Hexyon – Impfstoff
Der Beipackzettel im vollen Wortlaut
Der amtliche Beipackzettel zu Hexyon – Fachinformation, Etikettierung und Packungsbeilage, wie sie die Europäische Arzneimittel-Agentur veröffentlicht – steht unverändert auf einer eigenen Seite. Er war hier bisher nur als PDF verlinkt.
Kurzfassung der Europäischen Arzneimittel-Agentur
Preis inkl Impfgebühr in unserer Kinderarztpraxis: im kostenlosen Kinderimpfprogramm enthalten
Was ist Hexyon und wofür wird es angewendet?
Hexyon ist ein Impfstoff, der Wirkstoffe enthält, die von Diphtherie-, Tetanus-, Pertussis- und Haemophilus-influenzae-Typ b-Bakterien, dem Hepatitis B-Virus und inaktivierten Polioviren abgeleitet sind. Es wird bei Säuglingen und Kleinkindern ab einem Alter von sechs Wochen angewendet, um diese vor folgenden Infektionskrankheiten zu schützen:
• Diphtherie (eine hoch ansteckende Krankheit, die den Rachenraum und die Haut befällt und das Herz und andere Organe schädigen kann);
• Tetanus (Wundstarrkrampf, wird in der Regel durch die Infektion einer Wunde verursacht);
• Pertussis (Keuchhusten);
• Hepatitis B (eine Virusinfektion der Leber);
• Poliomyelitis (Kinderlähmung, eine Krankheit, die die Nerven befällt und zu Muskelschwäche oder Lähmungen führen kann);
• invasive Erkrankungen (wie etwa Meningitis), die durch Haemophilus-influenzae-Typ b-Bakterien verursacht werden.
Wie wird Hexyon angewendet?
Hexyon ist als Injektionssuspension in Durchstechflaschen und Fertigspritzen erhältlich. Es ist nur auf ärztliche Verschreibung erhältlich. Eine Impfung mit Hexyon sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen durchgeführt werden. Das empfohlene anfängliche Impfschema beinhaltet entweder zwei Dosen in einem Abstand von zwei Monaten oder drei Dosen, die in einem Abstand von mindestens einem Monat gegeben werden sollten. Eine Auffrischimpfung sollte mindestens sechs Monate nach der letzten dieser anfänglichen Dosen erfolgen. Für die Auffrischimpfung kann entweder Hexyon oder eine geeignete Kombination anderer Impfstoffe verwendet werden. Hexyon wird als tiefe Injektion in einen Muskel (normalerweise in den Oberschenkel oder in die Schulter) verabreicht. Nähere Informationen sind der Packungsbeilage zu entnehmen.
Wie wirkt Hexyon?
Hexyon ist ein Impfstoff. Impfstoffe wirken, indem sie dem Immunsystem (der natürlichen Abwehr des Körpers) „beibringen“, wie es eine Krankheit abwehren kann. Hexyon enthält kleine Mengen von Bestandteilen, die aus den Bakterien und Viren stammen, vor denen es schützt. Diese Bestandteile wurden, soweit erforderlich, inaktiviert, damit sie keine Krankheiten verursachen. Wenn ein Kind den Impfstoff erhält, erkennt das Immunsystem die Bakterien- und Virusbestandteile als „fremd“ und produziert Antikörper dagegen. Das Immunsystem ist dann in der Lage, schnell Antikörper zu bilden, wenn die Person auf natürliche Weise den Bakterien oder Viren ausgesetzt ist. Dies trägt zum Schutz gegen die von diesen Bakterien und Viren verursachten Krankheiten bei. Der Impfstoff ist „adsorbiert“. Das heißt, dass einige der Wirkstoffe auf Aluminiumverbindungen fixiert werden, um ein besseres Ansprechen anzuregen.
Welchen Nutzen hat Hexyon in den Studien gezeigt?
