasche enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion, die frei von sichtbaren Partikeln ist.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Durchstechflasche vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
Verabreichung des Impfstoffs
- Jede Durchstechflasche enthält eine Überfüllung, um zu gewährleisten, dass aus der Einzeldosis-Durchstechflasche eine Dosis zu 0,5 ml entnommen werden kann.
- Eine 0,5-ml-Dosis wird in eine sterile Kanüle und sterile Spritze aufgezogen, welche mittels intramuskulärer Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, verabreicht wird.
- Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
Verwerfen
- Nach der Entnahme und Verabreichung einer Dosis ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
7. INHABER DER ZULASSUNG
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
8. ZULASSUNGSNUMMER(N)
| EU/1/21/1618/007 | 10 Einzeldosis-Durchstechflaschen (jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis) |
| EU/1/21/1618/009 | 1 Einzeldosis-Durchstechflasche (jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis) |
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 20. Dezember 2021
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 04. Juli 2023
10. STAND DER INFORMATION
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid JN.1 Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Es handelt sich hierbei um Einzeldosis-Fertigspritzen.
Eine Fertigspritze enthält eine Dosis zu 0,5 ml, siehe Abschnitt 6.5.
Eine Dosis (0,5 ml) enthält 5 Mikrogramm des Spike-Proteins* von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1) und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
Das Adjuvans Matrix-M enthält pro 0,5-ml-Dosis: Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung
Dieses Arzneimittel enthält 23 mg Natrium, 39 mg Kalium und 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis
(siehe Abschnitt 4.4).
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Injektionsdispersion (Injektion).
Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Nuvaxovid JN.1 wird angewendet für die aktive Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19
verursacht durch SARS-CoV-2 bei Personen ab 12 Jahren.
Dieser Impfstoff sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen angewendet werden.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Nuvaxovid JN.1 wird Personen ab 12 Jahren intramuskulär in einer Einzeldosis (0,5 ml) verabreicht, unabhängig vom vorherigen Impfstatus.
Bei bereits gegen COVID-19 geimpften Personen muss nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens 3 Monate gewartet werden, bevor Nuvaxovid JN.1 verabreicht werden kann.
Abwehrgeschwächte Personen Schwer abwehrgeschwächte Personen dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten, siehe Abschnitt 4.4.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Nuvaxovid JN.1 bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher noch nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
Ältere Patienten
Bei älteren Personen im Alter von ≥ 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Art der Anwendung
Nuvaxovid JN.1 ist ausschließlich zur intramuskulären Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, vorgesehen.
Der Impfstoff darf nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal injiziert werden.
Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 4.4.
Für Anweisungen zur Handhabung und zur Beseitigung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 6.6.
4.3 Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Allgemeine Empfehlungen
Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
Im Zusammenhang mit Nuvaxovid wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer
anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs muss stets eine geeignete
medizinische Behandlung und Überwachung unmittelbar verfügbar sein.
Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung für mindestens 15 Minuten empfohlen. Eine zusätzliche Dosis des Impfstoffs darf nicht an Personen verabreicht werden, die auf eine vorherige Dosis Nuvaxovid anaphylaktisch reagiert haben.
Myokarditis und Perikarditis Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten, siehe Abschnitt 4.8.
Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Verlauf einer nach der Impfung aufgetretenen Myokarditis und Perikarditis nicht von einer Myokarditis oder Perikarditis im Allgemeinen unterscheidet.
Das medizinische Fachpersonal sollte auf Anzeichen und Symptome von Myokarditis und Perikarditis achten. Geimpfte Personen (einschließlich Eltern oder Betreuende) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn nach der Impfung Symptome auftreten, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie etwa (akute und anhaltende) Schmerzen im Brustkorb, Kurzatmigkeit oder Palpitationen.
Das medizinische Fachpersonal sollte bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen
einschlägige Leitlinien und/oder fachärztliche Beratung hinzuziehen.
Angstbedingte Reaktionen
Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagaler Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingter Reaktionen, können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten. Es ist wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch Ohnmacht zu vermeiden.
Gleichzeitige Erkrankung
Die Impfung muss bei Personen mit einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung oder akuten
Infektion aufgeschoben werden. Das Vorliegen einer leichten Infektion und/oder leichten Fiebers
sollte die Impfung nicht verzögern.
Thrombozytopenie und Blutgerinnungsstörungen
Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder Personen mit Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörungen (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Gabe Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.
Abwehrgeschwächte Personen
Die Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffs wurde bei einer begrenzten Anzahl von abwehrgeschwächten Personen untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid JN.1 kann bei immunsupprimierten Personen geringer sein.
Dauer des Impfschutzes
Die Dauer des Schutzes durch den Impfstoff ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.
Einschränkungen der Impfstoffwirksamkeit
Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt. Wie bei allen Impfstoffen schützt die Impfung mit Nuvaxovid JN.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen.
Sonstige Bestandteile
Natrium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Kalium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Kalium (39 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„kaliumfrei“.
Polysorbat 80
Dieses Arzneimittel enthält 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung von Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) mit inaktivierten
Grippeimpfstoffen wurde bei einer begrenzten Anzahl von Teilnehmern in einer explorativen
klinischen Substudie untersucht, siehe Abschnitt 4.8 und Abschnitt 5.1.
Die bindende Antikörperantwort auf SARS-CoV-2 war schwächer, wenn Nuvaxovid gleichzeitig mit einem inaktivierten Grippeimpfstoff verabreicht wurde. Die klinische Signifikanz davon ist nicht bekannt.
Die gleichzeitige Verabreichung von Nuvaxovid JN.1 mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Bisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Nuvaxovid bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung, siehe Abschnitt 5.3.
Eine Anwendung von Nuvaxovid JN.1 während der Schwangerschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der mögliche Nutzen die potenziellen Risiken für die Mutter und den Fötus überwiegt.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Nuvaxovid JN.1 in die Muttermilch übergeht.
Es wird angenommen, dass Nuvaxovid JN.1 keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Nuvaxovid JN.1 vernachlässigbar ist.
Fertilität
Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität, siehe Abschnitt 5.3.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nuvaxovid JN.1 hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Wirkungen können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
4.8 Nebenwirkungen
Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm)
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Grundimmunisierung
Teilnehmer ab 18 Jahren Die häufigsten Nebenwirkungen nach Anwendung einer Dosis Nuvaxovid im Rahmen der Grundimmunisierung waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (75 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (62 %), Ermüdung (53 %), Myalgie (51 %), Kopfschmerzen (50 %), Unwohlsein (41 %), Arthralgie (24 %) und Übelkeit oder Erbrechen (14 %). Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 2 Tagen bei lokalen Ereignissen und nicht mehr als 1 Tag bei systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Insgesamt traten Nebenwirkungen in jüngeren Altersgruppen häufiger auf: bei Erwachsenen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren gegenüber Personen im Alter ab 65 Jahren.
Lokale und systemische Nebenwirkungen wurden nach der 2. Dosis häufiger berichtet als nach der
1. Dosis.
Nach gleichzeitiger Verabreichung mit einem saisonalen Grippeimpfstoff wurde eine höhere Häufigkeit lokaler Nebenwirkungen an der Injektionsstelle von Nuvaxovid (70 % nach der 1. Dosis und 85 % nach der 2. Dosis) sowie systemischer Nebenwirkungen (60 % nach der 1. Dosis und 70 % nach der 2. Dosis) beobachtet.
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (71 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (67 %), Kopfschmerzen (63 %), Myalgie (57 %), Ermüdung (54 %), Unwohlsein (43 %), Übelkeit oder Erbrechen (23 %), Arthralgie (19 %) und Fieber (17 %). Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf. Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 3 Tagen bei lokalen und systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Booster-Dosis
Teilnehmer ab 18 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der
Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der
Injektionsstelle (73 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (61 %), Ermüdung (53 %),
Muskelschmerzen (52 %) und Kopfschmerzen (46 %), Unwohlsein (41 %) und Gelenkschmerzen
(26 %).
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten erwarteten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (66 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (65 %), Kopfschmerzen (63 %), Muskelschmerzen (60 %), Ermüdung (57 %), Unwohlsein (45 %) und Übelkeit/Erbrechen (23 %) mit einer medianen Dauer von 2 bis 3 Tagen nach der Impfung.
Nuvaxovid JN.1 (Omicron-angepasstes Nuvaxovid)
Die Sicherheit von Nuvaxovid JN.1 wurde aus den Sicherheitsdaten des Impfstoffs Nuvaxovid
(Original, Wuhan-Stamm) und den Sicherheitsdaten des angepassten Omicron-BA.5-Impfstoffs
abgeleitet.
Die häufigsten Nebenwirkungen nach der ersten oder zweiten monovalenten Omicron-BA.5-Auffrischdosis waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 50 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (> 30 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie (> 20 %) und Unwohlsein (> 10 %).
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Nuvaxovid, die aus klinischen Studien mit Teilnehmern im Alter von mindestens 12 Jahren und älter (n = 43 424) sowie aus der Pharmakovigilanz nach der Markteinführung gewonnen wurden, sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.
Die in klinischen Studien beobachteten Nebenwirkungen sind hier gemäß folgenden
Häufigkeitskategorien aufgeführt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100, < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100)
Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000)
Sehr selten (< 1/10 000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe erscheinen die Nebenwirkung nach abnehmendem Schweregrad.
Tabelle 1: Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Nuvaxovid und Erfahrungen nach der Zulassung bei Personen ab 12 Jahren
| Systemorgan- | Sehr häufig | Häufig | Gelegentlich | Selten | Nicht bekannt |
|---|---|---|---|---|---|
| klasse gemäß MedDRA Erkrankungen des Blutes und des Lymph-systems Erkrankungen des Immun-systems Erkrankungen des Nerven-systems Herz-erkrankungen Gefäßerkran-kungen Erkrankungen des Gastro-intestinaltrakts Erkrankungen der Haut und des Unter-hautgewebes Skelettmusku-latur-, Binde-gewebs- und Knochen-erkrankungen Allgemeine Erkrankungen und Beschwer-den am Verab-reichungsort | (≥ 1/10) Kopfschmerzen Übelkeit oder Erbrechen a Myalgie a Arthralgie a Druckem-pfindlichkeit an der Injek-tionsstelle a Schmerzen an der Injektions-stelle a Ermüdung a Unwohlsein a, b | (≥ 1/100, < 1/10) Rötung an der Injektions-stelle a, c Schwellung an der Injektions-stelle a Fieber e Schmerzen in einer Extremität | (≥ 1/1 000, < 1/100) Lymphadenopathie Hypertonie d Ausschlag Erythem Pruritus Urtikaria Jucken an der Injektionsstelle Schüttelfrost | (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000) Wärme an der Injektions-stelle | (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Anaphylaxie Parästhesie Hypoästhesie Myokarditis Perikarditis |
a Eine höhere Häufigkeit dieser Ereignisse wurde nach der zweiten Dosis beobachtet.
b Dieser Begriff umfasste auch Ereignisse, die als grippeähnliche Erkrankung gemeldet wurden.
c Dieser Begriff umfasst sowohl Rötung an der Injektionsstelle als auch Erythem an der
Injektionsstelle (häufig).
d Hypertonie wurde in der klinischen Studie bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren nicht
berichtet.
e Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei
Erwachsenen, es trat bei Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf.
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Während der klinischen Studien wurde bei älteren Erwachsenen in den 3 Tagen nach der Impfung eine erhöhte Inzidenz von Hypertonie bei Impfung mit Nuvaxovid (n = 46, 1,0 %) gegenüber Placebo (n = 22, 0,6 %) beobachtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer anzugeben, falls verfügbar.
4.9 Überdosierung
Es wurde kein Fall von Überdosierung berichtet. Im Falle einer Überdosierung werden eine
Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche symptomatische Behandlung empfohlen.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe, Protein-Untereinheit, ATC-Code: J07BN04.
Wirkmechanismus
Nuvaxovid JN.1 besteht aus gereinigtem rekombinantem Volllängen-Spike(S)-Protein von SARS-CoV-2 Omicron JN.1, das in seiner Präfusionskonformation stabilisiert ist. Die Zugabe des Saponin-basierten Adjuvans Matrix-M unterstützt die Aktivierung der Zellen des angeborenen Immunsystems, was das Ausmaß der S-Protein-spezifischen Immunantwort erhöht. Die beiden Impfstoffkomponenten lösen B- und T-Zell-Immunantworten auf das S-Protein aus, einschließlich neutralisierender Antikörper, die zum Schutz gegen COVID-19 beitragen können.
Nuvaxovid JN.1 (Omicron-angepasstes Nuvaxovid) Die Wirksamkeit von Nuvaxovid JN.1 wird von den Wirksamkeitsdaten des Impfstoffs Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und Immunogenitätsdaten des an den Omicron-BA.5-Stamm angepassten Impfstoffs abgeleitet.
In der Studie 2019nCoV-311, Teil 2 erhielten insgesamt 694 Teilnehmer der Altersgruppe ab 18 Jahren, die auf Immunogenität untersucht wurden und die zuvor drei oder mehr Dosen des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech oder des COVID-19-Impfstoffs von Moderna erhalten hatten, eine der folgenden Booster-Dosen: Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm), monovalenter Impfstoff Nuvaxovid (Omicron BA.5) oder bivalenter Impfstoff Nuvaxovid (Original/Omicron BA.5). Die Booster-Dosen wurden im Median 11 bis 13 Monate nach der letzten Impfung verabreicht. Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperantwort 1 Monat nach der Booster-Dosis wurde durchgeführt. Die neutralisierenden Antikörperantworten sind in Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2: Neutralisationstiter (ID50) für Omicron BA.5 und Wuhan-Pseudovirus nach einem Booster mit dem monovalenten BA.5-Impfstoff Nuvaxovid, Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und dem bivalenten Original/Omicron BA.5-Impfstoff Nuvaxovid – PP-Assay-Subset zur Bestimmung der Pseudovirus-Neutralisation; Studie 2019nCoV-311, Teil 2
| GMT | Zeitpunkt | Nuvaxovid monovalent, Omicron BA.5 N | GMT (95 %-KI) 1 | Teilnehmer Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) N | ≥ 18 Jahre GMT (95 %-KI) 1 | Nuvaxovid bivalent, Original/Omicron BA.5 N | GMT (95 %-KI) 1 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Neutralisationstiter (ID50) gegen das | Baseline 2 | 239 | 354,8 (288,9; 435,7) | 23 1 | 336,8 (269,2; 421,4) | 24 0 | 303,4 (246,6; 373,3) |
| Omicron BA.5-Subvariant-Pseudovirus | Tag 28 | 238 | 1 527,9 (1 275,8; 1 829,9) | 22 8 | 586,7 (480,9; 715,8) | 23 5 | 1 100,9 (914,0; 1 326,1) |
| Neutralisationstiter (ID50) gegen das | Baseline 2 | 239 | 1 380,2 (1 161,3; 1 640,3) | 23 1 | 1 276,4 (1 061,5; 1 534,9) | 23 0 | 1 222,1 (1 024,5, 1 457,9) |
| ursprüngliche (Wuhan) Pseudovirus an Tag 28 | Tag 28 | 238 | 2 221,3 (1 940,0; 2 543,3) | 22 8 | 2 361,1 (2 031,1; 2 744,7) | 23 5 | 2 330,9 (2 007,1; 2 707,0) |
Abkürzungen: GMT = mittlerer geometrischer Titer; ID50 = 50 % inhibitorische Konzentration; KI = Konfidenzintervall. 1 Das 95 %-KI für den GMT wurde anhand der t-Verteilung der log-transformierten Werte ermittelt und anschließend zu Präsentationszwecken in die ursprüngliche Skala zurücktransformiert.
2 Die Baseline definierte sich als letzte nicht fehlende Beurteilung vor der Booster-Impfung.
Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm)
Klinische Wirksamkeit
Grundimmunisierung
Die klinische Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität von Nuvaxovid wird in zwei placebokontrollierten Pivotalstudien der Phase III beurteilt, Studie 1 (2019nCoV-301) in Nordamerika und Studie 2 (2019nCoV-302) im Vereinigten Königreich sowie Studie 3, einer in Südafrika durchgeführten Studie der Phase IIa/b.
Studie 1 (2019nCoV-301) Studie 1 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie mit einer Hauptstudie in Erwachsenen mit Teilnehmern ab 18 Jahren in den Vereinigten Staaten und Mexiko, und einer pädiatrischen Studienerweiterung mit Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren in den Vereinigten Staaten.
Teilnehmer ab 18 Jahren Bei einer Aufnahme in die Hauptstudie in Erwachsenen wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und ≥ 65 Jahre) und diesen im Verhältnis 2 : 1 Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich abwehrgeschwächte mit einer Immunschwächekrankheit; Personen mit einer aktiven Krebserkrankung unter Chemotherapie;
Personen, die chronische immunsupprimierende Therapien oder Immunglobuline oder Blutprodukte innerhalb der letzten 90 Tage erhielten; schwangere oder stillende Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Personen mit klinisch stabilen ursächlichen Komorbiditäten wurden ebenso aufgenommen wie solche mit gut kontrollierter HIV-Infektion.
Die Aufnahme von Erwachsenen wurde im Februar 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach der Erfassung ausreichender Sicherheitsdaten für einen Antrag auf bedingte Zulassung wurden den ursprünglichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
Die Population für die primäre Wirksamkeitsanalyse (bezeichnet als das Per-Protocol-Efficacy [PP-EFF]-Analyseset) umfasste 24 784 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 16 898) oder Placebo (n = 7 886) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21, Median 21 Tage [IQR 21–23], Bereich 20–60) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und jener, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 47 Jahre (Bereich: 18 bis 95 Jahre); 88 % (n = 14 908) waren 18 bis 64 Jahre alt und 12 % (n = 1 990) waren mindestens 65 Jahre alt; 48 % waren weiblich; 94 % waren aus den Vereinigten Staaten und 6 % aus Mexiko; 76 % waren Weiße, 11 % waren Schwarze oder Afroamerikaner, 6 % waren Indianer (einschließlich Ureinwohner Nordamerikas) oder Ureinwohner Alaskas und 4 % waren Asiaten; 22 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung. 16 100 (95 %) Teilnehmer wiesen mindestens eine vorbestehende Komorbidität oder ein Lebensstilmerkmal auf, die/das mit einem erhöhten Risiko von schwerer COVID-19 assoziiert ist. Zu den Komorbiditäten gehörten: Adipositas (Body-Mass-Index [BMI] ≥ 30 kg/m2), chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronische Nierenerkrankung und humanes Immunmangel-Virus (HIV). Andere Hochrisikomerkmale waren ein Alter ≥ 65 Jahre (mit oder ohne Komorbiditäten) oder ein Alter < 65 Jahre mit Komorbiditäten und/oder Lebens- oder Arbeitsbedingungen mit bekanntem häufigem Kontakt mit SARS-CoV-2 oder in dicht besiedelten Gebieten.
COVID-19-Fälle wurden mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) durch ein Zentrallabor bestätigt. Die Wirksamkeit des Impfstoffs ist in Tabelle 3 dargestellt.
Tabelle 3: Wirksamkeit des Impfstoffs gegen durch PCR nachgewiesene COVID-19 mit Beginn
| ab 7 Tage nach der zweiten Impfung | 1 – PP-EFF-Analyseset; Studie 2019nCoV-301 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Untergrupp e Primärer Wirksamkeitsendpunkt Alle Teilnehmer | Nuvaxovid Teil-nehmer N 16 880 | COVID -19-Fälle n (%) 2 18 (0,1) | Inzidenz-rate pro Jahr und 1 000 Personen 2 3,36 | Placebo Teil-nehmer N 7 814 | COVID -19-Fälle n (%) 3 72 (0,9) | Inzidenzrat e pro Jahr und 1 000 Personen 2 39,74 | Impfstoff-wirksam-keit in % (95 %-KI) 91,53 % (83,31; 95,70) 3, 4 |
1 VE beurteilt bei Teilnehmern ohne wesentliche Prüfplanabweichungen, die bei Baseline seronegativ (für SARS-CoV-2) waren und keine laborbestätigte aktuelle SARS-CoV-2-Infektion mit Symptombeginn bis zu 6 Tage nach der zweiten Dosis hatten und die den Studienimpfstoff nach vorgeschriebenem Dosierungsschema vollständig erhalten haben.
2 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
3 Basierend auf einem log-linearen Modell der Inzidenzrate der PCR-bestätigten COVID-19-Infektionen mittels Poisson-Regression mit Behandlungsgruppe und Altersstrata als feste Effekte und robuster Fehlervarianz, wobei VE = 100 × (1 – relatives Risiko) (Zou 2004).
4 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer Untergrenze des
Konfidenzintervalls (LBCI) > 30 % bei der geplanten primären konfirmatorischen Auswertung.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Auftretens von COVID-19 ab sieben Tage nach Dosis 2 lag bei 91,53 % (95 %-KI: 83,31; 95,70). Keine Fälle von schwerer COVID-19 wurden bei den 16 880 Teilnehmern, die Nuvaxovid erhielten, gemeldet im Vergleich zu 4 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 7 886 Placebo-Empfängern im PP-EFF-Analyseset.
Die Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ergaben vergleichbare Wirksamkeitspunktschätzungen für männliche und weibliche Teilnehmer, für ethnische Gruppen sowie für Teilnehmer mit Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19 assoziiert sind. Es gab keine bedeutsamen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19 Verläufe hatten, einschließlich solcher mit 1 oder mehr Komorbiditäten, die das Risiko für schwere COVID-19 Verläufe erhöhen (z. B. BMI ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung und chronische Nierenerkrankung).
