ANHANG I

ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Vor Verwendung nicht verdünnen.

Tabelle 1. Qualitative und quantitative Zusammensetzung von Comirnaty JN.1

ArzneimittelformBehältnisDosis/Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.2 und 6.6)Inhalt pro Dosis
Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionEinzeldosis-durchstech-flasche (graue Kappe) Mehrdosen-durchstech-flasche (2,25 ml) (graue Kappe)1 Dosis von 0,3 ml 6 Dosen von je 0,3 mlEine Dosis (0,3 ml) enthält 30 Mikrogramm Bretovameran, ein COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-
Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer FertigspritzeFertigspritze1 Dosis von 0,3 mlNanopartikel).
Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionEinzeldosis-durchstech-flasche (blaue Kappe) Mehrdosen-durchstech-flasche (2,25 ml) (blaue Kappe)1 Dosis von 0,3 ml 6 Dosen von je 0,3 mlEine Dosis (0,3 ml) enthält 10 Mikrogramm Bretovameran, ein COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-Nanopartikel).

Bretovameran ist eine einzelsträngige Boten-RNA (mRNA) mit 5’-Cap-Struktur, die unter Verwendung einer zellfreien in-vitro-Transkription aus den entsprechenden DNA-Vorlagen hergestellt wird und das virale Spike (S)-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1) kodiert.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Injektionsdispersion Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine klare bis leicht opaleszierende Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Comirnaty JN.1 Injektionsdispersion wird zur aktiven Immunisierung von Personen ab 6 Monaten zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 angewendet.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Personen ab 12 Jahren Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml an Personen ab 12 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml an Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die noch keinen COVID-19-Impfstoff erhalten
haben
Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als
Grundimmunisierung, bestehend aus 2 Dosen verabreicht. Es wird empfohlen, die zweite Dosis
8 Wochen nach der ersten Dosis zu geben (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Wird das Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren mit abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis verabreicht.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 3-Mikrogramm-Dosen bestehenden Grundimmunisierung erhalten haben Zur Vervollständigung der aus 3 Dosen bestehenden Grundimmunisierung können weitere Dosen Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis verabreicht werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach Gabe der ersten Dosis verabreicht werden, gefolgt von der dritten Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).

Stark immungeschwächte Personen Stark immungeschwächte Personen können im Einklang mit den nationalen Empfehlungen weitere Dosen erhalten (siehe Abschnitt 4.4).

Austauschbarkeit Die Grundimmunisierung mit Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis kann mit jedem vorherigen oder dem aktuellen Impfstoff von Comirnaty erfolgen, ohne jedoch die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen zu überschreiten. Die Impfserie für die Grundimmunisierung sollte nur einmal erfolgen.

Die Austauschbarkeit von Comirnaty mit COVID-19-Impfstoffen anderer Hersteller ist nicht
erwiesen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffs bei Säuglingen unter 6 Monaten ist bisher noch nicht erwiesen.

Ältere Personen
Bei älteren Personen ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung

Comirnaty JN.1 Injektionsdispersion sollte intramuskulär verabreicht werden (siehe Abschnitt 6.6). Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Die bevorzugte Stelle ist der Deltamuskel des Oberarms.

Injizieren Sie den Impfstoff nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal.

Der Impfstoff sollte nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.

Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Verabreichung des Impfstoffs siehe Abschnitt 4.4.

Hinweise zum Auftauen, zur Handhabung und Beseitigung des Impfstoffs siehe Abschnitt 6.6.

Einzeldosisdurchstechflaschen Die Einzeldosisdurchstechflaschen von Comirnaty JN.1 enthalten 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml Comirnaty JN.1.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Mehrdosendurchstechflaschen
Die Mehrdosendurchstechflaschen von Comirnaty JN.1 enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml des
Impfstoffs. Um 6 Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen, sollten Spritzen
und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden. Die Kombination aus Spritze und
Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben.

Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen. Unabhängig vom Typ der Spritze und Nadel:

  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Fertigspritzen

  • Jede Einzeldosisfertigspritze mit Comirnaty JN.1 enthält 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel einsetzen und das gesamte Volumen verabreichen.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Allgemeine Empfehlungen

Überempfindlichkeit und Anaphylaxie Es wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollte immer eine angemessene medizinische Versorgung und Überwachung bereitstehen.

Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung von mindestens 15 Minuten empfohlen. Keine weitere Dosis des Impfstoffs sollte an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie nach einer früheren Dosis von Comirnaty aufgetreten ist.

Myokarditis und Perikarditis Nach der Impfung mit Comirnaty besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung und häufiger bei jüngeren Männern beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). Die verfügbaren Daten zeigen, dass sich die meisten Fälle erholen. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet.

Angehörige der Heilberufe sollten auf Anzeichen und Symptome einer Myokarditis oder Perikarditis achten. Die Geimpften (einschließlich Eltern und Betreuer) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sich bei ihnen Symptome zeigen, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie (akute und anhaltende) Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen nach der Impfung.

Angehörige der Gesundheitsberufe sollten Leitlinien und/oder Spezialisten für die Diagnose und
Behandlung dieser Erkrankung konsultieren.

Angstbedingte-Reaktionen Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen (z. B. Schwindelgefühl, Herzklopfen, Anstieg der Herzfrequenz, Blutdruckveränderungen, Parästhesie, Hypoästhesie und Schwitzen) können im Zusammenhang mit dem Impfvorgang selbst auftreten. Stressbedingte Reaktionen sind vorübergehend und klingen von selbst wieder ab. Die Betroffenen sollten darauf hingewiesen werden, die Symptome dem Impfarzt mitzuteilen, damit dieser sie beurteilen kann. Es ist wichtig, dass Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen durch Ohnmachtsanfälle zu vermeiden.

Gleichzeitige Erkrankung Die Impfung sollte bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung oder akuter Infektion verschoben werden. Das Vorliegen einer geringfügigen Infektion und/oder leichtem Fieber sollte die Impfung nicht verzögern.

Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.

Immungeschwächte Personen
Die Sicherheit und Immunogenität wurden bei einer begrenzten Anzahl an immungeschwächten
Personen, einschließlich Personen unter einer Therapie mit Immunsuppressiva, bewertet (siehe
Abschnitte 4.8 und 5.1). Die Wirksamkeit von Comirnaty JN.1 könnte bei immungeschwächten
Personen geringer sein.

Dauer des Impfschutzes
Die Dauer der Schutzwirkung des Impfstoffs ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.

Einschränkungen der Wirksamkeit des Impfstoffs
Wie bei jedem Impfstoff schützt die Impfung mit Comirnaty JN.1 möglicherweise nicht jeden
Geimpften. Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion kann zeitgleich mit dem saisonalen
Influenza-Impfstoff verabreicht werden.

Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty JN.1 zeitgleich mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV, pneumococcal conjugate vaccine) verabreicht werden.

Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty JN.1 zeitgleich mit einem rekombinanten Proteinimpfstoff gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ohne Adjuvanzien verabreicht werden.

Bei Personen ab 65 Jahren kann Comirnaty JN.1 zeitgleich mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff verabreicht werden.

Verschiedene injizierbare Impfstoffe sind in unterschiedliche Injektionsstellen zu verabreichen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der
Schwangerschaft.

Jedoch liegen sehr begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Comirnaty bei schwangeren Teilnehmerinnen vor. Eine große Menge an Beobachtungsdaten von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Trimenons mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, hat keine Zunahme unerwünschter Schwangerschaftsausgänge gezeigt. Zwar liegen derzeit nur wenige Daten zum Schwangerschaftsausgang nach einer Impfung im ersten Trimenon vor, jedoch wurde kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt beobachtet. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3). Basierend auf Daten, die zu anderen Impfstoffvarianten verfügbar sind, kann Comirnaty JN.1 während der Schwangerschaft angewendet werden.

Stillzeit

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Stillzeit.

Jedoch sind keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Säugling zu erwarten, da die
systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber dem Impfstoff vernachlässigbar ist.

Beobachtungsdaten von Frauen, die nach der Impfung mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty gestillt haben, haben kein Risiko für unerwünschte Wirkungen bei gestillten Neugeborenen/Säuglingen gezeigt. Comirnaty JN.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Comirnaty JN.1 hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Effekte können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die Sicherheit von Comirnaty JN.1 wird aus Sicherheitsdaten von den vorhergehenden Impfstoffen von Comirnaty abgeleitet.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty
Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm
In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 2 176 Säuglinge (1 458 initial zugelassenes
Comirnaty 3 Mikrogramm und 718 Placebo) 6 bis 23 Monate alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Säuglingen im Alter von 6 bis 23 Monaten, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 40 %), verminderter Appetit (> 30 %), Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 20 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 3 541 Kinder (2 368 Comirnaty 3 Mikrogramm und 1 173 Placebo) 2 bis 4 Jahre alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Schmerzen an der Injektionsstelle und Ermüdung (> 40 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen In Studie 3 erhielten insgesamt 3 109 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 1 Dosis des initial zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty 10 Mikrogramm und insgesamt 1 538 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren erhielten Placebo. Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 3 Phase 2/3 mit Daten bis zum Stichtag 20. Mai 2022 wurden 2 206 (1 481 Comirnaty 10 Mikrogramm und 725 Placebo) Kinder für ≥ 4 Monate nach der zweiten Dosis in dem placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum nachbeobachtet. Die Sicherheitsbewertung in Studie 3 ist im Gange.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die 2 Impfungen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 30 %), Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle (≥ 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Durchfall (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung In einer Untergruppe von Studie 3 erhielten insgesamt 2 408 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 5 Monate (Bereich von 5,3 bis 19,4 Monaten) nach Abschluss der Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty 10 Mikrogramm. Die Analyse der Untergruppe aus der Phase 2/3 der Studie 3 basiert auf Daten bis zum Stichtag 28. Februar 2023 (mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten).

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung war ähnlich wie nach der
Grundimmunisierung. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern von 5 bis 11 Jahren nach der
Auffrischungsimpfung waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %),
Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle
(> 10 %).

Jugendliche von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer Analyse der langfristigen Sicherheitsnachbeobachtung von Studie 2 waren 2 260 Jugendliche (1 131 Comirnaty und 1 129 Placebo) 12 bis 15 Jahre alt. Davon wurden 1 559 Jugendliche (786 Comirnaty und 773 Placebo) nach der zweiten Dosis für ≥ 4 Monate lang beobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 90 %), Ermüdung und Kopfschmerzen (> 70 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 40 %), Arthralgie und Fieber (> 20 %).

Teilnehmer ab 16 Jahren – nach 2 Dosen
In Studie 2 erhielten insgesamt 22 026 Teilnehmer ab 16 Jahren mindestens 1 Dosis des initial
zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty und insgesamt 22 021 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten
Placebo (darunter 138 und 145 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren in der Impfstoff- bzw.

Placebogruppe). Insgesamt 20 519 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten 2 Dosen Comirnaty.

Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 2 mit einem Datenstichtag zum 13. März 2021 für den placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum bis zum Entblindungsdatum der Teilnehmer wurden insgesamt 25 651 (58,2 %) Teilnehmer (13 031 Comirnaty und 12 620 Placebo) ab 16 Jahren nach der zweiten Dosis ≥ 4 Monate nachbeobachtet. Darunter waren insgesamt 15 111 (7 704 Comirnaty und 7 407 Placebo) Teilnehmer im Alter von 16 bis 55 Jahren und insgesamt 10 540 (5 327 Comirnaty und 5 213 Placebo) Teilnehmer ab 56 Jahren.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 16 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 50 %), Myalgie (> 40 %), Schüttelfrost (> 30 %), Arthralgie (> 20 %), Fieber und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %), die normalerweise von leichter oder mäßiger Intensität waren und innerhalb weniger Tage nach der Impfung abklangen. Eine etwas geringere Häufigkeit von Reaktogenitätsereignissen war mit einem höheren Alter verbunden.

Das Sicherheitsprofil bei 545 Teilnehmern ab 16 Jahren, die Comirnaty erhielten und zu Studienbeginn seropositiv für SARS-CoV-2 waren, war ähnlich wie in der Allgemeinbevölkerung.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach Auffrischungsdosis Eine Untergruppe von 306 Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit zwei Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 6 Monate (Bereich von 4,8 bis 8,0 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,3 Monaten (Bereich von 1,1 bis 8,5 Monaten) und 301 Teilnehmer wurden ≥ 6 Monate nach der Auffrischungsimpfung bis zum Stichtag (22.

November 2021) nachbeobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil für die Auffrischungsdosis war ähnlich wie nach 2 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 30 %), Schüttelfrost und Arthralgie (> 20 %).

In Studie 4, einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, erhielten Teilnehmer ab 16 Jahren, die aus Studie 2 rekrutiert wurden, mindestens 6 Monate nach der zweiten Dosis Comirnaty eine Auffrischungsdosis von Comirnaty (5 081 Teilnehmer) oder Placebo (5 044 Teilnehmer). Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsdosis erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 2,8 Monaten (Bereich von 0,3 bis 7,5 Monaten) nach der Auffrischungsdosis in der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtungszeit bis zum Stichtag (8. Februar 2022). Von diesen Teilnehmern wurden 1 281 Teilnehmer (895 Comirnaty und 386 Placebo) für ≥ 4 Monate nach der Auffrischungsimpfung mit Comirnaty nachbeobachtet. Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Eine Untergruppe von 825 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit 2 Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 11,2 Monate (Bereich von 6,3 bis 20,1 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 9,5 Monaten (Bereich von 1,5 bis 10,7 Monaten), basierend auf Daten bis zum Stichtag (3. November 2022). Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach weiteren Auffrischungsdosen Die Sicherheit einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 12 Jahren wird aus den Sicherheitsdaten von Studien zu einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 18 Jahren abgeleitet.

In einer Untergruppe erhielten 325 Erwachsene im Alter von 18 bis 55 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 90 bis 180 Tage nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 1,4 Monaten bis zum Datenstichtag am 11. März 2022. Die häufigsten Nebenwirkungen bei diesen Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 70 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 20 %) und Arthralgie (> 10 %).

In einer Untergruppe der Studie 4 (Phase 3) erhielten 305 Erwachsene über 55 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 5 bis 12 Monate nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,7 Monaten bis zum Datenstichtag am 16. Mai 2022. Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischimpfung Comirnaty (vierte Dosis) war ähnlich wie das nach der Auffrischimpfung mit Comirnaty (dritte Dosis). Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern über 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 10 %).

Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff In 5 unabhängigen Studien zur Anwendung einer Auffrischungsdosis mit Comirnaty bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsdosis) abgeschlossen hatten, wurden keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt.

Omicron-angepasstes Comirnaty Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 1 und 2) erhielten 604 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,5 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten waren verminderter Appetit, Schläfrigkeit und Reizbarkeit (> 20 %) sowie Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 10 %).

Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach mindestens 3 Dosen In 3 Gruppen von Studie 6 (Phase 1) erhielten 95 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten mindestens 1 Dosis Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 33), 6 Mikrogramm (n = 29) oder 10 Mikrogramm (n = 33) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 13 Monaten nach der dritten Dosis.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern, die die 10‑Mikrogramm-Impfserie aus 3 Dosen
erhielten, waren Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 50 %), Schmerzempfindlichkeit an der
Injektionsstelle und verminderter Appetit (> 30 %), Rötung (> 20 %) und Schwellung (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 4 und 5) erhielten 688 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, eine Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle und Ermüdung (> 20 %) sowie Kopfschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis In einer Untergruppe von Studie 6 (Substudie E, Phase 2/3) erhielten 310 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle
(> 40 %), Ermüdung, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 6 (Phase 3) erhielten 113 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (5/5 Mikrogramm). Diese wurde 2,6 bis 8,5 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %) und Myalgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 5 (Phase 2/3) erhielten 107 Teilnehmer im Alter von 12 bis 17 Jahren, 313 Teilnehmer im Alter von 18 bis 55 Jahren und 306 Teilnehmer im Alter ab 56 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (15/15 Mikrogramm). Diese wurde 5,4 bis 16,9 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,5 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 12 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 20 %), Schüttelfrost (> 10 %) und Arthralgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Omicron XBB.1.5 (vierte oder mehr als vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 412 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bereits mindestens 3 Dosen eines zugelassenen COVID‑19‑mRNA‑Impfstoffs bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty Omicron XBB.1.5. Diese wurde 2,0 bis 24,1 Monate nach Erhalt der 3. Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty XBB.1.5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 311 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und keine COVID‑19‑Impfung erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Diarrhö, Arthralgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 216 Teilnehmer ab 12 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron JN.1. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron JN.1 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 18 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 102 Teilnehmer ab 18 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron KP.2. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron KP.2 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen und Myalgie (> 20 %).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Comirnaty und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten

Nebenwirkungen, die während klinischer Studien und nach der Markteinführung berichtet wurden, sind unten entsprechend folgender Häufigkeitskategorien aufgeführt: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Tabelle 2. Nebenwirkungen von Comirnaty aus klinischen Studien und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten

SystemorganklasseHäufigkeitNebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des LymphsystemsHäufigLymphadenopathie a
Erkrankungen des ImmunsystemsGelegentlich Nicht bekannt AnaphylaxieÜberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Ausschlag b, Pruritus, Urtikaria c, Angioödem c)
Stoffwechsel- und ErnährungsstörungenGelegentlichverminderter Appetit d
PsychiatrischeSehr häufigReizbarkeit e
ErkrankungenGelegentlichSchlaflosigkeit
Erkrankungen desSehr häufigKopfschmerzen; Schläfrigkeit e
NervensystemsGelegentlich Selten Nicht bekannt ParästhesieSchwindelgefühl g; Lethargie akute periphere Fazialisparese f g; Hypoästhesie g
HerzerkrankungenSehr seltenMyokarditis g; Perikarditis g
Erkrankungen desSehr häufigDiarrhö g
GastrointestinaltraktsHäufigÜbelkeit; Erbrechen g, m
Erkrankungen der HautGelegentlichHyperhidrosis; nächtliche Schweißausbrüche
und des UnterhautgewebesNicht bekannt Erythema multiformeg
Skelettmuskulatur-,Sehr häufigArthralgie; Myalgie
Bindegewebs- und KnochenerkrankungenGelegentlichSchmerzen in den Extremitäten h
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrüseNicht bekannt starke Menstruationsblutungenl
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VerabreichungsortSehr häufig Häufig Gelegentlich Nicht bekannt Ausgedehnte Schwellung der geimpftenSchmerzen an der Injektionsstelle h; Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle e; Ermüdung; Schüttelfrost; Fieber i; Schwellung an der Injektionsstelle Rötung an der Injektionsstelle k Asthenie; Unwohlsein; Jucken an der Injektionsstelle Gliedmaße g; Anschwellen des Gesichts j

a. Bei Teilnehmern ab 5 Jahren wurde nach einer Auffrischungsdosis eine höhere Häufigkeit von Lymphadenopathie (≤ 2,8 %) beobachtet als nach Grundimmunisierungsdosen (≤ 0,9 %) des Impfstoffs. b. Die Häufigkeitskategorie für Ausschlag war „häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

c. Die Häufigkeitskategorie für Urtikaria und Angioödem war „selten“.

d. Die Häufigkeitskategorie für verminderter Appetit war „sehr häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

e. Reizbarkeit, Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle und Schläfrigkeit betreffen Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten.

f. Während des Verträglichkeitsnachbeobachtungszeitraums der klinischen Studie bis zum 14. November 2020 wurde von vier Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe eine akute periphere Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet. Der Beginn war am Tag 37 nach Dosis 1 (der Teilnehmer erhielt keine Dosis 2) und an den Tagen 3, 9 und 48 nach Dosis 2. In der Placebogruppe wurden keine Fälle von akuter peripherer Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet.

g. Nach der Zulassung erfasste Nebenwirkung.

h. Bezieht sich auf den geimpften Arm.

i. Nach der zweiten Dosis wurde im Vergleich zur ersten Dosis eine höhere Häufigkeit von Fieber beobachtet. j. Bei Impflingen mit Injektionen dermatologischer Filler in der Anamnese wurde in der Phase nach der Markteinführung eine Schwellung des Gesichts beobachtet.

k. Rötung an der Injektionsstelle traten häufiger (sehr häufig) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Teilnehmern ab 2 Jahren auf.

l. Die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein.

m. Die Häufigkeitskategorie für Erbrechen war „sehr häufig“ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei
immungeschwächten Teilnehmern im Alter von 2 bis 18 Jahren.

Besondere Personengruppen

Von schwangeren Teilnehmerinnen entbundene Säuglinge – nach 2 Dosen Comirnaty Die Studie C4591015 (Studie 9), eine placebokontrollierte Phase-II/III-Studie, untersuchte insgesamt 346 schwangere Teilnehmerinnen, die Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) erhielten. Die Säuglinge (Comirnaty n = 167 oder Placebo n = 168) wurden bis zum Alter von 6 Monaten untersucht. Es wurden keine Sicherheitsbedenken festgestellt, die auf die mütterliche Impfung mit Comirnaty zurückzuführen wären.

Immungeschwächte Teilnehmer (Erwachsene und Kinder) Im Rahmen der Studie C4591024 (Studie 10) erhielten insgesamt 124 immungeschwächte Teilnehmer ab einem Alter von 2 Jahren Comirnaty (siehe Abschnitt 5.1).

Sicherheit bei gleichzeitiger Verabreichung von Impfstoffen

Gleichzeitige Verabreichung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff In Studie 8, einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer im Alter von 18 bis 64 Jahren, die Comirnaty zusammen mit einem saisonalen inaktivierten, quadrivalenten Influenza-Impfstoff (SIIV), und 1 Monat später Placebo erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die einen inaktivierten Influenza-Impfstoff mit Placebo und 1 Monat später Comirnaty allein erhielten (n = 553 bis 564 Teilnehmer in jeder Gruppe).

Gleichzeitige Verabreichung mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff In Studie 11 (B7471026), einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die eine Auffrischungsdosis Comirnaty zusammen mit einem 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (20vPNC) erhielten (n = 187), mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty allein erhielten (n = 185).

Gleichzeitige Verabreichung mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien oder mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff In Studie 12 (C5481001), einer Phase-I/II-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die in einem Arm Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 und einen RSV-Impfstoff sowie in dem anderen Arm einen quadrivalenten Hochdosis-Influenza-Impfstoff (QIV) (n = 158) oder Placebo (n = 157) erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die die einzelnen Impfstoffe mit Placebo erhielten.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Myokarditis und Perikarditis Das erhöhte Risiko einer Myokarditis nach der Impfung mit Comirnaty ist bei jüngeren Männern am höchsten (siehe Abschnitt 4.4).

In zwei großen europäischen pharmako-epidemiologischen Studien wurde das erhöhte Risiko bei jüngeren Männern nach der zweiten Dosis von Comirnaty abgeschätzt. Eine Studie zeigte, dass in einem Zeitraum von 7 Tagen nach der zweiten Dosis etwa 0,265 (95-%-KI: 0,255-0,275) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 12- bis 29-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen auftraten. In einer anderen Studie wurden in einem Zeitraum von 28 Tagen nach der zweiten Dosis 0,56 (95-%-KI: 0,37-0,74) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 16- bis 24-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen festgestellt.

Begrenzte Daten weisen darauf hin, dass das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung mit Comirnaty bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein scheint als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

In klinischen Studien sowie in der Zeit nach der Zulassung gab es Berichte über die Verabreichung höherer als der empfohlenen Dosen von Comirnaty. Im Allgemeinen ähnelten die bei Überdosierungen gemeldeten unerwünschten Ereignisse dem bekannten Nebenwirkungsprofil von Comirnaty.

Im Falle einer Überdosierung werden eine Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche
symptomatische Behandlung empfohlen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: virale Impfstoffe, ATC-Code: J07BN01

Wirkmechanismus

Die Nukleosid-modifizierte Boten-RNA (mRNA) in Comirnaty ist in Lipid-Nanopartikeln formuliert, die es ermöglichen, die nicht-replizierende RNA in Wirtszellen einzubringen, um die transiente Expression des SARS-CoV-2 Spike (S)-Antigens zu steuern. Die mRNA kodiert für membranverankertes S-Protein in voller Länge mit zwei Punktmutationen innerhalb der zentralen Helix. Die Mutation dieser beiden Aminosäuren zu Prolin fixiert das S-Protein in einer antigenetisch bevorzugten Prä-Fusions-Konformation. Der Impfstoff löst sowohl neutralisierende Antikörper als auch zelluläre Immunantworten gegen das Spike (S)-Antigen aus, was zum Schutz gegen COVID-19 beitragen kann.

Wirksamkeit

Omicron-angepasstes Comirnaty Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 367 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten verglichen, die 3 3‑Mikrogramm-Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty 10 Mikrogramm erhielten, waren 64,6 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 3 Dosen Comirnaty 3 Mikrogramm erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern, die zwei Dosen zu 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Die Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt (Tabelle 3).

Tabelle 3. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 1 (1 Monat nach Dosis 2) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) – für Immunogenität auswertbare Population

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) a Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥
Studie 6 SSA Gruppe 1 (Omicron XBB.1.5) n b 367 N f 352
6 bis 23 Monate Comirnaty (7 785,3; 10 018,9)
10 µg GMT c (95 ‑% ‑K I c) 8 831,8 n g (%) (95‑%‑KI h) 335 (95,2) (92,4; 97,2)
Studie 6 SSA Gruppe 3 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 234 N f 224
Comirnaty 3 µg (5 192,4; 6 995,2) (≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse
GMT c (95‑%‑KI c) 6 026,8 n g (%) 95‑%‑KI h) 211 (94,2) (90,3; 96,9)
(Omicron XBB.1.5) Differenz% 1,28
Studie 6 SSA 6 bis 23 Monate Comirnaty 10 µg/3 µg (95‑%‑KI (1,25; 1,82) i
GMR d d) 1,51 e (95‑%‑KI j) (-2,69; 5,26) k

betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Gruppe 1 – Gruppe 3) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titer bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 1 – Gruppe 3). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen von allen Teilnehmern berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4‑5 In einer Analyse zu Studie 6 (Phase 1) erhielten 57 Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten in der Population, die für Immunogenität auswertbar war, eine Impfserie aus 3 Dosen Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 20), 6 Mikrogramm (n = 19) oder 10 Mikrogramm (n = 18) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Daten zur Immunogenität nach der ersten 3‑Dosen-Impfserie dieser Gruppen wurden für den Referenzstamm und Omicron BA.4/BA.5 deskriptiv mit einer historischen Vergleichsgruppe verglichen, in der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren 3 Dosen des monovalenten Comirnaty Original zu 3 Mikrogramm nach einem ähnlichen Impfschema erhielten.

Unter den Teilnehmern in der für Immunogenität auswertbaren Population waren die beobachteten GMT gegen Omicron BA.4/BA.5 und den Referenzstamm bei den Dosierungen von 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm 1 Monat nach der 2. Dosis und 1 Monat nach der 3. Dosis im Allgemeinen ähnlich. Die Teilnehmer zeigten hohe Seroresponse-Raten (≥ 92,9 % gegenüber Omicron BA.4/BA.5 bzw. den Referenzstämmen) in den Gruppen mit 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm oder 10 Mikrogramm. Die Seroresponse-Raten stiegen mit der Dosis an, wobei die höchsten Raten in den Gruppen mit 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm beobachtet wurden.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 470 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, verglichen. Von den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 93,4 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Das Immunobridgingkriterium wurde hinsichtlich des GMR erfüllt, das statistische Kriterium für die Seroresponse-Rate (SRR) wurde jedoch knapp nicht erfüllt. Die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse liegt bei < -10 % (-11,92) (Tabelle 4).

Tabelle 4. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer
Seroresponse nach Dosis 1) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) für Immunogenität auswertbare Population a
Studie 6 SSA Gruppe 4 (Omicron XBB.1.5) n b 470 N f 458
– Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 4 (1 Monat 2 bis 4 Jahre Comirnaty (5 802,8; 7 552,3)
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 6 620,0 n g (%) (95‑%‑KI h) 417 (91,0) (88,1; 93,5)
Studie 6 SSA Gruppe 3 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 53 N f 53
Comirnaty 3 µg (95‑%‑KI (4 671,2; 7 440,5) (95‑%‑KI 53 (100,0) (93,3; 100,0)
GMT c c) 5 895,4 n g (%) h)
2 bis 4 Jahre Comirnaty 10 µg / 6 Monate bis 2 Jahre Differenz% -8,95
(Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) i
Studie 6 SSA Comirnaty GMR (95‑%‑KI (0,86; 1,47)
– 3 µg d d) 1,12 e (95‑%‑KI j) (-11,92; -2,12) k

Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Der fehlende Nachweis einer früheren SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 wurde für Teilnehmer der Gruppe 3 definiert als ein negatives Ergebnis für den N-bindenden Antikörper [Serum] beim Besuchstermin nach Dosis 1 und beim Besuchstermin 1 Monat nach Dosis 3; einen negativen NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchsterminen für Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 sowie bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zur Blutentnahme 1 Monat nach Dosis 3; und keine Anamnese von COVID-19. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis 23 Monate) und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis
23 Monate).

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 302 nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpfte Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten, mit Teilnehmern aus einer Untergruppe von Studie 13, Substudie A im Alter von 12 bis 82 Jahren verglichen, die bereits gegen COVID‑19 geimpft waren und eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten. Von den nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 98,9 % und von den bereits gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 12 bis 82 Jahren, die eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 99,3 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter
Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen
Reaktionsraten (definiert als mindestens 4‑facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert) bei den
ungeimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit denen bei den bereits mit einem
COVID‑19-Impfstoff geimpften Teilnehmern ab 12 Jahren verglichen. Die Kriterien für ein
Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt
(Tabelle 5).

Tabelle 5. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie E bis Studie 13, Substudie A, Teilnehmer 1 Monat nach der Studienimpfung – für Immunogenität auswertbare Population Studie 6 SSE 5 bis 11 Jahre Comirnaty (Omicron XBB.1.5) Studie 6 SSE Studie 13 SSA 10 µg / Studie 13 SSA 5 bis 11 Jahre ≥ 12 Jahre ≥ 12 Jahre Comirnaty Comirnaty Comirnaty (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) 10 µg 30 µg 30 µg SARS-CoV-2-Neutralisations test

Omicron XBB.1.5 - GMTc GMTc GMRd NT50 (Titer)a nb (95‑%‑KIc) nb (95‑%‑KIc) (95‑%‑KId) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende 5 930,5 4 006,4 1,81 Titer (GMT) 285 (5 283,8; 6 656,4) 302 (3 438,3; 4 668,4) (1,51; 2,16)e Seroresponse- ng (%) ng (%) Differenz Rate (%) für Nf (95‑%‑KIh) Nf (95‑%‑KIh) %i (95‑%‑KIj) 50 % neutralisierende 253 (88,8) 231 (77,0) Titer 285 (84,5; 92,2) 300 (71,8; 81,6) 8,97 (3,91; 14,02)k Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titerr bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die adjustierte
Differenz der Prozentsätze bei Teilnehmern mit Seroresponse größer als -10,0 % ist.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) –nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4‑5 Eine Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 berücksichtigte die Daten von 103 Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits eine Grundimmunisierung aus 2 Dosen und eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty bekommen hatten und eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten. Die Ergebnisse beinhalten Immunogenitätsdaten einer Vergleichsuntergruppe von Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren aus Studie 3, die 3 Dosen Comirnaty erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine vierte Dosis in Form von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, waren 57,3 % und von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine dritte Dosis in Form von Comirnaty erhielten, waren 58,4 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

Die Immunantwort 1 Monat nach einer Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) bewirkte im Allgemeinen vergleichbare für Omicron BA.4/BA.5 spezifische neutralisierende Titer wie sie in der Vergleichsgruppe beobachtet wurden, die 3 Dosen Comirnaty erhalten hatte. Darüber hinaus bewirkte Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 auch vergleichbare für den Referenzstamm spezifische Titer wie in der Vergleichsgruppe.

Die Immunogenitätsdaten für den Impfstoff nach einer Auffrischungsimpfung bei Teilnehmern im
Alter von 5 bis 11 Jahren sind in Tabelle 6 aufgeführt.

Tabelle 6. Studie 6 – Geometrisches Mittelverhältnis und geometrische Mittelwerte der Titer –

SARS-CoV-2-Neutralisa-tionstest Omicron BA.4-5 - NT50 (Titer) e Referenzstamm - NT50 (Titer)
Teilnehmer mit oder ohne Evidenz für Infektion Immunogenität auswertbare Population zeitpunkt e
Proben-nahme-a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat
(Original/Omicron 1 Monat nach Dosis 4 n b 102 102 102 102
Studie 6 Comirnaty BA.4/BA.5) 10 µg Dosis 4 und (95-%-KI (361,9; 658,8) (1 742,8; 2 751,7) (2 372,6; 3 554,5) (7 108,9; 9 564,9)
GMT 488,3 2 189,9 2 904,0 8 245,9
Impfstoffgruppe (wie zugeteilt/randomisiert) c c)
1 Monat nach Dosis 3 n b 112 113 113 113
– Studie 3 Comirnaty 10 µg Dosis 3 und (1 175,8; 1 651,7) (1 055,7; 1 658,2) (6 331,5; 8 267,8)
Altersgruppe 5 bis 11 Jahre (95-%-KI (187,2; 329,5) 1 393,6 1 323,1 7 235,1
GMT c c) 248,3
(Original/Omicron BA.4/BA.5)/Comirnaty
Studie 6 Comirnaty 10 µg GMR (95-%-KI 1,12 (0,92; 1,37)
– für d d) - - -

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); KQ = Kleinste Quadrate; N-bindend = SARS-CoV-2-Nukleoprotein-bindend; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für das Assay und der entsprechenden KI berechnet, basierend auf einer Analyse der logarithmisch transformierten Assay-Ergebnisse unter Anwendung eines linearen Regressionsmodells mit den logarithmisch transformierten neutralisierenden Titern bei der Baseline-Untersuchung, dem Infektionsstatus nach der Baseline-Untersuchung und der Impfstoffgruppe als Kovariablen.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Ursprungsstamm
[USA-WA1/2020, isoliert im Januar 2020] und Subvarianten BA.4/BA.5 von Omicron B.1.1.529).

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 302 Teilnehmern ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die noch keine Impfung erhalten hatte, war im Median 36,0 Jahre alt und zu 62,6 % kaukasischer und zu 50,7 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. Die für Immunogenität auswertbare Population, die bereits geimpft war (n = 296), war im Median 55 Jahre alt und zu 79,4 % kaukasischer und zu 18,6 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft.

Die neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 stiegen von Studienbeginn bis 1 Monat nach der Studienimpfung und waren bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 als Einzeldosis erhalten hatten, höher als bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die Nichtunterlegenheit wurde hinsichtlich des geometrischen Mittelwertverhältnisses (GMR für engl. Geometric Mean Ratio) der neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 und der Differenz bei den Seroresponse-Raten auf den Stamm XBB.1.5 bei ungeimpften Teilnehmern im Vergleich zu Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten, erreicht (Tabelle 7).

Tabelle 7. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis;
Seroresponse Immunogenität auswertbare Population e
– Studie 13 Ungeimpfte und Untergruppe bereits geimpfter Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat
Ungeimpft Comirnaty Omicron XBB.1.5 n b 299 N g 298
Impfstoffgruppen (wie zugewiesen) 30 µg (95 (3 757,1; 5 090,9) (95 253 (84,9) (80,3; 88,8)
GMT c ‑% ‑K I c) 4 373,4 n h (%) ‑% ‑K I i)
Bereits geimpft Omicron XBB.1.5 n b 296 N g 295 GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;
Comirnaty 30 µg (2 462,4; 3 452,5)
GMT c (95 ‑% ‑K I c) 2 915,7 n h (%) (95 ‑% ‑K I i) 218 (73,9) (68,5; 78,8)
Gruppenvergleich Omicron XBB.1.5 30 µg / Omicron XBB.1.5 30 µg Differenz% 7,31
– für Ungeimpft Comirnaty Bereits geimpft Comirnaty (95 (1,52; 2,44) j
GMR ‑% 1,93
d ‑K I d) f (95 ‑% ‑K I k) (1,34; 13,28) l

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der Mittelwerte der kleinsten Quadrate und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells mit den Ausgangswerten der Assays (logarithmische Skala), dem Alter und der Impfstoffgruppe als Kovariaten berechnet.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer 0,67 beträgt. g. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

h. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. i. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

j. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median) und Altersgruppe (< Median, ≥ Median). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung und das mediane Alter wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

l. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 212 Teilnehmer ab 12 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, mit 200 Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatte, war im Median 54,5 Jahre alt und zu 69,3 % kaukasischer und zu 23,1 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 87,3 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 89,2 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron JN.1 oder Omicron XBB.1.5 bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron JN.1 oder Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, sind Tabelle 8 zu entnehmen.

Tabelle 8. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty JN.1 oder Comirnaty XBB.1.5 – Teilnehmer ab 12 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e
Probennahme-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
n b 211 212 212 212 N f 211 212
Comirnaty Omicron JN.1
30 µg GMT c (95-%-KI c) 190,4 (153,6; 235,9) 2 203,3 (1 855,7; 2 616,0) 290,3 (233,0; 361,6) 2 364,4 (1 917,4; 2 915,6) n g (%) (95-%-KI h) 149 (70,6) (64,0; 76,7) 128 (60,4) (53,5; 67,0)
Omicron XBB.1.5 n b 198 199 200 200 N b 197 200
Comirnaty 30 µg (126,6; 190,8) (950,7; 1 352,2) (177,5; 270,7)
GMT c (95-%-KI c) 155,5 1 133,8 219,2 2 848,1 (2 341,9; 3 463,8) n g (%) (95-%-KI h) 129 (65,5) (58,4; 72,1) 164 (82,0) (76,0; 87,1)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus des Titers und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 100 Teilnehmer ab 18 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatten, mit 194 Teilnehmern verglichen, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatte, war im Median 55,0 Jahre alt und zu 75,0 % kaukasischer und zu 15,0 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 91,0 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 90,0 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron KP.2 und Omicron JN.1 bei
Teilnehmern, die Comirnaty Omicron KP.2 oder Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, sind
Tabelle 9 zu entnehmen.

Tabelle 9. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty KP.2 oder Comirnaty JN.1 – Teilnehmer ab 18 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e
Probennahme-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
Omicron KP.2 n b 99 100 100 100 N f 99 100
Comirnaty 30 µg (95-%-KI (150,0; 287,4) (359,8; 674,0) (95-%-KI (67,2; 84,7) (53,8; 73,4)
GMT c c) 207,6 2 256,5 (1 660,2; 3 067,0) 492,5 4 319,5 (3 280,7; 5 687,2) n g (%) h) 76 (76,8) 64 (64,0)
n b 194 194 194 194 N b 194 194
Comirnaty Omicron JN.1
30 µg (95-%-KI (64,2; 95,6) (706,1; 1 080,2) (148,1; 231,4) 2 088,6 (1 743,9; 2 501,5) (95-%-KI 130 (67,0) (59,9; 73,6) 137 (70,6) (63,7; 76,9)
GMT c c) 78,3 873,3 185,1 n g (%) h)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron KP.2).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty Die Studie 2 ist eine multizentrische, multinationale, Phase 1/2/3 randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindete Dosisfindungs-, Impfstoffkandidatenauswahl- und Wirksamkeitsstudie bei Teilnehmern ab 12 Jahren. Die Randomisierung wurde nach Alter stratifiziert: 12 bis 15 Jahre, 16 bis 55 Jahre oder 56 Jahre und älter, mit einem Minimum von 40 % der Teilnehmer in der Gruppe der ≥ 56-Jährigen. Ausgeschlossen von der Studie waren Teilnehmer mit geschwächtem Immunsystem und diejenigen mit vorheriger klinischer oder mikrobiologischer Diagnose von COVID-19.

Teilnehmer mit vorbestehender stabiler Krankheit, definiert als Krankheit, die keine signifikante Änderung der Therapie oder Krankenhauseinweisung aufgrund Verschlechterung der Krankheit während der 6 Wochen vor der Teilnahme erforderte, wurden eingeschlossen, ebenso wie Teilnehmer mit bekannter stabiler Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), dem Hepatitis C-Virus (HCV) oder Hepatitis B-Virus (HBV).

Wirksamkeit in Teilnehmern ab 16 Jahren – nach 2 Dosen Im Phase 2/3-Teil der Studie 2, basierend auf den bis zum 14. November 2020 gesammelten Daten, wurden ungefähr 44 000 Teilnehmer zu gleichen Teilen randomisiert und erhielten 2 Dosen des initial zugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffs oder Placebo. Die Wirksamkeitsanalysen umfassten Teilnehmer, die ihre zweite Impfung innerhalb von 19 bis 42 Tagen nach ihrer ersten Impfung erhielten. Die Mehrheit (93,1 %) der Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1. Es ist geplant, dass die Teilnehmer bis zu 24 Monate nach der Dosis 2 beobachtet werden, um die Verträglichkeit und Wirksamkeit gegen COVID-19 zu beurteilen. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 14 Tagen vor und nach der Verabreichung eines Influenza-Impfstoffs einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 60 Tagen vor oder nach Erhalt von Blut-/Plasmaprodukten oder Immunglobulinen bis zum Abschluss der Studie einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten.

Die Population für die Analyse des primären Wirksamkeitsendpunkts umfasste 36 621 Teilnehmer ab 12 Jahren (18 242 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 18 379 in der Placebogruppe), die bis 7 Tage nach der zweiten Dosis keinen Hinweis einer vorherigen Infektion mit SARS-CoV-2 hatten. Außerdem waren 134 Teilnehmer im Alter von 16 bis 17 Jahren (66 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 68 in der Placebogruppe) und 1 616 Teilnehmer 75 Jahre und älter (804 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 812 in der Placebogruppe).

Zum Zeitpunkt der primären Wirksamkeitsanalyse wurden die Teilnehmer über insgesamt
2 214 Personenjahre in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 2 222 Personenjahre in der
Placebogruppe bezüglich symptomatisches COVID-19 untersucht.

Es gab keine signifikanten klinischen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern mit einem Risiko für schweres COVID-19, einschließlich derjenigen mit einer oder mehreren Komorbiditäten, die das Risiko für schweres COVID-19 erhöhen (z. B. Asthma, Body-Mass-Index (BMI) ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck).

Die Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 10 aufgeführt.

Tabelle 10. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 2 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt [*Falldefinition: (mindestens 1 von) Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder gesteigerte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder vermehrte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall oder Erbrechen.] * Teilnehmer, bei denen (vor 7 Tagen nach Erhalt der letzten Dosis) kein serologischer oder virologischer a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtbeobachtungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt über alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Untergruppe 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. KI nicht für Multiplizität adjustiert.
Dosis 2 gemäß Altersuntergruppen 7 Tagen nach Dosis 2
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit
vorherigen SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a = 18 198 2,214 (17 411) 1,706 (13 549) 0,508 (3 848) 0,406 (3 074) 0,102 (774)
– Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor – auswertbare Wirksamkeitspopulation (7 Tage) Fälle n1 b c (n2 d) 8 7 1 1 0
Beobachtungszeit
Placebo N a = 18 325 2,222 (17 511) 1,710 (13 618) 0,511 (3 880) 0,406 (3 095) 0,106 (785)
Fälle n1 b c (n2 d) 162 143 19 14 5
Wirksamkeit des Impfstoffs% (95-%-KI) (90,0; 97,9) (89,6; 98,1) (66,7; 99,9) (53,1; 99,8) (-13,1; 100,0)
e 95,0 95,1 94,7 92,9 100,0

Die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs in der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach der zweiten Dosis im Vergleich zu Placebo betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 89,6 % bis 97,6 %) bei Teilnehmern ab 16 Jahren mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2.

Darüber hinaus zeigten Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen für alle Geschlechter und ethnischen Gruppen sowie für Teilnehmer mit medizinischen Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs für COVID-19 verbunden sind.

Es wurden aktualisierte Wirksamkeitsanalysen durchgeführt, die zusätzliche bestätigte COVID-19-Fälle enthielten und während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

Die aktualisierten Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 11 aufgeführt.

Tabelle 11. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Dosis 2, nach Altersuntergruppe – Teilnehmer ohne Nachweis einer vorherigen
SARS-CoV-2-Infektion* vor 7 Tagen nach Dosis 2 – auswertbare
Wirksamkeitpopulation (7 Tage) während der placebokontrollierten
Nachbeobachtungszeit
COVID-19-mRNA-

Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen). * Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige 95-%-Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage f. Eingeschlossene bestätigte Fälle bei Teilnehmern im Alter von 12 bis 15 Jahren: 0 in der COVID-19-mRNA-
Untergruppe f 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT (Nasenabstrich) bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. Impfstoffgruppe; 16 in der Placebogruppe.
Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 20 998 6,247 (20 712) 4,859 (15 519) 1,233 (4 192) 0,994 (3 350) 0,239 (842)
Fälle n1 b c (n2 d) 77 70 7 6 1
Beobachtungszeit
Placebo N a = 21 096 6,003 (20 713) 4,654 (15 515) 1,202 (4 226) 0,966 (3 379) 0,237 (847)
Fälle n1 b c (n2 d) 850 710 124 98 26
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (89,0; 93,2) (87,9; 92,7) (88,3; 97,8) (86,6; 97,9) (76,9; 99,9)
e) 91,3 90,6 94,5 94,1 96,2

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse betrug die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 im Vergleich zu Placebo 91,1 % (95-%-KI von 88,8 % bis 93,0 %) bei den Teilnehmern der auswertbaren Wirksamkeitspopulation mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2 während des Zeitraums, in dem die Wuhan/Wild-Typ- und Alpha-Varianten die vorherrschenden zirkulierenden Stämme waren.

Darüber hinaus zeigten die aktualisierten Wirksamkeitsanalysen bei Untergruppen ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen bei allen Geschlechtern, ethnischen Gruppen, geografischen Gruppen und Teilnehmern mit medizinischen Begleiterkrankungen und Fettleibigkeit, die mit einem hohen Risiko für schweres COVID-19 assoziiert sind.

Wirksamkeit gegen schweres COVID-19 Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen der sekundären Wirksamkeitsendpunkte unterstützen den Nutzen des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Prävention von schwerem COVID-19.

Ab dem 13. März 2021 wird die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schweres COVID-19 nur für Teilnehmer mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion dargestellt (Tabelle 12), da die COVID-19-Fallzahlen bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion die gleichen waren wie bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion sowohl in der COVID-19-mRNA-Impfstoff- als auch in der Placebogruppe.

Tabelle 12. Wirksamkeit des Impfstoffs Nach Dosis 1 7 Tage nach Dosis 2
Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion auf der Grundlage der Food and Drug Administration (FDA)* nach Dosis 1 oder ab 7 Tagen nach Dosis 2 in der placebokontrollierten Nachbeobachtung d f
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit (n2
Impfstoff 8,439 6,522
– Erstes schweres Auftreten von COVID-19 bei Fälle n1 a b) Beobachtungszeit (n2 1 e (22 505) 1 g (21 649)
Placebo 8,288 6,404
Fälle n1 a b) 30 e (22 435) 21 g (21 730)
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (80,3; 99,9) (70,9; 99,9)
c) 96,7 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Schwere Erkrankung durch COVID-19 gemäß FDA-Definition ist bestätigtes COVID-19 und das Vorhandensein von mindestens 1 der folgenden Punkte:
  • Klinische Anzeichen in Ruhe, die auf eine schwere systemische Erkrankung hinweisen (Atemfrequenz ≥ 30 Atemzüge pro Minute, Herzfrequenz ≥ 125 Schläge pro Minute, Sauerstoffsättigung ≤ 93 % bei Raumluft auf Meereshöhe oder Verhältnis von arteriellem Sauerstoffpartialdruck zu fraktioniertem eingeatmetem Sauerstoff < 300 mmHg);
  • Atmungsversagen [definiert als Bedarf an Sauerstoff mit hohem Fluss (High-Flow-Sauerstoffbeatmung), nichtinvasive Beatmung, mechanische Beatmung oder extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)];
  • Anzeichen eines Schocks (systolischer Blutdruck < 90 mmHg, diastolischer Blutdruck < 60 mmHg oder Bedarf an Vasopressoren);
  • Signifikante akute Nieren-, Leber- oder neurologische Funktionsstörung;
  • Einweisung in eine Intensivstation;
  • Tod.

a. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

b. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

c. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

d. Die Wirksamkeit wurde anhand der gesamten Dosis-1-Wirksamkeitspopulation (modifizierte Intention-to-Treat-Population) bewertet, die alle randomisierten Teilnehmer umfasste, die mindestens eine Dosis des Studienimpfstoffs erhielten.

e. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von der Dosis 1 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

f. Die Wirksamkeit wurde auf der Grundlage der auswertbaren Wirksamkeitspopulation (7 Tage) bewertet, die alle in Frage kommenden randomisierten Teilnehmer umfasst, die alle Dosen des Studienimpfstoffs erhielten wie randomisiert innerhalb des vordefinierten Zeitfensters und die keine anderen wichtigen Protokollabweichungen aufweisen, wie vom Kliniker festgelegt.

g. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer ersten Analyse der Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (mit einer medianen Nachbeobachtungsdauer von > 2 Monaten nach Dosis 2) ohne Nachweis einer vorherigen Infektion traten bei 1 005 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle auf, und bei 978 Teilnehmern, die Placebo erhielten, waren es 16 Fälle. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 75,3 bis 100,0). Bei den Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer vorherigen Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 18 Fälle bei den 1 110 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 78,1 bis 100,0).

Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen wurden mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse von Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es bei 1 057 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle und bei 1 030 Teilnehmern, die Placebo erhielten, traten 28 Fälle auf. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 86,8 bis 100,0) während des Zeitraums, in dem die Alpha-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 30 Fälle bei den 1 109 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 87,5 bis 100,0).

In Studie 2 wurde eine Analyse der SARS-CoV-2-neutralisierenden Titer ein Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern durchgeführt, die bis zu einen Monat nach der zweiten Dosis keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, wobei das Ansprechen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (n = 190) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (n = 170) verglichen wurde.

Das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer (GMT) in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen zur Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen betrug 1,76 mit einem zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervall von 1,47 bis 2,10. Somit wurde das Kriterium der 1,5-fachen Nichtunterlegenheit erfüllt, da die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervalls für das geometrische Mittelwertverhältnis [GMR] > 0,67 war.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen Studie 3 ist eine Phase 1/2/3-Studie, die aus einem offenen Dosisfindungsteil des Impfstoffs (Phase 1) und einem multizentrischen, multinationalen, randomisierten, placebokontrollierten (Kochsalz), beobachterblinden Wirksamkeitsteil (Phase 2/3) besteht und Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren einbezogen hat. Die Mehrheit (94,4 %) der randomisiert Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Erste deskriptive Ergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 13 dargestellt. Bei Teilnehmern mit Hinweisen auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion wurden weder in der Impfstoffgruppe noch in der Placebogruppe Fälle von COVID-19 beobachtet.

Tabelle 13. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren Kinder von 5 bis 11 Jahren
Dosis 2: Ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 2 Kinder von 5 bis 11 Jahren, auswertbare Wirksamkeitspopulation
ohne Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion*
COVID-19-mRNA-10 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 1 305 Fälle 0,322 (1 273)
n1 b c (n2 d) 3
Beobachtungszeit
Placebo N a = 663 Fälle n1 0,159 (637)
– b c (n2 d) 16
Phase 2/3 Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI) (67,7; 98,3)
– 90,7

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem etwaigen außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer innerhalb jeder Gruppe mit Risiko für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der Teilnehmer mit Risiko für den Endpunkt.

Eine vorab festgelegte hypothesengesteuerte Wirksamkeitsanalyse wurde mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten, was bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation entspricht.

In der Wirksamkeitsanalyse von Studie 3 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 10 Fälle bei den 2 703 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 348 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 88,2 % (95-%-Konfidenzintervall 76,2 bis 94,7) während des Zeitraums, in dem die Delta-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 12 Fälle bei den 3 018 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 511 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 85,7 % (95-%-Konfidenzintervall 72,4 bis 93,2).

In Studie 3 wies eine Analyse der 50 % neutralisierenden Titer (NT50) gegen SARS-CoV-2 1 Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern die Wirksamkeit durch einen Immunobridging-Vergleich der Immunantwort von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Phase-2/3-Teil von Studie 3 mit der von Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren im Phase-2/3-Teil von Studie 2, die bis zu einem Monat nach Dosis 2 keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, nach. Dabei wurden die vorgegebenen Immunobridgingkriterien sowohl für das geometrische Mittelverhältnis (GMR) als auch für die Differenz hinsichtlich der serologischen Reaktion erfüllt, wobei serologische Reaktion als Erreichen eines mindestens 4-fachen Anstiegs der SARS-CoV-2-NT50 gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert war.

Das GMR des SARS-CoV-2-NT50 1 Monat nach Dosis 2 bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Vergleich zu jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren betrug 1,04 (zweiseitiges 95-%-KI: 0,93; 1,18). Unter den Teilnehmern ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 hatten 99,2 % der Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren und 99,2 % der Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren 1 Monat nach Dosis 2 eine serologische Reaktion. Der Unterschied zwischen den beiden Altersgruppen (Kinder - junge Erwachsene) in den Anteilen der Teilnehmer, die eine serologische Reaktion hatten, betrug 0,0 % (zweiseitiges 95-%-KI: -2,0 %; 2,2 %). Diese Informationen sind in Tabelle 14 aufgeführt.

Tabelle 14. Zusammenfassung des geometrischen Mittelverhältnisses für den 50 %igen neutralisierenden Titer und des Unterschieds in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit serologischer Reaktion - Vergleich von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (Studie 3) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) - Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 - Untergruppe mit Immunobridging – Phase 2/3 – für Immunogenität auswertbare Population COVID-19-mRNA-Impfstoffe 10 Mikrogramm/ 30 Mikrogramm/ Dosis Dosis 5 bis 11 Jahre 16 bis 25 Jahre 5 bis 11 Jahre/ Na=264 Na=253 16 bis 25 Jahre Immunbridging-GMTc GMTc GMRd Ziel erreichte Zeitpunktb (95-%-KIc) (95-%-KIc) (95-%-KId) (J/N) Geometri-scher Mittelwert 50 % neutra-lisierende

Titerf 1 Monat 1 197,6 1 146,5 1,04
(GMTc) nach Dosis 2 (1 106,1; 1 296,6) (1 045,5; 1 257,2) (0,93; 1,18) J

Immunbridging-ng (%) ng (%) Differenz %i Ziel erreichtk Zeitpunktb (95-%-KIh) (95-%-KIh) (95-%-KIj) (J/N) Serologische Reaktions-rate (%) für 50 % neutra-

lisierende 1 Monat 262 (99,2) 251 (99,2) 0,0 Titerf nach Dosis 2 (97,3; 99,9) (97,2; 99,9) (-2,0; 2,2) J Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Die Analyse berücksichtigte Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis (Blutentnahme bis zu 1 Monat nach Dosis 2) einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Dosis-1-Termin und 1 Monat nach Dosis 2, kein Nachweis von SARS-CoV 2 im NAAT [Nasenabstrich] beim Dosis-1- und Dosis-2-Termin und negativer NAAT [Nasenabstrich] bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach der Blutentnahme bei Dosis 2) und kein COVID-19 in ihrer Vorgeschichte aufwiesen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Bei einem Ausgangswert unterhalb der LLOQ wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen vor der Impfung und 1 Monat nach der 2. Dosis. Diese Werte sind auch die Nenner, die in den prozentualen Berechnungen der serologischen Reaktionsraten verwendet werden.

b Protokollspezifizierter Zeitpunkt für die Blutprobenentnahme.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt. d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e Immunobridging auf Grundlage der GMT wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt, und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern abgelesen. Der NT50-Wert der Probe ist definiert als der Kehrwert der Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

g n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion auf Grundlage von NT50 einen Monat nach Dosis 2.

h. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

i Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre).

j Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile, ausgedrückt in
Prozent.

k. Immunobridging auf Grundlage der serologischen Reaktionsrate wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz bei der serologischen Reaktion größer als -10,0 % ist.

Relative Wirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern ab 16 Jahren - nach Auffrischungsdosis Eine vorläufige Wirksamkeitsanalyse von Studie 4 - einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, die an ungefähr 10 000 Teilnehmern ab 16 Jahren nach Rekrutierung aus Studie 2 durchgeführt wurde, wurden bestätigte COVID-19-Fälle ausgewertet, die mindestens 7 Tage nach der Auffrischungsdosis bis zum Datenstichtag 5. Oktober 2021 auftraten, was im Median 2,5 Monate nach der Auffrischungsdosis entspricht. Die Auffrischungsdosis wurde 5 bis 13 Monate (Median 11 Monate) nach der zweiten Dosis verabreicht. Die Wirksamkeit des Impfstoffs der Auffrischungsdosis von Comirnaty nach der Grundimmunisierung wurde im Vergleich zur Placebo-Auffrischungsgruppe, die nur die Grundimmunisierung erhielt, bewertet.

Die relativen Informationen zur Impfstoffwirksamkeit für Teilnehmer ab 16 Jahren ohne vorherige Hinweise auf eine SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 15 dargestellt. Die relative Impfstoffwirksamkeit bei Teilnehmern mit oder ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 88,5 % bis 97,9 %), ähnlich wie bei den Teilnehmern ohne Nachweis einer früheren Infektion. Primäre COVID-19-Fälle, die 7 Tage nach der Auffrischungsdosis beobachtet wurden, waren 7 primäre Fälle in der Gruppe mit Comirnaty und 124 primäre Fälle in der Placebogruppe.

Tabelle 15. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung – Teilnehmer ab 16 Jahren ohne Nachweise einer Infektion - auswertbare Wirksamkeitspopulation Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsdosis bei Teilnehmern ohne Nachweis auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion* Placebo

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung
Beobachtungszeit
Comirnaty N a = 4 695 0,823 (4 659)
Fälle n1 b c (n2 d) 6
Beobachtungszeit
N a = 4 671 Fälle (n2 0,792 (4 614)
n1 b c d) 123
relative Wirksamkeit des Impfstoffs (95-%-KI (89,5; 98,3)
% f) 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Hinweis (vor 7 Tagen nach Erhalt der Auffrischungsimpfung) auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei Besuch 1 nachgewiesen, und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach der Auffrischungsimpfung bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. relative Impfstoffwirksamkeit in der Gruppe mit Auffrischung durch Comirnaty im Vergleich zur
Placebogruppe (ohne Auffrischungsimpfung).

f. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die relative Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung Eine Auffrischungsimpfung von Comirnaty wurde 401 zufällig ausgewählten Teilnehmern in Studie 3 verabreicht. Die Wirksamkeit einer Auffrischungsimpfung im Alter von 5 bis 11 Jahren wird durch die Immunogenität abgeleitet. Die Immunogenität wurde durch den 50 % neutralisierenden Titer gegen den Referenzstamm von SARS CoV 2 (USA_WA1/2020) bewertet. Die Analysen der 50 % neutralisierenden Titer 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung im Vergleich zu vor der Auffrischungsimpfung zeigten einen erheblichen Anstieg der geometrischen Mittelwerte der Titer bei Personen zwischen 5 bis 11 Jahren, die bis zu 1 Monat nach der Dosis 2 und der Auffrischungsimpfung keine serologischen oder virologischen Anzeichen einer stattgefundenen SARS-CoV-2-Infektion hatten. Die Analyse ist in Tabelle 16 zusammengefasst.

Tabelle 16. Zusammenfassung der geometrischen Mittelwerte der Titerohne Anzeichen einer Infektion 5 bis 11 Jahre– für Immunogenität auswertbare Population 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung(n b– Phase 2/3 Probennahmezeitpunkt 1 Monat nach Dosis 2 = 67)– – Immunogenitäts-Set Auffrischungsimpfung/ (n b = 96)NT50 1 Monat nach der 1 Monat nach Dosis 2– Teilnehmer – Altersgruppe
Assay SARS-CoV-2-Neutralisationstest - NT50 (Titer)(2 280,1; 3 247,0)GMT (95-%-KI 2 720,9c c)(95-%-KI (1 116,0; 1 408,9)GMT c c) 1 253,9GMR (95-%-KI (1,76; 2,68)d d) 2,17

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenz der Logarithmen der Titer (1 Monat nach Auffrischungsimpfung minus 1 Monat nach Dosis 2) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

Wirksamkeit und Immunogenität einer Grundimmunisierung aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bei Säuglingen und Kindern von 6 Monaten bis 4 Jahren Die Wirksamkeitsanalyse der Studie 3 wurde für die kombinierte Population der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren durchgeführt, basierend auf den Fällen, die bei 873 Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 381 Teilnehmern in der Placebogruppe (Randomisierungsverhältnis 2:1) bestätigt wurden, die alle drei Dosen der Studienintervention während des verblindeten Nachbeobachtungszeitraums erhielten, als die Omicron-Variante von SARS-CoV-2 (BA.2) die vorherrschende Variante im Umlauf war (Stichtag 17. Juni 2022).

Die Ergebnisse der Wirksamkeit des Impfstoffs nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren sind in Tabelle 17 dargestellt.

