Metronidazol Vioser 500 mg/100 ml Infusionslösung – Gebrauchs- und Fachinformation
Gebrauchsinformation
Packungsbeilage: Information für Anwender
Metronidazol Vioser 500 mg/100 ml Infusionslösung
Wirkstoff: Metronidazol
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses
Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Metronidazol Vioser und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Metronidazol Vioser beachten?
3. Wie ist Metronidazol Vioser anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Metronidazol Vioser aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Metronidazol Vioser und wofür wird es angewendet?
Metronidazol Vioser ist ein Antibiotikum.
Es wirkt, indem es Bakterien und Parasiten abtötet, die schwere Infektionen verursachen können.
Dieses Arzneimittel kann angewendet werden:
- um Infektionen im Genitaltrakt, im Beckenbereich, im Magen, im Darm, in der Leber und in der Gallenblase zu behandeln;
- um Amöbenruhr (eine Darm- oder Leberinfektion, die durch Parasiten ausgelöst wird) zu behandeln;
- um Infektionen nach einer Operation vorzubeugen.
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Metronidazol Vioser beachten?
Metronidazol Vioser darf nicht angewendet werden,
Nehmen Sie Metronidazol Vioser nicht ein
- wenn Sie allergisch gegen Metronidazol oder andere Antibiotika aus der Gruppe von Imidazolen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe Abschnitt 6).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor
Metronidazol Vioser angewendet wird, wenn:
- Sie Blutstörungen -auch bekannt als Blutdyskrasien (z. B. niedriger Spiegel von Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten)- haben oder hatten. Symptome sind unerklärbare Blutergüsse, Blutungen, blasse Haut, Schwäche und/oder Atemlosigkeit, Mundgeschwüre und/oder häufige Infektionen;
- Sie schwere Hirn-, Wirbelsäulen- oder Nervenerkrankung haben;
- Sie eine schwere Lebererkrankung (z. B. dekompensierte Leberzirrhose oder Leberenzephalopathie) haben;
- Sie bereits älter sind.
Ihr Arzt wird sehr sorgfältig überlegen, ob Metronidazol Vioser bei Ihnen angewendet wird.
Die Dauer der Behandlung mit Metronidazol darf 10 Tage nicht überschreiten. Nur in Ausnahmefällen kann eine längere Behandlung notwendig sein. Wenn dieses Arzneimittel länger angewendet wird, sind Blutuntersuchungen notwendig, weil eine längere Anwendung von Metronidazol die Blutbildung beeinflussen kann (siehe Abschnitt „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“). Andere Nebenwirkungen sind auch genau zu überwachen.
Die Behandlung muss sofort unterbrochen oder geändert werden, wenn Sie heftigen Durchfall
bekommen, welcher durch eine Dickdarmerkrankung genannt „pseudomembranische Kolitis“, ausgelöst
wird (siehe auch Abschnitt 4.).
Bei der Anwendung von Metronidazol-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurden Fälle von schwerer Lebertoxizität/akutem Leberversagen, darunter solche mit tödlichem Ausgang, berichtet.
Wenn Sie am Cockayne-Syndrom leiden, sollte Ihr Arzt auch Ihre Leberfunktion während der Behandlung mit Metronidazol und danach regelmäßig überprüfen.
Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich und setzen Sie die Einnahme von Metronidazol ab, falls Sie folgende Symptome entwickeln:
- Bauchschmerzen, Anorexie, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Unwohlsein, Ermüdung, Gelbsucht, dunklen Urin, hellgrauen oder weißen Stuhl oder Juckreiz.
Während Metronidazol Vioser bei Ihnen angewendet wird, kann Ihr Urin dunkler werden.
Anwendung von Metronidazol Vioser zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden:
- Warfarin oder andere Arzneimittel, die die Blutgerinnung vermindern. Metronidazol kann die Wirkung auf die Blutgerinnung vermindern. Wenn Sie ein Arzneimittel zur Verminderung der Blutgerinnung einnehmen/anwenden, ist vielleicht eine geringere Dosierung während der Anwendung von Metronidazol nötig.
- Lithium (bei psychischen Krankheiten). Die Behandlung mit Lithium erfordert eine besonders sorgfältige Kontrolle während der Anwendung von Metronidazol. Die Dosierung von Lithium ist graduell zu verringern oder vor der Anwendung von Metronidazol zu unterbrechen.
- Zyklosporin (zur Verhinderung von Organabstoßungen nach einer Transplantation). Wenn Zyklosporin zusammen mit Metronidazol angewendet wird, kann der Zyklosporin-Spiegel sich erhöhen; Ihr Arzt wird deswegen die Dosierung von Zyklosporin dementsprechend einstellen.
- Mykophenolat Mofetil (zur Verhinderung von Organabstoßungen nach einer Transplantation). die Wirkung kann durch Metronidazol vermindert werden, deshalb wird eine sorgfältige Überwachung der Wirkung dieses Arzneimittels empfohlen.
- Tacrolimus (zur Verhinderung von Organabstoßungen nach einer Transplantation). Die Blutspiegel dieses Arzneimittels und Ihre Nierenfunktion sind bei der Initiierung und Beendigung der Anwendung von Metronidazol zu überprüfen.
- Phenytoin (bei Epilepsie). Metronidazol kann die Wirkungsdauer von Phenytoin verlängern.
Andererseits kann Phenytoin auch die Wirkung von Metronidazol verringern.
- Karbamazepin (bei Epilepsie). Metronidazol kann die Wirkungsdauer von Karbamazepin verlängern.
- Phenobarbital (Schlaftabletten). Die Wirkungsdauer von Metronidazol wird durch Phenobarbital verringert, so dass eine höhere Dosierung von Metronidazol notwendig werden kann.
- Cimetidin (bei Magenstörungen). Cimetidin kann den Abbau von Metronidazol verringern, wodurch das Blutniveau von Metronidazol ansteigen kann.
- 5-Fluoruracil (gegen Krebs). Metronizadol kann zu einer Erhöhung des Blutniveaus von 5-Fluoruracil führen, weswegen die Dosierung von 5-Fluoruracil zu verringern ist.
- Busulfan (bei Krebs). Metronidazol darf nicht Patienten verabreicht werden, die Busulfan einnehmen, weil in diesem Fall seine toxischen Wirkungen viel wahrscheinlicher auftreten können.