Die Wirksamkeitsergebnisse spiegeln die Erfassung während des Zeitraums wider, in dem Stämme, die als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung eingestuft wurden, überwiegend in den beiden Ländern (USA und Mexiko) zirkulierten, in denen die Studie durchgeführt wurde. Sequenzierungsdaten lagen für 70 der 90 Endpunktfälle vor (78 %). Von diesen wurden 54 von 70 (77 %) als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung identifiziert. Die am häufigsten identifizierten besorgniserregenden Varianten/Varianten unter Überwachung waren Alpha mit 52/90 Fällen (58 %), Beta (2/90; 2 %), Gamma (3/90; 3 %), Iota mit 9/90 Fällen (10 %) und Epsilon (19/90; 21 %).
Wirksamkeit bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit und Immunogenität von Nuvaxovid bei jugendlichen Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren wurde in den Vereinigten Staaten im pädiatrischen Erweiterungsteil der multizentrischen, randomisierten, beobachterverblindeten, placebokontrollierten Phase-III-Studie 2019nCoV-301 untersucht. Insgesamt 1 769 Teilnehmer, die im Verhältnis 2 : 1 dem Erhalt von zwei Dosen Nuvaxovid (n = 1 199) oder Placebo (n = 570) mittels intramuskulärer Injektion im Abstand von 21 Tagen zugewiesen wurden, bildeten die Per-Protocol-Wirksamkeitspopulation. Teilnehmer mit einer bestätigten Infektion oder einer früheren Infektion durch SARS-CoV-2 zum Zeitpunkt der Randomisierung wurden nicht in die primäre Wirksamkeitsanalyse einbezogen.
Die Studienaufnahme von Jugendlichen wurde im Juni 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit, Wirksamkeit und Immunogenität gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach 60 Tagen Sicherheitsnachbeobachtung wurden den ursprünglichen jugendlichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
COVID-19 wurde definiert als erste Episode von PCR-bestätigter leichter, mittelschwerer oder schwerer COVID-19 Erkrankung mit mindestens einem oder mehreren der vordefinierten Symptome innerhalb der jeweiligen Schweregradkategorie. Leichte COVID-19 wurde definiert als Fieber, neu einsetzender Husten oder mindestens 2 oder mehr zusätzliche COVID-19-Symptome.
Es gab 19 Fälle von PCR-bestätigtem symptomatischem leichten COVID-19 (Nuvaxovid, n = 6 [0,5 %]; Placebo, n = 13 [2,3 %]), was zu einer Wirksamkeitspunktschätzung von 79,0 % (95 %-KI: 44,7 %, 92,0 %) führte.
Zum Zeitpunkt dieser Analyse war die besorgniserregende Virusvariante (variant of concern, VOC) Delta (einschließlich AY-Sublinien) in den USA die vorherrschende Variante. Alle Fälle, für die Sequenzierungsdaten verfügbar waren (11 Fälle), waren dieser Variante zuzuordnen.
Immunogenität bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperreaktion 14 Tage nach Dosis 2 (Tag 35) wurde bei jugendlichen Teilnehmern durchgeführt, die zu Beginn der Studie seronegativ auf Anti-SARS-CoV-2-Nukleoprotein (NP) und PCR-negativ waren. Die neutralisierende Antikörperreaktion wurde mit jener bei seronegativen/PCR-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 25 Jahren in der Hauptstudie mit Erwachsenen verglichen, wie in Tabelle 4 dargestellt. Für die Nichtunterlegenheit mussten die folgenden drei Kriterien erfüllt sein: Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für das Verhältnis der mittleren geometrischen Titer (geometric mean titer, GMT) (GMT 12 bis 17 Jahre/GMT 18 bis 25 Jahre) > 0,67; Punktschätzung des GMT-Verhältnisses ≥ 0,82; und Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für die Differenz der Serokonversionsraten (seroconversion rates, SCR) > –10 %. Diese Nichtunterlegenheitskriterien wurden erfüllt. GMT sind in Tabelle 4 dargestellt.
Tabelle 4: Bereinigtes Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer und Differenz der Serokonversionsrate der neutralisierenden Antikörpertiter (MN Assay) gegen das SARS-CoV-2-S-Wildtyp-Virus an Tag 35 und stratifiziert nach Altersgruppe (CMA PP-IMM-Analyseset)1
| Test | Zeitpunkt | Pädiatrische Erweiterung (12 bis 17 Jahre) N = 390 GMT 95 %-KI 2 | SCR% (95 % -KI 3) | Erwachsenen-Hauptstudie (18 bis 25 Jahre) N = 416 GMT 95 %-KI 2 | SCR% (95 %-KI 3) | 12 bis 17 Jahre im Vergleich zu 18 bis 25 Jahre GMR 95 %-KI 2 | Differenz in SCR% (95 %-KI 3) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mikroneutralisation | Tag 35 | 3 833,98 | 98,7 | 2 645,91 | 99,5 | 1,45 | − 0,77 |
| (1/Verdünnung) | (14 Tage nach Dosis 2) | (3 402,66; 4 319,97) | (97,1; 99,6) | (2 400,52; 2 916,38) | (98,2; 99,9) | (1,24; 3 1,69) | (− 2,50; 0,68) |
Abkürzungen: ANCOVA = Kovarianzanalyse; KI = Konfidenzintervall; GMR = GMT-Verhältnis, definiert als das Verhältnis von 2 GMT zum Vergleich zweier Alterskohorten; GMT = mittlerer geometrischer Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze; MN = Mikroneutralisation; N = Anzahl der Teilnehmer im testspezifischen PP-IMM-Analyseset in jedem Studienteil mit nicht fehlender Antwort für jeden Besuchstermin; PP-IMM = Per-Protocol-Immunogenität; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2.
1 Die Tabelle enthält nur Teilnehmer aus der Gruppe mit dem aktiven Impfstoff.
2 Zur Schätzung des GMR wurde eine ANCOVA mit der Alterskohorte als Haupteffekt und dem Ausgangswert der neutralisierenden Antikörper im MN-Test als Kovariate durchgeführt. Einzelne Ansprechwerte, die als unterhalb der LLOQ aufgezeichnet wurden, wurden auf halbe LLOQ gesetzt.
3 SCR ist definiert als der Prozentsatz der Teilnehmer mit einem ≥ 4-fachen Unterschied der Titer zwischen Tag 35 und Tag
0. Das 95 %-Konfidenzintervall für die SCR wurde mit der exakten Clopper-Pearson Methode berechnet.
Studie 2 (2019nCoV-302) Studie 2 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie bei Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren im Vereinigten Königreich. Bei der Aufnahme wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und 65 bis 84 Jahre) und Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich immungeschwächte Personen mit einer Immunmangelkrankheit, Personen mit einer aktuellen Krebsdiagnose unter Krebstherapie, mit Autoimmunerkrankung, Personen, die eine chronische immunsupprimierende Therapie erhalten haben, oder Personen, die innerhalb der letzten 90 Tage Immunglobuline oder Blutprodukte erhalten haben, Personen mit Blutgerinnungsstörungen oder kontinuierlicher Anwendung von Antikoagulanzien, mit allergischen Reaktionen und/oder Anaphylaxie in der Vorgeschichte, schwangere Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Eingeschlossen wurden Teilnehmer mit klinisch stabiler Erkrankung, definiert als Erkrankung, die in den 4 Wochen vor der Aufnahme in die Studie keine wesentliche Änderung der Therapie und keinen Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Verschlechterung der Erkrankung erforderte. Teilnehmer mit einer bekannten stabilen Infektion mit HIV, Hepatitis-C-Virus (HCV) oder Hepatitis-B-Virus (HBV) waren nicht von der Aufnahme ausgeschlossen.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der ersten
Impfserie zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 12 Monate
nachbeobachtet.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 13 971 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 6 979) oder Placebo (n = 6 992) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis im Median an Tag 21, [IQR 21–23], Bereich 16–45) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen (Tabelle 5).
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 56,0 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 72 % (n = 5 039) waren 18 bis 64 Jahre alt und 28 % (n = 1 940) waren im Alter von 65 bis 84; 49 % waren weiblich; 95 % waren Weiße, 3 % waren Asiaten, < 1 % gemischter ethnischer Abstammung, < 1 % waren Schwarze oder Afroamerikaner und < 1 % hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung; und 45 % hatten mindestens eine Komorbidität.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Ausbruchs von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 betrug 87,2 % (95 %-KI: 78,1; 92,5). Im PP-EFF-Analyseset wurden bei den 6 979 Nuvaxovid-Teilnehmern keine Fälle von schwerer COVID-19 gemeldet im Vergleich zu 6 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 6 992 Placebo-Empfängern.
Tabelle 5: Analyse der Wirksamkeit des Impfstoffs bei PCR-bestätigter COVID-19 mit Beginn mindestens 7 Tage nach der zweiten Impfung – (PP-EFF-Population): Studie 2 (2019nCoV-302)
| Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) Teil- | COVID- | Inzidenz-rate pro | Placebo Teil- | COVID- | Inzidenzrat e pro Jahr | Impfstoff-wirksamkei | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unter- | nehmer | 19-Fälle | Jahr und | nehmer | 19-Fälle | und 1.000 | t in % |
| gruppe Primärer Wirksamkeitsendpunkt Alle Teilneh mer Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts Alter 18 bis 64 Jahre Alter 65 | N 6 979 5 039 | n (%) 15 (0,2) 13 (0,3) | 1.000 Personen 1 9,47 18,86 | N 6 992 5 042 | n (%) 116 (1,7) 73,88 108 (2,1) 158,12 | Personen 1 | (95 %-KI) 87,2 % (78,1; 92,5) 2, 3 88,1 % (78,8; 93,3) 2 75,0 % 4 |
| bis | 1 940 | 2 (0,1) 2 | 7,08 | 1 950 | 8 (0,4) 2 | 28,33 | (-25,3; 97,4) 4 |
84 Jahre
1 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1.000 Personen.
2 Basierend auf einem log-linearen Modell des Auftretens mittels modifizierter Poisson-Regression mit logarithmischer Verknüpfungsfunktion, Behandlungsgruppe und Strata (Altersgruppe und gepoolte Region) als feste Effekte und robuster Fehlervarianz [Zou 2004].
3 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer LBCI > 30 %, die
Wirksamkeit wurde in der Zwischenanalyse bestätigt.
4 Basierend auf dem Clopper-Pearson-Modell (aufgrund der geringen Anzahl von Ereignissen), 95 %-KI berechnet anhand der exakten Binomialmethode nach Clopper-Pearson, bereinigt um die gesamte Überwachungszeit.
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.1.7 (Alpha) im Vereinigten Königreich zirkulierte. Identifizierung der Alpha-Variante basierte auf dem S-Gen-Dropout in der PCR-Diagnostik. Daten lagen für 118 der 131 Endpunktfälle vor (90 %). Von diesen wurden 80 von 118 (68 %) als Alpha-Variante, die anderen als Nicht-Alpha-Variante klassifiziert.
Substudie zur Verabreichung eines zugelassenen saisonalen Grippeimpfstoffs Insgesamt 429 Teilnehmer wurden gleichzeitig mit inaktivierten saisonalen Grippeimpfstoffen geimpft; 217 Teilnehmer der Substudie erhielten Nuvaxovid und 212 Placebo. Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im Per-Protocol-Immunogenitäts(PP-IMM)-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid (n = 190) erhielten, lag das mediane Alter bei 40 Jahren (Bereich: 22 bis 70 Jahre);
94 % (n = 178) waren 18 bis 64 Jahre alt und 6 % (n = 12) waren im Alter von 65 bis 84; 43 % waren weiblich; 86 % waren Weiße, 14 % waren gemischter ethnischer Abstammung oder gehörten ethnischen Minderheiten an; und 27 % hatten mindestens eine Komorbidität. Die gleichzeitige Verabreichung führte zu keiner Veränderung der Immunantwort für den Grippeimpfstoff, gemessen im Hämagglutinationshemmtest (HHT). Es wurde eine 30%ige Verringerung der Antikörperantworten auf Nuvaxovid festgestellt, bewertet mittels Anti-Spike-IgG-Assay, mit vergleichbaren Serokonversionsraten wie bei Teilnehmern ohne gleichzeitige Grippeimpfung, siehe Abschnitt 4.5 und Abschnitt 4.8.
Studie 3 (2019nCoV-501) Studie 3 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-IIa/b-Studie bei HIV-negativen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und Menschen, die mit HIV leben (PLWH [people living with HIV]), im Alter von 18 bis 64 Jahren in Südafrika. PLWH waren medizinisch stabil (frei von opportunistischen Infektionen), erhielten eine hochaktive und stabile antiretrovirale Therapie und hatten eine HIV-1-Viruslast von < 1.000 Kopien/ml.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 2 769 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 1 413) oder Placebo (n = 1 356) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 28 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 39 % waren weiblich; 94 % waren Schwarze/Afroamerikaner, 5 % waren Weiße, 3 % waren gemischter ethnischer Abstammung, < 1 % waren Asiaten, 2 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung; und 5,4 % waren HIV-positiv.
Insgesamt 168 symptomatische leichte, mittelschwere oder schwere COVID-19-Fälle unter allen erwachsenen Teilnehmern, seronegativ (auf SARS-CoV-2) bei Baseline, flossen in die vollständige Analyse (PP-EFF-Analyseset) für den primären Wirksamkeitsendpunkt ein, wobei 57 (4,0 %) Fälle auf Nuvaxovid und 111 (8,2 %) Fälle auf Placebo entfielen. Daraus ergibt sich eine Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid von 50,7 % (95 %-KI: 32,8; 63,9).
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.351 (Beta) in Südafrika
zirkulierte.
Booster-Dosis
Immunogenität bei Teilnehmern ab 18 Jahren – nach der Booster-Dosis Studie 2019nCoV-101, Teil 2 Die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis Nuvaxovid wurde in einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten klinischen Studie der Phase II (Studie 2019nCoV-101, Teil 2) an gesunden Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 254 Teilnehmer (vollständiges Analyseset) zwei Dosen Nuvaxovid (0,5 ml, 5 Mikrogramm im Abstand von 3 Wochen) als Grundimmunisierung. Eine Untergruppe von 104 Teilnehmern erhielt eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach Verabreichung der 2. Dosis der Grundimmunisierung. Eine einzelne Booster-Dosis Nuvaxovid rief einen etwa 84,8-fachen Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 68,3 vor dem Booster (Tag 189) auf einen GMT von 5 834,3 nach dem Booster (Tag 217), sowie eine etwa 6,8-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 855,2 (14 Tage nach Dosis 2) hervor.
Studie 2019nCoV-501 In Studie 3, einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten Studie der Phase IIa/b wurde die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis an gesunden HIV-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und medizinisch stabilen PLWH im Alter von 18 bis 64 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 1 169 Teilnehmer (PP-IMM-Analyseset) eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach der Grundimmunisierung mit Nuvaxovid (Tag 201). Es wurde ein etwa 52,2-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 69 vor dem Booster (Tag 201) auf einen GMT von 3 603 nach dem Booster (Tag 236), sowie eine etwa 5,2-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 690 (14 Tage nach Dosis 2) beobachtet.
Sicherheit und Immunogenität von COVID-19-Impfstoffen, die als Booster-Dosen nach einer
Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff verabreicht wurden,
wurden in einer unabhängigen Studie im Vereinigten Königreich untersucht.
Die unabhängige, multizentrische, randomisierte, kontrollierte, von Prüfärzten initiierte Studie der Phase II (CoV-BOOST, EudraCT 2021-002175-19) untersuchte die Immunogenität eines Boosters bei Erwachsenen ab einem Alter von 30 Jahren, die bisher keine vom Labor bestätigte SARS-CoV-2-Infektion hatten. Nuvaxovid wurde frühestens 70 Tage nach einer Grundimmunisierung mit ChAdOx1 nCov-19 (Oxford–AstraZeneca) oder frühestens 84 Tage nach einer Grundimmunisierung mit BNT162b2 (Pfizer–BioNTech) verabreicht. Die mit einem Wildtyp-Assay gemessenen Titer der neutralisierenden Antikörper wurden 28 Tage nach Verabreichung der Booster-Dosis bestimmt.
Innerhalb der Gruppe, die Nuvaxovid bekam, hatten 115 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen ChAdOx1 nCov-19 und 114 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen BNT162b2 erhalten, bevor sie eine einzelne Booster-Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid erhielten. Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) zeigte eine Auffrischungswirkung, die unabhängig von dem Impfstoff war, der für die Grundimmunisierung benutzt wurde.
Booster-Dosis bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit der Booster-Dosis Nuvaxovid bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren wird aus Daten abgeleitet, die für die Booster-Dosis des Impfstoffs bei Erwachsenen in den Studien 2019nCoV-101 und 2019nCoV-501 erfasst wurden, da Nuvaxovid bei Jugendlichen nachweislich eine vergleichbare Immunantwort und Wirksamkeit nach der Grundimmunisierung wie bei Erwachsenen auslöst und auch die Fähigkeit zur Verstärkung der durch den Impfstoff hervorgerufenen Immunantwort bei Erwachsenen nachgewiesen wurde.
Ältere Patienten
Nuvaxovid wurde bei Personen im Alter von mindestens 18 Jahren untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid war bei älteren (≥ 65 Jahre) und jüngeren Personen (18 bis 64 Jahre) für die Grundimmunisierung gleich.
Kinder und Jugendliche
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Nuvaxovid eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen zur Prävention von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bez. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Nicht zutreffend.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, lokaler Toleranz
sowie Reproduktions- und Entwicklungstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen
Gefahren für den Menschen erkennen.
Genotoxizität und Karzinogenität
In-vitro-Studien zur Genotoxizität wurden mit dem Matrix-M-Adjuvans durchgeführt. Das Adjuvans erwies sich als nicht genotoxisch. Untersuchungen zur Karzinogenität wurden nicht durchgeführt. Eine Karzinogenität ist nicht zu erwarten.
Reproduktionstoxizität
Eine Studie zur Entwicklungs- und Reproduktionstoxizität wurde an weiblichen Ratten durchgeführt, denen vier intramuskuläre Dosen (zwei vor der Paarung, zwei während der Trächtigkeit) von 5 Mikrogramm SARS-CoV-2-rS-Protein (etwa 200-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 5 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) mit 10 Mikrogramm Matrix-M-Adjuvans (etwa 40-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 50 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) verabreicht wurden. Es wurden keine impfstoffbezogenen unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität, Schwangerschaft/Stillzeit oder die Entwicklung des Embryos/Fötus und der Nachkommen bis zum postnatalen Tag 21 beobachtet.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O
Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O
Natriumchlorid
Polysorbat 80
Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
Wasser für Injektionszwecke
Adjuvans (Matrix-M)
Cholesterol
Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
Kaliumdihydrogenphosphat
Kaliumchlorid
Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O
Natriumchlorid
Wasser für Injektionszwecke
Für Adjuvans: siehe auch Abschnitt 2.
6.2 Inkompatibilitäten
Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder verdünnt werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
9 Monate bei 2 °C bis 8 °C, vor Licht geschützt.
Die Fertigspritze ist nach der Verabreichung zu entsorgen, siehe Abschnitt 6.6.
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Im Kühlschrank lagern (2 °C–8 °C).
Nicht einfrieren.
Fertigspritzen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Fertigspritze
0,5 ml Dispersion in einer Fertigspritze (Glasart 1) mit einem Stempelstopfen und einer Spitzenkappe ohne Nadel oder als Kombipackung mit separater Nadel.
Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis zu 0,5 ml.
Packungsgröße:
10 Fertigspritzen
1 Fertigspritze
1 Fertigspritze mit separater Nadel
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Die Fertigspritze soll bei 2 °C bis 8 °C im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Fertigspritze unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Jede Fertigspritze ist nur für den Einmalgebrauch bestimmt.
Prüfung der Fertigspritze
- Die Fertigspritze nicht schütteln.
- Jede Fertigspritze enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion, die frei von sichtbaren Partikeln ist.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Fertigspritze vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
- Die Fertigspritze nicht verwenden, wenn die Spitzenkappe entfernt worden ist oder fehlt.
- Die Fertigspritze nicht verwenden, wenn sie undicht ist oder sichtbare Risse darauf vorhanden sind.
Verabreichung der Fertigspritze
- Fertigspritze ohne Nadel
- In den Schachteln mit den Fertigspritzen sind keine Nadeln enthalten.
- Eine sterile Nadel geeigneter Größe für die intramuskuläre Injektion verwenden (Nadeln der Größe 21 Gauge oder dünner).
- Fertigspritze mit separater Nadel
- Verwenden Sie die in der Packung enthaltene Nadel.
- Die Spitzenkappe der Fertigspritze senkrecht nach oben richten und durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn entfernen. Die Spitzenkappe langsam und gleichmäßig entfernen. Beim Drehen möglichst nicht an der Spitzenkappe ziehen.
- Die Nadel aufsetzen, indem sie im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis sie fest auf der Spritze sitzt.
- Die Kappe erst unmittelbar vor der Verabreichung von der Nadel entfernen.
- Die gesamte Dosis intramuskulär verabreichen, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms.