Tabelle 17. Wirksamkeit des Impfstoffs – erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 – verblindeter Nachbeobachtungszeitraum – Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 3 – Phase 2/3 – 6 Monate bis 4 Jahre – Population mit evaluierbarer Wirksamkeit (3 Dosen) Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer

Untergruppe 6 Monate bis 4 Jahre e 2 bis 4 Jahre 6 Monate bis 23 Monate
COVID-19-mRNA-3 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
früheren SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a Fälle (n2 0,124 (794) 0,081 (498) 0,042 (296)
= 873 n1 b c d) 13 9 4
Beobachtungszeit
Placebo N 0,054 (351) 0,033 (204) 0,020 (147)
a = 381 Fälle n1 b c (n2 d) 21 13 8
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (43,8; 87,6) (28,6; 89,4) (9,7; 94,7)
e) 73,2 71,8 75,8

Abkürzungen: NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstests; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; SARS CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2; VE = Impfstoffwirksamkeit.

  • Teilnehmer, bei denen (7 Tage vor Erhalt von Dosis 3) kein serologischer oder virologischer Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch für Dosis 1, 1 Monat nach Besuch für Dosis 2 (falls verfügbar) und für Dosis 3 (falls verfügbar), und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1, 2 und 3 nachgewiesen und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 3 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) und die keine medizinische Vorgeschichte von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 3 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. Zweiseitiges 95-%-Konfidenzintervall (KI) für VE wird auf der Grundlage der um die Überwachungszeit
bereinigten Methode von Clopper und Pearson abgeleitet.

Die Wirksamkeit des Impfstoffs war bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion ähnlich wie bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion.

Kriterien für schweres COVID-19 (wie im Prüfplan beschrieben, basierend auf der FDA-Definition und modifiziert für Kinder) wurden in 12 Fällen (8 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 4 Placebo) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren erfüllt. Bei den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten erfüllten 3 Fälle (2 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 1 Placebo) die Kriterien für schweres COVID-19.

Immunogenitätsanalysen wurden in der Immunbridging-Untergruppe von 82 Studienteilnehmern der Studie 3 im Alter von 6 bis 23 Monaten und 143 Studienteilnehmern der Studie 3 im Alter von 2 bis 4 Jahren ohne Anzeichen einer Infektion bis zu einem Monat nach der dritten Dosis auf der Grundlage eines Datenstichtags vom 29. April 2022 durchgeführt.

50 % neutralisierende Antikörpertiter (NT50) gegen SARS-CoV-2 wurden zwischen einer Immunobridging-Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren aus Studie 3 einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 3 Dosen und einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern aus Studie 2 im Alter von 16 bis 25 Jahren einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 2 Dosen unter Verwendung eines Mikroneutralisationstests gegen den Referenzstamm (USA_WA1/2020) verglichen.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen Reaktionsraten (definiert als mindestens 4-facher Anstieg der SARS-CoV-2NT-50 gegenüber dem Ausgangswert vor Dosis 1) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation von Teilnehmern ohne Anzeichen einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren, und bis zu einem Monat nach Dosis 2 bei Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren verglichen. Die vordefinierten Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl durch das GMR als auch durch die Seroresponse-Differenz in beiden Altersgruppen erfüllt (Tabelle 18).

Tabelle 18. SARS-CoV-2-GMT (NT50) und Unterschied in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie – Untergruppe mit Immunobridging

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 82 Unterschied im Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 80
– Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren (Studie 3) einen Monat nach Dosis 3 und Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) einen Monat nach Dosis 2 Immunogenitätspopulation N a 143 N a 141
– ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion SARS-CoV-2-GMT (NT50) 1 Monat nach der Impfserie (95-%-KI (1 Monat nach (95-%-KI (1 Monat nach 141 (100,0) (97,4; 100,0) 80 (100,0) (95,5; 100,0)
– NT50 (Titer) GMT b b) Dosis 3) 1 535,2 (1 388,2; 1 697,8) 1 406,5 (1 211,3; 1 633,1) – NT50 (Titer) n f (%) g) Dosis 3)
e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170 e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170
N a N a
GMT b (95-%-KI b) (1 Monat nach Dosis 2) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) n f (%) (95-%-KI g) (1 Monat nach Dosis 2) 168 (98,8) (95,8; 99,9) 168 (98,8) (95,8; 99,9)
– auswertbare Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre
(95-%-KI) (1,13; 1,50) (1,00; 1,42) Unterschied in serologischen Reaktionsraten% h
GMR c,d 1,30 1,19 (95-%-KI i) j 1,2 (1,5; 4,2) 1,2 (3,4; 4,2)

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis [(bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten [(d.h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ nach Dosis 1, Dosis 3 (Studie 3) und 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3), SARS-CoV-2 nicht von NAAT [Nasenabstrich] nachgewiesen zum Zeitpunkt von Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 (Studie 3), und einen negativen NAAT (Nasenabstrich) bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] und keine Anamnese von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Wenn die Basislinienmessung unter dem LLOQ liegt, wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für GMT und Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test sowohl zum Ausgangswert als auch zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für serologische Reaktionsraten.

b. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

c. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre) und dem entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

d. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage des GMR zugestanden, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR-Verhältnis größer als 0,67 ist und die Punktschätzung des GMR ≥ 0,8 ist.

e. SARS-CoV-2 NT50 wurde mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern bestimmt. Die Probe NT50 ist definiert als die reziproke Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

f. n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

g. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

h. Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre).

i. Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile,
ausgedrückt in Prozent.

j. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage der serologischen Reaktionsrate zugeschrieben, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Anteile größer als -10,0 % ist, vorausgesetzt, die Kriterien für Immunobridging auf der Grundlage des GMR wurden erfüllt.

Immunogenität einer Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff Die Wirksamkeit einer Auffrischungsdosis Comirnaty (30 Mikrogramm) bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsdosis) abgeschlossen haben, wird aus Immunogenitätsdaten einer in den USA durchgeführten, unverblindeten klinischen Phase-1/2-Studie (NCT04889209) des unabhängigen National Institutes of Health (NIH) abgeleitet. In dieser Studie erhielten Erwachsene (im Alter von 19 bis 80 Jahren), die die Grundimmunisierung mit Moderna-Impfstoff 100 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 51, mittleres Alter 54 ± 17), Janssen-Impfstoff als eine Dosis (N = 53, mittleres Alter 48 ± 14) oder Comirnaty 30 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 50, mittleres Alter 50 ± 18) mindestens 12 Wochen vor der Aufnahme in die Studie erhalten hatten und die über keine SARS-CoV-2-Infektion in der Vorgeschichte berichteten, eine Auffrischungsdosis von Comirnaty (30 Mikrogramm). Die Auffrischung mit Comirnaty induzierte einen 36-, 12- und 20-fachen Anstieg (GMR) der neutralisierenden Titer nach den Primärdosen von Janssen-Impfstoff, Moderna-Impfstoff bzw. Comirnaty.

Die heterologe Auffrischung mit Comirnaty wurde auch in der CoV-BOOST-Studie (EudraCT 2021-002175-19) bewertet, einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Phase-2-Studie zur Auffrischung mit einer dritten Dosis gegen COVID-19, an der 107 erwachsene Teilnehmer (Durchschnittsalter 71 Jahre, Interquartilbereich 54 bis 77 Jahre) mindestens 70 Tage nach 2 Dosen AstraZeneca-COVID-19-Impfstoff randomisiert einbezogen wurden. Nach der Grundimmunisierung des COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca stieg mit einer heterologen Auffrischung mit Comirnaty (n = 95) die NT50-GMR der Pseudovirus (Wildtyp) neutralisierender Antikörper um das 21,6-Fache.

Immunogenität bei schwangeren Teilnehmerinnen und bei von schwangeren Teilnehmerinnen entbundenen Säuglingen – nach 2 Dosen Comirnaty Bei Studie 9 handelte es sich um eine multinationale, placebokontrollierte, beobachterverblindete Phase-II/III-Studie, in die schwangere Teilnehmerinnen ab 18 Jahren aufgenommen wurden, um 2 Dosen Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) zu erhalten. Die schwangeren Teilnehmerinnen erhielten Dosis 1 von Comirnaty in der 24. bis 34. Schwangerschaftswoche und die Mehrheit (90,2 %) erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Es wurde eine deskriptive Immunogenitätsanalyse bei schwangeren Teilnehmerinnen, die Comirnaty in Studie 9 erhielten, im Vergleich zu einer Vergleichsuntergruppe von nicht schwangeren Teilnehmerinnen aus Studie 2 durchgeführt, wobei das Verhältnis der neutralisierenden GMT (GMR) 1 Monat nach Dosis 2 bewertet wurde. Die auswertbare Immunogenitätspopulation, die Comirnaty in der Gruppe der schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 9 (n = 111) und in der Gruppe der nicht schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 2 (n = 114) erhielt, hatte ein medianes Alter von 30 Jahren (Spanne 18 bis 44 Jahre) und umfasste 37,8 % bzw. 3,5 % mit einem positiven SARS-CoV-2-Status bei Baseline.

Bei den Teilnehmerinnen ohne vorherige Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion war der beobachtete 50 % neutralisierende GMT gegen SARS-CoV-2 bis zu 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren Teilnehmerinnen (Studie 9) niedriger als bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (Studie 2) (das Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,67 (95-%-KI: 0,50; 0,90).

Bei den Teilnehmerinnen mit oder ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 war der modelladjustierte GMT 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren Teilnehmerinnen ähnlich wie bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (das modelladjustierte Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,95) (95-%-KI: 0,69; 1,30). Die modellbereinigten GMT und GMR wurden auf der Grundlage eines Regressionsmodells berechnet, bei dem das Alter und die neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung berücksichtigt wurden.

Immunogenität bei immungeschwächten Teilnehmern (Erwachsene und Kinder) Bei Studie 10 handelt es sich um eine unverblindete Phase-IIb-Studie (n = 124), in die immungeschwächte Teilnehmer im Alter von 2 bis < 18 Jahren aufgenommen wurden, die eine Therapie mit Immunmodulatoren erhalten oder sich (innerhalb der letzten 3 Monate) einer Transplantation eines soliden Organs unterzogen haben und unter Immunsuppression stehen oder sich mindestens 6 Monate vor Studienbeginn einer Knochenmark- oder Stammzelltransplantation unterzogen haben, sowie immungeschwächte Teilnehmer ab 18 Jahren, die wegen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (non-small cell lung cancer, NSCLC) oder chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) behandelt wurden, die wegen einer sekundären Nierenerkrankung im Endstadium eine Hämodialyse erhalten haben oder die wegen einer entzündlichen Autoimmunerkrankung mit Immunmodulatoren behandelt wurden. Die Teilnehmer erhielten 4 altersgerechte Dosen von Comirnaty (3 Mikrogramm, 10 Mikrogramm oder 30 Mikrogramm); die ersten beiden Dosen wurden im Abstand von 21 Tagen verabreicht, die dritte Dosis erfolgte 28 Tage nach der zweiten Dosis, gefolgt von einer vierten Dosis 3 bis 6 Monate nach Dosis 3.

Die Analyse der Immunogenitätsdaten 1 Monat nach Dosis 3 (26 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 56 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 11 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) und 1 Monat nach Dosis 4 (16 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 31 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 6 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation ohne Hinweise auf eine vorherige Infektion zeigte eine durch den Impfstoff ausgelöste Immunantwort. Es wurde beobachtet, dass die GMT 1 Monat nach Dosis 3 wesentlich höher waren und 1 Monat nach Dosis 4 weiter anstiegen und auch 6 Monate nach Dosis 4 hoch blieben, verglichen mit den Werten, die vor der Studienimpfung in allen Altersgruppen und Krankheitsuntergruppen beobachtet wurden.

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Comirnaty eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen in der Vorbeugung von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Nichtklinische Daten zeigten auf der Grundlage konventioneller Studien zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung sowie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität keine besondere Gefahr für den Menschen.

Allgemeine Toxizität

Ratten, denen intramuskulär Comirnaty verabreicht wurde (Gabe von 3 vollen Humandosen einmal wöchentlich, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Werte erzeugen), zeigten an der Injektionsstelle Ödeme und Erytheme und einen Anstieg der weißen Blutkörperchen (einschließlich basophile und eosinophile Leukozyten), die mit einer Entzündungsreaktion übereinstimmen, sowie eine Vakuolisierung der portalen Hepatozyten ohne Anzeichen einer Leberschädigung. Alle Effekte waren reversibel.

Genotoxizität/Karzinogenität

Es wurden weder Genotoxizitäts- noch Karzinogenitätsstudien durchgeführt. Es wird nicht erwartet, dass die Bestandteile des Impfstoffs (Lipide und mRNA) ein genotoxisches Potential haben.

Reproduktionstoxizität

Die Reproduktions- und Entwicklungstoxizität wurde an Ratten in einer kombinierten Fertilitäts- und Entwicklungstoxizitätsstudie untersucht, bei der weiblichen Ratten Comirnaty vor der Paarung und während der Gravidität intramuskulär verabreicht wurde (Gabe von 4 vollen Humandosen, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Dosen erzeugen, und sich zwischen dem Tag 21 vor der Paarung und dem Tag 20 der Gravidität erstreckten). SARS-CoV-2 neutralisierende Antikörperreaktionen waren bei den mütterlichen Tieren von vor der Paarung bis zum Ende der Studie am postnatalen Tag 21 sowie bei den Föten und Nachkommen vorhanden. Es gab keine impfstoffbedingten Auswirkungen auf die weibliche Fertilität, die Trächtigkeit oder die Entwicklung des Embryos und Fötus oder der Nachkommen. Es liegen keine Daten zu Comirnaty zum Plazentatransfer des Impfstoffs oder zur Ausscheidung in der Milch vor.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
Colfoscerilstearat (DSPC)
Cholesterol
Trometamol
Trometamolhydrochlorid
Saccharose
Wasser für Injektionszwecke

6.2 Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

Ungeöffnete Durchstechflaschen

Die Dauer der Haltbarkeit und die Aufbewahrungsbedingungen sind unterschiedlich für ungeöffnete gefrorene und lediglich gekühlte Durchstechflaschen:

  • Auf den gefrorenen Durchstechflaschen ist „EXP -90 °C bis -60 °C“ aufgedruckt.
  • Auf den lediglich gekühlten Durchstechflaschen ist „EXP 2 °C bis 8 °C“ aufgedruckt.

Überprüfen Sie die zutreffende Dauer der Haltbarkeit sowie die entsprechenden
Aufbewahrungsbedingungen.

Gefrorene Durchstechflaschen
Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert.

Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

18 Monate wenn bei -90 °C bis -60 °C gelagert.

Innerhalb der Haltbarkeitsdauer von 18 Monaten können die aufgetauten (zuvor eingefrorenen)
Durchstechflaschen bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Auftauvorgang

  • Einzeldosisdurchstechflaschen Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.
  • Mehrdosendurchstechflaschen Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen
10 Wochen Aufbewahrung und Transport bei 2 °C bis 8 °C innerhalb der Haltbarkeitsdauer von
18 Monaten.

  • Nach Überführen des Impfstoffs in die 2 °C bis 8 °C Lagerung muss das aktualisierte Verfalldatum auf dem Umkarton notiert werden und der Impfstoff sollte bis zum aktualisierten Verfalldatum verwendet oder entsorgt werden. Das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen werden.
  • Wird der Impfstoff bei 2 °C bis 8 °C erhalten, sollte er bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden. Das Verfalldatum auf dem Umkarton sollte aktualisiert worden sein, um das gekühlte Verfalldatum wiederzugeben, und das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen worden sein.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Nach dem Auftauen darf der Impfstoff nicht erneut eingefroren werden.

Handhabung von Temperaturabweichungen während der Aufbewahrung von zuvor gefrorenen
Durchstechflaschen im Kühlschrank

  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen bei Aufbewahrung bei Temperaturen von -2 °C bis 2 °C innerhalb der 10-wöchigen Aufbewahrungsdauer zwischen 2 °C und 8 °C haltbar ist.
  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die Durchstechflasche bis zu 24 Stunden bei Temperaturen von 8 °C bis 30 °C aufbewahrt werden kann; dies schließt die bis zu 12 Stunden nach dem ersten Anstechen ein.

Diese Angaben dienen nur als Orientierungshilfe für das medizinische Fachpersonal im Falle einer vorübergehenden Temperaturabweichung.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (lediglich gekühlt) geliefert und gelagert.

12 Monate, wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.

Geöffnete Durchstechflaschen

Die chemische und physikalische Stabilität während des Gebrauchs wurde für 12 Stunden bei 2 °C bis 30 °C nachgewiesen, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, die Methode des Öffnens schließt die Risiken einer mikrobiellen Kontamination aus. Bei nicht sofortiger Verwendung liegen die Aufbewahrungszeiten und -bedingungen für den Gebrauch in der Verantwortung des Benutzers.

Glasfertigspritzen

Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.

12 Monate wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.

Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Gefrorene Durchstechflaschen

Gefrorene Einzeldosisdurchstechflaschen und gefrorene Mehrdosendurchstechflaschen im
Gefrierschrank lagern bei -90 °C bis -60 °C.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT
EINFRIEREN.

Durchstechflaschen und Fertigspritzen

Den Impstoff in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Minimieren Sie während der Lagerung die Exposition gegenüber Raumlicht und vermeiden Sie die Exposition gegenüber direktem Sonnenlicht und ultraviolettem Licht.

Aufbewahrungsbedingungen nach Auftauen und erstem Öffnen, siehe Abschnitt 6.3.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Tabelle 19. Art und Inhalt des Behältnisses von Comirnaty JN.1

Dosis/Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.Packungs-
Arzneimittelform Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/DosisInhalt Geliefert in einer klaren 2-ml-Durchstechflasche (Glas Typ I) mit einem Stopfen (synthetischerBehältnis Einzeldosis-durchstech-flasche (graue Kappe) Mehrdosen-2 und 6.6) 1 Dosis von 0,3 mlgrößen 10 Durchstech-flaschen 10 Durchstech-
Injektionsdispersion Comirnaty JN.1Brombutylkautschuk) und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium. Geliefert in einer Einzeldosisfertigspritz e mit Kolbenstopfen (synthetischerdurchstech-flasche (2,25 ml) (graue Kappe)6 Dosen von je 0,3 mlflaschen oder 195 Durchstech-flaschen
30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/DosisBrombutylkautschuk) und einer Verschlusskappe (synthetischer Brombutylkautschuk) ohne Nadel. Geliefert in einer klaren 2-ml-Durchstechflasche (Glas Typ I) mit einem Stopfen (synthetischerTyp-I-Glasspr itze Einzeldosis-durchstech-flasche (blaue Kappe) Mehrdosen-1 Dosis von 0,3 ml 1 Dosis von 0,3 ml10 Fertigspritzen 10 Durchstech-flaschen
InjektionsdispersionBrombutylkautschuk) und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.durchstech-flasche (2,25 ml) (blaue Kappe)6 Dosen von je 0,3 ml10 Durchstech-flaschen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty JN.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken
zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

Anweisungen für Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche entweder:
−eine graue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren), oder
−eine blaue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren)
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.

Geforene Durchstechflaschen

  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen

  • Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als:

− Graue Kappe: weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen.

− Blaue Kappe: klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikel
vorliegen.

  • Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty JN.1.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Mehrdosendurchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Anweisungen für Glasfertigspritzen

  • Vor Gebrauch können die Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
  • Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf und verabreichen Sie das gesamte Volumen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Tabelle 20. Zulassungsnummern von Comirnaty JN.1

ArzneimittelformBehältnis Einzeldosisdurchstechflaschen (gefroren)Zulassungsnummer EU/1/20/1528/028
Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionMehrdosendurchstechflaschen (gefroren) Mehrdosendurchstechflaschen (lediglich gekühlt)EU/1/20/1528/029 EU/1/20/1528/043
Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionGlasfertigspritzen Einzeldosisdurchstechflaschen EU/1/20/1528/032 Mehrdosendurchstechflaschen EU/1/20/1528/033EU/1/20/1528/030

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 21. Dezember 2020

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 10. Oktober 2022

10. STAND DER INFORMATION

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion
COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Tabelle 1. Arzneimittelform Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer InjektionsdispersionQualitative und quantitative Zusammensetzung von Comirnaty JN.1Behältnis Mehrdosendurchste chflasche (1,3 ml) (orange Kappe)Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.2 und 6.6) 10 Dosen zu je 0,2 ml nach VerdünnenInhalt pro Dosis Eine Dosis (0,2 ml) enthält 10 Mikrogramm Bretovameran, ein COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-Nanopartikel).
Bretovameran ist eine einzelsträngige Boten-Verwendung einer zellfreienRNA (mRNA) mit 5’ in-vitro -Transkription aus den entsprechenden DNA-Vorlagen hergestellt-Cap-Struktur, die unter

wird und das virale Spike (S)-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron JN.1) kodiert.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion (steriles Konzentrat)

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Comirnaty JN.1 Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion wird zur aktiven Immunisierung bei Säuglingen und Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 angewendet.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion wird nach Verdünnung intramuskulär als Einzeldosis von 0,2 ml an Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die noch keinen COVID-19-Impfstoff erhalten
haben
Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als
Grundimmunisierung, bestehend aus 2 Dosen verabreicht. Es wird empfohlen, die zweite Dosis
8 Wochen nach der ersten Dosis zu geben (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Wird das Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren mit abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis verabreicht.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 3-Mikrogramm-Dosen bestehenden Grundimmunisierung erhalten haben Zur Vervollständigung der aus 3 Dosen bestehenden Grundimmunisierung können weitere Dosen Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis verabreicht werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach Gabe der ersten Dosis verabreicht werden, gefolgt von der dritten Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).

Stark immungeschwächte Personen Stark immungeschwächte Personen können im Einklang mit den nationalen Empfehlungen weitere Dosen erhalten (siehe Abschnitt 4.4).

Austauschbarkeit Die Grundimmunisierung mit Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis kann mit jedem vorherigen oder dem aktuellen Impfstoff von Comirnaty erfolgen, ohne jedoch die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen zu überschreiten. Die Impfserie für die Grundimmunisierung sollte nur einmal erfolgen.

Die Austauschbarkeit von Comirnaty mit COVID-19-Impfstoffen anderer Hersteller ist nicht
erwiesen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs bei Säuglingen unter 6 Monaten ist bisher noch nicht erwiesen.

Art der Anwendung

Comirnaty JN.1 Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion sollte nach dem Verdünnen
intramuskulär verabreicht werden (siehe Abschnitt 6.6).

Orange Kappe (10-Dosen-Durchstechflasche) Nach dem Verdünnen enthalten die Durchstechflaschen mit einer orangen Kappe von Comirnaty JN.1 10 Dosen von je 0,2 ml des Impfstoffs. Um 10 Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen, sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um 10 Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.

Unabhängig vom Typ der Spritze und Nadel:

  • Jede Dosis muss 0,2 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,2 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Bei Säuglingen im Alter von 6 bis unter 12 Monaten ist die empfohlene Injektionsstelle die anterolaterale Seite des Oberschenkels. Bei Personen im Alter von 1 bis 4 Jahren ist die empfohlene Injektionsstelle die anterolaterale Seite des Oberschenkels oder der Deltamuskel. Bei Personen ab 5 Jahren ist die bevorzugte Stelle der Deltamuskel des Oberarms.

Injizieren Sie den Impfstoff nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal.

Der Impfstoff sollte nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.

Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Verabreichung des Impfstoffs siehe Abschnitt 4.4.

Hinweise zum Auftauen, zur Handhabung und Beseitigung des Impfstoffs siehe Abschnitt 6.6.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Allgemeine Empfehlungen

Überempfindlichkeit und Anaphylaxie Es wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollte immer eine angemessene medizinische Versorgung und Überwachung bereitstehen.

Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung von mindestens 15 Minuten empfohlen. Keine weitere Dosis des Impfstoffs sollte an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie nach einer früheren Dosis von Comirnaty aufgetreten ist.

Myokarditis und Perikarditis Nach der Impfung mit Comirnaty besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung und häufiger bei jüngeren Männern beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). Die verfügbaren Daten zeigen, dass sich die meisten Fälle erholen. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet.

Angehörige der Heilberufe sollten auf Anzeichen und Symptome einer Myokarditis oder Perikarditis achten. Die Geimpften (einschließlich Eltern und Betreuer) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sich bei ihnen Symptome zeigen, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie (akute und anhaltende) Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen nach der Impfung.

Angehörige der Gesundheitsberufe sollten Leitlinien und/oder Spezialisten für die Diagnose und
Behandlung dieser Erkrankung konsultieren.

Angstbedingte-Reaktionen Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen (z. B. Schwindelgefühl, Herzklopfen, Anstieg der Herzfrequenz, Blutdruckveränderungen, Parästhesie, Hypoästhesie und Schwitzen) können im Zusammenhang mit dem Impfvorgang selbst auftreten. Stressbedingte Reaktionen sind vorübergehend und klingen von selbst wieder ab. Die Betroffenen sollten darauf hingewiesen werden, die Symptome dem Impfarzt mitzuteilen, damit dieser sie beurteilen kann. Es ist wichtig, dass Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen durch Ohnmachtsanfälle zu vermeiden.

Gleichzeitige Erkrankung Die Impfung sollte bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung oder akuter Infektion verschoben werden. Das Vorliegen einer geringfügigen Infektion und/oder leichtem Fieber sollte die Impfung nicht verzögern.

Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.

Immungeschwächte Personen
Die Sicherheit und Immunogenität wurden bei einer begrenzten Anzahl an immungeschwächten
Personen, einschließlich Personen unter einer Therapie mit Immunsuppressiva, bewertet (siehe
Abschnitte 4.8 und 5.1). Die Wirksamkeit von Comirnaty JN.1 könnte bei immungeschwächten
Personen geringer sein.

Dauer des Impfschutzes
Die Dauer der Schutzwirkung des Impfstoffs ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.

Einschränkungen der Wirksamkeit des Impfstoffs
Wie bei jedem Impfstoff schützt die Impfung mit Comirnaty JN.1 möglicherweise nicht jeden
Geimpften. Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.

Die gleichzeitige Verabreichung von Comirnaty JN.1 mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der
Schwangerschaft.

Jedoch liegen sehr begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Comirnaty bei schwangeren Teilnehmerinnen vor. Eine große Menge an Beobachtungsdaten von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Trimenons mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, hat keine Zunahme unerwünschter Schwangerschaftsausgänge gezeigt. Zwar liegen derzeit nur wenige Daten zum Schwangerschaftsausgang nach einer Impfung im ersten Trimenon vor, jedoch wurde kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt beobachtet. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3). Basierend auf Daten, die zu anderen Impfstoffvarianten verfügbar sind, kann Comirnaty JN.1 während der Schwangerschaft angewendet werden.

Stillzeit

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Stillzeit.

Jedoch sind keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Säugling zu erwarten, da die
systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber dem Impfstoff vernachlässigbar ist.

Beobachtungsdaten von Frauen, die nach der Impfung mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty gestillt haben, haben kein Risiko für unerwünschte Wirkungen bei gestillten Neugeborenen/Säuglingen gezeigt. Comirnaty JN.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Comirnaty JN.1 hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Effekte können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die Sicherheit von Comirnaty JN.1 wird aus Sicherheitsdaten von den vorhergehenden Impfstoffen von Comirnaty abgeleitet.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty
Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm
In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 2 176 Säuglinge (1 458 initial zugelassenes
Comirnaty 3 Mikrogramm und 718 Placebo) 6 bis 23 Monate alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Säuglingen im Alter von 6 bis 23 Monaten, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 40 %), verminderter Appetit (> 30 %), Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 20 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 3 541 Kinder (2 368 Comirnaty 3 Mikrogramm und 1 173 Placebo) 2 bis 4 Jahre alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Schmerzen an der Injektionsstelle und Fatigue (> 40 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen In Studie 3 erhielten insgesamt 3 109 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 1 Dosis des initial zugelassenen Impstoffs von Comirnaty und insgesamt 1 538 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren erhielten Placebo. Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 3 Phase 2/3 mit Daten bis zum Stichtag 20. Mai 2022 wurden 2 206 (1 481 Comirnaty 10 Mikrogramm und 725 Placebo) Kinder für ≥ 4 Monate nachbeobachtet nach der zweiten Dosis in dem placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum. Die Sicherheitsbewertung in Studie 3 ist im Gange.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die 2 Impfungen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 30 %), Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle (≥ 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Durchfall (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung In einer Untergruppe von Studie 3 erhielten insgesamt 2 408 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 5 Monate (Bereich von 5,3 bis 19,4 Monaten) nach Abschluss der Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty 10 Mikrogramm. Die Analyse der Untergruppe aus der Phase 2/3 der Studie 3 basiert auf Daten bis zum Stichtag 28. Februar 2023 (mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten).

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung war ähnlich wie nach der
Grundimmunisierung. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern von 5 bis 11 Jahren nach der
Auffrischungsimpfung waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %),
Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle
(> 10 %).

Jugendliche von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer Analyse der langfristigen Sicherheitsnachbeobachtung von Studie 2 waren 2 260 Jugendliche (1 131 Comirnaty und 1 129 Placebo) 12 bis 15 Jahre alt. Davon wurden 1 559 Jugendliche (786 Comirnaty und 773 Placebo) nach der zweiten Dosis für ≥ 4 Monate lang beobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 90 %), Ermüdung und Kopfschmerzen (> 70 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 40 %), Arthralgie und Fieber (> 20 %).

Teilnehmer ab 16 Jahren – nach 2 Dosen In Studie 2 erhielten insgesamt 22 026 Teilnehmer ab 16 Jahren mindestens 1 Dosis Comirnaty 30 Mikrogramm und insgesamt 22 021 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten Placebo (darunter 138 und 145 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren in der Impfstoff- bzw. Placebogruppe). Insgesamt 20 519 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten 2 Dosen Comirnaty.

Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 2 mit einem Datenstichtag zum 13. März 2021 für den placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum bis zum Entblindungsdatum der Teilnehmer wurden insgesamt 25 651 (58,2 %) Teilnehmer (13 031 Comirnaty und 12 620 Placebo) ab 16 Jahren nach der zweiten Dosis ≥ 4 Monate nachbeobachtet. Darunter waren insgesamt 15 111 (7 704 Comirnaty und 7 407 Placebo) Teilnehmer im Alter von 16 bis 55 Jahren und insgesamt 10 540 (5 327 Comirnaty und 5 213 Placebo) Teilnehmer ab 56 Jahren.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 16 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 50 %), Myalgie (> 40 %), Schüttelfrost (> 30 %), Arthralgie (> 20) %), Fieber und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %), die normalerweise von leichter oder mäßiger Intensität waren und innerhalb weniger Tage nach der Impfung abklangen. Eine etwas geringere Häufigkeit von Reaktogenitätsereignissen war mit einem höheren Alter verbunden.

Das Sicherheitsprofil bei 545 Teilnehmern ab 16 Jahren, die Comirnaty erhielten und zu Studienbeginn seropositiv für SARS-CoV-2 waren, war ähnlich wie in der Allgemeinbevölkerung.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach Auffrischungsimpfung Eine Untergruppe von 306 Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit zwei Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsimpfung von Comirnaty etwa 6 Monate (Bereich von 4,8 bis 8,0 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,3 Monaten (Bereich von 1,1 bis 8,5 Monaten) und 301 Teilnehmer wurden ≥ 6 Monate nach der Auffrischungsimpfung bis zum Stichtag (22.

November 2021) nachbeobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung war ähnlich wie nach 2 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 30 %), Schüttelfrost und Arthralgie (> 20 %).

In Studie 4, einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, erhielten Teilnehmer ab 16 Jahren, die aus Studie 2 rekrutiert wurden, mindestens 6 Monate nach der zweiten Dosis Comirnaty eine Auffrischungsimpfung von Comirnaty (5 081 Teilnehmer) oder Placebo (5 044 Teilnehmer).

Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 2,8 Monaten (Bereich von 0,3 bis 7,5 Monaten) nach der Auffrischungsimpfung in der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtungszeit bis zum Stichtag (8. Februar 2022). Von diesen Teilnehmern wurden 1 281 Teilnehmer (895 Comirnaty und 386 Placebo) für ≥ 4 Monate nach der Auffrischungsimpfung mit Comirnaty nachbeobachtet. Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Eine Untergruppe von 825 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit 2 Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 11,2 Monate (Bereich von 6,3 bis 20,1 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 9,5 Monaten (Bereich von 1,5 bis 10,7 Monaten), basierend auf Daten bis zum Stichtag (3. November 2022). Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Auffrischungsimpfung nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff In 5 unabhängigen Studien zur Anwendung einer Auffrischungsimpfung mit Comirnaty bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsimpfung) abgeschlossen hatten, wurden keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt.

Omicron-angepasstes Comirnaty Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 1 und 2) erhielten 604 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,5 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten waren verminderter Appetit, Schläfrigkeit und Reizbarkeit (> 20 %) sowie Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 10 %).

Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach mindestens 3 Dosen In 3 Gruppen von Studie 6 (Phase 1) erhielten 95 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten mindestens 1 Dosis Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 33), 6 Mikrogramm (n = 29) oder 10 Mikrogramm (n = 33) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 13 Monaten nach der dritten Dosis.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern, die die 10‑Mikrogramm-Impfserie aus 3 Dosen
erhielten, waren Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 50 %), Schmerzempfindlichkeit an der
Injektionsstelle und verminderter Appetit (> 30 %), Rötung (> 20 %) und Schwellung (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 4 und 5) erhielten 688 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, eine Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle und Ermüdung (> 20 %) sowie Kopfschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis In einer Untergruppe von Studie 6 (Substudie E, Phase 2/3) erhielten 310 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle
(> 40 %), Ermüdung, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 6 (Phase 3) erhielten 113 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (5/5 Mikrogramm). Diese wurde 2,6 bis 8,5 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %) und Myalgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 5 (Phase 2/3) erhielten 107 Teilnehmer im Alter von 12 bis 17 Jahren, 313 Teilnehmer im Alter von 18 bis 55 Jahren und 306 Teilnehmer im Alter ab 56 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (15/15 µg). Diese wurde 5,4 bis 16,9 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,5 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 12 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 20 %), Schüttelfrost (> 10 %) und Arthralgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Omicron XBB.1.5 (vierte oder mehr als vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 412 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bereits mindestens 3 Dosen eines zugelassenen COVID‑19‑mRNA‑Impfstoffs bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty Omicron XBB.1.5. Diese wurde 2,0 bis 24,1 Monate nach Erhalt der 3. Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty XBB.1.5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 311 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und keine COVID‑19‑Impfung erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Diarrhö, Arthralgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 216 Teilnehmer ab 12 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron JN.1. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron JN.1 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 18 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 102 Teilnehmer ab 18 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron KP.2. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron KP.2 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen und Myalgie (> 20 %).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen aus klinischen Studien zu Comirnaty und aus
Erfahrungen nach der Zulassung zu Comirnaty bei Personen ab 6 Monaten

Nebenwirkungen, die während klinischer Studien und nach der Markteinführung berichtet wurden, sind unten entsprechend folgender Häufigkeitskategorien aufgeführt: sehr häufig (≥ 1/10), häufig

(≥ 1/100, < (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Tabelle 2. Nebenwirkungen von Comirnaty aus klinischen Studien und von Comirnaty aus Systemorganklasse Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Erkrankungen des Immunsystems Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Psychiatrische Erkrankungen Erkrankungen des Nervensystems Herzerkrankungen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
1/10), gelegentlich (≥ Erfahrungen nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten
1/1 000, < 1/100), selten (≥ Häufigkeit Häufig Gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Ausschlag Nicht bekannt Gelegentlich verminderter Appetit Sehr häufig Gelegentlich Schlaflosigkeit Sehr häufig Gelegentlich Schwindelgefühl Selten Nicht bekannt Sehr selten Sehr häufig Häufig Gelegentlich Hyperhidrosis; nächtliche Schweißausbrüche Nicht bekannt Sehr häufig Gelegentlich Schmerzen in den Extremitäten Nicht bekannt Sehr häufig Häufig Gelegentlich Asthenie; Unwohlsein; Jucken an der Nicht bekannt
1/10 000, < 1/1 000), sehr selten Nebenwirkungen Lymphadenopathie a b, Pruritus, Urtikaria c, Angioödem c) Anaphylaxie d Reizbarkeit e Kopfschmerzen; Schläfrigkeit e g; Lethargie akute periphere Fazialisparese f Parästhesie g; Hypoästhesie g Myokarditis g; Perikarditis g Diarrhö g Übelkeit; Erbrechen g, m Erythema multiforme g Arthralgie; Myalgie h starke Menstruationsblutungen l Schmerzen an der Injektionsstelle h; Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle e; Ermüdung; Schüttelfrost; Fieber i; Schwellung an der Injektionsstelle Rötung an der Injektionsstelle k Injektionsstelle Ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße g; Anschwellen des Gesichts j

a. Bei Teilnehmern ab 5 Jahren wurde nach einer Auffrischungsdosis eine höhere Häufigkeit von Lymphadenopathie (≤ 2,8 %) beobachtet als nach Grundimmunisierungsdosen (≤ 0,9 %) des Impfstoffs. b. Die Häufigkeitskategorie für Ausschlag war „häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

c. Die Häufigkeitskategorie für Urtikaria und Angioödem war „selten“.

d. Die Häufigkeitskategorie für verminderter Appetit war „sehr häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

e. Reizbarkeit, Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle und Schläfrigkeit betreffen Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten.

f. Während des Verträglichkeitsnachbeobachtungszeitraums der klinischen Studie bis zum 14. November 2020 wurde von vier Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe eine akute periphere Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet. Der Beginn war am Tag 37 nach Dosis 1 (der Teilnehmer erhielt keine Dosis 2) und an den Tagen 3, 9 und 48 nach Dosis 2. In der Placebogruppe wurden keine Fälle von akuter peripherer Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet.

g. Nach der Zulassung erfasste Nebenwirkung.

h. Bezieht sich auf den geimpften Arm.

i. Nach der zweiten Dosis wurde im Vergleich zur ersten Dosis eine höhere Häufigkeit von Fieber beobachtet. j. Bei Impflingen mit Injektionen dermatologischer Filler in der Anamnese wurde in der Phase nach der Markteinführung eine Schwellung des Gesichts beobachtet.

k. Rötung an der Injektionsstelle traten häufiger (sehr häufig) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Teilnehmern ab 2 Jahren auf.

l. Die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein.

m. Die Häufigkeitskategorie für Erbrechen war „sehr häufig“ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei
immungeschwächten Teilnehmern im Alter von 2 bis 18 Jahren.

Besondere Personengruppen

Von schwangeren Teilnehmerinnen entbundene Säuglinge – nach 2 Dosen Comirnaty Die Studie C4591015 (Studie 9), eine placebokontrollierte Phase-II/III-Studie, untersuchte insgesamt 346 schwangere Teilnehmerinnen, die Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) erhielten. Die Säuglinge (Comirnaty n = 167 oder Placebo n = 168) wurden bis zum Alter von 6 Monaten untersucht. Es wurden keine Sicherheitsbedenken festgestellt, die auf die mütterliche Impfung mit Comirnaty zurückzuführen wären.

Immungeschwächte Teilnehmer (Erwachsene und Kinder) Im Rahmen der Studie C4591024 (Studie 10) erhielten insgesamt 124 immungeschwächte Teilnehmer ab einem Alter von 2 Jahren Comirnaty (siehe Abschnitt 5.1).

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Myokarditis und Perikarditis Das erhöhte Risiko einer Myokarditis nach der Impfung mit Comirnaty ist bei jüngeren Männern am höchsten (siehe Abschnitt 4.4).

In zwei großen europäischen pharmako-epidemiologischen Studien wurde das erhöhte Risiko bei jüngeren Männern nach der zweiten Dosis von Comirnaty abgeschätzt. Eine Studie zeigte, dass in einem Zeitraum von 7 Tagen nach der zweiten Dosis etwa 0,265 (95-%-KI: 0,255-0,275) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 12- bis 29-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen auftraten. In einer anderen Studie wurden in einem Zeitraum von 28 Tagen nach der zweiten Dosis 0,56 (95-%-KI: 0,37-0,74) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 16- bis 24-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen festgestellt.

Begrenzte Daten weisen darauf hin, dass das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung mit Comirnaty bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein scheint als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

In klinischen Studien sowie in der Zeit nach der Zulassung gab es Berichte über die Verabreichung höherer als der empfohlenen Dosen von Comirnaty. Im Allgemeinen ähnelten die bei Überdosierungen gemeldeten unerwünschten Ereignisse dem bekannten Nebenwirkungsprofil von Comirnaty.

Im Falle einer Überdosierung werden eine Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche
symptomatische Behandlung empfohlen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: virale Impfstoffe, ATC-Code: J07BN01

Wirkmechanismus

Die Nukleosid-modifizierte Boten-RNA (mRNA) in Comirnaty ist in Lipid-Nanopartikeln formuliert, die es ermöglichen, die nicht-replizierende RNA in Wirtszellen einzubringen, um die transiente Expression des SARS-CoV-2 Spike (S)-Antigens zu steuern. Die mRNA kodiert für membranverankertes S-Protein in voller Länge mit zwei Punktmutationen innerhalb der zentralen Helix. Die Mutation dieser beiden Aminosäuren zu Prolin fixiert das S-Protein in einer antigenetisch bevorzugten Prä-Fusions-Konformation. Der Impfstoff löst sowohl neutralisierende Antikörper als auch zelluläre Immunantworten gegen das Spike (S)-Antigen aus, was zum Schutz gegen COVID-19 beitragen kann.

Wirksamkeit

Omicron-angepasstes Comirnaty Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 367 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten verglichen, die 3 3‑Mikrogramm-Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty 10 Mikrogramm erhielten, waren 64,6 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 3 Dosen Comirnaty 3 Mikrogramm erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern, die zwei Dosen zu 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Die Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt (Tabelle 3).

Tabelle 3. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 1 (1 Monat nach Dosis 2) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) – für Immunogenität auswertbare Population

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) a Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥
Studie 6 SSA Gruppe 1 (Omicron XBB.1.5) n b 367 N f 352
6 bis 23 Monate Comirnaty (7 785,3; 10 018,9)
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 8 831,8 n g (%) (95‑%‑KI h) 335 (95,2) (92,4; 97,2)
Studie 6 SSA Gruppe 3 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 234 N f 224
Comirnaty 3 µg (5 192,4; 6 995,2) (≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse
GMT c (95‑%‑KI c) 6 026,8 n g (%) 95‑%‑KI h) 211 (94,2) (90,3; 96,9)
(Omicron XBB.1.5) Differenz% 1,28
Studie 6 SSA 6 bis 23 Monate Comirnaty 10 µg/3 µg (95‑%‑KI (1,25; 1,82) i
GMR d d) 1,51 e (95‑%‑KI j) (-2,69; 5,26) k

betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Gruppe 1 – Gruppe 3) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titer bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 1 – Gruppe 3). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen von allen Teilnehmern berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4‑5 In einer Analyse zu Studie 6 (Phase 1) erhielten 57 Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten in der Population, die für Immunogenität auswertbar war, eine Impfserie aus 3 Dosen Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 20), 6 Mikrogramm (n = 19) oder 10 Mikrogramm (n = 18) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Daten zur Immunogenität nach der ersten 3‑Dosen-Impfserie dieser Gruppen wurden für den Referenzstamm und Omicron BA.4/BA.5 deskriptiv mit einer historischen Vergleichsgruppe verglichen, in der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren 3 Dosen des monovalenten Comirnaty Original zu 3 Mikrogramm nach einem ähnlichen Impfschema erhielten.

Unter den Teilnehmern in der für Immunogenität auswertbaren Population waren die beobachteten GMT gegen Omicron BA.4/BA.5 und den Referenzstamm bei den Dosierungen von 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm 1 Monat nach der 2. Dosis und 1 Monat nach der 3. Dosis im Allgemeinen ähnlich. Die Teilnehmer zeigten hohe Seroresponse-Raten (≥ 92,9 % gegenüber Omicron BA.4/BA.5 bzw. den Referenzstämmen) in den Gruppen mit 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm oder 10 Mikrogramm. Die Seroresponse-Raten stiegen mit der Dosis an, wobei die höchsten Raten in den Gruppen mit 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm beobachtet wurden.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 470 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, verglichen. Von den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 93,4 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Das Immunobridgingkriterium wurde hinsichtlich des GMR erfüllt, das statistische Kriterium für die Seroresponse-Rate (SRR) wurde jedoch knapp nicht erfüllt. Die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse liegt bei < -10 % (-11,92) (Tabelle 4).

Tabelle 4. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer
Seroresponse nach Dosis 1) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) für Immunogenität auswertbare Population a
Studie 6 SSA Gruppe 4 (Omicron XBB.1.5) n b 470 N f 458
– Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 4 (1 Monat 2 bis 4 Jahre Comirnaty (5 802,8; 7 552,3)
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 6 620,0 n g (%) (95‑%‑KI h) 417 (91,0) (88,1; 93,5)
Studie 6 SSA Gruppe 3 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 53 N f 53
Comirnaty 3 µg (95‑%‑KI (4 671,2; 7 440,5) (95‑%‑KI 53 (100,0) (93,3; 100,0)
GMT c c) 5 895,4 n g (%) h)
2 bis 4 Jahre Comirnaty 10 µg / 6 Monate bis 2 Jahre Differenz% -8,95
(Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) i
Studie 6 SSA Comirnaty GMR (95‑%‑KI (0,86; 1,47)
– 3 µg d d) 1,12 e (95‑%‑KI j) (-11,92; -2,12) k

Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Der fehlende Nachweis einer früheren SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 wurde für Teilnehmer der Gruppe 3 definiert als ein negatives Ergebnis für den N-bindenden Antikörper [Serum] beim Besuchstermin nach Dosis 1 und beim Besuchstermin 1 Monat nach Dosis 3; einen negativen NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchsterminen für Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 sowie bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zur Blutentnahme 1 Monat nach Dosis 3; und keine Anamnese von COVID-19. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis 23 Monate) und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis
23 Monate).

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 302 nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpfte Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten, mit Teilnehmern aus einer Untergruppe von Studie 13, Substudie A im Alter von 12 bis 82 Jahren verglichen, die bereits gegen COVID‑19 geimpft waren und eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten. Von den nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 98,9 % und von den bereits gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 12 bis 82 Jahren, die eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 99,3 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter
Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen
Reaktionsraten (definiert als mindestens 4‑facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert) bei den
ungeimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit denen bei den bereits mit einem
COVID‑19-Impfstoff geimpften Teilnehmern ab 12 Jahren verglichen. Die Kriterien für ein
Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt
(Tabelle 5).

Tabelle 5. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie E bis Studie 13, Substudie A, Teilnehmer 1 Monat nach der Studienimpfung – für Immunogenität auswertbare Population Studie 6 SSE 5 bis 11 Jahre Comirnaty (Omicron XBB.1.5) Studie 6 SSE Studie 13 SSA 10 µg / Studie 13 SSA 5 bis 11 Jahre ≥ 12 Jahre ≥ 12 Jahre Comirnaty Comirnaty Comirnaty (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) 10 µg 30 µg 30 µg SARS-CoV-2-Neutralisations test

Omicron XBB.1.5 - GMTc GMTc GMRd NT50 (Titer)a nb (95‑%‑KIc) nb (95‑%‑KIc) (95‑%‑KId) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende 5 930,5 4 006,4 1,81 Titer (GMT) 285 (5 283,8; 6 656,4) 302 (3 438,3; 4 668,4) (1,51; 2,16)e Seroresponse- ng (%) ng (%) Differenz Rate (%) für Nf (95‑%‑KIh) Nf (95‑%‑KIh) %i (95‑%‑KIj) 50 % neutralisierende 253 (88,8) 231 (77,0) Titer 285 (84,5; 92,2) 300 (71,8; 81,6) 8,97 (3,91; 14,02)k Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titerr bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die adjustierte
Differenz der Prozentsätze bei Teilnehmern mit Seroresponse größer als -10,0 % ist.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) –nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) Eine Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 berücksichtigte die Daten von 103 Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits eine Grundimmunisierung aus 2 Dosen und eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty bekommen hatten und eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten. Die Ergebnisse beinhalten Immunogenitätsdaten einer Vergleichsuntergruppe von Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren aus Studie 3, die 3 Dosen Comirnaty erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine vierte Dosis in Form von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, waren 57,3 % und von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine dritte Dosis in Form von Comirnaty erhielten, waren 58,4 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

Die Immunantwort 1 Monat nach einer Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) bewirkte im Allgemeinen vergleichbare für Omicron BA.4/BA.5 spezifische neutralisierende Titer wie sie in der Vergleichsgruppe beobachtet wurden, die 3 Dosen Comirnaty erhalten hatte. Darüber hinaus bewirkte Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 auch vergleichbare für den Referenzstamm spezifische Titer wie in der Vergleichsgruppe.

Die Immunogenitätsdaten für den Impfstoff nach einer Auffrischungsimpfung bei Teilnehmern im
Alter von 5 bis 11 Jahren sind in Tabelle 6 aufgeführt.

Tabelle 6. Studie 6 – Geometrisches Mittelverhältnis und geometrische Mittelwerte der Titer –

SARS-CoV-2-Neutralisa-tionstest Omicron BA.4-5 - NT50 (Titer) e Referenzstamm - NT50 (Titer)
Teilnehmer mit oder ohne Evidenz für Infektion Immunogenität auswertbare Population zeitpunkt e
Proben-nahme-a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat
(Original/Omicron 1 Monat nach Dosis 4 n b 102 102 102 102
Studie 6 Comirnaty BA.4/BA.5) 10 µg Dosis 4 und (95-%-KI (361,9; 658,8) (1 742,8; 2 751,7) (2 372,6; 3 554,5) (7 108,9; 9 564,9)
GMT 488,3 2 189,9 2 904,0 8 245,9
Impfstoffgruppe (wie zugeteilt/randomisiert) c c)
1 Monat nach Dosis 3 n b 112 113 113 113
– Studie 3 Comirnaty 10 µg Dosis 3 und (1 175,8; 1 651,7) (1 055,7; 1 658,2) (6 331,5; 8 267,8)
Altersgruppe 5 bis 11 Jahre (95-%-KI (187,2; 329,5) 1 393,6 1 323,1 7 235,1
GMT c c) 248,3
(Original/Omicron BA.4/BA.5)/Comirnaty
Studie 6 Comirnaty 10 µg GMR (95-%-KI 1,12 (0,92; 1,37)
– für d d) - - -

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); KQ = Kleinste Quadrate; N-bindend = SARS-CoV-2-Nukleoprotein-bindend; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für das Assay und der entsprechenden KI berechnet, basierend auf einer Analyse der logarithmisch transformierten Assay-Ergebnisse unter Anwendung eines linearen Regressionsmodells mit den logarithmisch transformierten neutralisierenden Titern bei der Baseline-Untersuchung, dem Infektionsstatus nach der Baseline-Untersuchung und der Impfstoffgruppe als Kovariablen.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Ursprungsstamm
[USA-WA1/2020, isoliert im Januar 2020] und Subvarianten BA.4/BA.5 von Omicron B.1.1.529).

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 302 Teilnehmern ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die noch keine Impfung erhalten hatte, war im Median 36,0 Jahre alt und zu 62,6 % kaukasischer und zu 50,7 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. Die für Immunogenität auswertbare Population, die bereits geimpft war (n = 296), war im Median 55 Jahre alt und zu 79,4 % kaukasischer und zu 18,6 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft.

Die neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 stiegen von Studienbeginn bis 1 Monat nach der Studienimpfung und waren bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 als Einzeldosis erhalten hatten, höher als bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die Nichtunterlegenheit wurde hinsichtlich des geometrischen Mittelwertverhältnisses (GMR für engl. Geometric Mean Ratio) der neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 und der Differenz bei den Seroresponse-Raten auf den Stamm XBB.1.5 bei ungeimpften Teilnehmern im Vergleich zu Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten, erreicht (Tabelle 7).

Tabelle 7. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis;
Seroresponse Immunogenität auswertbare Population e
– Studie 13 Ungeimpfte und Untergruppe bereits geimpfter Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat
Ungeimpft Comirnaty Omicron XBB.1.5 n b 299 N g 298
Impfstoffgruppen (wie zugewiesen) 30 µg (95‑%‑KI (3 757,1; 5 090,9) (95‑%‑KI 253 (84,9) (80,3; 88,8)
GMT c c) 4 373,4 n h (%) i)
Bereits geimpft Omicron XBB.1.5 n b 296 N g 295 GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;
Comirnaty 30 µg (2 462,4; 3 452,5)
GMT c (95‑%‑KI c) 2 915,7 n h (%) (95‑%‑KI i) 218 (73,9) (68,5; 78,8)
Gruppenvergleich Omicron XBB.1.5 30 µg / Omicron XBB.1.5 30 µg Differenz% 7,31
– für Ungeimpft Comirnaty Bereits geimpft Comirnaty (95‑%‑KI (1,52; 2,44) j
GMR 1,93
d d) f (95‑%‑KI k) (1,34; 13,28) l

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der Mittelwerte der kleinsten Quadrate und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells mit den Ausgangswerten der Assays (logarithmische Skala), dem Alter und der Impfstoffgruppe als Kovariaten berechnet.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer 0,67 beträgt. g. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

h. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. i. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

j. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median) und Altersgruppe (< Median, ≥ Median). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung und das mediane Alter wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

l. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 212 Teilnehmer ab 12 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, mit 200 Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatte, war im Median 54,5 Jahre alt und zu 69,3 % kaukasischer und zu 23,1 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 87,3 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 89,2 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron JN.1 oder Omicron XBB.1.5 bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron JN.1 oder Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, sind Tabelle 8 zu entnehmen.

Tabelle 8. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty JN.1 oder Comirnaty XBB.1.5 – Teilnehmer ab 12 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e
Probennahme-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
n b 211 212 212 212 N f 211 212
Comirnaty Omicron JN.1
30 µg GMT c (95-%-KI c) 190,4 (153,6; 235,9) 2 203,3 (1 855,7; 2 616,0) 290,3 (233,0; 361,6) 2 364,4 (1 917,4; 2 915,6) n g (%) (95-%-KI h) 149 (70,6) (64,0; 76,7) 128 (60,4) (53,5; 67,0)
Omicron XBB.1.5 n b 198 199 200 200 N b 197 200
Comirnaty 30 µg (126,6; 190,8) (950,7; 1 352,2) (177,5; 270,7)
GMT c (95-%-KI c) 155,5 1 133,8 219,2 2 848,1 (2 341,9; 3 463,8) n g (%) (95-%-KI h) 129 (65,5) (58,4; 72,1) 164 (82,0) (76,0; 87,1)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diesee Wert werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 18 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 100 Teilnehmer ab 18 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatten, mit 194 Teilnehmern verglichen, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatte, war im Median 55,0 Jahre alt und zu 75,0 % kaukasischer und zu 15,0 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 91,0 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 90,0 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron KP.2 und Omicron JN.1 bei
Teilnehmern, die Comirnaty Omicron KP.2 oder Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, sind
Tabelle 9 zu entnehmen.

Tabelle 9. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty KP.2 oder Comirnaty JN.1 – Teilnehmer ab 18 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e
Probennahme-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
Omicron KP.2 n b 99 100 100 100 N f 99 100
Comirnaty 30 µg (95-%-KI (150,0; 287,4) (359,8; 674,0) (95-%-KI (67,2; 84,7) (53,8; 73,4)
GMT c c) 207,6 2 256,5 (1 660,2; 3 067,0) 492,5 4 319,5 (3 280,7; 5 687,2) n g (%) h) 76 (76,8) 64 (64,0)
n b 194 194 194 194 N b 194 194
Comirnaty Omicron JN.1
30 µg (95-%-KI (64,2; 95,6) (706,1; 1 080,2) (148,1; 231,4) 2 088,6 (1 743,9; 2 501,5) (95-%-KI 130 (67,0) (59,9; 73,6) 137 (70,6) (63,7; 76,9)
GMT c c) 78,3 873,3 185,1 n g (%) h)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron KP.2).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Comirnaty Die Studie 2 ist eine multizentrische, multinationale, Phase ½/3 randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindete Dosisfindungs-, Impfstoffkandidatenauswahl- und Wirksamkeitsstudie bei Teilnehmern ab 12 Jahren. Die Randomisierung wurde nach Alter stratifiziert: 12 bis 15 Jahre, 16 bis 55 Jahre oder 56 Jahre und älter, mit einem Minimum von 40 % der Teilnehmer in der Gruppe der ≥ 56-Jährigen. Ausgeschlossen von der Studie waren Teilnehmer mit geschwächtem Immunsystem und diejenigen mit vorheriger klinischer oder mikrobiologischer Diagnose von COVID-19.

Teilnehmer mit vorbestehender stabiler Krankheit, definiert als Krankheit, die keine signifikante Änderung der Therapie oder Krankenhauseinweisung aufgrund Verschlechterung der Krankheit während der 6 Wochen vor der Teilnahme erforderte, wurden eingeschlossen, ebenso wie Teilnehmer mit bekannter stabiler Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), dem Hepatitis C-Virus (HCV) oder Hepatitis B-Virus (HBV).

Wirksamkeit in Teilnehmern ab 16 Jahren – nach 2 Dosen Im Phase 2/3-Teil der Studie 2, basierend auf den bis zum 14. November 2020 gesammelten Daten, wurden ungefähr 44 000 Teilnehmer zu gleichen Teilen randomisiert und erhielten 2 Dosen des initial zugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffs oder Placebo. Die Wirksamkeitsanalysen umfassten Teilnehmer, die ihre zweite Impfung innerhalb von 19 bis 42 Tagen nach ihrer ersten Impfung erhielten. Die Mehrheit (93,1 %) der Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1. Es ist geplant, dass die Teilnehmer bis zu 24 Monate nach der Dosis 2 beobachtet werden, um die Verträglichkeit und Wirksamkeit gegen COVID-19 zu beurteilen. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 14 Tagen vor und nach der Verabreichung eines Influenza-Impfstoffs einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 60 Tagen vor oder nach Erhalt von Blut-/Plasmaprodukten oder Immunglobulinen bis zum Abschluss der Studie einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten.

Die Population für die Analyse des primären Wirksamkeitsendpunkts umfasste 36 621 Teilnehmer ab 12 Jahren (18 242 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 18 379 in der Placebogruppe), die bis 7 Tage nach der zweiten Dosis keinen Hinweis einer vorherigen Infektion mit SARS-CoV-2 hatten. Außerdem waren 134 Teilnehmer im Alter von 16 bis 17 Jahren (66 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 68 in der Placebogruppe) und 1 616 Teilnehmer 75 Jahre und älter (804 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 812 in der Placebogruppe).

Zum Zeitpunkt der primären Wirksamkeitsanalyse wurden die Teilnehmer über insgesamt
2 214 Personenjahre in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 2 222 Personenjahre in der
Placebogruppe bezüglich symptomatisches COVID-19 untersucht.

Es gab keine signifikanten klinischen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern mit einem Risiko für schweres COVID-19, einschließlich derjenigen mit einer oder mehreren Komorbiditäten, die das Risiko für schweres COVID-19 erhöhen (z. B. Asthma, Body-Mass-Index (BMI) ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck).

Die Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 10 aufgeführt.

Tabelle 10. Wirksamkeit des Impfstoffs - Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 gemäß Altersuntergruppen - Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 2 - auswertbare Wirksamkeitspopulation (7 Tage) Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 2 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer

UntergruppeCOVID-19-mRNA-vorherigen SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a = 18 198FällePlacebo N a = 18 325FälleWirksamkeit des
Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt [*Falldefinition: (mindestens 1 von) Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder gesteigerte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder vermehrte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall oder Erbrechen.] * Teilnehmer, bei denen (vor 7 Tagen nach Erhalt der letzten Dosis) kein serologischer oder virologischer a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtbeobachtungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt über alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. KI nicht für Multiplizität adjustiert.Beobachtungszeit2,214 (17 411) 1,706 (13 549) 0,508 (3 848) 0,406 (3 074) 0,102 (774)n1 b c (n2 d) 8 7 1 1 0Beobachtungszeit2,222 (17 511) 1,710 (13 618) 0,511 (3 880) 0,406 (3 095) 0,106 (785)n1 b c (n2 d) 162 143 19 14 5Impfstoffs% (95-%-KI) (90,0; 97,9) (89,6; 98,1) (66,7; 99,9) (53,1; 99,8) (-13,1; 100,0)e 95,0 95,1 94,7 92,9 100,0

Die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs in der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach der zweiten Dosis im Vergleich zu Placebo betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 89,6 % bis 97,6 %) bei Teilnehmern ab 16 Jahren mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2.

Darüber hinaus zeigten Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen für alle Geschlechter und ethnischen Gruppen sowie für Teilnehmer mit medizinischen Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs für COVID-19 verbunden sind.

Es wurden aktualisierte Wirksamkeitsanalysen durchgeführt, die zusätzliche bestätigte COVID-19-Fälle enthielten und während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

Die aktualisierten Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 11 aufgeführt.