- Disulfiram (angewendet in der Alkoholentzugstherapie). Disulfiram und Metronidazol dürfen nicht zusammen eingenommen werden, weil die kombinierte Anwendung dieser Arzneimittel Zustände von Verwirrung bis zu einer schweren psychischen Störung (Psychose) auslösen kann.
- Antibaby-Pillen. Ihre Antibaby-Pillen könnten während der Anwendung von Metronidazol weniger zuverlässig sein.
- Arzneimittel mit Alkohol. Siehe Abschnitt „Anwendung von Metronidazol Vioser zusammen mit Alkohol“.
- Amiodaron (bei unregelmäßigen Herzschlag). Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, muss ihre Herzfunktion überwacht werden. Sie müssen Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Herzprobleme, Schwindel oder Ohnmacht bemerken.
Labortests
Metronidazol kann die Ergebnisse mancher Labortests (zum Beispiel Leberenzymtests) beeinflussen. Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie Metronidazol einnehmen.
Anwendung von Metronidazol Vioser zusammen mit Alkohol
Nehmen Sie keine alkoholischen Getränke oder Arzneimittel mit Alkohol während der Einnahme von
Metronidazol zu sich, weil das Nebenwirkungen auslösen kann.
Schwangerschaft,Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen,
schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker
um Rat.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, wird Sie der Arzt nicht mit Metronidazol Vioser behandeln, ausgenommen wenn er/sie meint, dass es absolut notwendig ist.
Stillzeit
Sie dürfen während der Behandlung mit Metronidazol Vioser nicht stillen, weil aktive Substanzen in die Muttermilch gelangen.
Fertilität
Daten aus Tierversuchsstudien zeigen, dass Metronidazol bei hohen Dosierungen das männliche
Fortpflanzungssystem negativ beeinflussen kann.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit
beeinträchtigen
Während der Anwendung von Metronidazol Vioser können Sie sich schwindlig, verwirrt fühlen.
Halluzinationen haben, Anfälle oder zeitweilige Sehprobleme (zum Beispiel, unscharfe oder doppelte Bilder) haben. Wenn das geschieht, fahren Sie kein Auto und bedienen Sie keine Maschinen oder Werkzeuge.
Metronidazol Vioser enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält 310 mg Natrium (oder 13,5 mmol) (Hauptbestandteil von Koch-/Speisesalz) pro 100 ml. Dies entspricht 15,5 % der empfohlenen Tageshöchstmenge an Natrium für einen Erwachsenen.
3. Wie ist Metronidazol Vioser anzuwenden?
Die Dosierung hängt von der Art und der Schwere Ihrer Erkrankung, Ihrem Alter und Körpergewicht und Ihre individuellen Reaktion auf die Behandlung ab.
Die folgenden Dosierungen werden üblicherweise verschrieben:
Erwachsene
Behandlung von Infektionen
Die empfohlene Dosis beträgt 15 mg/kg des Körpergewichts, gefolgt von7,5 mg/kg des
Körpergewichts alle 8 Stunden als Erhaltungsdosis.
Die übliche Dauer der Anwendung beträgt 7 bis 10 Tage.
Behandlung von Amöbenruhr
Die empfohlene Dosis beträgt 500 bis 750 mg Metronidazol alle 8 Stunden. Die
übliche Dauer der Behandlung beträgt 5 bis 10 Tage.
Prävention möglicher Infektionen nach einer Operation
Eine einmalige Dosis von 15 mg/kg des Körpergewichts wird vor der Operation verabreicht. Die
Dosierung von 7,5 mg/kg des Körpergewichts wird alle 8 Stunden nach der Operation für 24-48
Stunden wiederholt.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Behandlung von Amöbenruhr
Kinder > 10 Jahre: 500 bis 700 mg, drei Mal täglich.
Kinder von 7 bis 10 Jahren: 200 bis 400 mg, drei Mal täglich. Kinder
von 3 bis 7 Jahren: 100 bis 200 mg, vier Mal täglich. Kinder von 1 bis
3 Jahren: 100 bis 200 mg, drei Mal täglich. Die übliche Dauer der
Behandlung beträgt 5 bis 10 Tage.
Art der Anwendung
Dieses Arzneimittel wird als intravenöse Infusion direkt in eine Vene gegeben.
Wenn bei Ihnen zu viel Metronidazol Vioser angewendet wurde
Metronidazol Vioser wird durch einen Arzt oder das medizinische Fachpersonal verabreicht, deshalb ist es unwahrscheinlich, dass eine zu hohe Dosierung dieses Arzneimittels gegeben wird. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Metronidazol Vioser zu stark ist.
Nebenwirkungen, die im nächsten Abschnitt beschrieben sind, können als Zeichen oder Symptome einer Überdosis auftreten.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem
auftreten müssen.
Sagen Sie Ihrem Arzt oder medizinischen Fachpersonal sofort, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, die schwerwiegend sein können und deshalb eine sofortige Behandlung erfordern:
- ein Zeichen oder Symptom von allergischen Reaktionen, z. B. Jucken, Hautausschlag, Nesselausschlag, Anschwellung der Hände, Füße, Fußgelenke, des Gesichts, der Lippen oder der Kehle, Schluckschwierigkeiten oder Atemnot;
- schwerer Entzündungsausschlag auf den Schleimhäuten und der Haut mit Fieber, Rötung und Blasen, in extrem seltenen Fällen bis zur Hautabsonderung über erweiterten Bereichen (Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse);
- schwerer, anhaltender Durchfall. Das kann ein Symptom einer schweren Darminfektion – pseudomembranischer Kolitis – sein. Ihr Arzt wird Metronidazol sofort absetzen und eine geeignete Behandlung durchführen;
- eine schwere, aber sehr seltene Nebenwirkung ist eine Erkrankung des Gehirns (Enzephalopathie).
Die Symptome sind unterschiedlich, aber Sie können Fieber, einen steifen Hals, Kopfschmerzen, Halluzinationen, unkoordinierte Bewegungs- und Sprachstörungen, Gefühl der Verwirrung hervorrufen;
- Anfälle, Erkrankung der Nerven, die sich durch Taubheitsgefühl, Schmerz, Pelzigsein oder Kribbeln in Armen und Beinen äußert.