Verwerfen
- Die Fertigspritze nach der Verabreichung entsorgen.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen
7. INHABER DER ZULASSUNG
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
8. ZULASSUNGSNUMMER(N)
| EU/1/21/1618/011 | 10 Fertigspritzen (1 Dosis je Spritze) |
| EU/1/21/1618/012 | 1 Fertigspritze (1 Dosis je Spritze) |
| EU/1/21/1618/013 | 1 Fertigspritze + 1 Nadel (1 Dosis je Spritze) |
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 20. Dezember 2021
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 04. Juli 2023
10. STAND DER INFORMATION
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid XFG Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
Es handelt sich hierbei um Einzeldosis-Fertigspritzen.
Eine Fertigspritze enthält eine Dosis zu 0,5 ml, siehe Abschnitt 6.5.
Eine Dosis (0,5 ml) enthält 5 Mikrogramm des Spike-Proteins* von SARS-CoV-2 (Omicron XFG) und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
Das Adjuvans Matrix-M enthält pro 0,5-ml-Dosis: Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung
Dieses Arzneimittel enthält 23 mg Natrium, 39 mg Kalium und 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis
(siehe Abschnitt 4.4).
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Injektionsdispersion (Injektion).
Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Nuvaxovid XFG wird angewendet für die aktive Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19
verursacht durch SARS-CoV-2 bei Personen ab 12 Jahren.
Dieser Impfstoff sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen angewendet werden.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Nuvaxovid XFG wird Personen ab 12 Jahren intramuskulär in einer Einzeldosis (0,5 ml) verabreicht, unabhängig vom vorherigen Impfstatus.
Bei bereits gegen COVID-19 geimpften Personen muss nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens 3 Monate gewartet werden, bevor Nuvaxovid XFG verabreicht werden kann.
Abwehrgeschwächte Personen Schwer abwehrgeschwächte Personen dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten, siehe Abschnitt 4.4.
Kinder und Jugendliche
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Nuvaxovid XFG bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher noch
nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor.
Ältere Patienten
Bei älteren Personen im Alter von ≥ 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.
Art der Anwendung
Nuvaxovid XFG ist ausschließlich zur intramuskulären Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, vorgesehen.
Der Impfstoff darf nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal injiziert werden.
Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Anwendung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 4.4.
Für Anweisungen zur Handhabung und zur Beseitigung des Impfstoffs, siehe Abschnitt 6.6.
4.3 Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Allgemeine Empfehlungen
Überempfindlichkeit und Anaphylaxie
Im Zusammenhang mit Nuvaxovid wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer
anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs muss stets eine geeignete
medizinische Behandlung und Überwachung unmittelbar verfügbar sein.
Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung für mindestens 15 Minuten empfohlen. Eine zusätzliche Dosis des Impfstoffs darf nicht an Personen verabreicht werden, die auf eine vorherige Dosis Nuvaxovid anaphylaktisch reagiert haben.
Myokarditis und Perikarditis
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten, siehe Abschnitt 4.8.
Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass sich der Verlauf einer nach der Impfung aufgetretenen Myokarditis und Perikarditis nicht von einer Myokarditis oder Perikarditis im Allgemeinen unterscheidet.
Das medizinische Fachpersonal sollte auf Anzeichen und Symptome von Myokarditis und Perikarditis achten. Geimpfte Personen (einschließlich Eltern oder Betreuende) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn nach der Impfung Symptome auftreten, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie etwa (akute und anhaltende) Schmerzen im Brustkorb, Kurzatmigkeit oder Palpitationen.
Das medizinische Fachpersonal sollte bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen
einschlägige Leitlinien und/oder fachärztliche Beratung hinzuziehen.
Angstbedingte Reaktionen
Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagaler Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingter Reaktionen, können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten. Es ist wichtig, Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch Ohnmacht zu vermeiden.
Gleichzeitige Erkrankung
Die Impfung muss bei Personen mit einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung oder akuten
Infektion aufgeschoben werden. Das Vorliegen einer leichten Infektion und/oder leichten Fiebers
sollte die Impfung nicht verzögern.
Thrombozytopenie und Blutgerinnungsstörungen
Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder Personen mit Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörungen (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Gabe Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.
Abwehrgeschwächte Personen
Die Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität des Impfstoffs wurde bei einer begrenzten Anzahl von abwehrgeschwächten Personen untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid XFG kann bei immunsupprimierten Personen geringer sein.
Dauer des Impfschutzes
Die Dauer des Schutzes durch den Impfstoff ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.
Einschränkungen der Impfstoffwirksamkeit
Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt. Wie bei allen Impfstoffen schützt die Impfung mit Nuvaxovid XFG möglicherweise nicht alle geimpften Personen.
Sonstige Bestandteile
Natrium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Kalium
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Kalium (39 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„kaliumfrei“.
Polysorbat 80
Dieses Arzneimittel enthält 0,05 mg Polysorbat 80 pro Dosis. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Anwendung von Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) mit inaktivierten
Grippeimpfstoffen wurde bei einer begrenzten Anzahl von Teilnehmern in einer explorativen
klinischen Substudie untersucht, siehe Abschnitt 4.8 und Abschnitt 5.1.
Die bindende Antikörperantwort auf SARS-CoV-2 war schwächer, wenn Nuvaxovid gleichzeitig mit einem inaktivierten Grippeimpfstoff verabreicht wurde. Die klinische Signifikanz davon ist nicht bekannt.
Die gleichzeitige Verabreichung von Nuvaxovid XFG mit anderen Impfstoffen wurde nicht
untersucht.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Bisher liegen nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Nuvaxovid bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung, siehe Abschnitt 5.3.
Eine Anwendung von Nuvaxovid XFG während der Schwangerschaft sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der mögliche Nutzen die potenziellen Risiken für die Mutter und den Fötus überwiegt.
Stillzeit
Es ist nicht bekannt, ob Nuvaxovid XFG in die Muttermilch übergeht.
Es wird angenommen, dass Nuvaxovid XFG keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Nuvaxovid XFG vernachlässigbar ist.
Fertilität
Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität, siehe Abschnitt 5.3.
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nuvaxovid XFG hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Wirkungen können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
4.8 Nebenwirkungen
Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm)
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Grundimmunisierung Teilnehmer ab 18 Jahren Die häufigsten Nebenwirkungen nach Anwendung einer Dosis Nuvaxovid im Rahmen der Grundimmunisierung waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (75 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (62 %), Ermüdung (53 %), Myalgie (51 %), Kopfschmerzen (50 %), Unwohlsein (41 %), Arthralgie (24 %) und Übelkeit oder Erbrechen (14 %). Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 2 Tagen bei lokalen Ereignissen und nicht mehr als 1 Tag bei systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Insgesamt traten Nebenwirkungen in jüngeren Altersgruppen häufiger auf: bei Erwachsenen im Alter von 18 bis unter 65 Jahren gegenüber Personen im Alter ab 65 Jahren.
Lokale und systemische Nebenwirkungen wurden nach der 2. Dosis häufiger berichtet als nach der
1. Dosis.
Nach gleichzeitiger Verabreichung mit einem saisonalen Grippeimpfstoff wurde eine höhere Häufigkeit lokaler Nebenwirkungen an der Injektionsstelle von Nuvaxovid (70 % nach der 1. Dosis und 85 % nach der 2. Dosis) sowie systemischer Nebenwirkungen (60 % nach der 1. Dosis und 70 % nach der 2. Dosis) beobachtet.
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (71 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (67 %), Kopfschmerzen (63 %), Myalgie (57 %), Ermüdung (54 %), Unwohlsein (43 %), Übelkeit oder Erbrechen (23 %), Arthralgie (19 %) und Fieber (17 %). Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei Erwachsenen, es trat bei Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf. Die Nebenwirkungen waren in der Regel leicht bis mittelschwer mit einer medianen Dauer von nicht mehr als 3 Tagen bei lokalen und systemischen Ereignissen nach der Impfung.
Zusammenfassung des Sicherheitsprofils nach der Booster-Dosis
Teilnehmer ab 18 Jahren
Die häufigsten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der
Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der
Injektionsstelle (73 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (61 %), Ermüdung (53 %),
Muskelschmerzen (52 %) und Kopfschmerzen (46 %), Unwohlsein (41 %) und Gelenkschmerzen
(26 %).
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Die häufigsten erwarteten Nebenwirkungen, die nach Erhalt einer Booster-Dosis Nuvaxovid nach der Grundimmunisierung mit zwei Dosen berichtet wurden, waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (66 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (65 %), Kopfschmerzen (63 %), Muskelschmerzen (60 %), Ermüdung (57 %), Unwohlsein (45 %) und Übelkeit/Erbrechen (23 %) mit einer medianen Dauer von 2 bis 3 Tagen nach der Impfung.
Nuvaxovid XFG (Omicron-angepasstes Nuvaxovid)
Die Sicherheit von Nuvaxovid XFG wurde aus den Sicherheitsdaten des Impfstoffs Nuvaxovid
(Original, Wuhan-Stamm) und den Sicherheitsdaten des angepassten Omicron-BA.5-Impfstoffs
abgeleitet.
Die häufigsten Nebenwirkungen nach der ersten oder zweiten monovalenten Omicron-BA.5-Auffrischdosis waren Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 50 %), Schmerzen an der Injektionsstelle (> 30 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie (> 20 %) und Unwohlsein (> 10 %).
Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen
Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Nuvaxovid, die aus klinischen Studien mit Teilnehmern im Alter von mindestens 12 Jahren und älter (n = 43 424) sowie aus der Pharmakovigilanz nach der Markteinführung gewonnen wurden, sind nachstehend tabellarisch aufgeführt.
Die in klinischen Studien beobachteten Nebenwirkungen sind hier gemäß folgenden
Häufigkeitskategorien aufgeführt:
Sehr häufig (≥ 1/10)
Häufig (≥ 1/100, < 1/10)
Gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100)
Selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000)
Sehr selten (< 1/10 000)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe erscheinen die Nebenwirkung nach abnehmendem Schweregrad.
Tabelle 1: Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Nuvaxovid und Erfahrungen nach der Zulassung bei Personen ab 12 Jahren
| Systemorgan- | Sehr häufig | Häufig | Gelegentlich | Selten | Nicht bekannt |
|---|---|---|---|---|---|
| klasse gemäß MedDRA Erkrankungen des Blutes und des Lymph-systems Erkrankungen des Immun-systems Erkrankungen des Nerven-systems Herz-erkrankungen Gefäßerkran-kungen Erkrankungen des Gastro-intestinaltrakts Erkrankungen der Haut und des Unter-hautgewebes Skelettmusku-latur-, Binde-gewebs- und Knochen-erkrankungen Allgemeine Erkrankungen und Beschwer-den am Verab-reichungsort | (≥ 1/10) Kopfschmerzen Übelkeit oder Erbrechen a Myalgie a Arthralgie a Druckem-pfindlichkeit an der Injek-tionsstelle a Schmerzen an der Injektions-stelle a Ermüdung a Unwohlsein a, b | (≥ 1/100, < 1/10) Rötung an der Injektions-stelle a, c Schwellung an der Injektions-stelle a Fieber e Schmerzen in einer Extremität | (≥ 1/1 000, < 1/100) Lymphadenopathie Hypertonie d Ausschlag Erythem Pruritus Urtikaria Jucken an der Injektionsstelle Schüttelfrost | (≥ 1/10.000 bis < 1/1.000) Wärme an der Injektions-stelle | (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Anaphylaxie Parästhesie Hypoästhesie Myokarditis Perikarditis |
a Eine höhere Häufigkeit dieser Ereignisse wurde nach der zweiten Dosis beobachtet.
b Dieser Begriff umfasste auch Ereignisse, die als grippeähnliche Erkrankung gemeldet wurden.
c Dieser Begriff umfasst sowohl Rötung an der Injektionsstelle als auch Erythem an der
Injektionsstelle (häufig).
d Hypertonie wurde in der klinischen Studie bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren nicht
berichtet.
e Fieber wurde bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren häufiger beobachtet als bei
Erwachsenen, es trat bei Jugendlichen nach der zweiten Dosis sehr häufig auf.
Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
Während der klinischen Studien wurde bei älteren Erwachsenen in den 3 Tagen nach der Impfung eine erhöhte Inzidenz von Hypertonie bei Impfung mit Nuvaxovid (n = 46, 1,0 %) gegenüber Placebo (n = 22, 0,6 %) beobachtet.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.
Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer anzugeben, falls verfügbar.
4.9 Überdosierung
Es wurde kein Fall von Überdosierung berichtet. Im Falle einer Überdosierung werden eine
Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche symptomatische Behandlung empfohlen.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Pharmakotherapeutische Gruppe: Impfstoffe, Protein-Untereinheit, ATC-Code: J07BN04.
Wirkmechanismus
Nuvaxovid XFG besteht aus gereinigtem rekombinantem Volllängen-Spike(S)-Protein von SARS-CoV-2 Omicron XFG, das in seiner Präfusionskonformation stabilisiert ist. Die Zugabe des Saponin-basierten Adjuvans Matrix-M unterstützt die Aktivierung der Zellen des angeborenen Immunsystems, was das Ausmaß der S-Protein-spezifischen Immunantwort erhöht. Die beiden Impfstoffkomponenten lösen B- und T-Zell-Immunantworten auf das S-Protein aus, einschließlich neutralisierender Antikörper, die zum Schutz gegen COVID-19 beitragen können.
Nuvaxovid XFG (Omicron-angepasstes Nuvaxovid) Die Wirksamkeit von Nuvaxovid XFG wird von den Wirksamkeitsdaten des Impfstoffs Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und Immunogenitätsdaten des an den Omicron-BA.5-Stamm angepassten Impfstoffs abgeleitet.
In der Studie 2019nCoV-311, Teil 2 erhielten insgesamt 694 Teilnehmer der Altersgruppe ab 18 Jahren, die auf Immunogenität untersucht wurden und die zuvor drei oder mehr Dosen des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer-BioNTech oder des COVID-19-Impfstoffs von Moderna erhalten hatten, eine der folgenden Booster-Dosen: Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm), monovalenter Impfstoff Nuvaxovid (Omicron BA.5) oder bivalenter Impfstoff Nuvaxovid (Original/Omicron BA.5). Die Booster-Dosen wurden im Median 11 bis 13 Monate nach der letzten Impfung verabreicht. Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperantwort 1 Monat nach der Booster-Dosis wurde durchgeführt. Die neutralisierenden Antikörperantworten sind in Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2: Neutralisationstiter (ID50) für Omicron BA.5 und Wuhan-Pseudovirus nach einem Booster mit dem monovalenten BA.5-Impfstoff Nuvaxovid, Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) und dem bivalenten Original/Omicron BA.5-Impfstoff Nuvaxovid – PP-Assay-Subset zur Bestimmung der Pseudovirus-Neutralisation; Studie 2019nCoV-311, Teil 2
| GMT | Zeitpunkt | Nuvaxovid monovalent, Omicron BA.5 N | GMT (95 %-KI) 1 | Teilnehmer Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) N | ≥ 18 Jahre GMT (95 %-KI) 1 | Nuvaxovid bivalent, Original/Omicron BA.5 N | GMT (95 %-KI) 1 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Neutralisationstiter (ID50) gegen das | Baseline 2 | 239 | 354,8 (288,9; 435,7) | 23 1 | 336,8 (269,2; 421,4) | 24 0 | 303,4 (246,6; 373,3) |
| Omicron BA.5-Subvariant-Pseudovirus | Tag 28 | 238 | 1 527,9 (1 275,8; 1 829,9) | 22 8 | 586,7 (480,9; 715,8) | 23 5 | 1 100,9 (914,0; 1 326,1) |
| Neutralisationstiter (ID50) gegen das | Baseline 2 | 239 | 1 380,2 (1 161,3; 1 640,3) | 23 1 | 1 276,4 (1 061,5; 1 534,9) | 23 0 | 1 222,1 (1 024,5, 1 457,9) |
| ursprüngliche (Wuhan) Pseudovirus an Tag 28 | Tag 28 | 238 | 2 221,3 (1 940,0; 2 543,3) | 22 8 | 2 361,1 (2 031,1; 2 744,7) | 23 5 | 2 330,9 (2 007,1; 2 707,0) |
Abkürzungen: GMT = mittlerer geometrischer Titer; ID50 = 50 % inhibitorische Konzentration; KI = Konfidenzintervall. 1 Das 95 %-KI für den GMT wurde anhand der t-Verteilung der log-transformierten Werte ermittelt und anschließend zu Präsentationszwecken in die ursprüngliche Skala zurücktransformiert.
2 Die Baseline definierte sich als letzte nicht fehlende Beurteilung vor der Booster-Impfung.
Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm)
Klinische Wirksamkeit
Grundimmunisierung
Die klinische Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität von Nuvaxovid wird in zwei placebokontrollierten Pivotalstudien der Phase III beurteilt, Studie 1 (2019nCoV-301) in Nordamerika und Studie 2 (2019nCoV-302) im Vereinigten Königreich sowie Studie 3, einer in Südafrika durchgeführten Studie der Phase IIa/b.
Studie 1 (2019nCoV-301) Studie 1 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie mit einer Hauptstudie in Erwachsenen mit Teilnehmern ab 18 Jahren in den Vereinigten Staaten und Mexiko, und einer pädiatrischen Studienerweiterung mit Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren in den Vereinigten Staaten.
Teilnehmer ab 18 Jahren Bei einer Aufnahme in die Hauptstudie in Erwachsenen wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und ≥ 65 Jahre) und diesen im Verhältnis 2 : 1 Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich abwehrgeschwächte mit einer Immunschwächekrankheit; Personen mit einer aktiven Krebserkrankung unter Chemotherapie;
Personen, die chronische immunsupprimierende Therapien oder Immunglobuline oder Blutprodukte innerhalb der letzten 90 Tage erhielten; schwangere oder stillende Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Personen mit klinisch stabilen ursächlichen Komorbiditäten wurden ebenso aufgenommen wie solche mit gut kontrollierter HIV-Infektion.
Die Aufnahme von Erwachsenen wurde im Februar 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach der Erfassung ausreichender Sicherheitsdaten für einen Antrag auf bedingte Zulassung wurden den ursprünglichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
Die Population für die primäre Wirksamkeitsanalyse (bezeichnet als das Per-Protocol-Efficacy [PP-EFF]-Analyseset) umfasste 24 784 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 16 898) oder Placebo (n = 7 886) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21, Median 21 Tage [IQR 21–23], Bereich 20–60) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und jener, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 47 Jahre (Bereich: 18 bis 95 Jahre); 88 % (n = 14 908) waren 18 bis 64 Jahre alt und 12 % (n = 1 990) waren mindestens 65 Jahre alt; 48 % waren weiblich; 94 % waren aus den Vereinigten Staaten und 6 % aus Mexiko; 76 % waren Weiße, 11 % waren Schwarze oder Afroamerikaner, 6 % waren Indianer (einschließlich Ureinwohner Nordamerikas) oder Ureinwohner Alaskas und 4 % waren Asiaten; 22 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung. 16 100 (95 %) Teilnehmer wiesen mindestens eine vorbestehende Komorbidität oder ein Lebensstilmerkmal auf, die/das mit einem erhöhten Risiko von schwerer COVID-19 assoziiert ist. Zu den Komorbiditäten gehörten: Adipositas (Body-Mass-Index [BMI] ≥ 30 kg/m2), chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung, chronische Nierenerkrankung und humanes Immunmangel-Virus (HIV). Andere Hochrisikomerkmale waren ein Alter ≥ 65 Jahre (mit oder ohne Komorbiditäten) oder ein Alter < 65 Jahre mit Komorbiditäten und/oder Lebens- oder Arbeitsbedingungen mit bekanntem häufigem Kontakt mit SARS-CoV-2 oder in dicht besiedelten Gebieten.
COVID-19-Fälle wurden mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) durch ein Zentrallabor bestätigt. Die Wirksamkeit des Impfstoffs ist in Tabelle 3 dargestellt.
Tabelle 3: Wirksamkeit des Impfstoffs gegen durch PCR nachgewiesene COVID-19 mit Beginn
| ab 7 Tage nach der zweiten Impfung | 1 – PP-EFF-Analyseset; Studie 2019nCoV-301 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Untergrupp e Primärer Wirksamkeitsendpunkt Alle Teilnehmer | Nuvaxovid Teil-nehmer N 16 880 | COVID -19-Fälle n (%) 2 18 (0,1) | Inzidenz-rate pro Jahr und 1 000 Personen 2 3,36 | Placebo Teil-nehmer N 7 814 | COVID -19-Fälle n (%) 3 72 (0,9) | Inzidenzrat e pro Jahr und 1 000 Personen 2 39,74 | Impfstoff-wirksam-keit in % (95 %-KI) 91,53 % (83,31; 95,70) 3, 4 |
1 VE beurteilt bei Teilnehmern ohne wesentliche Prüfplanabweichungen, die bei Baseline seronegativ (für SARS-CoV-2) waren und keine laborbestätigte aktuelle SARS-CoV-2-Infektion mit Symptombeginn bis zu 6 Tage nach der zweiten Dosis hatten und die den Studienimpfstoff nach vorgeschriebenem Dosierungsschema vollständig erhalten haben.
2 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
3 Basierend auf einem log-linearen Modell der Inzidenzrate der PCR-bestätigten COVID-19-Infektionen mittels Poisson-Regression mit Behandlungsgruppe und Altersstrata als feste Effekte und robuster Fehlervarianz, wobei VE = 100 × (1 – relatives Risiko) (Zou 2004).
