Zithromax 200 mg/5 ml Trockensaft – Gebrauchsinformation
Dosierungsrechner für Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft
Azithromycin · Trockensaft
Der Rechner sucht anhand Ihrer Angaben die passende Dosierungsangabe aus der Packungsbeilage heraus. Er berechnet keine eigene Dosis.
- Präparat
- Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft
- Wirkstoff
- Azithromycin
- Darreichungsform
- Trockensaft
- Packungsbeilage
- Packungsbeilage, zuletzt überarbeitet im März 2024
Wichtig: Maßgeblich ist immer die Packungsbeilage des Präparats, das Sie tatsächlich verwenden. Dieser Rechner ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Stärke, Dosierung und Warnhinweise können sich zwischen Packungen und Fassungen unterscheiden.
Angaben zum Kind
Bitte geben Sie die verfügbaren Informationen ein.
Passende Angabe aus der Packungsbeilage
Wiedergabe der zutreffenden Zeile – keine eigene Berechnung.
Geben Sie die verfügbaren Angaben ein, um die passende Information aus der Packungsbeilage zu finden.
Tipp: Halten Sie die Packungsbeilage Ihrer Packung bereit. Je nach Hersteller und Fassung können die Angaben abweichen.
Was der Rechner macht
Der Rechner hilft Ihnen, die passende Dosierungsangabe in der Packungsbeilage zu finden.
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liest die Packungsbeilage Der Rechner verwendet ausschließlich die hinterlegten Angaben dieses Präparats.
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berücksichtigt die relevanten Angaben Er berücksichtigt das Alter Ihres Kindes und das Körpergewicht.
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zeigt die passende Information Der Rechner gibt die dazugehörige Dosierungsangabe aus der Packungsbeilage verständlich wieder.
Hinweise & Warnungen Was die Packungsbeilage außerdem festhält (4)
- Diese Angaben gelten für alle Anwendungsgebiete mit Ausnahme von Streptokokken-Pharyngitis. Bei Kindern mit Racheninfektionen mit bestimmten Bakterien (Streptokokken) wird der Arzt unter Umständen die doppelte Dosis verschreiben, jedoch maximal 500 mg (2½ Messlöffel) pro Tag.
- Bei Kindern mit akuter Mittelohrentzündung wird der Arzt unter Umständen empfehlen, die Gesamtdosis von Zithromax auf einmal zu verabreichen statt einmal täglich an 3 aufeinander folgenden Tagen.
- Für Kinder ab 15 kg Körpergewicht und für Erwachsene kann der Saft auch mit dem beiliegenden 5 ml Messlöffel dosiert werden; die Messlöffel-Tabelle steht in der Gebrauchsinformation unter diesem Rechner.
- Die Dauer der Anwendung richtet sich ausschließlich nach den Anweisungen des Arztes.
Wie der Rechner die Tabelle liest
- Gewichte zwischen zwei Tabellenzeilen
- Liegt das eingegebene Körpergewicht zwischen zwei Zeilen (etwa 8,5 kg bei den Zeilen 7 kg-8 kg und 9 kg-12 kg) oder genau auf einer geteilten Grenze (17,0 kg bei Nureflex), zeigt der Rechner die niedrigere Stufe und weist die Zwischenlage aus. Die Packungsbeilagen nennen die Gewichtsklassen in ganzen Schritten und lassen Zwischenwerte offen. Die niedrigere Stufe unterscheidet sich nur in der zulässigen Tagesmenge und bleibt in jedem Fall innerhalb der wirkstoffbezogenen Höchstmenge.
- Widerspruch zwischen Alter und Gewicht
- Passt das Gewicht in eine Stufe, das Alter aber in keine, gibt der Rechner keine Dosis aus, sondern nennt beide Angaben und verweist auf Ordination oder Apotheke. Die Packungsbeilagen führen Alter und Gewicht gemeinsam an; für Kinder, die von beiden Achsen abweichen, treffen sie keine Aussage.
- Keine Berechnung aus mg/kg
- Der Rechner rechnet keine mg/kg-Dosis aus. Er gibt ausschließlich die Zeile der Packungsbeilage wieder, die zu den Eingaben gehört; die mg/kg-Angaben erscheinen nur als Obergrenze zur Kontrolle. Zäpfchen sind nicht teilbar dosierbar; die Packungsbeilagen nennen Stückzahlen.