Andere mögliche Nebenwirkungen:
sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Hefepilzinfektionen (z. B. genitale Infektionen) häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- dunkler Urin
Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):
- Veränderungen in der elektrischen Herztätigkeit, sichtbar bei einem Elektrokardiogramm
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10000 Behandelten betreffen):
- verminderte Anzahl bestimmter Blutzellen, die in Bluttests gefunden werden (Granulozytopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, Thrombozytopenie). Das kann zu unerwarteten Infektionen, Mundgeschwüren, Blutergüssen, blutendem Zahnfleisch oder schwerer Müdigkeit führen.
- psychotische Störungen einschließlich Zuständen von Konfusion, Halluzination
- Kopfschmerzen
- Anfälle
- Schwindel, Gleichgewichtsstörung
- Schläfrigkeit
- Fieber
- Koordinationsprobleme der Muskelbewegungen
- Müdigkeit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit oder Mangel an Energie (Lethargie)
- Sprachstörungen (undeutliches Sprechen)
- Sehstörungen, z. B. Doppelbilder, Kurzsichtigkeit
- Leberfunktionsstörungen (sie werden in Bluttests angezeigt)
- Lebergallengangentzündung, die eine Vergilbung der Haut auslösen (cholestatische Hepatitis)
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- verminderte Anzahl an Leukozyten (weiße Blutkörperchen), die in Bluttests festgestellt wird
- verminderte Anzahl an Blutthrombozyten (aplastische Anämie)
- Depression (depressive Stimmung)
- Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit
- Hirnentzündung, die nicht von Bakterien ausgelöst wird (aseptische Meningitis)
- Sehstörungen (unkontrollierte Augenbewegungen)
- Entzündung des optischen Nervs (optische Neuritis), Beschädigung des optischen Nervs (optische Neuropathie)
- Magenschmerzen
- Krankheitsgefühl
- Erkrankung
- Durchfall
- Zungenentzündung (Glossitis)
- Mundentzündung (Stomatitis, orale Mukositis)
- metallischer Geschmack, Geschmacksstörungen
- Appetitverlust
- trockener Mund
- Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Rülpser und bitterer Geschmack im Mund
- Druck über dem Magen
- belegte Zunge
- Schluckschwierigkeiten
- Rötung und Jucken der Haut (Erythema multiforme)
- Schmerzen beim Urinieren
- Harnblasenentzündung
- Venenwandreizungen (bis zur Venenentzündung und Thrombose)
- akutes Leberversagen bei Patienten mit Cockayne-Syndrom (siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt, Apotheker oder das
medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage
angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 WIEN
ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website: https://www.basg.gv.at/
anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die
Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Metronidazol Vioser aufzubewahren?
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Metronidazol Vioser enthält
- Der Wirkstoff ist Metronidazol.
- 1 ml Lösung enthält 5 mg Metronidazol.
- Ein 100 ml Polyethylen-Behältnis enthält 500 mg Metronidazol.
- Die weiteren Bestandteile sind: Natriumchlorid, Dinatrium-Phosphat-Dodekahydrat (zur pH-Anpassung), Citronensäurenmonohydrat (zur pH-Anpassung), Wasser für Injektionenszwecke
Wie Metronidazol Vioser aussieht und Inhalt der Packung
Metronidazol Vioser ist eine klare, farblose oder ein wenig gelbliche, wässrige Lösung ohne sichtbare
Partikel.
Metronidazol Vioser wird in 100 ml Polyethylen-Behältnissen vertrieben.
Ein Karton enthält 1 oder 10 Behältnisse.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
VIOSER S.A. Parenteral Solutions Industry
9th km National Road Trikala – Larisa,
Taxiarches, Trikala, 42100, Griechenland
Z.Nr.: 137833
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Litauen | Metronidazole VIOSER 500mg/100rnl infuzinis tirpalas |
| Rumanien | MetronidazolVIOSER 500 mg/100 rnl solutie perfuzabilii |
| Zypern | Metronidazole VIOSER 500 mg/100 ml ενέσιμο διάλυμα για ενδοφλέβια έγχυση |
| Finnland | Metronidazole VIOSER 5 mg I ml infuusioneste, liuos |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Dezember 2022
Fachinformation
ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS
1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS
Metronidazol Vioser 500 mg/100 ml Infusionslösung
2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG
1 ml der Infusionslösung enthält 5 mg Metronidazol.
100 ml der Infusionslösung enthalten 500 mg Metronidazol.
Sonstige Bestandteile mit bekannter Wirkung: 1 ml der Infusionslösung enthält 0,135 mmol (oder 3,10 mg) Natrium.
Vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile, siehe Abschnitt 6.1.
3. DARREICHUNGSFORM
Infusionslösung
Klare, farblose bis schwach gelbliche wässrige Lösung ohne sichtbare Partikel.
Der pH-Wert beträgt 4,50 bis 6,00.
Osmolarität 270-320 mosmol/l
4. KLINISCHE ANGABEN
4.1 Anwendungsgebiete
Metronidazol ist für die folgenden Infektionen indiziert, die durch Metronidazol-empfindliche Mikroorganismen ausgelöst werden:
- Behandlung der durch anaerobe Bakterien ausgelösten Infektionen (z. B. Leberabszesse, Bauchabszesse, Peritonitis, Galleninfektionen, Entbindungs- und gynäkologische Infektionen usw.)
- Prophylaxe postoperativer Infektionen nach der durch anaerobe Bakterien ausgelösten gastrointestinalen Chirurgie
- schwere intestinale oder hepatische Amöbenruhr
Bei einer gemischten aeroben und anaeroben Infektion müssen Antibiotika, die zur Behandlung der aeroben Infektion geeignet sind, zusätzlich zu Metronidazol Vioser angewendet werden.
Offizielle Empfehlungen zum angemessenen Gebrauch von Antibiotika sollten berücksichtigt werden.
4.2 Dosierung und Art der Anwendung
Dosierung
Behandlung von Infektionen, die durch anaerobe Bakterien verursacht werden:
Erwachsene: die Anfangsdosis beträgt 15 mg/kg des Körpergewichts, gefolgt von 7,5 mg/kg des Körpergewichts alle 8 Stunden, üblicherweise für 7-10 Tage.