Hexyon wurde in mehreren Ländern weltweit in zwölf Hauptstudien, an denen über 3 400 Kinder im Alter zwischen sechs Wochen und zwei Jahren teilnahmen, untersucht. Die an den Studien teilnehmenden Kinder erhielten gemäß unterschiedlichen lokalen Impfschemata während der ersten sechs Lebensmonate drei Dosen des Impfstoffes. Die Wirkungen wurden mit einer Kombination einzelner Impfstoffe verglichen, die zum Schutz gegen die Krankheiten, die Hexyon abdeckt, vorgesehen sind. Hauptindikator für die Wirksamkeit waren die gebildeten Konzentrationen der Antikörper, die bekanntermaßen vor diesen Krankheiten schützen. In fünf dieser Studien wurde die Wirkung einer Auffrischimpfung, die mindestens sechs Monate nach dem anfänglichen Impfschema erfolgte, an 1 511 Kindern untersucht. Diese Studien zeigten, dass sich schützende Antikörperkonzentrationen für die verschiedenen Krankheiten bei 90 bis 100 % der Kinder nach den ersten drei Dosen von Hexyon entwickelt hatten. Der Schutz wurde aufrechterhalten oder verbessert, wenn eine Auffrischimpfung verabreicht wurde.
In einer späteren Studie mit 455 Kindern wurde die langfristige Aufrechterhaltung der schützenden Antikörper über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren nach einer Auffrischimpfung mit Hexyon untersucht. In einer weiteren Studie mit 1 336 Kindern wurde das Ansprechen auf verschiedene Chargen des Impfstoffes beurteilt und untersucht, was geschieht, wenn er zusammen mit Impfstoffen gegen Infektionen, die von dem Bakterium Streptococcus pneumoniae (Prevenar) und dem Rotavirus (Rotarix) verursacht werden, angewendet wird. Diese Studien zeigten, dass Hexyon im Laufe der Zeit ähnliche Antikörperprofile wie vergleichbare Impfstoffe entwickelt und der Impfstoff gleichzeitig mit Prevenar und Rotarix angewendet werden kann.
Das Impfschema mit zwei Dosen wurde in einer weiteren Hauptstudie mit 554 Kindern untersucht. In dieser Studie hatten die Kinder, die zwei Dosen Hexyon und eine Auffrischimpfung sechs Monate später erhielten, eine ähnliche Antikörper-Reaktion wie die Kinder, die den Vergleichsimpfstoff (Infanrix hexa) erhielten.
Welche Risiken sind mit Hexyon verbunden?
Sehr häufige Nebenwirkungen von Hexyon sind Schmerzen und Rötung an der Injektionsstelle, Reizbarkeit und Schreien. Die Reaktionen können nach der ersten Dosis wahrscheinlicher sein als bei späteren Dosen. Die vollständige Auflistung der im Zusammenhang mit Hexyon berichteten Nebenwirkungen ist der Packungsbeilage zu entnehmen. Hexyon darf nicht bei Kindern angewendet werden, bei denen in der Vergangenheit bereits eine allergische Reaktion gegen Hexyon oder einen Impfstoff auftrat, der dieselben Bestandteile enthält, einschließlich Stoffe, die während der Herstellung des Impfstoffs verwendet werden und in extrem niedrigen Konzentrationen vorkommen können (wie z. B. die Antibiotika Neomycin oder Streptomycin). Hexyon darf nicht bei Kindern angewendet werden, bei denen in der Vergangenheit innerhalb von sieben Tagen nach einer Impfung mit Pertussis-Bestandteilen eine Enzephalopathie (Hirnerkrankung) unbekannter Ursache auftrat. Es darf nicht bei Kindern angewendet werden, die an einer unkontrollierten oder schweren Erkrankung des Gehirns oder des Nervensystems, wie etwa unkontrollierte Epilepsie (Krampfanfälle), leiden, sofern die Erkrankung nicht mithilfe einer Behandlung stabilisiert werden konnte und der Nutzen nicht eindeutig gegenüber den Risiken überwiegt. Die Impfung mit Hexyon sollte verschoben werden, wenn ein Kind an mittelschwerem bis schwerem Fieber leidet. Die vollständige Auflistung der Einschränkungen ist der Packungsbeilage zu entnehmen.
Warum wurde Hexyon zugelassen?
Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Agentur gelangte zu dem Schluss, dass der Nutzen von Hexyon gegenüber den Risiken überwiegt, und empfahl, es zur Anwendung in der EU zuzulassen. Der CHMP stellte fest, dass für Hexyon der Nachweis erbracht wurde, dass es bei Kindern im Alter zwischen sechs Wochen und zwei Jahren, ungeachtet der ethnischen Herkunft, zur Bildung schützender Antikörperkonzentrationen gegen Diphterie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis und Haemophilus-influenzae-Typ b-Infektionen führt. Obwohl keine Daten für Kinder über zwei Jahren verfügbar sind, gibt es keine Anzeichen dafür, dass ältere Kinder anders reagieren würden. Bezüglich der Sicherheit war der CHMP der Ansicht, dass, obwohl Hexyon wahrscheinlicher als ähnliche Impfstoffe Nebenwirkungen (vor allem an der Injektionsstelle) hervorruft, sein Sicherheitsprofil insgesamt dem anderer Impfstoffe ähnlich ist.