Tabelle 11. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Dosis 2, nach Altersuntergruppe – Teilnehmer ohne Nachweis einer vorherigen
SARS-CoV-2-Infektion* vor 7 Tagen nach Dosis 2 – auswertbare
Wirksamkeitpopulation (7 Tage) während der placebokontrollierten
Nachbeobachtungszeit
COVID-19-mRNA-

Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen). * Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige 95-%-Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage f. Eingeschlossene bestätigte Fälle bei Teilnehmern im Alter von 12 bis 15 Jahren: 0 in der COVID-19-mRNA-
Untergruppe f 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT (Nasenabstrich) bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. Impfstoffgruppe; 16 in der Placebogruppe.
Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 20 998 6,247 (20 712) 4,859 (15 519) 1,233 (4 192) 0,994 (3 350) 0,239 (842)
Fälle n1 b c (n2 d) 77 70 7 6 1
Beobachtungszeit
Placebo N a = 21 096 6,003 (20 713) 4,654 (15 515) 1,202 (4 226) 0,966 (3 379) 0,237 (847)
Fälle n1 b c (n2 d) 850 710 124 98 26
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (89,0; 93,2) (87,9; 92,7) (88,3; 97,8) (86,6; 97,9) (76,9; 99,9)
e) 91,3 90,6 94,5 94,1 96,2

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse betrug die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 im Vergleich zu Placebo 91,1 % (95-%-KI von 88,8 % bis 93,0 %) bei den Teilnehmern der auswertbaren Wirksamkeitspopulation mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2 während des Zeitraums, in dem die Wuhan/Wild-Typ- und Alpha-Varianten die vorherrschenden zirkulierenden Stämme waren.

Darüber hinaus zeigten die aktualisierten Wirksamkeitsanalysen bei Untergruppen ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen bei allen Geschlechtern, ethnischen Gruppen, geografischen Gruppen und Teilnehmern mit medizinischen Begleiterkrankungen und Fettleibigkeit, die mit einem hohen Risiko für schweres COVID-19 assoziiert sind.

Wirksamkeit gegen schweres COVID-19 Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen der sekundären Wirksamkeitsendpunkte unterstützen den Nutzen des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Prävention von schwerem COVID-19.

Ab dem 13. März 2021 wird die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schweres COVID-19 nur für Teilnehmer mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion dargestellt (Tabelle 12), da die COVID-19-Fallzahlen bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion die gleichen waren wie bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion sowohl in der COVID-19-mRNA-Impfstoff- als auch in der Placebogruppe.

Tabelle 12. Wirksamkeit des Impfstoffs Nach Dosis 1 7 Tage nach Dosis 2
Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion auf der Grundlage der Food and Drug Administration (FDA)* nach Dosis 1 oder ab 7 Tagen nach Dosis 2 in der placebokontrollierten Nachbeobachtung d f
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit (n2
Impfstoff 8,439 6,522
– Erstes schweres Auftreten von COVID-19 bei Fälle n1 a b) Beobachtungszeit (n2 1 e (22 505) 1 g (21 649)
Placebo 8,288 6,404
Fälle n1 a b) 30 e (22 435) 21 g (21 730)
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (80,3; 99,9) (70,9; 99,9)
c) 96,7 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Schwere Erkrankung durch COVID-19 gemäß FDA-Definition ist bestätigtes COVID-19 und das Vorhandensein von mindestens 1 der folgenden Punkte:
  • Klinische Anzeichen in Ruhe, die auf eine schwere systemische Erkrankung hinweisen (Atemfrequenz ≥ 30 Atemzüge pro Minute, Herzfrequenz ≥ 125 Schläge pro Minute, Sauerstoffsättigung ≤ 93 % bei Raumluft auf Meereshöhe oder Verhältnis von arteriellem Sauerstoffpartialdruck zu fraktioniertem eingeatmetem Sauerstoff < 300 mmHg);
  • Atmungsversagen [definiert als Bedarf an Sauerstoff mit hohem Fluss (High-Flow-Sauerstoffbeatmung), nichtinvasive Beatmung, mechanische Beatmung oder extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)];
  • Anzeichen eines Schocks (systolischer Blutdruck < 90 mmHg, diastolischer Blutdruck < 60 mmHg oder Bedarf an Vasopressoren);
  • Signifikante akute Nieren-, Leber- oder neurologische Funktionsstörung;
  • Einweisung in eine Intensivstation;
  • Tod.

a. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

b. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

c. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

d. Die Wirksamkeit wurde anhand der gesamten Dosis-1-Wirksamkeitspopulation (modifizierte Intention-to-Treat-Population) bewertet, die alle randomisierten Teilnehmer umfasste, die mindestens eine Dosis des Studienimpfstoffs erhielten.

e. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von der Dosis 1 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

f. Die Wirksamkeit wurde auf der Grundlage der auswertbaren Wirksamkeitspopulation (7 Tage) bewertet, die alle in Frage kommenden randomisierten Teilnehmer umfasst, die alle Dosen des Studienimpfstoffs erhielten wie randomisiert innerhalb des vordefinierten Zeitfensters und die keine anderen wichtigen Protokollabweichungen aufweisen, wie vom Kliniker festgelegt.

g. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer ersten Analyse der Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (mit einer medianen Nachbeobachtungsdauer von > 2 Monaten nach Dosis 2) ohne Nachweis einer vorherigen Infektion traten bei 1 005 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle auf, und bei 978 Teilnehmern, die Placebo erhielten, waren es 16 Fälle. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 75,3 bis 100,0). Bei den Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer vorherigen Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 18 Fälle bei den 1 110 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 78,1 bis 100,0).

Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen wurden mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse von Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es bei 1 057 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle und bei 1 030 Teilnehmern, die Placebo erhielten, traten 28 Fälle auf. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 86,8 bis 100,0) während des Zeitraums, in dem die Alpha-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 30 Fälle bei den 1 109 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 87,5 bis 100,0).

In Studie 2 wurde eine Analyse der SARS-CoV-2-neutralisierenden Titer ein Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern durchgeführt, die bis zu einen Monat nach der zweiten Dosis keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, wobei das Ansprechen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (n = 190) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (n = 170) verglichen wurde.

Das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer (GMT) in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen zur Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen betrug 1,76 mit einem zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervall von 1,47 bis 2,10. Somit wurde das Kriterium der 1,5-fachen Nichtunterlegenheit erfüllt, da die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervalls für das geometrische Mittelwertverhältnis [GMR] > 0,67 war.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen Studie 3 ist eine Phase 1/2/3-Studie, die aus einem offenen Dosisfindungsteil des Impfstoffs (Phase 1) und einem multizentrischen, multinationalen, randomisierten, placebokontrollierten, beobachterblinden Wirksamkeitsteil (Phase 2/3) besteht, die Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren einbezogen hat. Die Mehrheit (94,4 %) der randomisiert Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Erste deskriptive Ergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 13 dargestellt. Bei Teilnehmern mit Hinweisen auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion wurden weder in der Impfstoffgruppe noch in der Placebogruppe Fälle von COVID-19 beobachtet.

Tabelle 13. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren Kinder von 5 bis 11 Jahren
Dosis 2: Ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 2 Kinder von 5 bis 11 Jahren, auswertbare Wirksamkeitspopulation
ohne Nachweis auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion*
COVID-19-mRNA-10 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 1 305 Fälle 0,322 (1 273)
n1 b c (n2 d) 3
Beobachtungszeit
Placebo N a = 663 Fälle n1 0,159 (637)
– b c (n2 d) 16
Phase 2/3 Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI) (67,7; 98,3)
– 90,7

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT (Nasenabstrich) bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

Eine vorab festgelegte hypothesengesteuerte Wirksamkeitsanalyse wurde mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten, was bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation entspricht.

In der Wirksamkeitsanalyse von Studie 3 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 10 Fälle bei den 2 703 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle von 1 348 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 88,2 % (95-%-Konfidenzintervall 76,2 bis 94,7) während des Zeitraums, in dem die Delta-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 12 Fälle bei den 3 018 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 511 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 85,7 % (95-%-Konfidenzintervall 72,4 bis 93,2).

In Studie 3 zeigte eine Analyse der 50 % neutralisierenden Titer (NT50) gegen SARS-CoV-2 1 Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern die Wirksamkeit durch einen Vergleich der Immunantworten von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Phase-2/3-Teil der Studie 3 mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren im Phase-2/3-Teil der Studie 2, die bis zu einem Monat nach Dosis 2 keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten und die die vorgegebenen Immunobridgingkriterien sowohl für das geometrische Mittelverhältnis (GMR) als auch für die serologische Reaktions-Differenz erfüllten, wobei serologische Reaktion als Erreichen eines mindestens 4-fachen Anstiegs der SARS-CoV-2-NT50 gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert ist.

Das GMR des SARS-CoV-2 NT50 1 Monat nach Dosis 2 bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Vergleich zu jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren betrug 1,04 (zweiseitiges 95-%-KI: 0,93; 1,18). Unter den Teilnehmern ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 hatten 99,2 % der Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren und 99,2 % der Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren eine serologische Reaktion 1 Monat nach Dosis 2. Der Unterschied in den Anteilen der Teilnehmer, die eine serologische Reaktion hatten, zwischen den beiden Altersgruppen (Kinder - junge Erwachsene) betrug 0,0 % (zweiseitiger 95-%-KI: -2,0 %, 2,2 %). Diese Informationen sind in Tabelle 14 aufgeführt.

Tabelle 14. Zusammenfassung des geometrischen Mittelwerts für den 50 %igen neutralisierenden Titer und des Unterschieds in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit serologischer Reaktion - Vergleich von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (Studie 3) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) - Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 - Untergruppe mit Immunobridging – Phase 2/3 – Population mit auswertbarer Immunogenität COVID-19 mRNA Impfstoffe 10 Mikrogramm/ 30 Mikrogramm/ Dosis Dosis 5 bis 11 Jahre 16 bis 25 Jahre 5 bis 11 Jahre/ Na=264 Na=253 16 bis 25 Jahre Immunbridging-GMTc GMTc GMRd Ziel erreichte Zeitpunktb (95-%-KIc) (95-%-KIc) (95-%-KId) (J/N) Geometrisch er Mittelwert 50 % neutra-lisierende

Titerf 1 Monat 1 197,6 1 146,5 1,04
(GMTc) nach Dosis 2 (1 106,1; 1 296,6) (1 045,5; 1 257,2) (0,93; 1,18) J

Immunbridging-ng (%) ng (%) Differenz %i Ziel erreichtk Zeitpunktb (95-%-KIh) (95-%-KIh) (95-%-KIj) (J/N) Serologische Reaktions-rate (%) für 50 % neutra-

lisierende 1 Monat 262 (99,2) 251 (99,2) 0,0 Titerf nach Dosis 2 (97,3; 99,9) (97,2; 99,9) (-2,0; 2,2) J Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis (Blutentnahme bis zu 1 Monat nach Dosis 2) einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten (d.h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ nach Dosis 1 und 1 Monat nach Dosis 2, SARS-CoV 2 nicht von NAAT [Nasenabstrich] nachgewiesen zum Zeitpunkt von Dosis 1 und Dosis 2, und einen negativen NAAT (Nasenabstrich) bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach Dosis 2 Blutentnahme) und keine Anamnese von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Wenn die Basislinienmessung unter dem LLOQ liegt, wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen vor der Impfung und 1 Monat nach der 2. Dosis. Diese Werte sind auch die Nenner, die in den prozentualen Berechnungen der serologischen Reaktionsraten verwendet werden.

b Protokollspezifizierter Zeitpunkt für die Blutprobenentnahme.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt. d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre) und dem entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e Immunobridging basierend auf GMT wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f SARS-CoV-2 NT50 wurde mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern abgelesen. Die Probe NT50 ist definiert als die reziproke Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

g n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion basierend auf NT50 einen Monat nach Dosis 2.

h. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

i Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre).

j zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile, ausgedrückt in
Prozent.

k. Immunobridging basierend auf der serologischen Reaktionsrate wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die serologische Reaktionsdifferenz größer als -10,0 % ist.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung Eine Auffrischungsimpfung von Comirnaty wurde 401 zufällig ausgewählten Teilnehmern in Studie 3 verabreicht. Die Wirksamkeit einer Auffrischungsimpfung im Alter von 5 bis 11 Jahren wird durch die Immunogenität abgeleitet. Die Immunogenität wurde durch den 50 % neutralisierenden Titer gegen den Referenzstamm von SARS CoV 2 (USA_WA1/2020) bewertet. Die Analysen der 50 % neutralisierenden Titer 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung im Vergleich zu vor der Auffrischungsimpfung zeigten einen erheblichen Anstieg der geometrischen Mittelwerte der Titer bei Personen zwischen 5 bis 11 Jahren, die bis zu 1 Monat nach der Dosis 2 und der Auffrischungsimpfung keine serologischen oder virologischen Anzeichen einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten. Die Analyse ist in Tabelle 15 zusammengefasst.

Tabelle 15. Zusammenfassung der geometrischen Mittelwerte der Titer – NT50 – Teilnehmer ohne Anzeichen einer Infektion – Phase 2/3 – Immunogenitäts-Set – 5 bis 11 Jahre alt – auswertbare Immunogenitätspopulation Probennahmezeitpunkt 1 Monat nach der 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung 1 Monat nach Dosis 2 Auffrischungsimpfung/ (nb = 67) (nb = 96) 1 Monat nach Dosis 2 GMTc GMTc GMRd Assay (95-%-KIc) (95-%-KIc) (95-%-KId)

SARS-CoV-2-Neutralisationstest - 2 720,9 1 253,9 2,17 NT50 (Titer) (2 280,1; 3 247,0) (1 116,0; 1 408,9) (1,76; 2,68) Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (1 Monat nach Auffrischungsimpfung minus 1 Monat nach Dosis 2) und dem entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

Wirksamkeit und Immunogenität einer Grundimmunisierung aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bei Säuglingen und Kindern von 6 Monaten bis 4 Jahren Die Wirksamkeitsanalyse der Studie 3 wurde für die kombinierte Population der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren durchgeführt, basierend auf den Fällen, die bei 873 Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 381 Teilnehmern in der Placebogruppe (Randomisierungsverhältnis 2:1) bestätigt wurden, die alle drei Dosen der Studienintervention während des verblindeten Nachbeobachtungszeitraums erhielten, als die Omicron-Variante von SARS-CoV-2 (BA.2) die vorherrschende Variante im Umlauf war (Stichtag 17. Juni 2022).

Die Ergebnisse der Wirksamkeit des Impfstoffs nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren sind in Tabelle 16 dargestellt.

Tabelle 16. Wirksamkeit des Impfstoffs – erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 – verblindeter Nachbeobachtungszeitraum – Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 3 – Phase 2/3 – 6 Monate bis 4 Jahre – Population evaluierbare Wirksamkeit (3 Dosen) Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer

Untergruppe 6 Monate bis 4 Jahre e 2 bis 4 Jahre 6 Monate bis 23 Monate
COVID-19-mRNA-3 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
früheren SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a Fälle (n2 0,124 (794) 0,081 (498) 0,042 (296)
= 873 n1 b c d) 13 9 4
Beobachtungszeit
Placebo N 0,054 (351) 0,033 (204) 0,020 (147)
a = 381 Fälle n1 b c (n2 d) 21 13 8
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (43,8; 87,6) (28,6; 89,4) (9,7; 94,7)
e) 73,2 71,8 75,8

Abkürzungen: NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstests; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; SARS CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2; VE = Impfstoffwirksamkeit.

  • Teilnehmer, bei denen (7 Tage vor Erhalt von Dosis 3) kein serologischer oder virologischer Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch für Dosis 1, 1 Monat nach Besuch für Dosis 2 (falls verfügbar) und für Dosis 3 (falls verfügbar), und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1, 2 und 3 nachgewiesen und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 3 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) und die keine medizinische Vorgeschichte von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. Zweiseitiges 95-%-Konfidenzintervall (KI) für VE wird auf der Grundlage der um die Überwachungszeit
bereinigten Methode von Clopper und Pearson abgeleitet.

Die Wirksamkeit des Impfstoffs war bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion ähnlich wie bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion.

Kriterien für schweres COVID-19 (wie im Prüfplan beschrieben, basierend auf der FDA-Definition und modifiziert für Kinder) wurden in 12 Fällen (8 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 4 Placebo) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren erfüllt. Bei den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten erfüllten 3 Fälle (2 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 1 Placebo) die Kriterien für schweres COVID-19.

Immunogenitätsanalysen wurden in der Immunbridging-Untergruppe von 82 Studienteilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 143 Studienteilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren ohne Anzeichen einer Infektion bis zu einem Monat nach der dritten Dosis auf der Grundlage eines Datenstichtags vom

29. April 2022 durchgeführt.

50 % neutralisierende Antikörpertiter (NT50) gegen SARS-CoV-2 wurden zwischen einer Immunobridging-Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren aus Studie 3 einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 3 Dosen und einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern aus Studie 2 im Alter von 16 bis 25 Jahren einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 2 Dosen unter Verwendung eines Mikroneutralisationstests gegen den Referenzstamm (USA_WA1/2020) verglichen.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen Reaktionsraten (definiert als mindestens 4-facher Anstieg der SARS-CoV-2NT50 gegenüber dem Ausgangswert vor Dosis 1) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation von Teilnehmern ohne Anzeichen einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren, und bis zu einem Monat nach Dosis 2 bei Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren verglichen. Die vordefinierten Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl durch das GMR als auch durch die Seroresponse-Differenz in beiden Altersgruppen erfüllt (Tabelle 17).

Tabelle 17. SARS-CoV-2-GMT (NT50) und Unterschied in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie – Untergruppe mit Immunobridging

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 82 Unterschied im Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 80
– Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren (Studie 3) einen Monat nach Dosis 3 und Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) einen Monat nach Dosis 2 Immunogenitätspopulation N a 143 N a 141
– ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion SARS-CoV-2-GMT (NT50) 1 Monat nach der Impfserie (95-%-KI (1 Monat nach (95-%-KI (1 Monat nach 141 (100,0) (97,4; 100,0) 80 (100,0) (95,5; 100,0)
– NT50 (Titer) GMT b b) Dosis 3) 1 535,2 (1 388,2; 1 697,8) 1 406,5 (1 211,3; 1 633,1) – NT50 (Titer) n f (%) g) Dosis 3)
e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170 e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170
N a N a
GMT b (95-%-KI b) (1 Monat nach Dosis 2) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) n f (%) (95-%-KI g) (1 Monat nach Dosis 2) 168 (98,8) (95,8; 99,9) 168 (98,8) (95,8; 99,9)
– auswertbare Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre
(95-%-KI) (1,13; 1,50) (1,00; 1,42) Unterschied in serologischen Reaktionsraten% h
GMR c,d 1,30 1,19 (95-%-KI i) j 1,2 (1,5; 4,2) 1,2 (3,4; 4,2)

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung;

NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes
respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis [(bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten [(d.h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ nach Dosis 1, Dosis 3 (Studie 3) und 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3), SARS-CoV-2 nicht von NAAT [Nasenabstrich] nachgewiesen zum Zeitpunkt von Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 (Studie 3), und einen negativen NAAT (Nasenabstrich) bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] und keine Anamnese von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Wenn die Basislinienmessung unter dem LLOQ liegt, wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für GMT und Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test sowohl zum Ausgangswert als auch zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für serologische Reaktionsraten.

b. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

c. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre) und dem entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

d. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage des GMR
zugestanden, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR-Verhältnis größer als 0,67 ist und die
Punktschätzung des GMR ≥ 0,8 ist.

e. SARS-CoV-2 NT50 wurde mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern bestimmt. Die Probe NT50 ist definiert als die reziproke Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

f. n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt. g. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

h. Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre).

i. zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile, ausgedrückt in
Prozent.

j. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage der serologischen Reaktionsrate zugeschrieben, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Anteile größer als -10,0 % ist, vorausgesetzt, die Kriterien für Immunobridging auf der Grundlage des GMR wurden erfüllt.

Immunogenität bei immungeschwächten Teilnehmern (Erwachsene und Kinder) Bei Studie 10 handelt es sich um eine unverblindete Phase-IIb-Studie (n = 124), in die immungeschwächte Teilnehmer im Alter von 2 bis < 18 Jahren aufgenommen wurden, die eine Therapie mit Immunmodulatoren erhalten oder sich (innerhalb der letzten 3 Monate) einer Transplantation eines soliden Organs unterzogen haben und unter Immunsuppression stehen oder sich mindestens 6 Monate vor Studienbeginn einer Knochenmark- oder Stammzelltransplantation unterzogen haben, sowie immungeschwächte Teilnehmer ab 18 Jahren, die wegen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (non-small cell lung cancer, NSCLC) oder chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) behandelt wurden, die wegen einer sekundären Nierenerkrankung im Endstadium eine Hämodialyse erhalten haben oder die wegen einer entzündlichen Autoimmunerkrankung mit Immunmodulatoren behandelt wurden. Die Teilnehmer erhielten 4 altersgerechte Dosen von Comirnaty (3 Mikrogramm, 10 Mikrogramm oder 30 Mikrogramm); die ersten beiden Dosen wurden im Abstand von 21 Tagen verabreicht, die dritte Dosis erfolgte 28 Tage nach der zweiten Dosis, gefolgt von einer vierten Dosis 3 bis 6 Monate nach Dosis 3.

Die Analyse der Immunogenitätsdaten 1 Monat nach Dosis 3 (26 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 56 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 11 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) und 1 Monat nach Dosis 4 (16 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 31 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 6 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation ohne Hinweise auf eine vorherige Infektion zeigte eine durch den Impfstoff ausgelöste Immunantwort. Es wurde beobachtet, dass die GMT 1 Monat nach Dosis 3 wesentlich höher waren und 1 Monat nach Dosis 4 weiter anstiegen und auch 6 Monate nach Dosis 4 hoch blieben, verglichen mit den Werten, die vor der Studienimpfung in allen Altersgruppen und Krankheitsuntergruppen beobachtet wurden.

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Comirnaty eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen in der Vorbeugung von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Nichtklinische Daten zeigten auf der Grundlage konventioneller Studien zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung sowie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität keine besondere Gefahr für den Menschen.

Allgemeine Toxizität

Ratten, denen intramuskulär Comirnaty verabreicht wurde (Gabe von 3 vollen Humandosen einmal wöchentlich, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Werte erzeugen), zeigten an der Injektionsstelle Ödeme und Erytheme und einen Anstieg der weißen Blutkörperchen (einschließlich basophile und eosinophile Leukozyten), die mit einer Entzündungsreaktion übereinstimmen, sowie eine Vakuolisierung der portalen Hepatozyten ohne Anzeichen einer Leberschädigung. Alle Effekte waren reversibel.

Genotoxizität/Karzinogenität

Es wurden weder Genotoxizitäts- noch Karzinogenitätsstudien durchgeführt. Es wird nicht erwartet, dass die Bestandteile des Impfstoffs (Lipide und mRNA) ein genotoxisches Potential haben.

Reproduktionstoxizität

Die Reproduktions- und Entwicklungstoxizität wurde an Ratten in einer kombinierten Fertilitäts- und Entwicklungstoxizitätsstudie untersucht, bei der weiblichen Ratten Comirnaty vor der Paarung und während der Gravidität intramuskulär verabreicht wurde (Gabe von 4 vollen Humandosen, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Dosen erzeugen, und sich zwischen dem Tag 21 vor der Paarung und dem Tag 20 der Gravidität erstreckten). SARS-CoV-2 neutralisierende Antikörperreaktionen waren bei den mütterlichen Tieren von vor der Paarung bis zum Ende der Studie am postnatalen Tag 21 sowie bei den Föten und Nachkommen vorhanden. Es gab keine impfstoffbedingten Auswirkungen auf die weibliche Fertilität, die Trächtigkeit oder die Entwicklung des Embryos und Fötus oder der Nachkommen. Es liegen keine Daten zu Comirnaty zum Plazentatransfer des Impfstoffs oder zur Ausscheidung in der Milch vor.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
Colfoscerilstearat (DSPC)
Cholesterol
Trometamol
Trometamolhydrochlorid
Saccharose
Wasser für Injektionszwecke

6.2 Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf, außer mit den unter Abschnitt 6.6 aufgeführten, nicht mit anderen
Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

Ungeöffnete Durchstechflaschen

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert.

Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

18 Monate wenn bei -90 °C bis -60 °C gelagert.

Innerhalb der Haltbarkeitsdauer von 18 Monaten können die aufgetauten (zuvor eingefrorenen)
Durchstechflaschen bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Auftauvorgang Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 4 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen
10 Wochen Aufbewahrung und Transport bei 2 °C bis 8 °C innerhalb der Haltbarkeitsdauer von
18 Monaten.

  • Nach Überführen des Impfstoffs in die 2 °C bis 8 °C Lagerung muss das aktualisierte Verfalldatum auf dem Umkarton notiert werden und der Impfstoff sollte bis zum aktualisierten Verfalldatum verwendet oder entsorgt werden. Das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen werden.
  • Wird der Impfstoff bei 2 °C bis 8 °C erhalten, sollte er bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden. Das Verfalldatum auf dem Umkarton sollte aktualisiert worden sein, um das gekühlte Verfalldatum wiederzugeben, und das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen worden sein.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Nach dem Auftauen darf der Impfstoff nicht erneut eingefroren werden.

Handhabung von Temperaturabweichungen während der Aufbewahrung im Kühlschrank

  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen bei Aufbewahrung bei Temperaturen von -2 °C bis 2 °C und innerhalb der 10-wöchigen Aufbewahrungsdauer zwischen 2 °C und 8 °C haltbar ist.
  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die Durchstechflasche bis zu 24 Stunden bei Temperaturen von 8 °C bis 30 °C aufbewahrt werden kann; dies schließt die bis zu 12 Stunden nach dem ersten Anstechen ein.

Diese Angaben dienen nur als Orientierungshilfe für das medizinische Fachpersonal im Falle einer vorübergehenden Temperaturabweichung.

Verdünntes Arzneimittel

Die chemische und physikalische Stabilität während des Gebrauchs wurde für 12 Stunden bei 2 °C bis 30 °C nach Verdünnung mit Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9 %) nachgewiesen, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, die Methode der Verdünnung schließt das Risiko einer mikrobiellen Kontamination aus. Bei nicht sofortiger Verwendung liegen die Aufbewahrungszeiten und -bedingungen für den Gebrauch in der Verantwortung des Benutzers.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Im Gefrierschrank lagern bei -90 °C bis -60 °C.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Minimieren Sie während der Lagerung die Exposition gegenüber Raumlicht und vermeiden Sie die Exposition gegenüber direktem Sonnenlicht und ultraviolettem Licht.

Aufbewahrungsbedingungen nach Auftauen und Verdünnung des Arzneimittels, siehe Abschnitt 6.3.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

1,3 ml Konzentrat als Dispersion in einer 2 ml klaren Mehrdosendurchstechflasche (Glas Typ I) mit einem Stopfen (synthetischer Brombutylkautschuk) und einer orangen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium. Jede Durchstechflasche enthält 10 Dosen, siehe Abschnitt 6.6.

Packungsgrößen: 10 Durchstechflaschen

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung
Comirnaty JN.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken
zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche:
−eine orange Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion (Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren).
−Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht oder die Kappe der Durchstechflasche eine andere Farbe hat, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor der Verdünnung aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Das Auftauen einer 10-Durchstechflaschen-Packung kann 4 Stunden dauern. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Verdünnung

  • Lassen Sie die aufgetaute Durchstechflasche Raumtemperatur annehmen und drehen Sie sie vor dem Verdünnen 10-mal vorsichtig um. Nicht schütteln.
  • Vor dem Verdünnen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße, undurchsichtige, amorphe Partikel enthalten.
  • Der aufgetaute Impfstoff muss in seiner ursprünglichen Durchstechflasche verdünnt werden und zwar mit 1,3 ml Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9 %) unter Verwendung einer 21-Gauge- oder schmaleren Nadel unter aseptischen Techniken.
  • Gleichen Sie den Druck in der Durchstechflasche aus, bevor Sie die Nadel aus der Durchstechflasche entfernen, indem Sie Luft in die leere Spritze des Verdünnungsmittels ziehen.
  • Drehen Sie die verdünnte Dispersion 10-mal vorsichtig um. Nicht schütteln.
  • Der verdünnte Impfstoff sollte als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie nicht den verdünnten Impfstoff, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Die verdünnten Durchstechflaschen sollten mit dem neuen Datum und Uhrzeit der Entsorgung gekennzeichnet werden.
  • Nach Verdünnung bei 2 ºC bis 30 ºC lagern und innerhalb von 12 Stunden verwenden.
  • Die verdünnte Dispersion nicht einfrieren oder schütteln. Lassen Sie eine gekühlte, verdünnte Dispersion vor der Verwendung Raumtemperatur annehmen.

Zubereitung von 0,2-ml-Dosen

  • Nach der Verdünnung enthält die Durchstechflasche 2,6 ml, aus der 10 Dosen zu 0,2 ml entnommen werden können.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,2 ml Comirnaty JN.1.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 10 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben.

Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um zehn Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.

  • Jede Dosis muss 0,2 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,2 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff innerhalb von 12 Stunden nach der Verdünnung Entsorgung Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Orange Kappe (10-Dosen-Durchstechflasche)

EU/1/20/1528/034

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 21. Dezember 2020

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 10. Oktober 2022

10. STAND DER INFORMATION

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Vor Verwendung nicht verdünnen.

Tabelle 1. Qualitative und quantitative Zusammensetzung von Comirnaty KP.2

ArzneimittelformBehältnisDosis/Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.2 und 6.6)Inhalt pro Dosis
Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionEinzeldosis-durchstech-flasche (graue Kappe) Mehrdosen-durchstech-flasche (2,25 ml) (graue Kappe)1 Dosis von 0,3 ml 6 Dosen von je 0,3 mlEine Dosis (0,3 ml) enthält 30 Mikrogramm Cemivameran, ein COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-
Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer FertigspritzeFertigspritze1 Dosis von 0,3 mlNanopartikel).
Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionEinzeldosis-durchstech-flasche (blaue Kappe) Mehrdosen-durchstech-flasche (2,25 ml) (blaue Kappe)1 Dosis von 0,3 ml 6 Dosen von je 0,3 mlEine Dosis (0,3 ml) enthält 10 Mikrogramm Cemivameran, ein COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-Nanopartikel).

Cemivameran ist eine einzelsträngige Boten-RNA (mRNA) mit 5’-Cap-Struktur, die unter Verwendung einer zellfreien in-vitro-Transkription aus den entsprechenden DNA-Vorlagen hergestellt wird und das virale Spike (S)-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron KP.2) kodiert.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Injektionsdispersion Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine klare bis leicht opaleszierende Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Comirnaty KP.2 Injektionsdispersion wird zur aktiven Immunisierung von Personen ab 6 Monaten zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 angewendet.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Personen ab 12 Jahren Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml an Personen ab 12 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty KP.2 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml an Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty KP.2 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die noch keinen COVID-19-Impfstoff erhalten
haben
Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als
Grundimmunisierung, bestehend aus 2 Dosen verabreicht. Es wird empfohlen, die zweite Dosis
8 Wochen nach der ersten Dosis zu geben (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Wird das Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren mit abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis verabreicht.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty KP.2 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 3-Mikrogramm-Dosen bestehenden Grundimmunisierung erhalten haben Zur Vervollständigung der aus 3 Dosen bestehenden Grundimmunisierung können weitere Dosen Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis verabreicht werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach Gabe der ersten Dosis verabreicht werden, gefolgt von der dritten Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).

Stark immungeschwächte Personen Stark immungeschwächte Personen können im Einklang mit den nationalen Empfehlungen weitere Dosen erhalten (siehe Abschnitt 4.4).

Austauschbarkeit Die Grundimmunisierung mit Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis kann mit jedem vorherigen oder dem aktuellen Impfstoff von Comirnaty erfolgen, ohne jedoch die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen zu überschreiten. Die Impfserie für die Grundimmunisierung sollte nur einmal erfolgen.

Die Austauschbarkeit von Comirnaty mit COVID-19-Impfstoffen anderer Hersteller ist nicht
erwiesen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffs bei Säuglingen unter 6 Monaten ist bisher noch nicht erwiesen.

Ältere Personen
Bei älteren Personen ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung

Comirnaty KP.2 Injektionsdispersion sollte intramuskulär verabreicht werden (siehe Abschnitt 6.6). Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Die bevorzugte Stelle ist der Deltamuskel des Oberarms.

Injizieren Sie den Impfstoff nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal.

Der Impfstoff sollte nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.

Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Verabreichung des Impfstoffs siehe Abschnitt 4.4.

Hinweise zum Auftauen, zur Handhabung und Beseitigung des Impfstoffs siehe Abschnitt 6.6.

Einzeldosisdurchstechflaschen Die Einzeldosisdurchstechflaschen von Comirnaty KP.2 enthalten 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml Comirnaty KP.2.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Mehrdosendurchstechflaschen
Die Mehrdosendurchstechflaschen von Comirnaty KP.2 enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml des
Impfstoffs. Um 6 Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen, sollten Spritzen
und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden. Die Kombination aus Spritze und
Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben.

Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen. Unabhängig vom Typ der Spritze und Nadel:

  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Fertigspritzen

  • Jede Einzeldosisfertigspritze mit Comirnaty KP.2 enthält 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel einsetzen und das gesamte Volumen verabreichen.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Allgemeine Empfehlungen

Überempfindlichkeit und Anaphylaxie Es wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollte immer eine angemessene medizinische Versorgung und Überwachung bereitstehen.

Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung von mindestens 15 Minuten empfohlen. Keine weitere Dosis des Impfstoffs sollte an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie nach einer früheren Dosis von Comirnaty aufgetreten ist.

Myokarditis und Perikarditis Nach der Impfung mit Comirnaty besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung und häufiger bei jüngeren Männern beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). Die verfügbaren Daten zeigen, dass sich die meisten Fälle erholen. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet.

Angehörige der Heilberufe sollten auf Anzeichen und Symptome einer Myokarditis oder Perikarditis achten. Die Geimpften (einschließlich Eltern und Betreuer) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sich bei ihnen Symptome zeigen, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie (akute und anhaltende) Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen nach der Impfung.

Angehörige der Gesundheitsberufe sollten Leitlinien und/oder Spezialisten für die Diagnose und
Behandlung dieser Erkrankung konsultieren.

Angstbedingte-Reaktionen Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen (z. B. Schwindelgefühl, Herzklopfen, Anstieg der Herzfrequenz, Blutdruckveränderungen, Parästhesie, Hypoästhesie und Schwitzen) können im Zusammenhang mit dem Impfvorgang selbst auftreten. Stressbedingte Reaktionen sind vorübergehend und klingen von selbst wieder ab. Die Betroffenen sollten darauf hingewiesen werden, die Symptome dem Impfarzt mitzuteilen, damit dieser sie beurteilen kann. Es ist wichtig, dass Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen durch Ohnmachtsanfälle zu vermeiden.

Gleichzeitige Erkrankung Die Impfung sollte bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung oder akuter Infektion verschoben werden. Das Vorliegen einer geringfügigen Infektion und/oder leichtem Fieber sollte die Impfung nicht verzögern.

Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.

Immungeschwächte Personen
Die Sicherheit und Immunogenität wurden bei einer begrenzten Anzahl an immungeschwächten
Personen, einschließlich Personen unter einer Therapie mit Immunsuppressiva, bewertet (siehe
Abschnitte 4.8 und 5.1). Die Wirksamkeit von Comirnaty KP.2 könnte bei immungeschwächten
Personen geringer sein.

Dauer des Impfschutzes
Die Dauer der Schutzwirkung des Impfstoffs ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.

Einschränkungen der Wirksamkeit des Impfstoffs
Wie bei jedem Impfstoff schützt die Impfung mit Comirnaty KP.2 möglicherweise nicht jeden
Geimpften. Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion kann zeitgleich mit dem saisonalen
Influenza-Impfstoff verabreicht werden.

Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty KP.2 zeitgleich mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV, pneumococcal conjugate vaccine) verabreicht werden.

Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty KP.2 zeitgleich mit einem rekombinanten Proteinimpfstoff gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ohne Adjuvanzien verabreicht werden.

Bei Personen ab 65 Jahren kann Comirnaty KP.2 zeitgleich mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff verabreicht werden.

Verschiedene injizierbare Impfstoffe sind in unterschiedliche Injektionsstellen zu verabreichen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der
Schwangerschaft.

Jedoch liegen sehr begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Comirnaty bei schwangeren Teilnehmerinnen vor. Eine große Menge an Beobachtungsdaten von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Trimenons mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, hat keine Zunahme unerwünschter Schwangerschaftsausgänge gezeigt. Zwar liegen derzeit nur wenige Daten zum Schwangerschaftsausgang nach einer Impfung im ersten Trimenon vor, jedoch wurde kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt beobachtet. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3). Basierend auf Daten, die zu anderen Impfstoffvarianten verfügbar sind, kann Comirnaty KP.2 während der Schwangerschaft angewendet werden.

Stillzeit

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Stillzeit.

Jedoch sind keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Säugling zu erwarten, da die
systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber dem Impfstoff vernachlässigbar ist.

Beobachtungsdaten von Frauen, die nach der Impfung mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty gestillt haben, haben kein Risiko für unerwünschte Wirkungen bei gestillten Neugeborenen/Säuglingen gezeigt. Comirnaty KP.2 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Comirnaty KP.2 hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Effekte können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die Sicherheit von Comirnaty KP.2 wird aus Sicherheitsdaten von den vorhergehenden Impfstoffen von Comirnaty abgeleitet.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty
Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm
In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 2 176 Säuglinge (1 458 initial zugelassenes
Comirnaty 3 Mikrogramm und 718 Placebo) 6 bis 23 Monate alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Säuglingen im Alter von 6 bis 23 Monaten, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 40 %), verminderter Appetit (> 30 %), Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 20 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 3 541 Kinder (2 368 Comirnaty 3 Mikrogramm und 1 173 Placebo) 2 bis 4 Jahre alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Schmerzen an der Injektionsstelle und Ermüdung (> 40 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen In Studie 3 erhielten insgesamt 3 109 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 1 Dosis des initial zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty 10 Mikrogramm und insgesamt 1 538 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren erhielten Placebo. Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 3 Phase 2/3 mit Daten bis zum Stichtag 20. Mai 2022 wurden 2 206 (1 481 Comirnaty 10 Mikrogramm und 725 Placebo) Kinder für ≥ 4 Monate nach der zweiten Dosis in dem placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum nachbeobachtet. Die Sicherheitsbewertung in Studie 3 ist im Gange.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die 2 Impfungen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 30 %), Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle (≥ 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Durchfall (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung In einer Untergruppe von Studie 3 erhielten insgesamt 2 408 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 5 Monate (Bereich von 5,3 bis 19,4 Monaten) nach Abschluss der Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty 10 Mikrogramm. Die Analyse der Untergruppe aus der Phase 2/3 der Studie 3 basiert auf Daten bis zum Stichtag 28. Februar 2023 (mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten).

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung war ähnlich wie nach der
Grundimmunisierung. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern von 5 bis 11 Jahren nach der
Auffrischungsimpfung waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %),
Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle
(> 10 %).

Jugendliche von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer Analyse der langfristigen Sicherheitsnachbeobachtung von Studie 2 waren 2 260 Jugendliche (1 131 Comirnaty und 1 129 Placebo) 12 bis 15 Jahre alt. Davon wurden 1 559 Jugendliche (786 Comirnaty und 773 Placebo) nach der zweiten Dosis für ≥ 4 Monate lang beobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 90 %), Ermüdung und Kopfschmerzen (> 70 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 40 %), Arthralgie und Fieber (> 20 %).

Teilnehmer ab 16 Jahren – nach 2 Dosen
In Studie 2 erhielten insgesamt 22 026 Teilnehmer ab 16 Jahren mindestens 1 Dosis des initial
zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty und insgesamt 22 021 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten
Placebo (darunter 138 und 145 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren in der Impfstoff- bzw.

Placebogruppe). Insgesamt 20 519 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten 2 Dosen Comirnaty.

Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 2 mit einem Datenstichtag zum 13. März 2021 für den placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum bis zum Entblindungsdatum der Teilnehmer wurden insgesamt 25 651 (58,2 %) Teilnehmer (13 031 Comirnaty und 12 620 Placebo) ab 16 Jahren nach der zweiten Dosis ≥ 4 Monate nachbeobachtet. Darunter waren insgesamt 15 111 (7 704 Comirnaty und 7 407 Placebo) Teilnehmer im Alter von 16 bis 55 Jahren und insgesamt 10 540 (5 327 Comirnaty und 5 213 Placebo) Teilnehmer ab 56 Jahren.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 16 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 50 %), Myalgie (> 40 %), Schüttelfrost (> 30 %), Arthralgie (> 20 %), Fieber und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %), die normalerweise von leichter oder mäßiger Intensität waren und innerhalb weniger Tage nach der Impfung abklangen. Eine etwas geringere Häufigkeit von Reaktogenitätsereignissen war mit einem höheren Alter verbunden.

Das Sicherheitsprofil bei 545 Teilnehmern ab 16 Jahren, die Comirnaty erhielten und zu Studienbeginn seropositiv für SARS-CoV-2 waren, war ähnlich wie in der Allgemeinbevölkerung.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach Auffrischungsdosis Eine Untergruppe von 306 Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit zwei Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 6 Monate (Bereich von 4,8 bis 8,0 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,3 Monaten (Bereich von 1,1 bis 8,5 Monaten) und 301 Teilnehmer wurden ≥ 6 Monate nach der Auffrischungsimpfung bis zum Stichtag (22.

November 2021) nachbeobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil für die Auffrischungsdosis war ähnlich wie nach 2 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 30 %), Schüttelfrost und Arthralgie (> 20 %).

In Studie 4, einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, erhielten Teilnehmer ab 16 Jahren, die aus Studie 2 rekrutiert wurden, mindestens 6 Monate nach der zweiten Dosis Comirnaty eine Auffrischungsdosis von Comirnaty (5 081 Teilnehmer) oder Placebo (5 044 Teilnehmer). Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsdosis erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 2,8 Monaten (Bereich von 0,3 bis 7,5 Monaten) nach der Auffrischungsdosis in der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtungszeit bis zum Stichtag (8. Februar 2022). Von diesen Teilnehmern wurden 1 281 Teilnehmer (895 Comirnaty und 386 Placebo) für ≥ 4 Monate nach der Auffrischungsimpfung mit Comirnaty nachbeobachtet. Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Eine Untergruppe von 825 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit 2 Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 11,2 Monate (Bereich von 6,3 bis 20,1 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 9,5 Monaten (Bereich von 1,5 bis 10,7 Monaten), basierend auf Daten bis zum Stichtag (3. November 2022). Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach weiteren Auffrischungsdosen Die Sicherheit einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 12 Jahren wird aus den Sicherheitsdaten von Studien zu einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 18 Jahren abgeleitet.

In einer Untergruppe erhielten 325 Erwachsene im Alter von 18 bis 55 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 90 bis 180 Tage nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 1,4 Monaten bis zum Datenstichtag am 11. März 2022. Die häufigsten Nebenwirkungen bei diesen Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 70 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 20 %) und Arthralgie (> 10 %).

In einer Untergruppe der Studie 4 (Phase 3) erhielten 305 Erwachsene über 55 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 5 bis 12 Monate nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,7 Monaten bis zum Datenstichtag am 16. Mai 2022. Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischimpfung Comirnaty (vierte Dosis) war ähnlich wie das nach der Auffrischimpfung mit Comirnaty (dritte Dosis). Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern über 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 10 %).

Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff In 5 unabhängigen Studien zur Anwendung einer Auffrischungsdosis mit Comirnaty bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsdosis) abgeschlossen hatten, wurden keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt.

Omicron-angepasstes Comirnaty Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 1 und 2) erhielten 604 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,5 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten waren verminderter Appetit, Schläfrigkeit und Reizbarkeit (> 20 %) sowie Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 10 %).

Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach mindestens 3 Dosen In 3 Gruppen von Studie 6 (Phase 1) erhielten 95 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten mindestens 1 Dosis Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 33), 6 Mikrogramm (n = 29) oder 10 Mikrogramm (n = 33) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 13 Monaten nach der dritten Dosis.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis unter 23 Monaten, die die 10‑Mikrogramm-Impfserie aus 3 Dosen erhielten, waren Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 50 %), Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle und verminderter Appetit (> 30 %), Rötung (> 20 %) und Schwellung (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 4 und 5) erhielten 688 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, eine Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle und Ermüdung (> 20 %) sowie Kopfschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis In einer Untergruppe von Studie 6 (Substudie E, Phase 2/3) erhielten 310 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle
(> 40 %), Ermüdung, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 6 (Phase 3) erhielten 113 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (5/5 Mikrogramm). Diese wurde 2,6 bis 8,5 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %) und Myalgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 5 (Phase 2/3) erhielten 107 Teilnehmer im Alter von 12 bis 17 Jahren, 313 Teilnehmer im Alter von 18 bis 55 Jahren und 306 Teilnehmer im Alter ab 56 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (15/15 Mikrogramm). Diese wurde 5,4 bis 16,9 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,5 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 12 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 20 %), Schüttelfrost (> 10 %) und Arthralgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Omicron XBB.1.5 (vierte oder mehr als vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 412 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bereits mindestens 3 Dosen eines zugelassenen COVID‑19‑mRNA‑Impfstoffs bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty Omicron XBB.1.5. Diese wurde 2,0 bis 24,1 Monate nach Erhalt der 3. Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty XBB.1.5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 311 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und keine COVID‑19‑Impfung erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Diarrhö, Arthralgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 216 Teilnehmer ab 12 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron JN.1. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron JN.1 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 18 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 102 Teilnehmer ab 18 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron KP.2. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron KP.2 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen und Myalgie (> 20 %).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Comirnaty und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten

Nebenwirkungen, die während klinischer Studien und nach der Markteinführung berichtet wurden, sind unten entsprechend folgender Häufigkeitskategorien aufgeführt: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Tabelle 2. Nebenwirkungen von Comirnaty aus klinischen Studien und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten

SystemorganklasseHäufigkeitNebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des LymphsystemsHäufigLymphadenopathie a
Erkrankungen des ImmunsystemsGelegentlich Nicht bekannt AnaphylaxieÜberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Ausschlag b, Pruritus, Urtikaria c, Angioödem c)
Stoffwechsel- und ErnährungsstörungenGelegentlichverminderter Appetit d
PsychiatrischeSehr häufigReizbarkeit e
ErkrankungenGelegentlichSchlaflosigkeit
Erkrankungen desSehr häufigKopfschmerzen; Schläfrigkeit e
NervensystemsGelegentlich Selten Nicht bekannt ParästhesieSchwindelgefühl g; Lethargie akute periphere Fazialisparese f g; Hypoästhesie g
HerzerkrankungenSehr seltenMyokarditis g; Perikarditis g
Erkrankungen desSehr häufigDiarrhö g
GastrointestinaltraktsHäufigÜbelkeit; Erbrechen g, m
Erkrankungen der HautGelegentlichHyperhidrosis; nächtliche Schweißausbrüche
und des UnterhautgewebesNicht bekannt Erythema multiformeg
Skelettmuskulatur-,Sehr häufigArthralgie; Myalgie
Bindegewebs- und KnochenerkrankungenGelegentlichSchmerzen in den Extremitäten h
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrüseNicht bekannt starke Menstruationsblutungenl
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VerabreichungsortSehr häufig Häufig Gelegentlich Nicht bekannt Ausgedehnte Schwellung der geimpftenSchmerzen an der Injektionsstelle h; Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle e; Ermüdung; Schüttelfrost; Fieber i; Schwellung an der Injektionsstelle Rötung an der Injektionsstelle k Asthenie; Unwohlsein; Jucken an der Injektionsstelle Gliedmaße g; Anschwellen des Gesichts j

a. Bei Teilnehmern ab 5 Jahren wurde nach einer Auffrischungsdosis eine höhere Häufigkeit von Lymphadenopathie (≤ 2,8 %) beobachtet als nach Grundimmunisierungsdosen (≤ 0,9 %) des Impfstoffs. b. Die Häufigkeitskategorie für Ausschlag war „häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

c. Die Häufigkeitskategorie für Urtikaria und Angioödem war „selten“.

d. Die Häufigkeitskategorie für verminderter Appetit war „sehr häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

e. Reizbarkeit, Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle und Schläfrigkeit betreffen Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten.

f. Während des Verträglichkeitsnachbeobachtungszeitraums der klinischen Studie bis zum 14. November 2020 wurde von vier Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe eine akute periphere Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet. Der Beginn war am Tag 37 nach Dosis 1 (der Teilnehmer erhielt keine Dosis 2) und an den Tagen 3, 9 und 48 nach Dosis 2. In der Placebogruppe wurden keine Fälle von akuter peripherer Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet.

g. Nach der Zulassung erfasste Nebenwirkung.

h. Bezieht sich auf den geimpften Arm.

i. Nach der zweiten Dosis wurde im Vergleich zur ersten Dosis eine höhere Häufigkeit von Fieber beobachtet. j. Bei Impflingen mit Injektionen dermatologischer Filler in der Anamnese wurde in der Phase nach der Markteinführung eine Schwellung des Gesichts beobachtet.

k. Rötung an der Injektionsstelle traten häufiger (sehr häufig) bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis
11 Jahren und bei immungeschwächten Teilnehmern ab 2 Jahren auf.

i. Die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein.

j. Die Häufigkeitskategorie für Erbrechen war „sehr häufig“ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei
immungeschwächten Teilnehmern im Alter von 2 bis 18 Jahren.

Besondere Personengruppen

Von schwangeren Teilnehmerinnen entbundene Säuglinge – nach 2 Dosen Comirnaty Die Studie C4591015 (Studie 9), eine placebokontrollierte Phase-II/III-Studie, untersuchte insgesamt 346 schwangere Teilnehmerinnen, die Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) erhielten. Die Säuglinge (Comirnaty n = 167 oder Placebo n = 168) wurden bis zum Alter von 6 Monaten untersucht. Es wurden keine Sicherheitsbedenken festgestellt, die auf die mütterliche Impfung mit Comirnaty zurückzuführen wären.

Immungeschwächte Teilnehmer (Erwachsene und Kinder) Im Rahmen der Studie C4591024 (Studie 10) erhielten insgesamt 124 immungeschwächte Teilnehmer ab einem Alter von 2 Jahren Comirnaty (siehe Abschnitt 5.1).

Sicherheit bei gleichzeitiger Verabreichung von Impfstoffen

Gleichzeitige Verabreichung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff In Studie 8, einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer im Alter von 18 bis 64 Jahren, die Comirnaty zusammen mit einem saisonalen inaktivierten, quadrivalenten Influenza-Impfstoff (SIIV), und 1 Monat später Placebo erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die einen inaktivierten Influenza-Impfstoff mit Placebo und 1 Monat später Comirnaty allein erhielten (n = 553 bis 564 Teilnehmer in jeder Gruppe).

Gleichzeitige Verabreichung mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff In Studie 11 (B7471026), einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die eine Auffrischungsdosis Comirnaty zusammen mit einem 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (20vPNC) erhielten (n = 187), mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty allein erhielten (n = 185).

Gleichzeitige Verabreichung mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien oder mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff In Studie 12 (C5481001), einer Phase-I/II-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die in einem Arm Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 und einen RSV-Impfstoff sowie in dem anderen Arm einen quadrivalenten Hochdosis-Influenza-Impfstoff (QIV) (n = 158) oder Placebo (n = 157) erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die die einzelnen Impfstoffe mit Placebo erhielten.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Myokarditis und Perikarditis Das erhöhte Risiko einer Myokarditis nach der Impfung mit Comirnaty ist bei jüngeren Männern am höchsten (siehe Abschnitt 4.4).

In zwei großen europäischen pharmako-epidemiologischen Studien wurde das erhöhte Risiko bei jüngeren Männern nach der zweiten Dosis von Comirnaty abgeschätzt. Eine Studie zeigte, dass in einem Zeitraum von 7 Tagen nach der zweiten Dosis etwa 0,265 (95-%-KI: 0,255-0,275) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 12- bis 29-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen auftraten. In einer anderen Studie wurden in einem Zeitraum von 28 Tagen nach der zweiten Dosis 0,56 (95-%-KI: 0,37-0,74) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 16- bis 24-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen festgestellt.

Begrenzte Daten weisen darauf hin, dass das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung mit Comirnaty bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein scheint als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

In klinischen Studien sowie in der Zeit nach der Zulassung gab es Berichte über die Verabreichung höherer als der empfohlenen Dosen von Comirnaty. Im Allgemeinen ähnelten die bei Überdosierungen gemeldeten unerwünschten Ereignisse dem bekannten Nebenwirkungsprofil von Comirnaty.

Im Falle einer Überdosierung werden eine Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche
symptomatische Behandlung empfohlen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: virale Impfstoffe, ATC-Code: J07BN01

Wirkmechanismus

Die Nukleosid-modifizierte Boten-RNA (mRNA) in Comirnaty ist in Lipid-Nanopartikeln formuliert, die es ermöglichen, die nicht-replizierende RNA in Wirtszellen einzubringen, um die transiente Expression des SARS-CoV-2 Spike (S)-Antigens zu steuern. Die mRNA kodiert für membranverankertes S-Protein in voller Länge mit zwei Punktmutationen innerhalb der zentralen Helix. Die Mutation dieser beiden Aminosäuren zu Prolin fixiert das S-Protein in einer antigenetisch bevorzugten Prä-Fusions-Konformation. Der Impfstoff löst sowohl neutralisierende Antikörper als auch zelluläre Immunantworten gegen das Spike (S)-Antigen aus, was zum Schutz gegen COVID-19 beitragen kann.

Wirksamkeit

Omicron-angepasstes Comirnaty Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 367 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten verglichen, die 3 3‑Mikrogramm-Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty 10 Mikrogramm erhielten, waren 64,6 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 3 Dosen Comirnaty 3 Mikrogramm erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern, die zwei Dosen zu 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Die Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt (Tabelle 3).

Tabelle 3. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 1 (1 Monat nach Dosis 2) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) – für Immunogenität auswertbare Population

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) a Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥
Studie 6 SSA Gruppe 1 (Omicron XBB.1.5) n b 367 N f 352
6 bis 23 Monate Comirnaty (7 785,3; 10 018,9)
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 8 831,8 n g (%) (95‑%‑KI h) 335 (95,2) (92,4; 97,2)
Studie 6 SSA Gruppe 3 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 234 N f 224
Comirnaty 3 µg (5 192,4; 6 995,2) (≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse
GMT c (95‑%‑KI c) 6 026,8 n g (%) 95‑%‑KI h) 211 (94,2) (90,3; 96,9)
(Omicron XBB.1.5) Differenz% 1,28
Studie 6 SSA 6 bis 23 Monate Comirnaty 10 µg/3 µg (95‑%‑KI (1,25; 1,82) i
GMR d d) 1,51 e (95‑%‑KI j) (-2,69; 5,26) k

betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Gruppe 1 – Gruppe 3) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titer bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 1 – Gruppe 3). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen von allen Teilnehmern berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4‑5 In einer Analyse zu Studie 6 (Phase 1) erhielten 57 Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten in der Population, die für Immunogenität auswertbar war, eine Impfserie aus 3 Dosen Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 20), 6 Mikrogramm (n = 19) oder 10 Mikrogramm (n = 18) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Daten zur Immunogenität nach der ersten 3‑Dosen-Impfserie dieser Gruppen wurden für den Referenzstamm und Omicron BA.4/BA.5 deskriptiv mit einer historischen Vergleichsgruppe verglichen, in der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren 3 Dosen des monovalenten Comirnaty Original zu 3 Mikrogramm nach einem ähnlichen Impfschema erhielten.

Unter den Teilnehmern in der für Immunogenität auswertbaren Population waren die beobachteten GMT gegen Omicron BA.4/BA.5 und den Referenzstamm bei den Dosierungen von 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm 1 Monat nach der 2. Dosis und 1 Monat nach der 3. Dosis im Allgemeinen ähnlich. Die Teilnehmer zeigten hohe Seroresponse-Raten (≥ 92,9 % gegenüber Omicron BA.4/BA.5 bzw. den Referenzstämmen) in den Gruppen mit 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm oder 10 Mikrogramm. Die Seroresponse-Raten stiegen mit der Dosis an, wobei die höchsten Raten in den Gruppen mit 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm beobachtet wurden.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 470 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, verglichen. Von den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 93,4 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Das Immunobridgingkriterium wurde hinsichtlich des GMR erfüllt, das statistische Kriterium für die Seroresponse-Rate (SRR) wurde jedoch knapp nicht erfüllt. Die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse liegt bei < -10 % (-11,92) (Tabelle 4).

Tabelle 4. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer
Seroresponse nach Dosis 1) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) für Immunogenität auswertbare Population a
Studie 6 SSA Gruppe 4 (Omicron XBB.1.5) n b 470 N f 458
– Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 4 (1 Monat 2 bis 4 Jahre Comirnaty (5 802,8; 7 552,3)
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 6 620,0 n g (%) (95‑%‑KI h) 417 (91,0) (88,1; 93,5)
Studie 6 SSA Gruppe 3 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 53 N f 53
Comirnaty 3 µg (95‑%‑KI (4 671,2; 7 440,5) (95‑%‑KI 53 (100,0) (93,3; 100,0)
GMT c c) 5 895,4 n g (%) h)
2 bis 4 Jahre Comirnaty 10 µg / 6 Monate bis 2 Jahre Differenz% -8,95
(Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) i
Studie 6 SSA Comirnaty GMR (95‑%‑KI (0,86; 1,47)
– 3 µg d d) 1,12 e (95‑%‑KI j) (-11,92; -2,12) k

Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Der fehlende Nachweis einer früheren SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 wurde für Teilnehmer der Gruppe 3 definiert als ein negatives Ergebnis für den N-bindenden Antikörper [Serum] beim Besuchstermin nach Dosis 1 und beim Besuchstermin 1 Monat nach Dosis 3; einen negativen NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchsterminen für Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 sowie bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zur Blutentnahme 1 Monat nach Dosis 3; und keine Anamnese von COVID-19. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis 23 Monate) und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis
23 Monate).

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 302 nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpfte Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten, mit Teilnehmern aus einer Untergruppe von Studie 13, Substudie A im Alter von 12 bis 82 Jahren verglichen, die bereits gegen COVID‑19 geimpft waren und eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten. Von den nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 98,9 % und von den bereits gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 12 bis 82 Jahren, die eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 99,3 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter
Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen
Reaktionsraten (definiert als mindestens 4‑facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert) bei den
ungeimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit denen bei den bereits mit einem
COVID‑19-Impfstoff geimpften Teilnehmern ab 12 Jahren verglichen. Die Kriterien für ein
Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt
(Tabelle 5).

Tabelle 5. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie E bis Studie 13, Substudie A, Teilnehmer 1 Monat nach der Studienimpfung – für Immunogenität auswertbare Population Studie 6 SSE 5 bis 11 Jahre Comirnaty (Omicron XBB.1.5) Studie 6 SSE Studie 13 SSA 10 µg / Studie 13 SSA 5 bis 11 Jahre ≥ 12 Jahre ≥ 12 Jahre Comirnaty Comirnaty Comirnaty (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) 10 µg 30 µg 30 µg SARS-CoV-2-Neutralisations test

Omicron XBB.1.5 - GMTc GMTc GMRd NT50 (Titer)a nb (95‑%‑KIc) nb (95‑%‑KIc) (95‑%‑KId) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende 5 930,5 4 006,4 1,81 Titer (GMT) 285 (5 283,8; 6 656,4) 302 (3 438,3; 4 668,4) (1,51; 2,16)e Seroresponse- ng (%) ng (%) Differenz Rate (%) für Nf (95‑%‑KIh) Nf (95‑%‑KIh) %i (95‑%‑KIj) 50 % neutralisierende 253 (88,8) 231 (77,0) Titer 285 (84,5; 92,2) 300 (71,8; 81,6) 8,97 (3,91; 14,02)k Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titer bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die adjustierte
Differenz der Prozentsätze bei Teilnehmern mit Seroresponse größer als -10,0 % ist.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) –nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 Eine Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 berücksichtigte die Daten von 103 Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits eine Grundimmunisierung aus 2 Dosen und eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty bekommen hatten und eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten. Die Ergebnisse beinhalten Immunogenitätsdaten einer Vergleichsuntergruppe von Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren aus Studie 3, die 3 Dosen Comirnaty erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine vierte Dosis in Form von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, waren 57,3 % und von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine dritte Dosis in Form von Comirnaty erhielten, waren 58,4 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

Die Immunantwort 1 Monat nach einer Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) bewirkte im Allgemeinen vergleichbare für Omicron BA.4/BA.5 spezifische neutralisierende Titer wie sie in der Vergleichsgruppe beobachtet wurden, die 3 Dosen Comirnaty erhalten hatte. Darüber hinaus bewirkte Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 auch vergleichbare für den Referenzstamm spezifische Titer wie in der Vergleichsgruppe.