- Zeitpunkt der letzten Gabe
- Wird eine Uhrzeit der letzten Gabe eingegeben, addiert der Rechner den in der Packungsbeilage genannten Mindestabstand und nennt den frühestmöglichen nächsten Zeitpunkt. Er zählt keine Tagesmenge mit und erinnert nicht. Der Mindestabstand steht wörtlich in jeder Packungsbeilage; eine Verlaufsführung wäre eine Behandlungssteuerung und gehört in die Hand der Ordination.
- Präparate ohne Gewichtsangabe
- Nennt eine Packungsbeilage die Dosis nur nach Alter (Nasenspray, Tabletten ab einer Altersgrenze), sucht der Rechner die Zeile über das Alter. Das Gewichtsfeld ist dann freiwillig und dient nur dazu, ein in der Zeile genanntes Mindestgewicht zu prüfen. Ein Pflichtfeld, das für die Auskunft keine Rolle spielt, suggeriert eine Genauigkeit, die die Packungsbeilage nicht hergibt.
- Fehlendes Gewicht bei einer Zeile mit Mindestgewicht
- Verlangt die gefundene Zeile zusätzlich ein Mindestgewicht (etwa 43 kg bei Mexalen 500 mg) und wurde kein Gewicht eingegeben, zeigt der Rechner die Zeile und weist die Bedingung aus. Liegt ein eingegebenes Gewicht darunter, gibt er keine Dosis aus. Die Bedingung steht in der Packungsbeilage; sie zu verschweigen wäre eine stillschweigende Ausweitung der Zulassung.
- Altersangaben in Jahren
- Eine Zeile wie „Kinder zwischen 1 und 5 Jahren“ gilt vom ersten Geburtstag bis zum Tag vor dem sechsten – die nächste Stufe beginnt mit dem Geburtstag, den sie selbst nennt. Der Rechner rechnet die Altersangaben deshalb in vollendete Lebensmonate um und legt die Stufen lückenlos aneinander. Die Packungsbeilagen nennen Altersstufen in ganzen Jahren und lassen offen, wohin ein Kind am Übergang gehört; manche Stufen überlappen sich sogar („2 bis 6“ und „6 bis 12“). Die Stufen so aneinanderzulegen, dass keine Lücke bleibt, ist die einzige Lesart, bei der jedes Kind genau eine Zeile findet. Bleibt in der Packungsbeilage dennoch eine Lücke, gilt wie beim Gewicht die niedrigere Stufe, und der Rechner weist das aus.
Grundlage: Gebrauchsinformation: Information für Anwender – Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft, Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien. Packungsbeilage, zuletzt überarbeitet im März 2024.
Weiter unten: die vollständige Gebrauchsinformation. Nachstehend steht die Packungsbeilage von Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft im vollen Wortlaut.
Gebrauchsinformation: Information für Anwender
Zithromax® 200 mg/5 ml - Trockensaft
Wirkstoff: Azithromycin-Dihydrat
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
- Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
- Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
- Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Zithromax und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Zithromax beachten?
3. Wie ist Zithromax einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Zithromax aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Zithromax und wofür wird es angewendet?
Zithromax ist ein Antibiotikum, das heißt ein Arzneimittel, das empfindliche Bakterien am Wachstum hindert. Es gehört zu einer Gruppe von Antibiotika, die Makrolide genannt werden.
Zithromax wird angewendet bei Infektionen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereiches, bei Bronchitis und Lungenentzündungen, bei Infektionen der Haut und des darunter liegenden Gewebes, Infektionen der Harnröhre und der Geschlechtsorgane.
Diese Darreichungsform ist vor allem für die Anwendung bei Kindern sowie bei Erwachsenen mit Schluckbeschwerden geeignet.
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Zithromax beachten?
Zithromax darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie allergisch gegen Azithromycin, Erythromycin und ähnliche Antibiotika (Makrolide und Ketolide) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Zithromax einnehmen.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie
- eine schwere Lebererkrankung haben. Es könnte sein, dass der Arzt Ihre Leberfunktion überwachen oder die übliche Dosis anpassen muss. Verständigen Sie unverzüglich einen Arzt, falls Sie Anzeichen einer rasch fortschreitenden Schwäche mit Gelbsucht, eine Dunkelfärbung des Harns oder eine Blutungsneigung feststellen. In diesem Fall und bei Auftreten von Leberfunktionsstörungen wird Ihr Arzt entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Zithromax abbrechen müssen.