Welche Maßnahmen werden zur Gewährleistung der sicheren und wirksamen Anwendung von Hexyon ergriffen?
Empfehlungen und Vorsichtsmaßnahmen zur sicheren und wirksamen Anwendung von Hexyon, die von Angehörigen der Heilberufe und Patienten befolgt werden müssen, wurden in die Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels und die Packungsbeilage aufgenommen.
Weitere Informationen über Hexyon
Am 17. April 2013 erteilte die Europäische Kommission eine Genehmigung für das Inverkehrbringen von Hexyon in der gesamten Europäischen Union.
Den vollständigen Wortlaut des EPAR für Hexyon finden Sie auf der Website der Agentur:
ema.europa.eu/Find medicine/Human medicines/European public assessment reports.
Wenn Sie weitere Informationen zur Behandlung mit Hexyon benötigen, lesen Sie bitte die Packungsbeilage (ebenfalls Teil des EPAR) oder wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Diese Zusammenfassung wurde zuletzt im 05-2016 aktualisiert.
Zusatzinformationen unserer Ordination – nicht Teil des Beipackzettels
Alles oberhalb dieser Linie ist der unveränderte Wortlaut, wie er in der Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen Beurteilungsberichts (EPAR) der Europäischen Arzneimittel-Agentur zu Hexyon steht. Daran wird nichts geändert, gekürzt oder umformuliert.
Was jetzt folgt, ist eine ergänzende Einordnung unserer Ordination: recherchierte Hintergründe, Empfehlungen von Impfgremien und häufige Elternfragen. Diese Zusatzinformationen sind kein Bestandteil der EPAR-Zusammenfassung und ersetzen weder die dem Präparat beiliegende Packungsbeilage noch das ärztliche Gespräch.
Wenn in einer kinderärztlichen Ordination von der „5-fach-Impfung" die Rede ist, ist damit im Alltag häufig ein Kombinationsimpfstoff wie Hexyon gemeint. Das ist inzwischen nicht mehr korrekt: Hexyon schützt vor sechs, nicht fünf Erkrankungen. Dieser Ratgeber ordnet ein, was tatsächlich in der Spritze steckt, wie die Zulassungslage in der EU und international aussieht, nach welchem Schema geimpft wird und welche Nebenwirkungen laut europäischer Fachinformation zu erwarten sind.
Kurz vorab: 6-fach, nicht 5-fach
Hexyon ist entgegen einer verbreiteten Alltagsbezeichnung kein 5-fach-, sondern ein 6-fach-(hexavalenter) Kombinationsimpfstoff. Das bestätigt die zentrale EU-Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA, Europäische Union, 2013): Hexyon schützt vor Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten), Hepatitis B, Poliomyelitis (Kinderlähmung) und invasiven Erkrankungen durch Haemophilus influenzae Typ b – sechs Erkrankungen. Die amtliche Produktbezeichnung dafür lautet laut EMA „DTaP-IPV-HB-Hib". Mehr zur Einordnung und zu eng verwandten Präparaten unter anderem Namen finden Sie im Kapitel „Hexacima und Vaxelis".
So ist dieser Ratgeber aufgebaut
Grundlage dieses Artikels sind die zentrale EU-Zulassung und Fachinformation der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zu Hexyon, Hexacima und Vaxelis, die Datenbank präqualifizierter Impfstoffe der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Schweizerische Impfplan 2026 des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) sowie eine Einordnung des deutschen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) zum historischen Vorläuferimpfstoff Hexavac. Ergänzend wurde ein Wikipedia-Fachartikel herangezogen – ausdrücklich nur als Sekundärquelle und im Text als solche gekennzeichnet. Wo sich Angaben speziell für Österreich oder Deutschland in dieser Recherche nicht anhand einer offiziellen Primärquelle absichern ließen, weisen wir das bewusst aus, anstatt Zahlen zu erfinden. Die vollständige Liste finden Sie am Ende des Artikels.