4 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer Untergrenze des
Konfidenzintervalls (LBCI) > 30 % bei der geplanten primären konfirmatorischen Auswertung.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Auftretens von COVID-19 ab sieben Tage nach Dosis 2 lag bei 91,53 % (95 %-KI: 83,31; 95,70). Keine Fälle von schwerer COVID-19 wurden bei den 16 880 Teilnehmern, die Nuvaxovid erhielten, gemeldet im Vergleich zu 4 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 7 886 Placebo-Empfängern im PP-EFF-Analyseset.
Die Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ergaben vergleichbare Wirksamkeitspunktschätzungen für männliche und weibliche Teilnehmer, für ethnische Gruppen sowie für Teilnehmer mit Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko für schwere COVID-19 assoziiert sind. Es gab keine bedeutsamen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern, die ein erhöhtes Risiko für schwere COVID-19 Verläufe hatten, einschließlich solcher mit 1 oder mehr Komorbiditäten, die das Risiko für schwere COVID-19 Verläufe erhöhen (z. B. BMI ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankung und chronische Nierenerkrankung).
Die Wirksamkeitsergebnisse spiegeln die Erfassung während des Zeitraums wider, in dem Stämme, die als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung eingestuft wurden, überwiegend in den beiden Ländern (USA und Mexiko) zirkulierten, in denen die Studie durchgeführt wurde. Sequenzierungsdaten lagen für 70 der 90 Endpunktfälle vor (78 %). Von diesen wurden 54 von 70 (77 %) als besorgniserregende Varianten oder Varianten unter Überwachung identifiziert. Die am häufigsten identifizierten besorgniserregenden Varianten/Varianten unter Überwachung waren Alpha mit 52/90 Fällen (58 %), Beta (2/90; 2 %), Gamma (3/90; 3 %), Iota mit 9/90 Fällen (10 %) und Epsilon (19/90; 21 %).
Wirksamkeit bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit und Immunogenität von Nuvaxovid bei jugendlichen Teilnehmern im Alter von 12 bis 17 Jahren wurde in den Vereinigten Staaten im pädiatrischen Erweiterungsteil der multizentrischen, randomisierten, beobachterverblindeten, placebokontrollierten Phase-III-Studie 2019nCoV-301 untersucht. Insgesamt 1 769 Teilnehmer, die im Verhältnis 2 : 1 dem Erhalt von zwei Dosen Nuvaxovid (n = 1 199) oder Placebo (n = 570) mittels intramuskulärer Injektion im Abstand von 21 Tagen zugewiesen wurden, bildeten die Per-Protocol-Wirksamkeitspopulation. Teilnehmer mit einer bestätigten Infektion oder einer früheren Infektion durch SARS-CoV-2 zum Zeitpunkt der Randomisierung wurden nicht in die primäre Wirksamkeitsanalyse einbezogen.
Die Studienaufnahme von Jugendlichen wurde im Juni 2021 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der zweiten Dosis zur Beurteilung der Sicherheit, Wirksamkeit und Immunogenität gegen COVID-19 für bis zu 24 Monate nachbeobachtet. Nach 60 Tagen Sicherheitsnachbeobachtung wurden den ursprünglichen jugendlichen Placebo-Empfängern zwei Injektionen von Nuvaxovid im Abstand von 21 Tagen und den ursprünglichen Nuvaxovid-Empfängern zwei Injektionen von Placebo im Abstand von 21 Tagen angeboten („verblindetes Crossover“). Allen Teilnehmern wurde die Möglichkeit zu einer fortgesetzten Nachbeobachtung im Rahmen der Studie gegeben.
COVID-19 wurde definiert als erste Episode von PCR-bestätigter leichter, mittelschwerer oder schwerer COVID-19 Erkrankung mit mindestens einem oder mehreren der vordefinierten Symptome innerhalb der jeweiligen Schweregradkategorie. Leichte COVID-19 wurde definiert als Fieber, neu einsetzender Husten oder mindestens 2 oder mehr zusätzliche COVID-19-Symptome.
Es gab 19 Fälle von PCR-bestätigtem symptomatischem leichten COVID-19 (Nuvaxovid, n = 6 [0,5 %]; Placebo, n = 13 [2,3 %]), was zu einer Wirksamkeitspunktschätzung von 79,0 % (95 %-KI: 44,7 %, 92,0 %) führte.
Zum Zeitpunkt dieser Analyse war die besorgniserregende Virusvariante (variant of concern, VOC) Delta (einschließlich AY-Sublinien) in den USA die vorherrschende Variante. Alle Fälle, für die Sequenzierungsdaten verfügbar waren (11 Fälle), waren dieser Variante zuzuordnen.
Immunogenität bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Eine Analyse der neutralisierenden SARS-CoV-2-Antikörperreaktion 14 Tage nach Dosis 2 (Tag 35) wurde bei jugendlichen Teilnehmern durchgeführt, die zu Beginn der Studie seronegativ auf Anti-SARS-CoV-2-Nukleoprotein (NP) und PCR-negativ waren. Die neutralisierende Antikörperreaktion wurde mit jener bei seronegativen/PCR-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 25 Jahren in der Hauptstudie mit Erwachsenen verglichen, wie in Tabelle 4 dargestellt. Für die Nichtunterlegenheit mussten die folgenden drei Kriterien erfüllt sein: Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für das Verhältnis der mittleren geometrischen Titer (geometric mean titer, GMT) (GMT 12 bis 17 Jahre/GMT 18 bis 25 Jahre) > 0,67; Punktschätzung des GMT-Verhältnisses ≥ 0,82; und Untergrenze des zweiseitigen 95 %-KI für die Differenz der Serokonversionsraten (seroconversion rates, SCR) > –10 %. Diese Nichtunterlegenheitskriterien wurden erfüllt. GMT sind in Tabelle 4 dargestellt.
Tabelle 4: Bereinigtes Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer und Differenz der Serokonversionsrate der neutralisierenden Antikörpertiter (MN Assay) gegen das SARS-CoV-2-S-Wildtyp-Virus an Tag 35 und stratifiziert nach Altersgruppe (CMA PP-IMM-Analyseset)1
| Test | Zeitpunkt | Erweiterung (12 bis GMT 95 %-KI | Pädiatrische 17 Jahre) N = 390 2 | SCR% (95 %-KI 3) | Erwachsenen-Hauptstudie (18 bis GMT 95 %-KI | 25 Jahre) N = 416 2 | SCR% (95 %-KI 3) | 12 bis 17 Jahre im Vergleich zu 18 bis 25 Jahre GMR 95 %-KI 2 | Differenz in SCR% (95 %-KI 3) |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mikroneutralisation (1/Verdünnung) | Tag 35 (14 Tage nach Dosis 2) | 3 833,98 (3 402,66; 4 319,97) | 98,7 (97,1; 99,6) | 2 645,91 (2 400,52; 2 916,38) | 99,5 (98,2; 99,9) | 1,45 (1,24; 1,69) 3 | − 0,77 (− 2,50; 0,68) |
Abkürzungen: ANCOVA = Kovarianzanalyse; KI = Konfidenzintervall; GMR = GMT-Verhältnis, definiert als das Verhältnis von 2 GMT zum Vergleich zweier Alterskohorten; GMT = mittlerer geometrischer Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze; MN = Mikroneutralisation; N = Anzahl der Teilnehmer im testspezifischen PP-IMM-Analyseset in jedem Studienteil mit nicht fehlender Antwort für jeden Besuchstermin; PP-IMM = Per-Protocol-Immunogenität; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2.
1 Die Tabelle enthält nur Teilnehmer aus der Gruppe mit dem aktiven Impfstoff.
2 Zur Schätzung des GMR wurde eine ANCOVA mit der Alterskohorte als Haupteffekt und dem Ausgangswert der neutralisierenden Antikörper im MN-Test als Kovariate durchgeführt. Einzelne Ansprechwerte, die als unterhalb der LLOQ aufgezeichnet wurden, wurden auf halbe LLOQ gesetzt.
3 SCR ist definiert als der Prozentsatz der Teilnehmer mit einem ≥ 4-fachen Unterschied der Titer zwischen Tag 35 und Tag
0. Das 95 %-Konfidenzintervall für die SCR wurde mit der exakten Clopper-Pearson Methode berechnet.
Studie 2 (2019nCoV-302) Studie 2 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-III-Studie bei Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren im Vereinigten Königreich. Bei der Aufnahme wurden die Teilnehmer nach Alter stratifiziert (18 bis 64 Jahre und 65 bis 84 Jahre) und Nuvaxovid oder Placebo zugewiesen. Von der Studie ausgeschlossen waren erheblich immungeschwächte Personen mit einer Immunmangelkrankheit, Personen mit einer aktuellen Krebsdiagnose unter Krebstherapie, mit Autoimmunerkrankung, Personen, die eine chronische immunsupprimierende Therapie erhalten haben, oder Personen, die innerhalb der letzten 90 Tage Immunglobuline oder Blutprodukte erhalten haben, Personen mit Blutgerinnungsstörungen oder kontinuierlicher Anwendung von Antikoagulanzien, mit allergischen Reaktionen und/oder Anaphylaxie in der Vorgeschichte, schwangere Frauen und Personen mit einer laborbestätigten Diagnose von COVID-19 in der Vorgeschichte. Eingeschlossen wurden Teilnehmer mit klinisch stabiler Erkrankung, definiert als Erkrankung, die in den 4 Wochen vor der Aufnahme in die Studie keine wesentliche Änderung der Therapie und keinen Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Verschlechterung der Erkrankung erforderte. Teilnehmer mit einer bekannten stabilen Infektion mit HIV, Hepatitis-C-Virus (HCV) oder Hepatitis-B-Virus (HBV) waren nicht von der Aufnahme ausgeschlossen.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen. Die Teilnehmer wurden nach der ersten
Impfserie zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit gegen COVID-19 für bis zu 12 Monate
nachbeobachtet.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 13 971 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 6 979) oder Placebo (n = 6 992) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis im Median an Tag 21, [IQR 21–23], Bereich 16–45) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen (Tabelle 5).
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 56,0 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 72 % (n = 5 039) waren 18 bis 64 Jahre alt und 28 % (n = 1 940) waren im Alter von 65 bis 84; 49 % waren weiblich; 95 % waren Weiße, 3 % waren Asiaten, < 1 % gemischter ethnischer Abstammung, < 1 % waren Schwarze oder Afroamerikaner und < 1 % hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung; und 45 % hatten mindestens eine Komorbidität.
Die Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid zur Vorbeugung des Ausbruchs von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 betrug 87,2 % (95 %-KI: 78,1; 92,5). Im PP-EFF-Analyseset wurden bei den 6 979 Nuvaxovid-Teilnehmern keine Fälle von schwerer COVID-19 gemeldet im Vergleich zu 6 Fällen von schwerer COVID-19 bei den 6 992 Placebo-Empfängern.
Tabelle 5: Analyse der Wirksamkeit des Impfstoffs bei PCR-bestätigter COVID-19 mit Beginn mindestens 7 Tage nach der zweiten Impfung – (PP-EFF-Population): Studie 2 (2019nCoV-302)
| Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) Teil- | COVID- | Inzidenz-rate pro | Placebo Teil- | COVID- | Inzidenzrat e pro Jahr | Impfstoff-wirksamkei | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Unter- | nehmer | 19-Fälle | Jahr und | nehmer | 19-Fälle | und 1 000 | t in % |
| gruppe Primärer Wirksamkeitsendpunkt Alle Teilneh mer Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts Alter 18 bis 64 Jahre Alter 65 | N 6 979 5 039 | n (%) 15 (0,2) 13 (0,3) | 1 000 Personen 1 9,47 18,86 | N 6 992 5 042 | n (%) 116 (1,7) 73,88 108 (2,1) 158,12 | Personen 1 | (95 %-KI) 87,2 % (78,1; 92,5) 2, 3 88,1 % (78,8; 93,3) 2 75,0 % 4 |
| bis 84 Jahre | 1 940 | 2 (0,1) 2 | 7,08 | 1 950 | 8 (0,4) 2 | 28,33 | (− 25,3; 97,4) 4 |
1 Mittlere Erkrankungsinzidenzrate pro Jahr und 1 000 Personen.
2 Basierend auf einem log-linearen Modell des Auftretens mittels modifizierter Poisson-Regression mit logarithmischer Verknüpfungsfunktion, Behandlungsgruppe und Strata (Altersgruppe und gepoolte Region) als feste Effekte und robuster Fehlervarianz [Zou 2004].
3 Erfüllte das Erfolgskriterium des primären Wirksamkeitsendpunkts mit einer LBCI > 30 %, die Wirksamkeit wurde in der Zwischenanalyse bestätigt.
4 Basierend auf dem Clopper-Pearson-Modell (aufgrund der geringen Anzahl von Ereignissen), 95 %-KI berechnet anhand der exakten Binomialmethode nach Clopper-Pearson, bereinigt um die gesamte Überwachungszeit.
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.1.7 (Alpha) im Vereinigten Königreich zirkulierte. Identifizierung der Alpha-Variante basierte auf dem S-Gen-Dropout in der PCR-Diagnostik. Daten lagen für 118 der 131 Endpunktfälle vor (90 %). Von diesen wurden 80 von 118 (68 %) als Alpha-Variante, die anderen als Nicht-Alpha-Variante klassifiziert.
Substudie zur Verabreichung eines zugelassenen saisonalen Grippeimpfstoffs Insgesamt 429 Teilnehmer wurden gleichzeitig mit inaktivierten saisonalen Grippeimpfstoffen geimpft; 217 Teilnehmer der Substudie erhielten Nuvaxovid und 212 Placebo. Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im Per-Protocol-Immunogenitäts-(PP-IMM-)Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid (n = 190) erhielten, lag das mediane Alter bei 40 Jahren (Bereich: 22 bis 70 Jahre);
94 % (n = 178) waren 18 bis 64 Jahre alt und 6 % (n = 12) waren im Alter von 65 bis 84; 43 % waren weiblich; 86 % waren Weiße, 14 % waren gemischter ethnischer Abstammung oder gehörten ethnischen Minderheiten an; und 27 % hatten mindestens eine Komorbidität. Die gleichzeitige Verabreichung führte zu keiner Veränderung der Immunantwort für den Grippeimpfstoff, gemessen im Hämagglutinationshemmtest (HHT). Es wurde eine 30%ige Verringerung der Antikörperantworten auf Nuvaxovid festgestellt, bewertet mittels Anti-Spike-IgG-Assay, mit vergleichbaren Serokonversionsraten wie bei Teilnehmern ohne gleichzeitige Grippeimpfung, siehe Abschnitt 4.5 und Abschnitt 4.8.
Studie 3 (2019nCoV-501) Studie 3 war eine multizentrische, randomisierte, beobachterverblindete, placebokontrollierte Phase-IIa/b-Studie bei HIV-negativen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und Menschen, die mit HIV leben (PLWH [people living with HIV]), im Alter von 18 bis 64 Jahren in Südafrika. PLWH waren medizinisch stabil (frei von opportunistischen Infektionen), erhielten eine hochaktive und stabile antiretrovirale Therapie und hatten eine HIV-1-Viruslast von < 1.000 Kopien/ml.
Die Aufnahme wurde im November 2020 abgeschlossen.
Das primäre Wirksamkeitsanalyse-Set (PP-EFF) umfasste 2 769 Teilnehmer, die entweder Nuvaxovid (n = 1 413) oder Placebo (n = 1 356) bekamen, zwei Dosen (1. Dosis an Tag 0; 2. Dosis an Tag 21) erhielten, keine ausschließende Prüfplanabweichung und keine Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion bis 7 Tage nach der zweiten Dosis aufwiesen.
Die demografischen und Baseline-Merkmale der Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, und der Teilnehmer, die Placebo erhielten, waren ausgewogen. Im PP-EFF-Analyseset für Teilnehmer, die Nuvaxovid erhielten, betrug das mediane Alter 28 Jahre (Bereich: 18 bis 84 Jahre); 39 % waren weiblich; 94 % waren Schwarze/Afroamerikaner, 5 % waren Weiße, 3 % waren gemischter ethnischer Abstammung, < 1 % waren Asiaten, 2 % waren hispanischer oder lateinamerikanischer Abstammung; und 5,4 % waren HIV-positiv.
Insgesamt 168 symptomatische leichte, mittelschwere oder schwere COVID-19-Fälle unter allen erwachsenen Teilnehmern, seronegativ (auf SARS-CoV-2) bei Baseline, flossen in die vollständige Analyse (PP-EFF-Analyseset) für den primären Wirksamkeitsendpunkt ein, wobei 57 (4,0 %) Fälle auf Nuvaxovid und 111 (8,2 %) Fälle auf Placebo entfielen. Daraus ergibt sich eine Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid von 50,7 % (95 %-KI: 32,8; 63,9).
Die Ergebnisse spiegeln den Zeitraum wider, in dem die Variante B.1.351 (Beta) in Südafrika
zirkulierte.
Booster-Dosis
Immunogenität bei Teilnehmern ab 18 Jahren – nach der Booster-Dosis Studie 2019nCoV-101, Teil 2 Die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis Nuvaxovid wurde in einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten klinischen Studie der Phase II (Studie 2019nCoV-101, Teil 2) an gesunden Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 254 Teilnehmer (vollständiges Analyseset) zwei Dosen Nuvaxovid (0,5 ml, 5 Mikrogramm im Abstand von 3 Wochen) als Grundimmunisierung. Eine Untergruppe von 104 Teilnehmern erhielt eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach Verabreichung der 2. Dosis der Grundimmunisierung. Eine einzelne Booster-Dosis Nuvaxovid rief einen etwa 84,8-fachen Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 68,3 vor dem Booster (Tag 189) auf einen GMT von 5 834,3 nach dem Booster (Tag 217) sowie eine etwa 6,8-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 855,2 (14 Tage nach Dosis 2) hervor.
Studie 2019nCoV-501 In Studie 3, einer randomisierten, placebokontrollierten, beobachterverblindeten Studie der Phase IIa/b wurde die Sicherheit und Immunogenität einer Booster-Dosis an gesunden HIV-negativen erwachsenen Teilnehmern im Alter von 18 bis 84 Jahren und medizinisch stabilen PLWH im Alter von 18 bis 64 Jahren geprüft, die zu Studienbeginn seronegativ auf SARS-CoV-2 waren. Insgesamt erhielten 1 169 Teilnehmer (PP-IMM-Analyseset) eine Booster-Dosis Nuvaxovid etwa 6 Monate nach der Grundimmunisierung mit Nuvaxovid (Tag 201). Es wurde ein etwa 52,2-facher Anstieg der neutralisierenden Antikörper von einem GMT von 69 vor dem Booster (Tag 201) auf einen GMT von 3 603 nach dem Booster (Tag 236) sowie eine etwa 5,2-fache Erhöhung gegenüber dem Spitzen-GMT von 690 (14 Tage nach Dosis 2) beobachtet.
Sicherheit und Immunogenität von COVID-19-Impfstoffen, die als Booster-Dosen nach einer
Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff verabreicht wurden,
wurden in einer unabhängigen Studie im Vereinigten Königreich untersucht.
Die unabhängige, multizentrische, randomisierte, kontrollierte, von Prüfärzten initiierte Studie der Phase II (CoV-BOOST, EudraCT 2021-002175-19) untersuchte die Immunogenität eines Boosters bei Erwachsenen ab einem Alter von 30 Jahren, die bisher keine vom Labor bestätigte SARS-CoV-2-Infektion hatten. Nuvaxovid wurde frühestens 70 Tage nach einer Grundimmunisierung mit ChAdOx1 nCov-19 (Oxford–AstraZeneca) oder frühestens 84 Tage nach einer Grundimmunisierung mit BNT162b2 (Pfizer–BioNTech) verabreicht. Die mit einem Wildtyp-Assay gemessenen Titer der neutralisierenden Antikörper wurden 28 Tage nach Verabreichung der Booster-Dosis bestimmt.
Innerhalb der Gruppe, die Nuvaxovid bekam, hatten 115 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen ChAdOx1 nCov-19 und 114 Teilnehmer eine Grundimmunisierung mit zwei Dosen BNT162b2 erhalten, bevor sie eine einzelne Booster-Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid erhielten. Nuvaxovid (Original, Wuhan-Stamm) zeigte eine Auffrischungswirkung, die unabhängig von dem Impfstoff war, der für die Grundimmunisierung benutzt wurde.
Booster-Dosis bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren Die Wirksamkeit der Booster-Dosis Nuvaxovid bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren wird aus Daten abgeleitet, die für die Booster-Dosis des Impfstoffs bei Erwachsenen in den Studien 2019nCoV-101 und 2019nCoV-501 erfasst wurden, da Nuvaxovid bei Jugendlichen nachweislich eine vergleichbare Immunantwort und Wirksamkeit nach der Grundimmunisierung wie bei Erwachsenen auslöst und auch die Fähigkeit zur Verstärkung der durch den Impfstoff hervorgerufenen Immunantwort bei Erwachsenen nachgewiesen wurde.
Ältere Patienten
Nuvaxovid wurde bei Personen im Alter von mindestens 18 Jahren untersucht. Die Wirksamkeit von Nuvaxovid war bei älteren (≥ 65 Jahre) und jüngeren Personen (18 bis 64 Jahre) für die Grundimmunisierung gleich.
Kinder und Jugendliche
Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Nuvaxovid eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen zur Prävention von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bez. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Nicht zutreffend.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, lokaler Toleranz
sowie Reproduktions- und Entwicklungstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen
Gefahren für den Menschen erkennen.