Die Immunogenitätsdaten für den Impfstoff nach einer Auffrischungsimpfung bei Teilnehmern im
Alter von 5 bis 11 Jahren sind in Tabelle 6 aufgeführt.

Tabelle 6. Studie 6 – Geometrisches Mittelverhältnis und geometrische Mittelwerte der Titer –

SARS-CoV-2-Neutralisa-tionstest Omicron BA.4-5 - NT50 (Titer) e Referenzstamm - NT50 (Titer)
Teilnehmer mit oder ohne Evidenz für Infektion Immunogenität auswertbare Population zeitpunkt e
Proben-nahme-a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat
(Original/Omicron 1 Monat nach Dosis 4 n b 102 102 102 102
Studie 6 Comirnaty BA.4/BA.5) 10 µg Dosis 4 und (95-%-KI (361,9; 658,8) (1 742,8; 2 751,7) (2 372,6; 3 554,5) (7 108,9; 9 564,9)
GMT 488,3 2 189,9 2 904,0 8 245,9
Impfstoffgruppe (wie zugeteilt/randomisiert) c c)
1 Monat nach Dosis 3 n b 112 113 113 113
– Studie 3 Comirnaty 10 µg Dosis 3 und (1 175,8; 1 651,7) (1 055,7; 1 658,2) (6 331,5; 8 267,8)
Altersgruppe 5 bis 11 Jahre (95-%-KI (187,2; 329,5) 1 393,6 1 323,1 7 235,1
GMT c c) 248,3
(Original/Omicron BA.4/BA.5)/Comirnaty
Studie 6 Comirnaty 10 µg GMR (95-%-KI 1,12 (0,92; 1,37)
– für d d) - - -

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); KQ = Kleinste Quadrate; N-bindend = SARS-CoV-2-Nukleoprotein-bindend; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für das Assay und der entsprechenden KI berechnet, basierend auf einer Analyse der logarithmisch transformierten Assay-Ergebnisse unter Anwendung eines linearen Regressionsmodells mit den logarithmisch transformierten neutralisierenden Titern bei der Baseline-Untersuchung, dem Infektionsstatus nach der Baseline-Untersuchung und der Impfstoffgruppe als Kovariablen.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Ursprungsstamm
[USA-WA1/2020, isoliert im Januar 2020] und Subvarianten BA.4/BA.5 von Omicron B.1.1.529).

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 302 Teilnehmern ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die noch keine Impfung erhalten hatte, war im Median 36,0 Jahre alt und zu 62,6 % kaukasischer und zu 50,7 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. Die für Immunogenität auswertbare Population, die bereits geimpft war (n = 296), war im Median 55 Jahre alt und zu 79,4 % kaukasischer und zu 18,6 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft.

Die neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 stiegen von Studienbeginn bis 1 Monat nach der Studienimpfung und waren bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 als Einzeldosis erhalten hatten, höher als bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die Nichtunterlegenheit wurde hinsichtlich des geometrischen Mittelwertverhältnisses (GMR für engl. Geometric Mean Ratio) der neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 und der Differenz bei den Seroresponse-Raten auf den Stamm XBB.1.5 bei ungeimpften Teilnehmern im Vergleich zu Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten, erreicht (Tabelle 7).

Tabelle 7. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis;
Seroresponse Immunogenität auswertbare Population e
– Studie 13 Ungeimpfte und Untergruppe bereits geimpfter Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat
Ungeimpft Comirnaty Omicron XBB.1.5 n b 299 N g 298
Impfstoffgruppen (wie zugewiesen) 30 µg (95‑%‑KI (3 757,1; 5 090,9) (95‑%‑KI 253 (84,9) (80,3; 88,8)
GMT c c) 4 373,4 n h (%) i)
Bereits geimpft Omicron XBB.1.5 n b 296 N g 295 GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;
Comirnaty 30 µg (2 462,4; 3 452,5)
GMT c (95‑%‑KI c) 2 915,7 n h (%) (95‑%‑KI i) 218 (73,9) (68,5; 78,8)
Gruppenvergleich Omicron XBB.1.5 30 µg / Omicron XBB.1.5 30 µg Differenz% 7,31
– für Ungeimpft Comirnaty Bereits geimpft Comirnaty (95‑%‑KI (1,52; 2,44) j
GMR 1,93
d d) f (95‑%‑KI k) (1,34; 13,28) l

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der Mittelwerte der kleinsten Quadrate und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells mit den Ausgangswerten der Assays (logarithmische Skala), dem Alter und der Impfstoffgruppe als Kovariaten berechnet.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer 0,67 beträgt. g. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

h. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. i. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

j. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median) und Altersgruppe (< Median, ≥ Median). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung und das mediane Alter wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

l. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 100 Teilnehmer ab 18 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatten, mit 194 Teilnehmern verglichen, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatte, war im Median 55,0 Jahre alt und zu 75,0 % kaukasischer und zu 15,0 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 91,0 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 90,0 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron KP.2 und Omicron JN.1 bei
Teilnehmern, die Comirnaty Omicron KP.2 oder Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, sind
Tabelle 8 zu entnehmen.

Tabelle 8. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty KP.2 oder Comirnaty JN.1 – Teilnehmer ab 18 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e
Probennahme-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
Omicron KP.2 n b 99 100 100 100 N f 99 100
Comirnaty 30 µg (95-%-KI (150,0; 287,4) (359,8; 674,0) (95-%-KI (67,2; 84,7) (53,8; 73,4)
GMT c c) 207,6 2 256,5 (1 660,2; 3 067,0) 492,5 4 319,5 (3 280,7; 5 687,2) n g (%) h) 76 (76,8) 64 (64,0)
n b 194 194 194 194 N b 194 194
Comirnaty Omicron JN.1
30 µg (95-%-KI (64,2; 95,6) (706,1; 1 080,2) (148,1; 231,4) 2 088,6 (1 743,9; 2 501,5) (95-%-KI 130 (67,0) (59,9; 73,6) 137 (70,6) (63,7; 76,9)
GMT c c) 78,3 873,3 185,1 n g (%) h)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron KP.2).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 212 Teilnehmer ab 12 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, mit 200 Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatte, war im Median 54,5 Jahre alt und zu 69,3 % kaukasischer und zu 23,1 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 87,3 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 89,2 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron JN.1 oder Omicron XBB.1.5 bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron JN.1 oder Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, sind Tabelle 9 zu entnehmen.

Tabelle 9. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty JN.1 oder Comirnaty XBB.1.5 – Teilnehmer ab 12 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e
Probennahme-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
n b 211 212 212 212 N f 211 212
Comirnaty Omicron JN.1
30 µg GMT c (95-%-KI c) 190,4 (153,6; 235,9) 2 203,3 (1 855,7; 2 616,0) 290,3 (233,0; 361,6) 2 364,4 (1 917,4; 2 915,6) n g (%) (95-%-KI h) 149 (70,6) (64,0; 76,7) 128 (60,4) (53,5; 67,0)
Omicron XBB.1.5 n b 198 199 200 200 N b 197 200
Comirnaty 30 µg (126,6; 190,8) (950,7; 1 352,2) (177,5; 270,7)
GMT c (95-%-KI c) 155,5 1 133,8 219,2 2 848,1 (2 341,9; 3 463,8) n g (%) (95-%-KI h) 129 (65,5) (58,4; 72,1) 164 (82,0) (76,0; 87,1)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty Die Studie 2 ist eine multizentrische, multinationale, Phase 1/2/3 randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindete Dosisfindungs-, Impfstoffkandidatenauswahl- und Wirksamkeitsstudie bei Teilnehmern ab 12 Jahren. Die Randomisierung wurde nach Alter stratifiziert: 12 bis 15 Jahre, 16 bis 55 Jahre oder 56 Jahre und älter, mit einem Minimum von 40 % der Teilnehmer in der Gruppe der ≥ 56-Jährigen. Ausgeschlossen von der Studie waren Teilnehmer mit geschwächtem Immunsystem und diejenigen mit vorheriger klinischer oder mikrobiologischer Diagnose von COVID-19.

Teilnehmer mit vorbestehender stabiler Krankheit, definiert als Krankheit, die keine signifikante Änderung der Therapie oder Krankenhauseinweisung aufgrund Verschlechterung der Krankheit während der 6 Wochen vor der Teilnahme erforderte, wurden eingeschlossen, ebenso wie Teilnehmer mit bekannter stabiler Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), dem Hepatitis C-Virus (HCV) oder Hepatitis B-Virus (HBV).

Wirksamkeit in Teilnehmern ab 16 Jahren – nach 2 Dosen Im Phase 2/3-Teil der Studie 2, basierend auf den bis zum 14. November 2020 gesammelten Daten, wurden ungefähr 44 000 Teilnehmer zu gleichen Teilen randomisiert und erhielten 2 Dosen des initial zugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffs oder Placebo. Die Wirksamkeitsanalysen umfassten Teilnehmer, die ihre zweite Impfung innerhalb von 19 bis 42 Tagen nach ihrer ersten Impfung erhielten. Die Mehrheit (93,1 %) der Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1. Es ist geplant, dass die Teilnehmer bis zu 24 Monate nach der Dosis 2 beobachtet werden, um die Verträglichkeit und Wirksamkeit gegen COVID-19 zu beurteilen. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 14 Tagen vor und nach der Verabreichung eines Influenza-Impfstoffs einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 60 Tagen vor oder nach Erhalt von Blut-/Plasmaprodukten oder Immunglobulinen bis zum Abschluss der Studie einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten.

Die Population für die Analyse des primären Wirksamkeitsendpunkts umfasste 36 621 Teilnehmer ab 12 Jahren (18 242 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 18 379 in der Placebogruppe), die bis 7 Tage nach der zweiten Dosis keinen Hinweis einer vorherigen Infektion mit SARS-CoV-2 hatten. Außerdem waren 134 Teilnehmer im Alter von 16 bis 17 Jahren (66 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 68 in der Placebogruppe) und 1 616 Teilnehmer 75 Jahre und älter (804 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 812 in der Placebogruppe).

Zum Zeitpunkt der primären Wirksamkeitsanalyse wurden die Teilnehmer über insgesamt
2 214 Personenjahre in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 2 222 Personenjahre in der
Placebogruppe bezüglich symptomatisches COVID-19 untersucht.

Es gab keine signifikanten klinischen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern mit einem Risiko für schweres COVID-19, einschließlich derjenigen mit einer oder mehreren Komorbiditäten, die das Risiko für schweres COVID-19 erhöhen (z. B. Asthma, Body-Mass-Index (BMI) ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck).

Die Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 10 aufgeführt.

Tabelle 10. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 2 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt [*Falldefinition: (mindestens 1 von) Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder gesteigerte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder vermehrte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall oder Erbrechen.] * Teilnehmer, bei denen (vor 7 Tagen nach Erhalt der letzten Dosis) kein serologischer oder virologischer a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtbeobachtungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt über alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Untergruppe 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. KI nicht für Multiplizität adjustiert.
Dosis 2 gemäß Altersuntergruppen 7 Tagen nach Dosis 2
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit
vorherigen SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a = 18 198 2,214 (17 411) 1,706 (13 549) 0,508 (3 848) 0,406 (3 074) 0,102 (774)
– Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor – auswertbare Wirksamkeitspopulation (7 Tage) Fälle n1 b c (n2 d) 8 7 1 1 0
Beobachtungszeit
Placebo N a = 18 325 2,222 (17 511) 1,710 (13 618) 0,511 (3 880) 0,406 (3 095) 0,106 (785)
Fälle n1 b c (n2 d) 162 143 19 14 5
Wirksamkeit des Impfstoffs% (95-%-KI) (90,0; 97,9) (89,6; 98,1) (66,7; 99,9) (53,1; 99,8) (-13,1; 100,0)
e 95,0 95,1 94,7 92,9 100,0

Die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs in der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach der zweiten Dosis im Vergleich zu Placebo betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 89,6 % bis 97,6 %) bei Teilnehmern ab 16 Jahren mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2.

Darüber hinaus zeigten Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen für alle Geschlechter und ethnischen Gruppen sowie für Teilnehmer mit medizinischen Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs für COVID-19 verbunden sind.

Es wurden aktualisierte Wirksamkeitsanalysen durchgeführt, die zusätzliche bestätigte COVID-19-Fälle enthielten und während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

Die aktualisierten Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 11 aufgeführt.

Tabelle 11. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Dosis 2, nach Altersuntergruppe – Teilnehmer ohne Nachweis einer vorherigen
SARS-CoV-2-Infektion* vor 7 Tagen nach Dosis 2 – auswertbare
Wirksamkeitpopulation (7 Tage) während der placebokontrollierten
Nachbeobachtungszeit
COVID-19-mRNA-

Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen). * Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige 95-%-Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage f. Eingeschlossene bestätigte Fälle bei Teilnehmern im Alter von 12 bis 15 Jahren: 0 in der COVID-19-mRNA-
Untergruppe f 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT (Nasenabstrich) bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. Impfstoffgruppe; 16 in der Placebogruppe.
Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 20 998 6,247 (20 712) 4,859 (15 519) 1,233 (4 192) 0,994 (3 350) 0,239 (842)
Fälle n1 b c (n2 d) 77 70 7 6 1
Beobachtungszeit
Placebo N a = 21 096 6,003 (20 713) 4,654 (15 515) 1,202 (4 226) 0,966 (3 379) 0,237 (847)
Fälle n1 b c (n2 d) 850 710 124 98 26
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (89,0; 93,2) (87,9; 92,7) (88,3; 97,8) (86,6; 97,9) (76,9; 99,9)
e) 91,3 90,6 94,5 94,1 96,2

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse betrug die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 im Vergleich zu Placebo 91,1 % (95-%-KI von 88,8 % bis 93,0 %) bei den Teilnehmern der auswertbaren Wirksamkeitspopulation mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2 während des Zeitraums, in dem die Wuhan/Wild-Typ- und Alpha-Varianten die vorherrschenden zirkulierenden Stämme waren.

Darüber hinaus zeigten die aktualisierten Wirksamkeitsanalysen bei Untergruppen ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen bei allen Geschlechtern, ethnischen Gruppen, geografischen Gruppen und Teilnehmern mit medizinischen Begleiterkrankungen und Fettleibigkeit, die mit einem hohen Risiko für schweres COVID-19 assoziiert sind.

Wirksamkeit gegen schweres COVID-19 Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen der sekundären Wirksamkeitsendpunkte unterstützen den Nutzen des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Prävention von schwerem COVID-19.

Ab dem 13. März 2021 wird die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schweres COVID-19 nur für Teilnehmer mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion dargestellt (Tabelle 12), da die COVID-19-Fallzahlen bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion die gleichen waren wie bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion sowohl in der COVID-19-mRNA-Impfstoff- als auch in der Placebogruppe.

Tabelle 12. Wirksamkeit des Impfstoffs Nach Dosis 1 7 Tage nach Dosis 2
Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion auf der Grundlage der Food and Drug Administration (FDA)* nach Dosis 1 oder ab 7 Tagen nach Dosis 2 in der placebokontrollierten Nachbeobachtung d f
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit (n2
Impfstoff 8,439 6,522
– Erstes schweres Auftreten von COVID-19 bei Fälle n1 a b) Beobachtungszeit (n2 1 e (22 505) 1 g (21 649)
Placebo 8,288 6,404
Fälle n1 a b) 30 e (22 435) 21 g (21 730)
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (80,3; 99,9) (70,9; 99,9)
c) 96,7 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Schwere Erkrankung durch COVID-19 gemäß FDA-Definition ist bestätigtes COVID-19 und das Vorhandensein von mindestens 1 der folgenden Punkte:
  • Klinische Anzeichen in Ruhe, die auf eine schwere systemische Erkrankung hinweisen (Atemfrequenz ≥ 30 Atemzüge pro Minute, Herzfrequenz ≥ 125 Schläge pro Minute, Sauerstoffsättigung ≤ 93 % bei Raumluft auf Meereshöhe oder Verhältnis von arteriellem Sauerstoffpartialdruck zu fraktioniertem eingeatmetem Sauerstoff < 300 mmHg);
  • Atmungsversagen [definiert als Bedarf an Sauerstoff mit hohem Fluss (High-Flow-Sauerstoffbeatmung), nichtinvasive Beatmung, mechanische Beatmung oder extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)];
  • Anzeichen eines Schocks (systolischer Blutdruck < 90 mmHg, diastolischer Blutdruck < 60 mmHg oder Bedarf an Vasopressoren);
  • Signifikante akute Nieren-, Leber- oder neurologische Funktionsstörung;
  • Einweisung in eine Intensivstation;
  • Tod.

a. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

b. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

c. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

d. Die Wirksamkeit wurde anhand der gesamten Dosis-1-Wirksamkeitspopulation (modifizierte Intention-to-Treat-Population) bewertet, die alle randomisierten Teilnehmer umfasste, die mindestens eine Dosis des Studienimpfstoffs erhielten.

e. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von der Dosis 1 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

f. Die Wirksamkeit wurde auf der Grundlage der auswertbaren Wirksamkeitspopulation (7 Tage) bewertet, die alle in Frage kommenden randomisierten Teilnehmer umfasst, die alle Dosen des Studienimpfstoffs erhielten wie randomisiert innerhalb des vordefinierten Zeitfensters und die keine anderen wichtigen Protokollabweichungen aufweisen, wie vom Kliniker festgelegt.

g. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer ersten Analyse der Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (mit einer medianen Nachbeobachtungsdauer von > 2 Monaten nach Dosis 2) ohne Nachweis einer vorherigen Infektion traten bei 1 005 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle auf, und bei 978 Teilnehmern, die Placebo erhielten, waren es 16 Fälle. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 75,3 bis 100,0). Bei den Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer vorherigen Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 18 Fälle bei den 1 110 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 78,1 bis 100,0).

Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen wurden mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse von Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es bei 1 057 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle und bei 1 030 Teilnehmern, die Placebo erhielten, traten 28 Fälle auf. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 86,8 bis 100,0) während des Zeitraums, in dem die Alpha-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 30 Fälle bei den 1 109 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 87,5 bis 100,0).

In Studie 2 wurde eine Analyse der SARS-CoV-2-neutralisierenden Titer ein Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern durchgeführt, die bis zu einen Monat nach der zweiten Dosis keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, wobei das Ansprechen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (n = 190) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (n = 170) verglichen wurde.

Das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer (GMT) in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen zur Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen betrug 1,76 mit einem zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervall von 1,47 bis 2,10. Somit wurde das Kriterium der 1,5-fachen Nichtunterlegenheit erfüllt, da die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervalls für das geometrische Mittelwertverhältnis [GMR] > 0,67 war.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen Studie 3 ist eine Phase 1/2/3-Studie, die aus einem offenen Dosisfindungsteil des Impfstoffs (Phase 1) und einem multizentrischen, multinationalen, randomisierten, placebokontrollierten (Kochsalz), beobachterblinden Wirksamkeitsteil (Phase 2/3) besteht und Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren einbezogen hat. Die Mehrheit (94,4 %) der randomisiert Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Erste deskriptive Ergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 13 dargestellt. Bei Teilnehmern mit Hinweisen auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion wurden weder in der Impfstoffgruppe noch in der Placebogruppe Fälle von COVID-19 beobachtet.

Tabelle 13. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren Kinder von 5 bis 11 Jahren
Dosis 2: Ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 2 Kinder von 5 bis 11 Jahren, auswertbare Wirksamkeitspopulation
ohne Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion*
COVID-19-mRNA-10 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 1 305 Fälle 0,322 (1 273)
n1 b c (n2 d) 3
Beobachtungszeit
Placebo N a = 663 Fälle n1 0,159 (637)
– b c (n2 d) 16
Phase 2/3 Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI) (67,7; 98,3)
– 90,7

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem etwaigen außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer innerhalb jeder Gruppe mit Risiko für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der Teilnehmer mit Risiko für den Endpunkt.

Eine vorab festgelegte hypothesengesteuerte Wirksamkeitsanalyse wurde mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten, was bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation entspricht.

In der Wirksamkeitsanalyse von Studie 3 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 10 Fälle bei den 2 703 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 348 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 88,2 % (95-%-Konfidenzintervall 76,2 bis 94,7) während des Zeitraums, in dem die Delta-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 12 Fälle bei den 3 018 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 511 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 85,7 % (95-%-Konfidenzintervall 72,4 bis 93,2).

In Studie 3 wies eine Analyse der 50 % neutralisierenden Titer (NT50) gegen SARS-CoV-2 1 Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern die Wirksamkeit durch einen Immunobridging-Vergleich der Immunantwort von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Phase-2/3-Teil von Studie 3 mit der von Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren im Phase-2/3-Teil von Studie 2, die bis zu einem Monat nach Dosis 2 keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, nach. Dabei wurden die vorgegebenen Immunobridgingkriterien sowohl für das geometrische Mittelverhältnis (GMR) als auch für die Differenz hinsichtlich der serologischen Reaktion erfüllt, wobei serologische Reaktion als Erreichen eines mindestens 4-fachen Anstiegs der SARS-CoV-2-NT50 gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert war.

Das GMR des SARS-CoV-2-NT50 1 Monat nach Dosis 2 bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Vergleich zu jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren betrug 1,04 (zweiseitiges 95-%-KI: 0,93; 1,18). Unter den Teilnehmern ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 hatten 99,2 % der Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren und 99,2 % der Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren 1 Monat nach Dosis 2 eine serologische Reaktion. Der Unterschied zwischen den beiden Altersgruppen (Kinder - junge Erwachsene) in den Anteilen der Teilnehmer, die eine serologische Reaktion hatten, betrug 0,0 % (zweiseitiges 95-%-KI: -2,0 %; 2,2 %). Diese Informationen sind in Tabelle 14 aufgeführt.

Tabelle 14. Zusammenfassung des geometrischen Mittelverhältnisses für den 50 %igen neutralisierenden Titer und des Unterschieds in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit serologischer Reaktion - Vergleich von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (Studie 3) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) - Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 - Untergruppe mit Immunobridging – Phase 2/3 – für Immunogenität auswertbare Population COVID-19-mRNA-Impfstoffe 10 Mikrogramm/ 30 Mikrogramm/ Dosis Dosis 5 bis 11 Jahre 16 bis 25 Jahre 5 bis 11 Jahre/ Na=264 Na=253 16 bis 25 Jahre Immunbridging-GMTc GMTc GMRd Ziel erreichte Zeitpunktb (95-%-KIc) (95-%-KIc) (95-%-KId) (J/N) Geometri-scher Mittelwert 50 % neutra-lisierende

Titerf 1 Monat 1 197,6 1 146,5 1,04
(GMTc) nach Dosis 2 (1 106,1; 1 296,6) (1 045,5; 1 257,2) (0,93; 1,18) J

Immunbridging-ng (%) ng (%) Differenz %i Ziel erreichtk Zeitpunktb (95-%-KIh) (95-%-KIh) (95-%-KIj) (J/N) Serologische Reaktions-rate (%) für 50 % neutra-

lisierende 1 Monat 262 (99,2) 251 (99,2) 0,0 Titerf nach Dosis 2 (97,3; 99,9) (97,2; 99,9) (-2,0; 2,2) J Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Die Analyse berücksichtigte Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis (Blutentnahme bis zu 1 Monat nach Dosis 2) einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Dosis-1-Termin und 1 Monat nach Dosis 2, kein Nachweis von SARS-CoV 2 im NAAT [Nasenabstrich] beim Dosis-1- und Dosis-2-Termin und negativer NAAT [Nasenabstrich] bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach der Blutentnahme bei Dosis 2) und kein COVID-19 in ihrer Vorgeschichte aufwiesen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Bei einem Ausgangswert unterhalb der LLOQ wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen vor der Impfung und 1 Monat nach der 2. Dosis. Diese Werte sind auch die Nenner, die in den prozentualen Berechnungen der serologischen Reaktionsraten verwendet werden.

b Protokollspezifizierter Zeitpunkt für die Blutprobenentnahme.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt. d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e Immunobridging auf Grundlage der GMT wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt, und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern abgelesen. Der NT50-Wert der Probe ist definiert als der Kehrwert der Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

g n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion auf Grundlage von NT50 einen Monat nach Dosis 2.

h. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

i Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre).

j Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile, ausgedrückt in
Prozent.

k. Immunobridging auf Grundlage der serologischen Reaktionsrate wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz bei der serologischen Reaktion größer als -10,0 % ist.

Relative Wirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern ab 16 Jahren - nach Auffrischungsdosis Eine vorläufige Wirksamkeitsanalyse von Studie 4 - einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, die an ungefähr 10 000 Teilnehmern ab 16 Jahren nach Rekrutierung aus Studie 2 durchgeführt wurde, wurden bestätigte COVID-19-Fälle ausgewertet, die mindestens 7 Tage nach der Auffrischungsdosis bis zum Datenstichtag 5. Oktober 2021 auftraten, was im Median 2,5 Monate nach der Auffrischungsdosis entspricht. Die Auffrischungsdosis wurde 5 bis 13 Monate (Median 11 Monate) nach der zweiten Dosis verabreicht. Die Wirksamkeit des Impfstoffs der Auffrischungsdosis von Comirnaty nach der Grundimmunisierung wurde im Vergleich zur Placebo-Auffrischungsgruppe, die nur die Grundimmunisierung erhielt, bewertet.

Die relativen Informationen zur Impfstoffwirksamkeit für Teilnehmer ab 16 Jahren ohne vorherige Hinweise auf eine SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 15 dargestellt. Die relative Impfstoffwirksamkeit bei Teilnehmern mit oder ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 88,5 % bis 97,9 %), ähnlich wie bei den Teilnehmern ohne Nachweis einer früheren Infektion. Primäre COVID-19-Fälle, die 7 Tage nach der Auffrischungsdosis beobachtet wurden, waren 7 primäre Fälle in der Gruppe mit Comirnaty und 124 primäre Fälle in der Placebogruppe.

Tabelle 15. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung – Teilnehmer ab 16 Jahren ohne Nachweise einer Infektion - auswertbare Wirksamkeitspopulation Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsdosis bei Teilnehmern ohne Nachweis auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion* Placebo

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung
Beobachtungszeit
Comirnaty N a = 4 695 0,823 (4 659)
Fälle n1 b c (n2 d) 6
Beobachtungszeit
N a = 4 671 Fälle (n2 0,792 (4 614)
n1 b c d) 123
relative Wirksamkeit des Impfstoffs (95-%-KI (89,5; 98,3)
% f) 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Hinweis (vor 7 Tagen nach Erhalt der Auffrischungsimpfung) auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei Besuch 1 nachgewiesen, und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach der Auffrischungsimpfung bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. relative Impfstoffwirksamkeit in der Gruppe mit Auffrischung durch Comirnaty im Vergleich zur
Placebogruppe (ohne Auffrischungsimpfung).

f. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die relative Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung Eine Auffrischungsimpfung von Comirnaty wurde 401 zufällig ausgewählten Teilnehmern in Studie 3 verabreicht. Die Wirksamkeit einer Auffrischungsimpfung im Alter von 5 bis 11 Jahren wird durch die Immunogenität abgeleitet. Die Immunogenität wurde durch den 50 % neutralisierenden Titer gegen den Referenzstamm von SARS CoV 2 (USA_WA1/2020) bewertet. Die Analysen der 50 % neutralisierenden Titer 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung im Vergleich zu vor der Auffrischungsimpfung zeigten einen erheblichen Anstieg der geometrischen Mittelwerte der Titer bei Personen zwischen 5 bis 11 Jahren, die bis zu 1 Monat nach der Dosis 2 und der Auffrischungsimpfung keine serologischen oder virologischen Anzeichen einer stattgefundenen SARS-CoV-2-Infektion hatten. Die Analyse ist in Tabelle 16 zusammengefasst.

Tabelle 16. Zusammenfassung der geometrischen Mittelwerte der Titerohne Anzeichen einer Infektion 5 bis 11 Jahre– für Immunogenität auswertbare Population 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung(n b– Phase 2/3 Probennahmezeitpunkt 1 Monat nach Dosis 2 = 67)– – Immunogenitäts-Set Auffrischungsimpfung/ (n b = 96)NT50 1 Monat nach der 1 Monat nach Dosis 2– Teilnehmer – Altersgruppe
Assay SARS-CoV-2-Neutralisationstest - NT50 (Titer)(2 280,1; 3 247,0)GMT (95-%-KI 2 720,9c c)(95-%-KI (1 116,0; 1 408,9)GMT c c) 1 253,9GMR (95-%-KI (1,76; 2,68)d d) 2,17

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer
Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 %
neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenz der Logarithmen der Titer (1 Monat nach Auffrischungsimpfung minus 1 Monat nach Dosis 2) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

Wirksamkeit und Immunogenität einer Grundimmunisierung aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bei Säuglingen und Kindern von 6 Monaten bis 4 Jahren Die Wirksamkeitsanalyse der Studie 3 wurde für die kombinierte Population der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren durchgeführt, basierend auf den Fällen, die bei 873 Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 381 Teilnehmern in der Placebogruppe (Randomisierungsverhältnis 2:1) bestätigt wurden, die alle drei Dosen der Studienintervention während des verblindeten Nachbeobachtungszeitraums erhielten, als die Omicron-Variante von SARS-CoV-2 (BA.2) die vorherrschende Variante im Umlauf war (Stichtag 17. Juni 2022).

Die Ergebnisse der Wirksamkeit des Impfstoffs nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren sind in Tabelle 17 dargestellt.

Tabelle 17. Wirksamkeit des Impfstoffs – erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 – verblindeter Nachbeobachtungszeitraum – Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 3 – Phase 2/3 – 6 Monate bis 4 Jahre – Population mit evaluierbarer Wirksamkeit (3 Dosen) Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer

Untergruppe 6 Monate bis 4 Jahre e 2 bis 4 Jahre 6 Monate bis 23 Monate
COVID-19-mRNA-3 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
früheren SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a Fälle (n2 0,124 (794) 0,081 (498) 0,042 (296)
= 873 n1 b c d) 13 9 4
Beobachtungszeit
Placebo N 0,054 (351) 0,033 (204) 0,020 (147)
a = 381 Fälle n1 b c (n2 d) 21 13 8
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (43,8; 87,6) (28,6; 89,4) (9,7; 94,7)
e) 73,2 71,8 75,8

Abkürzungen: NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstests; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; SARS CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2; VE = Impfstoffwirksamkeit.

  • Teilnehmer, bei denen (7 Tage vor Erhalt von Dosis 3) kein serologischer oder virologischer Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch für Dosis 1, 1 Monat nach Besuch für Dosis 2 (falls verfügbar) und für Dosis 3 (falls verfügbar), und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1, 2 und 3 nachgewiesen und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 3 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) und die keine medizinische Vorgeschichte von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 3 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. Zweiseitiges 95-%-Konfidenzintervall (KI) für VE wird auf der Grundlage der um die Überwachungszeit
bereinigten Methode von Clopper und Pearson abgeleitet.

Die Wirksamkeit des Impfstoffs war bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion ähnlich wie bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion.

Kriterien für schweres COVID-19 (wie im Prüfplan beschrieben, basierend auf der FDA-Definition und modifiziert für Kinder) wurden in 12 Fällen (8 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 4 Placebo) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren erfüllt. Bei den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten erfüllten 3 Fälle (2 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 1 Placebo) die Kriterien für schweres COVID-19.

Immunogenitätsanalysen wurden in der Immunbridging-Untergruppe von 82 Studienteilnehmern der Studie 3 im Alter von 6 bis 23 Monaten und 143 Studienteilnehmern der Studie 3 im Alter von 2 bis 4 Jahren ohne Anzeichen einer Infektion bis zu einem Monat nach der dritten Dosis auf der Grundlage eines Datenstichtags vom 29. April 2022 durchgeführt.

50 % neutralisierende Antikörpertiter (NT50) gegen SARS-CoV-2 wurden zwischen einer Immunobridging-Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren aus Studie 3 einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 3 Dosen und einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern aus Studie 2 im Alter von 16 bis 25 Jahren einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 2 Dosen unter Verwendung eines Mikroneutralisationstests gegen den Referenzstamm (USA_WA1/2020) verglichen.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen Reaktionsraten (definiert als mindestens 4-facher Anstieg der SARS-CoV-2NT-50 gegenüber dem Ausgangswert vor Dosis 1) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation von Teilnehmern ohne Anzeichen einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren, und bis zu einem Monat nach Dosis 2 bei Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren verglichen. Die vordefinierten Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl durch das GMR als auch durch die Seroresponse-Differenz in beiden Altersgruppen erfüllt (Tabelle 18).

Tabelle 18. SARS-CoV-2-GMT (NT50) und Unterschied in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie – Untergruppe mit Immunobridging

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 82 Unterschied im Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 80
– Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren (Studie 3) einen Monat nach Dosis 3 und Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) einen Monat nach Dosis 2 Immunogenitätspopulation N a 143 N a 141
– ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion SARS-CoV-2-GMT (NT50) 1 Monat nach der Impfserie (95-%-KI (1 Monat nach (95-%-KI (1 Monat nach 141 (100,0) (97,4; 100,0) 80 (100,0) (95,5; 100,0)
– NT50 (Titer) GMT b b) Dosis 3) 1 535,2 (1 388,2; 1 697,8) 1 406,5 (1 211,3; 1 633,1) – NT50 (Titer) n f (%) g) Dosis 3)
e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170 e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170
N a N a
GMT b (95-%-KI b) (1 Monat nach Dosis 2) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) n f (%) (95-%-KI g) (1 Monat nach Dosis 2) 168 (98,8) (95,8; 99,9) 168 (98,8) (95,8; 99,9)
– auswertbare Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre
(95-%-KI) (1,13; 1,50) (1,00; 1,42) Unterschied in serologischen Reaktionsraten% h
GMR c,d 1,30 1,19 (95-%-KI i) j 1,2 (1,5; 4,2) 1,2 (3,4; 4,2)

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis [(bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten [(d.h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ nach Dosis 1, Dosis 3 (Studie 3) und 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3), SARS-CoV-2 nicht von NAAT [Nasenabstrich] nachgewiesen zum Zeitpunkt von Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 (Studie 3), und einen negativen NAAT (Nasenabstrich) bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] und keine Anamnese von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Wenn die Basislinienmessung unter dem LLOQ liegt, wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für GMT und Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test sowohl zum Ausgangswert als auch zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für serologische Reaktionsraten.

b. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

c. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre) und dem entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

d. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage des GMR zugestanden, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR-Verhältnis größer als 0,67 ist und die Punktschätzung des GMR ≥ 0,8 ist.

e. SARS-CoV-2 NT50 wurde mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern bestimmt. Die Probe NT50 ist definiert als die reziproke Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

f. n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

g. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

h. Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre).

i. Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile,
ausgedrückt in Prozent.

j. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage der serologischen Reaktionsrate zugeschrieben, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Anteile größer als -10,0 % ist, vorausgesetzt, die Kriterien für Immunobridging auf der Grundlage des GMR wurden erfüllt.

Immunogenität einer Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff Die Wirksamkeit einer Auffrischungsdosis Comirnaty (30 Mikrogramm) bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsdosis) abgeschlossen haben, wird aus Immunogenitätsdaten einer in den USA durchgeführten, unverblindeten klinischen Phase-1/2-Studie (NCT04889209) des unabhängigen National Institutes of Health (NIH) abgeleitet. In dieser Studie erhielten Erwachsene (im Alter von 19 bis 80 Jahren), die die Grundimmunisierung mit Moderna-Impfstoff 100 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 51, mittleres Alter 54 ± 17), Janssen-Impfstoff als eine Dosis (N = 53, mittleres Alter 48 ± 14) oder Comirnaty 30 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 50, mittleres Alter 50 ± 18) mindestens 12 Wochen vor der Aufnahme in die Studie erhalten hatten und die über keine SARS-CoV-2-Infektion in der Vorgeschichte berichteten, eine Auffrischungsdosis von Comirnaty (30 Mikrogramm). Die Auffrischung mit Comirnaty induzierte einen 36-, 12- und 20-fachen Anstieg (GMR) der neutralisierenden Titer nach den Primärdosen von Janssen-Impfstoff, Moderna-Impfstoff bzw. Comirnaty.

Die heterologe Auffrischung mit Comirnaty wurde auch in der CoV-BOOST-Studie (EudraCT 2021-002175-19) bewertet, einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Phase-2-Studie zur Auffrischung mit einer dritten Dosis gegen COVID-19, an der 107 erwachsene Teilnehmer (Durchschnittsalter 71 Jahre, Interquartilbereich 54 bis 77 Jahre) mindestens 70 Tage nach 2 Dosen AstraZeneca-COVID-19-Impfstoff randomisiert einbezogen wurden. Nach der Grundimmunisierung des COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca stieg mit einer heterologen Auffrischung mit Comirnaty (n = 95) die NT50-GMR der Pseudovirus (Wildtyp) neutralisierender Antikörper um das 21,6-Fache.

Immunogenität bei schwangeren Teilnehmerinnen und bei von schwangeren Teilnehmerinnen entbundenen Säuglingen – nach 2 Dosen Comirnaty Bei Studie 9 handelte es sich um eine multinationale, placebokontrollierte, beobachterverblindete Phase-II/III-Studie, in die schwangere Teilnehmerinnen ab 18 Jahren aufgenommen wurden, um 2 Dosen Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) zu erhalten. Die schwangeren Teilnehmerinnen erhielten Dosis 1 von Comirnaty in der 24. bis 34. Schwangerschaftswoche und die Mehrheit (90,2 %) erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Es wurde eine deskriptive Immunogenitätsanalyse bei schwangeren Teilnehmerinnen, die Comirnaty in Studie 9 erhielten, im Vergleich zu einer Vergleichsuntergruppe von nicht schwangeren Teilnehmerinnen aus Studie 2 durchgeführt, wobei das Verhältnis der neutralisierenden GMT (GMR) 1 Monat nach Dosis 2 bewertet wurde. Die auswertbare Immunogenitätspopulation, die Comirnaty in der Gruppe der schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 9 (n = 111) und in der Gruppe der nicht schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 2 (n = 114) erhielt, hatte ein medianes Alter von 30 Jahren (Spanne 18 bis 44 Jahre) und umfasste 37,8 % bzw. 3,5 % mit einem positiven SARS-CoV-2-Status bei Baseline.

Bei den Teilnehmerinnen ohne vorherige Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion war der beobachtete 50 % neutralisierende GMT gegen SARS-CoV-2 bis zu 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren Teilnehmerinnen (Studie 9) niedriger als bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (Studie 2) (das Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,67 (95-%-KI: 0,50; 0,90).

Bei den Teilnehmerinnen mit oder ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 war der modelladjustierte GMT 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren Teilnehmerinnen ähnlich wie bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (das modelladjustierte Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,95 (95-%-KI: 0,69; 1,30). Die modellbereinigten GMT und GMR wurden auf der Grundlage eines Regressionsmodells berechnet, bei dem das Alter und die neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung berücksichtigt wurden.

Immunogenität bei immungeschwächten Teilnehmern (Erwachsene und Kinder) Bei Studie 10 handelt es sich um eine unverblindete Phase-IIb-Studie (n = 124), in die immungeschwächte Teilnehmer im Alter von 2 bis < 18 Jahren aufgenommen wurden, die eine Therapie mit Immunmodulatoren erhalten oder sich (innerhalb der letzten 3 Monate) einer Transplantation eines soliden Organs unterzogen haben und unter Immunsuppression stehen oder sich mindestens 6 Monate vor Studienbeginn einer Knochenmark- oder Stammzelltransplantation unterzogen haben, sowie immungeschwächte Teilnehmer ab 18 Jahren, die wegen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (non-small cell lung cancer, NSCLC) oder chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) behandelt wurden, die wegen einer sekundären Nierenerkrankung im Endstadium eine Hämodialyse erhalten haben oder die wegen einer entzündlichen Autoimmunerkrankung mit Immunmodulatoren behandelt wurden. Die Teilnehmer erhielten 4 altersgerechte Dosen von Comirnaty (3 Mikrogramm, 10 Mikrogramm oder 30 Mikrogramm); die ersten beiden Dosen wurden im Abstand von 21 Tagen verabreicht, die dritte Dosis erfolgte 28 Tage nach der zweiten Dosis, gefolgt von einer vierten Dosis 3 bis 6 Monate nach Dosis 3.

Die Analyse der Immunogenitätsdaten 1 Monat nach Dosis 3 (26 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 56 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 11 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) und 1 Monat nach Dosis 4 (16 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 31 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 6 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation ohne Hinweise auf eine vorherige Infektion zeigte eine durch den Impfstoff ausgelöste Immunantwort. Es wurde beobachtet, dass die GMT 1 Monat nach Dosis 3 wesentlich höher waren und 1 Monat nach Dosis 4 weiter anstiegen und auch 6 Monate nach Dosis 4 hoch blieben, verglichen mit den Werten, die vor der Studienimpfung in allen Altersgruppen und Krankheitsuntergruppen beobachtet wurden.

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Comirnaty eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen in der Vorbeugung von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Nichtklinische Daten zeigten auf der Grundlage konventioneller Studien zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung sowie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität keine besondere Gefahr für den Menschen.

Allgemeine Toxizität

Ratten, denen intramuskulär Comirnaty verabreicht wurde (Gabe von 3 vollen Humandosen einmal wöchentlich, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Werte erzeugen), zeigten an der Injektionsstelle Ödeme und Erytheme und einen Anstieg der weißen Blutkörperchen (einschließlich basophile und eosinophile Leukozyten), die mit einer Entzündungsreaktion übereinstimmen, sowie eine Vakuolisierung der portalen Hepatozyten ohne Anzeichen einer Leberschädigung. Alle Effekte waren reversibel.

Genotoxizität/Karzinogenität

Es wurden weder Genotoxizitäts- noch Karzinogenitätsstudien durchgeführt. Es wird nicht erwartet, dass die Bestandteile des Impfstoffs (Lipide und mRNA) ein genotoxisches Potential haben.

Reproduktionstoxizität

Die Reproduktions- und Entwicklungstoxizität wurde an Ratten in einer kombinierten Fertilitäts- und Entwicklungstoxizitätsstudie untersucht, bei der weiblichen Ratten Comirnaty vor der Paarung und während der Gravidität intramuskulär verabreicht wurde (Gabe von 4 vollen Humandosen, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Dosen erzeugen, und sich zwischen dem Tag 21 vor der Paarung und dem Tag 20 der Gravidität erstreckten). SARS-CoV-2 neutralisierende Antikörperreaktionen waren bei den mütterlichen Tieren von vor der Paarung bis zum Ende der Studie am postnatalen Tag 21 sowie bei den Föten und Nachkommen vorhanden. Es gab keine impfstoffbedingten Auswirkungen auf die weibliche Fertilität, die Trächtigkeit oder die Entwicklung des Embryos und Fötus oder der Nachkommen. Es liegen keine Daten zu Comirnaty zum Plazentatransfer des Impfstoffs oder zur Ausscheidung in der Milch vor.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
Colfoscerilstearat (DSPC)
Cholesterol
Trometamol
Trometamolhydrochlorid
Saccharose
Wasser für Injektionszwecke

6.2 Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

Ungeöffnete Durchstechflaschen

Die Dauer der Haltbarkeit und die Aufbewahrungsbedingungen sind unterschiedlich für ungeöffnete gefrorene und lediglich gekühlte Durchstechflaschen:

  • Auf den gefrorenen Durchstechflaschen ist „EXP -90 °C bis -60 °C“ aufgedruckt.
  • Auf den lediglich gekühlten Durchstechflaschen ist „EXP 2 °C bis 8 °C“ aufgedruckt.

Überprüfen Sie die zutreffende Dauer der Haltbarkeit sowie die entsprechenden
Aufbewahrungsbedingungen.

Gefrorene Durchstechflaschen
Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert.

Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

18 Monate wenn bei -90 °C bis -60 °C gelagert.

Innerhalb der Haltbarkeitsdauer von 18 Monaten können die aufgetauten (zuvor eingefrorenen)
Durchstechflaschen bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Auftauvorgang

  • Einzeldosisdurchstechflaschen Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.
  • Mehrdosendurchstechflaschen Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen
10 Wochen Aufbewahrung und Transport bei 2 °C bis 8 °C innerhalb der Haltbarkeitsdauer von
18 Monaten.

  • Nach Überführen des Impfstoffs in die 2 °C bis 8 °C Lagerung muss das aktualisierte Verfalldatum auf dem Umkarton notiert werden und der Impfstoff sollte bis zum aktualisierten Verfalldatum verwendet oder entsorgt werden. Das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen werden.
  • Wird der Impfstoff bei 2 °C bis 8 °C erhalten, sollte er bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden. Das Verfalldatum auf dem Umkarton sollte aktualisiert worden sein, um das gekühlte Verfalldatum wiederzugeben, und das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen worden sein.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Nach dem Auftauen darf der Impfstoff nicht erneut eingefroren werden.

Handhabung von Temperaturabweichungen während der Aufbewahrung von zuvor gefrorenen
Durchstechflaschen im Kühlschrank

  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen bei Aufbewahrung bei Temperaturen von -2 °C bis 2 °C innerhalb der 10-wöchigen Aufbewahrungsdauer zwischen 2 °C und 8 °C haltbar ist.
  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die Durchstechflasche bis zu 24 Stunden bei Temperaturen von 8 °C bis 30 °C aufbewahrt werden kann; dies schließt die bis zu 12 Stunden nach dem ersten Anstechen ein.

Diese Angaben dienen nur als Orientierungshilfe für das medizinische Fachpersonal im Falle einer vorübergehenden Temperaturabweichung.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (lediglich gekühlt) geliefert und gelagert.

12 Monate, wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.

Geöffnete Durchstechflaschen

Die chemische und physikalische Stabilität während des Gebrauchs wurde für 12 Stunden bei 2 °C bis 30 °C nachgewiesen, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, die Methode des Öffnens schließt die Risiken einer mikrobiellen Kontamination aus. Bei nicht sofortiger Verwendung liegen die Aufbewahrungszeiten und -bedingungen für den Gebrauch in der Verantwortung des Benutzers.

Glasfertigspritzen

Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.

12 Monate wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.

Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Gefrorene Durchstechflaschen

Gefrorene Einzeldosisdurchstechflaschen und gefrorene Mehrdosendurchstechflaschen im
Gefrierschrank lagern bei -90 °C bis -60 °C.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT
EINFRIEREN.

Durchstechflaschen und Fertigspritzen

Den Impfstoff in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Minimieren Sie während der Lagerung die Exposition gegenüber Raumlicht und vermeiden Sie die Exposition gegenüber direktem Sonnenlicht und ultraviolettem Licht.

Aufbewahrungsbedingungen nach Auftauen und erstem Öffnen, siehe Abschnitt 6.3.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Tabelle 19. Art und Inhalt des Behältnisses von Comirnaty KP.2

Dosis/Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.Packungs-
Arzneimittelform Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/DosisInhalt Geliefert in einer klaren 2-ml-Durchstechflasche (Glas Typ I) mit einem Stopfen (synthetischerBehältnis Einzeldosis-durchstech-flasche (graue Kappe) Mehrdosen-2 und 6.6) 1 Dosis von 0,3 mlgrößen 10 Durchstech-flaschen
Injektionsdispersion Comirnaty KP.2Brombutylkautschuk) und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium. Geliefert in einer Einzeldosisfertigspritz e mit Kolbenstopfen (synthetischerdurchstech-flasche (2,25 ml) (graue Kappe)6 Dosen von je 0,3 ml10 Durchstech-flaschen
30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/DosisBrombutylkautschuk) und einer Verschlusskappe (synthetischer Brombutylkautschuk) ohne Nadel. Geliefert in einer klaren 2-ml-Durchstechflasche (Glas Typ I) mit einem Stopfen (synthetischerTyp-I-Glasspr itze Einzeldosis-durchstech-flasche (blaue Kappe) Mehrdosen-1 Dosis von 0,3 ml 1 Dosis von 0,3 ml10 Fertigspritzen 10 Durchstech-flaschen
InjektionsdispersionBrombutylkautschuk) und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.durchstech-flasche (2,25 ml) (blaue Kappe)6 Dosen von je 0,3 ml10 Durchstech-flaschen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty KP.2 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

Anweisungen für Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche entweder:
−eine graue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren), oder
−eine blaue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren).
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.

Gefrorene Durchstechflaschen

  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen

  • Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als:

− Graue Kappe: weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen.

− Blaue Kappe: klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikel
vorliegen.

  • Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty KP.2.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Mehrdosendurchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Anweisungen für Glasfertigspritzen

  • Vor Gebrauch können die Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
  • Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf und verabreichen Sie das gesamte Volumen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Tabelle 20. Zulassungsnummer(n) von Comirnaty KP.2

ArzneimittelformBehältnis Einzeldosisdurchstechflaschen (gefroren)Zulassungsnummer EU/1/20/1528/037
Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionMehrdosendurchstechflaschen (gefroren) Mehrdosendurchstechflaschen (lediglich gekühlt)EU/1/20/1528/038 EU/1/20/1528/044
Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionGlasfertigspritzen Einzeldosisdurchstechflaschen EU/1/20/1528/040 Mehrdosendurchstechflaschen EU/1/20/1528/041EU/1/20/1528/039

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 21. Dezember 2020

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 10. Oktober 2022

10. STAND DER INFORMATION

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Vor Verwendung nicht verdünnen.

Tabelle 1. Qualitative und quantitative Zusammensetzung von Comirnaty LP.8.1

ArzneimittelformBehältnisDosis/Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.2 und 6.6)Inhalt pro Dosis
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionMehrdosen-durchstech-flasche (2,25 ml) (graue Kappe)6 Dosen von je 0,3 mlEine Dosis (0,3 ml) enthält 30 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert, ein
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer FertigspritzeFertigspritze1 Dosis von 0,3 mlCOVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-Nanopartikel).
Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionEinzeldosis-durchstech-flasche (blaue Kappe) Mehrdosen-durchstech-flasche (2,25 ml) (blaue Kappe)1 Dosis von 0,3 ml 6 Dosen von je 0,3 mlEine Dosis (0,3 ml) enthält 10 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert, ein COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-Nanopartikel).

Die mRNA, die für LP.8.1 kodiert, ist eine einzelsträngige Boten-RNA (mRNA) mit 5’-Cap-Struktur, die unter Verwendung einer zellfreien in-vitro-Transkription aus den entsprechenden DNA-Vorlagen hergestellt wird und das virale Spike (S)-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron LP.8.1) kodiert.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Injektionsdispersion Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine klare bis leicht opaleszierende Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Comirnaty LP.8.1 Injektionsdispersion wird zur aktiven Immunisierung von Personen ab 6 Monaten zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 angewendet.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Personen ab 12 Jahren Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml an Personen ab 12 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml an Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die noch keinen COVID-19-Impfstoff erhalten
haben
Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als
Grundimmunisierung, bestehend aus 2 Dosen verabreicht. Es wird empfohlen, die zweite Dosis
8 Wochen nach der ersten Dosis zu geben (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Wird das Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren mit abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis verabreicht.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 3-Mikrogramm-Dosen bestehenden Grundimmunisierung erhalten haben Zur Vervollständigung der aus 3 Dosen bestehenden Grundimmunisierung können weitere Dosen Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis verabreicht werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach Gabe der ersten Dosis verabreicht werden, gefolgt von der dritten Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).

Stark immungeschwächte Personen Stark immungeschwächte Personen können im Einklang mit den nationalen Empfehlungen weitere Dosen erhalten (siehe Abschnitt 4.4).

Austauschbarkeit Die Grundimmunisierung mit Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis kann mit jedem vorherigen oder dem aktuellen Impfstoff von Comirnaty erfolgen, ohne jedoch die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen zu überschreiten. Die Impfserie für die Grundimmunisierung sollte nur einmal erfolgen.

Die Austauschbarkeit von Comirnaty mit COVID-19-Impfstoffen anderer Hersteller ist nicht
erwiesen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffs bei Säuglingen unter 6 Monaten ist bisher noch nicht erwiesen.

Ältere Personen
Bei älteren Personen ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung

Comirnaty LP.8.1 Injektionsdispersion sollte intramuskulär verabreicht werden (siehe Abschnitt 6.6). Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Die bevorzugte Stelle ist der Deltamuskel des Oberarms.

Injizieren Sie den Impfstoff nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal.

Der Impfstoff sollte nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.

Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Verabreichung des Impfstoffs siehe Abschnitt 4.4.

Hinweise zum Auftauen, zur Handhabung und Beseitigung des Impfstoffs siehe Abschnitt 6.6.

Einzeldosisdurchstechflaschen Die Einzeldosisdurchstechflaschen von Comirnaty LP.8.1 enthalten 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml Comirnaty LP.8.1.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Mehrdosendurchstechflaschen
Die Mehrdosendurchstechflaschen von Comirnaty LP.8.1 enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml des
Impfstoffs. Um 6 Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen, sollten Spritzen
und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden. Die Kombination aus Spritze und
Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben.

Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen. Unabhängig vom Typ der Spritze und Nadel:

  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Fertigspritzen

  • Jede Einzeldosisfertigspritze mit Comirnaty LP.8.1 enthält 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel einsetzen und das gesamte Volumen verabreichen.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Allgemeine Empfehlungen

Überempfindlichkeit und Anaphylaxie Es wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollte immer eine angemessene medizinische Versorgung und Überwachung bereitstehen.

Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung von mindestens 15 Minuten empfohlen. Keine weitere Dosis des Impfstoffs sollte an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie nach einer früheren Dosis von Comirnaty aufgetreten ist.

Myokarditis und Perikarditis Nach der Impfung mit Comirnaty besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung und häufiger bei jüngeren Männern beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). Die verfügbaren Daten zeigen, dass sich die meisten Fälle erholen. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet.

Angehörige der Heilberufe sollten auf Anzeichen und Symptome einer Myokarditis oder Perikarditis achten. Die Geimpften (einschließlich Eltern und Betreuer) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sich bei ihnen Symptome zeigen, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie (akute und anhaltende) Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen nach der Impfung.

Angehörige der Gesundheitsberufe sollten Leitlinien und/oder Spezialisten für die Diagnose und
Behandlung dieser Erkrankung konsultieren.

Angstbedingte-Reaktionen Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen (z. B. Schwindelgefühl, Herzklopfen, Anstieg der Herzfrequenz, Blutdruckveränderungen, Parästhesie, Hypoästhesie und Schwitzen) können im Zusammenhang mit dem Impfvorgang selbst auftreten. Stressbedingte Reaktionen sind vorübergehend und klingen von selbst wieder ab. Die Betroffenen sollten darauf hingewiesen werden, die Symptome dem Impfarzt mitzuteilen, damit dieser sie beurteilen kann. Es ist wichtig, dass Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen durch Ohnmachtsanfälle zu vermeiden.

Gleichzeitige Erkrankung Die Impfung sollte bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung oder akuter Infektion verschoben werden. Das Vorliegen einer geringfügigen Infektion und/oder leichtem Fieber sollte die Impfung nicht verzögern.

Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.

Immungeschwächte Personen
Die Sicherheit und Immunogenität wurden bei einer begrenzten Anzahl an immungeschwächten
Personen, einschließlich Personen unter einer Therapie mit Immunsuppressiva, bewertet (siehe
Abschnitte 4.8 und 5.1). Die Wirksamkeit von Comirnaty LP.8.1 könnte bei immungeschwächten
Personen geringer sein.

Dauer des Impfschutzes
Die Dauer der Schutzwirkung des Impfstoffs ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.

Einschränkungen der Wirksamkeit des Impfstoffs
Wie bei jedem Impfstoff schützt die Impfung mit Comirnaty LP.8.1 möglicherweise nicht jeden
Geimpften. Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion kann zeitgleich mit dem saisonalen
Influenza-Impfstoff verabreicht werden.

Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 zeitgleich mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV, pneumococcal conjugate vaccine) verabreicht werden.

Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 zeitgleich mit einem rekombinanten
Proteinimpfstoff gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ohne Adjuvanzien verabreicht
werden.

Bei Personen ab 65 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 zeitgleich mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff verabreicht werden.

Verschiedene injizierbare Impfstoffe sind in unterschiedliche Injektionsstellen zu verabreichen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der
Schwangerschaft.

Jedoch liegen sehr begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Comirnaty bei schwangeren Teilnehmerinnen vor. Eine große Menge an Beobachtungsdaten von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Trimenons mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, hat keine Zunahme unerwünschter Schwangerschaftsausgänge gezeigt. Zwar liegen derzeit nur wenige Daten zum Schwangerschaftsausgang nach einer Impfung im ersten Trimenon vor, jedoch wurde kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt beobachtet. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3). Basierend auf Daten, die zu anderen Impfstoffvarianten verfügbar sind, kann Comirnaty LP.8.1 während der Schwangerschaft angewendet werden.

Stillzeit

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Stillzeit.

Jedoch sind keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Säugling zu erwarten, da die
systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber dem Impfstoff vernachlässigbar ist.

Beobachtungsdaten von Frauen, die nach der Impfung mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty gestillt haben, haben kein Risiko für unerwünschte Wirkungen bei gestillten Neugeborenen/Säuglingen gezeigt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Comirnaty LP.8.1 hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Effekte können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die Sicherheit von Comirnaty LP.8.1 wird aus Sicherheitsdaten von den vorhergehenden Impfstoffen von Comirnaty abgeleitet.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty
Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm
In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 2 176 Säuglinge (1 458 initial zugelassenes
Comirnaty 3 Mikrogramm und 718 Placebo) 6 bis 23 Monate alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Säuglingen im Alter von 6 bis 23 Monaten, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 40 %), verminderter Appetit (> 30 %), Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 20 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 3 541 Kinder (2 368 Comirnaty 3 Mikrogramm und 1 173 Placebo) 2 bis 4 Jahre alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Schmerzen an der Injektionsstelle und Fatigue (> 40 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen In Studie 3 erhielten insgesamt 3 109 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 1 Dosis des initial zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty 10 Mikrogramm und insgesamt 1 538 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren erhielten Placebo. Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 3 Phase 2/3 mit Daten bis zum Stichtag 20. Mai 2022 wurden 2 206 (1 481 Comirnaty 10 Mikrogramm und 725 Placebo) Kinder für ≥ 4 Monate nach der zweiten Dosis in dem placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum nachbeobachtet. Die Sicherheitsbewertung in Studie 3 ist im Gange.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die 2 Impfungen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 30 %), Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle (≥ 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Durchfall (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung In einer Untergruppe von Studie 3 erhielten insgesamt 2 408 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 5 Monate (Bereich von 5,3 bis 19,4 Monaten) nach Abschluss der Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty 10 Mikrogramm. Die Analyse der Untergruppe aus der Phase 2/3 der Studie 3 basiert auf Daten bis zum Stichtag 28. Februar 2023 (mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten).

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung war ähnlich wie nach der
Grundimmunisierung. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern von 5 bis 11 Jahren nach der
Auffrischungsimpfung waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %),
Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle
(> 10 %).

Jugendliche von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer Analyse der langfristigen Sicherheitsnachbeobachtung von Studie 2 waren 2 260 Jugendliche (1 131 Comirnaty und 1 129 Placebo) 12 bis 15 Jahre alt. Davon wurden 1 559 Jugendliche (786 Comirnaty und 773 Placebo) nach der zweiten Dosis für ≥ 4 Monate lang beobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 90 %), Ermüdung und Kopfschmerzen (> 70 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 40 %), Arthralgie und Fieber (> 20 %).

Teilnehmer ab 16 Jahren – nach 2 Dosen
In Studie 2 erhielten insgesamt 22 026 Teilnehmer ab 16 Jahren mindestens 1 Dosis des initial
zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty und insgesamt 22 021 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten
Placebo (darunter 138 und 145 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren in der Impfstoff- bzw.

Placebogruppe). Insgesamt 20 519 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten 2 Dosen Comirnaty.

Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 2 mit einem Datenstichtag zum 13. März 2021 für den placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum bis zum Entblindungsdatum der Teilnehmer wurden insgesamt 25 651 (58,2 %) Teilnehmer (13 031 Comirnaty und 12 620 Placebo) ab 16 Jahren nach der zweiten Dosis ≥ 4 Monate nachbeobachtet. Darunter waren insgesamt 15 111 (7 704 Comirnaty und 7 407 Placebo) Teilnehmer im Alter von 16 bis 55 Jahren und insgesamt 10 540 (5 327 Comirnaty und 5 213 Placebo) Teilnehmer ab 56 Jahren.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 16 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 50 %), Myalgie (> 40 %), Schüttelfrost (> 30 %), Arthralgie (> 20 %), Fieber und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %), die normalerweise von leichter oder mäßiger Intensität waren und innerhalb weniger Tage nach der Impfung abklangen. Eine etwas geringere Häufigkeit von Reaktogenitätsereignissen war mit einem höheren Alter verbunden.

Das Sicherheitsprofil bei 545 Teilnehmern ab 16 Jahren, die Comirnaty erhielten und zu Studienbeginn seropositiv für SARS-CoV-2 waren, war ähnlich wie in der Allgemeinbevölkerung.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach Auffrischungsdosis Eine Untergruppe von 306 Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit zwei Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 6 Monate (Bereich von 4,8 bis 8,0 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,3 Monaten (Bereich von 1,1 bis 8,5 Monaten) und 301 Teilnehmer wurden ≥ 6 Monate nach der Auffrischungsimpfung bis zum Stichtag (22.