Wenn Sie es eilig haben: Der Abschnitt „Dosierschema: wie oft und wann geimpft wird" beantwortet die praktisch wichtigste Frage.
Wichtiger Hinweis
Dieser Artikel ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Er dient der Orientierung und der Vorbereitung auf das Gespräch in der kinderärztlichen Praxis. Ob, wann und mit welchem Präparat Ihr Kind geimpft werden sollte, besprechen Sie bitte persönlich mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt – insbesondere bei Frühgeburtlichkeit, Vorerkrankungen oder wenn frühere Impfungen zu auffälligen Reaktionen geführt haben.
1. Hexyon: ein 6-fach-, kein 5-fach-Impfstoff
Die Verwechslung hat einen nachvollziehbaren Grund: Ältere Kombinationsimpfstoffe deckten tatsächlich nur fünf Erkrankungen ab, und der Begriff „5-fach-Impfung" hat sich in vielen Familien als Sammelbezeichnung für die Grundimmunisierung des Babys gehalten. Laut der zentralen Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA, Europäische Union, 2013) ist Hexyon jedoch ein hexavalenter Impfstoff: Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis und Haemophilus influenzae Typ b in einer einzigen Spritze. Ein eigenständiger, tatsächlich 5-fach wirkender Kombinationsimpfstoff wäre ein anderes Produkt ohne Hepatitis-B-Komponente – Hexyon gehört nicht in diese Kategorie.
2. Was ist Hexyon? Zusammensetzung im Überblick
Zulassungsinhaber von Hexyon in der EU ist laut EMA die Sanofi Winthrop Industrie mit Sitz in Gentilly, Frankreich. Eine Dosis zu 0,5 ml enthält laut der Fachinformation (Summary of Product Characteristics, Anhang I der EMA-Zulassung) folgende Wirkkomponenten:
| Komponente | Menge pro Dosis (0,5 ml) |
|---|---|
| Diphtherie-Toxoid | mind. 20 I.E. (30 Lf) |
| Tetanus-Toxoid | mind. 40 I.E. (10 Lf) |
| Pertussis-Toxoid | 25 µg |
| Filamentöses Hämagglutinin (FHA) | 25 µg |
| Inaktiviertes Poliovirus Typ 1 (Mahoney) | 29 D-Antigen-Einheiten |
| Inaktiviertes Poliovirus Typ 2 (MEF-1) | 7 D-Antigen-Einheiten |
| Inaktiviertes Poliovirus Typ 3 (Saukett) | 26 D-Antigen-Einheiten |
| Hepatitis-B-Oberflächenantigen (rekombinant, Hansenula polymorpha) | 10 µg |
| Hib-Polysaccharid (PRP), konjugiert an Tetanusprotein | 12 µg |
Als Wirkverstärker (Adjuvans) enthält Hexyon 0,6 mg Aluminiumhydroxid (Al³⁺). In Spuren aus dem Herstellungsprozess sind außerdem Glutaraldehyd, Formaldehyd sowie die Antibiotika Neomycin, Streptomycin und Polymyxin B enthalten – relevant bei bekannter Allergie gegen diese Stoffe. Praktisch kalium- und natriumfrei ist der Impfstoff ebenfalls. Ein Hilfsstoff verdient besondere Erwähnung: Eine Dosis enthält rund 85 µg Phenylalanin, was bei der seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie (PKU) beachtet werden sollte – sprechen Sie das bei bekannter PKU in der Familie aktiv in der Ordination an. Alle Angaben stammen aus der EMA-Fachinformation. Zugelassen ist Hexyon laut EMA ab der vollendeten 6. Lebenswoche; für Kinder unter 6 Wochen wurden Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht, ebenso liegen keine Daten für Kinder über 24 Monate vor.
3. Welche sechs Krankheiten deckt Hexyon ab?
Hexyon schützt vor Diphtherie, Tetanus, Pertussis (Keuchhusten), Hepatitis B, Poliomyelitis (Kinderlähmung) und invasiven Erkrankungen durch Haemophilus influenzae Typ b, darunter insbesondere die Hib-Meningitis. Ausführliche Hintergründe zu den einzelnen Erregern und Krankheitsbildern finden Sie in unseren eigenen Artikeln zu Diphtherie, Haemophilus-influenzae-b-Infektion und Hepatitis B. Warum diese sechs Antigene in einer einzigen Impfserie kombiniert werden: Alle sechs Erreger können im Säuglings- und Kleinkindalter schwer und potenziell lebensbedrohlich verlaufen, treffen aber gerade die Jüngsten in einem Alter, in dem noch kein ausreichender eigener Immunschutz besteht – eine gemeinsame Grundimmunisierung reduziert dabei zugleich die Zahl der nötigen Injektionstermine.