(Dieselbe Dosierung kann oral verabreicht werden, wenn der Patient orale Arzneimittel einnehmen kann).
Prophylaxe postoperativer Infektionen:
Die Behandlung soll kurz sein, sich üblicherweise auf einen postoperativen Zeitraum von 24 Stunden beschränken und darf nicht länger als 48 Stunden andauern.
Erwachsene:15 mg/kg des Körpergewichts als Infusion über einen Zeitraum von 30-60 Minuten. Die Infusion muss eine Stunde vor der Operation beendet werden. Nach der Operation wird eine Dosierung von 7,5 mg/kg des Körpergewichts alle 8 Stunden wiederholt.
Amöbenruhr:
Erwachsene, Jugendliche und Kinder > 10 Jahre: 500 bis 700 mg, drei Mal täglich, für 5-10 Tage.
Kinder von 7 bis 10 Jahren: 200 bis 400 mg, drei Mal täglich, für 5-10 Tage.
Kinder von 3 bis 7 Jahren: 100 bis 200 mg, vier Mal täglich, für 5-10 Tage.
Kinder von 1 bis 3 Jahren: 100 bis 200 mg, drei Mal täglich, für 5-10 Tage.
Eine Metronidazoltherapie schließt die Notwendigkeit einer Drainage von Amöbenabszessen der Leber nicht aus.
Patienten mit Niereninsuffizienz
Die Dosierung muss nicht reduziert werden, siehe Abschnitt 5.2.
Für Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen, muss die übliche Dosis von Metronidazol nach der Hämodialyse an den Tagen der Dialyse geplant werden, um den Austritt von Metronidazol während der Prozedur zu vermeiden.
Patienten mit Leberinsuffizienz Da die Halbwertszeit des Serums verlängert und sich die Plasma-Clearance bei schwerer Leberinsuffizienz verzögert ist, benötigen Patienten mit schweren Leberkrankungen niedrigere Dosen (siehe Abschnitt 5.2).
Art der Anwendung
Intravenöse Anwendung.
Metronidazol Vioser ist als langsame intravenöse Infusion anzuwenden Die parenterale Anwendung von Metronidazol beschränkt sich auf Patienten, die keine oralen Arzneimittel einnehmen können.
4.3 Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
Überempfindlichkeit gegen andere Imidazolderivate.
4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Metronidazol muss Patienten mit einer Historie hämatologischer Dyskrasien vorsichtig verabreicht werden. Die Anzahl der Leukozyten muss bei diesen Patienten überwacht werden.
Im Fall einer schweren Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. eines anaphylaktischen Schocks; siehe auch Abschnitt 4.8) ist die Behandlung mit Metronidazol Vioser unverzüglich abzubrechen und eine geeignete Notbehandlung durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal einzuleiten.
Die Dauer der Therapie mit Metronidazol oder Arzneimitteln mit anderen Nitroimidazolen darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten. Diese Frist darf nur in Einzelfällen bei besonders strenger Indikationsstellung überschritten werden. Dabei ist eine angemessene Überwachung des Patienten (klinische Pberwachung und Laborkontrollen) erforderlich. Eine Wiederholungstherapie sollte weitgehend beschränkt und darf nur in besonderen Ausnahmefällen durchgeführt werden. Diese Beschränkungen müssen streng überwacht werden, weil die Möglichkeit einer durch Metronidazol ausgelösten mutagenischen Aktivität nicht sicher ausgeschlossen werden kann und weil in tierexperimentellen Studien eine Zunahme von bestimmten Tumoren gesehen wurde,
Wenn längere Behandlung mit Metronidazol erforderlich ist, müssen hämatologische Tests mit
besonderem Augenmerk auf die Anzahl der Leukozyten regelmäßig wiederholt werden. Patienten
müssen hinsichtlich unerwünschter Nebenwirkungen wie peripherische Neuropathie, Parästhesien,
Ataxie, Schwindel, epileptische Konvulsionen, überwacht werden.
Hepatotoxizität bei Patienten mit Cockayne-Syndrom
Fälle mit schwerer Hepatoxizität/akutem Leberversagen einschließlich Fälle mit tödlichem Ausgang und einem sehr schnellen Einsetzen nach der Behandlungseinleitung bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurden bei Arzneimitteln beobachtet, die Metronidazol für die systemische Anwendung enthalten. Bei dieser Population soll Metronidazol nicht verwendet werden, es sei denn, der Nutzen überwiegt das Risiko und eine alternative Behandlung steht nicht zur Verfügung. Vor dem Therapiebeginn sowie während und im Anschluss an die Behandlung müssen Leberfunktionstests durchgeführt werden, bis sich die Leberfunktion wieder im normalen Bereich befindet bzw. bis die Ausgangswerte wieder erreicht sind. Falls die Leberwerte während der Behandlung deutlich erhöht sind, sollte das Arzneimittel abgesetzt werden.
Patienten mit dem Cockayne-Syndrom sollten angewiesen werden, Symptome für eine potenzielle
Leberschädigung unverzüglich ihrem Arzt zu melden und die Einnahme von Metronidazol zu
beenden (siehe Abschnitt 4.8).
Aufgrund des Risikos einer Verschlechterung muss Metronidazol den Patienten mit schweren aktiven oder chronischen Krankheiten des peripherischen und zentralen Nervensystems vorsichtig verabreicht werden, und zwar dann, wenn die erwarteten Vorteile potenziellen Gefahren deutlich überwiegen.
Schwerer, anhaltender Durchfall während der Behandlung oder einige Wochen danach kann durch pseudomembranische Kolitis (in meisten Fällen durch Clostridium difficile) ausgelöst werden, siehe Abschnitt 4.8. Diese intestinale Krankheit, die durch die antibiotische Behandlung beschleunigt wird, kann lebensgefährlich sein und muss sofort geeignet behandelt werden. Antiperistaltische Arzneimittel dürfen nicht verabreicht werden.
Metronidazol wird von älteren Menschen gut toleriert. Aber aufgrund einer pharmakokinetischen Studie ist Vorsicht geboten, wenn älteren Menschen hohe Dosierungen verabreicht werden.