Genotoxizität und Karzinogenität
In-vitro-Studien zur Genotoxizität wurden mit dem Matrix-M-Adjuvans durchgeführt. Das Adjuvans erwies sich als nicht genotoxisch. Untersuchungen zur Karzinogenität wurden nicht durchgeführt. Eine Karzinogenität ist nicht zu erwarten.
Reproduktionstoxizität
Eine Studie zur Entwicklungs- und Reproduktionstoxizität wurde an weiblichen Ratten durchgeführt, denen vier intramuskuläre Dosen (zwei vor der Paarung, zwei während der Trächtigkeit) von 5 Mikrogramm SARS-CoV-2-rS-Protein (etwa 200-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 5 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) mit 10 Mikrogramm Matrix-M-Adjuvans (etwa 40-facher Überschuss im Vergleich zur menschlichen Dosis von 50 Mikrogramm auf Basis des Gewichts) verabreicht wurden. Es wurden keine impfstoffbezogenen unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität, Schwangerschaft/Stillzeit oder die Entwicklung des Embryos/Fötus und der Nachkommen bis zum postnatalen Tag 21 beobachtet.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O
Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O
Natriumchlorid
Polysorbat 80
Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
Wasser für Injektionszwecke
Adjuvans (Matrix-M)
Cholesterol
Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
Kaliumdihydrogenphosphat
Kaliumchlorid
Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O
Natriumchlorid
Wasser für Injektionszwecke
Für Adjuvans: siehe auch Abschnitt 2.
6.2 Inkompatibilitäten
Dieses Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt oder verdünnt werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
9 Monate bei 2 °C bis 8 °C, vor Licht geschützt.
Die Fertigspritze ist nach der Verabreichung zu entsorgen, siehe Abschnitt 6.6.
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Im Kühlschrank lagern (2 °C–8 °C).
Nicht einfrieren.
Fertigspritzen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Fertigspritze
0,5 ml Dispersion in einer Fertigspritze (Glasart 1) mit einem Stempelstopfen und einer Spitzenkappe ohne Nadel oder als Kombipackung mit separater Nadel.
Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis zu 0,5 ml.
Packungsgröße:
10 Fertigspritzen
1 Fertigspritze
1 Fertigspritze mit separater Nadel
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Die Fertigspritze soll bei 2 °C bis 8 °C im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Fertigspritze unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Jede Fertigspritze ist nur für den Einmalgebrauch bestimmt.
Prüfung der Fertigspritze
- Die Fertigspritze nicht schütteln.
- Jede Fertigspritze enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion, die frei von sichtbaren Partikeln ist.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Fertigspritze vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
- Die Fertigspritze nicht verwenden, wenn die Spitzenkappe entfernt worden ist oder fehlt.
- Die Fertigspritze nicht verwenden, wenn sie undicht ist oder sichtbare Risse darauf vorhanden sind.
Verabreichung der Fertigspritze
- Fertigspritze ohne Nadel
- In den Schachteln mit den Fertigspritzen sind keine Nadeln enthalten.
- Eine sterile Nadel geeigneter Größe für die intramuskuläre Injektion verwenden (Nadeln der Größe 21 Gauge oder dünner).
- Fertigspritze mit separater Nadel
- Verwenden Sie die in der Packung enthaltene Nadel.
- Die Spitzenkappe der Fertigspritze senkrecht nach oben richten und durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn entfernen. Die Spitzenkappe langsam und gleichmäßig entfernen. Beim Drehen möglichst nicht an der Spitzenkappe ziehen.
- Die Nadel aufsetzen, indem sie im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis sie fest auf der Spritze sitzt.
- Die Kappe erst unmittelbar vor der Verabreichung von der Nadel entfernen.
- Die gesamte Dosis intramuskulär verabreichen, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms.
Verwerfen
- Die Fertigspritze nach der Verabreichung entsorgen.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen
7. INHABER DER ZULASSUNG
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
8. ZULASSUNGSNUMMER(N)
| EU/1/21/1618/014 | 10 Fertigspritzen (1 Dosis je Spritze) |
| EU/1/21/1618/015 | 1 Fertigspritze (1 Dosis je Spritze) |
| EU/1/21/1618/016 | 1 Fertigspritze + 1 Nadel (1 Dosis je Spritze) |
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER
ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 20. Dezember 2021
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 04. Juli 2023
10. STAND DER INFORMATION
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
ANHANG II
| A. | HERSTELLER DES WIRKSTOFFS BIOLOGISCHEN URSPRUNGS UND HERSTELLER, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST |
|---|---|
| B. | BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE ABGABE UND DEN GEBRAUCH |
| C. | SONSTIGE BEDINGUNGEN UND AUFLAGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS INVERKEHRBRINGEN |
| D. | BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE SICHERE UND WIRKSAME ANWENDUNG DES ARZNEIMITTELS |
A. HERSTELLER DES WIRKSTOFFS BIOLOGISCHEN URSPRUNGS UND HERSTELLER, DER FÜR DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST
Name und Anschrift der Hersteller des Wirkstoffs biologischen Ursprungs
Serum Institute of India Pvt. Ltd.
S. No. 105-110, Manjari BK, Tal -Haveli, Pune-412307, Maharashtra, Indien
Name und Anschrift des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist
Novavax CZ a.s.
Líbalova 2348/1, Chodov, 149 00 Praha 4, Tschechien
| B. | BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE ABGABE UND DEN GEBRAUCH |
|---|---|
| Arzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt. | |
| • | Amtliche Chargenfreigabe |
Gemäß Artikel 114 der Richtlinie 2001/83/EG, wird die amtliche Chargenfreigabe von einem amtlichen Arzneimittelkontrolllabor oder einem zu diesem Zweck benannten Labor vorgenommen.
C. SONSTIGE BEDINGUNGEN UND AUFLAGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS INVERKEHRBRINGEN
- Regelmäßig aktualisierte Unbedenklichkeitsberichte [Periodic Safety Update Reports
(PSURs)]
Die Anforderungen an die Einreichung von PSURs für dieses Arzneimittel sind in der nach
Artikel 107 c Absatz 7 der Richtlinie 2001/83/EG vorgesehenen und im europäischen
Internetportal für Arzneimittel veröffentlichten Liste der in der Union festgelegten Stichtage
(EURD-Liste) – und allen künftigen Aktualisierungen – festgelegt.
D. BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE SICHERE UND WIRKSAME ANWENDUNG DES ARZNEIMITTELS
- Risikomanagement-Plan (RMP)
Der Inhaber der Genehmigung für das Inverkehrbringen (MAH) führt die notwendigen, im
vereinbarten RMP beschriebenen und in Modul 1.8.2 der Zulassung dargelegten
Pharmakovigilanzaktivitäten und Maßnahmen sowie alle künftigen vereinbarten
Aktualisierungen des RMP durch.
Ein aktualisierter RMP ist einzureichen:
- nach Aufforderung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur;
- jedes Mal, wenn das Risikomanagement-System geändert wird, insbesondere infolge neuer eingegangener Informationen, die zu einer wesentlichen Änderung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses führen können, oder infolge des Erreichens eines wichtigen Meilensteins (in Bezug auf Pharmakovigilanz oder Risikominimierung).
ANHANG III
ETIKETTIERUNG UND PACKUNGSBEILAGE A. ETIKETTIERUNG ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG
ETIKETT FÜR DEN UMKARTON - 2 DURCHSTECHFLASCHEN;
10 DURCHSTECHFLASCHEN / 10 Dosen
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. WIRKSTOFF(E)
Eine Dosis enthält 5 Mikrogramm rekombinantes Spike-Protein von SARS-CoV-2, adjuvantiert mit Matrix-M
3. SONSTIGE BESTANDTEILE
Adjuvans Matrix-M: Fraktion-A und Fraktion-C von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt
Sonstige Bestandteile: Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Cholesterin, Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol), Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliumchlorid und Wasser für Injektionszwecke. Siehe Packungsbeilage.
4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT
Injektionsdispersion
10 Mehrdosen-Durchstechflaschen
2 Mehrdosen-Durchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 10 Dosen zu je 0,5 ml
5 ml
5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Intramuskuläre Anwendung
Packungsbeilage beachten.
Für weitere Informationen, Code scannen oder die folgende Seite besuchen.
https://nuvaxovid.info.sanofi
6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH
AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8. VERFALLDATUM
verw. bis
9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG
Im Kühlschrank lagern.
Nicht einfrieren.
Nach dem ersten Anbruch bei 2 ºC bis 8 ºC lagern, innerhalb von 12 Stunden aufbrauchen
beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C).
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich
12. ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/1/21/1618/001
EU/1/21/1618/003
13. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
14. VERKAUFSABGRENZUNG
15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT
Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.
17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE
2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.
18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES
FORMAT
PC
SN
NN
MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN
ETIKETT DER DURCHSTECHFLASCHE - MEHRDOSEN-DURCHSTECHFLASCHE (10 DOSEN)
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG
Nuvaxovid Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG
i.m.
3. VERFALLDATUM
EXP
4. CHARGENBEZEICHNUNG
Lot
5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN
10 Dosen zu je 0,5 ml
5 ml
6. WEITERE ANGABEN
Datum:
Uhrzeit:
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG
ETIKETT FÜR DEN UMKARTON - 2 DURCHSTECHFLASCHEN;
10 DURCHSTECHFLASCHEN / 5 Dosen
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. WIRKSTOFF
Eine Dosis enthält 5 Mikrogramm rekombinantes Spike-Protein von SARS-CoV-2, adjuvantiert mit Matrix-M
3. SONSTIGE BESTANDTEILE
Adjuvans Matrix-M: Fraktion-A und Fraktion-C von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt
Sonstige Bestandteile: Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Cholesterin, Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol), Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliumchlorid und Wasser für Injektionszwecke. Siehe Packungsbeilage.
4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT
Injektionsdispersion
10 Mehrdosen-Durchstechflaschen
2 Mehrdosen-Durchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 5 Dosen zu je 0,5 ml
2,5 ml
5. HINWEISE ZUR UND ART DER ANWENDUNG
Intramuskuläre Anwendung
Packungsbeilage beachten.
Für weitere Informationen, Code scannen oder die folgende Seite besuchen.
https://nuvaxovid.info.sanofi
6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH
AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8. VERFALLDATUM
verw. bis
9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG
Im Kühlschrank lagern.
Nicht einfrieren.
Nach dem ersten Anbruch bei 2 ºC bis 8 ºC lagern, innerhalb von 12 Stunden aufbrauchen
beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C).
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich
12. ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/1/21/1618/002
EU/1/21/1618/004
13. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
14. VERKAUFSABGRENZUNG
15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT
Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.
17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE
2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.
18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES
FORMAT
PC
SN
NN
MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN
ETIKETT DER DURCHSTECHFLASCHE - MEHRDOSEN-DURCHSTECHFLASCHE (5 DOSEN)
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG
Nuvaxovid Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG
i.m.
3. VERFALLDATUM
EXP
4. CHARGENBEZEICHNUNG
Lot
5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN
5 Dosen zu je 0,5 ml
2,5 ml
6. WEITERE ANGABEN
Datum:
Uhrzeit:
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG
ETIKETT FÜR DEN UMKARTON - 2 DURCHSTECHFLASCHEN;
10 DURCHSTECHFLASCHEN / 5 Dosen
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid XBB.1.5 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. WIRKSTOFF(E)
Eine Dosis enthält 5 Mikrogramm rekombinantes Spike-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron
XBB.1.5), adjuvantiert mit Matrix-M
3. SONSTIGE BESTANDTEILE
Adjuvans Matrix-M: Fraktion-A und Fraktion-C von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt
Sonstige Bestandteile: Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Cholesterin, Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol), Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliumchlorid und Wasser für Injektionszwecke. Siehe Packungsbeilage.
4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT
Injektionsdispersion
10 Mehrdosen-Durchstechflaschen
2 Mehrdosen-Durchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 5 Dosen zu je 0,5 ml
2,5 ml
5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Intramuskuläre Anwendung
Packungsbeilage beachten.
Für weitere Informationen, Code scannen oder die folgende Seite besuchen.
https://nuvaxovid.info.sanofi
6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH
AUFZUBEWAHREN IST
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8. VERFALLDATUM
verw. bis
9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG
Im Kühlschrank lagern.
Nicht einfrieren.
Nach dem ersten Anbruch bei 2 ºC bis 8 ºC lagern, innerhalb von 12 Stunden aufbrauchen
beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C).
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich
12. ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/1/21/1618/006
EU/1/21/1618/008
13. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
14. VERKAUFSABGRENZUNG
15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT
Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.
17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE
2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.
18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES
FORMAT
PC
SN
NN
MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN
ETIKETT DER DURCHSTECHFLASCHE - MEHRDOSEN-DURCHSTECHFLASCHE (5 DOSEN)
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG
Nuvaxovid XBB.1.5 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG
i.m.
3. VERFALLDATUM
EXP
4. CHARGENBEZEICHNUNG
Lot
5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN
5 Dosen zu je 0,5 ml
2,5 ml
6. WEITERE ANGABEN
Datum:
Uhrzeit:
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG
ETIKETT FÜR DEN UMKARTON – 1 DURCHSTECHFLASCHE;
10 DURCHSTECHFLASCHEN / 1 Dosis
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid XBB.1.5 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. WIRKSTOFF(E)
Eine Dosis enthält 5 Mikrogramm rekombinantes Spike-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron
XBB.1.5), adjuvantiert mit Matrix M
3. SONSTIGE BESTANDTEILE
Adjuvans Matrix-M: Fraktion-A und Fraktion-C von Quillaja saponaria-Molina-Extrakt
Sonstige Bestandteile: Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Cholesterin, Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol), Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliumchlorid und Wasser für Injektionszwecke. Siehe Packungsbeilage.
4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT
Injektionsdispersion
10 Einzeldosis-Durchstechflaschen
Einzeldosis-Durchstechflasche
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,5 ml
0,5 ml
5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Intramuskuläre Anwendung
Vor der Anwendung Packungsbeilage beachten.
Für weitere Informationen, Code scannen oder die folgende Seite besuchen:
https://nuvaxovid.info.sanofi
6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL AUSSER SICHT- UND REICHWEITE
VON KINDERN AUFBEWAHRT WERDEN MUSS
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8. VERFALLDATUM
verw. bis
9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG
Im Kühlschrank lagern.
Nicht einfrieren.
Nach der Entnahme und Verabreichung einer Dosis ist die Durchstechflasche samt der darin
enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich
12. ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/1/21/1618/005
EU/1/21/1618/010
13. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
14. VERKAUFSABGRENZUNG
15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT
Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.
17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE
2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal
18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES
FORMAT
PC
SN
NN
MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN
ETIKETT DER DURCHSTECHFLASCHE - EINZELDOSIS-DURCHSTECHFLASCHE
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG
Nuvaxovid XBB.1.5 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG
i.m.
3. VERFALLDATUM
verw. bis
4. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN
1 Dosis zu 0,5 ml
0,5 ml
6. SONSTIGES
Hier öffnen
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG
ETIKETT FÜR DEN UMKARTON – 1 DURCHSTECHFLASCHE;
10 DURCHSTECHFLASCHEN / 1 Dosis
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid JN.1 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. WIRKSTOFF(E)
Eine Dosis enthält 5 Mikrogramm rekombinantes Spike-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1), adjuvantiert mit Matrix M
3. SONSTIGE BESTANDTEILE
Adjuvans Matrix-M: Fraktion-A und Fraktion-C von Quillaja saponaria-Molina-Extrakt
Sonstige Bestandteile: Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Cholesterin, Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol), Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliumchlorid und Wasser für Injektionszwecke. Siehe Packungsbeilage.
4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT
Injektionsdispersion
10 Einzeldosis-Durchstechflaschen
Einzeldosis-Durchstechflasche
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,5 ml
0,5 ml
5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Intramuskuläre Anwendung
Vor der Anwendung Packungsbeilage beachten.
Für weitere Informationen, Code scannen oder die folgende Seite besuchen:
https://nuvaxovid.info.sanofi
6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL AUSSER SICHT- UND REICHWEITE
VON KINDERN AUFBEWAHRT WERDEN MUSS
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8. VERFALLDATUM
verw. bis
9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG
Im Kühlschrank lagern.
Nicht einfrieren.
Nach der Entnahme und Verabreichung einer Dosis ist die Durchstechflasche samt der darin
enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich
12. ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/1/21/1618/007
EU/1/21/1618/009
13. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
14. VERKAUFSABGRENZUNG
15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT
Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.
17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE
2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal
18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES
FORMAT
PC
SN
NN
MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN
ETIKETT DER DURCHSTECHFLASCHE - EINZELDOSIS-DURCHSTECHFLASCHE
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG
Nuvaxovid JN.1 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG
i.m.
3. VERFALLDATUM
verw. bis
4. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN
1 Dosis zu 0,5 ml
0,5 ml
6. SONSTIGES
Hier öffnen
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG
ETIKETT FÜR DEN UMKARTON – 1 FERTIGSPRITZE; 10 FERTIGSPRITZEN / 1 Dosis
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid JN.1 Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. WIRKSTOFF(E)
Eine Dosis enthält 5 Mikrogramm rekombinantes Spike-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1), adjuvantiert mit Matrix M
3. SONSTIGE BESTANDTEILE
Adjuvans Matrix-M: Fraktion-A und Fraktion-C von Quillaja saponaria-Molina-Extrakt
Sonstige Bestandteile: Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Cholesterin, Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol), Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliumchlorid und Wasser für Injektionszwecke. Siehe Packungsbeilage.
4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT
Injektionsdispersion
10 Fertigspritzen
1 Fertigspritze
1 Fertigspritze mit Nadel
Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,5 ml
0,5 ml
5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Intramuskuläre Anwendung
Vor der Anwendung Packungsbeilage beachten.
Für weitere Informationen, Code scannen oder die folgende Seite besuchen:
https://nuvaxovid.info.sanofi
6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL AUSSER SICHT- UND REICHWEITE
VON KINDERN AUFBEWAHRT WERDEN MUSS
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8. VERFALLDATUM
verw. bis
9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG
Im Kühlschrank lagern.
Nicht einfrieren.
Die Fertigspritze nach der Verabreichung entsorgen.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich
12. ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/1/21/1618/011
EU/1/21/1618/012
EU/1/21/1618/013
13. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
14. VERKAUFSABGRENZUNG
15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT
Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.
17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE
2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal
18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES
FORMAT
PC
SN
NN
MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN
ETIKETT - FERTIGSPRITZE
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG
Nuvaxovid JN.1 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG
i.m.
3. VERFALLDATUM
verw. bis
4. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN
1 Dosis zu 0,5 ml
0,5 ml
6. SONSTIGES
Hier öffnen
ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG
ETIKETT FÜR DEN UMKARTON – 1 FERTIGSPRITZE; 10 FERTIGSPRITZEN / 1 Dosis
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Nuvaxovid XFG Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. WIRKSTOFF(E)
Eine Dosis enthält 5 Mikrogramm rekombinantes Spike-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron XFG), adjuvantiert mit Matrix M
3. SONSTIGE BESTANDTEILE
Adjuvans Matrix-M: Fraktion-A und Fraktion-C von Quillaja saponaria-Molina-Extrakt
Sonstige Bestandteile: Dinatriumhydrogenphosphat 7 H2O, Natriumdihydrogenphosphat 1 H2O, Dinatriumhydrogenphosphat 2 H2O, Natriumchlorid, Polysorbat 80, Cholesterin, Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol), Kaliumdihydrogenphosphat, Kaliumchlorid und Wasser für Injektionszwecke. Siehe Packungsbeilage.
4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT
Injektionsdispersion
10 Fertigspritzen
1 Fertigspritze
1 Fertigspritze mit Nadel
Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,5 ml
0,5 ml
5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG
Intramuskuläre Anwendung
Vor der Anwendung Packungsbeilage beachten.
Für weitere Informationen, Code scannen oder die folgende Seite besuchen:
https://nuvaxovid.info.sanofi
6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL AUSSER SICHT- UND REICHWEITE
VON KINDERN AUFBEWAHRT WERDEN MUSS
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH
8. VERFALLDATUM
verw. bis
9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG
Im Kühlschrank lagern.
Nicht einfrieren.
Die Fertigspritze nach der Verabreichung entsorgen.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE
BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN
11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich
12. ZULASSUNGSNUMMER(N)
EU/1/21/1618/014
EU/1/21/1618/015
EU/1/21/1618/016
13. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
14. VERKAUFSABGRENZUNG
15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH
16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT
Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.
17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE
2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal
18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES
FORMAT
PC
SN
NN
MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN
ETIKETT - FERTIGSPRITZE
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG
Nuvaxovid XFG Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG
i.m.
3. VERFALLDATUM
verw. bis
4. CHARGENBEZEICHNUNG
Ch.-B.
5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN
1 Dosis zu 0,5 ml
0,5 ml
6. SONSTIGES
Hier öffnen
B. PACKUNGSBEILAGE Gebrauchsinformation: Information für Anwender
Nuvaxovid Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie geimpft werden, denn sie
enthält wichtige Informationen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Nuvaxovid und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid beachten?
3. Wie wird Nuvaxovid verabreicht?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Nuvaxovid aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Nuvaxovid und wofür wird es angewendet?
Nuvaxovid ist ein Impfstoff, der zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 ausgelöst,
angewendet wird.
Nuvaxovid wird an Personen im Alter von mindestens 12 Jahren verabreicht.