In einigen Fällen wurde über eine schwere Beeinträchtigung der Leberfunktion bis hin zu Leberversagen mit tödlichem Ausgang berichtet.
- eine eingeschränkte Nierenfunktion haben: Es könnte sein, dass die übliche Dosis in Abhängigkeit vom Grad der Nierenfunktionsstörung angepasst werden muss.
- an Herzrhythmusstörungen leiden. Da dieses Arzneimittel das Risiko eines unregelmäßigen Herzrhythmus erhöhen kann, informieren Sie bitte vor der Einnahme Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Probleme haben:
➢ Herzprobleme, wie zum Beispiel ein schwaches Herz (Herzinsuffizienz), sehr niedrige Herzfrequenz, unregelmäßigen Herzschlag oder ein verlängertes QT-Intervall (wird mit einem Elektrokardiogramm festgestellt).
➢ Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern: Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Sotalol (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), Cisaprid (gegen Störungen im Magen-Darm-Trakt), Terfenadin (gegen Allergien), Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen), Citalopram (gegen Depressionen), Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten).
➢ zu wenig Kalium- oder Magnesium in Ihrem Blut.
- ein Mutterkornalkaloid wie Ergotamin (zur Behandlung von Migräne) einnehmen, da diese Arzneimittel nicht zusammen mit Azithromycin eingenommen werden sollten.
- an einer bestimmten Form von Muskelschwäche (Myasthenia gravis) leiden. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome verschlechtern oder Sie erstmalig Symptome einer Muskelschwäche (wie Kraftlosigkeit, Schlappheit, Müdigkeit) bemerken.
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen mit Atemnot, Erbrechen, Schwindel und Blutdruckabfall und/oder schwere Hautreaktionen haben. Bei Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion/Allergie muss das Arzneimittel abgesetzt und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
- schwere, anhaltende Durchfälle während oder bis zu 2 Monate nach der Behandlung mit Zithromax haben. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie die Behandlung mit Zithromax abbrechen müssen, und gegebenfalls notwendige therapeutische Maßnahmen ergreifen.
- bei einem Neugeborenen (bis zum Alter von 42 Tagen) nach der Verabreichung von Azithromycin Erbrechen oder Irritationen beim Füttern beobachten. Es könnte sich um eine Einengung des Magenausgangs (infantile hypertrophe Pylorusstenose, IHPS) handeln.
- beobachten, dass sich ihre Beschwerden während oder kurz nach der Behandlung plötzlich wieder verschlimmern (Möglichkeit einer Superinfektion/Resistenzbildung).
- in Ihrer Krankengeschichte Infektionen mit Azithromycin-, Streptogramin B-, Erythromycin-, Lincomycin- und/oder Clindamycin-resistenten Erregern oder Methicillin-resistenten Staphylokokken hatten (Möglichkeit einer Resistenz oder Kreuzresistenz der Erreger).
Einnahme von Zithromax zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
Manche Arzneimittel können die Wirkung von Zithromax beeinträchtigen, wenn sie gleichzeitig angewendet werden, oder Zithromax kann deren Wirkung beeinträchtigen, wodurch es zu unerwünschten Wirkungen kommen kann.
Daher ist es besonders wichtig, dass Sie Ihren Arzt über die Anwendung folgender Arzneimittel informieren:
- Antacida (gegen Sodbrennen und Magenverstimmung): Zwischen der Einnahme von Zithromax und einem Antacidum sollten Sie einen zeitlichen Abstand von 2 bis 3 Stunden einhalten.
- Digoxin (zur Behandlung von Herzerkrankungen). Ihr Arzt wird klinische Kontrollen (möglicherweise einschließlich Blutuntersuchungen) bei Ihnen durchführen.