November 2021) nachbeobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil für die Auffrischungsdosis war ähnlich wie nach 2 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 30 %), Schüttelfrost und Arthralgie (> 20 %).

In Studie 4, einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, erhielten Teilnehmer ab 16 Jahren, die aus Studie 2 rekrutiert wurden, mindestens 6 Monate nach der zweiten Dosis Comirnaty eine Auffrischungsdosis von Comirnaty (5 081 Teilnehmer) oder Placebo (5 044 Teilnehmer). Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsdosis erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 2,8 Monaten (Bereich von 0,3 bis 7,5 Monaten) nach der Auffrischungsdosis in der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtungszeit bis zum Stichtag (8. Februar 2022). Von diesen Teilnehmern wurden 1 281 Teilnehmer (895 Comirnaty und 386 Placebo) für ≥ 4 Monate nach der Auffrischungsimpfung mit Comirnaty nachbeobachtet. Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Eine Untergruppe von 825 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit 2 Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 11,2 Monate (Bereich von 6,3 bis 20,1 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 9,5 Monaten (Bereich von 1,5 bis 10,7 Monaten), basierend auf Daten bis zum Stichtag (3. November 2022). Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach weiteren Auffrischungsdosen Die Sicherheit einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 12 Jahren wird aus den Sicherheitsdaten von Studien zu einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 18 Jahren abgeleitet.

In einer Untergruppe erhielten 325 Erwachsene im Alter von 18 bis 55 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 90 bis 180 Tage nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 1,4 Monaten bis zum Datenstichtag am 11. März 2022. Die häufigsten Nebenwirkungen bei diesen Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 70 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 20 %) und Arthralgie (> 10 %).

In einer Untergruppe der Studie 4 (Phase 3) erhielten 305 Erwachsene über 55 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 5 bis 12 Monate nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,7 Monaten bis zum Datenstichtag am 16. Mai 2022. Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischimpfung Comirnaty (vierte Dosis) war ähnlich wie das nach der Auffrischimpfung mit Comirnaty (dritte Dosis). Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern über 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 10 %).

Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff In 5 unabhängigen Studien zur Anwendung einer Auffrischungsdosis mit Comirnaty bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsdosis) abgeschlossen hatten, wurden keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt.

Omicron-angepasstes Comirnaty Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 1 und 2) erhielten 604 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,5 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten waren verminderter Appetit, Schläfrigkeit und Reizbarkeit (> 20 %) sowie Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 10 %).

Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach mindestens 3 Dosen In 3 Gruppen von Studie 6 (Phase 1) erhielten 95 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten mindestens 1 Dosis Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 33), 6 Mikrogramm (n = 29) oder 10 Mikrogramm (n = 33) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 13 Monaten nach der dritten Dosis.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern, die die 10‑Mikrogramm-Impfserie aus 3 Dosen
erhielten, waren Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 50 %), Schmerzempfindlichkeit an der
Injektionsstelle und verminderter Appetit (> 30 %), Rötung (> 20 %) und Schwellung (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 4 und 5) erhielten 688 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, eine Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle und Ermüdung (> 20 %) sowie Kopfschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis In einer Untergruppe von Studie 6 (Substudie E, Phase 2/3) erhielten 310 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle
(> 40 %), Ermüdung, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 6 (Phase 3) erhielten 113 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (5/5 Mikrogramm). Diese wurde 2,6 bis 8,5 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %) und Myalgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 5 (Phase 2/3) erhielten 107 Teilnehmer im Alter von 12 bis 17 Jahren, 313 Teilnehmer im Alter von 18 bis 55 Jahren und 306 Teilnehmer im Alter ab 56 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (15/15 Mikrogramm). Diese wurde 5,4 bis 16,9 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,5 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 12 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 20 %), Schüttelfrost (> 10 %) und Arthralgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Omicron XBB.1.5 (vierte oder mehr als vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 412 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bereits mindestens 3 Dosen eines zugelassenen COVID‑19‑mRNA‑Impfstoffs bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty Omicron XBB.1.5. Diese wurde 2,0 bis 24,1 Monate nach Erhalt der 3. Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty XBB.1.5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 311 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und keine COVID‑19‑Impfung erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Diarrhö, Arthralgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 216 Teilnehmer ab 12 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron JN.1. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron JN.1 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 18 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 102 Teilnehmer ab 18 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron KP.2. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron KP.2 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen und Myalgie (> 20 %).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Comirnaty und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten

Nebenwirkungen, die während klinischer Studien und nach der Markteinführung berichtet wurden, sind unten entsprechend folgender Häufigkeitskategorien aufgeführt: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Tabelle 2. Nebenwirkungen von Comirnaty aus klinischen Studien und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten

SystemorganklasseHäufigkeitNebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des LymphsystemsHäufigLymphadenopathie a
Erkrankungen des ImmunsystemsGelegentlich Nicht bekannt AnaphylaxieÜberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Ausschlag b, Pruritus, Urtikaria c, Angioödem c)
Stoffwechsel- und ErnährungsstörungenGelegentlichverminderter Appetit d
PsychiatrischeSehr häufigReizbarkeit e
ErkrankungenGelegentlichSchlaflosigkeit
Erkrankungen desSehr häufigKopfschmerzen; Schläfrigkeit e
NervensystemsGelegentlich Selten Nicht bekannt ParästhesieSchwindelgefühl g; Lethargie akute periphere Fazialisparese f g; Hypoästhesie g
HerzerkrankungenSehr seltenMyokarditis g; Perikarditis g
Erkrankungen desSehr häufigDiarrhö g
GastrointestinaltraktsHäufigÜbelkeit; Erbrechen g, m
Erkrankungen der HautGelegentlichHyperhidrosis; nächtliche Schweißausbrüche
und des UnterhautgewebesNicht bekannt Erythema multiformeg
Skelettmuskulatur-,Sehr häufigArthralgie; Myalgie
Bindegewebs- und KnochenerkrankungenGelegentlichSchmerzen in den Extremitäte h
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrüseNicht bekannt starke Menstruationsblutungenl
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VerabreichungsortSehr häufig Häufig Gelegentlich Nicht bekannt Ausgedehnte Schwellung der geimpftenSchmerzen an der Injektionsstelle h; Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle e; Ermüdung; Schüttelfrost; Fieber i; Schwellung an der Injektionsstelle Rötung an der Injektionsstelle k Asthenie; Unwohlsein; Jucken an der Injektionsstelle Gliedmaße g; Anschwellen des Gesichts j

a. Bei Teilnehmern ab 5 Jahren wurde nach einer Auffrischungsdosis eine höhere Häufigkeit von Lymphadenopathie (≤ 2,8 %) beobachtet als nach Grundimmunisierungsdosen (≤ 0,9 %) des Impfstoffs. b. Die Häufigkeitskategorie für Ausschlag war „häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

c. Die Häufigkeitskategorie für Urtikaria und Angioödem war „selten“.

d. Die Häufigkeitskategorie für verminderter Appetit war „sehr häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

e. Reizbarkeit, Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle und Schläfrigkeit betreffen Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten.

f. Während des Verträglichkeitsnachbeobachtungszeitraums der klinischen Studie bis zum 14. November 2020 wurde von vier Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe eine akute periphere Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet. Der Beginn war am Tag 37 nach Dosis 1 (der Teilnehmer erhielt keine Dosis 2) und an den Tagen 3, 9 und 48 nach Dosis 2. In der Placebogruppe wurden keine Fälle von akuter peripherer Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet.

g. Nach der Zulassung erfasste Nebenwirkung.

h. Bezieht sich auf den geimpften Arm.

i. Nach der zweiten Dosis wurde im Vergleich zur ersten Dosis eine höhere Häufigkeit von Fieber beobachtet. j. Bei Impflingen mit Injektionen dermatologischer Filler in der Anamnese wurde in der Phase nach der Markteinführung eine Schwellung des Gesichts beobachtet.

k. Rötung an der Injektionsstelle traten häufiger (sehr häufig) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Teilnehmern ab 2 Jahren auf.

l. Die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein.

m. Die Häufigkeitskategorie für Erbrechen war „sehr häufig“ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei
immungeschwächten Teilnehmern im Alter von 2 bis 18 Jahren.

Besondere Personengruppen

Von schwangeren Teilnehmerinnen entbundene Säuglinge – nach 2 Dosen Comirnaty Die Studie C4591015 (Studie 9), eine placebokontrollierte Phase-II/III-Studie, untersuchte insgesamt 346 schwangere Teilnehmerinnen, die Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) erhielten. Die Säuglinge (Comirnaty n = 167 oder Placebo n = 168) wurden bis zum Alter von 6 Monaten untersucht. Es wurden keine Sicherheitsbedenken festgestellt, die auf die mütterliche Impfung mit Comirnaty zurückzuführen wären.

Immungeschwächte Teilnehmer (Erwachsene und Kinder) Im Rahmen der Studie C4591024 (Studie 10) erhielten insgesamt 124 immungeschwächte Teilnehmer ab einem Alter von 2 Jahren Comirnaty (siehe Abschnitt 5.1).

Sicherheit bei gleichzeitiger Verabreichung von Impfstoffen

Gleichzeitige Verabreichung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff In Studie 8, einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer im Alter von 18 bis 64 Jahren, die Comirnaty zusammen mit einem saisonalen inaktivierten, quadrivalenten Influenza-Impfstoff (SIIV), und 1 Monat später Placebo erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die einen inaktivierten Influenza-Impfstoff mit Placebo und 1 Monat später Comirnaty allein erhielten (n = 553 bis 564 Teilnehmer in jeder Gruppe).

Gleichzeitige Verabreichung mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff In Studie 11 (B7471026), einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die eine Auffrischungsdosis Comirnaty zusammen mit einem 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (20vPNC) erhielten (n = 187), mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty allein erhielten (n = 185).

Gleichzeitige Verabreichung mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien oder mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff In Studie 12 (C5481001), einer Phase-I/II-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die in einem Arm Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 und einen RSV-Impfstoff sowie in dem anderen Arm einen quadrivalenten Hochdosis-Influenza-Impfstoff (QIV) (n = 158) oder Placebo (n = 157) erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die die einzelnen Impfstoffe mit Placebo erhielten.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Myokarditis und Perikarditis Das erhöhte Risiko einer Myokarditis nach der Impfung mit Comirnaty ist bei jüngeren Männern am höchsten (siehe Abschnitt 4.4).

In zwei großen europäischen pharmako-epidemiologischen Studien wurde das erhöhte Risiko bei jüngeren Männern nach der zweiten Dosis von Comirnaty abgeschätzt. Eine Studie zeigte, dass in einem Zeitraum von 7 Tagen nach der zweiten Dosis etwa 0,265 (95-%-KI: 0,255-0,275) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 12- bis 29-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen auftraten. In einer anderen Studie wurden in einem Zeitraum von 28 Tagen nach der zweiten Dosis 0,56 (95-%-KI: 0,37-0,74) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 16- bis 24-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen festgestellt.

Begrenzte Daten weisen darauf hin, dass das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung mit Comirnaty bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein scheint als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

In klinischen Studien sowie in der Zeit nach der Zulassung gab es Berichte über die Verabreichung höherer als der empfohlenen Dosen von Comirnaty. Im Allgemeinen ähnelten die bei Überdosierungen gemeldeten unerwünschten Ereignisse dem bekannten Nebenwirkungsprofil von Comirnaty.

Im Falle einer Überdosierung werden eine Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche
symptomatische Behandlung empfohlen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: virale Impfstoffe, ATC-Code: J07BN01

Wirkmechanismus

Die Nukleosid-modifizierte Boten-RNA (mRNA) in Comirnaty ist in Lipid-Nanopartikeln formuliert, die es ermöglichen, die nicht-replizierende RNA in Wirtszellen einzubringen, um die transiente Expression des SARS-CoV-2 Spike (S)-Antigens zu steuern. Die mRNA kodiert für membranverankertes S-Protein in voller Länge mit zwei Punktmutationen innerhalb der zentralen Helix. Die Mutation dieser beiden Aminosäuren zu Prolin fixiert das S-Protein in einer antigenetisch bevorzugten Prä-Fusions-Konformation. Der Impfstoff löst sowohl neutralisierende Antikörper als auch zelluläre Immunantworten gegen das Spike (S)-Antigen aus, was zum Schutz gegen COVID-19 beitragen kann.

Wirksamkeit

Omicron-angepasstes Comirnaty Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 367 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten verglichen, die 3 3‑Mikrogramm-Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty 10 Mikrogramm erhielten, waren 64,6 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 3 Dosen Comirnaty 3 Mikrogramm erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern, die zwei Dosen zu 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Die Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt (Tabelle 3).

Tabelle 3. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 1 (1 Monat nach Dosis 2) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) – für Immunogenität auswertbare Population

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) a Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥
Studie 6 SSA Gruppe 1 (Omicron XBB.1.5) n b 367 N f 352
6 bis 23 Monate Comirnaty (7 785,3; 10 018,9)
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 8 831,8 n g (%) (95‑%‑KI h) 335 (95,2) (92,4; 97,2)
Studie 6 SSA Gruppe 3 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 234 N f 224
Comirnaty 3 µg (5 192,4; 6 995,2) (≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse
GMT c (95‑%‑KI c) 6 026,8 n g (%) 95‑%‑KI h) 211 (94,2) (90,3; 96,9)
(Omicron XBB.1.5) Differenz% 1,28
Studie 6 SSA 6 bis 23 Monate Comirnaty 10 µg/3 µg (95‑%‑KI (1,25; 1,82) i
GMR d d) 1,51 e (95‑%‑KI j) (-2,69; 5,26) k

betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Gruppe 1 – Gruppe 3) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titer bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 1 – Gruppe 3). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen von allen Teilnehmern berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4‑5 In einer Analyse zu Studie 6 (Phase 1) erhielten 57 Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten in der Population, die für Immunogenität auswertbar war, eine Impfserie aus 3 Dosen Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 20), 6 Mikrogramm (n = 19) oder 10 Mikrogramm (n = 18) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Daten zur Immunogenität nach der ersten 3‑Dosen-Impfserie dieser Gruppen wurden für den Referenzstamm und Omicron BA.4/BA.5 deskriptiv mit einer historischen Vergleichsgruppe verglichen, in der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren 3 Dosen des monovalenten Comirnaty Original zu 3 Mikrogramm nach einem ähnlichen Impfschema erhielten.

Unter den Teilnehmern in der für Immunogenität auswertbaren Population waren die beobachteten GMT gegen Omicron BA.4/BA.5 und den Referenzstamm bei den Dosierungen von 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm 1 Monat nach der 2. Dosis und 1 Monat nach der 3. Dosis im Allgemeinen ähnlich. Die Teilnehmer zeigten hohe Seroresponse-Raten (≥ 92,9 % gegenüber Omicron BA.4/BA.5 bzw. den Referenzstämmen) in den Gruppen mit 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm oder 10 Mikrogramm. Die Seroresponse-Raten stiegen mit der Dosis an, wobei die höchsten Raten in den Gruppen mit 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm beobachtet wurden.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 470 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, verglichen. Von den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 93,4 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Das Immunobridgingkriterium wurde hinsichtlich des GMR erfüllt, das statistische Kriterium für die Seroresponse-Rate (SRR) wurde jedoch knapp nicht erfüllt. Die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse liegt bei < -10 % (-11,92) (Tabelle 4).

Tabelle 4. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer
Seroresponse nach Dosis 1) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) für Immunogenität auswertbare Population a
Studie 6 SSA Gruppe 4 (Omicron XBB.1.5) n b 470 N f 458
– Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 4 (1 Monat 2 bis 4 Jahre Comirnaty (5 802,8; 7 552,3)
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 6 620,0 n g (%) (95‑%‑KI h) 417 (91,0) (88,1; 93,5)
Studie 6 SSA Gruppe 3 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 53 N f 53
Comirnaty 3 µg (95‑%‑KI (4 671,2; 7 440,5) (95‑%‑KI 53 (100,0) (93,3; 100,0)
GMT c c) 5 895,4 n g (%) h)
2 bis 4 Jahre Comirnaty 10 µg / 6 Monate bis 2 Jahre Differenz% -8,95
(Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) i
Studie 6 SSA Comirnaty GMR (95‑%‑KI (0,86; 1,47)
– 3 µg d d) 1,12 e (95‑%‑KI j) (-11,92; -2,12) k

Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Der fehlende Nachweis einer früheren SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 wurde für Teilnehmer der Gruppe 3 definiert als ein negatives Ergebnis für den N-bindenden Antikörper [Serum] beim Besuchstermin nach Dosis 1 und beim Besuchstermin 1 Monat nach Dosis 3; einen negativen NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchsterminen für Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 sowie bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zur Blutentnahme 1 Monat nach Dosis 3; und keine Anamnese von COVID-19. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis 23 Monate) und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis
23 Monate).

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 302 nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpfte Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten, mit Teilnehmern aus einer Untergruppe von Studie 13, Substudie A im Alter von 12 bis 82 Jahren verglichen, die bereits gegen COVID‑19 geimpft waren und eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten. Von den nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 98,9 % und von den bereits gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 12 bis 82 Jahren, die eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 99,3 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter
Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen
Reaktionsraten (definiert als mindestens 4‑facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert) bei den
ungeimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit denen bei den bereits mit einem
COVID‑19-Impfstoff geimpften Teilnehmern ab 12 Jahren verglichen. Die Kriterien für ein
Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt
(Tabelle 5).

Tabelle 5. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie E bis Studie 13, Substudie A, Teilnehmer 1 Monat nach der Studienimpfung – für Immunogenität auswertbare Population Studie 6 SSE 5 bis 11 Jahre Comirnaty (Omicron XBB.1.5) Studie 6 SSE Studie 13 SSA 10 µg / Studie 13 SSA 5 bis 11 Jahre ≥ 12 Jahre ≥ 12 Jahre Comirnaty Comirnaty Comirnaty (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) 10 µg 30 µg 30 µg SARS-CoV-2-Neutralisations test

Omicron XBB.1.5 - GMTc GMTc GMRd NT50 (Titer)a nb (95‑%‑KIc) nb (95‑%‑KIc) (95‑%‑KId) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende 5 930,5 4 006,4 1,81 Titer (GMT) 285 (5 283,8; 6 656,4) 302 (3 438,3; 4 668,4) (1,51; 2,16)e Seroresponse- ng (%) ng (%) Differenz Rate (%) für Nf (95‑%‑KIh) Nf (95‑%‑KIh) %i (95‑%‑KIj) 50 % neutralisierende 253 (88,8) 231 (77,0) Titer 285 (84,5; 92,2) 300 (71,8; 81,6) 8,97 (3,91; 14,02)k Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titer bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die adjustierte
Differenz der Prozentsätze bei Teilnehmern mit Seroresponse größer als -10,0 % ist.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) –nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 Eine Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 berücksichtigte die Daten von 103 Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits eine Grundimmunisierung aus 2 Dosen und eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty bekommen hatten und eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten. Die Ergebnisse beinhalten Immunogenitätsdaten einer Vergleichsuntergruppe von Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren aus Studie 3, die 3 Dosen Comirnaty erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine vierte Dosis in Form von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, waren 57,3 % und von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine dritte Dosis in Form von Comirnaty erhielten, waren 58,4 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

Die Immunantwort 1 Monat nach einer Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) bewirkte im Allgemeinen vergleichbare für Omicron BA.4/BA.5 spezifische neutralisierende Titer wie sie in der Vergleichsgruppe beobachtet wurden, die 3 Dosen Comirnaty erhalten hatte. Darüber hinaus bewirkte Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 auch vergleichbare für den Referenzstamm spezifische Titer wie in der Vergleichsgruppe.

Die Immunogenitätsdaten für den Impfstoff nach einer Auffrischungsimpfung bei Teilnehmern im
Alter von 5 bis 11 Jahren sind in Tabelle 6 aufgeführt.

Tabelle 6. Studie 6 – Geometrisches Mittelverhältnis und geometrische Mittelwerte der Titer –

SARS-CoV-2-Neutralisa-tionstest Omicron BA.4-5 - NT50 (Titer) e Referenzstamm - NT50 (Titer)
Teilnehmer mit oder ohne Evidenz für Infektion Immunogenität auswertbare Population zeitpunkt e
Proben-nahme-a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat
(Original/Omicron 1 Monat nach Dosis 4 n b 102 102 102 102
Studie 6 Comirnaty BA.4/BA.5) 10 µg Dosis 4 und (95-%-KI (361,9; 658,8) (1 742,8; 2 751,7) (2 372,6; 3 554,5) (7 108,9; 9 564,9)
GMT 488,3 2 189,9 2 904,0 8 245,9
Impfstoffgruppe (wie zugeteilt/randomisiert) c c)
1 Monat nach Dosis 3 n b 112 113 113 113
– Studie 3 Comirnaty 10 µg Dosis 3 und (1 175,8; 1 651,7) (1 055,7; 1 658,2) (6 331,5; 8 267,8)
Altersgruppe 5 bis 11 Jahre (95-%-KI (187,2; 329,5) 1 393,6 1 323,1 7 235,1
GMT c c) 248,3
(Original/Omicron BA.4/BA.5)/Comirnaty
Studie 6 Comirnaty 10 µg GMR (95-%-KI 1,12 (0,92; 1,37)
– für d d) - - -

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); KQ = Kleinste Quadrate; N-bindend = SARS-CoV-2-Nukleoprotein-bindend; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für das Assay und der entsprechenden KI berechnet, basierend auf einer Analyse der logarithmisch transformierten Assay-Ergebnisse unter Anwendung eines linearen Regressionsmodells mit den logarithmisch transformierten neutralisierenden Titern bei der Baseline-Untersuchung, dem Infektionsstatus nach der Baseline-Untersuchung und der Impfstoffgruppe als Kovariablen.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Ursprungsstamm
[USA-WA1/2020, isoliert im Januar 2020] und Subvarianten BA.4/BA.5 von Omicron B.1.1.529).

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 302 Teilnehmern ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die noch keine Impfung erhalten hatte, war im Median 36,0 Jahre alt und zu 62,6 % kaukasischer und zu 50,7 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. Die für Immunogenität auswertbare Population, die bereits geimpft war (n = 296), war im Median 55 Jahre alt und zu 79,4 % kaukasischer und zu 18,6 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft.

Die neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 stiegen von Studienbeginn bis 1 Monat nach der Studienimpfung und waren bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 als Einzeldosis erhalten hatten, höher als bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die Nichtunterlegenheit wurde hinsichtlich des geometrischen Mittelwertverhältnisses (GMR für engl. Geometric Mean Ratio) der neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 und der Differenz bei den Seroresponse-Raten auf den Stamm XBB.1.5 bei ungeimpften Teilnehmern im Vergleich zu Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten, erreicht (Tabelle 7).

Tabelle 7. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis;
Seroresponse Immunogenität auswertbare Population e
– Studie 13 Ungeimpfte und Untergruppe bereits geimpfter Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat
Ungeimpft Comirnaty Omicron XBB.1.5 n b 299 N g 298
Impfstoffgruppen (wie zugewiesen) 30 µg (95‑%‑KI (3 757,1; 5 090,9) (95‑%‑KI 253 (84,9) (80,3; 88,8)
GMT c c) 4 373,4 n h (%) i)
Bereits geimpft Omicron XBB.1.5 n b 296 N g 295 GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;
Comirnaty 30 µg (2 462,4; 3 452,5)
GMT c (95‑%‑KI c) 2 915,7 n h (%) (95‑%‑KI i) 218 (73,9) (68,5; 78,8)
Gruppenvergleich Omicron XBB.1.5 30 µg / Omicron XBB.1.5 30 µg Differenz% 7,31
– für Ungeimpft Comirnaty Bereits geimpft Comirnaty (95‑%‑KI (1,52; 2,44) j
GMR 1,93
d d) f (95‑%‑KI k) (1,34; 13,28) l

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der Mittelwerte der kleinsten Quadrate und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells mit den Ausgangswerten der Assays (logarithmische Skala), dem Alter und der Impfstoffgruppe als Kovariaten berechnet.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer 0,67 beträgt. g. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

h. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. i. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

j. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median) und Altersgruppe (< Median, ≥ Median). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung und das mediane Alter wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

l. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 212 Teilnehmer ab 12 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, mit 200 Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatte, war im Median 54,5 Jahre alt und zu 69,3 % kaukasischer und zu 23,1 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 87,3 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 89,2 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron JN.1 oder Omicron XBB.1.5 bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron JN.1 oder Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, sind Tabelle 8 zu entnehmen.

Tabelle 8. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty JN.1 oder Comirnaty XBB.1.5 – Teilnehmer ab 12 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e
Probennahme-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
n b 211 212 212 212 N f 211 212
Comirnaty Omicron JN.1
30 µg GMT c (95-%-KI c) 190,4 (153,6; 235,9) 2 203,3 (1 855,7; 2 616,0) 290,3 (233,0; 361,6) 2 364,4 (1 917,4; 2 915,6) n g (%) (95-%-KI h) 149 (70,6) (64,0; 76,7) 128 (60,4) (53,5; 67,0)
Omicron XBB.1.5 n b 198 199 200 200 N b 197 200
Comirnaty 30 µg (126,6; 190,8) (950,7; 1 352,2) (177,5; 270,7)
GMT c (95-%-KI c) 155,5 1 133,8 219,2 2 848,1 (2 341,9; 3 463,8) n g (%) (95-%-KI h) 129 (65,5) (58,4; 72,1) 164 (82,0) (76,0; 87,1)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 100 Teilnehmer ab 18 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatten, mit 194 Teilnehmern verglichen, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatte, war im Median 55,0 Jahre alt und zu 75,0 % kaukasischer und zu 15,0 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 91,0 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 90,0 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron KP.2 und Omicron JN.1 bei
Teilnehmern, die Comirnaty Omicron KP.2 oder Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, sind
Tabelle 9 zu entnehmen.

Tabelle 9. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty KP.2 oder Comirnaty JN.1 – Teilnehmer ab 18 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e
Probennahme-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahme-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
Omicron KP.2 n b 99 100 100 100 N f 99 100
Comirnaty 30 µg (95-%-KI (150,0; 287,4) (359,8; 674,0) (95-%-KI (67,2; 84,7) (53,8; 73,4)
GMT c c) 207,6 2 256,5 (1 660,2; 3 067,0) 492,5 4 319,5 (3 280,7; 5 687,2) n g (%) h) 76 (76,8) 64 (64,0)
n b 194 194 194 194 N b 194 194
Comirnaty Omicron JN.1
30 µg (95-%-KI (64,2; 95,6) (706,1; 1 080,2) (148,1; 231,4) 2 088,6 (1 743,9; 2 501,5) (95-%-KI 130 (67,0) (59,9; 73,6) 137 (70,6) (63,7; 76,9)
GMT c c) 78,3 873,3 185,1 n g (%) h)

Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron KP.2).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty Die Studie 2 ist eine multizentrische, multinationale, Phase 1/2/3 randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindete Dosisfindungs-, Impfstoffkandidatenauswahl- und Wirksamkeitsstudie bei Teilnehmern ab 12 Jahren. Die Randomisierung wurde nach Alter stratifiziert: 12 bis 15 Jahre, 16 bis 55 Jahre oder 56 Jahre und älter, mit einem Minimum von 40 % der Teilnehmer in der Gruppe der ≥ 56-Jährigen. Ausgeschlossen von der Studie waren Teilnehmer mit geschwächtem Immunsystem und diejenigen mit vorheriger klinischer oder mikrobiologischer Diagnose von COVID-19.

Teilnehmer mit vorbestehender stabiler Krankheit, definiert als Krankheit, die keine signifikante Änderung der Therapie oder Krankenhauseinweisung aufgrund Verschlechterung der Krankheit während der 6 Wochen vor der Teilnahme erforderte, wurden eingeschlossen, ebenso wie Teilnehmer mit bekannter stabiler Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), dem Hepatitis C-Virus (HCV) oder Hepatitis B-Virus (HBV).

Wirksamkeit in Teilnehmern ab 16 Jahren – nach 2 Dosen Im Phase 2/3-Teil der Studie 2, basierend auf den bis zum 14. November 2020 gesammelten Daten, wurden ungefähr 44 000 Teilnehmer zu gleichen Teilen randomisiert und erhielten 2 Dosen des initial zugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffs oder Placebo. Die Wirksamkeitsanalysen umfassten Teilnehmer, die ihre zweite Impfung innerhalb von 19 bis 42 Tagen nach ihrer ersten Impfung erhielten. Die Mehrheit (93,1 %) der Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1. Es ist geplant, dass die Teilnehmer bis zu 24 Monate nach der Dosis 2 beobachtet werden, um die Verträglichkeit und Wirksamkeit gegen COVID-19 zu beurteilen. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 14 Tagen vor und nach der Verabreichung eines Influenza-Impfstoffs einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 60 Tagen vor oder nach Erhalt von Blut-/Plasmaprodukten oder Immunglobulinen bis zum Abschluss der Studie einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten.

Die Population für die Analyse des primären Wirksamkeitsendpunkts umfasste 36 621 Teilnehmer ab 12 Jahren (18 242 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 18 379 in der Placebogruppe), die bis 7 Tage nach der zweiten Dosis keinen Hinweis einer vorherigen Infektion mit SARS-CoV-2 hatten. Außerdem waren 134 Teilnehmer im Alter von 16 bis 17 Jahren (66 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 68 in der Placebogruppe) und 1 616 Teilnehmer 75 Jahre und älter (804 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 812 in der Placebogruppe).

Zum Zeitpunkt der primären Wirksamkeitsanalyse wurden die Teilnehmer über insgesamt
2 214 Personenjahre in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 2 222 Personenjahre in der
Placebogruppe bezüglich symptomatisches COVID-19 untersucht.

Es gab keine signifikanten klinischen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern mit einem Risiko für schweres COVID-19, einschließlich derjenigen mit einer oder mehreren Komorbiditäten, die das Risiko für schweres COVID-19 erhöhen (z. B. Asthma, Body-Mass-Index (BMI) ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck).

Die Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 10 aufgeführt.

Tabelle 10. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 2 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt [*Falldefinition: (mindestens 1 von) Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder gesteigerte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder vermehrte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall oder Erbrechen.] * Teilnehmer, bei denen (vor 7 Tagen nach Erhalt der letzten Dosis) kein serologischer oder virologischer a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtbeobachtungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt über alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Untergruppe 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. KI nicht für Multiplizität adjustiert.
Dosis 2 gemäß Altersuntergruppen 7 Tagen nach Dosis 2
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit
vorherigen SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a = 18 198 2,214 (17 411) 1,706 (13 549) 0,508 (3 848) 0,406 (3 074) 0,102 (774)
– Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor – auswertbare Wirksamkeitspopulation (7 Tage) Fälle n1 b c (n2 d) 8 7 1 1 0
Beobachtungszeit
Placebo N a = 18 325 2,222 (17 511) 1,710 (13 618) 0,511 (3 880) 0,406 (3 095) 0,106 (785)
Fälle n1 b c (n2 d) 162 143 19 14 5
Wirksamkeit des Impfstoffs% (95-%-KI) (90,0; 97,9) (89,6; 98,1) (66,7; 99,9) (53,1; 99,8) (-13,1; 100,0)
e 95,0 95,1 94,7 92,9 100,0

Die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs in der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach der zweiten Dosis im Vergleich zu Placebo betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 89,6 % bis 97,6 %) bei Teilnehmern ab 16 Jahren mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2.

Darüber hinaus zeigten Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen für alle Geschlechter und ethnischen Gruppen sowie für Teilnehmer mit medizinischen Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs für COVID-19 verbunden sind.

Es wurden aktualisierte Wirksamkeitsanalysen durchgeführt, die zusätzliche bestätigte COVID-19-Fälle enthielten und während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

Die aktualisierten Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 11 aufgeführt.

Tabelle 11. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Dosis 2, nach Altersuntergruppe – Teilnehmer ohne Nachweis einer vorherigen
SARS-CoV-2-Infektion* vor 7 Tagen nach Dosis 2 – auswertbare
Wirksamkeitpopulation (7 Tage) während der placebokontrollierten
Nachbeobachtungszeit
COVID-19-mRNA-

Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen). * Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige 95-%-Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage f. Eingeschlossene bestätigte Fälle bei Teilnehmern im Alter von 12 bis 15 Jahren: 0 in der COVID-19-mRNA-
Untergruppe f 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT (Nasenabstrich) bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. Impfstoffgruppe; 16 in der Placebogruppe.
Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 20 998 6,247 (20 712) 4,859 (15 519) 1,233 (4 192) 0,994 (3 350) 0,239 (842)
Fälle n1 b c (n2 d) 77 70 7 6 1
Beobachtungszeit
Placebo N a = 21 096 6,003 (20 713) 4,654 (15 515) 1,202 (4 226) 0,966 (3 379) 0,237 (847)
Fälle n1 b c (n2 d) 850 710 124 98 26
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (89,0; 93,2) (87,9; 92,7) (88,3; 97,8) (86,6; 97,9) (76,9; 99,9)
e) 91,3 90,6 94,5 94,1 96,2

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse betrug die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 im Vergleich zu Placebo 91,1 % (95-%-KI von 88,8 % bis 93,0 %) bei den Teilnehmern der auswertbaren Wirksamkeitspopulation mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2 während des Zeitraums, in dem die Wuhan/Wild-Typ- und Alpha-Varianten die vorherrschenden zirkulierenden Stämme waren.

Darüber hinaus zeigten die aktualisierten Wirksamkeitsanalysen bei Untergruppen ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen bei allen Geschlechtern, ethnischen Gruppen, geografischen Gruppen und Teilnehmern mit medizinischen Begleiterkrankungen und Fettleibigkeit, die mit einem hohen Risiko für schweres COVID-19 assoziiert sind.

Wirksamkeit gegen schweres COVID-19 Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen der sekundären Wirksamkeitsendpunkte unterstützen den Nutzen des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Prävention von schwerem COVID-19.

Ab dem 13. März 2021 wird die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schweres COVID-19 nur für Teilnehmer mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion dargestellt (Tabelle 12), da die COVID-19-Fallzahlen bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion die gleichen waren wie bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion sowohl in der COVID-19-mRNA-Impfstoff- als auch in der Placebogruppe.

Tabelle 12. Wirksamkeit des Impfstoffs Nach Dosis 1 7 Tage nach Dosis 2
Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion auf der Grundlage der Food and Drug Administration (FDA)* nach Dosis 1 oder ab 7 Tagen nach Dosis 2 in der placebokontrollierten Nachbeobachtung d f
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit (n2
Impfstoff 8,439 6,522
– Erstes schweres Auftreten von COVID-19 bei Fälle n1 a b) Beobachtungszeit (n2 1 e (22 505) 1 g (21 649)
Placebo 8,288 6,404
Fälle n1 a b) 30 e (22 435) 21 g (21 730)
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (80,3; 99,9) (70,9; 99,9)
c) 96,7 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Schwere Erkrankung durch COVID-19 gemäß FDA-Definition ist bestätigtes COVID-19 und das Vorhandensein von mindestens 1 der folgenden Punkte:
  • Klinische Anzeichen in Ruhe, die auf eine schwere systemische Erkrankung hinweisen (Atemfrequenz ≥ 30 Atemzüge pro Minute, Herzfrequenz ≥ 125 Schläge pro Minute, Sauerstoffsättigung ≤ 93 % bei Raumluft auf Meereshöhe oder Verhältnis von arteriellem Sauerstoffpartialdruck zu fraktioniertem eingeatmetem Sauerstoff < 300 mmHg);
  • Atmungsversagen [definiert als Bedarf an Sauerstoff mit hohem Fluss (High-Flow-Sauerstoffbeatmung), nichtinvasive Beatmung, mechanische Beatmung oder extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)];
  • Anzeichen eines Schocks (systolischer Blutdruck < 90 mmHg, diastolischer Blutdruck < 60 mmHg oder Bedarf an Vasopressoren);
  • Signifikante akute Nieren-, Leber- oder neurologische Funktionsstörung;
  • Einweisung in eine Intensivstation;
  • Tod.

a. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

b. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

c. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

d. Die Wirksamkeit wurde anhand der gesamten Dosis-1-Wirksamkeitspopulation (modifizierte Intention-to-Treat-Population) bewertet, die alle randomisierten Teilnehmer umfasste, die mindestens eine Dosis des Studienimpfstoffs erhielten.

e. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von der Dosis 1 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

f. Die Wirksamkeit wurde auf der Grundlage der auswertbaren Wirksamkeitspopulation (7 Tage) bewertet, die alle in Frage kommenden randomisierten Teilnehmer umfasst, die alle Dosen des Studienimpfstoffs erhielten wie randomisiert innerhalb des vordefinierten Zeitfensters und die keine anderen wichtigen Protokollabweichungen aufweisen, wie vom Kliniker festgelegt.

g. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer ersten Analyse der Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (mit einer medianen Nachbeobachtungsdauer von > 2 Monaten nach Dosis 2) ohne Nachweis einer vorherigen Infektion traten bei 1 005 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle auf, und bei 978 Teilnehmern, die Placebo erhielten, waren es 16 Fälle. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 75,3 bis 100,0). Bei den Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer vorherigen Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 18 Fälle bei den 1 110 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 78,1 bis 100,0).

Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen wurden mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse von Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es bei 1 057 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle und bei 1 030 Teilnehmern, die Placebo erhielten, traten 28 Fälle auf. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 86,8 bis 100,0) während des Zeitraums, in dem die Alpha-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 30 Fälle bei den 1 109 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 87,5 bis 100,0).

In Studie 2 wurde eine Analyse der SARS-CoV-2-neutralisierenden Titer ein Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern durchgeführt, die bis zu einen Monat nach der zweiten Dosis keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, wobei das Ansprechen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (n = 190) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (n = 170) verglichen wurde.

Das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer (GMT) in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen zur Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen betrug 1,76 mit einem zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervall von 1,47 bis 2,10. Somit wurde das Kriterium der 1,5-fachen Nichtunterlegenheit erfüllt, da die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervalls für das geometrische Mittelwertverhältnis [GMR] > 0,67 war.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen Studie 3 ist eine Phase 1/2/3-Studie, die aus einem offenen Dosisfindungsteil des Impfstoffs (Phase 1) und einem multizentrischen, multinationalen, randomisierten, placebokontrollierten (Kochsalz), beobachterblinden Wirksamkeitsteil (Phase 2/3) besteht und Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren einbezogen hat. Die Mehrheit (94,4 %) der randomisiert Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Erste deskriptive Ergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 13 dargestellt. Bei Teilnehmern mit Hinweisen auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion wurden weder in der Impfstoffgruppe noch in der Placebogruppe Fälle von COVID-19 beobachtet.

Tabelle 13. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren Kinder von 5 bis 11 Jahren
Dosis 2: Ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 2 Kinder von 5 bis 11 Jahren, auswertbare Wirksamkeitspopulation
ohne Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion*
COVID-19-mRNA-10 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 1 305 Fälle 0,322 (1 273)
n1 b c (n2 d) 3
Beobachtungszeit
Placebo N a = 663 Fälle n1 0,159 (637)
– b c (n2 d) 16
Phase 2/3 Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI) (67,7; 98,3)
– 90,7

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem etwaigen außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer innerhalb jeder Gruppe mit Risiko für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der Teilnehmer mit Risiko für den Endpunkt.

Eine vorab festgelegte hypothesengesteuerte Wirksamkeitsanalyse wurde mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten, was bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation entspricht.

In der Wirksamkeitsanalyse von Studie 3 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 10 Fälle bei den 2 703 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 348 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 88,2 % (95-%-Konfidenzintervall 76,2 bis 94,7) während des Zeitraums, in dem die Delta-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 12 Fälle bei den 3 018 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 511 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 85,7 % (95-%-Konfidenzintervall 72,4 bis 93,2).

In Studie 3 wies eine Analyse der 50 % neutralisierenden Titer (NT50) gegen SARS-CoV-2 1 Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern die Wirksamkeit durch einen Immunobridging-Vergleich der Immunantwort von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Phase-2/3-Teil von Studie 3 mit der von Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren im Phase-2/3-Teil von Studie 2, die bis zu einem Monat nach Dosis 2 keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, nach. Dabei wurden die vorgegebenen Immunobridgingkriterien sowohl für das geometrische Mittelverhältnis (GMR) als auch für die Differenz hinsichtlich der serologischen Reaktion erfüllt, wobei serologische Reaktion als Erreichen eines mindestens 4-fachen Anstiegs der SARS-CoV-2-NT50 gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert war.

Das GMR des SARS-CoV-2-NT50 1 Monat nach Dosis 2 bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Vergleich zu jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren betrug 1,04 (zweiseitiges 95-%-KI: 0,93; 1,18). Unter den Teilnehmern ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 hatten 99,2 % der Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren und 99,2 % der Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren 1 Monat nach Dosis 2 eine serologische Reaktion. Der Unterschied zwischen den beiden Altersgruppen (Kinder - junge Erwachsene) in den Anteilen der Teilnehmer, die eine serologische Reaktion hatten, betrug 0,0 % (zweiseitiges 95-%-KI: -2,0 %; 2,2 %). Diese Informationen sind in Tabelle 14 aufgeführt.

Tabelle 14. Zusammenfassung des geometrischen Mittelverhältnisses für den 50 %igen neutralisierenden Titer und des Unterschieds in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit serologischer Reaktion - Vergleich von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (Studie 3) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) - Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 - Untergruppe mit Immunobridging – Phase 2/3 – für Immunogenität auswertbare Population COVID-19-mRNA-Impfstoffe 10 Mikrogramm/ 30 Mikrogramm/ Dosis Dosis 5 bis 11 Jahre 16 bis 25 Jahre 5 bis 11 Jahre/ Na=264 Na=253 16 bis 25 Jahre Immunbridging-GMTc GMTc GMRd Ziel erreichte Zeitpunktb (95-%-KIc) (95-%-KIc) (95-%-KId) (J/N) Geometri-scher Mittelwert 50 % neutra-lisierende

Titerf 1 Monat 1 197,6 1 146,5 1,04
(GMTc) nach Dosis 2 (1 106,1; 1 296,6) (1 045,5; 1 257,2) (0,93; 1,18) J

Immunbridging-ng (%) ng (%) Differenz %i Ziel erreichtk Zeitpunktb (95-%-KIh) (95-%-KIh) (95-%-KIj) (J/N) Serologische Reaktions-rate (%) für 50 % neutra-

lisierende 1 Monat 262 (99,2) 251 (99,2) 0,0 Titerf nach Dosis 2 (97,3; 99,9) (97,2; 99,9) (-2,0; 2,2) J Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Die Analyse berücksichtigte Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis (Blutentnahme bis zu 1 Monat nach Dosis 2) einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Dosis-1-Termin und 1 Monat nach Dosis 2, kein Nachweis von SARS-CoV 2 im NAAT [Nasenabstrich] beim Dosis-1- und Dosis-2-Termin und negativer NAAT [Nasenabstrich] bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach der Blutentnahme bei Dosis 2) und kein COVID-19 in ihrer Vorgeschichte aufwiesen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Bei einem Ausgangswert unterhalb der LLOQ wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen vor der Impfung und 1 Monat nach der 2. Dosis. Diese Werte sind auch die Nenner, die in den prozentualen Berechnungen der serologischen Reaktionsraten verwendet werden.

b Protokollspezifizierter Zeitpunkt für die Blutprobenentnahme.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt. d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e Immunobridging auf Grundlage der GMT wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt, und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern abgelesen. Der NT50-Wert der Probe ist definiert als der Kehrwert der Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

g n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion auf Grundlage von NT50 einen Monat nach Dosis 2.

h. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

i Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre).

j Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile, ausgedrückt in
Prozent.

k. Immunobridging auf Grundlage der serologischen Reaktionsrate wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz bei der serologischen Reaktion größer als -10,0 % ist.

Relative Wirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern ab 16 Jahren - nach Auffrischungsdosis Eine vorläufige Wirksamkeitsanalyse von Studie 4 - einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, die an ungefähr 10 000 Teilnehmern ab 16 Jahren nach Rekrutierung aus Studie 2 durchgeführt wurde, wurden bestätigte COVID-19-Fälle ausgewertet, die mindestens 7 Tage nach der Auffrischungsdosis bis zum Datenstichtag 5. Oktober 2021 auftraten, was im Median 2,5 Monate nach der Auffrischungsdosis entspricht. Die Auffrischungsdosis wurde 5 bis 13 Monate (Median 11 Monate) nach der zweiten Dosis verabreicht. Die Wirksamkeit des Impfstoffs der Auffrischungsdosis von Comirnaty nach der Grundimmunisierung wurde im Vergleich zur Placebo-Auffrischungsgruppe, die nur die Grundimmunisierung erhielt, bewertet.

Die relativen Informationen zur Impfstoffwirksamkeit für Teilnehmer ab 16 Jahren ohne vorherige Hinweise auf eine SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 15 dargestellt. Die relative Impfstoffwirksamkeit bei Teilnehmern mit oder ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 88,5 % bis 97,9 %), ähnlich wie bei den Teilnehmern ohne Nachweis einer früheren Infektion. Primäre COVID-19-Fälle, die 7 Tage nach der Auffrischungsdosis beobachtet wurden, waren 7 primäre Fälle in der Gruppe mit Comirnaty und 124 primäre Fälle in der Placebogruppe.

Tabelle 15. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung – Teilnehmer ab 16 Jahren ohne Nachweise einer Infektion - auswertbare Wirksamkeitspopulation Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsdosis bei Teilnehmern ohne Nachweis auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion* Placebo

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung
Beobachtungszeit
Comirnaty N a = 4 695 0,823 (4 659)
Fälle n1 b c (n2 d) 6
Beobachtungszeit
N a = 4 671 Fälle (n2 0,792 (4 614)
n1 b c d) 123
relative Wirksamkeit des Impfstoffs (95-%-KI (89,5; 98,3)
% f) 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Hinweis (vor 7 Tagen nach Erhalt der Auffrischungsimpfung) auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei Besuch 1 nachgewiesen, und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach der Auffrischungsimpfung bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. relative Impfstoffwirksamkeit in der Gruppe mit Auffrischung durch Comirnaty im Vergleich zur
Placebogruppe (ohne Auffrischungsimpfung).

f. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die relative Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung Eine Auffrischungsimpfung von Comirnaty wurde 401 zufällig ausgewählten Teilnehmern in Studie 3 verabreicht. Die Wirksamkeit einer Auffrischungsimpfung im Alter von 5 bis 11 Jahren wird durch die Immunogenität abgeleitet. Die Immunogenität wurde durch den 50 % neutralisierenden Titer gegen den Referenzstamm von SARS CoV 2 (USA_WA1/2020) bewertet. Die Analysen der 50 % neutralisierenden Titer 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung im Vergleich zu vor der Auffrischungsimpfung zeigten einen erheblichen Anstieg der geometrischen Mittelwerte der Titer bei Personen zwischen 5 bis 11 Jahren, die bis zu 1 Monat nach der Dosis 2 und der Auffrischungsimpfung keine serologischen oder virologischen Anzeichen einer stattgefundenen SARS-CoV-2-Infektion hatten. Die Analyse ist in Tabelle 16 zusammengefasst.

Tabelle 16. Zusammenfassung der geometrischen Mittelwerte der Titerohne Anzeichen einer Infektion 5 bis 11 Jahre– für Immunogenität auswertbare Population 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung(n b– Phase 2/3 Probennahmezeitpunkt 1 Monat nach Dosis 2 = 67)– – Immunogenitäts-Set Auffrischungsimpfung/ (n b = 96)NT50 1 Monat nach der 1 Monat nach Dosis 2– Teilnehmer – Altersgruppe
Assay SARS-CoV-2-Neutralisationstest - NT50 (Titer)(2 280,1; 3 247,0)GMT (95-%-KI 2 720,9c c)(95-%-KI (1 116,0; 1 408,9)GMT c c) 1 253,9GMR (95-%-KI (1,76; 2,68)d d) 2,17

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer
Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 %
neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenz der Logarithmen der Titer (1 Monat nach Auffrischungsimpfung minus 1 Monat nach Dosis 2) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

Wirksamkeit und Immunogenität einer Grundimmunisierung aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bei Säuglingen und Kindern von 6 Monaten bis 4 Jahren Die Wirksamkeitsanalyse der Studie 3 wurde für die kombinierte Population der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren durchgeführt, basierend auf den Fällen, die bei 873 Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 381 Teilnehmern in der Placebogruppe (Randomisierungsverhältnis 2:1) bestätigt wurden, die alle drei Dosen der Studienintervention während des verblindeten Nachbeobachtungszeitraums erhielten, als die Omicron-Variante von SARS-CoV-2 (BA.2) die vorherrschende Variante im Umlauf war (Stichtag 17. Juni 2022).

Die Ergebnisse der Wirksamkeit des Impfstoffs nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren sind in Tabelle 17 dargestellt.

Tabelle 17. Wirksamkeit des Impfstoffs – erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 – verblindeter Nachbeobachtungszeitraum – Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 3 – Phase 2/3 – 6 Monate bis 4 Jahre – Population mit evaluierbarer Wirksamkeit (3 Dosen) Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer

Untergruppe 6 Monate bis 4 Jahre e 2 bis 4 Jahre 6 Monate bis 23 Monate
COVID-19-mRNA-3 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
früheren SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a Fälle (n2 0,124 (794) 0,081 (498) 0,042 (296)
= 873 n1 b c d) 13 9 4
Beobachtungszeit
Placebo N 0,054 (351) 0,033 (204) 0,020 (147)
a = 381 Fälle n1 b c (n2 d) 21 13 8
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (43,8; 87,6) (28,6; 89,4) (9,7; 94,7)
e) 73,2 71,8 75,8

Abkürzungen: NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstests; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; SARS CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2; VE = Impfstoffwirksamkeit.

  • Teilnehmer, bei denen (7 Tage vor Erhalt von Dosis 3) kein serologischer oder virologischer Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch für Dosis 1, 1 Monat nach Besuch für Dosis 2 (falls verfügbar) und für Dosis 3 (falls verfügbar), und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1, 2 und 3 nachgewiesen und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 3 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) und die keine medizinische Vorgeschichte von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 3 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. Zweiseitiges 95-%-Konfidenzintervall (KI) für VE wird auf der Grundlage der um die Überwachungszeit
bereinigten Methode von Clopper und Pearson abgeleitet.

Die Wirksamkeit des Impfstoffs war bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion ähnlich wie bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion.

Kriterien für schweres COVID-19 (wie im Prüfplan beschrieben, basierend auf der FDA-Definition und modifiziert für Kinder) wurden in 12 Fällen (8 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 4 Placebo) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren erfüllt. Bei den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten erfüllten 3 Fälle (2 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 1 Placebo) die Kriterien für schweres COVID-19.

Immunogenitätsanalysen wurden in der Immunbridging-Untergruppe von 82 Studienteilnehmern der Studie 3 im Alter von 6 bis 23 Monaten und 143 Studienteilnehmern der Studie 3 im Alter von 2 bis 4 Jahren ohne Anzeichen einer Infektion bis zu einem Monat nach der dritten Dosis auf der Grundlage eines Datenstichtags vom 29. April 2022 durchgeführt.

50 % neutralisierende Antikörpertiter (NT50) gegen SARS-CoV-2 wurden zwischen einer Immunobridging-Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren aus Studie 3 einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 3 Dosen und einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern aus Studie 2 im Alter von 16 bis 25 Jahren einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 2 Dosen unter Verwendung eines Mikroneutralisationstests gegen den Referenzstamm (USA_WA1/2020) verglichen.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen Reaktionsraten (definiert als mindestens 4-facher Anstieg der SARS-CoV-2-NT50 gegenüber dem Ausgangswert vor Dosis 1) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation von Teilnehmern ohne Anzeichen einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren, und bis zu einem Monat nach Dosis 2 bei Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren verglichen. Die vordefinierten Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl durch das GMR als auch durch die Seroresponse-Differenz in beiden Altersgruppen erfüllt (Tabelle 18).

Tabelle 18. SARS-CoV-2-GMT (NT50) und Unterschied in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie – Untergruppe mit Immunobridging

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 82 Unterschied im Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 80
– Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren (Studie 3) einen Monat nach Dosis 3 und Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) einen Monat nach Dosis 2 Immunogenitätspopulation N a 143 N a 141
– ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion SARS-CoV-2-GMT (NT50) 1 Monat nach der Impfserie (95-%-KI (1 Monat nach (95-%-KI (1 Monat nach 141 (100,0) (97,4; 100,0) 80 (100,0) (95,5; 100,0)
– NT50 (Titer) GMT b b) Dosis 3) 1 535,2 (1 388,2; 1 697,8) 1 406,5 (1 211,3; 1 633,1) – NT50 (Titer) n f (%) g) Dosis 3)
e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170 e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170
N a N a
GMT b (95-%-KI b) (1 Monat nach Dosis 2) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) n f (%) (95-%-KI g) (1 Monat nach Dosis 2) 168 (98,8) (95,8; 99,9) 168 (98,8) (95,8; 99,9)
– auswertbare Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre
(95-%-KI) (1,13; 1,50) (1,00; 1,42) Unterschied in serologischen Reaktionsraten% h
GMR c,d 1,30 1,19 (95-%-KI i) j 1,2 (1,5; 4,2) 1,2 (3,4; 4,2)

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis [(bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten [(d.h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ nach Dosis 1, Dosis 3 (Studie 3) und 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3), SARS-CoV-2 nicht von NAAT [Nasenabstrich] nachgewiesen zum Zeitpunkt von Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 (Studie 3), und einen negativen NAAT (Nasenabstrich) bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] und keine Anamnese von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Wenn die Basislinienmessung unter dem LLOQ liegt, wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für GMT und Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test sowohl zum Ausgangswert als auch zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für serologische Reaktionsraten.

b. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

c. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre) und dem entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

d. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage des GMR zugestanden, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR-Verhältnis größer als 0,67 ist und die Punktschätzung des GMR ≥ 0,8 ist.

e. SARS-CoV-2 NT50 wurde mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern bestimmt. Die Probe NT50 ist definiert als die reziproke Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

f. n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

g. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

h. Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre).

i. Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile,
ausgedrückt in Prozent.

j. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage der serologischen Reaktionsrate zugeschrieben, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Anteile größer als -10,0 % ist, vorausgesetzt, die Kriterien für Immunobridging auf der Grundlage des GMR wurden erfüllt.

Immunogenität einer Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff Die Wirksamkeit einer Auffrischungsdosis Comirnaty (30 Mikrogramm) bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsdosis) abgeschlossen haben, wird aus Immunogenitätsdaten einer in den USA durchgeführten, unverblindeten klinischen Phase-1/2-Studie (NCT04889209) des unabhängigen National Institutes of Health (NIH) abgeleitet. In dieser Studie erhielten Erwachsene (im Alter von 19 bis 80 Jahren), die die Grundimmunisierung mit Moderna-Impfstoff 100 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 51, mittleres Alter 54 ± 17), Janssen-Impfstoff als eine Dosis (N = 53, mittleres Alter 48 ± 14) oder Comirnaty 30 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 50, mittleres Alter 50 ± 18) mindestens 12 Wochen vor der Aufnahme in die Studie erhalten hatten und die über keine SARS-CoV-2-Infektion in der Vorgeschichte berichteten, eine Auffrischungsdosis von Comirnaty (30 Mikrogramm). Die Auffrischung mit Comirnaty induzierte einen 36-, 12- und 20-fachen Anstieg (GMR) der neutralisierenden Titer nach den Primärdosen von Janssen-Impfstoff, Moderna-Impfstoff bzw. Comirnaty.

Die heterologe Auffrischung mit Comirnaty wurde auch in der CoV-BOOST-Studie (EudraCT 2021-002175-19) bewertet, einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Phase-2-Studie zur Auffrischung mit einer dritten Dosis gegen COVID-19, an der 107 erwachsene Teilnehmer (Durchschnittsalter 71 Jahre, Interquartilbereich 54 bis 77 Jahre) mindestens 70 Tage nach 2 Dosen AstraZeneca-COVID-19-Impfstoff randomisiert einbezogen wurden. Nach der Grundimmunisierung des COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca stieg mit einer heterologen Auffrischung mit Comirnaty (n = 95) die NT50-GMR der Pseudovirus (Wildtyp) neutralisierender Antikörper um das 21,6-Fache.

Immunogenität bei schwangeren Teilnehmerinnen und bei von schwangeren Teilnehmerinnen entbundenen Säuglingen – nach 2 Dosen Comirnaty Bei Studie 9 handelte es sich um eine multinationale, placebokontrollierte, beobachterverblindete Phase-II/III-Studie, in die schwangere Teilnehmerinnen ab 18 Jahren aufgenommen wurden, um 2 Dosen Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) zu erhalten. Die schwangeren Teilnehmerinnen erhielten Dosis 1 von Comirnaty in der 24. bis 34. Schwangerschaftswoche und die Mehrheit (90,2 %) erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Es wurde eine deskriptive Immunogenitätsanalyse bei schwangeren Teilnehmerinnen, die Comirnaty in Studie 9 erhielten, im Vergleich zu einer Vergleichsuntergruppe von nicht schwangeren Teilnehmerinnen aus Studie 2 durchgeführt, wobei das Verhältnis der neutralisierenden GMT (GMR) 1 Monat nach Dosis 2 bewertet wurde. Die auswertbare Immunogenitätspopulation, die Comirnaty in der Gruppe der schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 9 (n = 111) und in der Gruppe der nicht schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 2 (n = 114) erhielt, hatte ein medianes Alter von 30 Jahren (Spanne 18 bis 44 Jahre) und umfasste 37,8 % bzw. 3,5 % mit einem positiven SARS-CoV-2-Status bei Baseline.

Bei den Teilnehmerinnen ohne vorherige Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion war der beobachtete 50 % neutralisierende GMT gegen SARS-CoV-2 bis zu 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren Teilnehmerinnen (Studie 9) niedriger als bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (Studie 2) (das Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,67 (95-%-KI: 0,50; 0,90).

Bei den Teilnehmerinnen mit oder ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 war der modelladjustierte GMT 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren Teilnehmerinnen ähnlich wie bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (das modelladjustierte Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,95 (95-%-KI: 0,69; 1,30). Die modellbereinigten GMT und GMR wurden auf der Grundlage eines Regressionsmodells berechnet, bei dem das Alter und die neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung berücksichtigt wurden.

Immunogenität bei immungeschwächten Teilnehmern (Erwachsene und Kinder) Bei Studie 10 handelt es sich um eine unverblindete Phase-IIb-Studie (n = 124), in die immungeschwächte Teilnehmer im Alter von 2 bis < 18 Jahren aufgenommen wurden, die eine Therapie mit Immunmodulatoren erhalten oder sich (innerhalb der letzten 3 Monate) einer Transplantation eines soliden Organs unterzogen haben und unter Immunsuppression stehen oder sich mindestens 6 Monate vor Studienbeginn einer Knochenmark- oder Stammzelltransplantation unterzogen haben, sowie immungeschwächte Teilnehmer ab 18 Jahren, die wegen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (non-small cell lung cancer, NSCLC) oder chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) behandelt wurden, die wegen einer sekundären Nierenerkrankung im Endstadium eine Hämodialyse erhalten haben oder die wegen einer entzündlichen Autoimmunerkrankung mit Immunmodulatoren behandelt wurden. Die Teilnehmer erhielten 4 altersgerechte Dosen von Comirnaty (3 Mikrogramm, 10 Mikrogramm oder 30 Mikrogramm); die ersten beiden Dosen wurden im Abstand von 21 Tagen verabreicht, die dritte Dosis erfolgte 28 Tage nach der zweiten Dosis, gefolgt von einer vierten Dosis 3 bis 6 Monate nach Dosis 3.

Die Analyse der Immunogenitätsdaten 1 Monat nach Dosis 3 (26 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 56 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 11 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) und 1 Monat nach Dosis 4 (16 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 31 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 6 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation ohne Hinweise auf eine vorherige Infektion zeigte eine durch den Impfstoff ausgelöste Immunantwort. Es wurde beobachtet, dass die GMT 1 Monat nach Dosis 3 wesentlich höher waren und 1 Monat nach Dosis 4 weiter anstiegen und auch 6 Monate nach Dosis 4 hoch blieben, verglichen mit den Werten, die vor der Studienimpfung in allen Altersgruppen und Krankheitsuntergruppen beobachtet wurden.

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Comirnaty eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen in der Vorbeugung von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Nichtklinische Daten zeigten auf der Grundlage konventioneller Studien zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung sowie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität keine besondere Gefahr für den Menschen.

Allgemeine Toxizität

Ratten, denen intramuskulär Comirnaty verabreicht wurde (Gabe von 3 vollen Humandosen einmal wöchentlich, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Werte erzeugen), zeigten an der Injektionsstelle Ödeme und Erytheme und einen Anstieg der weißen Blutkörperchen (einschließlich basophile und eosinophile Leukozyten), die mit einer Entzündungsreaktion übereinstimmen, sowie eine Vakuolisierung der portalen Hepatozyten ohne Anzeichen einer Leberschädigung. Alle Effekte waren reversibel.