Während der Behandlung mit Metronidazol kann die Urinfarbe dunkler sein (aufgrund der Metronidazolmetaboliten).
Metronidazol muss Patienten mit Leberenzephalopathie mit Vorsicht verabreicht werden.
Für Patienten mit Leberzirrhose muss die Dosierung bis zur Hälfte der üblichen Dosierung wegen des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen vermindert werden.
Dieses Arzneimittel enthält 310 mg (oder 13,5 mmol) Natrium pro 100 ml, was 15,5 % der von der WHO empfohlenen maximalen Tagesdosis von 2 g Natrium für einen Erwachsenen entspricht.
4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Orale Blutverdünnungsmittel (Warfarin-Typ) Potenzierung der Wirkung des Blutverdünnungsmittels und höheres hämorrhagisches Risiko wegen des verminderten Lebermetabolismus. Im Fall der Ko-Verabreichung muss die Prothrombinzeit öfter kontrolliert und die Therapie mit Blutverdünnungsmitteln während der Behandlung mit Metronidazol angepasst werden.
Lithium Die Plasmaniveaus von Lithium können durch Metronidazol erhöht werden. Plasmakonzentrationen von Lithium, Kreatinin und Elektrolyten müssen bei Patienten, die mit Lithium behandelt werden, während der Behandlung mit Metronidazol kontrolliert werden.
Zyklosporin Risiko der Erhöhung des Zyklosporinserumniveaus. Serumzyklosporin und Serumkreatinin müssen engmaschig kontrolliert werden, wenn eine KoVerabreichung erforderlich ist.
Phenobarbital und Phenytoin Phenobarbital und Phenytoin beschleunigen den Metabolismus von Metronidazol und führen zu niedrigeren Plasmakonzentrationen von Metronidazol. Metronidazol kann die gesamte Clearance von Phenytoin verringern, was zu einer längeren Eliminationshalbwertszeit von Phenytoin führt.
Cimetidin Cimetidin hemmt den Metabolismus von Metronidazol, was zu einer Plasmakonzentrationen von Metronidazol führt.
5-Fluoruracil Die Ko-Verabreichung von Metronidazol mit 5-Fluororacil führt zu einem erhöhten Clearance von 5-Fluororacil, was zu erhöhter Toxizität führt.
Alkohol Eine gleichzeitige Einnahme mit Alkohol löst das Auftreten von disulfiram-ähnlichen Reaktionen, z. B. Rötungen, Erbrechen, Tachykardie aus. Eine gleichzeitige Einnahme von Metronidazol und alkoholischen Getränken oder Medikamenten mit Alkohol ist zu vermeiden.
Disulfiram Psychotische Reaktionen wurden bei Patienten nach gleichzeitiger Verabreichung von Metronidazol und Disulfiram berichtet. Eine Kombination der beiden Stoffe muss vermieden werden.
Amiodaron Verlängerung des QT-Intervalls und torsade de pointes wurden bei einer Ko-Verabreichung von Metronidazol und Amiodaron beobachtet. Es ist daher ratsam, im EKG das QT-Intervall zu überwachen, wenn Amiodaron zusammen mit Metronidazol verabreicht wird. Ambulante Patienten sind anzuweisen, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen, sobald sie Anzeichen für torsade de pointes bemerken z.B. Schwindel, Palpitation oder Synkope, anzeigen können.
Busulfan Die Ko-Verabreichung mit Metronidazol kann Plasmakonzentrationen von Busulfan erheblich erhöhen. Der Wechselwirkungsmechanismus wurde bisher nicht beschrieben. Im Verhältnis mit dem Potenzial schwerer Toxizität und der mit erhöhten Plasmaniveaus von Busulfan verbundenen Mortalität darf gleichzeitig mit Metronidazol nicht eingenommen werden.
Karbamazepin Metronidazol kann den Metabolismus von Karbamazepin hemmen und die Plasmakonzentration als eine Konsequenz erhöhen.
Arzneimittel zur Empfängnisverhütung In einigen Ausnahmefällen können einige Antibiotika die Wirksamkeit von Kontrazeptiva vermindern und zwar infolge einer Hemmung der bakteriellen Hydrolyse von Steroidkonjugaten und somit einer Verminderung der Wiederaufnahme der unkonjugierten Steroide im Darm. Dadurch fallen die Plasmaspiegel der wirksamen Steroide ab. Diese ungewöhnliche Wechselwirkung kann bei Frauen mit einer hohen Ausscheidung von Steroidkonjugaten in der Galle auftreten. Es liegen Fallberichte eines versagens oraler Kontrazeptiva im Zusammenhang mit verschiedenen Antibiotika vor, z. B. Ampicillin, Amoxicillin, Tetrazyklin sowie auch Metronidazol.
Mykophenolat Mofetil Substanzen, die die gastrointestinale Flora verändern (z. B. Antibiotika), können die orale Bioverfügbarkeit von mykophenolischer Säureprodukte vermindern. Eine engmaschige klinische und laboratorische Überwachung wird während der gleichzeitigen Therapie mit Antiinfektiva empfohlen, um eine niedrigere immunsuppressive Wirkung der Mykophenolsäure nachzuweisen.
Tacrolimus
Die Ko-Verabreichung mit Metronidazol kann die Blutkonzentration von Tacrolimus erhöhen. Der
beabsichtigte Mechanismus ist die Hemmung des hepatischen Tacrolimus-Metabolismus über CYP
3A4. Die Blutspiegel von Tacrolimus und Nierenfunktionen sind daher häufig zu kontrollieren und
die Dosierung entsprechend anzupassen, besonders nach der Einführung oder Unterbrechung der
Therapie mit Metronidazol bei Patienten, derer Behandlung mit Tacrolimus stabilisiert ist.
Interferenzen mit Labortests Metronidazol interferiert mit enzymatisch-spektrophotometrischer Bestimmung von Aspartat-Aminostransferase (AST), Alanin-Aminotransferase (ALT), Laktat-Dehydrogenase (LDH), Triglyzeriden und Glukose-Hexokinase, was zu verringerten Werten (ggf. Bis auf null) führt.