- Colchicin (zur Behandlung von Gicht und familiärem Mittelmeerfieber)
- Ergotamin und verwandte Substanzen (zur Behandlung von Migräne)
- Zidovudin (zur Behandlung von HIV-Infektionen)
- Atorvastatin (zur Behandlung von erhöhten Blutfetten)
- Warfarin oder ähnliche Arzneimittel, die zur Blutverdünnung angewendet werden
- Ciclosporin (zur Verhinderung einer Abstoßungsreaktion des Körpers bei Organtransplantationen)
- Rifabutin (zur Behandlung von Tuberkulose (TBC))
- Arzneimittel die das QT-Intervall verlängern wie
➢ Chinidin, Procainamid, Dofetilid, Amiodaron und Sotalol (gegen Herzrhythmusstörungen)
➢ Cisaprid (gegen Störungen im Magen-Darm-Trakt)
➢ Terfenadin (gegen Allergien)
➢ Pimozid (zur Behandlung von seelischen Erkrankungen)
➢ Citalopram (gegen Depressionen)
➢ Moxifloxacin und Levofloxacin (zur Behandlung von Infektionskrankheiten)
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Im Falle einer Schwangerschaft informieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf Zithromax nicht eingenommen werden, außer es wurde Ihnen vom Arzt ausdrücklich verordnet.
Zithromax soll während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies klinisch erforderlich ist und der erwartete Nutzen der Behandlung alle gering erhöhten Risiken, die möglicherweise bestehen, überwiegt.
Da Azithromycin in die Muttermilch übergeht, wird der Arzt entscheiden, ob Sie das Stillen für die Dauer der Behandlung unterbrechen müssen und die Milch abgepumpt und verworfen werden soll.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Zithromax kann wegen der möglichen Nebenwirkungen die Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Deshalb ist bei der Teilnahme am Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
Zithromax 200 mg/5 ml - Trockensaft enthält Saccharose (Zucker) und Natrium
Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter Zuckerunverträglichkeit leiden (Fructose-Unverträglichkeit; Glukose-Galactose-Malabsorption (mangelhafte Nahrungsaufnahme); Mangel/Fehlen von Sucrase-Isomaltase, was eine Saccharose-Unverträglichkeit bedingt).
Vorsicht bei Diabetikern: In diesem Saft ist Zucker enthalten, und zwar 3,87 g pro Inhalt eines 5 ml-Messlöffels (= ca. 0,3 Broteinheiten). Bei der Dosierspritze enthält die Menge eines Teilstriches 0,19 g Zucker.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 ml zubereiteter Saft. Das heißt es ist nahezu „natriumfrei“.
3. Wie ist Zithromax einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Zum Einnehmen Die Einnahme darf nur nach Auflösen des Pulvers erfolgen. Das in der Zithromax Flasche enthaltene Pulver ist in trockenem Zustand nicht zur Einnahme geeignet. Vor der Anwendung bereitet Ihr Apotheker oder Arzt daraus auf folgende Weise den Saft zu: Die nötige Menge Wasser (bis zur Markierung auf dem beigepackten Messbecher) wird in die Zithromax Flasche geleert und das Pulver unter Schütteln darin aufgelöst. Der Messbecher dient nur zur Zubereitung des Saftes und wird anschließend vom Apotheker entsorgt. Der Saft ist bei Raumtemperatur 5 Tage haltbar.
Der Saft ist unabhängig von den Mahlzeiten einzunehmen.
Die Flasche soll jedesmal vor dem Abmessen der verordneten Dosis gut geschüttelt werden.
Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, halten Sie sich bitte an folgende Dosierungsrichtlinien:
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Alle Anwendungsgebiete mit Ausnahme von Streptokokken-Pharyngitis
Kinder unter 15 kg Körpergewicht: Die Dosis richtet sich nach dem Körpergewicht des Kindes und wird 3 Tage lang einmal täglich, möglichst zur gleichen Tageszeit, gegeben.
Die entsprechende Menge Zithromax Saft wird mit Hilfe der beigelegten Dosierspritze (mit einer kg-, ml- und mg-Skala) abgemessen. Jedem Teilstrich auf der kg-Skala entspricht die für 1 Kilogramm Körpergewicht erforderliche Menge Zithromax Saft, diese Menge kann auf der Dosierspritze auch in ml bzw. mg abgelesen werden (siehe Gebrauchsanleitung und Dosierungstabelle auf der letzten Seite der Gebrauchsinformation).