Der Impfstoff veranlasst das Immunsystem (das natürliche Abwehrsystem des Körpers), Antikörper und spezialisierte weiße Blutkörperchen zu produzieren, die das Virus bekämpfen, um so vor COVID-19 zu schützen. Keiner der Bestandteile dieses Impfstoffs kann COVID-19 verursachen.
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid beachten?
Nuvaxovid darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie
Nuvaxovid erhalten, wenn:
- Sie jemals eine schwere oder lebensbedrohliche allergische Reaktion nach Erhalt einer anderen Impfstoffinjektion oder nach dem Erhalt von Nuvaxovid in der Vergangenheit hatten,
- Sie nach einer Injektion mit einer Nadel jemals ohnmächtig wurden,
- Sie hohes Fieber (über 38 °C) oder eine schwere Infektion haben. Sie können die Impfung jedoch erhalten, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege, etwa eine Erkältung, haben,
- Sie Blutgerinnungsprobleme haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln einnehmen,
- Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert (Immunschwäche) oder Sie Arzneimittel einnehmen, die das Immunsystem schwächen (wie z. B. hochdosierte Kortikosteroide, Immunsuppressiva oder Krebsmedikamente).
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens), siehe Abschnitt 4. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten.
Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen von Myokarditis und Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Schmerzen im Brustkorb achten und bei Auftreten solcher Symptome sofort einen Arzt aufsuchen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Nuvaxovid erhalten, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind).
Wie bei jedem Impfstoff kann es sein, dass die 2-Dosen-Impfung von Nuvaxovid nicht allen Personen, die sie erhalten, vollständigen Schutz bietet, und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sein werden.
Kinder
Nuvaxovid wird nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen. Derzeit liegen keine Informationen zur Anwendung von Nuvaxovid bei Kindern unter 12 Jahren vor.
Anwendung von Nuvaxovid zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, oder wenn Sie kürzlich eine andere Impfung erhalten haben oder beabsichtigen, eine andere Impfung zu erhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffs Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Einige der in Abschnitt 4 (Welche Nebenwirkungen sind möglich?) aufgelisteten Nebenwirkungen von Nuvaxovid können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen (zum Beispiel Schwäche- oder Schwindelgefühle oder starke Müdigkeit).
Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach der Impfung unwohl fühlen. Warten Sie, bis alle Wirkungen der Impfung abgeklungen sind, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Nuvaxovid enthält Natrium und Kalium und Polysorbat 80
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält Kalium, aber weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro Dosis, d. h., er ist
nahezu „kaliumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält 0,05 mg Polysorbat 80 je Dosiseinheit. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie bekannte Allergien haben.
3. Wie wird Nuvaxovid verabreicht?
Personen ab 12 Jahren
Sie erhalten Nuvaxovid als zwei separate Injektionen zu 0,5 ml.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wird den Impfstoff in einen Muskel,
üblicherweise in Ihrem Oberarm, spritzen.
Es wird empfohlen, dass Sie die zweite Dosis Nuvaxovid 3 Wochen nach Ihrer ersten Dosis erhalten, um die Impfung zu vervollständigen.
Etwa 3 Monate nach der zweiten Dosis können Personen ab 12 Jahren eine Booster-Dosis Nuvaxovid erhalten.
Während und nach jeder Injektion des Impfstoffs werden Sie von Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal für etwa 15 Minuten auf Anzeichen einer allergischen Reaktion überwacht.
Wenn Sie einen Termin für Ihre zweite Injektion von Nuvaxovid versäumen, fragen Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat. Wenn Sie eine geplante Injektion verpassen, sind Sie möglicherweise nicht vollständig gegen COVID-19 geschützt.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen hervorrufen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden innerhalb von ein paar Tagen nach ihrem Auftreten. Wenn Symptome anhalten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Wie bei anderen Impfstoffen können Sie Schmerzen oder Beschwerden an der Injektionsstelle haben oder eine Rötung und Schwellung an dieser Stelle wahrnehmen. Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb von wenigen Tagen ab.
Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome einer allergischen Reaktion auftritt, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch:
- Ohnmacht oder Benommenheit
- Veränderungen Ihres Herzschlags
- Kurzatmigkeit
- pfeifendes Atemgeräusch
- Schwellung von Lippen, Gesicht oder Rachen
- Nesselsucht oder Ausschlag
- Übelkeit oder Erbrechen
- Magenschmerzen Wenn Sie andere Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dazu gehören z. B.:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Druckempfindlichkeit oder Schmerzen an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird • starke Müdigkeit (Ermüdung)
- allgemeines Unwohlsein Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Rötung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schwellung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Fieber (> 38 °C)
- Schmerzen oder Beschwerden in Arm, Hand, Bein und/oder Fuß (Schmerzen in einer Extremität)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- vergrößerte Lymphknoten
- hoher Blutdruck
- juckende Haut, Hautausschlag oder Nesselsucht
- Rötung der Haut
- juckende Haut an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schüttelfrost Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Wärme an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- schwere allergische Reaktion
- ungewöhnliches Gefühl im Bereich der Haut, z. B. Kribbeln oder Prickeln (Parästhesie) • vermindertes Gefühl oder Empfinden, insbesondere im Bereich der Haut (Hypästhesie) • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Schmerzen im Brustkorb führen können
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer angeben, falls verfügbar. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Impfstoffs zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Nuvaxovid aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal ist für die korrekte Aufbewahrung dieses
Impfstoffs und die Beseitigung von nicht verwendetem Impfstoff verantwortlich.
Informationen zur Aufbewahrung, zur Haltbarkeit, Anwendung und Handhabung sind im Abschnitt am Ende der Packungsbeilage, der für medizinisches Fachpersonal bestimmt ist, beschrieben.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Nuvaxovid enthält
- Eine Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid enthält als Wirkstoff 5 Mikrogramm Spike-Protein* von SARS-CoV-2 und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
- Matrix-M dient in diesem Impfstoff als Adjuvans. Adjuvanzien sind Substanzen, die in bestimmten Impfstoffen enthalten sind, um die Schutzwirkung des Impfstoffs zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern. Das Adjuvans Matrix-M enthält Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt pro 0,5-ml-Dosis.
- Die sonstigen Bestandteile in Nuvaxovid sind:
- Dinatriumhydrogenphosphat-7 H2O
- Natriumdihydrogenphosphat-1 H2O
- Dinatriumhydrogenphosphat-2 H2O
- Natriumchlorid
- Polysorbat 80
- Cholesterol
- Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
- Kaliumdihydrogenphosphat
- Kaliumchlorid
- Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
- Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
- Wasser für Injektionszwecke
Wie Nuvaxovid aussieht und Inhalt der Packung
- Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
Durchstechflasche mit 5 Dosen
- 2,5 ml Dispersion zur Injektion in einer Durchstechflasche mit einem Gummistopfen und blauem Flip-Off.
- Packungsgröße: 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen oder 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen. Jede Durchstechflasche enthält 5 Dosen zu je 0,5 ml.
Durchstechflasche mit 10 Dosen
- 5 ml Dispersion zur Injektion in einer Durchstechflasche mit einem Gummistopfen und blauem Flip-Off.
- Packungsgröße: 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen oder 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen. Jede Durchstechflasche enthält 10 Dosen zu je 0,5 ml.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
Hersteller
Novavax CZ a.s.
Líbalova 2348/1, Chodov,
149 00 Praha 4
Tschechien
Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:
| België/ Belgique /Belgien Sanofi Belgium tel: +32 2 710.54.00 | Lietuva Swixx Biopharma UAB Tel: +370 5 236 9140 |
| България Swixx Biopharma EOOD Te л.: +359 2 4942 480 | Luxembourg/Luxemburg Sanofi Belgium tel.: +32 2 710.54.00 |
| Česká republika Sanofi s.r.o. Tel: +420 233 086 111 | Magyarország SANOFI-AVENTIS Zrt Tel: +36 1 505 0055 |
| Danmark Sanofi A/S Tel: +45 4516 7000 | Malta Sanofi S.r.l. Tel: +39 02 39394 275 |
| Deutschland Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Tel: 0800 54 54 010 Tel. aus dem Ausland: +49 69 305 21 130 | Nederland Sanofi B.V. Tel: +31 20 245 4000 |
| Eesti Swixx Biopharma OÜ Tel: +372 640 10 30 | Norge Sanofi-aventis Norge AS Tel: + 47 67 10 71 00 |
| Ελλάδα ΒΙΑΝΕΞ Α. Ε. Τηλ: +30.210.8009111 | Österreich Sanofi-Aventis GmbH Tel: +43 (1) 80185-0. |
| España sanofi-aventis, S.A. Tel: +34 93 485 94 00 | Polska Sanofi Sp. z o.o. Tel: + 48 22 280 00 00 |
| France Sanofi Winthrop Industrie Tél: 0 800 222 555 Appel depuis l’étranger : +33 1 57 63 23 23 | Portugal Sanofi – Produtos Farmacêuticos, Lda. Tel: + 351 21 35 89 400 |
| Hrvatska Swixx Biopharma d.o.o Tel: +385 1 2078 500 | România Sanofi Romania SRL Tel: +40 21 317 31 36 |
| Ireland sanofi-aventis Ireland T/A SANOFI Tel: + 353 (0) 1 4035 600 | Slovenija Swixx Biopharma d.o.o. Tel: +386 1 2355 100 |
| Ísland Vistor Tel: +354 535 7000 | Slovenská republika Swixx Biopharma s.r.o. Tel: +421 2 20833 600 |
| Italia Sanofi S.r.l. Tel: 800536389 | Suomi/Finland Sanofi Oy Tel: +358 (0) 201 200 300 |
| Κύπρος C.A. Papaellinas Ltd. Τηλ.: +357 22 741741 | Sverige Sanofi AB Tel: +46 8-634 50 00 |
Latvija
Swixx Biopharma SIA
Tel: +371 6 6164 750
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Weitere Informationsquellen
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
Diese Packungsbeilage ist auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur in allen EU-Amtssprachen verfügbar.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Verabreichen Sie Nuvaxovid intramuskulär, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, in zwei Dosen im Abstand von 3 Wochen.
Etwa 3 Monate nach der zweiten Dosis können Personen ab 12 Jahren eine Booster-Dosis Nuvaxovid erhalten.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Sie dürfen den Impfstoff nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ bzw. „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Der ungeöffnete Impfstoff soll im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) und im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Durchstechflasche mit dem Impfstoff unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Notieren Sie das Datum und die Uhrzeit des Verwerfens auf dem Etikett der Durchstechflasche. Nach dem ersten Anbruch innerhalb von 12 Stunden bei 2 ºC bis 8 ºC beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) aufbrauchen.
Prüfung der Durchstechflasche
- Schwenken Sie die Mehrdosen-Durchstechflasche vor und zwischen den einzelnen Dosisentnahmen vorsichtig. Nicht schütteln.
- Jede Mehrdosen-Durchstechflasche enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Durchstechflasche vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
Verabreichung des Impfstoffs
- Jede Durchstechflasche enthält eine Überfüllung, um zu gewährleisten, dass das Maximum von 5 Dosen (2,5-ml-Durchstechflasche) oder 10 Dosen (5-ml-Durchstechflasche) zu jeweils 0,5 ml entnommen werden kann.
- Jede 0,5-ml-Dosis wird in eine sterile Kanüle und sterile Spritze aufgezogen, welche mittels intramuskulärer Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, verabreicht wird.
- Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
- Überschüssiger Impfstoff aus mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.
Aufbewahrung nach dem Anbruch
- Bewahren Sie die angebrochene Durchstechflasche nach dem ersten Anbruch für bis zu 12 Stunden bei 2 °C bis 8 °C oder bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) für bis zu 6 Stunden auf.
Verwerfen
- Verwerfen Sie diesen Impfstoff, wenn er nach dem ersten Anbruch der Durchstechflasche nicht innerhalb von 12 Stunden bei Lagerung zwischen 2 °C und 8 °C beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden im Falle einer Lagerung bei Raumtemperatur aufgebraucht wird.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Gebrauchsinformation: Information für Anwender
Nuvaxovid XBB.1.5 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie geimpft werden, denn sie
enthält wichtige Informationen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Nuvaxovid XBB.1.5 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid XBB.1.5 beachten?
3. Wie wird Nuvaxovid XBB.1.5 verabreicht?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Nuvaxovid XBB.1.5 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Nuvaxovid XBB.1.5 und wofür wird es angewendet?
Nuvaxovid XBB.1.5 ist ein Impfstoff, der zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2
ausgelöst, angewendet wird.
Nuvaxovid XBB.1.5 wird an Personen im Alter von mindestens 12 Jahren verabreicht.
Der Impfstoff veranlasst das Immunsystem (das natürliche Abwehrsystem des Körpers), Antikörper und spezialisierte weiße Blutkörperchen zu produzieren, die das Virus bekämpfen, um so vor COVID-19 zu schützen. Keiner der Bestandteile dieses Impfstoffs kann COVID-19 verursachen.
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid XBB.1.5 beachten?
Nuvaxovid XBB.1.5 darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie
Nuvaxovid XBB.1.5 erhalten, wenn:
- Sie jemals eine schwere oder lebensbedrohliche allergische Reaktion nach Erhalt einer anderen Impfstoffinjektion oder nach dem Erhalt von Nuvaxovid oder Nuvaxovid XBB.1.5 in der Vergangenheit hatten,
- Sie nach einer Injektion mit einer Nadel jemals ohnmächtig wurden,
- Sie hohes Fieber (über 38 °C) oder eine schwere Infektion haben. Sie können die Impfung jedoch erhalten, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege, etwa eine Erkältung, haben,
- Sie Blutgerinnungsprobleme haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln einnehmen,
- Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert (Immunschwäche) oder Sie Arzneimittel einnehmen, die das Immunsystem schwächen (wie z. B. hochdosierte Kortikosteroide, Immunsuppressiva oder Krebsmedikamente).
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens), siehe Abschnitt 4. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten.
Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen von Myokarditis und Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Schmerzen im Brustkorb achten und bei Auftreten solcher Symptome sofort einen Arzt aufsuchen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Nuvaxovid XBB.1.5 erhalten, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind).
Wie bei jedem Impfstoff kann es sein, dass eine Einzeldosis Nuvaxovid XBB.1.5 nicht allen Personen, die sie erhalten, vollständigen Schutz bietet, und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sein werden.
Kinder
Nuvaxovid XBB.1.5 wird nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen. Derzeit liegen keine
Informationen zur Anwendung von Nuvaxovid XBB.1.5 bei Kindern unter 12 Jahren vor.
Anwendung von Nuvaxovid XBB.1.5 zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, oder wenn Sie kürzlich eine andere Impfung erhalten haben oder beabsichtigen, eine andere Impfung zu erhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffs Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Einige der in Abschnitt 4 (Welche Nebenwirkungen sind möglich?) aufgelisteten Nebenwirkungen von Nuvaxovid XBB.1.5 können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen (zum Beispiel Schwäche- oder Schwindelgefühle oder starke Müdigkeit).
Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach der Impfung unwohl fühlen. Warten Sie, bis alle Wirkungen der Impfung abgeklungen sind, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Nuvaxovid XBB.1.5 enthält Natrium und Kalium und Polysorbat 80
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält Kalium, aber weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro Dosis, d. h., er ist
nahezu „kaliumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält 0,05 mg Polysorbat 80 je Dosiseinheit. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie bekannte Allergien haben.
3. Wie wird Nuvaxovid XBB.1.5 verabreicht?
Personen ab 12 Jahren
Sie erhalten Nuvaxovid XBB.1.5 als Einzeldosis in einer Injektion zu 0,5 ml.
Wenn Sie bereits eine COVID-19-Impfung erhalten haben, müssen Sie nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens drei Monate warten, bis Ihnen Nuvaxovid XBB.1.5 verabreicht werden darf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wird den Impfstoff in einen Muskel,
üblicherweise in Ihrem Oberarm, spritzen.
Während und nach jeder Injektion des Impfstoffs werden Sie von Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal für etwa 15 Minuten auf Anzeichen einer allergischen Reaktion überwacht.
Sie können nach Ermessen Ihres Arztes und unter Berücksichtigung Ihrer klinischen Umstände sowie der nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen (0,5 ml) Nuvaxovid XBB.1.5 erhalten.
Abwehrgeschwächte Personen
Wenn Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert, können Ihnen in Übereinstimmung mit den
nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen verabreicht werden.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen hervorrufen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden innerhalb von ein paar Tagen nach ihrem Auftreten. Wenn Symptome anhalten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Wie bei anderen Impfstoffen können Sie Schmerzen oder Beschwerden an der Injektionsstelle haben oder eine Rötung und Schwellung an dieser Stelle wahrnehmen. Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb von wenigen Tagen ab.
Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome einer allergischen Reaktion auftritt, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch:
- Ohnmacht oder Benommenheit
- Veränderungen Ihres Herzschlags
- Kurzatmigkeit
- pfeifendes Atemgeräusch
- Schwellung von Lippen, Gesicht oder Rachen
- Nesselsucht oder Ausschlag
- Übelkeit oder Erbrechen
- Magenschmerzen Wenn Sie andere Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dazu gehören z. B.:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Druckempfindlichkeit oder Schmerzen an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird • starke Müdigkeit (Ermüdung)
- allgemeines Unwohlsein Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Rötung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schwellung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Fieber (> 38 °C)
- Schmerzen oder Beschwerden in Arm, Hand, Bein und/oder Fuß (Schmerzen in einer Extremität)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- vergrößerte Lymphknoten
- hoher Blutdruck
- juckende Haut, Hautausschlag oder Nesselsucht
- Rötung der Haut
- juckende Haut an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schüttelfrost Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Wärme an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- schwere allergische Reaktion
- ungewöhnliches Gefühl im Bereich der Haut, z. B. Kribbeln oder Prickeln (Parästhesie) • vermindertes Gefühl oder Empfinden, insbesondere im Bereich der Haut (Hypästhesie) • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Schmerzen im Brustkorb führen können
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer angeben, falls verfügbar. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Impfstoffs zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Nuvaxovid XBB.1.5 aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal ist für die korrekte Aufbewahrung dieses
Impfstoffs und die Beseitigung von nicht verwendetem Impfstoff verantwortlich.
Informationen zur Aufbewahrung, zur Haltbarkeit, Anwendung und Handhabung sind im Abschnitt am Ende der Packungsbeilage, der für medizinisches Fachpersonal bestimmt ist, beschrieben.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Nuvaxovid XBB.1.5 enthält
- Eine Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid XBB.1.5 enthält als Wirkstoff 5 Mikrogramm Spike-Protein* von SARS-CoV-2 (Omicron XBB.1.5) und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
- Matrix-M dient in diesem Impfstoff als Adjuvans. Adjuvanzien sind Substanzen, die in bestimmten Impfstoffen enthalten sind, um die Schutzwirkung des Impfstoffs zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern. Das Adjuvans Matrix-M enthält Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt pro 0,5-ml-Dosis.
- Die sonstigen Bestandteile in Nuvaxovid XBB.1.5 sind:
- Dinatriumhydrogenphosphat-7 H2O
- Natriumdihydrogenphosphat-1 H2O
- Dinatriumhydrogenphosphat-2 H2O
- Natriumchlorid
- Polysorbat 80
- Cholesterol
- Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
- Kaliumdihydrogenphosphat
- Kaliumchlorid
- Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
- Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
- Wasser für Injektionszwecke
Wie Nuvaxovid XBB.1.5 aussieht und Inhalt der Packung
- Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
Einzeldosis-Durchstechflasche mit 1 Dosis
- 0,5 ml Dispersion zur Injektion in einer Durchstechflasche mit einem Gummistopfen und blauem Flip-Off.
- Packungsgröße: 1 Einzeldosis-Durchstechflasche oder 10 Einzeldosis-Durchstechflaschen. Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,5 ml.
Mehrdosen-Durchstechflasche mit 5 Dosen
- 2,5 ml Dispersion zur Injektion in einer Durchstechflasche mit einem Gummistopfen und blauem Flip-Off.
- Packungsgröße: 2 Mehrdosen-Durchstechflaschen oder 10 Mehrdosen-Durchstechflaschen. Jede Durchstechflasche enthält 5 Dosen zu je 0,5 ml.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
Hersteller
Novavax CZ a.s.