Metronidazol zeigt eine starke Absorption im Bereich der Wellenlänge, bei der Nikotinamid-Adenin-Dinukleotid (NADH) bestimmt wird. Deshalb können erhöhte Leberenzymkonzentrationen durch Metronidazol maskiert werden, wenn die Messung mittels einer fortlaufenden Flussmethode aufgrund der Endpunktverminderung mit vermindertem NADH durchgeführt wird. Über ungewöhnlich niedrige Leberenzymwerte, einschließlich Nullwerte, wurde berichtet.
4.6 Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangerschaft
Metronidazol durchdringt die Plazenta und gerät schnell in fötale Zirkulation. Es gibt keine oder eine begrenzte Menge von Daten über die Anwednung von Metronidazol bei schwangeren Frauen. Tierstudien haben reproduktive Toxizität gezeigt (siehe Abschnitt 5.3).
Metronidazol Vioser Infusionslösung wird schwangeren Frauen und Frauen, die schwanger werden können und keine Kontrazeptiva einnehmen, nicht empfohlen. Siehe auch „Arzneimittel zur Empfängnisverhütung“ in Abschnitt 4.5. Im ersten Trimester darf Metronidazol Vioser nur zur Behandlung schwerer, lebensgefährlicher Infektionen angewendet werden, wenn es keine sicherere Alternative gibt. Im zweiten und dritten Trimester darf Metronidazol Vioser auch angewendet werden, um andere Infektionen zu behandeln, wenn die erwarteten Vorteile deutlich deutlich größer sind als die erwarteten Nachteile/Risiken.
Stillzeit
Metronidazol/Metabolyten werden in menschliche Muttermilch in einem solchen Maß ausgeschieden, dass Wirkungen auf die gestillten Neugeborenen/Babys wahrscheinlich sind.
Das Stillen ist während der Behandlung mit Metronidazol Vioser zu unternbrechen. Auch nach Behandlungsende wird aufgrund der langen Halbwertzeit des Metronidazols angeraten für mindestens 2-3 weitere Tage nicht zu stillen.
Fertilität
Tierexperimentelle Studien zeigen nur einen möglichen negativen Einfluss von Metronidazol auf das männliche Fortpflanzungssystem, wenn hohe Dosen, die weit über der maximal für den Menschen empfohlenen Dosis liegen, verabreicht wurden (siehe Abschnitt 5.3).
4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Die Patienten sind vor der Möglichkeit des Auftretens von Verwirrtheit, Schwindelgefühl, Halluzinationen, Konvulsionen oder vorübergehenden Augenerkrankungen zu warnen und anzuhalten, bei Auftreten dieser Symptome auf das Autofahren oder Bedienen von Maschinen zu verzichten.
Mögliche Wechselwirkungen mit Disulfiram bzw. Alkohol sind zu berücksichtigen.
4.8 Nebenwirkungen
Nebenwirkungen treten vorwiegend bei langfristiger Anwendung oder hohen Dosierungen auf. Zu den am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen zählen Übelkeit, anomale Geschmacksempfindungen und die Gefahr einer Neuropathie bei langfristiger Behandlung.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig : ≥ 1/10
Häufig : ≥ 1/100 bis < 1/10
Gelegentlich : ≥ 1/1.000 bis < 1/100
Selten : ≥ 1/10.000 bis < 1/1.000
Sehr selten : < 1/10.000
Nicht bekannt : (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Häufig: Superinfektionen mit Candida (z. B. Genitalinfektionen).
Selten: Pseudomembranöse Kolitis während oder nach der Therapie, die als schwere,
persistierende Diarrhö auftritt.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr selten: Granulozytopenie, Agranulozytose, Panzytopenie und Thrombozytopenie.
Nicht bekannt: Leukopenie, aplastische Anämie.
Erkrankungen des Immunsystems
Selten: Schwere akute systemische Übersensibilitätsreaktionen: Anaphylaxie bis hin zu
anaphylaktischem Schock.
Schwere Hautreaktionen, siehe „Erkrankungen der Haut und des
Unterhautzellgewebes“ weiter unten.
Diese schweren Reaktionen machen ein umgehendes therapeutisches Eingreifen
erforderlich. Siehe Abschnitt 4.4.
Nicht bekannt: Milde bis moderate Übersensibilitätsreaktionen, z. B. Hautreaktionen (siehe
„Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes“ weiter unten),
Angioödem, Fieber.
Psychiatrische Erkrankungen
Sehr selten: Psychosen, einschließlich Verwirrtheit, Halluzinationen.
Nicht bekannt: Depression
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr selten: Kopfschmerzen, Konvulsionen, Schwindelgefühl, Vertigo, Ataxie, Lethargie,
Dysarthrie, Konvulsionen.
Bei Anwendung in hohen Dosierungen wurde Enzephalopathie beobachtet. Wenn Symptome des Zentralnervensystems auftreten, muss die Behandlung umgehend abgebrochen werden.
Nicht bekannt: Somnolenz oder Schlaflosigkeit, Myoklonus, Krampfanfälle, periphere sensorische Neuropathie, aseptische Meningitis.
Wenn Krampfanfälle oder Anzeichen peripherer Neuropathie oder Enzephalopathie auftreten, ist der behandelnde Arzt umgehend zu informieren. Siehe Abschnitt 4.4.
Augenerkrankungen
| Sehr selten: Nicht bekannt: Blickkrampf, Neuropathie des Nervus opticus/Optikusneuritis. Herzerkrankungen Selten: | Vorübergehende Sehstörungen wie Diplopie, Myopie. Veränderungen im EKG wie T-Wellenabflachung. |
| Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Nicht bekannt: Epigastrische Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Stomatitis, Glossitis, orale | Mukositis, metallischer Geschmack, Geschmacksstörungen, Anorexie, Mundtrockenheit, in extremen Fällen reversible Pankreatitis, Aufstoßen mit bitterem Geschmack, belegte Zunge. Dysphagie (verursacht durch die Wirkung von Metronidazol auf das Zentralnervensystem). |
| Leber- und Gallenerkrankungen Sehr selten: Nicht bekannt: | Reversible anomale Leberfunktion und cholestatische Hepatitis. Fälle schwerer, irreversibler Hepatotoxizität/akuten Leberversagens einschließlich Fälle mit tödlichem Ausgang, die nach Beginn der systemischen Anwendung von Metronidazol sehr schnell einsetzten, wurden über Patienten mit Cockayne-Syndrom berichtet (siehe Abschnitt 4.4). |
| Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Sehr selten: | Allergische Hautreaktionen, z. B. Pruritus, Urtikaria, Stevens-Johnson-Syndrom. |
Nicht bekannt: Epidermolysis acuta toxica.