Genotoxizität/Karzinogenität

Es wurden weder Genotoxizitäts- noch Karzinogenitätsstudien durchgeführt. Es wird nicht erwartet, dass die Bestandteile des Impfstoffs (Lipide und mRNA) ein genotoxisches Potential haben.

Reproduktionstoxizität

Die Reproduktions- und Entwicklungstoxizität wurde an Ratten in einer kombinierten Fertilitäts- und Entwicklungstoxizitätsstudie untersucht, bei der weiblichen Ratten Comirnaty vor der Paarung und während der Gravidität intramuskulär verabreicht wurde (Gabe von 4 vollen Humandosen, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Dosen erzeugen, und sich zwischen dem Tag 21 vor der Paarung und dem Tag 20 der Gravidität erstreckten). SARS-CoV-2 neutralisierende Antikörperreaktionen waren bei den mütterlichen Tieren von vor der Paarung bis zum Ende der Studie am postnatalen Tag 21 sowie bei den Föten und Nachkommen vorhanden. Es gab keine impfstoffbedingten Auswirkungen auf die weibliche Fertilität, die Trächtigkeit oder die Entwicklung des Embryos und Fötus oder der Nachkommen. Es liegen keine Daten zu Comirnaty zum Plazentatransfer des Impfstoffs oder zur Ausscheidung in der Milch vor.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
Colfoscerilstearat (DSPC)
Cholesterol
Trometamol
Trometamolhydrochlorid
Saccharose
Wasser für Injektionszwecke

6.2 Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

Ungeöffnete Durchstechflaschen

Die Dauer der Haltbarkeit und die Aufbewahrungsbedingungen sind unterschiedlich für gefrorene und lediglich gekühlte Durchstechflaschen:

  • Auf den gefrorenen Durchstechflaschen ist „EXP -90 °C bis -60 °C“ aufgedruckt.
  • Auf den lediglich gekühlten Durchstechflaschen ist „EXP 2 °C bis 8 °C“ aufgedruckt.

Überprüfen Sie die zutreffende Dauer der Haltbarkeit sowie die entsprechenden
Aufbewahrungsbedingungen.

Gefrorene Durchstechflaschen
Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert.

Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

18 Monate wenn bei -90 °C bis -60 °C gelagert.

Innerhalb der Haltbarkeitsdauer von 18 Monaten können die aufgetauten (zuvor eingefrorenen)
Durchstechflaschen bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Auftauvorgang

  • Einzeldosisdurchstechflaschen Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.
  • Mehrdosendurchstechflaschen Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen
10 Wochen Aufbewahrung und Transport bei 2 °C bis 8 °C innerhalb der Haltbarkeitsdauer von
18 Monaten.

  • Nach Überführen des Impfstoffs in die 2 °C bis 8 °C Lagerung muss das aktualisierte Verfalldatum auf dem Umkarton notiert werden und der Impfstoff sollte bis zum aktualisierten Verfalldatum verwendet oder entsorgt werden. Das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen werden.
  • Wird der Impfstoff bei 2 °C bis 8 °C erhalten, sollte er bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden. Das Verfalldatum auf dem Umkarton sollte aktualisiert worden sein, um das gekühlte Verfalldatum wiederzugeben, und das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen worden sein.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Nach dem Auftauen darf der Impfstoff nicht erneut eingefroren werden.

Handhabung von Temperaturabweichungen während der Aufbewahrung von zuvor gefrorenen
Durchstechflaschen im Kühlschrank

  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen bei Aufbewahrung bei Temperaturen von -2 °C bis 2 °C innerhalb der 10-wöchigen Aufbewahrungsdauer zwischen 2 °C und 8 °C haltbar ist.
  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die Durchstechflasche bis zu 24 Stunden bei Temperaturen von 8 °C bis 30 °C aufbewahrt werden kann; dies schließt die bis zu 12 Stunden nach dem ersten Anstechen ein.

Diese Angaben dienen nur als Orientierungshilfe für das medizinische Fachpersonal im Falle einer vorübergehenden Temperaturabweichung.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (lediglich gekühlt) geliefert und gelagert.

12 Monate, wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.

Geöffnete Durchstechflaschen

Die chemische und physikalische Stabilität während des Gebrauchs wurde für 12 Stunden bei 2 °C bis 30 °C nachgewiesen, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, die Methode des Öffnens schließt die Risiken einer mikrobiellen Kontamination aus. Bei nicht sofortiger Verwendung liegen die Aufbewahrungszeiten und -bedingungen für den Gebrauch in der Verantwortung des Benutzers.

Glasfertigspritzen

Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.

12 Monate wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.

Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Gefrorene Durchstechflaschen

Gefrorene Einzeldosisdurchstechflaschen und gefrorene Mehrdosendurchstechflaschen im
Gefrierschrank lagern bei -90 °C bis -60 °C.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT
EINFRIEREN.

Durchstechflaschen und Fertigspritzen

Den Impfstoff in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Minimieren Sie während der Lagerung die Exposition gegenüber Raumlicht und vermeiden Sie die Exposition gegenüber direktem Sonnenlicht und ultraviolettem Licht.

Aufbewahrungsbedingungen nach Auftauen und erstem Öffnen, siehe Abschnitt 6.3.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Tabelle 19. Art und Inhalt des Behältnisses von Comirnaty LP.8.1

Dosis/Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.Packungs-
ArzneimittelformInhalt Geliefert in einer klaren 2-ml-Durchstechflasche (Glas Typ I) mitBehältnis Mehrdosen-2 und 6.6)größen
Comirnaty LP.8.1einem Stopfendurchstech-6 Dosen von10 Durchstech-
30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion Comirnaty LP.8.1(synthetischer Brombutylkautschuk) und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium. Geliefert in einer Einzeldosisfertigspritz e mit Kolbenstopfen (synthetischerflasche (2,25 ml) (graue Kappe)je 0,3 mlflaschen 1 Fertigspritze
30 Mikrogramm/DosisBrombutylkautschuk)Typ-I-Glasspr1 Dosis vonoder
Injektionsdispersion in einer Fertigspritze Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosisund einer Verschlusskappe (synthetischer Brombutylkautschuk) ohne Nadel. Geliefert in einer klaren 2-ml-Durchstechflasche (Glas Typ I) mit einem Stopfen (synthetischeritze Einzeldosis-durchstech-flasche (blaue Kappe) Mehrdosen-0,3 ml 1 Dosis von 0,3 ml10 Fertigspritzen 10 Durchstech-flaschen
InjektionsdispersionBrombutylkautschuk) und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.durchstech-flasche (2,25 ml) (blaue Kappe)6 Dosen von je 0,3 ml10 Durchstech-flaschen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty LP.8.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

Anweisungen für Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche entweder:
−eine graue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren), oder
−eine blaue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren).
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.

Gefrorene Durchstechflaschen

  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen

  • Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als:

− Graue Kappe: weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen.

− Blaue Kappe: klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikel
vorliegen.

  • Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty LP.8.1.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Mehrdosendurchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Anweisungen für Glasfertigspritzen

  • Vor Gebrauch können die Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
  • Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf und verabreichen Sie das gesamte Volumen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Tabelle 20. Zulassungsnummer(n) von Comirnaty LP.8.1

Arzneimittelform Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionBehältnis Mehrdosendurchstechflaschen (gefroren) Mehrdosendurchstechflaschen (lediglich gekühlt)Zulassungsnummer EU/1/20/1528/045 EU/1/20/1528/046
Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis1 GlasfertigspritzeEU/1/20/1528/051
Injektionsdispersion in einer Fertigspritze Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion10 Glasfertigspritzen Einzeldosisdurchstechflaschen EU/1/20/1528/048 Mehrdosendurchstechflaschen EU/1/20/1528/049EU/1/20/1528/047

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 21. Dezember 2020

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 10. Oktober 2022

10. STAND DER INFORMATION

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind
aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von
Nebenwirkungen, siehe Abschnitt 4.8.

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Vor Verwendung nicht verdünnen.

Tabelle 1. Qualitative und quantitative Zusammensetzung von Comirnaty XFG

ArzneimittelformBehältnisDosis/Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.2 und 6.6)Inhalt pro Dosis
Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionMehrdosen-durchstech-flasche (2,25 ml) (graue Kappe)6 Dosen von je 0,3 mlEine Dosis (0,3 ml) enthält 30 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert, ein COVID-
Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer FertigspritzeFertigspritze1 Dosis von 0,3 ml19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-Nanopartikel).
Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionEinzeldosis-durchstech-flasche (blaue Kappe) Mehrdosen-durchstech-flasche (2,25 ml) (blaue Kappe)1 Dosis von 0,3 ml 6 Dosen von je 0,3 mlEine Dosis (0,3 ml) enthält 10 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert, ein COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert, eingebettet in Lipid-Nanopartikel).

Die mRNA, die für XFG kodiert, ist eine einzelsträngige Boten-RNA (mRNA) mit 5’-Cap-Struktur, die unter Verwendung einer zellfreien in-vitro-Transkription aus den entsprechenden DNA-Vorlagen hergestellt wird und das virale Spike (S)-Protein von SARS-CoV-2 (Omicron XFG) kodiert.

Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.

3. DARREICHUNGSFORM

Injektionsdispersion Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist eine klare bis leicht opaleszierende Dispersion (pH: 6,9 - 7,9).

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Anwendungsgebiete

Comirnaty XFG Injektionsdispersion wird zur aktiven Immunisierung von Personen ab 6 Monaten zur Vorbeugung von COVID-19 durch SARS-CoV-2 angewendet.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

4.2 Dosierung und Art der Anwendung

Dosierung

Personen ab 12 Jahren Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml an Personen ab 12 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty XFG frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml an Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren verabreicht, unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty XFG frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die noch keinen COVID-19-Impfstoff erhalten
haben
Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als
Grundimmunisierung, bestehend aus 2 Dosen verabreicht. Es wird empfohlen, die zweite Dosis
8 Wochen nach der ersten Dosis zu geben (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).

Wird das Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren mit abgeschlossener COVID-19-Grundimmunisierung Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird intramuskulär als Einzeldosis verabreicht.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty XFG frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren, die bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 3-Mikrogramm-Dosen bestehenden Grundimmunisierung erhalten haben Zur Vervollständigung der aus 3 Dosen bestehenden Grundimmunisierung können weitere Dosen Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis verabreicht werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach Gabe der ersten Dosis verabreicht werden, gefolgt von der dritten Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1).

Stark immungeschwächte Personen Stark immungeschwächte Personen können im Einklang mit den nationalen Empfehlungen weitere Dosen erhalten (siehe Abschnitt 4.4).

Austauschbarkeit Die Grundimmunisierung mit Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis kann mit jedem vorherigen oder dem aktuellen Impfstoff von Comirnaty erfolgen, ohne jedoch die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen zu überschreiten. Die Impfserie für die Grundimmunisierung sollte nur einmal erfolgen.

Die Austauschbarkeit von Comirnaty mit COVID-19-Impfstoffen anderer Hersteller ist nicht
erwiesen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffs bei Säuglingen unter 6 Monaten ist bisher noch nicht erwiesen.

Ältere Personen
Bei älteren Personen ab 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Art der Anwendung

Comirnaty XFG Injektionsdispersion sollte intramuskulär verabreicht werden (siehe Abschnitt 6.6). Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Die bevorzugte Stelle ist der Deltamuskel des Oberarms.

Injizieren Sie den Impfstoff nicht intravaskulär, subkutan oder intradermal.

Der Impfstoff sollte nicht mit anderen Impfstoffen oder Arzneimitteln in derselben Spritze gemischt werden.

Für Vorsichtsmaßnahmen vor der Verabreichung des Impfstoffs siehe Abschnitt 4.4.

Hinweise zum Auftauen, zur Handhabung und Beseitigung des Impfstoffs siehe Abschnitt 6.6.

Einzeldosisdurchstechflaschen Die Einzeldosisdurchstechflaschen von Comirnaty XFG enthalten 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml Comirnaty XFG.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Mehrdosendurchstechflaschen
Die Mehrdosendurchstechflaschen von Comirnaty XFG enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml des
Impfstoffs. Um 6 Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen, sollten Spritzen
und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden. Die Kombination aus Spritze und
Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben.

Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen. Unabhängig vom Typ der Spritze und Nadel:

  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Überschüssiger Impfstoff von mehreren Durchstechflaschen darf nicht zusammengeführt werden.

Fertigspritzen

  • Jede Einzeldosisfertigspritze mit Comirnaty XFG enthält 1 Dosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel einsetzen und das gesamte Volumen verabreichen.

4.3 Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen
Bestandteile.

4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Allgemeine Empfehlungen

Überempfindlichkeit und Anaphylaxie Es wurden Fälle von Anaphylaxie berichtet. Für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollte immer eine angemessene medizinische Versorgung und Überwachung bereitstehen.

Nach der Impfung wird eine engmaschige Beobachtung von mindestens 15 Minuten empfohlen. Keine weitere Dosis des Impfstoffs sollte an Personen verabreicht werden, bei denen eine Anaphylaxie nach einer früheren Dosis von Comirnaty aufgetreten ist.

Myokarditis und Perikarditis Nach der Impfung mit Comirnaty besteht ein erhöhtes Risiko für Myokarditis und Perikarditis. Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung und häufiger bei jüngeren Männern beobachtet (siehe Abschnitt 4.8). Die verfügbaren Daten zeigen, dass sich die meisten Fälle erholen. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet.

Angehörige der Heilberufe sollten auf Anzeichen und Symptome einer Myokarditis oder Perikarditis achten. Die Geimpften (einschließlich Eltern und Betreuer) sollten angewiesen werden, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sich bei ihnen Symptome zeigen, die auf eine Myokarditis oder Perikarditis hinweisen, wie (akute und anhaltende) Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Herzklopfen nach der Impfung.

Angehörige der Gesundheitsberufe sollten Leitlinien und/oder Spezialisten für die Diagnose und
Behandlung dieser Erkrankung konsultieren.

Angstbedingte-Reaktionen Angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagale Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen (z. B. Schwindelgefühl, Herzklopfen, Anstieg der Herzfrequenz, Blutdruckveränderungen, Parästhesie, Hypoästhesie und Schwitzen) können im Zusammenhang mit dem Impfvorgang selbst auftreten. Stressbedingte Reaktionen sind vorübergehend und klingen von selbst wieder ab. Die Betroffenen sollten darauf hingewiesen werden, die Symptome dem Impfarzt mitzuteilen, damit dieser sie beurteilen kann. Es ist wichtig, dass Vorkehrungen getroffen werden, um Verletzungen durch Ohnmachtsanfälle zu vermeiden.

Gleichzeitige Erkrankung Die Impfung sollte bei Personen mit akuter, schwerer, fieberhafter Erkrankung oder akuter Infektion verschoben werden. Das Vorliegen einer geringfügigen Infektion und/oder leichtem Fieber sollte die Impfung nicht verzögern.

Thrombozytopenie und Gerinnungsstörungen Wie bei anderen intramuskulären Injektionen sollte der Impfstoff bei Personen, die eine Antikoagulationstherapie erhalten, oder bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung (wie Hämophilie) mit Vorsicht verabreicht werden, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung Blutungen oder Blutergüsse auftreten können.

Immungeschwächte Personen
Die Sicherheit und Immunogenität wurden bei einer begrenzten Anzahl an immungeschwächten
Personen, einschließlich Personen unter einer Therapie mit Immunsuppressiva, bewertet (siehe
Abschnitte 4.8 und 5.1). Die Wirksamkeit von Comirnaty XFG könnte bei immungeschwächten
Personen geringer sein.

Dauer des Impfschutzes
Die Dauer der Schutzwirkung des Impfstoffs ist nicht bekannt, da sie noch in laufenden klinischen
Studien ermittelt wird.

Einschränkungen der Wirksamkeit des Impfstoffs
Wie bei jedem Impfstoff schützt die Impfung mit Comirnaty XFG möglicherweise nicht jeden
Geimpften. Personen sind möglicherweise erst 7 Tage nach ihrer Impfung vollständig geschützt.

4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion kann zeitgleich mit dem saisonalen
Influenza-Impfstoff verabreicht werden.

Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty XFG zeitgleich mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV, pneumococcal conjugate vaccine) verabreicht werden.

Bei Personen ab 18 Jahren kann Comirnaty XFG zeitgleich mit einem rekombinanten Proteinimpfstoff gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ohne Adjuvanzien verabreicht werden.

Bei Personen ab 65 Jahren kann Comirnaty XFG zeitgleich mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff verabreicht werden.

Verschiedene injizierbare Impfstoffe sind in unterschiedliche Injektionsstellen zu verabreichen.

Die gleichzeitige Verabreichung von Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion mit anderen Impfstoffen wurde nicht untersucht.

4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der
Schwangerschaft.

Jedoch liegen sehr begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Comirnaty bei schwangeren Teilnehmerinnen vor. Eine große Menge an Beobachtungsdaten von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Trimenons mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, hat keine Zunahme unerwünschter Schwangerschaftsausgänge gezeigt. Zwar liegen derzeit nur wenige Daten zum Schwangerschaftsausgang nach einer Impfung im ersten Trimenon vor, jedoch wurde kein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt beobachtet. Tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fötale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen (siehe Abschnitt 5.3). Basierend auf Daten, die zu anderen Impfstoffvarianten verfügbar sind, kann Comirnaty XFG während der Schwangerschaft angewendet werden.

Stillzeit

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Stillzeit.

Jedoch sind keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Säugling zu erwarten, da die
systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber dem Impfstoff vernachlässigbar ist.

Beobachtungsdaten von Frauen, die nach der Impfung mit initial zugelassenem Impfstoff von Comirnaty gestillt haben, haben kein Risiko für unerwünschte Wirkungen bei gestillten Neugeborenen/Säuglingen gezeigt. Comirnaty XFG kann während der Stillzeit angewendet werden.

Fertilität

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität (siehe Abschnitt 5.3).

4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Comirnaty XFG hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige der in Abschnitt 4.8 genannten Effekte können jedoch vorübergehend die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

4.8 Nebenwirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils

Die Sicherheit von Comirnaty XFG wird aus Sicherheitsdaten von den vorhergehenden Impfstoffen von Comirnaty abgeleitet.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty
Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm
In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 2 176 Säuglinge (1 458 initial zugelassenes
Comirnaty 3 Mikrogramm und 718 Placebo) 6 bis 23 Monate alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Säuglingen im Alter von 6 bis 23 Monaten, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 40 %), verminderter Appetit (> 30 %), Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 20 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach 3 Dosen der Grundimmunisierung mit 3 Mikrogramm In einer Analyse von Studie 3 (Phase 2/3) waren 3 541 Kinder (2 368 Comirnaty 3 Mikrogramm und 1 173 Placebo) 2 bis 4 Jahre alt.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine beliebige Dosis der Grundimmunisierung erhielten, gehörten Schmerzen an der Injektionsstelle und Fatigue (> 40 %), Rötung der Injektionsstelle und Fieber (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen In Studie 3 erhielten insgesamt 3 109 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 1 Dosis des initial zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty 10 Mikrogramm und insgesamt 1 538 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren erhielten Placebo. Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 3 Phase 2/3 mit Daten bis zum Stichtag 20. Mai 2022 wurden 2 206 (1 481 Comirnaty 10 Mikrogramm und 725 Placebo) Kinder für ≥ 4 Monate nach der zweiten Dosis in dem placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum nachbeobachtet. Die Sicherheitsbewertung in Studie 3 ist im Gange.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die 2 Impfungen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 30 %), Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle (≥ 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Durchfall (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung In einer Untergruppe von Studie 3 erhielten insgesamt 2 408 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mindestens 5 Monate (Bereich von 5,3 bis 19,4 Monaten) nach Abschluss der Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty 10 Mikrogramm. Die Analyse der Untergruppe aus der Phase 2/3 der Studie 3 basiert auf Daten bis zum Stichtag 28. Februar 2023 (mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten).

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung war ähnlich wie nach der
Grundimmunisierung. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Kindern von 5 bis 11 Jahren nach der
Auffrischungsimpfung waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %),
Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost, Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle
(> 10 %).

Jugendliche von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer Analyse der langfristigen Sicherheitsnachbeobachtung von Studie 2 waren 2 260 Jugendliche (1 131 Comirnaty und 1 129 Placebo) 12 bis 15 Jahre alt. Davon wurden 1 559 Jugendliche (786 Comirnaty und 773 Placebo) nach der zweiten Dosis für ≥ 4 Monate lang beobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil von Comirnaty bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren war ähnlich wie bei Teilnehmern ab 16 Jahren. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 90 %), Ermüdung und Kopfschmerzen (> 70 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 40 %), Arthralgie und Fieber (> 20 %).

Teilnehmer ab 16 Jahren – nach 2 Dosen
In Studie 2 erhielten insgesamt 22 026 Teilnehmer ab 16 Jahren mindestens 1 Dosis des initial
zugelassenen Impfstoffs von Comirnaty und insgesamt 22 021 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten
Placebo (darunter 138 und 145 Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren in der Impfstoff- bzw.

Placebogruppe). Insgesamt 20 519 Teilnehmer ab 16 Jahren erhielten 2 Dosen Comirnaty.

Zum Zeitpunkt der Analyse von Studie 2 mit einem Datenstichtag zum 13. März 2021 für den placebokontrollierten verblindeten Nachbeobachtungszeitraum bis zum Entblindungsdatum der Teilnehmer wurden insgesamt 25 651 (58,2 %) Teilnehmer (13 031 Comirnaty und 12 620 Placebo) ab 16 Jahren nach der zweiten Dosis ≥ 4 Monate nachbeobachtet. Darunter waren insgesamt 15 111 (7 704 Comirnaty und 7 407 Placebo) Teilnehmer im Alter von 16 bis 55 Jahren und insgesamt 10 540 (5 327 Comirnaty und 5 213 Placebo) Teilnehmer ab 56 Jahren.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 16 Jahren, die 2 Dosen erhielten, waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 50 %), Myalgie (> 40 %), Schüttelfrost (> 30 %), Arthralgie (> 20 %), Fieber und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %), die normalerweise von leichter oder mäßiger Intensität waren und innerhalb weniger Tage nach der Impfung abklangen. Eine etwas geringere Häufigkeit von Reaktogenitätsereignissen war mit einem höheren Alter verbunden.

Das Sicherheitsprofil bei 545 Teilnehmern ab 16 Jahren, die Comirnaty erhielten und zu Studienbeginn seropositiv für SARS-CoV-2 waren, war ähnlich wie in der Allgemeinbevölkerung.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach Auffrischungsdosis Eine Untergruppe von 306 Erwachsenen im Alter von 18 bis 55 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit zwei Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 6 Monate (Bereich von 4,8 bis 8,0 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,3 Monaten (Bereich von 1,1 bis 8,5 Monaten) und 301 Teilnehmer wurden ≥ 6 Monate nach der Auffrischungsimpfung bis zum Stichtag (22.

November 2021) nachbeobachtet.

Das Gesamtsicherheitsprofil für die Auffrischungsdosis war ähnlich wie nach 2 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern im Alter von 18 bis 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 30 %), Schüttelfrost und Arthralgie (> 20 %).

In Studie 4, einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, erhielten Teilnehmer ab 16 Jahren, die aus Studie 2 rekrutiert wurden, mindestens 6 Monate nach der zweiten Dosis Comirnaty eine Auffrischungsdosis von Comirnaty (5 081 Teilnehmer) oder Placebo (5 044 Teilnehmer). Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsdosis erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 2,8 Monaten (Bereich von 0,3 bis 7,5 Monaten) nach der Auffrischungsdosis in der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtungszeit bis zum Stichtag (8. Februar 2022). Von diesen Teilnehmern wurden 1 281 Teilnehmer (895 Comirnaty und 386 Placebo) für ≥ 4 Monate nach der Auffrischungsimpfung mit Comirnaty nachbeobachtet. Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Eine Untergruppe von 825 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren aus der Phase 2/3 der Studie 2, die den ursprünglichen Zyklus von Comirnaty mit 2 Dosen abgeschlossen hatten, erhielt eine Auffrischungsdosis von Comirnaty etwa 11,2 Monate (Bereich von 6,3 bis 20,1 Monaten) nach Erhalt der zweiten Dosis. Insgesamt hatten die Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung erhielten, eine mediane Nachbeobachtungszeit von 9,5 Monaten (Bereich von 1,5 bis 10,7 Monaten), basierend auf Daten bis zum Stichtag (3. November 2022). Es wurden keine neuen Nebenwirkungen von Comirnaty festgestellt.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach weiteren Auffrischungsdosen Die Sicherheit einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 12 Jahren wird aus den Sicherheitsdaten von Studien zu einer Auffrischungsdosis von Comirnaty bei Teilnehmern ab 18 Jahren abgeleitet.

In einer Untergruppe erhielten 325 Erwachsene im Alter von 18 bis 55 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 90 bis 180 Tage nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 1,4 Monaten bis zum Datenstichtag am 11. März 2022. Die häufigsten Nebenwirkungen bei diesen Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 70 %), Ermüdung (> 60 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 20 %) und Arthralgie (> 10 %).

In einer Untergruppe der Studie 4 (Phase 3) erhielten 305 Erwachsene über 55 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty 5 bis 12 Monate nach Erhalt der dritten Dosis. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,7 Monaten bis zum Datenstichtag am 16. Mai 2022. Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischimpfung Comirnaty (vierte Dosis) war ähnlich wie das nach der Auffrischimpfung mit Comirnaty (dritte Dosis). Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern über 55 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie und Schüttelfrost (> 10 %).

Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff In 5 unabhängigen Studien zur Anwendung einer Auffrischungsdosis mit Comirnaty bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsdosis) abgeschlossen hatten, wurden keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt.

Omicron-angepasstes Comirnaty Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 1 und 2) erhielten 604 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 8,5 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten waren verminderter Appetit, Schläfrigkeit und Reizbarkeit (> 20 %) sowie Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle (> 10 %).

Säuglinge von 6 bis 23 Monaten – nach mindestens 3 Dosen In 3 Gruppen von Studie 6 (Phase 1) erhielten 95 Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten mindestens 1 Dosis Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 33), 6 Mikrogramm (n = 29) oder 10 Mikrogramm (n = 33) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 13 Monaten nach der dritten Dosis.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern, die die 10‑Mikrogramm-Impfserie aus 3 Dosen
erhielten, waren Reizbarkeit (> 60 %), Schläfrigkeit (> 50 %), Schmerzempfindlichkeit an der
Injektionsstelle und verminderter Appetit (> 30 %), Rötung (> 20 %) und Schwellung (> 10 %).

Kinder von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis In 2 Gruppen von Studie 6 (Phase 2/3, Gruppen 4 und 5) erhielten 688 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, eine Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle und Ermüdung (> 20 %) sowie Kopfschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis In einer Untergruppe von Studie 6 (Substudie E, Phase 2/3) erhielten 310 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die noch keinen COVID‑19-Impfstoff erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle
(> 40 %), Ermüdung, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen (> 10 %).

Kinder von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 6 (Phase 3) erhielten 113 Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (5/5 Mikrogramm). Diese wurde 2,6 bis 8,5 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen (> 20 %) und Myalgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 5 (Phase 2/3) erhielten 107 Teilnehmer im Alter von 12 bis 17 Jahren, 313 Teilnehmer im Alter von 18 bis 55 Jahren und 306 Teilnehmer im Alter ab 56 Jahren, die bereits 3 Dosen Comirnaty bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (15/15 Mikrogramm). Diese wurde 5,4 bis 16,9 Monate nach Erhalt der dritten Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von mindestens 1,5 Monaten.

Das allgemeine Sicherheitsprofil für die Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) glich dem nach 3 Dosen. Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern ab 12 Jahren waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 50 %), Kopfschmerzen (> 40 %), Myalgie (> 20 %), Schüttelfrost (> 10 %) und Arthralgie (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Auffrischungsdosis von Comirnaty Omicron XBB.1.5 (vierte oder mehr als vierte Dosis) In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 412 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bereits mindestens 3 Dosen eines zugelassenen COVID‑19‑mRNA‑Impfstoffs bekommen hatten, eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty Omicron XBB.1.5. Diese wurde 2,0 bis 24,1 Monate nach Erhalt der 3. Dosis gegeben. Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung (vierte oder mehr als vierte Dosis) mit Comirnaty XBB.1.5 erhielten, hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty.

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 311 Teilnehmer ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und keine COVID‑19‑Impfung erhalten hatten, 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von 6,4 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron XBB.1.5 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Diarrhö, Arthralgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 216 Teilnehmer ab 12 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron JN.1. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron JN.1 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der Injektionsstelle (> 60 %), Ermüdung (> 30 %), Kopfschmerzen (> 20 %), Myalgie, Schüttelfrost und Schwellung an der Injektionsstelle (> 10 %).

Teilnehmer ab 18 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2
In einer Untergruppe von Studie 13 (Phase 2/3) erhielten 102 Teilnehmer ab 18 Jahren 1 Dosis
Comirnaty Omicron KP.2. Die Teilnehmer hatten eine mediane Nachbeobachtungszeit von
6,3 Monaten.

Das Sicherheitsprofil für Comirnaty Omicron KP.2 glich dem allgemeinen Sicherheitsprofil von
Comirnaty. Die häufigsten Nebenwirkungen bei den Teilnehmern waren Schmerzen an der
Injektionsstelle (> 50 %), Ermüdung (> 40 %), Kopfschmerzen und Myalgie (> 20 %).

Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen aus klinischen Studien mit Comirnaty und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten

Nebenwirkungen, die während klinischer Studien und nach der Markteinführung berichtet wurden, sind unten entsprechend folgender Häufigkeitskategorien aufgeführt: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100, < 1/10), gelegentlich (≥ 1/1 000, < 1/100), selten (≥ 1/10 000, < 1/1 000), sehr selten (< 1/10 000), nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Tabelle 2. Nebenwirkungen von Comirnaty aus klinischen Studien und Erfahrungen mit Comirnaty nach der Zulassung bei Personen ab 6 Monaten

SystemorganklasseHäufigkeitNebenwirkungen
Erkrankungen des Blutes und des LymphsystemsHäufigLymphadenopathie a
Erkrankungen des ImmunsystemsGelegentlich Nicht bekannt AnaphylaxieÜberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Ausschlag b, Pruritus, Urtikaria c, Angioödem c)
Stoffwechsel- und ErnährungsstörungenGelegentlichverminderter Appetit d
PsychiatrischeSehr häufigReizbarkeit e
ErkrankungenGelegentlichSchlaflosigkeit
Erkrankungen desSehr häufigKopfschmerzen; Schläfrigkeit e
NervensystemsGelegentlich Selten Nicht bekannt ParästhesieSchwindelgefühl g; Lethargie akute periphere Fazialisparese f g; Hypoästhesie g
HerzerkrankungenSehr seltenMyokarditis g; Perikarditis g
Erkrankungen desSehr häufigDiarrhö g
GastrointestinaltraktsHäufigÜbelkeit; Erbrechen g, m
Erkrankungen der HautGelegentlichHyperhidrosis; nächtliche Schweißausbrüche
und des UnterhautgewebesNicht bekannt Erythema multiformeg
Skelettmuskulatur-,Sehr häufigArthralgie; Myalgie
Bindegewebs- und KnochenerkrankungenGelegentlichSchmerzen in den Extremitäte h
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der BrustdrüseNicht bekannt starke Menstruationsblutungenl
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am VerabreichungsortSehr häufig Häufig Gelegentlich Nicht bekannt Ausgedehnte Schwellung der geimpftenSchmerzen an der Injektionsstelle h; Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle e; Ermüdung; Schüttelfrost; Fieber i; Schwellung an der Injektionsstelle Rötung an der Injektionsstelle k Asthenie; Unwohlsein; Jucken an der Injektionsstelle Gliedmaße g; Anschwellen des Gesichts j

a. Bei Teilnehmern ab 5 Jahren wurde nach einer Auffrischungsdosis eine höhere Häufigkeit von Lymphadenopathie (≤ 2,8 %) beobachtet als nach Grundimmunisierungsdosen (≤ 0,9 %) des Impfstoffs. b. Die Häufigkeitskategorie für Ausschlag war „häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

c. Die Häufigkeitskategorie für Urtikaria und Angioödem war „selten“.

d. Die Häufigkeitskategorie für verminderter Appetit war „sehr häufig“ bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten.

e. Reizbarkeit, Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle und Schläfrigkeit betreffen Teilnehmer im Alter von 6 bis 23 Monaten.

f. Während des Verträglichkeitsnachbeobachtungszeitraums der klinischen Studie bis zum 14. November 2020 wurde von vier Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe eine akute periphere Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet. Der Beginn war am Tag 37 nach Dosis 1 (der Teilnehmer erhielt keine Dosis 2) und an den Tagen 3, 9 und 48 nach Dosis 2. In der Placebogruppe wurden keine Fälle von akuter peripherer Fazialisparese (oder Gesichtslähmung) berichtet.

g. Nach der Zulassung erfasste Nebenwirkung.

h. Bezieht sich auf den geimpften Arm.

i. Nach der zweiten Dosis wurde im Vergleich zur ersten Dosis eine höhere Häufigkeit von Fieber beobachtet. j. Bei Impflingen mit Injektionen dermatologischer Filler in der Anamnese wurde in der Phase nach der Markteinführung eine Schwellung des Gesichts beobachtet.

k. Rötung an der Injektionsstelle traten häufiger (sehr häufig) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Teilnehmern ab 2 Jahren auf.

l. Die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein.

m. Die Häufigkeitskategorie für Erbrechen war „sehr häufig“ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei
immungeschwächten Teilnehmern im Alter von 2 bis 18 Jahren.

Besondere Personengruppen

Von schwangeren Teilnehmerinnen entbundene Säuglinge – nach 2 Dosen Comirnaty Die Studie C4591015 (Studie 9), eine placebokontrollierte Phase-II/III-Studie, untersuchte insgesamt 346 schwangere Teilnehmerinnen, die Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) erhielten. Die Säuglinge (Comirnaty n = 167 oder Placebo n = 168) wurden bis zum Alter von 6 Monaten untersucht. Es wurden keine Sicherheitsbedenken festgestellt, die auf die mütterliche Impfung mit Comirnaty zurückzuführen wären.

Immungeschwächte Teilnehmer (Erwachsene und Kinder) Im Rahmen der Studie C4591024 (Studie 10) erhielten insgesamt 124 immungeschwächte Teilnehmer ab einem Alter von 2 Jahren Comirnaty (siehe Abschnitt 5.1).

Sicherheit bei gleichzeitiger Verabreichung von Impfstoffen

Gleichzeitige Verabreichung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff In Studie 8, einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer im Alter von 18 bis 64 Jahren, die Comirnaty zusammen mit einem saisonalen inaktivierten, quadrivalenten Influenza-Impfstoff (SIIV), und 1 Monat später Placebo erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die einen inaktivierten Influenza-Impfstoff mit Placebo und 1 Monat später Comirnaty allein erhielten (n = 553 bis 564 Teilnehmer in jeder Gruppe).

Gleichzeitige Verabreichung mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff In Studie 11 (B7471026), einer Phase-III-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die eine Auffrischungsdosis Comirnaty zusammen mit einem 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (20vPNC) erhielten (n = 187), mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty allein erhielten (n = 185).

Gleichzeitige Verabreichung mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien oder mit einem rekombinanten RSV-Proteinimpfstoff ohne Adjuvanzien und einem Hochdosis-Influenza-Impfstoff In Studie 12 (C5481001), einer Phase-I/II-Studie, wurden Teilnehmer ab 65 Jahren, die in einem Arm Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 und einen RSV-Impfstoff sowie in dem anderen Arm einen quadrivalenten Hochdosis-Influenza-Impfstoff (QIV) (n = 158) oder Placebo (n = 157) erhielten, mit Teilnehmern verglichen, die die einzelnen Impfstoffe mit Placebo erhielten.

Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen

Myokarditis und Perikarditis Das erhöhte Risiko einer Myokarditis nach der Impfung mit Comirnaty ist bei jüngeren Männern am höchsten (siehe Abschnitt 4.4).

In zwei großen europäischen pharmako-epidemiologischen Studien wurde das erhöhte Risiko bei jüngeren Männern nach der zweiten Dosis von Comirnaty abgeschätzt. Eine Studie zeigte, dass in einem Zeitraum von 7 Tagen nach der zweiten Dosis etwa 0,265 (95-%-KI: 0,255-0,275) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 12- bis 29-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen auftraten. In einer anderen Studie wurden in einem Zeitraum von 28 Tagen nach der zweiten Dosis 0,56 (95-%-KI: 0,37-0,74) zusätzliche Fälle von Myokarditis bei 16- bis 24-jährigen Männern pro 10 000 Personen im Vergleich zu nicht exponierten Personen festgestellt.

Begrenzte Daten weisen darauf hin, dass das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis nach der Impfung mit Comirnaty bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein scheint als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels.

Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzuzeigen.

4.9 Überdosierung

In klinischen Studien sowie in der Zeit nach der Zulassung gab es Berichte über die Verabreichung höherer als der empfohlenen Dosen von Comirnaty. Im Allgemeinen ähnelten die bei Überdosierungen gemeldeten unerwünschten Ereignisse dem bekannten Nebenwirkungsprofil von Comirnaty.

Im Falle einer Überdosierung werden eine Überwachung der Vitalfunktionen und eine mögliche
symptomatische Behandlung empfohlen.

5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften

Pharmakotherapeutische Gruppe: virale Impfstoffe, ATC-Code: J07BN01

Wirkmechanismus

Die Nukleosid-modifizierte Boten-RNA (mRNA) in Comirnaty ist in Lipid-Nanopartikeln formuliert, die es ermöglichen, die nicht-replizierende RNA in Wirtszellen einzubringen, um die transiente Expression des SARS-CoV-2 Spike (S)-Antigens zu steuern. Die mRNA kodiert für membranverankertes S-Protein in voller Länge mit zwei Punktmutationen innerhalb der zentralen Helix. Die Mutation dieser beiden Aminosäuren zu Prolin fixiert das S-Protein in einer antigenetisch bevorzugten Prä-Fusions-Konformation. Der Impfstoff löst sowohl neutralisierende Antikörper als auch zelluläre Immunantworten gegen das Spike (S)-Antigen aus, was zum Schutz gegen COVID-19 beitragen kann.

Wirksamkeit

Omicron-angepasstes Comirnaty Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 367 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 10 Mikrogramm erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten verglichen, die 3 3‑Mikrogramm-Dosen Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 2 Dosen Comirnaty 10 Mikrogramm erhielten, waren 64,6 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die 3 Dosen Comirnaty 3 Mikrogramm erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern, die zwei Dosen zu 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Die Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt (Tabelle 3).

Tabelle 3. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥
Seroresponse nach Dosis 2) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) für Immunogenität auswertbare Population a
– Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 1 (1 Monat 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 367 N f 352
Studie 6 SSA Gruppe 1 Comirnaty
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 8 831,8 (7 785,3; 10 018,9) n g (%) (95‑%‑KI h) 335 (95,2) (92,4; 97,2)
6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b 234 N f 224
Studie 6 SSA Gruppe 3 Comirnaty ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse
3 µg GMT c (95‑%‑KI c) 6 026,8 (5 192,4; 6 995,2) n g (%) (95‑%‑KI h) 211 (94,2) (90,3; 96,9)
(Omicron XBB.1.5) Differenz 1,28
Studie 6 SSA 6 bis 23 Monate Comirnaty 10 µg/3 µg (95‑%‑KI (1,25; 1,82)% i
GMR 1,51 (95‑%‑KI
– d d) e j) (-2,69; 5,26) k

betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Gruppe 1 – Gruppe 3) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titer bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 1 – Gruppe 3). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen von allen Teilnehmern berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 6 bis 23 Monaten – nach 3 Dosen Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4‑5 In einer Analyse zu Studie 6 (Phase 1) erhielten 57 Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten in der Population, die für Immunogenität auswertbar war, eine Impfserie aus 3 Dosen Comirnaty Original/Omi BA.4/BA.5 zu 3 Mikrogramm (n = 20), 6 Mikrogramm (n = 19) oder 10 Mikrogramm (n = 18) in den Wochen 0, 3 und 11. Die Daten zur Immunogenität nach der ersten 3‑Dosen-Impfserie dieser Gruppen wurden für den Referenzstamm und Omicron BA.4/BA.5 deskriptiv mit einer historischen Vergleichsgruppe verglichen, in der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren 3 Dosen des monovalenten Comirnaty Original zu 3 Mikrogramm nach einem ähnlichen Impfschema erhielten.

Unter den Teilnehmern in der für Immunogenität auswertbaren Population waren die beobachteten GMT gegen Omicron BA.4/BA.5 und den Referenzstamm bei den Dosierungen von 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm 1 Monat nach der 2. Dosis und 1 Monat nach der 3. Dosis im Allgemeinen ähnlich. Die Teilnehmer zeigten hohe Seroresponse-Raten (≥ 92,9 % gegenüber Omicron BA.4/BA.5 bzw. den Referenzstämmen) in den Gruppen mit 3 Mikrogramm, 6 Mikrogramm oder 10 Mikrogramm. Die Seroresponse-Raten stiegen mit der Dosis an, wobei die höchsten Raten in den Gruppen mit 6 Mikrogramm und 10 Mikrogramm beobachtet wurden.

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern von 2 bis 4 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 470 Teilnehmer im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, mit 234 Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhielten, verglichen. Von den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 93,4 % und von den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten, die drei Dosen von je 3 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 64,5 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die Seroresponse-Raten bei den Teilnehmern im Alter von 2 bis 4 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm erhielten, mit denen der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion verglichen, die drei Dosen zu 3 Mikrogramm erhielten. Das Immunobridgingkriterium wurde hinsichtlich des GMR erfüllt, das statistische Kriterium für die Seroresponse-Rate (SRR) wurde jedoch knapp nicht erfüllt. Die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse liegt bei < -10 % (-11,92) (Tabelle 4).

Tabelle 4. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Omicron XBB.1.5 - NT50 (Titer) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende Titer
Seroresponse nach Dosis 1) im Vergleich zu Teilnehmern der Gruppe 3 (1 Monat nach Dosis 3) für Immunogenität auswertbare Population a
– (Omicron XBB.1.5) n b 470 N f 458
Studie 6, Substudie A, Phase 2/3, Teilnehmer der Gruppe 4 (1 Monat Studie 6 SSA Gruppe 4 2 bis 4 Jahre Comirnaty (5 802,8; 7 552,3) 53
10 µg GMT c (95‑%‑KI c) 6 620,0 n g (%) (95‑%‑KI h) 417 (91,0) (88,1; 93,5)
Studie 6 SSA 6 bis 23 Monate (Omicron XBB.1.5) n b N f 53
Gruppe 3 Comirnaty (95‑%‑KI (95‑%‑KI 53 (100,0) (93,3; 100,0)
3 µg GMT c c) 5 895,4 (4 671,2; 7 440,5) n g (%) h)
2 bis 4 Jahre Comirnaty (Omicron XBB.1.5) 10 µg / 6 Monate bis (Omicron XBB.1.5) Differenz% i -8,95
Studie 6 SSA 2 Jahre Comirnaty GMR (95‑%‑KI (0,86; 1,47)
– 3 µg d d) 1,12 e (95‑%‑KI j) (-11,92; -2,12) k

Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Der fehlende Nachweis einer früheren SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 wurde für Teilnehmer der Gruppe 3 definiert als ein negatives Ergebnis für den N-bindenden Antikörper [Serum] beim Besuchstermin nach Dosis 1 und beim Besuchstermin 1 Monat nach Dosis 3; einen negativen NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchsterminen für Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 sowie bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zur Blutentnahme 1 Monat nach Dosis 3; und keine Anamnese von COVID-19. Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis 23 Monate) und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e. Auf GMR basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI > 0,67 und der Punktschätzer des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz (Gruppe 4: 2 bis 4 Jahre – Gruppe 3: 6 bis
23 Monate).

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Auf Seroresponse basierende Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen
95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern von 5 bis 11 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 wurden 302 nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpfte Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten, mit Teilnehmern aus einer Untergruppe von Studie 13, Substudie A im Alter von 12 bis 82 Jahren verglichen, die bereits gegen COVID‑19 geimpft waren und eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty XBB.1.5 erhielten. Von den nicht zuvor gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine Einzeldosis von 10 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 98,9 % und von den bereits gegen COVID‑19 geimpften Teilnehmern im Alter von 12 bis 82 Jahren, die eine Einzeldosis von 30 Mikrogramm Comirnaty erhielten, waren 99,3 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter
Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen
Reaktionsraten (definiert als mindestens 4‑facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert) bei den
ungeimpften Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren mit denen bei den bereits mit einem
COVID‑19-Impfstoff geimpften Teilnehmern ab 12 Jahren verglichen. Die Kriterien für ein
Immunobridging wurden sowohl hinsichtlich des GMR als auch der Seroresponse-Raten erfüllt
(Tabelle 5).

Tabelle 5. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 6, Substudie E bis Studie 13, Substudie A, Teilnehmer 1 Monat nach der Studienimpfung – für Immunogenität auswertbare Population Studie 6 SSE 5 bis 11 Jahre Comirnaty (Omicron XBB.1.5) Studie 6 SSE Studie 13 SSA 10 µg / Studie 13 SSA 5 bis 11 Jahre ≥ 12 Jahre ≥ 12 Jahre Comirnaty Comirnaty Comirnaty (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) (Omicron XBB.1.5) 10 µg 30 µg 30 µg SARS-CoV-2-Neutralisations test

Omicron XBB.1.5 - GMTc GMTc GMRd NT50 (Titer)a nb (95‑%‑KIc) nb (95‑%‑KIc) (95‑%‑KId) Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende 5 930,5 4 006,4 1,81 Titer (GMT) 285 (5 283,8; 6 656,4) 302 (3 438,3; 4 668,4) (1,51; 2,16)e Seroresponse- ng (%) ng (%) Differenz Rate (%) für Nf (95‑%‑KIh) Nf (95‑%‑KIh) %i (95‑%‑KIj) 50 % neutralisierende 253 (88,8) 231 (77,0) Titer 285 (84,5; 92,2) 300 (71,8; 81,6) 8,97 (3,91; 14,02)k Abkürzungen: GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer;

LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Seroresponse ist definiert als Anstieg um den Faktor ≥ 4 gegenüber dem Baseline-Wert. Bei einem Baseline-Wert unterhalb der LLOQ wird eine Messung von ≥ 4 × LLOQ nach der Impfung als Seroresponse betrachtet.

a. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für den Test (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren) und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells logarithmisch transformierter neutralisierender Titer bei der Baseline-Untersuchung, Infektionsstatus nach Baseline und Impfstoffgruppe als Kovariaten.

e. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95‑%‑KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung der Prozentsätze als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen
Probenentnahmezeitpunkt.

h. Exaktes zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

i. Adjustierte Differenz der Anteile auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz (Studie 6, 5 bis 11 Jahre – Studie 13, ab 12 Jahren). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

j. Zweiseitiges 95-%-KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, für die Differenz bei den Anteilen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median), ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Immunobridging wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die adjustierte
Differenz der Prozentsätze bei Teilnehmern mit Seroresponse größer als -10,0 % ist.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) –nach der Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty und Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 Eine Analyse zu einer Untergruppe von Studie 6 berücksichtigte die Daten von 103 Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die bereits eine Grundimmunisierung aus 2 Dosen und eine Auffrischungsimpfung mit Comirnaty bekommen hatten und eine Auffrischungsimpfung (vierte Dosis) mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten. Die Ergebnisse beinhalten Immunogenitätsdaten einer Vergleichsuntergruppe von Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren aus Studie 3, die 3 Dosen Comirnaty erhielten. Von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine vierte Dosis in Form von Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 erhielten, waren 57,3 % und von den Teilnehmern im Alter von 5 bis 11 Jahren, die eine dritte Dosis in Form von Comirnaty erhielten, waren 58,4 % bei der Baseline-Untersuchung für SARS-CoV-2 positiv.

Die Immunantwort 1 Monat nach einer Auffrischungsimpfung mit Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 (vierte Dosis) bewirkte im Allgemeinen vergleichbare für Omicron BA.4/BA.5 spezifische neutralisierende Titer wie sie in der Vergleichsgruppe beobachtet wurden, die 3 Dosen Comirnaty erhalten hatte. Darüber hinaus bewirkte Comirnaty Original/Omicron BA.4-5 auch vergleichbare für den Referenzstamm spezifische Titer wie in der Vergleichsgruppe.

Die Immunogenitätsdaten für den Impfstoff nach einer Auffrischungsimpfung bei Teilnehmern im
Alter von 5 bis 11 Jahren sind in Tabelle 6 aufgeführt.

Tabelle 6. Studie 6 – Geometrisches Mittelverhältnis und geometrische Mittelwerte der Titer –

SARS-CoV-2-Neutralisa-tionstest Omicron BA.4-5 - NT50 (Titer) e Referenzstamm - NT50 (Titer)
Teilnehmer mit oder ohne Evidenz für Infektion Immunogenität auswertbare Population zeitpunkt e
Proben-nahme-a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat
(Original/Omicron 1 Monat nach Dosis 4 n b 102 102 102 102
Studie 6 Comirnaty BA.4/BA.5) 10 µg Dosis 4 und (95-%-KI (361,9; 658,8) (1 742,8; 2 751,7) (2 372,6; 3 554,5) (7 108,9; 9 564,9)
GMT 488,3 2 189,9 2 904,0 8 245,9
Impfstoffgruppe (wie zugeteilt/randomisiert) c c)
1 Monat nach Dosis 3 n b 112 113 113 113
– Studie 3 Comirnaty 10 µg Dosis 3 und (1 175,8; 1 651,7) (1 055,7; 1 658,2) (6 331,5; 8 267,8)
Altersgruppe 5 bis 11 Jahre (95-%-KI (187,2; 329,5) 1 393,6 1 323,1 7 235,1
GMT c c) 248,3
(Original/Omicron BA.4/BA.5)/Comirnaty
Studie 6 Comirnaty 10 µg GMR (95-%-KI 1,12 (0,92; 1,37)
– für d d) - - -

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); KQ = Kleinste Quadrate; N-bindend = SARS-CoV-2-Nukleoprotein-bindend; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der KQ-Mittelwerte für das Assay und der entsprechenden KI berechnet, basierend auf einer Analyse der logarithmisch transformierten Assay-Ergebnisse unter Anwendung eines linearen Regressionsmodells mit den logarithmisch transformierten neutralisierenden Titern bei der Baseline-Untersuchung, dem Infektionsstatus nach der Baseline-Untersuchung und der Impfstoffgruppe als Kovariablen.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Ursprungsstamm
[USA-WA1/2020, isoliert im Januar 2020] und Subvarianten BA.4/BA.5 von Omicron B.1.1.529).

Immunogenität bei ungeimpften Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 302 Teilnehmern ab 12 Jahren, die bei Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 waren und 1 Dosis Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, mit Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die noch keine Impfung erhalten hatte, war im Median 36,0 Jahre alt und zu 62,6 % kaukasischer und zu 50,7 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. Die für Immunogenität auswertbare Population, die bereits geimpft war (n = 296), war im Median 55 Jahre alt und zu 79,4 % kaukasischer und zu 18,6 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft.

Die neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 stiegen von Studienbeginn bis 1 Monat nach der Studienimpfung und waren bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 als Einzeldosis erhalten hatten, höher als bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die Nichtunterlegenheit wurde hinsichtlich des geometrischen Mittelwertverhältnisses (GMR für engl. Geometric Mean Ratio) der neutralisierenden Titer gegen Omicron XBB.1.5 und der Differenz bei den Seroresponse-Raten auf den Stamm XBB.1.5 bei ungeimpften Teilnehmern im Vergleich zu Teilnehmern, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach 3 oder mehr Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten, erreicht (Tabelle 7).

Tabelle 7. Geometrisches Mittelverhältnis und Differenz der Prozentsätze der Teilnehmer mit Seroresponse – Studie 13 Ungeimpfte und Untergruppe bereits geimpfter – für Immunogenität auswertbare Population Impfstoffgruppen (wie zugewiesen) Gruppenvergleich Ungeimpft Comirnaty Bereits geimpft Omicron XBB.1.5 30 µg / Ungeimpft Comirnaty Comirnaty Bereits geimpft Omicron XBB.1.5 Omicron XBB.1.5 Comirnaty 30 µg 30 µg Omicron XBB.1.5 30 µg SARS-CoV-2-Neutralisationste st Omicron XBB.1.5 - NT50 Probennahme GMTc GMTc GMRd (Titer)e -zeitpunkta nb (95‑%‑KIc) nb (95‑%‑KIc) (95‑%‑KId)

Geometrischer Mittelwert für 50 % 2 915,7 neutralisierende 4 373,4 (2 462,4; 1,93 Titer (GMT) 1 Monat 299 (3 757,1; 5 090,9) 296 3 452,5) (1,52; 2,44)f

Probennahme nh (%) nh (%) Differenz -zeitpunkta Ng (95‑%‑KIi) Ng (95‑%‑KIi) %j (95‑%‑KIk)

Seroresponse-Rate (%) für 50 % neutralisierende 253 (84,9) 218 (73,9) Titer 1 Monat 298 (80,3; 88,8) 295 (68,5; 78,8) 7,31 (1,34; 13,28)l Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum
Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der Differenz der Mittelwerte der kleinsten Quadrate und der entsprechenden KI berechnet, auf der Grundlage eines linearen Regressionsmodells mit den Ausgangswerten der Assays (logarithmische Skala), dem Alter und der Impfstoffgruppe als Kovariaten berechnet.

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer 0,67 beträgt. g. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

h. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. i. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

j. Differenz bei den Anteilen, ausgedrückt als Prozentsatz.

k. Zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Miettinen und Nurminen, stratifiziert nach Kategorie des neutralisierenden Titers bei der Baseline-Untersuchung (< Median, ≥ Median) und Altersgruppe (< Median, ≥ Median). Der Median der neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung und das mediane Alter wurde auf Grundlage der gepoolten Daten in 2 Vergleichsgruppen berechnet.

l. Nichtunterlegenheit wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Prozentsätze von Teilnehmern mit Seroresponse > -10 % beträgt.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron JN.1 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 212 Teilnehmer ab 12 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, mit 200 Teilnehmern verglichen, die Comirnaty Omicron XBB.1.5 nach mindestens 3 Dosen eines COVID-19-mRNA-Impfstoffs erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatte, war im Median 54,5 Jahre alt und zu 69,3 % kaukasischer und zu 23,1 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 87,3 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 89,2 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten.

Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron JN.1 oder Omicron XBB.1.5 bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron JN.1 oder Comirnaty Omicron XBB.1.5 erhalten hatten, sind Tabelle 8 zu entnehmen.

Tabelle 8. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty JN.1 oder Comirnaty XBB.1.5 – Teilnehmer ab 12 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron XBB.1.5 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron
Probennahm e-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahm e-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
Omicron JN.1 n b 21 1 21 2 21 2 21 2 N f 21 1 21 2
Comirnaty 30 µg (95-%-KI (153,6; 235,9) (233,0; 361,6) (95-%-KI (64,0; 76,7) (53,5; 67,0)
GMT c c) 190,4 2 203,3 (1 855,7; 2 616,0) 290,3 2 364,4 (1 917,4; 2 915,6) n g (%) h) 149 (70,6) 128 (60,4)
Omicron XBB.1.5 n b 198 199 200 200 N b 197 200
Comirnaty 30 µg (126,6; 190,8) (177,5; 270,7)
GMT c (95-%-KI c) 155,5 1 133,8 (950,7; 1 352,2) 219,2 2 848,1 (2 341,9; 3 463,8) n g (%) (95-%-KI h) 129 (65,5) (58,4; 72,1) 164 (82,0) (76,0; 87,1)

XBB.1.5 – NT50 (Titer)e Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron XBB.1.5).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Immunogenität bei Teilnehmern ab 12 Jahren – nach einer Einzeldosis Comirnaty Omicron KP.2 In einer Analyse zu einer Untergruppe von Studie 13 wurden 100 Teilnehmer ab 18 Jahren, die 1 Dosis Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatten, mit 194 Teilnehmern verglichen, die 1 Dosis Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten. Die für Immunogenität auswertbare Population, die Comirnaty Omicron KP.2 erhalten hatte, war im Median 55,0 Jahre alt und zu 75,0 % kaukasischer und zu 15,0 % hispanischer/lateinamerikanischer Herkunft. 91,0 % dieser Population waren zu Studienbeginn positiv für SARS-CoV-2 und 90,0 % hatten zuvor einen COVID‑19-Impfstoff erhalten. Die neutralisierenden Titer und Seroresponse gegen Omicron KP.2 und Omicron JN.1 bei Teilnehmern, die Comirnaty Omicron KP.2 oder Comirnaty Omicron JN.1 erhalten hatten, sind Tabelle 9 zu entnehmen.

Tabelle 9. Geometrische Mittelwerte der Titer und Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse – Comirnaty KP.2 oder Comirnaty JN.1 – Teilnehmer ab 18 Jahren – für Immunogenität auswertbare Population

Geometrischer Mittelwert für 50 % neutralisierende Titer (GMT) SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron JN.1 – NT50 (Titer) e Seroresponse-Rate für 50 % neutralisierende Titer SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron KP.2 – NT50 (Titer) d SARS-CoV-2-Neutralisationstest – Omicron
Probennahm e-zeitpunkt a Vor Impfung 1 Monat Vor Impfung 1 Monat Probennahm e-zeitpunkt a 1 Monat 1 Monat
Omicron KP.2 n b 99 10 0 10 0 10 0 N f 99 10 0
Comirnaty 30 µg (95-%-KI (150,0; 287,4) (359,8; 674,0) (95-%-KI (67,2; 84,7) (53,8; 73,4)
GMT c c) 207,6 2 256,5 (1 660,2; 3 067,0) 492,5 4 319,5 (3 280,7; 5 687,2) n g (%) h) 76 (76,8) 64 (64,0)
Omicron JN.1 n b 194 194 194 194 N b 194 194
Comirnaty 30 µg (148,1; 231,4)
GMT c (95-%-KI c) 78,3 (64,2; 95,6) 873,3 (706,1; 1 080,2) 185,1 2 088,6 (1 743,9; 2 501,5) n g (%) (95-%-KI h) 130 (67,0) (59,9; 73,6) 137 (70,6) (63,7; 76,9)

JN.1 – NT50 (Titer)e Abkürzungen: GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Entnahme der Blutproben nach den im Prüfplan festgelegten Zeitpunkten.

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb der LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron KP.2).

e. Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit einer validierten 384-Well-Testplattform bestimmt (Subvariante Omicron JN.1).

f. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay sowohl zum Zeitpunkt vor der Impfung als auch zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. Diese Werte werden bei der Berechnung des Prozentsatzes als Nenner verwendet.

g. n = Anzahl der Teilnehmer mit Seroresponse für den angegebenen Assay zum gegebenen Probenentnahmezeitpunkt. h. Exaktes zweiseitiges KI auf Grundlage der Methode nach Clopper und Pearson.

Initial zugelassener Impfstoff von Comirnaty Die Studie 2 ist eine multizentrische, multinationale, Phase 1/2/3 randomisierte, placebokontrollierte, beobachterverblindete Dosisfindungs-, Impfstoffkandidatenauswahl- und Wirksamkeitsstudie bei Teilnehmern ab 12 Jahren. Die Randomisierung wurde nach Alter stratifiziert: 12 bis 15 Jahre, 16 bis 55 Jahre oder 56 Jahre und älter, mit einem Minimum von 40 % der Teilnehmer in der Gruppe der ≥ 56-Jährigen. Ausgeschlossen von der Studie waren Teilnehmer mit geschwächtem Immunsystem und diejenigen mit vorheriger klinischer oder mikrobiologischer Diagnose von COVID-19.

Teilnehmer mit vorbestehender stabiler Krankheit, definiert als Krankheit, die keine signifikante Änderung der Therapie oder Krankenhauseinweisung aufgrund Verschlechterung der Krankheit während der 6 Wochen vor der Teilnahme erforderte, wurden eingeschlossen, ebenso wie Teilnehmer mit bekannter stabiler Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), dem Hepatitis C-Virus (HCV) oder Hepatitis B-Virus (HBV).

Wirksamkeit in Teilnehmern ab 16 Jahren – nach 2 Dosen Im Phase 2/3-Teil der Studie 2, basierend auf den bis zum 14. November 2020 gesammelten Daten, wurden ungefähr 44 000 Teilnehmer zu gleichen Teilen randomisiert und erhielten 2 Dosen des initial zugelassenen COVID-19-mRNA-Impfstoffs oder Placebo. Die Wirksamkeitsanalysen umfassten Teilnehmer, die ihre zweite Impfung innerhalb von 19 bis 42 Tagen nach ihrer ersten Impfung erhielten. Die Mehrheit (93,1 %) der Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1. Es ist geplant, dass die Teilnehmer bis zu 24 Monate nach der Dosis 2 beobachtet werden, um die Verträglichkeit und Wirksamkeit gegen COVID-19 zu beurteilen. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 14 Tagen vor und nach der Verabreichung eines Influenza-Impfstoffs einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten. In der klinischen Studie mussten die Teilnehmer ein Mindestintervall von 60 Tagen vor oder nach Erhalt von Blut-/Plasmaprodukten oder Immunglobulinen bis zum Abschluss der Studie einhalten, um entweder Placebo- oder COVID-19-mRNA-Impfstoff zu erhalten.