Líbalova 2348/1, Chodov,
149 00 Praha 4
Tschechien
Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:
| België/ Belgique /Belgien Sanofi Belgium tel: +32 2 710.54.00 | Lietuva Swixx Biopharma UAB Tel: +370 5 236 9140 |
| България Swixx Biopharma EOOD Te л.: +359 2 4942 480 | Luxembourg/Luxemburg Sanofi Belgium tel.: +32 2 710.54.00 |
| Česká republika Sanofi s.r.o. Tel: +420 233 086 111 | Magyarország SANOFI-AVENTIS Zrt Tel: +36 1 505 0055 |
| Danmark Sanofi A/S Tel: +45 4516 7000 | Malta Sanofi S.r.l. Tel: +39 02 39394 275 |
| Deutschland Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Tel: 0800 54 54 010 Tel. aus dem Ausland: +49 69 305 21 130 | Nederland Sanofi B.V. Tel: +31 20 245 4000 |
| Eesti Swixx Biopharma OÜ Tel: +372 640 10 30 | Norge Sanofi-aventis Norge AS Tel: + 47 67 10 71 00 |
| Ελλάδα ΒΙΑΝΕΞ Α. Ε. Τηλ: +30.210.8009111 | Österreich Sanofi-Aventis GmbH Tel: +43 (1) 80185-0. |
| España sanofi-aventis, S.A. Tel: +34 93 485 94 00 | Polska Sanofi Sp. z o.o. Tel: + 48 22 280 00 00 |
| France Sanofi Winthrop Industrie Tél: 0 800 222 555 Appel depuis l’étranger : +33 1 57 63 23 23 | Portugal Sanofi – Produtos Farmacêuticos, Lda. Tel: + 351 21 35 89 400 |
| Hrvatska Swixx Biopharma d.o.o Tel: +385 1 2078 500 | România Sanofi Romania SRL Tel: +40 21 317 31 36 |
| Ireland sanofi-aventis Ireland T/A SANOFI Tel: + 353 (0) 1 4035 600 | Slovenija Swixx Biopharma d.o.o. Tel: +386 1 2355 100 |
| Ísland Vistor Tel: +354 535 7000 | Slovenská republika Swixx Biopharma s.r.o. Tel: +421 2 20833 600 |
| Italia Sanofi S.r.l. Tel: 800536389 | Suomi/Finland Sanofi Oy Tel: +358 (0) 201 200 300 |
| Κύπρος C.A. Papaellinas Ltd. Τηλ.: +357 22 741741 | Sverige Sanofi AB Tel: +46 8-634 50 00 |
Latvija
Swixx Biopharma SIA
Tel: +371 6 6164 750
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Weitere Informationsquellen
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
Diese Packungsbeilage ist auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur in allen EU-Amtssprachen verfügbar.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Verabreichen Sie Nuvaxovid XBB.1.5 intramuskulär, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, in einer Einzeldosis.
Bei bereits gegen COVID-19 geimpften Personen muss nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens 3 Monate gewartet werden, bevor Nuvaxovid XBB.1.5 verabreicht werden kann.
Schwer abwehrgeschwächte Personen dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Sie dürfen den Impfstoff nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach ,,EXP“ bzw. „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Der ungeöffnete Impfstoff soll im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) und im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Durchstechflasche mit dem Impfstoff unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Einzeldosis-Durchstechflasche
- Nach der Entnahme und Verabreichung einer Einzeldosis ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
- Mehrdosen-Durchstechflasche
- Nach dem ersten Anbruch innerhalb von 12 Stunden bei 2 ºC bis 8 ºC beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) aufbrauchen. Notieren Sie das Datum und die Uhrzeit des Verwerfens auf dem Etikett der Durchstechflasche.
Prüfung der Durchstechflasche
- Schwenken Sie die Durchstechflasche vor der Entnahme der Dosis vorsichtig. Nicht schütteln. Die Mehrdosen-Durchstechflasche vor der Entnahme jeder weiteren Dosis vorsichtig schütteln.
- Jede Durchstechflasche enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Durchstechflasche vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
Verabreichung des Impfstoffs
- Jede Durchstechflasche enthält eine Überfüllung, um zu gewährleisten, dass aus der Einzeldosis-Durchstechflasche eine Dosis zu 0,5 ml und aus der Mehrdosen-Durchstechflasche (2,5-ml-Durchstechflaschen) das Maximum von 5 Dosen zu jeweils 0,5 ml entnommen werden kann.
- Jede 0,5-ml-Dosis wird in eine sterile Kanüle und sterile Spritze aufgezogen, welche mittels intramuskulärer Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, verabreicht wird.
- Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
- Überschüssiger Impfstoff aus mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.
Aufbewahrung der Mehrdosen-Durchstechflasche nach dem Anbruch
- Bewahren Sie die angebrochene Mehrdosen-Durchstechflasche nach dem ersten Anbruch für bis zu 12 Stunden bei 2 °C bis 8 °C oder bei Raumtemperatur (maximal 25 °C) für bis zu 6 Stunden auf.
Verwerfen
- Einzeldosis-Durchstechflasche
- Nach der Entnahme und Verabreichung einer Dosis ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
- Mehrdosen-Durchstechflasche
- Verwerfen Sie diesen Impfstoff, wenn er nach dem ersten Anbruch der Durchstechflasche nicht innerhalb von 12 Stunden bei Lagerung zwischen 2 °C und 8 °C beziehungsweise innerhalb von 6 Stunden im Falle einer Lagerung bei Raumtemperatur aufgebraucht wird.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Gebrauchsinformation: Information für Anwender
Nuvaxovid JN.1 Injektionsdispersion
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie geimpft werden, denn sie
enthält wichtige Informationen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Nuvaxovid JN.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid JN.1 beachten?
3. Wie wird Nuvaxovid JN.1 verabreicht?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Nuvaxovid JN.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Nuvaxovid JN.1 und wofür wird es angewendet?
Nuvaxovid JN.1 ist ein Impfstoff, der zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 ausgelöst, angewendet wird.
Nuvaxovid JN.1 wird an Personen im Alter von mindestens 12 Jahren verabreicht.
Der Impfstoff veranlasst das Immunsystem (das natürliche Abwehrsystem des Körpers), Antikörper und spezialisierte weiße Blutkörperchen zu produzieren, die das Virus bekämpfen, um so vor COVID-19 zu schützen. Keiner der Bestandteile dieses Impfstoffs kann COVID-19 verursachen.
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid JN1 beachten?
Nuvaxovid JN.1 darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie
Nuvaxovid JN.1 erhalten, wenn:
- Sie jemals eine schwere oder lebensbedrohliche allergische Reaktion nach Erhalt einer anderen Impfstoffinjektion oder nach dem Erhalt von Nuvaxovid oder Nuvaxovid JN.1 in der Vergangenheit hatten,
- Sie nach einer Injektion mit einer Nadel jemals ohnmächtig wurden,
- Sie hohes Fieber (über 38 °C) oder eine schwere Infektion haben. Sie können die Impfung jedoch erhalten, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege, etwa eine Erkältung, haben,
- Sie Blutgerinnungsprobleme haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln einnehmen,
- Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert (Immunschwäche) oder Sie Arzneimittel einnehmen, die das Immunsystem schwächen (wie z. B. hochdosierte Kortikosteroide, Immunsuppressiva oder Krebsmedikamente).
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens), siehe Abschnitt 4. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten.
Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen von Myokarditis und Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Schmerzen im Brustkorb achten und bei Auftreten solcher Symptome sofort einen Arzt aufsuchen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Nuvaxovid JN.1 erhalten, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind).
Wie bei jedem Impfstoff kann es sein, dass eine Einzeldosis Nuvaxovid JN.1 nicht allen Personen, die sie erhalten, vollständigen Schutz bietet, und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sein werden.
Kinder
Nuvaxovid JN.1 wird nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen. Derzeit liegen keine Informationen zur Anwendung von Nuvaxovid JN.1 bei Kindern unter 12 Jahren vor.
Anwendung von Nuvaxovid JN.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, oder wenn Sie kürzlich eine andere Impfung erhalten haben oder beabsichtigen, eine andere Impfung zu erhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffs Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Einige der in Abschnitt 4 (Welche Nebenwirkungen sind möglich?) aufgelisteten Nebenwirkungen von Nuvaxovid JN.1 können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen (zum Beispiel Schwäche- oder Schwindelgefühle oder starke Müdigkeit).
Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach der Impfung unwohl fühlen. Warten Sie, bis alle Wirkungen der Impfung abgeklungen sind, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Nuvaxovid JN.1 enthält Natrium und Kalium und Polysorbat 80
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält Kalium, aber weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro Dosis, d. h., er ist
nahezu „kaliumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält 0,05 mg Polysorbat 80 je Dosiseinheit. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie bekannte Allergien haben.
3. Wie wird Nuvaxovid JN.1 verabreicht?
Personen ab 12 Jahren
Sie erhalten Nuvaxovid JN.1 als Einzeldosis in einer Injektion zu 0,5 ml.
Wenn Sie bereits eine COVID-19-Impfung erhalten haben, müssen Sie nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens drei Monate warten, bis Ihnen Nuvaxovid JN.1 verabreicht werden darf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wird den Impfstoff in einen Muskel,
üblicherweise in Ihrem Oberarm, spritzen.
Während und nach jeder Injektion des Impfstoffs werden Sie von Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal für etwa 15 Minuten auf Anzeichen einer allergischen Reaktion überwacht.
Sie können nach Ermessen Ihres Arztes und unter Berücksichtigung Ihrer klinischen Umstände sowie der nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen (0,5 ml) Nuvaxovid JN.1 erhalten.
Abwehrgeschwächte Personen
Wenn Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert, können Ihnen in Übereinstimmung mit den
nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen verabreicht werden.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen hervorrufen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden innerhalb von ein paar Tagen nach ihrem Auftreten. Wenn Symptome anhalten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Wie bei anderen Impfstoffen können Sie Schmerzen oder Beschwerden an der Injektionsstelle haben oder eine Rötung und Schwellung an dieser Stelle wahrnehmen. Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb von wenigen Tagen ab.
Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome einer allergischen Reaktion auftritt, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch:
- Ohnmacht oder Benommenheit
- Veränderungen Ihres Herzschlags
- Kurzatmigkeit
- pfeifendes Atemgeräusch
- Schwellung von Lippen, Gesicht oder Rachen
- Nesselsucht oder Ausschlag
- Übelkeit oder Erbrechen
- Magenschmerzen Wenn Sie andere Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dazu gehören z. B.:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Druckempfindlichkeit oder Schmerzen an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird • starke Müdigkeit (Ermüdung)
- allgemeines Unwohlsein Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Rötung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schwellung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Fieber (> 38 °C)
- Schmerzen oder Beschwerden in Arm, Hand, Bein und/oder Fuß (Schmerzen in einer Extremität)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- vergrößerte Lymphknoten
- hoher Blutdruck
- juckende Haut, Hautausschlag oder Nesselsucht
- Rötung der Haut
- juckende Haut an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schüttelfrost Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Wärme an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- schwere allergische Reaktion
- ungewöhnliches Gefühl im Bereich der Haut, z. B. Kribbeln oder Prickeln (Parästhesie) • vermindertes Gefühl oder Empfinden, insbesondere im Bereich der Haut (Hypästhesie) • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Schmerzen im Brustkorb führen können
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer angeben, falls verfügbar. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Impfstoffs zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Nuvaxovid JN.1 aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal ist für die korrekte Aufbewahrung dieses
Impfstoffs und die Beseitigung von nicht verwendetem Impfstoff verantwortlich.
Informationen zur Aufbewahrung, zur Haltbarkeit, Anwendung und Handhabung sind im Abschnitt am Ende der Packungsbeilage, der für medizinisches Fachpersonal bestimmt ist, beschrieben.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Nuvaxovid JN.1 enthält
- Eine Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid JN.1 enthält als Wirkstoff 5 Mikrogramm Spike-Protein* von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1) und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
- Matrix-M dient in diesem Impfstoff als Adjuvans. Adjuvanzien sind Substanzen, die in bestimmten Impfstoffen enthalten sind, um die Schutzwirkung des Impfstoffs zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern. Das Adjuvans Matrix-M enthält Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt pro 0,5-ml-Dosis.
- Die sonstigen Bestandteile in Nuvaxovid JN.1 sind:
- Dinatriumhydrogenphosphat-7 H2O
- Natriumdihydrogenphosphat-1 H2O
- Dinatriumhydrogenphosphat-2 H2O
- Natriumchlorid
- Polysorbat 80
- Cholesterol
- Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
- Kaliumdihydrogenphosphat
- Kaliumchlorid
- Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
- Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
- Wasser für Injektionszwecke
Wie Nuvaxovid JN.1 aussieht und Inhalt der Packung
- Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
- 0,5 ml Dispersion zur Injektion in einer Durchstechflasche mit einem Gummistopfen und blauem Flip-Off.
- Packungsgröße: 1 Einzeldosis-Durchstechflasche oder 10 Einzeldosis-Durchstechflaschen. Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,5 ml.
Pharmazeutischer Unternehmer
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
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Líbalova 2348/1, Chodov,
149 00 Praha 4
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| België/ Belgique /Belgien Sanofi Belgium tel: +32 2 710.54.00 | Lietuva Swixx Biopharma UAB Tel: +370 5 236 9140 |
| България Swixx Biopharma EOOD Te л.: +359 2 4942 480 Česká republika Sanofi s.r.o. Tel: +420 233 086 111 | Luxembourg/Luxemburg Sanofi Belgium tel.: +32 2 710.54.00 Magyarország SANOFI-AVENTIS Zrt Tel: +36 1 505 0055 |
| Danmark Sanofi A/S Tel: +45 4516 7000 | Malta Sanofi S.r.l. Tel: +39 02 39394 275 |
| Deutschland Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Tel: 0800 54 54 010 Tel. aus dem Ausland: +49 69 305 21 130 | Nederland Sanofi B.V. Tel: +31 20 245 4000 |
| Eesti Swixx Biopharma OÜ Tel: +372 640 10 30 | Norge Sanofi-aventis Norge AS Tel: + 47 67 10 71 00 |
| Ελλάδα ΒΙΑΝΕΞ Α. Ε. Τηλ: +30.210.8009111 | Österreich Sanofi-Aventis GmbH Tel: +43 (1) 80185-0. |
| España sanofi-aventis, S.A. Tel: +34 93 485 94 00 | Polska Sanofi Sp. z o.o. Tel: + 48 22 280 00 00 |
| France Sanofi Winthrop Industrie Tél: 0 800 222 555 Appel depuis l’étranger : +33 1 57 63 23 23 | Portugal Sanofi – Produtos Farmacêuticos, Lda. Tel: + 351 21 35 89 400 |
| Hrvatska Swixx Biopharma d.o.o Tel: +385 1 2078 500 | România Sanofi Romania SRL Tel: +40 21 317 31 36 |
| Ireland sanofi-aventis Ireland T/A SANOFI Tel: + 353 (0) 1 4035 600 | Slovenija Swixx Biopharma d.o.o. Tel: +386 1 2355 100 |
| Ísland Vistor Tel: +354 535 7000 | Slovenská republika Swixx Biopharma s.r.o. Tel: +421 2 20833 600 |
| Italia Sanofi S.r.l. Tel: 800536389 | Suomi/Finland Sanofi Oy Tel: +358 (0) 201 200 300 |
| Κύπρος C.A. Papaellinas Ltd. Τηλ.: +357 22 741741 | Sverige Sanofi AB Tel: +46 8-634 50 00 |
Latvija
Swixx Biopharma SIA
Tel: +371 6 6164 750
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Weitere Informationsquellen
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Verabreichen Sie Nuvaxovid JN.1 intramuskulär, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, in einer Einzeldosis.
Bei bereits gegen COVID-19 geimpften Personen muss nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens 3 Monate gewartet werden, bevor Nuvaxovid JN.1 verabreicht werden kann.
Schwer abwehrgeschwächte Personen dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Sie dürfen den Impfstoff nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach ,,EXP“ bzw. „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Der ungeöffnete Impfstoff soll im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) und im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Durchstechflasche mit dem Impfstoff unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Nach der Entnahme und Verabreichung einer Einzeldosis ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
Prüfung der Durchstechflasche
- Schwenken Sie die Durchstechflasche vor der Entnahme der Dosis vorsichtig. Nicht schütteln.
- Jede Durchstechflasche enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Durchstechflasche vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
Verabreichung des Impfstoffs
- Jede Durchstechflasche enthält eine Überfüllung, um zu gewährleisten, dass aus der Einzeldosis-Durchstechflasche eine Dosis zu 0,5 ml entnommen werden kann.
- Eine 0,5-ml-Dosis wird in eine sterile Kanüle und sterile Spritze aufgezogen, welche mittels intramuskulärer Injektion, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, verabreicht wird.
- Der Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.
Verwerfen
- Nach der Entnahme und Verabreichung einer Dosis ist die Durchstechflasche samt der darin enthaltenen etwaigen Restmenge zu entsorgen.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Gebrauchsinformation: Information für Anwender
Nuvaxovid JN.1 Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie geimpft werden, denn sie
enthält wichtige Informationen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Nuvaxovid JN.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid JN.1 beachten?
3. Wie wird Nuvaxovid JN.1 verabreicht?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Nuvaxovid JN.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Nuvaxovid JN.1 und wofür wird es angewendet?
Nuvaxovid JN.1 ist ein Impfstoff, der zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 ausgelöst, angewendet wird.
Nuvaxovid JN.1 wird an Personen im Alter von mindestens 12 Jahren verabreicht.
Der Impfstoff veranlasst das Immunsystem (das natürliche Abwehrsystem des Körpers), Antikörper und spezialisierte weiße Blutkörperchen zu produzieren, die das Virus bekämpfen, um so vor COVID-19 zu schützen. Keiner der Bestandteile dieses Impfstoffs kann COVID-19 verursachen.
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid JN.1 beachten?
Nuvaxovid JN.1 darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie
Nuvaxovid JN.1 erhalten, wenn:
- Sie jemals eine schwere oder lebensbedrohliche allergische Reaktion nach Erhalt einer anderen Impfstoffinjektion oder nach dem Erhalt von Nuvaxovid oder Nuvaxovid JN.1 in der Vergangenheit hatten,
- Sie nach einer Injektion mit einer Nadel jemals ohnmächtig wurden,
- Sie hohes Fieber (über 38 °C) oder eine schwere Infektion haben. Sie können die Impfung jedoch erhalten, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege, etwa eine Erkältung, haben,
- Sie Blutgerinnungsprobleme haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln einnehmen,
- Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert (Immunschwäche) oder Sie Arzneimittel einnehmen, die das Immunsystem schwächen (wie z. B. hochdosierte Kortikosteroide, Immunsuppressiva oder Krebsmedikamente).
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens), siehe Abschnitt 4. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten.
Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen von Myokarditis und Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Schmerzen im Brustkorb achten und bei Auftreten solcher Symptome sofort einen Arzt aufsuchen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Nuvaxovid JN.1 erhalten, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind).
Wie bei jedem Impfstoff kann es sein, dass eine Einzeldosis Nuvaxovid JN.1 nicht allen Personen, die sie erhalten, vollständigen Schutz bietet, und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sein werden.
Kinder
Nuvaxovid JN.1 wird nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen. Derzeit liegen keine Informationen zur Anwendung von Nuvaxovid JN.1 bei Kindern unter 12 Jahren vor.
Anwendung von Nuvaxovid JN.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, oder wenn Sie kürzlich eine andere Impfung erhalten haben oder beabsichtigen, eine andere Impfung zu erhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffs Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Einige der in Abschnitt 4 (Welche Nebenwirkungen sind möglich?) aufgelisteten Nebenwirkungen von Nuvaxovid JN.1 können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen (zum Beispiel Schwäche- oder Schwindelgefühle oder starke Müdigkeit).
Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach der Impfung unwohl fühlen. Warten Sie, bis alle Wirkungen der Impfung abgeklungen sind, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Nuvaxovid JN.1 enthält Natrium und Kalium und Polysorbat 80
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält Kalium, aber weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro Dosis, d. h., er ist
nahezu „kaliumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält 0,05 mg Polysorbat 80 je Dosiseinheit. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie bekannte Allergien haben.
3. Wie wird Nuvaxovid JN.1 verabreicht?
Personen ab 12 Jahren
Sie erhalten Nuvaxovid JN.1 als Einzeldosis in einer Injektion zu 0,5 ml.
Wenn Sie bereits eine COVID-19-Impfung erhalten haben, müssen Sie nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens drei Monate warten, bis Ihnen Nuvaxovid JN.1 verabreicht werden darf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wird den Impfstoff in einen Muskel,
üblicherweise in Ihrem Oberarm, spritzen.
Während und nach jeder Injektion des Impfstoffs werden Sie von Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal für etwa 15 Minuten auf Anzeichen einer allergischen Reaktion überwacht.
Sie können nach Ermessen Ihres Arztes und unter Berücksichtigung Ihrer klinischen Umstände sowie der nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen (0,5 ml) Nuvaxovid JN.1 erhalten.
Abwehrgeschwächte Personen
Wenn Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert, können Ihnen in Übereinstimmung mit den
nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen verabreicht werden.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen hervorrufen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden innerhalb von ein paar Tagen nach ihrem Auftreten. Wenn Symptome anhalten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Wie bei anderen Impfstoffen können Sie Schmerzen oder Beschwerden an der Injektionsstelle haben oder eine Rötung und Schwellung an dieser Stelle wahrnehmen. Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb von wenigen Tagen ab.
Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome einer allergischen Reaktion auftritt, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch:
- Ohnmacht oder Benommenheit
- Veränderungen Ihres Herzschlags
- Kurzatmigkeit
- pfeifendes Atemgeräusch
- Schwellung von Lippen, Gesicht oder Rachen
- Nesselsucht oder Ausschlag
- Übelkeit oder Erbrechen
- Magenschmerzen Wenn Sie andere Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dazu gehören z. B.:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Druckempfindlichkeit oder Schmerzen an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird • starke Müdigkeit (Ermüdung)
- allgemeines Unwohlsein Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Rötung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schwellung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Fieber (> 38 °C)
- Schmerzen oder Beschwerden in Arm, Hand, Bein und/oder Fuß (Schmerzen in einer Extremität)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- vergrößerte Lymphknoten
- hoher Blutdruck
- juckende Haut, Hautausschlag oder Nesselsucht
- Rötung der Haut
- juckende Haut an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schüttelfrost Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Wärme an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- schwere allergische Reaktion
- ungewöhnliches Gefühl im Bereich der Haut, z. B. Kribbeln oder Prickeln (Parästhesie) • vermindertes Gefühl oder Empfinden, insbesondere im Bereich der Haut (Hypästhesie) • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Schmerzen im Brustkorb führen können
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer angeben, falls verfügbar. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Impfstoffs zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Nuvaxovid JN.1 aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal ist für die korrekte Aufbewahrung dieses
Impfstoffs und die Beseitigung von nicht verwendetem Impfstoff verantwortlich.