Die beiden letzteren Reaktionen machen ein umgehendes therapeutisches
Eingreifen erforderlich. Nicht bekannt: Erythema multiforme.
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Sehr selten: Arthralgie, Myalgie.
Erkrankungen der Nieren und Harnwege Gelegentlich: Verfärbung des Urins (bedingt durch ein Stoffwechselprodukt von Metronidazol). Nicht bekannt: Dysurie, Zystitis.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Nicht bekannt: Reizungen der Venen (bis zur Thrombophlebitis) nach intravenöser Gabe, Schwächezustände, Fieber.
Kinder und Jugendliche
Häufigkeit, Art und Schweregrad von Nebenwirkungen bei Kindern entsprechen denen bei Erwachsenen.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
AT-1200 WIEN
ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207
Website:
https://www.basg.gv.at
anzuzeigen.
4.9 Überdosierung
Es gibt Meldungen über die orale Einnahme von Einmaldosen von bis zu 12 g Metronidazol
in suizidaler Absicht und aus Versehen. Die Symptome waren auf Erbrechen, Ataxie und
leichte Orientierungsstörung beschränkt.
Ein spezifisches Antidot für die Behandlung von Metronidazol-Überdosierung ist nicht bekannt.
Wird eine hohe Überdosierung vermutet, ist eine symptomatische und unterstützende Behandlung
einzuleiten. Falls erforderlich, kann Metronidazol wirksam durch Hämodialyse eliminiert werden.
5. PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN
5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
| Pharmakotherapeutische |
| Gruppe: |
| Antibiotika |
| zur |
| systemischen |
| Anwendung, |
Imidazolderivate, ATC-Code: J01XD01
Wirkmechanismus
Metronidazol selbst ist unwirksam. Es stellt eine stabile Verbindung dar, die in Erreger eindringen kann. Unter anaeroben Bedingungen werden aus Metronidazol durch die mikrobielle Pyruvat-Ferredoxin-Oxidoreduktase unter Oxidation von Ferredoxin und Flavodoxin Nitroso-Radikale gebildet, die an der DNS angreifen. Nitroso-Radikale bilden Addukte mit Basenpaaren in der DNS, wodurch es zu DNS-Strangbrüchen und nachfolgend zum Zelltod kommt.
Pharmakokinetische/pharmakodynamische Zusammenhänge Die Wirksamkeit von Metronidazol hängt im Wesentlichen von dem Quotienten aus maximaler Serumkonzentration (Cmax) und minimaler Hemmkonzentration (MHK) des jeweiligen Erregers ab.
Grenzwerte Die Testung von Metronidazol erfolgt unter Benutzung der üblichen Verdünnungsreihe. Folgende MHK wurden festgelegt, um sensible von resistenten Keimen zu unterscheiden:
Die EUCAST-Grenzwerte (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) zur
Unterscheidung zwischen sensiblen (S) und resistenten (R) Keimen lauten wie folgt: S: ≤ 4
mg/l R > 4 mg/l
Antimikrobieller Wirkbereich
- Üblicherweise sensible Spezies (Prozentsatz über 90 %):
Peptostreptococcus, Clostridium perfringens, Clostridium difficile, Clostridium sp., Bacteroides
sp., Prevotella, Fusobacterium, Veillonella
- Resistente Spezies (etwa 50 %):
Propionibacterium, Actinomyces, Mobiluncus
- Nicht immer sensible Spezies (Prozentsatz variiert. Die Sensibilität kann ohne Antibiogramm nicht bestimmt werden.): Bifinobacterium, Eubacterium
- Antiparasitäre Wirkung:
Entamoeba histolytica, Trichomonas vaginalis, Giardia intestinalis.
Metronidazol wird seit langer Zeit zur Behandlung von Trichomoniasis des Urogenitaltrakts,
Amöbiasis und Giardiasis eingesetzt. Metronidazol ist zudem wirksam gegen obligat anaerobe
Bakterien, wobei die minimale Hemmkonzentration und die minimale bakterizide Konzentration
sehr eng beieinander liegen, was eine rasche therapeutische Wirkung zur Folge hat. Metronidazol
wirkt nicht gegen aerobe Mikroorganismen.
Die klinische Erfahrung hat gezeigt, dass Metronidazol gut verträglich ist. Die Konzentrationen in
Serum und Gewebe liegen deutlich über den für eine erfolgreiche antimikrobielle Behandlung
erforderlichen Werten. Zudem passiert Metronidazol die Blut-Hirn-Schranke und die
therapeutischen Konzentrationen in den meisten Körperflüssigkeiten (z. B. Speichel, Galle, Urin,
Fruchtwasser, Milch und Eiter aus Abszessen) sind besonders hoch.
Resistenzmechanismen gegen Metronidazol
Die Resistenzmechanismen gegen Metronidazol sind erst teilweise aufgeklärt.
Die Metronidazol-Resistenz bei H. pylori beruht auf Mutationen in einem Gen, das für die NADPH-Nitroreduktase kodiert. Diese Mutationen bewirken einen Austausch von Aminosäuren und damit einen Funktionsverlust des Enzyms. Somit unterbleibt der Aktivierungsschritt vom Metronidazol zum reaktiven Nitroso-Radikal.
Metronidazol-resistente Bacteroides-Stämme besitzen Gene, die Nitroimidazol-Reduktasen kodieren, welche Nitroimidazole in Aminoimidazole umwandeln. Hierdurch wird die Bildung der für die antibakterielle Wirkung verantwortlichen Nitroso-Radikale verhindert.
Zwischen Metronidazol und den anderen Nitroimidazolderivaten (Tinidazol, Ornidazol, Nimorazol) besteht vollständige Kreuzresistenz.