Für Kinder ab 15 kg Körpergewicht und für Erwachsene kann der Saft auch mit dem beiliegenden 5 ml Messlöffel entsprechend der folgenden Tabelle dosiert werden:
| 15 kg bis 25 kg: | einmal täglich 1 Messlöffel, 3 Tage lang |
| über 25 kg bis 35 kg: | einmal täglich 1½ Messlöffel, 3 Tage lang |
| über 35 kg bis 45 kg: | einmal täglich 2 Messlöffel, 3 Tage lang |
| über 45 kg | einmal täglich 2½ Messlöffel, 3 Tage lang (dies entspricht der Erwachsenendosis, wofür auch Zithromax Filmtabletten zur Verfügung stehen.) |
Bei Kindern mit akuter Mittelohrentzündung wird der Arzt unter Umständen empfehlen, die Gesamtdosis von Zithromax auf einmal zu verabreichen statt einmal täglich an 3 aufeinander folgenden Tagen.
Streptokokken-Pharyngitis
Bei Kindern mit Racheninfektionen mit bestimmten Bakterien (Streptokokken) wird der Arzt unter Umständen die doppelte Dosis verschreiben, jedoch maximal 500 mg (2½ Messlöffel) pro Tag.
Anwendung bei Erwachsenen
Alle Anwendungsgebiete mit Ausnahme von Infektionen der Geschlechtsorgane
3 Tage lang einmal täglich 2½ Messlöffel
Infektionen der Geschlechtsorgane
Für die Behandlung derartiger Infektionen reicht eine eintägige Behandlung mit Zithromax aus.
Bei Chlamydieninfektionen der Geschlechtsorgane nehmen Erwachsene 1 g Azithromycin (5 Messlöffel) auf einmal an einem Tag ein.
Bei Gonokokkeninfektionen der Geschlechtsorgane nehmen Erwachsene 1 g oder 2 g Azithromycin (5 oder 10 Messlöffel) zusammen mit Ceftriaxon in Übereinstimmung mit den lokalen Therapieleitlinien ein. Bei Patienten mit einer Penicillin- oder Cephalosporinallergie sind die Therapieleitlinien zu berücksichtigen.
Dauer der Anwendung
Die Dauer der Anwendung richtet sich ausschließlich nach den Anweisungen des Arztes.
Die empfohlene Tagesdosis ist drei Tage lang einmal täglich als Einzeldosis einzunehmen.
Die dem Körpergewicht entsprechende Dosis soll an 3 aufeinander folgenden Tagen jeweils einmal täglich möglichst zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden. Diese 3 Tage sind im Normalfall für die Behandlung ausreichend. Sollten danach noch Krankheitszeichen bestehen, so bilden sich diese üblicherweise in der Folge zurück, weil die Wirkung von Zithromax noch mehrere Tage nach der letzten Einnahme anhält.
Wenn Sie eine größere Menge von Zithromax eingenommen haben, als Sie sollten
Die Nebenwirkungen bei Einnahme höherer als der empfohlenen Dosierungen entsprachen in jeder Beziehung den bei normalen Dosierungen beobachteten. Verständigen Sie auf jeden Fall einen Arzt, Magenspülungen und andere unterstützende Maßnahmen können notwendig sein.