Informationen zur Aufbewahrung, zur Haltbarkeit, Anwendung und Handhabung sind im Abschnitt am Ende der Packungsbeilage, der für medizinisches Fachpersonal bestimmt ist, beschrieben.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Nuvaxovid JN.1 enthält
- Eine Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid JN.1 enthält als Wirkstoff 5 Mikrogramm Spike-Protein* von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1) und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
- Matrix-M dient in diesem Impfstoff als Adjuvans. Adjuvanzien sind Substanzen, die in bestimmten Impfstoffen enthalten sind, um die Schutzwirkung des Impfstoffs zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern. Das Adjuvans Matrix-M enthält Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt pro 0,5-ml-Dosis.
- Die sonstigen Bestandteile in Nuvaxovid JN.1 sind:
- Dinatriumhydrogenphosphat-7 H2O
- Natriumdihydrogenphosphat-1 H2O
- Dinatriumhydrogenphosphat-2 H2O
- Natriumchlorid
- Polysorbat 80
- Cholesterol
- Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
- Kaliumdihydrogenphosphat
- Kaliumchlorid
- Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
- Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
- Wasser für Injektionszwecke
Wie Nuvaxovid JN.1 aussieht und Inhalt der Packung
- Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
- 0,5 ml Dispersion zur Injektion in einer Fertigspritze mit einem Stempelstopfen und einer Spitzenkappe ohne Nadel oder als Kombipackung mit separater Nadel.
- Packungsgröße:
o 10 Fertigspritzen
o 1 Fertigspritze
o 1 Fertigspritze mit separater Nadel
- Jede Spritze enthält 1 Dosis von 0,5 ml.
Pharmazeutischer Unternehmer
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
Hersteller
Novavax CZ a.s.
Líbalova 2348/1, Chodov,
149 00 Praha 4
Tschechien
Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:
| België/ Belgique /Belgien Sanofi Belgium tel: +32 2 710.54.00 | Lietuva Swixx Biopharma UAB Tel: +370 5 236 9140 |
| България Swixx Biopharma EOOD Te л.: +359 2 4942 480 Česká republika Sanofi s.r.o. Tel: +420 233 086 111 | Luxembourg/Luxemburg Sanofi Belgium tel.: +32 2 710.54.00 Magyarország SANOFI-AVENTIS Zrt Tel: +36 1 505 0055 |
| Danmark Sanofi A/S Tel: +45 4516 7000 | Malta Sanofi S.r.l. Tel: +39 02 39394 275 |
| Deutschland Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Tel: 0800 54 54 010 Tel. aus dem Ausland: +49 69 305 21 130 | Nederland Sanofi B.V. Tel: +31 20 245 4000 |
| Eesti Swixx Biopharma OÜ Tel: +372 640 10 30 | Norge Sanofi-aventis Norge AS Tel: + 47 67 10 71 00 |
| Ελλάδα ΒΙΑΝΕΞ Α. Ε. Τηλ: +30.210.8009111 | Österreich Sanofi-Aventis GmbH Tel: +43 (1) 80185-0. |
| España sanofi-aventis, S.A. Tel: +34 93 485 94 00 | Polska Sanofi Sp. z o.o. Tel: + 48 22 280 00 00 |
| France Sanofi Winthrop Industrie Tél: 0 800 222 555 Appel depuis l’étranger : +33 1 57 63 23 23 | Portugal Sanofi – Produtos Farmacêuticos, Lda. Tel: + 351 21 35 89 400 |
| Hrvatska Swixx Biopharma d.o.o Tel: +385 1 2078 500 | România Sanofi Romania SRL Tel: +40 21 317 31 36 |
| Ireland sanofi-aventis Ireland T/A SANOFI Tel: + 353 (0) 1 4035 600 | Slovenija Swixx Biopharma d.o.o. Tel: +386 1 2355 100 |
| Ísland Vistor Tel: +354 535 7000 | Slovenská republika Swixx Biopharma s.r.o. Tel: +421 2 20833 600 |
| Italia Sanofi S.r.l. Tel: 800536389 | Suomi/Finland Sanofi Oy Tel: +358 (0) 201 200 300 |
| Κύπρος C.A. Papaellinas Ltd. Τηλ.: +357 22 741741 | Sverige Sanofi AB Tel: +46 8-634 50 00 |
Latvija
Swixx Biopharma SIA
Tel: +371 6 6164 750
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Weitere Informationsquellen
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
Diese Packungsbeilage ist auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur in allen EU-Amtssprachen verfügbar.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Verabreichen Sie Nuvaxovid JN.1 intramuskulär, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, in einer Einzeldosis.
Bei bereits gegen COVID-19 geimpften Personen muss nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens 3 Monate gewartet werden, bevor Nuvaxovid JN.1 verabreicht werden kann.
Schwer abwehrgeschwächte Personen dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Sie dürfen den Impfstoff nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach ,,EXP“ bzw. „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Die Fertigspritze soll im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) und im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Fertigspritze unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Jede Fertigspritze ist nur für den Einmalgebrauch bestimmt.
Prüfung der Fertigspritze
- Die Fertigspritze nicht schütteln.
- Jede Fertigspritze enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Fertigspritze vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
- Die Fertigspritze nicht verwenden, wenn die Spitzenkappe entfernt worden ist oder fehlt.
- Die Fertigspritze nicht verwenden, wenn sie undicht ist oder sichtbare Risse darauf vorhanden sind.
Verabreichung der Fertigspritze
- Fertigspritze ohne Nadel
- In den Schachteln mit den Fertigspritzen sind keine Nadeln enthalten.
- Eine sterile Nadel geeigneter Größe für die intramuskuläre Injektion verwenden (Nadeln der Größe 21 Gauge oder dünner).
- Fertigspritze mit separater Nadel
- Verwenden Sie die in der Packung enthaltene Nadel.
- Die Spitzenkappe der Fertigspritze senkrecht nach oben richten und durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn entfernen. Die Spitzenkappe langsam und gleichmäßig entfernen. Beim Drehen möglichst nicht an der Spitzenkappe ziehen.
- Die Nadel aufsetzen, indem sie im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis sie fest auf der Spritze sitzt.
- Die Kappe erst unmittelbar vor der Verabreichung von der Nadel entfernen.
- Die gesamte Dosis intramuskulär verabreichen, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms.
Verwerfen
- Die Fertigspritze nach der Verabreichung entsorgen.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Gebrauchsinformation: Information für Anwender
Nuvaxovid XFG Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
COVID-19-Impfstoff (rekombinant, adjuvantiert)
Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie geimpft werden, denn sie
enthält wichtige Informationen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Nuvaxovid XFG und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid XFG beachten?
3. Wie wird Nuvaxovid XFG verabreicht?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Nuvaxovid XFG aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Nuvaxovid XFG und wofür wird es angewendet?
Nuvaxovid XFG ist ein Impfstoff, der zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 ausgelöst, angewendet wird.
Nuvaxovid XFG wird an Personen im Alter von mindestens 12 Jahren verabreicht.
Der Impfstoff veranlasst das Immunsystem (das natürliche Abwehrsystem des Körpers), Antikörper und spezialisierte weiße Blutkörperchen zu produzieren, die das Virus bekämpfen, um so vor COVID-19 zu schützen. Keiner der Bestandteile dieses Impfstoffs kann COVID-19 verursachen.
2. Was sollten Sie vor dem Erhalt von Nuvaxovid XFG beachten?
Nuvaxovid XFG darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie
Nuvaxovid XFG erhalten, wenn:
- Sie jemals eine schwere oder lebensbedrohliche allergische Reaktion nach Erhalt einer anderen Impfstoffinjektion oder nach dem Erhalt von Nuvaxovid oder Nuvaxovid XFG in der Vergangenheit hatten,
- Sie nach einer Injektion mit einer Nadel jemals ohnmächtig wurden,
- Sie hohes Fieber (über 38 °C) oder eine schwere Infektion haben. Sie können die Impfung jedoch erhalten, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege, etwa eine Erkältung, haben,
- Sie Blutgerinnungsprobleme haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln einnehmen,
- Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert (Immunschwäche) oder Sie Arzneimittel einnehmen, die das Immunsystem schwächen (wie z. B. hochdosierte Kortikosteroide, Immunsuppressiva oder Krebsmedikamente).
Nach der Impfung mit Nuvaxovid besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens), siehe Abschnitt 4. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und sind hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen aufgetreten.
Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen von Myokarditis und Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Schmerzen im Brustkorb achten und bei Auftreten solcher Symptome sofort einen Arzt aufsuchen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Nuvaxovid XFG erhalten, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind).
Wie bei jedem Impfstoff kann es sein, dass eine Einzeldosis Nuvaxovid XFG nicht allen Personen, die sie erhalten, vollständigen Schutz bietet, und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sein werden.
Kinder
Nuvaxovid XFG wird nicht für Kinder unter 12 Jahren empfohlen. Derzeit liegen keine Informationen zur Anwendung von Nuvaxovid XFG bei Kindern unter 12 Jahren vor.
Anwendung von Nuvaxovid XFG zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, oder wenn Sie kürzlich eine andere Impfung erhalten haben oder beabsichtigen, eine andere Impfung zu erhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffs Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Einige der in Abschnitt 4 (Welche Nebenwirkungen sind möglich?) aufgelisteten Nebenwirkungen von Nuvaxovid XFG können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen (zum Beispiel Schwäche- oder Schwindelgefühle oder starke Müdigkeit).
Sie dürfen kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach der Impfung unwohl fühlen. Warten Sie, bis alle Wirkungen der Impfung abgeklungen sind, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Nuvaxovid XFG enthält Natrium und Kalium und Polysorbat 80
Dieser Impfstoff enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., er ist nahezu
„natriumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält Kalium, aber weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro Dosis, d. h., er ist
nahezu „kaliumfrei“.
Dieser Impfstoff enthält 0,05 mg Polysorbat 80 je Dosiseinheit. Polysorbate können allergische
Reaktionen hervorrufen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie bekannte Allergien haben.
3. Wie wird Nuvaxovid XFG verabreicht?
Personen ab 12 Jahren
Sie erhalten Nuvaxovid XFG als Einzeldosis in einer Injektion zu 0,5 ml.
Wenn Sie bereits eine COVID-19-Impfung erhalten haben, müssen Sie nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens drei Monate warten, bis Ihnen Nuvaxovid XFG verabreicht werden darf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wird den Impfstoff in einen Muskel,
üblicherweise in Ihrem Oberarm, spritzen.
Während und nach jeder Injektion des Impfstoffs werden Sie von Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal für etwa 15 Minuten auf Anzeichen einer allergischen Reaktion überwacht.
Sie können nach Ermessen Ihres Arztes und unter Berücksichtigung Ihrer klinischen Umstände sowie der nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen (0,5 ml) Nuvaxovid XFG erhalten.
Abwehrgeschwächte Personen
Wenn Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert, können Ihnen in Übereinstimmung mit den
nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen verabreicht werden.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen hervorrufen, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden innerhalb von ein paar Tagen nach ihrem Auftreten. Wenn Symptome anhalten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Wie bei anderen Impfstoffen können Sie Schmerzen oder Beschwerden an der Injektionsstelle haben oder eine Rötung und Schwellung an dieser Stelle wahrnehmen. Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb von wenigen Tagen ab.
Wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome einer allergischen Reaktion auftritt, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch:
- Ohnmacht oder Benommenheit
- Veränderungen Ihres Herzschlags
- Kurzatmigkeit
- pfeifendes Atemgeräusch
- Schwellung von Lippen, Gesicht oder Rachen
- Nesselsucht oder Ausschlag
- Übelkeit oder Erbrechen
- Magenschmerzen Wenn Sie andere Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dazu gehören z. B.:
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Übelkeit oder Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Druckempfindlichkeit oder Schmerzen an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird • starke Müdigkeit (Ermüdung)
- allgemeines Unwohlsein Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Rötung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schwellung an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Fieber (> 38 °C)
- Schmerzen oder Beschwerden in Arm, Hand, Bein und/oder Fuß (Schmerzen in einer Extremität)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- vergrößerte Lymphknoten
- hoher Blutdruck
- juckende Haut, Hautausschlag oder Nesselsucht
- Rötung der Haut
- juckende Haut an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird
- Schüttelfrost Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Wärme an der Stelle, wo die Injektion verabreicht wird Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- schwere allergische Reaktion
- ungewöhnliches Gefühl im Bereich der Haut, z. B. Kribbeln oder Prickeln (Parästhesie) • vermindertes Gefühl oder Empfinden, insbesondere im Bereich der Haut (Hypästhesie) • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung der äußeren Umhüllung des Herzens (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Schmerzen im Brustkorb führen können
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen und die Chargenbezeichnung/Lotnummer angeben, falls verfügbar. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Impfstoffs zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Nuvaxovid XFG aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal ist für die korrekte Aufbewahrung dieses
Impfstoffs und die Beseitigung von nicht verwendetem Impfstoff verantwortlich.
Informationen zur Aufbewahrung, zur Haltbarkeit, Anwendung und Handhabung sind im Abschnitt am Ende der Packungsbeilage, der für medizinisches Fachpersonal bestimmt ist, beschrieben.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Nuvaxovid XFG enthält
- Eine Dosis (0,5 ml) Nuvaxovid XFG enthält als Wirkstoff 5 Mikrogramm Spike-Protein* von SARS-CoV-2 (Omicron XFG) und ist mit Matrix-M adjuvantiert.
*hergestellt mittels rekombinanter DNA-Technologie unter Verwendung eines Baculovirus-Expressionssystems in einer Insektenzelllinie aus Sf9-Zellen der Spezies Spodoptera frugiperda.
- Matrix-M dient in diesem Impfstoff als Adjuvans. Adjuvanzien sind Substanzen, die in bestimmten Impfstoffen enthalten sind, um die Schutzwirkung des Impfstoffs zu beschleunigen, zu verbessern und/oder zu verlängern. Das Adjuvans Matrix-M enthält Fraktion-A (42,5 Mikrogramm) und Fraktion-C (7,5 Mikrogramm) von Quillaja-saponaria-Molina-Extrakt pro 0,5-ml-Dosis.
- Die sonstigen Bestandteile in Nuvaxovid XFG sind:
- Dinatriumhydrogenphosphat-7 H2O
- Natriumdihydrogenphosphat-1 H2O
- Dinatriumhydrogenphosphat-2 H2O
- Natriumchlorid
- Polysorbat 80
- Cholesterol
- Phosphatidylcholin (einschließlich all-rac-α-Tocopherol)
- Kaliumdihydrogenphosphat
- Kaliumchlorid
- Natriumhydroxid (zur Einstellung des pH-Werts)
- Salzsäure (zur Einstellung des pH-Werts)
- Wasser für Injektionszwecke
Wie Nuvaxovid XFG aussieht und Inhalt der Packung
- Die Dispersion ist farblos bis gelblich, klar bis leicht opaleszent (pH-Wert 7,2).
- 0,5 ml Dispersion zur Injektion in einer Fertigspritze mit einem Stempelstopfen und einer Spitzenkappe ohne Nadel oder als Kombipackung mit separater Nadel.
- Packungsgröße:
o 10 Fertigspritzen
o 1 Fertigspritze
o 1 Fertigspritze mit separater Nadel
- Jede Spritze enthält 1 Dosis von 0,5 ml.
Pharmazeutischer Unternehmer
Sanofi Winthrop Industrie
82 Avenue Raspail
94250 Gentilly
Frankreich
Hersteller
Novavax CZ a.s.
Líbalova 2348/1, Chodov,
149 00 Praha 4
Tschechien
Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung:
| België/ Belgique /Belgien Sanofi Belgium tel: +32 2 710.54.00 | Lietuva Swixx Biopharma UAB Tel: +370 5 236 9140 |
| България Swixx Biopharma EOOD Te л.: +359 2 4942 480 Česká republika Sanofi s.r.o. Tel: +420 233 086 111 | Luxembourg/Luxemburg Sanofi Belgium tel.: +32 2 710.54.00 Magyarország SANOFI-AVENTIS Zrt Tel: +36 1 505 0055 |
| Danmark Sanofi A/S Tel: +45 4516 7000 | Malta Sanofi S.r.l. Tel: +39 02 39394 275 |
| Deutschland Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Tel: 0800 54 54 010 Tel. aus dem Ausland: +49 69 305 21 130 | Nederland Sanofi B.V. Tel: +31 20 245 4000 |
| Eesti Swixx Biopharma OÜ Tel: +372 640 10 30 | Norge Sanofi-aventis Norge AS Tel: + 47 67 10 71 00 |
| Ελλάδα ΒΙΑΝΕΞ Α. Ε. Τηλ: +30.210.8009111 | Österreich Sanofi-Aventis GmbH Tel: +43 (1) 80185-0. |
| España sanofi-aventis, S.A. Tel: +34 93 485 94 00 | Polska Sanofi Sp. z o.o. Tel: + 48 22 280 00 00 |
| France Sanofi Winthrop Industrie Tél: 0 800 222 555 Appel depuis l’étranger : +33 1 57 63 23 23 | Portugal Sanofi – Produtos Farmacêuticos, Lda. Tel: + 351 21 35 89 400 |
| Hrvatska Swixx Biopharma d.o.o Tel: +385 1 2078 500 | România Sanofi Romania SRL Tel: +40 21 317 31 36 |
| Ireland sanofi-aventis Ireland T/A SANOFI Tel: + 353 (0) 1 4035 600 | Slovenija Swixx Biopharma d.o.o. Tel: +386 1 2355 100 |
| Ísland Vistor Tel: +354 535 7000 | Slovenská republika Swixx Biopharma s.r.o. Tel: +421 2 20833 600 |
| Italia Sanofi S.r.l. Tel: 800536389 | Suomi/Finland Sanofi Oy Tel: +358 (0) 201 200 300 |
| Κύπρος C.A. Papaellinas Ltd. Τηλ.: +357 22 741741 | Sverige Sanofi AB Tel: +46 8-634 50 00 |
Latvija
Swixx Biopharma SIA
Tel: +371 6 6164 750
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Weitere Informationsquellen
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.
Diese Packungsbeilage ist auf den Internetseiten der Europäischen Arzneimittel-Agentur in allen EU-Amtssprachen verfügbar.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Verabreichen Sie Nuvaxovid XFG intramuskulär, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms, in einer Einzeldosis.
Bei bereits gegen COVID-19 geimpften Personen muss nach der letzten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs mindestens 3 Monate gewartet werden, bevor Nuvaxovid XFG verabreicht werden kann.
Schwer abwehrgeschwächte Personen dürfen gemäß den nationalen Empfehlungen zusätzliche Dosen erhalten.
Rückverfolgbarkeit
Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.
Anweisungen zur Handhabung und Verabreichung
Sie dürfen den Impfstoff nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach ,,EXP“ bzw. „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Dieser Impfstoff sollte von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen gehandhabt werden, um die Sterilität jeder Dosis zu gewährleisten.
Vorbereitung für die Anwendung
- Der Impfstoff ist gebrauchsfertig.
- Die Fertigspritze soll im Kühlschrank (2 °C bis 8 °C) und im Umkarton aufbewahrt werden, um ihn vor Licht zu schützen.
- Entnehmen Sie die Fertigspritze unmittelbar vor der Anwendung aus dem Umkarton im Kühlschrank.
- Jede Fertigspritze ist nur für den Einmalgebrauch bestimmt.
Prüfung der Fertigspritze
- Die Fertigspritze nicht schütteln.
- Jede Fertigspritze enthält eine farblose bis gelbliche, klare bis leicht opaleszente Dispersion.
- Unterziehen Sie den Inhalt der Fertigspritze vor der Verabreichung einer Sichtprüfung auf Partikel und/oder Verfärbung. Verabreichen Sie den Impfstoff nicht, wenn Sie eines der beiden feststellen.
- Die Fertigspritze nicht verwenden, wenn die Spitzenkappe entfernt worden ist oder fehlt.
- Die Fertigspritze nicht verwenden, wenn sie undicht ist oder sichtbare Risse darauf vorhanden sind.
Verabreichung der Fertigspritze
- Fertigspritze ohne Nadel
- In den Schachteln mit den Fertigspritzen sind keine Nadeln enthalten.
- Eine sterile Nadel geeigneter Größe für die intramuskuläre Injektion verwenden (Nadeln der Größe 21 Gauge oder dünner).
- Fertigspritze mit separater Nadel
- Verwenden Sie die in der Packung enthaltene Nadel.
- Die Spitzenkappe der Fertigspritze senkrecht nach oben richten und durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn entfernen. Die Spitzenkappe langsam und gleichmäßig entfernen. Beim Drehen möglichst nicht an der Spitzenkappe ziehen.
- Die Nadel aufsetzen, indem sie im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis sie fest auf der Spritze sitzt.
- Die Kappe erst unmittelbar vor der Verabreichung von der Nadel entfernen.
- Die gesamte Dosis intramuskulär verabreichen, vorzugsweise in den Deltamuskel des Oberarms.
Verwerfen
- Die Fertigspritze nach der Verabreichung entsorgen.
Entsorgung
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
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