Die Prävalenz der erworbenen Resistenz einzelner Spezies kann örtlich und im Verlauf der Zeit variieren. Deshalb sind insbesondere für die adäquate Behandlung schwerer Infektionen lokale Informationen über die Resistenzsituation erforderlich. Falls aufgrund der lokalen Resistenzsituation die Wirksamkeit von Metronidazol in Frage gestellt ist, sollte eine Therapieberatung durch Experten angestrebt werden. Insbesondere bei schwerwiegenden Infektionen oder bei Therapieversagen ist eine mikrobiologische Diagnose mit dem Nachweis des Erregers und dessen Empfindlichkeit gegenüber Metronidazol anzustreben.
5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Resorption
Nach einmaliger intravenöser Infusion von 500 mg Metronidazol wird nach 20 min eine mittlere Plasmakonzentration von 18 μg/ml erreicht.
Bei wiederholter Infusion von Metronidazol alle 8 Stunden wird eine mittlere Plasmakonzentration von 18 μg/ml erreicht.
Bei wiederholter Infusion von Metronidazol alle 12 Stunden wird eine mittlere Plasmakonzentration von 13 μg/ml erreicht.
Verteilung
Die Verteilung erfolgt rasch und signifikant auf Lungen, Nieren, Leber, Haut, Galle, Speichel, Körperflüssigkeiten und Vaginalflüssigkeiten.
Metronidazol passiert die Plazentaschranke und wird in die Muttermilch ausgeschieden.
Die Plasmaproteinbindung beträgt weniger als 10 %.
Biotransformation
Metronidazol wird zu zwei Stoffwechselprodukten metabolisiert, die 10-30 % der antibakteriellen Wirkung der Ausgangsverbindung besitzen.
Elimination
Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 8-10 Stunden.
Ca. 60-80 % des Stoffes werden im Urin ausgeschieden, davon etwa 20 % unverändert. Hierdurch färbt sich der Urin rot oder braun.
Eine geringe Menge Metronidazol (6-15 %) wird im Kot ausgeschieden.
Metronidazol lässt sich durch Hämodialyse schnell eliminieren, durch die die Halbwertszeit auf
2,5 Stunden sinkt.
5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit
Metronidazol zeigte bei Bakterien in vitro eine mutagene Wirkung.
In In-vivo-Tests führte Metronidazol bei Mäusen, die intraperitoneal bzw. oral Metronidazol in
Dosierungen von bis zu 1500 bzw. 2000 mg/kg erhielten, nicht zur Bildung von Mikrokernen in
polychromatischen Erythrozyten im Knochenmark. In diesen Dosierungen ließen sich keine
eindeutigen Anzeichen klinischer Toxizität beobachten.
In Lymphozytenkulturen aus menschlichem Peripherblut induzierte Metronidazol auch in den
höchsten getesteten Konzentrationen von 10 mM mit oder ohne metabolische Aktivierung keine
chromosomalen Anomalien.
Das krebserregende Potenzial von oralem Metronidazol wurde bei Ratten, Mäusen und Hamstern
untersucht. Diese Studien zeigten, dass oral verabreichtes Metronidazol die Fallinzidenz von
Lungentumoren bei Mäusen und von anderen Tumoren, einschließlich Lebertumoren, bei Ratten
erhöhte. Im Gegensatz dazu ließen sich diese Ergebnisse in zwei Karzinogenitätsstudien an
Hamstern über deren Lebensdauer nicht bestätigen. Eine Studie ergab eine signifikante Zunahme
von UV- induzierten Hauttumoren bei athymischen Mäusen, die intraperitoneal mit Metronidazol
behandelt wurden (15 µg/g Körpergewicht täglich für 28 Wochen).
Reproduktionstoxizität Tierversuche an Ratten und Kaninchen haben keine teratogenen Effekte oder andere embryotoxische Wirkungen ergeben.
Nach wiederholter Gabe von Metronidazol über 26-80 Wochen kam es bei Ratten nur bei hohen Dosierungen zu Hoden- und Prostatadystrophie.
6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN
6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Natriumchlorid
Dinatrium-Phosphat-Dodekahydrat (zur pHAnpassung)
Citronensäurenmonohydrat (zur pHAnpassung)
Wasser für Injektionszwecke
6.2 Inkompatibilitäten
Das Arzneimittel darf nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
6.3 Dauer der Haltbarkeit
3 Jahre
6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
6.5 Art und Inhalt des Behältnisses
Das Behältnis besteht aus Low-Density-Polyethylen (LDPE) ohne Zusatzstoffe. Das Behältnis wird in einem kontinuierlichen, integrierten Arbeitszyklus ausgeformt, befüllt und verschlossen, wobei die Blow-Fill-Seal-Technologie zum Einsatz kommt. An der Außenseite des Behältniskopfes wird eine Gummischeibe mit einem Polyethylendeckel angebracht. Dieser Deckel ist als Deckel mit zwei Anschlüssen konzipiert: ein Anschluss für die Zugabe von Arzneimitteln und ein Anschluss für die Infusionsleitung.
Eine Packung enthält 1 oder 10 Durchstechflaschen.
1 x 100 ml, 10 x 100 ml.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung
Keine besonderen Anforderungen. Nur zur einmaligen Anwendung. Nicht verwendetes Arzneimittel ist zu beseitigen. Nur verwenden, wenn die Lösung klar und farblos oder leicht gelblich und das Behältnis sowie der Verschluss unbeschädigt sind.
7. INHABER DER ZULASSUNG
VIOSER S.A. Parenteral Solutions Industry
9th km National Road Trikala – Larisa,
Taxiarches, Trikala, 42100, Griechenland
8. ZULASSUNGSNUMMER
137833
9. DATUM DER ERTEILUNG DER ZULASSUNG/VERLÄNGERUNG DER ZULASSUNG
Datum der Erteilung der Zulassung: 24.08.2017
Datum der letzten Verlängerung der Zulassung:03.12.2021
10. STAND DER INFORMATION
Dezember 2022
REZEPTPFLICHT/APOTHEKENPFLICHT
Rezept- und apothekenpflichtig.
Hinweis zur Entstehung dieses Beitrags
Der Text dieser Seite gibt die amtliche Gebrauchs- beziehungsweise Fachinformation im Wortlaut wieder. Inhaltlich ist daran nichts verändert. Die Übernahme aus dem Original-PDF in die Darstellung dieser Seite erfolgte maschinell mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.
War dieser Beitrag hilfreich?
Woran lag es?
Danke – das hilft uns bei der Überarbeitung.