Die Population für die Analyse des primären Wirksamkeitsendpunkts umfasste 36 621 Teilnehmer ab 12 Jahren (18 242 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 18 379 in der Placebogruppe), die bis 7 Tage nach der zweiten Dosis keinen Hinweis einer vorherigen Infektion mit SARS-CoV-2 hatten. Außerdem waren 134 Teilnehmer im Alter von 16 bis 17 Jahren (66 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 68 in der Placebogruppe) und 1 616 Teilnehmer 75 Jahre und älter (804 in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 812 in der Placebogruppe).

Zum Zeitpunkt der primären Wirksamkeitsanalyse wurden die Teilnehmer über insgesamt
2 214 Personenjahre in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 2 222 Personenjahre in der
Placebogruppe bezüglich symptomatisches COVID-19 untersucht.

Es gab keine signifikanten klinischen Unterschiede in der Gesamtwirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern mit einem Risiko für schweres COVID-19, einschließlich derjenigen mit einer oder mehreren Komorbiditäten, die das Risiko für schweres COVID-19 erhöhen (z. B. Asthma, Body-Mass-Index (BMI) ≥ 30 kg/m2, chronische Lungenerkrankung, Diabetes mellitus, Bluthochdruck).

Die Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 10 aufgeführt.

Tabelle 10. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 2 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt [*Falldefinition: (mindestens 1 von) Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder gesteigerte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder vermehrte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall oder Erbrechen.] * Teilnehmer, bei denen (vor 7 Tagen nach Erhalt der letzten Dosis) kein serologischer oder virologischer a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtbeobachtungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt über alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Untergruppe 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. KI nicht für Multiplizität adjustiert.
Dosis 2 gemäß Altersuntergruppen 7 Tagen nach Dosis 2
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit
vorherigen SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a = 18 198 2,214 (17 411) 1,706 (13 549) 0,508 (3 848) 0,406 (3 074) 0,102 (774)
– Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor – auswertbare Wirksamkeitspopulation (7 Tage) Fälle n1 b c (n2 d) 8 7 1 1 0
Beobachtungszeit
Placebo N a = 18 325 2,222 (17 511) 1,710 (13 618) 0,511 (3 880) 0,406 (3 095) 0,106 (785)
Fälle n1 b c (n2 d) 162 143 19 14 5
Wirksamkeit des Impfstoffs% (95-%-KI) (90,0; 97,9) (89,6; 98,1) (66,7; 99,9) (53,1; 99,8) (-13,1; 100,0)
e 95,0 95,1 94,7 92,9 100,0

Die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs in der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach der zweiten Dosis im Vergleich zu Placebo betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 89,6 % bis 97,6 %) bei Teilnehmern ab 16 Jahren mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2.

Darüber hinaus zeigten Untergruppenanalysen des primären Wirksamkeitsendpunkts ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen für alle Geschlechter und ethnischen Gruppen sowie für Teilnehmer mit medizinischen Komorbiditäten, die mit einem hohen Risiko eines schweren Verlaufs für COVID-19 verbunden sind.

Es wurden aktualisierte Wirksamkeitsanalysen durchgeführt, die zusätzliche bestätigte COVID-19-Fälle enthielten und während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

Die aktualisierten Informationen zur Wirksamkeit des Impfstoffs sind in Tabelle 11 aufgeführt.

Tabelle 11. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach
Dosis 2, nach Altersuntergruppe – Teilnehmer ohne Nachweis einer vorherigen
SARS-CoV-2-Infektion* vor 7 Tagen nach Dosis 2 – auswertbare
Wirksamkeitpopulation (7 Tage) während der placebokontrollierten
Nachbeobachtungszeit
COVID-19-mRNA-

Alle Teilnehmer Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen). * Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe. b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen. c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer. e. Das zweiseitige 95-%-Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage f. Eingeschlossene bestätigte Fälle bei Teilnehmern im Alter von 12 bis 15 Jahren: 0 in der COVID-19-mRNA-
Untergruppe f 16 bis 64 Jahre 65 Jahre und älter 65 bis 74 Jahre 75 Jahre und älter [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT (Nasenabstrich) bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen. innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums. der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst. Impfstoffgruppe; 16 in der Placebogruppe.
Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 20 998 6,247 (20 712) 4,859 (15 519) 1,233 (4 192) 0,994 (3 350) 0,239 (842)
Fälle n1 b c (n2 d) 77 70 7 6 1
Beobachtungszeit
Placebo N a = 21 096 6,003 (20 713) 4,654 (15 515) 1,202 (4 226) 0,966 (3 379) 0,237 (847)
Fälle n1 b c (n2 d) 850 710 124 98 26
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (89,0; 93,2) (87,9; 92,7) (88,3; 97,8) (86,6; 97,9) (76,9; 99,9)
e) 91,3 90,6 94,5 94,1 96,2

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse betrug die Wirksamkeit des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Verhinderung des ersten Auftretens von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 im Vergleich zu Placebo 91,1 % (95-%-KI von 88,8 % bis 93,0 %) bei den Teilnehmern der auswertbaren Wirksamkeitspopulation mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion mit SARS-CoV-2 während des Zeitraums, in dem die Wuhan/Wild-Typ- und Alpha-Varianten die vorherrschenden zirkulierenden Stämme waren.

Darüber hinaus zeigten die aktualisierten Wirksamkeitsanalysen bei Untergruppen ähnliche Wirksamkeitspunktschätzungen bei allen Geschlechtern, ethnischen Gruppen, geografischen Gruppen und Teilnehmern mit medizinischen Begleiterkrankungen und Fettleibigkeit, die mit einem hohen Risiko für schweres COVID-19 assoziiert sind.

Wirksamkeit gegen schweres COVID-19 Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen der sekundären Wirksamkeitsendpunkte unterstützen den Nutzen des COVID-19-mRNA-Impfstoffs bei der Prävention von schwerem COVID-19.

Ab dem 13. März 2021 wird die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schweres COVID-19 nur für Teilnehmer mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion dargestellt (Tabelle 12), da die COVID-19-Fallzahlen bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion die gleichen waren wie bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion sowohl in der COVID-19-mRNA-Impfstoff- als auch in der Placebogruppe.

Tabelle 12. Wirksamkeit des Impfstoffs Nach Dosis 1 7 Tage nach Dosis 2
Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion auf der Grundlage der Food and Drug Administration (FDA)* nach Dosis 1 oder ab 7 Tagen nach Dosis 2 in der placebokontrollierten Nachbeobachtung d f
COVID-19-mRNA-Beobachtungszeit (n2
Impfstoff 8,439 6,522
– Erstes schweres Auftreten von COVID-19 bei Fälle n1 a b) Beobachtungszeit (n2 1 e (22 505) 1 g (21 649)
Placebo 8,288 6,404
Fälle n1 a b) 30 e (22 435) 21 g (21 730)
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (80,3; 99,9) (70,9; 99,9)
c) 96,7 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Schwere Erkrankung durch COVID-19 gemäß FDA-Definition ist bestätigtes COVID-19 und das Vorhandensein von mindestens 1 der folgenden Punkte:
  • Klinische Anzeichen in Ruhe, die auf eine schwere systemische Erkrankung hinweisen (Atemfrequenz ≥ 30 Atemzüge pro Minute, Herzfrequenz ≥ 125 Schläge pro Minute, Sauerstoffsättigung ≤ 93 % bei Raumluft auf Meereshöhe oder Verhältnis von arteriellem Sauerstoffpartialdruck zu fraktioniertem eingeatmetem Sauerstoff < 300 mmHg);
  • Atmungsversagen [definiert als Bedarf an Sauerstoff mit hohem Fluss (High-Flow-Sauerstoffbeatmung), nichtinvasive Beatmung, mechanische Beatmung oder extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)];
  • Anzeichen eines Schocks (systolischer Blutdruck < 90 mmHg, diastolischer Blutdruck < 60 mmHg oder Bedarf an Vasopressoren);
  • Signifikante akute Nieren-, Leber- oder neurologische Funktionsstörung;
  • Einweisung in eine Intensivstation;
  • Tod.

a. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

b. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

c. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der
Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

d. Die Wirksamkeit wurde anhand der gesamten Dosis-1-Wirksamkeitspopulation (modifizierte Intention-to-Treat-Population) bewertet, die alle randomisierten Teilnehmer umfasste, die mindestens eine Dosis des Studienimpfstoffs erhielten.

e. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von der Dosis 1 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

f. Die Wirksamkeit wurde auf der Grundlage der auswertbaren Wirksamkeitspopulation (7 Tage) bewertet, die alle in Frage kommenden randomisierten Teilnehmer umfasst, die alle Dosen des Studienimpfstoffs erhielten wie randomisiert innerhalb des vordefinierten Zeitfensters und die keine anderen wichtigen Protokollabweichungen aufweisen, wie vom Kliniker festgelegt.

g. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren – nach 2 Dosen In einer ersten Analyse der Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (mit einer medianen Nachbeobachtungsdauer von > 2 Monaten nach Dosis 2) ohne Nachweis einer vorherigen Infektion traten bei 1 005 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle auf, und bei 978 Teilnehmern, die Placebo erhielten, waren es 16 Fälle. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 75,3 bis 100,0). Bei den Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer vorherigen Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 18 Fälle bei den 1 110 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 78,1 bis 100,0).

Aktualisierte Wirksamkeitsanalysen wurden mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten und bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation repräsentieren.

In der aktualisierten Wirksamkeitsanalyse von Studie 2 bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es bei 1 057 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, keine Fälle und bei 1 030 Teilnehmern, die Placebo erhielten, traten 28 Fälle auf. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 100 % (95-%-Konfidenzintervall 86,8 bis 100,0) während des Zeitraums, in dem die Alpha-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 0 Fälle bei den 1 119 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 30 Fälle bei den 1 109 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Dies zeigt ebenfalls, dass die Punktschätzung für die Wirksamkeit 100 % beträgt (95-%-Konfidenzintervall 87,5 bis 100,0).

In Studie 2 wurde eine Analyse der SARS-CoV-2-neutralisierenden Titer ein Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern durchgeführt, die bis zu einen Monat nach der zweiten Dosis keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, wobei das Ansprechen bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren (n = 190) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (n = 170) verglichen wurde.

Das Verhältnis der geometrischen Mittelwerte der Titer (GMT) in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen zur Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen betrug 1,76 mit einem zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervall von 1,47 bis 2,10. Somit wurde das Kriterium der 1,5-fachen Nichtunterlegenheit erfüllt, da die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-Konfidenzintervalls für das geometrische Mittelwertverhältnis [GMR] > 0,67 war.

Wirksamkeit und Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach 2 Dosen Studie 3 ist eine Phase 1/2/3-Studie, die aus einem offenen Dosisfindungsteil des Impfstoffs (Phase 1) und einem multizentrischen, multinationalen, randomisierten, placebokontrollierten (Kochsalz), beobachterblinden Wirksamkeitsteil (Phase 2/3) besteht und Teilnehmer im Alter von 5 bis 11 Jahren einbezogen hat. Die Mehrheit (94,4 %) der randomisiert Geimpften erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Erste deskriptive Ergebnisse zur Wirksamkeit des Impfstoffs bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 13 dargestellt. Bei Teilnehmern mit Hinweisen auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion wurden weder in der Impfstoffgruppe noch in der Placebogruppe Fälle von COVID-19 beobachtet.

Tabelle 13. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Dosis 2 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren Kinder von 5 bis 11 Jahren
Dosis 2: Ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 2 Kinder von 5 bis 11 Jahren, auswertbare Wirksamkeitspopulation
ohne Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion*
COVID-19-mRNA-10 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
Impfstoff N a = 1 305 Fälle 0,322 (1 273)
n1 b c (n2 d) 3
Beobachtungszeit
Placebo N a = 663 Fälle n1 0,159 (637)
– b c (n2 d) 16
Phase 2/3 Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI) (67,7; 98,3)
– 90,7

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen Hinweis auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1 und 2 nachgewiesen), und die bei einem etwaigen außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 2 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer innerhalb jeder Gruppe mit Risiko für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 2 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der Teilnehmer mit Risiko für den Endpunkt.

Eine vorab festgelegte hypothesengesteuerte Wirksamkeitsanalyse wurde mit zusätzlichen bestätigten COVID-19-Fällen durchgeführt, die während der verblindeten, placebokontrollierten Nachbeobachtung auftraten, was bis zu 6 Monate nach Dosis 2 in der Wirksamkeitspopulation entspricht.

In der Wirksamkeitsanalyse von Studie 3 bei Kindern von 5 bis 11 Jahren ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 10 Fälle bei den 2 703 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 348 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 88,2 % (95-%-Konfidenzintervall 76,2 bis 94,7) während des Zeitraums, in dem die Delta-Variante der vorherrschende zirkulierende Stamm war. Bei Teilnehmern mit oder ohne Nachweis einer früheren Infektion gab es 12 Fälle bei den 3 018 Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, und 42 Fälle bei den 1 511 Teilnehmern, die Placebo erhielten. Die Punktschätzung für die Wirksamkeit beträgt 85,7 % (95-%-Konfidenzintervall 72,4 bis 93,2).

In Studie 3 wies eine Analyse der 50 % neutralisierenden Titer (NT50) gegen SARS-CoV-2 1 Monat nach der zweiten Dosis bei einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Teilnehmern die Wirksamkeit durch einen Immunobridging-Vergleich der Immunantwort von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Phase-2/3-Teil von Studie 3 mit der von Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren im Phase-2/3-Teil von Studie 2, die bis zu einem Monat nach Dosis 2 keine serologischen oder virologischen Hinweise auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten, nach. Dabei wurden die vorgegebenen Immunobridgingkriterien sowohl für das geometrische Mittelverhältnis (GMR) als auch für die Differenz hinsichtlich der serologischen Reaktion erfüllt, wobei serologische Reaktion als Erreichen eines mindestens 4-fachen Anstiegs der SARS-CoV-2-NT50 gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert war.

Das GMR des SARS-CoV-2-NT50 1 Monat nach Dosis 2 bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) im Vergleich zu jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 25 Jahren betrug 1,04 (zweiseitiges 95-%-KI: 0,93; 1,18). Unter den Teilnehmern ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 hatten 99,2 % der Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren und 99,2 % der Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren 1 Monat nach Dosis 2 eine serologische Reaktion. Der Unterschied zwischen den beiden Altersgruppen (Kinder - junge Erwachsene) in den Anteilen der Teilnehmer, die eine serologische Reaktion hatten, betrug 0,0 % (zweiseitiges 95-%-KI: -2,0 %; 2,2 %). Diese Informationen sind in Tabelle 14 aufgeführt.

Tabelle 14. Zusammenfassung des geometrischen Mittelverhältnisses für den 50 %igen neutralisierenden Titer und des Unterschieds in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit serologischer Reaktion - Vergleich von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (Studie 3) mit Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) - Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 - Untergruppe mit Immunobridging – Phase 2/3 – für Immunogenität auswertbare Population COVID-19-mRNA-Impfstoffe 10 Mikrogramm/ 30 Mikrogramm/ Dosis Dosis 5 bis 11 Jahre 16 bis 25 Jahre 5 bis 11 Jahre/ Na=264 Na=253 16 bis 25 Jahre Immunbridging-GMTc GMTc GMRd Ziel erreichte Zeitpunktb (95-%-KIc) (95-%-KIc) (95-%-KId) (J/N) Geometri-scher Mittelwert 50 % neutra-lisierende

Titerf 1 Monat 1 197,6 1 146,5 1,04
(GMTc) nach Dosis 2 (1 106,1; 1 296,6) (1 045,5; 1 257,2) (0,93; 1,18) J

Immunbridging-ng (%) ng (%) Differenz %i Ziel erreichtk Zeitpunktb (95-%-KIh) (95-%-KIh) (95-%-KIj) (J/N) Serologische Reaktions-rate (%) für 50 % neutra-

lisierende 1 Monat 262 (99,2) 251 (99,2) 0,0 Titerf nach Dosis 2 (97,3; 99,9) (97,2; 99,9) (-2,0; 2,2) J Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Die Analyse berücksichtigte Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis (Blutentnahme bis zu 1 Monat nach Dosis 2) einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Dosis-1-Termin und 1 Monat nach Dosis 2, kein Nachweis von SARS-CoV 2 im NAAT [Nasenabstrich] beim Dosis-1- und Dosis-2-Termin und negativer NAAT [Nasenabstrich] bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach der Blutentnahme bei Dosis 2) und kein COVID-19 in ihrer Vorgeschichte aufwiesen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Bei einem Ausgangswert unterhalb der LLOQ wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen vor der Impfung und 1 Monat nach der 2. Dosis. Diese Werte sind auch die Nenner, die in den prozentualen Berechnungen der serologischen Reaktionsraten verwendet werden.

b Protokollspezifizierter Zeitpunkt für die Blutprobenentnahme.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt. d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

e Immunobridging auf Grundlage der GMT wird deklariert, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR größer als 0,67 ist und der Punktschätzwert des GMR ≥ 0,8 beträgt.

f Die SARS-CoV-2-NT50-Werte wurden mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt, und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern abgelesen. Der NT50-Wert der Probe ist definiert als der Kehrwert der Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

g n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion auf Grundlage von NT50 einen Monat nach Dosis 2.

h. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

i Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (5 bis 11 Jahre minus 16 bis 25 Jahre).

j Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile, ausgedrückt in
Prozent.

k. Immunobridging auf Grundlage der serologischen Reaktionsrate wird erklärt, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz bei der serologischen Reaktion größer als -10,0 % ist.

Relative Wirksamkeit des Impfstoffs bei Teilnehmern ab 16 Jahren - nach Auffrischungsdosis Eine vorläufige Wirksamkeitsanalyse von Studie 4 - einer placebokontrollierten Auffrischungsstudie, die an ungefähr 10 000 Teilnehmern ab 16 Jahren nach Rekrutierung aus Studie 2 durchgeführt wurde, wurden bestätigte COVID-19-Fälle ausgewertet, die mindestens 7 Tage nach der Auffrischungsdosis bis zum Datenstichtag 5. Oktober 2021 auftraten, was im Median 2,5 Monate nach der Auffrischungsdosis entspricht. Die Auffrischungsdosis wurde 5 bis 13 Monate (Median 11 Monate) nach der zweiten Dosis verabreicht. Die Wirksamkeit des Impfstoffs der Auffrischungsdosis von Comirnaty nach der Grundimmunisierung wurde im Vergleich zur Placebo-Auffrischungsgruppe, die nur die Grundimmunisierung erhielt, bewertet.

Die relativen Informationen zur Impfstoffwirksamkeit für Teilnehmer ab 16 Jahren ohne vorherige Hinweise auf eine SARS-CoV-2-Infektion sind in Tabelle 15 dargestellt. Die relative Impfstoffwirksamkeit bei Teilnehmern mit oder ohne Hinweise auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion betrug 94,6 % (95-%-Konfidenzintervall von 88,5 % bis 97,9 %), ähnlich wie bei den Teilnehmern ohne Nachweis einer früheren Infektion. Primäre COVID-19-Fälle, die 7 Tage nach der Auffrischungsdosis beobachtet wurden, waren 7 primäre Fälle in der Gruppe mit Comirnaty und 124 primäre Fälle in der Placebogruppe.

Tabelle 15. Wirksamkeit des Impfstoffs – Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung – Teilnehmer ab 16 Jahren ohne Nachweise einer Infektion - auswertbare Wirksamkeitspopulation Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsdosis bei Teilnehmern ohne Nachweis auf eine vorherige SARS-CoV-2-Infektion* Placebo

Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung
Beobachtungszeit
Comirnaty N a = 4 695 0,823 (4 659)
Fälle n1 b c (n2 d) 6
Beobachtungszeit
N a = 4 671 Fälle (n2 0,792 (4 614)
n1 b c d) 123
relative Wirksamkeit des Impfstoffs (95-%-KI (89,5; 98,3)
% f) 95,3

Hinweis: Bestätigte Fälle wurden durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) und mindestens 1 Symptom, das mit COVID-19 übereinstimmt, festgelegt (Symptome enthalten: Fieber, neuer oder verstärkter Husten, neue oder verstärkte Kurzatmigkeit, Schüttelfrost, neue oder verstärkte Muskelschmerzen, neuer Geschmacks- oder Geruchsverlust, Halsschmerzen, Durchfall, Erbrechen).

  • Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Hinweis (vor 7 Tagen nach Erhalt der Auffrischungsimpfung) auf eine frühere SARS-CoV-2-Infektion hatten (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch 1 und SARS-CoV-2 nicht durch NAAT [Nasenabstrich] bei Besuch 1 nachgewiesen, und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Auffrischungsimpfung einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach der Auffrischungsimpfung bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. relative Impfstoffwirksamkeit in der Gruppe mit Auffrischung durch Comirnaty im Vergleich zur
Placebogruppe (ohne Auffrischungsimpfung).

f. Das zweiseitige Konfidenzintervall (KI) für die relative Wirksamkeit des Impfstoffs wurde auf der Grundlage der Clopper-und-Pearson-Methode abgeleitet und an die Beobachtungszeit angepasst.

Immunogenität bei Kindern von 5 bis 11 Jahren (d. h. von 5 bis unter 12 Jahren) – nach Auffrischungsimpfung Eine Auffrischungsimpfung von Comirnaty wurde 401 zufällig ausgewählten Teilnehmern in Studie 3 verabreicht. Die Wirksamkeit einer Auffrischungsimpfung im Alter von 5 bis 11 Jahren wird durch die Immunogenität abgeleitet. Die Immunogenität wurde durch den 50 % neutralisierenden Titer gegen den Referenzstamm von SARS CoV 2 (USA_WA1/2020) bewertet. Die Analysen der 50 % neutralisierenden Titer 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung im Vergleich zu vor der Auffrischungsimpfung zeigten einen erheblichen Anstieg der geometrischen Mittelwerte der Titer bei Personen zwischen 5 bis 11 Jahren, die bis zu 1 Monat nach der Dosis 2 und der Auffrischungsimpfung keine serologischen oder virologischen Anzeichen einer stattgefundenen SARS-CoV-2-Infektion hatten. Die Analyse ist in Tabelle 16 zusammengefasst.

Tabelle 16. Zusammenfassung der geometrischen Mittelwerte der Titerohne Anzeichen einer Infektion 5 bis 11 Jahre– für Immunogenität auswertbare Population 1 Monat nach der Auffrischungsimpfung(n b– Phase 2/3 Probennahmezeitpunkt 1 Monat nach Dosis 2 = 67)– – Immunogenitäts-Set Auffrischungsimpfung/ (n b = 96)NT50 1 Monat nach der 1 Monat nach Dosis 2– Teilnehmer – Altersgruppe
Assay SARS-CoV-2-Neutralisationstest - NT50 (Titer)(2 280,1; 3 247,0)GMT (95-%-KI 2 720,9c c)(95-%-KI (1 116,0; 1 408,9)GMT c c) 1 253,9GMR (95-%-KI (1,76; 2,68)d d) 2,17

Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer
Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NT50 = 50 %
neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

a. Im Protokoll festgelegte Probennahmezeitpunkte (Blutproben).

b. n = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Assay zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

c. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

d. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenz der Logarithmen der Titer (1 Monat nach Auffrischungsimpfung minus 1 Monat nach Dosis 2) und des entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

Wirksamkeit und Immunogenität einer Grundimmunisierung aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bei Säuglingen und Kindern von 6 Monaten bis 4 Jahren Die Wirksamkeitsanalyse der Studie 3 wurde für die kombinierte Population der Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren durchgeführt, basierend auf den Fällen, die bei 873 Teilnehmern in der COVID-19-mRNA-Impfstoffgruppe und 381 Teilnehmern in der Placebogruppe (Randomisierungsverhältnis 2:1) bestätigt wurden, die alle drei Dosen der Studienintervention während des verblindeten Nachbeobachtungszeitraums erhielten, als die Omicron-Variante von SARS-CoV-2 (BA.2) die vorherrschende Variante im Umlauf war (Stichtag 17. Juni 2022).

Die Ergebnisse der Wirksamkeit des Impfstoffs nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren sind in Tabelle 17 dargestellt.

Tabelle 17. Wirksamkeit des Impfstoffs – erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 – verblindeter Nachbeobachtungszeitraum – Teilnehmer ohne Nachweis einer Infektion vor 7 Tagen nach Dosis 3 – Phase 2/3 – 6 Monate bis 4 Jahre – Population mit evaluierbarer Wirksamkeit (3 Dosen) Erstes Auftreten von COVID-19 ab 7 Tage nach Dosis 3 bei Teilnehmern ohne Nachweis einer

Untergruppe 6 Monate bis 4 Jahre e 2 bis 4 Jahre 6 Monate bis 23 Monate
COVID-19-mRNA-3 Mikrogramm/Dosis Beobachtungszeit
früheren SARS-CoV-2-Infektion* Impfstoff N a Fälle (n2 0,124 (794) 0,081 (498) 0,042 (296)
= 873 n1 b c d) 13 9 4
Beobachtungszeit
Placebo N 0,054 (351) 0,033 (204) 0,020 (147)
a = 381 Fälle n1 b c (n2 d) 21 13 8
Wirksamkeit des Impfstoffs % (95-%-KI (43,8; 87,6) (28,6; 89,4) (9,7; 94,7)
e) 73,2 71,8 75,8

Abkürzungen: NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstests; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; SARS CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2; VE = Impfstoffwirksamkeit.

  • Teilnehmer, bei denen (7 Tage vor Erhalt von Dosis 3) kein serologischer oder virologischer Nachweis einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion vorlag (d. h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ bei Besuch für Dosis 1, 1 Monat nach Besuch für Dosis 2 (falls verfügbar) und für Dosis 3 (falls verfügbar), und SARS-CoV-2 nicht durch Nukleinsäure-Amplifikationstests (NAAT) [Nasenabstrich] bei den Besuchen 1, 2 und 3 nachgewiesen und die bei einem außerplanmäßigen Besuch vor 7 Tagen nach Dosis 3 einen negativen NAAT (Nasenabstrich) hatten) und die keine medizinische Vorgeschichte von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

a. N = Anzahl der Teilnehmer in der angegebenen Gruppe.

b. n1 = Anzahl der Teilnehmer, die die Endpunktdefinition erfüllen.

c. Gesamtüberwachungszeit in 1 000 Personenjahren für den angegebenen Endpunkt für alle Teilnehmer
innerhalb jeder Risikogruppe für den Endpunkt. Der Zeitraum für die Erfassung von COVID-19-Fällen
erstreckt sich von 7 Tagen nach Dosis 3 bis zum Ende des Beobachtungszeitraums.

d. n2 = Anzahl der für den Endpunkt gefährdeten Teilnehmer.

e. Zweiseitiges 95-%-Konfidenzintervall (KI) für VE wird auf der Grundlage der um die Überwachungszeit
bereinigten Methode von Clopper und Pearson abgeleitet.

Die Wirksamkeit des Impfstoffs war bei Teilnehmern mit oder ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion ähnlich wie bei Teilnehmern ohne vorherige SARS-CoV-2-Infektion.

Kriterien für schweres COVID-19 (wie im Prüfplan beschrieben, basierend auf der FDA-Definition und modifiziert für Kinder) wurden in 12 Fällen (8 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 4 Placebo) bei Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren erfüllt. Bei den Teilnehmern im Alter von 6 Monaten bis 23 Monaten erfüllten 3 Fälle (2 COVID-19-mRNA-Impfstoff und 1 Placebo) die Kriterien für schweres COVID-19.

Immunogenitätsanalysen wurden in der Immunbridging-Untergruppe von 82 Studienteilnehmern der Studie 3 im Alter von 6 bis 23 Monaten und 143 Studienteilnehmern der Studie 3 im Alter von 2 bis 4 Jahren ohne Anzeichen einer Infektion bis zu einem Monat nach der dritten Dosis auf der Grundlage eines Datenstichtags vom 29. April 2022 durchgeführt.

50 % neutralisierende Antikörpertiter (NT50) gegen SARS-CoV-2 wurden zwischen einer Immunobridging-Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren aus Studie 3 einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 3 Dosen und einer zufällig ausgewählten Untergruppe von Phase-2/3-Teilnehmern aus Studie 2 im Alter von 16 bis 25 Jahren einen Monat nach der Grundimmunisierung bestehend aus 2 Dosen unter Verwendung eines Mikroneutralisationstests gegen den Referenzstamm (USA_WA1/2020) verglichen.

In den primären Immunobridging-Analysen wurden die geometrischen mittleren Titer (unter Verwendung eines geometrischen Mittelwertverhältnisses [GMR]) und die serologischen Reaktionsraten (definiert als mindestens 4-facher Anstieg der SARS-CoV-2-NT50 gegenüber dem Ausgangswert vor Dosis 1) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation von Teilnehmern ohne Anzeichen einer vorherigen SARS-CoV-2-Infektion bis zu einem Monat nach Dosis 3 bei Teilnehmern im Alter von 6 bis 23 Monaten und 2 bis 4 Jahren, und bis zu einem Monat nach Dosis 2 bei Teilnehmern im Alter von 16 bis 25 Jahren verglichen. Die vordefinierten Kriterien für ein Immunobridging wurden sowohl durch das GMR als auch durch die Seroresponse-Differenz in beiden Altersgruppen erfüllt (Tabelle 18).

Tabelle 18. SARS-CoV-2-GMT (NT50) und Unterschied in den Prozentsätzen der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie – Untergruppe mit Immunobridging

SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 82 Unterschied im Prozentsatz der Teilnehmer mit Seroresponse 1 Monat nach der Impfserie SARS-CoV-2-Neutralisationstest Alter 2 bis 4 Jahre 6 bis 23 Monate 80
– Teilnehmer im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren (Studie 3) einen Monat nach Dosis 3 und Teilnehmer im Alter von 16 bis 25 Jahren (Studie 2) einen Monat nach Dosis 2 Immunogenitätspopulation N a 143 N a 141
– ohne Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion SARS-CoV-2-GMT (NT50) 1 Monat nach der Impfserie (95-%-KI (1 Monat nach (95-%-KI (1 Monat nach 141 (100,0) (97,4; 100,0) 80 (100,0) (95,5; 100,0)
– NT50 (Titer) GMT b b) Dosis 3) 1 535,2 (1 388,2; 1 697,8) 1 406,5 (1 211,3; 1 633,1) – NT50 (Titer) n f (%) g) Dosis 3)
e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170 e Alter 16 bis 25 Jahre 170 16 bis 25 Jahre 170
N a N a
GMT b (95-%-KI b) (1 Monat nach Dosis 2) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) 1 180,0 (1 066,6; 1 305,4) n f (%) (95-%-KI g) (1 Monat nach Dosis 2) 168 (98,8) (95,8; 99,9) 168 (98,8) (95,8; 99,9)
– auswertbare Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis 25 Jahre Alter 2 bis 4 Jahre/ 16 bis 25 Jahre 6 bis 23 Monate/ 16 bis
(95-%-KI) (1,13; 1,50) (1,00; 1,42) Unterschied in serologischen Reaktionsraten% h
GMR c,d 1,30 1,19 (95-%-KI i) j 1,2 (1,5; 4,2) 1,2 (3,4; 4,2)

25 Jahre Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; GMR = geometrisches Mittelverhältnis; GMT = geometrischer Mittelwert der Titer; LLOQ = untere Bestimmungsgrenze (lower limit of quantitation); NAAT = Nukleinsäure-Amplifikationstest; N-Binding = SARS-CoV-2 Nukleoprotein-Bindung; NT50 = 50 % neutralisierender Titer; SARS-CoV-2 = schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2.

Hinweis: Teilnehmer, die keinen serologischen oder virologischen Nachweis [(bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] einer früheren SARS-CoV-2-Infektion hatten [(d.h. N-bindender Antikörper [Serum] negativ nach Dosis 1, Dosis 3 (Studie 3) und 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3), SARS-CoV-2 nicht von NAAT [Nasenabstrich] nachgewiesen zum Zeitpunkt von Dosis 1, Dosis 2 und Dosis 3 (Studie 3), und einen negativen NAAT (Nasenabstrich) bei jedem außerplanmäßigen Besuch bis zu 1 Monat nach Dosis 2 (Studie 2) oder 1 Monat nach Dosis 3 (Studie 3) Blutentnahme)] und keine Anamnese von COVID-19 hatten, wurden in die Analyse einbezogen.

Hinweis: Als serologische Reaktion wird ein ≥ 4-facher Anstieg gegenüber dem Ausgangswert (vor Dosis 1) definiert. Wenn die Basislinienmessung unter dem LLOQ liegt, wird ein Testergebnis nach der Impfung ≥ 4 × LLOQ als serologische Reaktion betrachtet.

a. N = Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für GMT und Anzahl der Teilnehmer mit gültigen und eindeutigen Testergebnissen für den angegebenen Test sowohl zum Ausgangswert als auch zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt für serologische Reaktionsraten.

b. GMT und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren des mittleren Logarithmus der Titer und der entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet. Testergebnisse unterhalb des LLOQ wurden auf 0,5 × LLOQ gesetzt.

c. GMR und zweiseitige 95-%-KI wurden durch Potenzieren der mittleren Differenzen der Logarithmen der Titer (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre) und dem entsprechenden KI (basierend auf der Student-t-Verteilung) berechnet.

d. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage des GMR zugestanden, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für das GMR-Verhältnis größer als 0,67 ist und die Punktschätzung des GMR ≥ 0,8 ist.

e. SARS-CoV-2 NT50 wurde mit dem SARS-CoV-2 mNeonGreen Virus Mikroneutralisationstest bestimmt. Der Test verwendet ein fluoreszierendes Reportervirus, das vom Stamm USA_WA1/2020 stammt und die Virusneutralisation wird auf Vero-Zellmonolayern bestimmt. Die Probe NT50 ist definiert als die reziproke Serumverdünnung, bei der 50 % des Virus neutralisiert wird.

f. n = Anzahl der Teilnehmer mit serologischer Reaktion für den angegebenen Test zum gegebenen Dosis-/Probenahmezeitpunkt.

g. Exaktes zweiseitiges KI basierend auf der Methode von Clopper und Pearson.

h. Anteilsdifferenz, ausgedrückt in Prozent (jüngere Altersgruppe minus 16 bis 25 Jahre).

i. Zweiseitiges KI, basierend auf der Miettinen- und Nurminen-Methode für die Differenz der Anteile,
ausgedrückt in Prozent.

j. Jeder jüngeren Altersgruppe (2 bis 4 Jahre, 6 bis 23 Monate) wird Immunobridging auf der Grundlage der serologischen Reaktionsrate zugeschrieben, wenn die untere Grenze des zweiseitigen 95-%-KI für die Differenz der Anteile größer als -10,0 % ist, vorausgesetzt, die Kriterien für Immunobridging auf der Grundlage des GMR wurden erfüllt.

Immunogenität einer Auffrischungsdosis nach Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff Die Wirksamkeit einer Auffrischungsdosis Comirnaty (30 Mikrogramm) bei Personen, die die Grundimmunisierung mit einem anderen zugelassenen COVID-19-Impfstoff (heterologe Auffrischungsdosis) abgeschlossen haben, wird aus Immunogenitätsdaten einer in den USA durchgeführten, unverblindeten klinischen Phase-1/2-Studie (NCT04889209) des unabhängigen National Institutes of Health (NIH) abgeleitet. In dieser Studie erhielten Erwachsene (im Alter von 19 bis 80 Jahren), die die Grundimmunisierung mit Moderna-Impfstoff 100 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 51, mittleres Alter 54 ± 17), Janssen-Impfstoff als eine Dosis (N = 53, mittleres Alter 48 ± 14) oder Comirnaty 30 Mikrogramm in einer Serie von zwei Dosen (N = 50, mittleres Alter 50 ± 18) mindestens 12 Wochen vor der Aufnahme in die Studie erhalten hatten und die über keine SARS-CoV-2-Infektion in der Vorgeschichte berichteten, eine Auffrischungsdosis von Comirnaty (30 Mikrogramm). Die Auffrischung mit Comirnaty induzierte einen 36-, 12- und 20-fachen Anstieg (GMR) der neutralisierenden Titer nach den Primärdosen von Janssen-Impfstoff, Moderna-Impfstoff bzw. Comirnaty.

Die heterologe Auffrischung mit Comirnaty wurde auch in der CoV-BOOST-Studie (EudraCT 2021-002175-19) bewertet, einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Phase-2-Studie zur Auffrischung mit einer dritten Dosis gegen COVID-19, an der 107 erwachsene Teilnehmer (Durchschnittsalter 71 Jahre, Interquartilbereich 54 bis 77 Jahre) mindestens 70 Tage nach 2 Dosen AstraZeneca-COVID-19-Impfstoff randomisiert einbezogen wurden. Nach der Grundimmunisierung des COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca stieg mit einer heterologen Auffrischung mit Comirnaty (n = 95) die NT50-GMR der Pseudovirus (Wildtyp) neutralisierender Antikörper um das 21,6-Fache.

Immunogenität bei schwangeren Teilnehmerinnen und bei von schwangeren Teilnehmerinnen entbundenen Säuglingen – nach 2 Dosen Comirnaty Bei Studie 9 handelte es sich um eine multinationale, placebokontrollierte, beobachterverblindete Phase-II/III-Studie, in die schwangere Teilnehmerinnen ab 18 Jahren aufgenommen wurden, um 2 Dosen Comirnaty (n = 173) oder Placebo (n = 173) zu erhalten. Die schwangeren Teilnehmerinnen erhielten Dosis 1 von Comirnaty in der 24. bis 34. Schwangerschaftswoche und die Mehrheit (90,2 %) erhielt die zweite Dosis 19 bis 23 Tage nach Dosis 1.

Es wurde eine deskriptive Immunogenitätsanalyse bei schwangeren Teilnehmerinnen, die Comirnaty in Studie 9 erhielten, im Vergleich zu einer Vergleichsuntergruppe von nicht schwangeren Teilnehmerinnen aus Studie 2 durchgeführt, wobei das Verhältnis der neutralisierenden GMT (GMR) 1 Monat nach Dosis 2 bewertet wurde. Die auswertbare Immunogenitätspopulation, die Comirnaty in der Gruppe der schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 9 (n = 111) und in der Gruppe der nicht schwangeren Teilnehmerinnen in Studie 2 (n = 114) erhielt, hatte ein medianes Alter von 30 Jahren (Spanne 18 bis 44 Jahre) und umfasste 37,8 % bzw. 3,5 % mit einem positiven SARS-CoV-2-Status bei Baseline.

Bei den Teilnehmerinnen ohne vorherige Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion war der beobachtete 50 % neutralisierende GMT gegen SARS-CoV-2 bis zu 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren Teilnehmerinnen (Studie 9) niedriger als bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (Studie 2) (das Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,67 (95-%-KI: 0,50; 0,90).

Bei den Teilnehmerinnen mit oder ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion bis zu 1 Monat nach Dosis 2 war der modelladjustierte GMT 1 Monat nach Dosis 2 bei den schwangeren Teilnehmerinnen ähnlich wie bei den nicht schwangeren Teilnehmerinnen (das modelladjustierte Verhältnis der GMT [GMR] betrug 0,95 (95-%-KI: 0,69; 1,30). Die modellbereinigten GMT und GMR wurden auf der Grundlage eines Regressionsmodells berechnet, bei dem das Alter und die neutralisierenden Titer bei der Baseline-Untersuchung berücksichtigt wurden.

Immunogenität bei immungeschwächten Teilnehmern (Erwachsene und Kinder) Bei Studie 10 handelt es sich um eine unverblindete Phase-IIb-Studie (n = 124), in die immungeschwächte Teilnehmer im Alter von 2 bis < 18 Jahren aufgenommen wurden, die eine Therapie mit Immunmodulatoren erhalten oder sich (innerhalb der letzten 3 Monate) einer Transplantation eines soliden Organs unterzogen haben und unter Immunsuppression stehen oder sich mindestens 6 Monate vor Studienbeginn einer Knochenmark- oder Stammzelltransplantation unterzogen haben, sowie immungeschwächte Teilnehmer ab 18 Jahren, die wegen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (non-small cell lung cancer, NSCLC) oder chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) behandelt wurden, die wegen einer sekundären Nierenerkrankung im Endstadium eine Hämodialyse erhalten haben oder die wegen einer entzündlichen Autoimmunerkrankung mit Immunmodulatoren behandelt wurden. Die Teilnehmer erhielten 4 altersgerechte Dosen von Comirnaty (3 Mikrogramm, 10 Mikrogramm oder 30 Mikrogramm); die ersten beiden Dosen wurden im Abstand von 21 Tagen verabreicht, die dritte Dosis erfolgte 28 Tage nach der zweiten Dosis, gefolgt von einer vierten Dosis 3 bis 6 Monate nach Dosis 3.

Die Analyse der Immunogenitätsdaten 1 Monat nach Dosis 3 (26 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 56 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 11 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) und 1 Monat nach Dosis 4 (16 Teilnehmer im Alter von 2 bis < 5 Jahren, 31 Teilnehmer im Alter von 5 bis < 12 Jahren, 6 Teilnehmer im Alter von 12 bis < 18 Jahren und 4 Teilnehmer im Alter von ≥ 18 Jahren) in der auswertbaren Immunogenitätspopulation ohne Hinweise auf eine vorherige Infektion zeigte eine durch den Impfstoff ausgelöste Immunantwort. Es wurde beobachtet, dass die GMT 1 Monat nach Dosis 3 wesentlich höher waren und 1 Monat nach Dosis 4 weiter anstiegen und auch 6 Monate nach Dosis 4 hoch blieben, verglichen mit den Werten, die vor der Studienimpfung in allen Altersgruppen und Krankheitsuntergruppen beobachtet wurden.

Kinder und Jugendliche

Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat für Comirnaty eine Zurückstellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in einer oder mehreren pädiatrischen Altersklassen in der Vorbeugung von COVID-19 gewährt (siehe Abschnitt 4.2 bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften

Nicht zutreffend.

5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit

Nichtklinische Daten zeigten auf der Grundlage konventioneller Studien zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung sowie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität keine besondere Gefahr für den Menschen.

Allgemeine Toxizität

Ratten, denen intramuskulär Comirnaty verabreicht wurde (Gabe von 3 vollen Humandosen einmal wöchentlich, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Werte erzeugen), zeigten an der Injektionsstelle Ödeme und Erytheme und einen Anstieg der weißen Blutkörperchen (einschließlich basophile und eosinophile Leukozyten), die mit einer Entzündungsreaktion übereinstimmen, sowie eine Vakuolisierung der portalen Hepatozyten ohne Anzeichen einer Leberschädigung. Alle Effekte waren reversibel.

Genotoxizität/Karzinogenität

Es wurden weder Genotoxizitäts- noch Karzinogenitätsstudien durchgeführt. Es wird nicht erwartet, dass die Bestandteile des Impfstoffs (Lipide und mRNA) ein genotoxisches Potential haben.

Reproduktionstoxizität

Die Reproduktions- und Entwicklungstoxizität wurde an Ratten in einer kombinierten Fertilitäts- und Entwicklungstoxizitätsstudie untersucht, bei der weiblichen Ratten Comirnaty vor der Paarung und während der Gravidität intramuskulär verabreicht wurde (Gabe von 4 vollen Humandosen, die bei Ratten aufgrund von Körpergewichtsunterschieden relativ höhere Dosen erzeugen, und sich zwischen dem Tag 21 vor der Paarung und dem Tag 20 der Gravidität erstreckten). SARS-CoV-2 neutralisierende Antikörperreaktionen waren bei den mütterlichen Tieren von vor der Paarung bis zum Ende der Studie am postnatalen Tag 21 sowie bei den Föten und Nachkommen vorhanden. Es gab keine impfstoffbedingten Auswirkungen auf die weibliche Fertilität, die Trächtigkeit oder die Entwicklung des Embryos und Fötus oder der Nachkommen. Es liegen keine Daten zu Comirnaty zum Plazentatransfer des Impfstoffs oder zur Ausscheidung in der Milch vor.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile

((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
Colfoscerilstearat (DSPC)
Cholesterol
Trometamol
Trometamolhydrochlorid
Saccharose
Wasser für Injektionszwecke

6.2 Inkompatibilitäten

Das Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.

6.3 Dauer der Haltbarkeit

Ungeöffnete Durchstechflaschen

Die Dauer der Haltbarkeit und die Aufbewahrungsbedingungen sind unterschiedlich für gefrorene und lediglich gekühlte Durchstechflaschen:

  • Auf den gefrorenen Durchstechflaschen ist „EXP -90 °C bis -60 °C“ aufgedruckt.
  • Auf den lediglich gekühlten Durchstechflaschen ist „EXP 2 °C bis 8 °C“ aufgedruckt.

Überprüfen Sie die zutreffende Dauer der Haltbarkeit sowie die entsprechenden
Aufbewahrungsbedingungen.

Gefrorene Durchstechflaschen
Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert.

Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

18 Monate wenn bei -90 °C bis -60 °C gelagert.

Innerhalb der Haltbarkeitsdauer von 18 Monaten können die aufgetauten (zuvor eingefrorenen)
Durchstechflaschen bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Auftauvorgang

  • Einzeldosisdurchstechflaschen Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.
  • Mehrdosendurchstechflaschen Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen
10 Wochen Aufbewahrung und Transport bei 2 °C bis 8 °C innerhalb der Haltbarkeitsdauer von
18 Monaten.

  • Nach Überführen des Impfstoffs in die 2 °C bis 8 °C Lagerung muss das aktualisierte Verfalldatum auf dem Umkarton notiert werden und der Impfstoff sollte bis zum aktualisierten Verfalldatum verwendet oder entsorgt werden. Das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen werden.
  • Wird der Impfstoff bei 2 °C bis 8 °C erhalten, sollte er bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden. Das Verfalldatum auf dem Umkarton sollte aktualisiert worden sein, um das gekühlte Verfalldatum wiederzugeben, und das ursprüngliche Verfalldatum sollte durchgestrichen worden sein.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Nach dem Auftauen darf der Impfstoff nicht erneut eingefroren werden.

Handhabung von Temperaturabweichungen während der Aufbewahrung von zuvor gefrorenen
Durchstechflaschen im Kühlschrank

  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen bei Aufbewahrung bei Temperaturen von -2 °C bis 2 °C innerhalb der 10-wöchigen Aufbewahrungsdauer zwischen 2 °C und 8 °C haltbar ist.
  • Die Stabilitätsdaten zeigen, dass die Durchstechflasche bis zu 24 Stunden bei Temperaturen von 8 °C bis 30 °C aufbewahrt werden kann; dies schließt die bis zu 12 Stunden nach dem ersten Anstechen ein.

Diese Angaben dienen nur als Orientierungshilfe für das medizinische Fachpersonal im Falle einer vorübergehenden Temperaturabweichung.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen
Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (lediglich gekühlt) geliefert und gelagert.

12 Monate, wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.

Geöffnete Durchstechflaschen

Die chemische und physikalische Stabilität während des Gebrauchs wurde für 12 Stunden bei 2 °C bis 30 °C nachgewiesen, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, die Methode des Öffnens schließt die Risiken einer mikrobiellen Kontamination aus. Bei nicht sofortiger Verwendung liegen die Aufbewahrungszeiten und -bedingungen für den Gebrauch in der Verantwortung des Benutzers.

Glasfertigspritzen

Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.

12 Monate wenn bei 2 °C bis 8 °C gelagert.

Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.

6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Gefrorene Durchstechflaschen

Gefrorene Einzeldosisdurchstechflaschen und gefrorene Mehrdosendurchstechflaschen im
Gefrierschrank lagern bei -90 °C bis -60 °C.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen und Glasfertigspritzen bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT
EINFRIEREN.

Durchstechflaschen und Fertigspritzen

Den Impfstoff in der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Minimieren Sie während der Lagerung die Exposition gegenüber Raumlicht und vermeiden Sie die Exposition gegenüber direktem Sonnenlicht und ultraviolettem Licht.

Aufbewahrungsbedingungen nach Auftauen und erstem Öffnen, siehe Abschnitt 6.3.

6.5 Art und Inhalt des Behältnisses

Tabelle 19. Art und Inhalt des Behältnisses von Comirnaty XFG

Dosis/Dosen pro Behältnis (siehe Abschnitte 4.Packungs-
ArzneimittelformInhalt Geliefert in einer klaren 2-ml-Durchstechflasche (Glas Typ I) mitBehältnis Mehrdosen-2 und 6.6)größen
Comirnaty XFGeinem Stopfendurchstech-6 Dosen von10 Durchstech-
30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion Comirnaty XFG(synthetischer Brombutylkautschuk) und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium. Geliefert in einer Einzeldosisfertigspritz e mit Kolbenstopfen (synthetischerflasche (2,25 ml) (graue Kappe)je 0,3 mlflaschen 1 Fertigspritze
30 Mikrogramm/DosisBrombutylkautschuk)Typ-I-Glasspr1 Dosis vonoder
Injektionsdispersion in einer Fertigspritze Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosisund einer Verschlusskappe (synthetischer Brombutylkautschuk) ohne Nadel. Geliefert in einer klaren 2-ml-Durchstechflasche (Glas Typ I) mit einem Stopfen (synthetischeritze Einzeldosis-durchstech-flasche (blaue Kappe) Mehrdosen-0,3 ml 1 Dosis von 0,3 ml10 Fertigspritzen 10 Durchstech-flaschen
InjektionsdispersionBrombutylkautschuk) und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.durchstech-flasche (2,25 ml) (blaue Kappe)6 Dosen von je 0,3 ml10 Durchstech-flaschen

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty XFG sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

Anweisungen für Einzeldosis- und Mehrdosendurchstechflaschen

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche entweder:
−eine graue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren), oder
−eine blaue Kunststoffkappe hat mit dem Produktnamen Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren).
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.

Gefrorene Durchstechflaschen

  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Lediglich gekühlte Durchstechflaschen

  • Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als:

− Graue Kappe: weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen.

− Blaue Kappe: klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikel
vorliegen.

  • Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty XFG.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Mehrdosendurchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Anweisungen für Glasfertigspritzen

  • Vor Gebrauch können die Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
  • Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf und verabreichen Sie das gesamte Volumen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

7. INHABER DER ZULASSUNG

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

8. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Tabelle 20. Zulassungsnummer(n) von Comirnaty XFG

Arzneimittelform Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis InjektionsdispersionBehältnis Mehrdosendurchstechflaschen (gefroren) Mehrdosendurchstechflaschen (lediglich gekühlt)Zulassungsnummer EU/1/20/1528/052 EU/1/20/1528/053
Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis1 GlasfertigspritzeEU/1/20/1528/054
Injektionsdispersion in einer Fertigspritze Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion10 Glasfertigspritzen Einzeldosisdurchstechflaschen EU/1/20/1528/056 Mehrdosendurchstechflaschen EU/1/20/1528/057EU/1/20/1528/055

9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER

ZULASSUNG

Datum der Erteilung der Zulassung: 21. Dezember 2020

Datum der letzten Verlängerung der Zulassung: 10. Oktober 2022

10. STAND DER INFORMATION

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

ANHANG II

A.HERSTELLER DER WIRKSTOFFE BIOLOGISCHEN URSPRUNGS UND HERSTELLER, DIE FÜR DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH IST SIND
B.BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE ABGABE UND DEN GEBRAUCH
C.SONSTIGE BEDINGUNGEN UND AUFLAGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS INVERKEHRBRINGEN
A.HERSTELLER DER WIRKSTOFFE BIOLOGISCHEN URSPRUNGS UND HERSTELLER, DIE FÜR DIE CHARGENFREIGABE VERANTWORTLICH SINDD.BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE SICHERE UND WIRKSAME ANWENDUNG DES ARZNEIMITTELS

Name und Anschrift der Hersteller der Wirkstoffe biologischen Ursprungs

BioNTech Manufacturing Marburg GmbH
Emil-von-Behring-Strasse 76
35041 Marburg
Deutschland

Pfizer Ireland Pharmaceuticals Unlimited Company
Grange Castle Business Park
Nangor Road
Dublin 22
D22 V8F8
Irland

Wyeth Pharmaceuticals LLC
1 Burtt Road
Andover, MA 01810
USA

Name und Anschrift der Hersteller, die für die Chargenfreigabe verantwortlich sind

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

In der Druckversion der Packungsbeilage des Arzneimittels müssen Name und Anschrift des
Herstellers, der für die Freigabe der betreffenden Charge verantwortlich ist, angegeben werden.

B.BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE ABGABE UND DEN GEBRAUCH
Arzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
•Amtliche Chargenfreigabe
Gemäß Artikel 114 der Richtlinie 2001/83/EG, wird die amtliche Chargenfreigabe von einem amtlichen Arzneimittelkontrolllabor oder einem zu diesem Zweck benannten Labor vorgenommen. C.SONSTIGE BEDINGUNGEN UND AUFLAGEN DER GENEHMIGUNG FÜR DAS INVERKEHRBRINGEN
•Regelmäßig aktualisierte Unbedenklichkeitsberichte [Periodic Safety Update Reports (PSURs)]

Die Anforderungen an die Einreichung von PSURs für dieses Arzneimittel sind in der nach Artikel 107 c Absatz 7 der Richtlinie 2001/83/EG vorgesehenen und im europäischen Internetportal für Arzneimittel veröffentlichten Liste der in der Union festgelegten Stichtage (EURD-Liste) - und allen künftigen Aktualisierungen - festgelegt.

Der Inhaber der Genehmigung für das Inverkehrbringen (MAH) legt den ersten PSUR für dieses
Arzneimittel innerhalb von 6 Monaten nach der Zulassung vor.

D. BEDINGUNGEN ODER EINSCHRÄNKUNGEN FÜR DIE SICHERE UND WIRKSAME ANWENDUNG DES ARZNEIMITTELS

  • Risikomanagement-Plan (RMP)

Der Inhaber der Genehmigung für das Inverkehrbringen (MAH) führt die notwendigen, im
vereinbarten RMP beschriebenen und in Modul 1.8.2 der Zulassung dargelegten
Pharmakovigilanzaktivitäten und Maßnahmen sowie alle künftigen vereinbarten
Aktualisierungen des RMP durch.

Ein aktualisierter RMP ist einzureichen:

  • nach Aufforderung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur;
  • jedes Mal, wenn das Risikomanagement-System geändert wird, insbesondere infolge neuer eingegangener Informationen, die zu einer wesentlichen Änderung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses führen können oder infolge des Erreichens eines wichtigen Meilensteins (in Bezug auf Pharmakovigilanz oder Risikominimierung).

ANHANG III

ETIKETTIERUNG UND PACKUNGSBEILAGE A. ETIKETTIERUNG ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (10 gefrorene Durchstechflaschen)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm Bretovameran.

Einzeldosisdurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml.

Mehrdosendurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion

Einzeldosisdurchstechflaschen
10 Einzeldosisdurchstechflaschen

Mehrdosendurchstechflaschen
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Mehrdosendurchstechflaschen
Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Einzeldosisdurchstechflaschen
EU/1/20/1528/028

Mehrdosendurchstechflaschen
EU/1/20/1528/029

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT (gefrorene Durchstechflasche)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty JN.1 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

Einzeldosisdurchstechflaschen
1 Dosis

Mehrdosendurchstechflaschen
6 Dosen 30 µg

6. WEITERE ANGABEN

Mehrdosendurchstechflaschen
Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (10 lediglich gekühlte Durchstechflaschen)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm Bretovameran.

Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei 2 °C bis 8 °C)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/043

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT (lediglich gekühlte Durchstechflasche)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty JN.1 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP 2 °C bis 8 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

6 Dosen 30 µg

6. WEITERE ANGABEN

Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (Glasfertigspritze)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran

2. WIRKSTOFF(E)

Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,3 ml. Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm Bretovameran.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion
10 Fertigspritzen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Packungsbeilage beachten.

Einmalgebrauch

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei 2 °C bis 8 °C)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/030

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

ETIKETT (Glasfertigspritze)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty JN.1 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

3. VERFALLDATUM

EXP 2 °C bis 8 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

1 Dosis

6. WEITERE ANGABEN

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion
Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran

2. WIRKSTOFF(E)

Nach der Verdünnung enthält jede Durchstechflasche 10 Dosen von je 0,2 ml.

Eine Dosis enthält 10 Mikrogramm Bretovameran.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung nach Verdünnung.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

Vor Gebrauch jede Durchstechflasche mit 1,3 ml Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9 %) verdünnen.

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach der Verdünnung bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/034

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty JN.1 10 µg steriles Konzentrat
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

10 Dosen 10 µg nach Verdünnung

6. WEITERE ANGABEN

Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 10 Mikrogramm Bretovameran.

Einzeldosisdurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml.

Mehrdosendurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion

Einzeldosisdurchstechflaschen
10 Einzeldosisdurchstechflaschen

Mehrdosendurchstechflaschen
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Mehrdosendurchstechflaschen
Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Einzeldosisdurchstechflaschen
EU/1/20/1528/032

Mehrdosendurchstechflaschen
EU/1/20/1528/033

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty JN.1 10 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Bretovameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

Einzeldosisdurchstechflaschen
1 Dosis

Mehrdosendurchstechflaschen
6 Dosen 10 µg

6. WEITERE ANGABEN

Mehrdosendurchstechflaschen
Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (10 gefrorene Durchstechflaschen)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff
Cemivameran

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm Cemivameran.

Einzeldosisdurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml.

Mehrdosendurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion

Einzeldosisdurchstechflaschen
10 Einzeldosisdurchstechflaschen

Mehrdosendurchstechflaschen
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Mehrdosendurchstechflaschen
Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Einzeldosisdurchstechflaschen
EU/1/20/1528/037

Mehrdosendurchstechflaschen
EU/1/20/1528/038

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT (gefrorene Durchstechflasche)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty KP.2 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Cemivameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

Einzeldosisdurchstechflaschen
1 Dosis

Mehrdosendurchstechflaschen
6 Dosen 30 µg

6. WEITERE ANGABEN

Mehrdosendurchstechflaschen
Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (10 lediglich gekühlte Durchstechflaschen)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff
Cemivameran

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm Cemivameran.

Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei 2 °C bis 8 °C)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/044

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT (lediglich gekühlte Durchstechflasche)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty KP.2 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Cemivameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP 2 °C bis 8 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

6 Dosen 30 µg

6. WEITERE ANGABEN

Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (Glasfertigspritze)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff
Cemivameran

2. WIRKSTOFF(E)

Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,3 ml. Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm Cemivameran.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion
10 Fertigspritzen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Packungsbeilage beachten.

Einmalgebrauch

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei 2 °C bis 8 °C)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/039

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

ETIKETT (Glasfertigspritze)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty KP.2 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Cemivameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

3. VERFALLDATUM

EXP 2 °C bis 8 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

1 Dosis

6. WEITERE ANGABEN

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Cemivameran

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 10 Mikrogramm Cemivameran.

Einzeldosisdurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml.

Mehrdosendurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion

Einzeldosisdurchstechflaschen
10 Einzeldosisdurchstechflaschen

Mehrdosendurchstechflaschen
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Mehrdosendurchstechflaschen
Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Einzeldosisdurchstechflaschen
EU/1/20/1528/040

Mehrdosendurchstechflaschen
EU/1/20/1528/041

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty KP.2 10 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
Cemivameran
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

Einzeldosisdurchstechflaschen
1 Dosis

Mehrdosendurchstechflaschen
6 Dosen 10 µg

6. WEITERE ANGABEN

Mehrdosendurchstechflaschen
Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (10 gefrorene Durchstechflaschen)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert.

Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion

10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/045

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT (gefrorene Durchstechflasche)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty LP.8.1 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

6 Dosen 30 µg

6. WEITERE ANGABEN

Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (10 lediglich gekühlte Durchstechflaschen)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert.

Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei 2 °C bis 8 °C)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/046

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT (lediglich gekühlte Durchstechflasche)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty LP.8.1 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP 2 °C bis 8 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

6 Dosen 30 µg

6. WEITERE ANGABEN

Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (Glasfertigspritze)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,3 ml. Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm mRNA, die für

LP.8.1 kodiert.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion
1 Fertigspritze
10 Fertigspritzen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Packungsbeilage beachten.

Einmalgebrauch

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei 2 °C bis 8 °C)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/051 1 Fertigspritze
EU/1/20/1528/047 10 Fertigspritzen

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

ETIKETT (Glasfertigspritze)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty LP.8.1 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

3. VERFALLDATUM

EXP 2 °C bis 8 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

1 Dosis

6. WEITERE ANGABEN

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 10 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert.

Einzeldosisdurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml.

Mehrdosendurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion

Einzeldosisdurchstechflaschen
10 Einzeldosisdurchstechflaschen

Mehrdosendurchstechflaschen
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Mehrdosendurchstechflaschen
Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Einzeldosisdurchstechflaschen
EU/1/20/1528/048

Mehrdosendurchstechflaschen
EU/1/20/1528/049

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty LP.8.1 10 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

Einzeldosisdurchstechflaschen
1 Dosis

Mehrdosendurchstechflaschen
6 Dosen 10 µg

6. WEITERE ANGABEN

Mehrdosendurchstechflaschen
Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (10 gefrorene Durchstechflaschen)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert.

Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion

10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/052

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT (gefrorene Durchstechflasche)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty XFG 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

6 Dosen 30 µg

6. WEITERE ANGABEN

Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (10 lediglich gekühlte Durchstechflaschen)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert.

Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei 2 °C bis 8 °C)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/053

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT (lediglich gekühlte Durchstechflasche)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty XFG 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP 2 °C bis 8 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

6 Dosen 30 µg

6. WEITERE ANGABEN

Entsorgungszeit:

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON (Glasfertigspritze)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,3 ml. Eine Dosis enthält 30 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion
1 Fertigspritze
10 Fertigspritzen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Packungsbeilage beachten.

Einmalgebrauch

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei 2 °C bis 8 °C)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Im Kühlschrank lagern (2 °C bis 8 °C). Nicht einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

EU/1/20/1528/054 1 Fertigspritze
EU/1/20/1528/055 10 Fertigspritzen

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

ETIKETT (Glasfertigspritze)

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty XFG 30 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

3. VERFALLDATUM

EXP 2 °C bis 8 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

1 Dosis

6. WEITERE ANGABEN

ANGABEN AUF DER ÄUSSEREN UMHÜLLUNG

UMKARTON

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS

Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion
Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
COVID-19-mRNA-Impfstoff

2. WIRKSTOFF(E)

Eine Dosis enthält 10 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert.

Einzeldosisdurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml.

Mehrdosendurchstechflaschen
Jede Durchstechflasche enthält 6 Dosen von je 0,3 ml.

3. SONSTIGE BESTANDTEILE

Sonstige Bestandteile: ALC-0315, ALC-0159, DSPC, Cholesterol, Trometamol,
Trometamolhydrochlorid, Saccharose, Wasser für Injektionszwecke

4. DARREICHUNGSFORM UND INHALT

Injektionsdispersion

Einzeldosisdurchstechflaschen
10 Einzeldosisdurchstechflaschen

Mehrdosendurchstechflaschen
10 Mehrdosendurchstechflaschen

5. HINWEISE ZUR UND ART(EN) DER ANWENDUNG

Intramuskuläre Anwendung.

Vor Gebrauch nicht verdünnen.

Packungsbeilage beachten.

Für weitere Informationen scannen.

www.comirnatyglobal.com

6. WARNHINWEIS, DASS DAS ARZNEIMITTEL FÜR KINDER UNZUGÄNGLICH

AUFZUBEWAHREN IST

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

7. WEITERE WARNHINWEISE, FALLS ERFORDERLICH

8. VERFALLDATUM

verw. bis (bei -90 °C bis -60 °C)
Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C: ……………..

(Maximum 10 Wochen. Ursprüngliches Verfalldatum streichen.)

9. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE AUFBEWAHRUNG

Bei 2 °C bis 8 °C lagern nach Erhalt. Nicht erneut einfrieren.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Mehrdosendurchstechflaschen
Nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C aufbewahren und innerhalb von 12 Stunden
verwenden.

10. GEGEBENENFALLS BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE

BESEITIGUNG VON NICHT VERWENDETEM ARZNEIMITTEL ODER DAVON STAMMENDEN ABFALLMATERIALIEN

11. NAME UND ANSCHRIFT DES PHARMAZEUTISCHEN UNTERNEHMERS

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz, Deutschland

12. ZULASSUNGSNUMMER(N)

Einzeldosisdurchstechflaschen
EU/1/20/1528/056

Mehrdosendurchstechflaschen
EU/1/20/1528/057

13. CHARGENBEZEICHNUNG

Ch.-B.

14. VERKAUFSABGRENZUNG

15. HINWEISE FÜR DEN GEBRAUCH

16. ANGABEN IN BLINDENSCHRIFT

Der Begründung, keine Angaben in Blindenschrift aufzunehmen, wird zugestimmt.

17. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – 2D-BARCODE

2D-Barcode mit individuellem Erkennungsmerkmal.

18. INDIVIDUELLES ERKENNUNGSMERKMAL – VOM MENSCHEN LESBARES

FORMAT

PC
SN
NN

MINDESTANGABEN AUF KLEINEN BEHÄLTNISSEN

DURCHSTECHFLASCHEN-ETIKETT

1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS SOWIE ART(EN) DER ANWENDUNG

Comirnaty XFG 10 µg Injektion
COVID-19-mRNA-Impfstoff
i.m.

2. HINWEISE ZUR ANWENDUNG

Nicht verdünnen

3. VERFALLDATUM

EXP -90 °C bis -60 °C

4. CHARGENBEZEICHNUNG

Lot

5. INHALT NACH GEWICHT, VOLUMEN ODER EINHEITEN

Einzeldosisdurchstechflaschen
1 Dosis

Mehrdosendurchstechflaschen
6 Dosen 10 µg

6. WEITERE ANGABEN

Mehrdosendurchstechflaschen
Entsorgungszeit:

B. PACKUNGSBEILAGE Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (gefrorene Durchstechflaschen) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Bretovameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty JN.1 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty JN.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty JN.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty JN.1 erhalten?

Comirnaty JN.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty JN.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty JN.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty JN.1 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht
empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty JN.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty JN.1 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty JN.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Stillzeit. Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty JN.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?

Comirnaty JN.1 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty JN.1 haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty JN.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Einzeldosisdurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Mehrdosendurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen lang bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty JN.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Bretovameran.
•
− − Die sonstigen Bestandteile sind: − − − − − − − −
Eine Einzeldosisdurchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm Bretovameran. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm Bretovameran. ((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315) 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159) Colfoscerilstearat (DSPC) Cholesterol Trometamol Trometamolhydrochlorid Saccharose Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty JN.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in:

  • einer Einzeldosisdurchstechflasche mit 1 Dosis in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium oder
  • einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Einzeldosisdurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung für gefrorene Durchstechflaschen

Comirnaty JN.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken
zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine graue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty JN.1.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (lediglich gekühlte Durchstechflaschen) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Bretovameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty JN.1 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty JN.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty JN.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty JN.1 erhalten?

Comirnaty JN.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty JN.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty JN.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty JN.1 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht
empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty JN.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty JN.1 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty JN.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Stillzeit. Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty JN.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?

Comirnaty JN.1 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty JN.1 haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty JN.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT EINFRIEREN.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty JN.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Bretovameran. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm Bretovameran.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty JN.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung für lediglich gekühlte Durchstechflaschen

Comirnaty JN.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken
zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine graue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty JN.1. Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze (Glas) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Bretovameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty JN.1 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty JN.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty JN.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty JN.1 erhalten?

Comirnaty JN.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty JN.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty JN.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty JN.1 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty JN.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht
empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty JN.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty JN.1 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty JN.1 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty JN.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Stillzeit. Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty JN.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?

Comirnaty JN.1 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty JN.1 haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty JN.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT EINFRIEREN.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.

Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty JN.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Bretovameran. Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit 30 Mikrogramm Bretovameran.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty JN.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Fertigspritze (Typ-I-Glasspritze) mit Kolbenstopfen (synthetischer Brombutylkautschuk) und einer Verschlusskappe (synthetischer Brombutylkautschuk) ohne Nadel.

Packungsgröße: 10 Fertigspritzen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty JN.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken
zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

Anweisungen für Glasfertigspritzen

  • Vor Gebrauch können die Glasfertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
  • Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf und verabreichen Sie das gesamte Volumen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Bretovameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede auftretende Nebenwirkung Ihres Kindes melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty JN.1 erhält?
3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty JN.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion wird Säuglingen und Kindern von 6 Monaten bis 11 Jahren verabreicht.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty JN.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es bei Ihrem Kind kein COVID-19 auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty JN.1 erhält?

Comirnaty JN.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Ihr Kind allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Kindes, Ihrem Apotheker oder dem medizinischen
Fachpersonal, bevor Ihr Kind den Impfstoff erhält, wenn Ihr Kind:

  • jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatte oder nachdem es in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhielt
  • sich bei der Impfung nervös fühlt oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen ist
  • eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber hat. Ihr Kind kann jedoch geimpft werden, wenn es leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung hat.
  • ein Blutungsproblem hat, leicht Blutergüsse bekommt oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwendet
  • ein geschwächtes Abwehrsystem hat, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwendet, wie ein Kortikosteroid, das das Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty JN.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Ihr Kind geschützt ist.

Die Wirksamkeit von Comirnaty JN.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Ihr Kind ein geschwächtes Immunsystem hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty JN.1 erhalten. In diesen Fällen sollte Ihr Kind weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten die engen Kontaktpersonen Ihres Kindes entsprechend geimpft werden. Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit dem Arzt Ihres Kindes.

Kinder

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty JN.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie den Arzt Ihres Kindes oder Ihren Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel
anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel
anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten hat.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Ihr Kind schwanger ist, informieren Sie den Arzt Ihres Kindes, das medizinische Fachpersonal oder den Apotheker, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty JN.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Stillzeit. Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty JN.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend die Fähigkeit Ihres Kindes zum Bedienen von Maschinen oder zu Aktivitäten wie Radfahren beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, vor erneuter Aufnahme von Aktivitäten, die eine volle Aufmerksamkeit Ihres Kindes erfordern.

3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?

Nach Verdünnung wird Comirnaty JN.1 als Injektion von 0,2 ml in einen Muskel des Oberarms Ihres Kindes verabreicht.

Kinder von 5 bis 11 Jahren Ihr Kind erhält 1 Injektion, unabhängig davon, ob es in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten hat.

Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty JN.1 erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn Ihr Kind noch keine COVID-19-Impfung erhalten hat, wird Ihr Kind maximal 2 Dosen (die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen) erhalten. Es wird empfohlen, die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis zu erhalten, um die Grundimmunisierung zu vervollständigen.

Wird Ihr Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, wird Ihr Kind 1 Injektion erhalten. Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die COVID-19-Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm erhalten. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Wenn Ihr Kind immungeschwächt ist, kann es weitere Dosen von Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty JN.1 haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty JN.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Reizbarkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • an der Injektionsstelle: Schmerzen/Schmerzempfindlichkeit, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 2 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Personen ab 2 Jahren)
  • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag (‚häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren) oder Juckreiz
  • verminderter Appetit (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren)
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 4 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche für bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Lagern Sie den Impfstoff nach dem Verdünnen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel in der Verdünnung oder eine Verfärbung
bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty JN.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Bretovameran. Nach der Verdünnung enthält die Durchstechflasche 10 Dosen von 0,2 ml mit jeweils 10 Mikrogramm Bretovameran.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty JN.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9), die in einer Mehrdosendurchstechflasche mit 10 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer orangen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium bereitgestellt wird.

Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

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Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
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Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
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  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
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  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
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  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
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  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Kinder von 5 bis 11 Jahren
Verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär nach Verdünnung als Einzeldosis von 0,2 ml,
unabhängig vom bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn das Kind keine COVID-19-Impfung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär als Grundimmunisierung aus 2 Dosen zu je 0,2 ml. Verabreichen Sie die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis.

Wenn das Kind eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,2 ml. Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen COVID-19-Impfdosis gegeben werden.

Wenn das Kind 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen von 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, können weitere Dosen von Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm gegeben werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty JN.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken
zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine orange Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Konzentrat zur Herstellung einer Injektionsdispersion (Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor der Verdünnung aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Das Auftauen einer 10-Durchstechflaschen-Packung kann 4 Stunden dauern. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Verdünnung

  • Lassen Sie die aufgetaute Durchstechflasche Raumtemperatur annehmen und drehen Sie sie vor dem Verdünnen 10-mal vorsichtig um. Nicht schütteln.
  • Vor dem Verdünnen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße, undurchsichtige, amorphe Partikel enthalten.
  • Der aufgetaute Impfstoff muss in seiner ursprünglichen Durchstechflasche mit 1,3 ml Natriumchlorid-Injektionslösung 9 mg/ml (0,9 %) unter Verwendung einer 21-Gauge- oder schmaleren Nadel unter aseptischen Techniken verdünnt werden.
  • Gleichen Sie den Druck in der Durchstechflasche aus, bevor Sie die Nadel aus der Durchstechflasche entfernen, indem Sie 1,3 ml Luft in die leere Spritze des Verdünnungsmittels ziehen.
  • Drehen Sie die verdünnte Dispersion 10-mal vorsichtig um. Nicht schütteln.
  • Der verdünnte Impfstoff sollte als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie nicht den verdünnten Impfstoff, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Die verdünnten Durchstechflaschen sollten mit dem neuen Datum und Uhrzeit der Entsorgung gekennzeichnet werden.
  • Nach Verdünnung bei 2 ºC bis 30 ºC lagern und innerhalb von 12 Stunden verwenden.
  • Die verdünnte Dispersion nicht einfrieren oder schütteln. Lassen Sie eine gekühlte, verdünnte Dispersion vor der Verwendung Raumtemperatur annehmen.

Zubereitung von 0,2-ml-Dosen

  • Nach der Verdünnung enthält die Durchstechflasche 2,6 ml, aus der 10 Dosen zu 0,2 ml entnommen werden können.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,2 ml Comirnaty JN.1 für Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 10 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben.

Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um zehn Dosen aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.

  • Jede Dosis muss 0,2 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,2 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff innerhalb von 12 Stunden nach der Verdünnung

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Bretovameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede auftretende Nebenwirkung Ihres Kindes melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty JN.1 erhält?
3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty JN.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty JN.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird Säuglingen und Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren verabreicht.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty JN.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es bei Ihrem Kind kein COVID-19 auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty JN.1 erhält?

Comirnaty JN.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Ihr Kind allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Kindes, Ihrem Apotheker oder dem medizinischen
Fachpersonal, bevor Ihr Kind den Impfstoff erhält, wenn Ihr Kind:

  • jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatte oder nachdem es in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhielt
  • sich bei der Impfung nervös fühlt oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen ist
  • eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber hat. Ihr Kind kann jedoch geimpft werden, wenn es leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung hat.
  • ein Blutungsproblem hat, leicht Blutergüsse bekommt oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwendet
  • ein geschwächtes Abwehrsystem hat, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion, oder ein Arzneimittel verwendet, wie ein Kortikosteroid, das das Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty JN.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Ihr Kind geschützt ist.

Die Wirksamkeit von Comirnaty JN.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Ihr Kind ein geschwächtes Immunsystem hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty JN.1 erhalten. In diesen Fällen sollte Ihr Kind weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten die engen Kontaktpersonen Ihres Kindes entsprechend geimpft werden. Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit dem Arzt Ihres Kindes.

Kinder

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty JN.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie den Arzt Ihres Kindes oder Ihren Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel
anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel
anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten hat.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Ihr Kind schwanger ist, informieren Sie den Arzt Ihres Kindes, das medizinische Fachpersonal oder den Apotheker, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty JN.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty JN.1 während der Stillzeit. Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty JN.1 kann während der Stillzeit verabreicht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend die Fähigkeit Ihres Kindes zum Bedienen von Maschinen oder zu Aktivitäten wie Radfahren beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, vor erneuter Aufnahme von Aktivitäten, die eine volle Aufmerksamkeit Ihres Kindes erfordern.

3. Wie wird Comirnaty JN.1 angewendet?

Comirnaty JN.1 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel des Oberarms Ihres Kindes verabreicht.

Kinder von 5 bis 11 Jahren Ihr Kind erhält 1 Injektion, unabhängig davon, ob es in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten hat.

Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis von Comirnaty JN.1 erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn Ihr Kind noch keine COVID-19-Impfung erhalten hat, wird Ihr Kind maximal 2 Injektionen (die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen) erhalten. Es wird empfohlen, die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis zu erhalten, um die Grundimmunisierung zu vervollständigen.

Wird Ihr Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, wird Ihr Kind 1 Injektion erhalten. Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die COVID-19-Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm erhalten. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Wenn Ihr Kind immungeschwächt ist, kann Ihr Kind weitere Dosen von Comirnaty JN.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty JN.1 haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty JN.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Reizbarkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • an der Injektionsstelle: Schmerzen/Schmerzempfindlichkeit, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 2 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Personen ab 2 Jahren)
  • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag (‚häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren) oder Juckreiz
  • verminderter Appetit (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren)
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty JN.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Einzeldosisdurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Mehrdosendurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen lang bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty JN.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Bretovameran.
•
− − Die sonstigen Bestandteile sind: − − − − − − − −
Eine Einzeldosisdurchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit jeweils 10 Mikrogramm Bretovameran pro Dosis. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 10 Mikrogramm Bretovameran pro Dosis. ((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315) 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159) Colfoscerilstearat (DSPC) Cholesterol Trometamol Trometamolhydrochlorid Saccharose Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty JN.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine klare bis leicht opaleszierende Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in:

  • einer Einzeldosisdurchstechflasche mit 1 Dosis in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium oder
  • einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Einzeldosisdurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

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Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
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Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Kinder von 5 bis 11 Jahren
Verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn das Kind keine COVID-19-Impfung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär als Grundimmunisierung aus 2 Dosen zu je 0,3 ml. Verabreichen Sie die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis.

Wenn das Kind eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty JN.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml. Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty JN.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen COVID-19-Impfdosis gegeben werden.

Wenn das Kind 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen von 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, können weitere Dosen von Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm gegeben werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty JN.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken
zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine blaue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty JN.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty JN.1 für Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (gefrorene Durchstechflaschen) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Cemivameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty KP.2 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty KP.2 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty KP.2 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty KP.2 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty KP.2 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty KP.2 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty KP.2 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty KP.2 erhalten?

Comirnaty KP.2 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty KP.2 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty KP.2 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty KP.2 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty KP.2 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty KP.2 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty KP.2 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty KP.2 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty KP.2 angewendet?

Comirnaty KP.2 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty KP.2 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty KP.2 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty KP.2 haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty KP.2 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty KP.2 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Einzeldosisdurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Mehrdosendurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen lang bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty KP.2 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Cemivameran.
•
− − Die sonstigen Bestandteile sind: − − − − − − − −
Eine Einzeldosisdurchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm Cemivameran. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm Cemivameran. ((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315) 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159) Colfoscerilstearat (DSPC) Cholesterol Trometamol Trometamolhydrochlorid Saccharose Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty KP.2 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in:

  • einer Einzeldosisdurchstechflasche mit 1 Dosis in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium oder
  • einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Einzeldosisdurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
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  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
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  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
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  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
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  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
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  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
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Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Verabreichen Sie Comirnaty KP.2 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty KP.2 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung für gefrorene Durchstechflaschen

Comirnaty KP.2 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine graue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty KP.2.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (lediglich gekühlte Durchstechflaschen) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Cemivameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty KP.2 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty KP.2 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty KP.2 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty KP.2 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty KP.2 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty KP.2 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty KP.2 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty KP.2 erhalten?

Comirnaty KP.2 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty KP.2 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty KP.2 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty KP.2 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty KP.2 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty KP.2 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty KP.2 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty KP.2 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty KP.2 angewendet?

Comirnaty KP.2 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty KP.2 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty KP.2 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty KP.2 haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty KP.2 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty KP.2 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT EINFRIEREN.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty KP.2 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Cemivameran. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm Cemivameran.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty KP.2 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty KP.2 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty KP.2 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung für lediglich gekühlte Durchstechflaschen

Comirnaty KP.2 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine graue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty KP.2. Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze (Glas) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Cemivameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty KP.2 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty KP.2 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty KP.2 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty KP.2 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty KP.2 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty KP.2 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty KP.2 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty KP.2 erhalten?

Comirnaty KP.2 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty KP.2 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty KP.2 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty KP.2 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty KP.2 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty KP.2 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty KP.2 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty KP.2 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty KP.2 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty KP.2 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty KP.2 angewendet?

Comirnaty KP.2 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty KP.2 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty KP.2 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty KP.2 haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty KP.2 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty KP.2 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT EINFRIEREN.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.

Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty KP.2 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Cemivameran. Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit 30 Mikrogramm Cemivameran.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty KP.2 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Fertigspritze (Typ-I-Glasspritze) mit Kolbenstopfen (synthetischer Brombutylkautschuk) und einer Verschlusskappe (synthetischer Brombutylkautschuk) ohne Nadel.

Packungsgröße: 10 Fertigspritzen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com
Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty KP.2 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty KP.2 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty KP.2 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

Anweisungen für Glasfertigspritzen

  • Vor Gebrauch können die Glasfertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
  • Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf und verabreichen Sie das gesamte Volumen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Cemivameran

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede auftretende Nebenwirkung Ihres Kindes melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty KP.2 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty KP.2 erhält?
3. Wie wird Comirnaty KP.2 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty KP.2 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty KP.2 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty KP.2 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird Säuglingen und Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren verabreicht.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty KP.2 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es bei Ihrem Kind kein COVID-19 auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty KP.2 erhält?

Comirnaty KP.2 darf nicht angewendet werden

  • wenn Ihr Kind allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Kindes, Ihrem Apotheker oder dem medizinischen
Fachpersonal, bevor Ihr Kind den Impfstoff erhält, wenn Ihr Kind:

  • jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatte oder nachdem es in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhielt
  • sich bei der Impfung nervös fühlt oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen ist
  • eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber hat. Ihr Kind kann jedoch geimpft werden, wenn es leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung hat.
  • ein Blutungsproblem hat, leicht Blutergüsse bekommt oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwendet
  • ein geschwächtes Abwehrsystem hat, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion, oder ein Arzneimittel verwendet, wie ein Kortikosteroid, das das Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty KP.2 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Ihr Kind geschützt ist.

Die Wirksamkeit von Comirnaty KP.2 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Ihr Kind ein geschwächtes Immunsystem hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty KP.2 erhalten. In diesen Fällen sollte Ihr Kind weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten die engen Kontaktpersonen Ihres Kindes entsprechend geimpft werden. Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit dem Arzt Ihres Kindes.

Kinder

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty KP.2 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie den Arzt Ihres Kindes oder Ihren Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel
anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel
anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten hat.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Ihr Kind schwanger ist, informieren Sie den Arzt Ihres Kindes, das medizinische Fachpersonal oder den Apotheker, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty KP.2 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty KP.2 während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty KP.2 kann während der Stillzeit verabreicht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend die Fähigkeit Ihres Kindes zum Bedienen von Maschinen oder zu Aktivitäten wie Radfahren beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, vor erneuter Aufnahme von Aktivitäten, die eine volle Aufmerksamkeit Ihres Kindes erfordern.

3. Wie wird Comirnaty KP.2 angewendet?

Comirnaty KP.2 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel des Oberarms Ihres Kindes verabreicht.

Kinder von 5 bis 11 Jahren Ihr Kind erhält 1 Injektion, unabhängig davon, ob es in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten hat.

Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis von Comirnaty KP.2 erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn Ihr Kind noch keine COVID-19-Impfung erhalten hat, wird Ihr Kind maximal 2 Dosen (die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen) erhalten. Es wird empfohlen, die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis zu erhalten, um die Grundimmunisierung zu vervollständigen.

Wird Ihr Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, wird Ihr Kind 1 Injektion erhalten. Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty KP.2 erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die COVID-19-Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm erhalten. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Wenn Ihr Kind immungeschwächt ist, kann Ihr Kind weitere Dosen von Comirnaty KP.2 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty KP.2 haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty KP.2 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Reizbarkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • an der Injektionsstelle: Schmerzen/Schmerzempfindlichkeit, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 2 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Personen ab 2 Jahren)
  • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag (‚häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren) oder Juckreiz
  • verminderter Appetit (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren)
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty KP.2 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Einzeldosisdurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Mehrdosendurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen lang bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty KP.2 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist Cemivameran.
•
− − Die sonstigen Bestandteile sind: − − − − − − − −
Eine Einzeldosisdurchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit jeweils 10 Mikrogramm Cemivameran pro Dosis. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 10 Mikrogramm Cemivameran pro Dosis. ((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315) 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159) Colfoscerilstearat (DSPC) Cholesterol Trometamol Trometamolhydrochlorid Saccharose Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty KP.2 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine klare bis leicht opaleszierende Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in:

  • einer Einzeldosisdurchstechflasche mit 1 Dosis in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium oder
  • einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Einzeldosisdurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Kinder von 5 bis 11 Jahren
Verabreichen Sie Comirnaty KP.2 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty KP.2 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn das Kind keine COVID-19-Impfung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty KP.2 intramuskulär als Grundimmunisierung aus 2 Dosen zu je 0,3 ml. Verabreichen Sie die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis.

Wenn das Kind eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty KP.2 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml. Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty KP.2 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen COVID-19-Impfdosis gegeben werden.

Wenn das Kind 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen von 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, können weitere Dosen von Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm gegeben werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty KP.2 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine blaue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty KP.2 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty KP.2 für Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (gefrorene Durchstechflaschen) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Für LP.8.1 kodierende mRNA

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty LP.8.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty LP.8.1 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty LP.8.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty LP.8.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty LP.8.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty LP.8.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty LP.8.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty LP.8.1 erhalten?

Comirnaty LP.8.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty LP.8.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty LP.8.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty LP.8.1 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty LP.8.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty LP.8.1 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty LP.8.1 angewendet?

Comirnaty LP.8.1 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 haben, wenden Sie sich an Ihren
Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty LP.8.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty LP.8.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen lang bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty LP.8.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist mRNA, die für LP.8.1 kodiert. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty LP.8.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty LP.8.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung für gefrorene Durchstechflaschen

Comirnaty LP.8.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine graue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind. Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty LP.8.1.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (lediglich gekühlte Durchstechflaschen) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Für LP.8.1 kodierende mRNA

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty LP.8.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty LP.8.1 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty LP.8.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty LP.8.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty LP.8.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty LP.8.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty LP.8.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty LP.8.1 erhalten?

Comirnaty LP.8.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty LP.8.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty LP.8.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty LP.8.1 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty LP.8.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty LP.8.1 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty LP.8.1 angewendet?

Comirnaty LP.8.1 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 haben, wenden Sie sich an Ihren
Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty LP.8.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty LP.8.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT EINFRIEREN.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty LP.8.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist mRNA, die für LP.8.1 kodiert. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty LP.8.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty LP.8.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung für lediglich gekühlte Durchstechflaschen

Comirnaty LP.8.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine graue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty LP.8.1. Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze (Glas) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Für LP.8.1 kodierende mRNA

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty LP.8.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty LP.8.1 erhalten?
3. Wie wird Comirnaty LP.8.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty LP.8.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty LP.8.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty LP.8.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty LP.8.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty LP.8.1 erhalten?

Comirnaty LP.8.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty LP.8.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty LP.8.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty LP.8.1 erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty LP.8.1 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty LP.8.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty LP.8.1 kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty LP.8.1 gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty LP.8.1 angewendet?

Comirnaty LP.8.1 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 haben, wenden Sie sich an Ihren
Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty LP.8.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty LP.8.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT EINFRIEREN.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.

Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty LP.8.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist mRNA, die für LP.8.1 kodiert. Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit 30 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty LP.8.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Fertigspritze (Typ-I-Glasspritze) mit Kolbenstopfen (synthetischer Brombutylkautschuk) und einer Verschlusskappe (synthetischer Brombutylkautschuk) ohne Nadel.

Packungsgrößen:

1 Fertigspritze
10 Fertigspritzen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty LP.8.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty LP.8.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

Anweisungen für Glasfertigspritzen

  • Vor Gebrauch können die Glasfertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
  • Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf und verabreichen Sie das gesamte Volumen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Für LP.8.1 kodierende mRNA

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede auftretende Nebenwirkung Ihres Kindes melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty LP.8.1 und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty LP.8.1 erhält?
3. Wie wird Comirnaty LP.8.1 angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty LP.8.1 aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty LP.8.1 und wofür wird es angewendet?

Comirnaty LP.8.1 ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird Säuglingen und Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren verabreicht.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty LP.8.1 das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es bei Ihrem Kind kein COVID-19 auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty LP.8.1 erhält?

Comirnaty LP.8.1 darf nicht angewendet werden

  • wenn Ihr Kind allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Kindes, Ihrem Apotheker oder dem medizinischen
Fachpersonal, bevor Ihr Kind den Impfstoff erhält, wenn Ihr Kind:

  • jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatte oder nachdem es in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhielt
  • sich bei der Impfung nervös fühlt oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen ist
  • eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber hat. Ihr Kind kann jedoch geimpft werden, wenn es leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung hat.
  • ein Blutungsproblem hat, leicht Blutergüsse bekommt oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwendet
  • ein geschwächtes Abwehrsystem hat, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion, oder ein Arzneimittel verwendet, wie ein Kortikosteroid, das das Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty LP.8.1 möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Ihr Kind geschützt ist.

Die Wirksamkeit von Comirnaty LP.8.1 kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Ihr Kind ein geschwächtes Immunsystem hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty LP.8.1 erhalten. In diesen Fällen sollte Ihr Kind weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten die engen Kontaktpersonen Ihres Kindes entsprechend geimpft werden. Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit dem Arzt Ihres Kindes.

Kinder

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty LP.8.1 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie den Arzt Ihres Kindes oder Ihren Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel
anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel
anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten hat.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Ihr Kind schwanger ist, informieren Sie den Arzt Ihres Kindes, das medizinische Fachpersonal oder den Apotheker, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty LP.8.1 kann während der Stillzeit verabreicht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend die Fähigkeit Ihres Kindes zum Bedienen von Maschinen oder zu Aktivitäten wie Radfahren beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, vor erneuter Aufnahme von Aktivitäten, die eine volle Aufmerksamkeit Ihres Kindes erfordern.

3. Wie wird Comirnaty LP.8.1 angewendet?

Comirnaty LP.8.1 wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel des Oberarms Ihres Kindes
verabreicht.

Kinder von 5 bis 11 Jahren Ihr Kind erhält 1 Injektion, unabhängig davon, ob es in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten hat.

Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis von Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn Ihr Kind noch keine COVID-19-Impfung erhalten hat, wird Ihr Kind maximal 2 Dosen (die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen) erhalten. Es wird empfohlen, die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis zu erhalten, um die Grundimmunisierung zu vervollständigen.

Wird Ihr Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, wird Ihr Kind 1 Injektion erhalten. Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die COVID-19-Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm erhalten. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren Wenn Ihr Kind immungeschwächt ist, kann Ihr Kind weitere Dosen von Comirnaty LP.8.1 erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty LP.8.1 haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty LP.8.1 Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Reizbarkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • an der Injektionsstelle: Schmerzen/Schmerzempfindlichkeit, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 2 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Personen ab 2 Jahren)
  • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag (‚häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren) oder Juckreiz
  • verminderter Appetit (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren)
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty LP.8.1 aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Einzeldosisdurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Mehrdosendurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen lang bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty LP.8.1 enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist mRNA, die für LP.8.1 kodiert.
•
− − Die sonstigen Bestandteile sind: − − − − − − − −
Eine Einzeldosisdurchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit jeweils 10 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert, pro Dosis. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 10 Mikrogramm mRNA, die für LP.8.1 kodiert, pro Dosis. ((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315) 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159) Colfoscerilstearat (DSPC) Cholesterol Trometamol Trometamolhydrochlorid Saccharose Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty LP.8.1 aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine klare bis leicht opaleszierende Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in:

  • einer Einzeldosisdurchstechflasche mit 1 Dosis in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium oder
  • einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Einzeldosisdurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
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Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
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Hersteller

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An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

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Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
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  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im

Scannen Sie den Code mit einem mobilen Gerät, um die Packungsbeilage in verschiedenen Sprachen zu erhalten.

URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Kinder von 5 bis 11 Jahren
Verabreichen Sie Comirnaty LP.8.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn das Kind keine COVID-19-Impfung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty LP.8.1 intramuskulär als Grundimmunisierung aus 2 Dosen zu je 0,3 ml. Verabreichen Sie die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis.

Wenn das Kind eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty LP.8.1 intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml. Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty LP.8.1 frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen COVID-19-Impfdosis gegeben werden.

Wenn das Kind 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen von 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, können weitere Dosen von Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm gegeben werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty LP.8.1 sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine blaue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty LP.8.1 für Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (gefrorene Durchstechflaschen) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Für XFG kodierende mRNA

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty XFG und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty XFG erhalten?
3. Wie wird Comirnaty XFG angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty XFG aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty XFG und wofür wird es angewendet?

Comirnaty XFG ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty XFG das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty XFG erhalten?

Comirnaty XFG darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty XFG möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty XFG kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty XFG erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty XFG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty XFG kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty XFG kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty XFG kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty XFG angewendet?

Comirnaty XFG wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty XFG erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty XFG erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty XFG haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty XFG Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty XFG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen lang bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty XFG enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist mRNA, die für XFG kodiert. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty XFG aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty XFG intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty XFG frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung für gefrorene Durchstechflaschen

Comirnaty XFG sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine graue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind. Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty XFG.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (lediglich gekühlte Durchstechflaschen) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Für XFG kodierende mRNA

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty XFG und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty XFG erhalten?
3. Wie wird Comirnaty XFG angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty XFG aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty XFG und wofür wird es angewendet?

Comirnaty XFG ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty XFG das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty XFG erhalten?

Comirnaty XFG darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty XFG möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty XFG kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty XFG erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty XFG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty XFG kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty XFG kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty XFG kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty XFG angewendet?

Comirnaty XFG wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty XFG erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty XFG erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty XFG haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty XFG Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty XFG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT EINFRIEREN.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty XFG enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist mRNA, die für XFG kodiert. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 30 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty XFG aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer grauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty XFG intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty XFG frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung für lediglich gekühlte Durchstechflaschen

Comirnaty XFG sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine graue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (ab 12 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen werden bei 2 °C bis 8 °C gelagert; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als weiße bis grauweiße Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty XFG. Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion in einer Fertigspritze (Glas) Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Für XFG kodierende mRNA

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle
Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede
auftretende Nebenwirkung melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende
Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie diesen Impfstoff erhalten,
denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty XFG und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty XFG erhalten?
3. Wie wird Comirnaty XFG angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty XFG aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty XFG und wofür wird es angewendet?

Comirnaty XFG ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch das SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty XFG das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es kein COVID-19
auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Sie Comirnaty XFG erhalten?

Comirnaty XFG darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn:

  • Sie jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatten oder nachdem Sie in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhalten hatten
  • Sie sich bei der Impfung nervös fühlen oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen sind
  • Sie eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber haben. Sie können jedoch geimpft werden, wenn Sie leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung haben.
  • Sie ein Blutungsproblem haben, leicht Blutergüsse bekommen oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwenden
  • Sie ein geschwächtes Abwehrsystem haben, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion oder ein Arzneimittel verwenden, wie ein Kortikosteroid, das Ihr Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty XFG möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Sie geschützt sind.

Die Wirksamkeit von Comirnaty XFG kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben, können Sie weitere Dosen Comirnaty XFG erhalten. In diesen Fällen sollten Sie weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten Ihre engen Kontaktpersonen entsprechend geimpft werden.

Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit Ihrem Arzt.

Kinder

Comirnaty XFG 30 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Für Säuglinge/Kleinkinder ab 6 Monaten und Kinder unter 12 Jahren stehen altersgerechte
Formulierungen zur Verfügung. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage für andere
Formulierungen.

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty XFG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten haben.

Comirnaty XFG kann gleichzeitig mit einem Grippeimpfstoff verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) verabreicht werden.

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Impfstoff gegen das
Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verabreicht werden.

Bei älteren Erwachsenen ab 65 Jahren kann Comirnaty XFG gleichzeitig mit einem Hochdosis-Grippeimpfstoff und einem RSV-Impfstoff verabreicht werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, informieren Sie vor dem Erhalt dieses Impfstoffes Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Apotheker.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty XFG kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty XFG kann während der Stillzeit angewendet werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend Ihre Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, bevor Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

3. Wie wird Comirnaty XFG angewendet?

Comirnaty XFG wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel Ihres Oberarms verabreicht.

Sie erhalten 1 Injektion, unabhängig davon, ob Sie in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten haben.

Wenn Sie bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten haben, sollten Sie frühestens 3 Monate nach Ihrer letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty XFG erhalten.

Wenn Sie immungeschwächt sind, können Sie weitere Dosen Comirnaty XFG erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty XFG haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty XFG Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • an der Injektionsstelle: Schmerzen, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Einige dieser Nebenwirkungen traten bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren etwas häufiger auf als bei Erwachsenen.

Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 12 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei immungeschwächten Personen ab 12 Jahren) • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • verminderter Appetit
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty XFG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

Im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C lagern. NICHT EINFRIEREN.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei 2 °C bis 8 °C (nur gekühlt) geliefert und gelagert.

Vor der Verwendung können Fertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden und bei Raumlicht gehandhabt werden.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty XFG enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist mRNA, die für XFG kodiert. Jede Fertigspritze enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit 30 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
−((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315)
−2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159)
−Colfoscerilstearat (DSPC)
−Cholesterol
−Trometamol
−Trometamolhydrochlorid
−Saccharose
−Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty XFG aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine weiße bis grauweiße Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in einer Fertigspritze (Typ-I-Glasspritze) mit Kolbenstopfen (synthetischer Brombutylkautschuk) und einer Verschlusskappe (synthetischer Brombutylkautschuk) ohne Nadel.

Packungsgrößen:

1 Fertigspritze
10 Fertigspritzen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

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URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Verabreichen Sie Comirnaty XFG intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty XFG frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty XFG sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

Anweisungen für Glasfertigspritzen

  • Vor Gebrauch können die Glasfertigspritzen bis zu 12 Stunden bei Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert und bei Raumlicht gehandhabt werden.
  • Entfernen Sie die Verschlusskappe, indem Sie sie langsam gegen den Uhrzeigersinn drehen. Nicht schütteln. Setzen Sie eine für die intramuskuläre Injektion geeignete Nadel auf und verabreichen Sie das gesamte Volumen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren

COVID-19-mRNA-Impfstoff

Für XFG kodierende mRNA

Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Sie können dabei helfen, indem Sie jede auftretende Nebenwirkung Ihres Kindes melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Ende Abschnitt 4.

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
  • Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Comirnaty XFG und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty XFG erhält?
3. Wie wird Comirnaty XFG angewendet?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Comirnaty XFG aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Comirnaty XFG und wofür wird es angewendet?

Comirnaty XFG ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von COVID-19 (Coronavirus-Erkrankung-2019), das durch SARS-CoV-2 verursacht wird.

Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion wird Säuglingen und Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren verabreicht.

Der Impfstoff veranlasst das Abwehrsystem (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers), Antikörper und Blutzellen zu produzieren, die gegen das Virus wirken und so Schutz vor COVID-19 bieten.

Da Comirnaty XFG das Virus nicht enthält, um Immunität zu erzeugen, kann es bei Ihrem Kind kein COVID-19 auslösen.

Die Anwendung des Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen.

2. Was sollten Sie beachten, bevor Ihr Kind Comirnaty XFG erhält?

Comirnaty XFG darf nicht angewendet werden

  • wenn Ihr Kind allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Kindes, Ihrem Apotheker oder dem medizinischen
Fachpersonal, bevor Ihr Kind den Impfstoff erhält, wenn Ihr Kind:

  • jemals eine schwere allergische Reaktion oder Atemprobleme nach einer anderen Impfstoffinjektion hatte oder nachdem es in der Vergangenheit diesen Impfstoff erhielt
  • sich bei der Impfung nervös fühlt oder jemals nach einer Injektion in Ohnmacht gefallen ist
  • eine schwere Krankheit oder Infektion mit hohem Fieber hat. Ihr Kind kann jedoch geimpft werden, wenn es leichtes Fieber oder eine Infektion der oberen Atemwege wie eine Erkältung hat.
  • ein Blutungsproblem hat, leicht Blutergüsse bekommt oder ein Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln verwendet
  • ein geschwächtes Abwehrsystem hat, aufgrund einer Erkrankung wie der HIV-Infektion, oder ein Arzneimittel verwendet, wie ein Kortikosteroid, das das Abwehrsystem beeinträchtigt Es besteht ein erhöhtes Risiko von Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels) und Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels) nach der Impfung mit Comirnaty (siehe Abschnitt 4). Diese Erkrankungen können sich innerhalb weniger Tage nach der Impfung entwickeln und traten hauptsächlich innerhalb von 14 Tagen auf. Sie wurden häufiger nach der zweiten Impfung beobachtet und häufiger bei jüngeren Männern. Das Risiko einer Myokarditis und Perikarditis scheint bei Kindern von 5 bis 11 Jahren geringer zu sein als bei Kindern von 12 bis 17 Jahren. Die meisten Fälle von Myokarditis und Perikarditis erholen sich. In einigen Fällen war eine intensivmedizinische Versorgung erforderlich, und es wurden Fälle mit Todesfolge beobachtet. Nach der Impfung sollten Sie auf Anzeichen einer Myokarditis oder Perikarditis wie Atemnot, Herzklopfen und Thoraxschmerzen achten und sofort einen Arzt aufsuchen, wenn diese auftreten.

Wie bei jedem Impfstoff schützt Comirnaty XFG möglicherweise nicht alle geimpften Personen und es ist nicht bekannt, wie lange Ihr Kind geschützt ist.

Die Wirksamkeit von Comirnaty XFG kann bei Personen mit geschwächtem Immunsystem geringer sein. Wenn Ihr Kind ein geschwächtes Immunsystem hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty XFG erhalten. In diesen Fällen sollte Ihr Kind weiterhin körperliche Vorsichtsmaßnahmen treffen, um COVID-19 zu verhindern. Außerdem sollten die engen Kontaktpersonen Ihres Kindes entsprechend geimpft werden. Besprechen Sie die entsprechenden individuellen Empfehlungen mit dem Arzt Ihres Kindes.

Kinder

Der Impfstoff wird für Säuglinge unter 6 Monaten nicht empfohlen.

Anwendung von Comirnaty XFG zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie den Arzt Ihres Kindes oder Ihren Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel
anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt andere Arzneimittel
anzuwenden, oder kürzlich eine andere Impfung erhalten hat.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Ihr Kind schwanger ist, informieren Sie den Arzt Ihres Kindes, das medizinische Fachpersonal oder den Apotheker, bevor Ihr Kind diesen Impfstoff erhält.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Schwangerschaft. Jedoch haben umfangreiche Informationen von schwangeren Frauen, die während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty geimpft wurden, keine negativen Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene gezeigt. Die Informationen über Auswirkungen auf die Schwangerschaft oder das Neugeborene nach der Impfung im ersten Schwangerschaftsdrittel sind zwar begrenzt, aber es wurde keine Veränderung des Risikos einer Fehlgeburt festgestellt. Comirnaty XFG kann während der Schwangerschaft angewendet werden.

Es sind noch keine Daten verfügbar zur Anwendung von Comirnaty XFG während der Stillzeit.

Jedoch werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kleinkind erwartet. Daten von Frauen, die nach der Impfung mit dem initial zugelassenen Impfstoff von Comirnaty stillten, haben kein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Neugeborenen/Kleinkindern gezeigt. Comirnaty XFG kann während der Stillzeit verabreicht werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Einige der im Abschnitt 4 (Mögliche Nebenwirkungen) genannten Wirkungen der Impfung können vorübergehend die Fähigkeit Ihres Kindes zum Bedienen von Maschinen oder zu Aktivitäten wie Radfahren beeinträchtigen. Warten Sie, bis diese Wirkungen abgeklungen sind, vor erneuter Aufnahme von Aktivitäten, die eine volle Aufmerksamkeit Ihres Kindes erfordern.

3. Wie wird Comirnaty XFG angewendet?

Comirnaty XFG wird als Injektion von 0,3 ml in einen Muskel des Oberarms Ihres Kindes verabreicht.

Kinder von 5 bis 11 Jahren Ihr Kind erhält 1 Injektion, unabhängig davon, ob es in der Vergangenheit bereits einen COVID-19-Impfstoff erhalten hat.

Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis von Comirnaty XFG erhalten.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn Ihr Kind noch keine COVID-19-Impfung erhalten hat, wird Ihr Kind maximal 2 Dosen (die Gesamtzahl der für die Grundimmunisierung erforderlichen Dosen) erhalten. Es wird empfohlen, die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis zu erhalten, um die Grundimmunisierung zu vervollständigen.

Wird Ihr Kind zwischen den Dosen der Grundimmunisierung 5 Jahre alt, sollte es auch die noch
verbleibende Dosis der Grundimmunisierung von 10 Mikrogramm erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, wird Ihr Kind 1 Injektion erhalten. Wenn Ihr Kind bereits eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff erhalten hat, sollte es frühestens 3 Monate nach seiner letzten derartigen Impfung eine Dosis Comirnaty XFG erhalten.

Wenn Ihr Kind bereits 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen zu 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die COVID-19-Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, kann es weitere Dosen von Comirnaty XFG 10 Mikrogramm erhalten. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Wenn Ihr Kind immungeschwächt ist, kann Ihr Kind weitere Dosen von Comirnaty XFG erhalten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Comirnaty XFG haben, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Impfstoffe kann auch Comirnaty XFG Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.

Sehr häufige Nebenwirkungen: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Reizbarkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • an der Injektionsstelle: Schmerzen/Schmerzempfindlichkeit, Schwellung
  • Ermüdung, Kopfschmerzen
  • Schläfrigkeit (6 Monate bis unter 2 Jahre)
  • Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Durchfall Häufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
  • Übelkeit
  • Erbrechen (‚sehr häufig‘ bei Schwangeren ab 18 Jahren und bei immungeschwächten Personen im Alter von 2 bis 18 Jahren)
  • Rötung an der Injektionsstelle (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis 11 Jahren und bei immungeschwächten Personen ab 2 Jahren)
  • vergrößerte Lymphknoten (häufiger beobachtet nach einer Auffrischungsdosis)

Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Unwohlsein, Schwächegefühl oder Energiemangel/Schläfrigkeit
  • Armschmerzen
  • Schlaflosigkeit
  • Jucken an der Injektionsstelle
  • allergische Reaktionen wie Ausschlag (‚häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren) oder Juckreiz
  • verminderter Appetit (‚sehr häufig‘ bei Kindern von 6 Monaten bis unter 2 Jahren)
  • Schwindelgefühl
  • starkes Schwitzen, nächtliche Schweißausbrüche Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen
  • vorübergehendes, einseitiges Herabhängen des Gesichtes
  • allergische Reaktionen wie Nesselsucht oder Schwellung des Gesichts Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen
  • Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder Entzündung des Herzbeutels (Perikarditis), die zu Atemnot, Herzklopfen oder Thoraxschmerzen führen können Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • schwere allergische Reaktionen
  • ausgedehnte Schwellung der geimpften Gliedmaße
  • Anschwellen des Gesichts (ein geschwollenes Gesicht kann bei Patienten auftreten, denen in der Vergangenheit dermatologische Filler im Gesichtsbereich injiziert wurden)
  • eine Hautreaktion, die rote Flecken oder Stellen auf der Haut verursacht, die wie ein Ziel oder eine Zielscheibenmitte mit einer dunkelroten Mitte aussehen können, das von hellroten Ringen umgeben ist (Erythema multiforme)
  • ungewöhnliches Gefühl in der Haut, wie Prickeln oder Kribbeln (Parästhesie)
  • vermindertes Gefühl oder verminderte Empfindlichkeit, insbesondere der Haut (Hypoästhesie) • starke Menstruationsblutungen (die meisten Fälle schienen nicht schwerwiegend und vorübergehend zu sein)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn bei Ihrem Kind Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich an den Arzt Ihres Kindes, Ihren Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Comirnaty XFG aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Die folgenden Informationen zur Aufbewahrung, zum Verfall, zur Verwendung und Handhabung sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „EXP“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Im Gefrierschrank bei -90 °C bis -60 °C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Der Impfstoff wird bei -90 °C bis -60 °C gefroren geliefert. Gefrorener Impfstoff kann nach Erhalt entweder bei -90 °C bis -60 °C oder bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden.

Einzeldosisdurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen des Impfstoffs 2 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Mehrdosendurchstechflaschen: Wenn der Impfstoff gefroren bei -90 °C bis -60 °C gelagert wird, können Packungen mit 10 Durchstechflaschen des Impfstoffs 6 Stunden lang bei 2 °C bis 8 °C aufgetaut werden oder einzelne Durchstechflaschen können 30 Minuten lang bei Raumtemperatur (bis zu 30 °C) aufgetaut werden.

Aufgetaute (zuvor gefrorene) Durchstechflaschen: Nach Entnahme aus dem Gefrierschrank kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 10 Wochen lang bei 2 °C bis 8 °C gelagert und transportiert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP). Der Umkarton sollte mit dem neuen Verfalldatum bei 2 °C bis 8 °C gekennzeichnet werden. Nach dem Auftauen kann der Impfstoff nicht wieder eingefroren werden.

Vor der Verwendung können die ungeöffneten Durchstechflaschen bis zu 12 Stunden bei
Temperaturen zwischen 8 °C und 30 °C gelagert werden.

Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Geöffnete Durchstechflaschen: Lagern Sie den Impfstoff nach dem ersten Anstechen bei 2 °C bis 30 °C und verwenden Sie ihn innerhalb von 12 Stunden, was eine Transportzeit von bis zu 6 Stunden einschließt. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff.

Verwenden Sie diesen Impfstoff nicht, wenn Sie Partikel oder eine Verfärbung bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Comirnaty XFG enthält

  • Der Wirkstoff des COVID-19-mRNA-Impfstoffs (Nukleosid-modifiziert) ist mRNA, die für XFG kodiert.
•
− − Die sonstigen Bestandteile sind: − − − − − − − −
Eine Einzeldosisdurchstechflasche enthält 1 Dosis von 0,3 ml mit jeweils 10 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert, pro Dosis. Eine Mehrdosendurchstechflasche enthält 6 Dosen von 0,3 ml mit jeweils 10 Mikrogramm mRNA, die für XFG kodiert, pro Dosis. ((4-Hydroxybutyl)azandiyl)bis(hexan-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoat) (ALC-0315) 2-[(Polyethylenglykol)-2000]-N,N-ditetradecylacetamid (ALC-0159) Colfoscerilstearat (DSPC) Cholesterol Trometamol Trometamolhydrochlorid Saccharose Wasser für Injektionszwecke

Wie Comirnaty XFG aussieht und Inhalt der Packung

Der Impfstoff ist eine klare bis leicht opaleszierende Dispersion (pH: 6,9 - 7,9) erhältlich in:

  • einer Einzeldosisdurchstechflasche mit 1 Dosis in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium oder
  • einer Mehrdosendurchstechflasche mit 6 Dosen in einer klaren 2 ml-Durchstechflasche (Typ I-Glas) mit einem Gummistopfen und einer blauen Flip-off-Kunststoffkappe mit einem Verschluss aus Aluminium.

Einzeldosisdurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Mehrdosendurchstechflaschen-Packungsgröße: 10 Durchstechflaschen
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 6131 9084-0
Fax: +49 6131 9084-2121
service@biontech.de

Hersteller

BioNTech Manufacturing GmbH
An der Goldgrube 12
55131 Mainz
Deutschland

BioNTech Manufacturing GmbH
Kupferbergterrasse 17 - 19
55116 Mainz
Deutschland

Pfizer Manufacturing Belgium NV
Rijksweg 12
Puurs-Sint-Amands, 2870
Belgien

Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem
örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

  • België/Belgique/Belgien, Luxembourg/Luxemburg: Pfizer S.A./N.V., Tél/Tel: +32 (0)2 554 62 11
  • България: Пфайзер Люксембург САРЛ, Клон, България, Teл: +359 2 970 4333
  • Česká republika: Pfizer, spol. s r.o., Tel: +420 283 004 111
  • Danmark: Pfizer ApS, Tlf.: +45 44 201 100
  • Deutschland: BioNTech Manufacturing GmbH, Tel: +49 6131 90840
  • Eesti: Pfizer Luxembourg SARL Eesti filiaal, Tel: +372 666 7500
  • Ελλάδα: Pfizer Ελλάς A.E., Τηλ.: +30 210 6785 800
  • España: Pfizer, S.L., Tel: +34914909900
  • France: Pfizer, Tél +33 1 58 07 34 40
  • Hrvatska: Pfizer Croatia d.o.o., Tel: +385 1 3908 777
  • Ireland: Pfizer Healthcare Ireland, Tel: 1800 633 363 (toll free), +44 (0)1304 616161
  • Ísland: Icepharma hf, Simi: +354 540 8000
  • Italia: Pfizer S.r.l., Tel: +39 06 33 18 21
  • Κύπρος: Pfizer Ελλάς Α.Ε. (Cyprus Branch), Tηλ: +357 22 817690
  • Latvija: Pfizer Luxembourg SARL filiāle Latvijā, Tel.: +371 670 35 775
  • Lietuva: Pfizer Luxembourg SARL filialas Lietuvoje, Tel. +370 52 51 4000
  • Magyarország: Pfizer Kft, Tel: +36 1 488 3700
  • Malta: Vivian Corporation Ltd., Tel: +35621 344610
  • Norge: Pfizer AS, Tlf: +47 67 526 100
  • Nederland: Pfizer BV, Tel: +31 (0)10 406 43 01
  • Österreich: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H, Tel: +43 (0)1 521 15-0
  • Polska: Pfizer Polska Sp. z o.o., Tel.: +48 22 335 61 00
  • Portugal: Laboratórios Pfizer, Lda., Tel: +351 21 423 5500
  • România: Pfizer Romania S.R.L, Tel: +40 (0) 21 207 28 00
  • Slovenija: Pfizer Luxembourg SARL, Pfizer, podružnica za svetovanje s področja farmacevtske dejavnosti, Ljubljana, Tel.: +386 (0) 1 52 11 400
  • Slovenská republika: Pfizer Luxembourg SARL, organizačná zložka, Tel: +421 2 3355 5500 • Suomi/Finland: Pfizer Oy, Puh/Tel: +358 (0)9 430 040
  • Sverige: Pfizer AB, Tel: +46 (0)8 550 520 00

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im

Scannen Sie den Code mit einem mobilen Gerät, um die Packungsbeilage in verschiedenen Sprachen zu erhalten.

URL: www.comirnatyglobal.com

Ausführliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europäischen
Arzneimittel-Agentur https://www.ema.europa.eu verfügbar.

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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Kinder von 5 bis 11 Jahren
Verabreichen Sie Comirnaty XFG intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml, unabhängig vom
bisherigen COVID-19-Impfstatus.

Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty XFG frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen Dosis eines COVID-19-Impfstoffs gegeben werden.

Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 4 Jahren

Wenn das Kind keine COVID-19-Impfung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty XFG intramuskulär als Grundimmunisierung aus 2 Dosen zu je 0,3 ml. Verabreichen Sie die zweite Dosis 8 Wochen nach der ersten Dosis.

Wenn das Kind eine abgeschlossene COVID-19-Grundimmunisierung erhalten hat, verabreichen Sie Comirnaty XFG intramuskulär als Einzeldosis von 0,3 ml. Bei Personen, die bereits mit einem COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, sollte Comirnaty XFG frühestens 3 Monate nach der letzten vorangegangenen COVID-19-Impfdosis gegeben werden.

Wenn das Kind 1 oder 2 Dosen der aus 3 Impfdosen von 3 Mikrogramm bestehenden Grundimmunisierung erhalten hat, die Grundimmunisierung aber nicht abgeschlossen hat, können weitere Dosen von Comirnaty XFG 10 Mikrogramm gegeben werden. Die zweite Dosis kann 3 Wochen nach der ersten Dosis gegeben werden und eine dritte Dosis frühestens 8 Wochen nach der zweiten Dosis.

Immungeschwächte Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren
Stark immungeschwächte Personen können weitere Dosen erhalten.

Rückverfolgbarkeit

Um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden.

Handhabungsanweisungen vor der Anwendung

Comirnaty XFG sollte vom medizinischen Fachpersonal unter Verwendung aseptischer Techniken zubereitet werden, um die Sterilität der zubereiteten Dispersion sicherzustellen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Durchstechflasche eine blaue Kunststoffkappe hat und dass der Produktname Comirnaty XFG 10 Mikrogramm/Dosis Injektionsdispersion (Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren) ist.
  • Wenn auf dem Etikett der Durchstechflasche ein anderer Produktname steht, beachten Sie bitte die Fachinformation für diejenige Formulierung.
  • Wenn die Durchstechflasche gefroren gelagert wird, muss sie vor Gebrauch aufgetaut werden. Die gefrorenen Durchstechflaschen sollten zum Auftauen in eine Umgebung von 2 °C bis 8 °C gebracht werden. Stellen Sie sicher, dass die Durchstechflaschen vor der Verwendung vollständig aufgetaut sind.
−Einzeldosisdurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Einzeldosisdurchstechflaschen kann 2 Stunden dauern.
−Mehrdosendurchstechflaschen: Das Auftauen einer Packung mit 10 Mehrdosendurchstechflaschen kann 6 Stunden dauern.
  • Wenn Sie die Durchstechflaschen auf eine Lagerung bei 2 °C bis 8 °C umstellen, aktualisieren Sie das Verfalldatum auf dem Umkarton.
  • Ungeöffnete Durchstechflaschen können bis zu 10 Wochen bei 2 °C bis 8 °C gelagert werden; aber nicht länger als das aufgedruckte Verfalldatum (verw. bis/EXP).
  • Alternativ können einzelne gefrorene Durchstechflaschen 30 Minuten lang bei Temperaturen bis zu 30 °C aufgetaut werden.
  • Vor Gebrauch kann die ungeöffnete Durchstechflasche bis zu 12 Stunden bei Temperaturen bis zu 30 °C gelagert werden. Aufgetaute Durchstechflaschen können bei Raumlicht gehandhabt werden.

Zubereitung von 0,3-ml-Dosen

  • Mischen Sie vorsichtig die Durchstechflaschen vor Gebrauch durch 10-maliges Umdrehen.

Nicht schütteln.

  • Vor dem Mischen kann die aufgetaute Dispersion weiße bis grauweiße opake amorphe Partikel enthalten.
  • Nach dem Mischen sollte der Impfstoff als klare bis leicht opaleszierende Dispersion ohne sichtbare Partikel vorliegen. Verwenden Sie den Impfstoff nicht, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind.
  • Prüfen Sie, ob die Durchstechflasche eine Einzeldosisdurchstechflasche oder Mehrdosendurchstechflasche ist und befolgen Sie die entsprechenden unten aufgeführten Handlungsinstruktionen:

− Einzeldosisdurchstechflaschen

  • Entnehmen Sie eine Einzeldosis von 0,3 ml des Impfstoffs.
  • Entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.

− Mehrdosendurchstechflaschen

  • Mehrdosendurchstechflaschen enthalten 6 Dosen von je 0,3 ml.
  • Reinigen Sie den Stopfen der Durchstechflasche unter aseptischen Bedingungen mit einem antiseptischen Einmaltupfer.
  • Entnehmen Sie 0,3 ml Comirnaty XFG für Säuglinge und Kinder von 6 Monaten bis 11 Jahren.
  • Es sollten Spritzen und/oder Nadeln mit geringem Totvolumen verwendet werden, um 6 Dosen aus einer Durchstechflasche zu entnehmen. Die Kombination aus Spritze und Nadel mit geringem Totvolumen sollte ein Totvolumen von nicht mehr als 35 Mikrolitern haben. Wenn Standardspritzen und -nadeln verwendet werden, reicht das Volumen möglicherweise nicht aus, um eine sechste Dosis aus einer einzelnen Durchstechflasche zu entnehmen.
  • Jede Dosis muss 0,3 ml des Impfstoffs enthalten.
  • Wenn die in der Durchstechflasche verbleibende Impfstoffmenge nicht für eine volle Dosis von 0,3 ml ausreicht, entsorgen Sie die Durchstechflasche mit dem überschüssigen Volumen.
  • Notieren Sie das neue Datum und die Uhrzeit auf der Durchstechflasche. Entsorgen Sie nicht verwendeten Impfstoff 12 Stunden nach dem ersten Anstechen.

Entsorgung

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.