Wenn Sie die Einnahme von Zithromax vergessen haben
Sollten Sie die Einnahme von Zithromax einmal vergessen haben, so holen Sie diese so bald wie möglich nach. Anschließend setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie die Einnahme von Zithromax abbrechen
Es ist wichtig, dass Sie die Einnahme von Zithromax fortsetzen, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen angeordnet, die Behandlung abzusetzen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Durchfall
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen
- Erbrechen, Bauchschmerzen, Übelkeit
- Veränderte Blutwerte (Abnahme der Lymphozyten und erniedrigter Bicarbonatspiegel im Blut, Anstieg der Eosinophilen, Basophilen, Monozyten und Neutrophilen)
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Pilzinfektionen, Scheidenentzündung, Scheideninfektion, Lungenentzündung, bakterielle Infektion, Rachenentzündung, Magen-Darm-Entzündung, Atemwegserkrankung, Entzündung der Nasenschleimhaut, Mundsoor
- Blutbildveränderungen (Leukopenie, Neutropenie, Eosinophilie)
- Allergische, schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut, vor allem im Gesichtsbereich (Angioödem), Überempfindlichkeitsreaktionen
- Appetitlosigkeit
- Nervosität, Schlaflosigkeit
- Benommenheit, Schläfrigkeit, Geschmacksstörung, Missempfindung mit Kribbeln oder Taubheit und Einschlafen der Glieder (Parästhesie)
- Sehstörungen
- Ohrenerkrankung, Schwindel
- Herzklopfen
- Hitzewallungen
- Atemnot, Nasenbluten
- Verstopfung, Blähungen, Verdauungsstörung, Gastritis, Schluckbeschwerden, aufgetriebener Bauch, Mundtrockenheit, Aufstoßen, Mundgeschwür, übermäßiger Speichelfluss
- Hepatitis
- Hautrötung, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselausschlag, Hautentzündung, Hauttrockenheit, übermäßiges Schwitzen
- Gelenksentzündung, Muskel-, Rücken- und Nackenschmerzen
- Schmerzhaftes Harnlassen, Nierenschmerzen
- Gebärmutterblutungen außerhalb des Zyklus, Hodenerkrankung
- Wasseransammlung im Gewebe (Ödeme im Gesicht oder peripher), Schwäche, Unwohlsein, Erschöpfung, Gesichtsschwellung, Schmerzen im Brustkorb, Fieber, Schmerzen
- Veränderungen von Leber- und Nierenfunktionstests, veränderte Blutwerte (Anstieg von Chlorid, Glykose, Thrombozyten und Bicarbonatspiegel im Blut, Abnahme von Hämatokrit, abnormer Kalium- und Natriumspiegel)
- Komplikationen nach Eingriffen
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- akute generalisierte exanthematische Pustulose (akute, schwere, mit Pusteln einhergehende, generelle Hautreaktion)
- Hautausschlag mit allgemeinen körperlichen Symptomen und Blutbildveränderungen (DRESS, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)
- Erregtheit
- Leberfunktionsstörung, Gelbsucht
- Lichtempfindlichkeit (vor allem gegen Sonnen-, UV-Strahlen)
Nebenwirkungen mit nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Antibiotikabedingte Dickdarmentzündung (pseudomembranöse Colitis)
- Abnahme der Blutplättchen, Blutarmut (hämolytische Anämie)
- Überempfindlichkeitsreaktion mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit und Atemnot (anaphylaktische Reaktion)
- Aggressives Verhalten, Angstgefühle, Bewusstseinsstörung (Delirium), Sinnestäuschung
- Bewusstseinsverlust, Krämpfe, verminderte Berührungs- bzw. Schmerzempfindung, vor allem im Bereich der Haut (Hypästhesie), Überaktivität, Geruchsstörungen, Geruchsverlust, Geschmacks-verlust, Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
- Hörstörungen einschließlich Hörverlust und/oder Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Unregelmäßige Herztätigkeit, die lebensbedrohlich sein kann (Torsade de pointes; Arrhythmie); Veränderungen im EKG
- Niedriger Blutdruck
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Zungenverfärbung
- Leberversagen (in seltenen Fällen mit tödlichem Ausgang), akute Leberentzündung, Leberzerstörung • Schwere Hautreaktionen teilweise mit Schleimhautbeteiligung und Blasenbildung (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Erythema multiforme)
- Gelenkschmerzen
- Akutes Nierenversagen, Nierenentzündung
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5
1200 Wien
Österreich
Fax: +43 (0) 50 555 36207
Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Zithromax aufzubewahren?
Trockensaft: Nicht über 30 °C lagern.
Zubereiteter Saft: Nicht über 25 °C lagern. Nach der Zubereitung ist der Saft 5 Tage haltbar.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Zithromax enthält
- Der Wirkstoff ist Azithromycin-Dihydrat. 5 ml (= 1 Messlöffel) zubereiteter Saft enthalten 200 mg Azithromycin als Dihydrat.
- Die sonstigen Bestandteile sind Saccharose (3,87 g pro 5 ml), Trinatriumphosphat (wasserfrei), Hydroxypropylcellulose, Xanthangummi, künstliches Kirsch-, Vanille- und Bananenaroma.
Wie Zithromax aussieht und Inhalt der Packung
Flasche mit 12,56 g bzw. 25,11 g weißem bis weißlichem Pulver zur Herstellung von 15 ml bzw. 30 ml Suspension zum Einnehmen (9 ml bzw. 15 ml Wasser zusetzen und gut durchschütteln). Nach der Zubereitung ergibt sich eine weiße bis weißliche Suspension.