4. Zulassung in der EU und international
Hexyon durchlief bei der EMA das sogenannte zentrale Zulassungsverfahren: Das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) gab am 21. Februar 2013 ein positives Gutachten ab, die Europäische Kommission erteilte am 17. April 2013 die EU-weit gültige Marktzulassung. Bei diesem Verfahrenstyp entfällt eine gesonderte nationale Einzelprüfung – die Zulassung gilt unmittelbar für alle EU-/EWR-Mitgliedstaaten, damit auch für Österreich und Deutschland.
Außerhalb der EU sieht die Lage anders aus. In der WHO-Datenbank präqualifizierter Impfstoffe – einer Liste von 283 gelisteten Präparaten, die über die globale UN-/Gavi-Beschaffung für einkommensschwächere Länder eingesetzt werden dürfen – ist Hexyon nicht verzeichnet. Hexyon ist damit in erster Linie ein Produkt für national-regulierte Märkte, vor allem für Europa, und nicht Teil der globalen Gavi-Beschaffung. In den USA und in Australien ist Hexyon nicht zugelassen; dort kommen stattdessen der separat zugelassene hexavalente Impfstoff Vaxelis beziehungsweise Infanrix hexa (Hersteller GSK) zum Einsatz – mehr dazu im nächsten Kapitel.
Für die Schweiz lässt sich anhand des Schweizerischen Impfplans 2026 von Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Eidgenössischer Kommission für Impffragen (EKIF) festhalten: Hexavalente Impfstoffe – Hexyon ist eines der dafür verfügbaren Präparate – sind dort als Basisimpfung eingestuft, also als für die individuelle und öffentliche Gesundheit unerlässlich empfohlen.
Ein Wikipedia-Fachartikel zum Thema hexavalente Impfstoffe nennt eine weltweite Verwendung des Hexyon-Präparats beziehungsweise baugleicher Varianten in über 90 Ländern, unter anderem Kanada. Dieser einzelne Punkt ließ sich in der vorliegenden Recherche nicht durch eine kanadische Primärquelle (Health Canada) bestätigen und wird deshalb bewusst nur als Hinweis wiedergegeben, nicht als belegte Tatsache.
5. Hexacima und Vaxelis: verwandt, aber nicht identisch
Zwei weitere Produktnamen tauchen im Zusammenhang mit Hexyon immer wieder auf – sie meinen aber nicht dasselbe:
| Produkt | Zulassungsinhaber | EU-Zulassung | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Hexyon | Sanofi Winthrop Industrie, Frankreich | 17.04.2013 (CHMP 21.02.2013) | Gegenstand dieses Artikels |
| Hexacima | Sanofi Winthrop Industrie, Frankreich (identisch) | 17.04.2013 (CHMP 21.02.2013) – exakt dasselbe Datum | De facto dasselbe Produkt unter Zweitmarkenname, vermutlich wegen Markenrechts-Kollisionen in einzelnen Ländern |
| Vaxelis | MCM Vaccine B.V., Niederlande (Gemeinschaftsunternehmen von Sanofi Pasteur und MSD) | 15.02.2016 (CHMP 17.12.2015) | Eigenständiges Produkt eines anderen Zulassungsinhabers; zusätzlich in den USA (FDA, Dezember 2018) und Australien (TGA, April 2022) zugelassen |
Hexacima hat laut EMA exakt dasselbe CHMP-Gutachtensdatum, dasselbe Zulassungsdatum, denselben Zulassungsinhaber sowie eine identische Zusammensetzung, Indikation und Dosierung wie Hexyon – es handelt sich um dasselbe Präparat unter zwei Handelsnamen. Vaxelis dagegen ist ein eigenständig geprüftes und zugelassenes Produkt eines anderen Herstellerkonsortiums; es ist ebenfalls hexavalent, aber ein anderes Arzneimittel mit eigener Zulassungsakte. Diese Unterscheidung erklärt auch, warum Vaxelis dort erhältlich ist, wo Hexyon selbst nicht zugelassen wurde: In den USA und Australien wird Vaxelis beziehungsweise Infanrix hexa (GSK) eingesetzt, nicht Hexyon.