Die Packung enthält auch einen Messlöffel für 5 ml Saft und eine Dosierspritze (mit einer kg-, ml- und mg-Skala und einem Ansatzstopfen zum Aufsetzen auf die Flasche).
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien
Hersteller: Haupt Pharma Latina S.r.l., Latina (LT), Italien
Zulassungsnummer: 1-20313
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2024.
GEBRAUCHSANLEITUNG UND DOSIERUNGSTABELLE
So ziehen Sie die erforderliche Menge Zithromax-Saft in die Dosierspritze auf:
1) Drücken Sie den Stempel der Dosierspritze ganz hinunter.
2) Setzen Sie die Kunststoffspritze mit dem Ansatzstopfen auf die Flasche auf.
3) Drehen Sie die Flasche um und ziehen Sie den Griff des Stempels so weit, bis sich die entsprechende Menge im Spritzenkolben befindet.
4) Drehen Sie die Flasche nun wieder um. Ziehen Sie die Dosierspritze ab und belassen Sie den Ansatzstopfen auf der Flasche.
5) Die abgemessene Dosis wird nun entweder direkt oder mit einem Löffel eingenommen.
Verschließen Sie die Flasche nach der Entnahme mit der Originalschraubkappe.
Nach jedem Gebrauch soll die Dosierspritze mit Wasser ausgespült werden, um ein Verkleben zu verhindern.
| Körpergewicht | Teilstriche der Kg-Skala* | entsprechen in ml* | entsprechen in mg* |
| 4 kg | 4 | 1,00 | 40 |
| 5 kg | 5 | 1,25 | 50 |
| 6 kg | 6 | 1,50 | 60 |
| 7 kg | 7 | 1,75 | 70 |
| 8 kg | 8 | 2,00 | 80 |
| 9 kg | 9 | 2,25 | 90 |
| 10 kg | 10 | 2,50 | 100 |
| 11 kg | 11 | 2,75 | 110 |
| 12 kg | 12 | 3,00 | 120 |
| 13 kg | 13 | 3,25 | 130 |
| 14 kg | 14 | 3,50 | 140 |
| 15 kg | 15 | 3,75 | 150 |
| 16 kg | 16 | 4,00 | 160 |
| 17 kg | 17 | 4,25 | 170 |
| 18 kg | 18 | 4,50 | 180 |
| 19 kg | 19 | 4,75 | 190 |
| 20 kg | 20 | 5,00 | 200 |
| 21 kg | 21 | 5,25 | 210 |
| 22 kg | 22 | 5,50 | 220 |
| 23 kg | 23 | 5,75 | 230 |
| 24 kg | 24 | 6,00 | 240 |
| 25 kg | 25 | 6,25 | 250 |
| 26 kg | 26 | 6,50 | 260 |
| 27 kg | 27 | 6,75 | 270 |
| 28 kg | 28 | 7,00 | 280 |
| 29 kg | 29 | 7,25 | 290 |
| 30 kg | 30 | 7,50 | 300 |
| 31 kg | 31 | 7,75 | 310 |
| 32 kg | 32 | 8,00 | 320 |
| 33 kg | 33 | 8,25 | 330 |
| 34 kg | 34 | 8,50 | 340 |
| 35 kg | 35 | 8,75 | 350 |
| 36 kg | 36 | 9,00 | 360 |
| 37 kg | 37 | 9,25 | 370 |
| 38 kg | 38 | 9,50 | 380 |
| 39 kg | 39 | 9,75 | 390 |
| 40 kg | 40 | 10,00 | 400 |
- Bei Kindern mit Racheninfektionen mit bestimmten Bakterien (Streptokokken) wird der Arzt unter Umständen die doppelte Dosis verschreiben, jedoch maximal 500 mg pro Tag.
Hinweis zur Entstehung dieses Beitrags
Der Text dieser Seite gibt die amtliche Gebrauchs- beziehungsweise Fachinformation im Wortlaut wieder. Inhaltlich ist daran nichts verändert. Die Übernahme aus dem Original-PDF in die Darstellung dieser Seite erfolgte maschinell mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.
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