6. Dosierschema: wie oft und wann geimpft wird
Die europäische Fachinformation lässt bewusst Spielraum: Grundimmunisierung und Auffrischimpfung erfolgen bei Säuglingen und Kleinkindern ab der vollendeten 6. Lebenswoche, wobei sich das genaue Schema nach den jeweils gültigen nationalen Empfehlungen richtet. Die EU-Zulassung selbst beschreibt zwei mögliche Grundschemata, dazu ein konkretes Länderbeispiel aus der Schweiz. Wählen Sie unten eine Option aus.
Hexyon-Dosierschema: EU-Rahmen und Schweizer Beispiel
Wählen Sie eine Option – Sie sehen die jeweils zugehörige Grundimmunisierung und Auffrischung.
Zu einem Detail, das speziell Deutschland und Österreich betrifft, sei an dieser Stelle Transparenz wichtiger als eine glatte Antwort: Ein ergänzend herangezogener Wikipedia-Fachartikel berichtet, Deutschland sei 2020 von einem 3+1- auf ein reduziertes 2+1-Schema (2, 4, 11 Monate) umgestiegen, Österreich und die Schweiz würden ebenfalls einem 2+1-Prinzip folgen – mit Verweis auf ein Epidemiologisches Bulletin der deutschen Ständigen Impfkommission (STIKO) aus dem Jahr 2020. Dieses Ursprungsdokument ließ sich in der vorliegenden Recherche wegen einer technischen Zugriffsbeschränkung nicht direkt einsehen; die Aussage stützt sich also nur auf eine Sekundärquelle. Für das genaue, aktuell in unserer Ordination angewandte Schema sprechen Sie uns daher bitte direkt an.
Verabreichung
Laut EMA-Fachinformation wird Hexyon tief intramuskulär injiziert. Bevorzugter Injektionsort ist die anterolaterale (vordere äußere) Oberschenkelmuskulatur; bei älteren Kindern ab etwa 15 Monaten kann auch der Oberarm (Musculus deltoideus) verwendet werden.
7. Kontraindikationen und besondere Vorsicht
Die EMA-Fachinformation (Abschnitte 4.3 und 4.4) nennt folgende Punkte:
- Eine anaphylaktische Reaktion nach einer vorherigen Hexyon-Gabe sowie eine bekannte Überempfindlichkeit gegen Wirk- oder Hilfsstoffe beziehungsweise gegen die Spurenrückstände Glutaraldehyd, Formaldehyd, Neomycin, Streptomycin oder Polymyxin B, oder gegen jeden Pertussis-Bestandteil.
- Eine Enzephalopathie unbekannter Ursache, die innerhalb von 7 Tagen nach einer vorangegangenen pertussishaltigen Impfung aufgetreten ist – in diesem Fall wird nur mit den Diphtherie-Tetanus-Hepatitis-B-Polio-Hib-Komponenten ohne Pertussis weitergeimpft.
- Vorsicht bei unkontrollierter neurologischer Erkrankung oder Epilepsie, bis diese stabilisiert ist.
- Keine Kontraindikation sind dagegen: Fieberkrämpfe in der eigenen Vorgeschichte, familiäre Krampfanfälle in der Verwandtschaft, oder ein plötzlicher Kindstod (SIDS) in der Familie.
- Bei einem früheren Guillain-Barré-Syndrom oder einer Brachialneuritis nach einer tetanushaltigen Impfung ist eine individuelle Abwägung nötig.
- Bei mittelschwerer oder schwerer akuter fieberhafter Erkrankung wird die Impfung aufgeschoben; ein leichter Infekt oder niedriges Fieber ist dagegen kein Grund zum Aufschub.
- Bei extremer Frühgeburtlichkeit (bis zur vollendeten 28. Schwangerschaftswoche) besteht ein erhöhtes Apnoe-Risiko; eine Überwachung über 48 bis 72 Stunden nach der Impfung wird empfohlen.
- Bei chronischer Niereninsuffizienz kann das Hepatitis-B-Ansprechen abgeschwächt sein, sodass zusätzliche Dosen nötig werden können.
- Bei Immunsuppression oder HIV-Infektion wird die Impfung trotz möglicherweise abgeschwächter Antikörperantwort empfohlen.
8. Nebenwirkungen laut Fachinformation
Wie jeder Impfstoff kann auch Hexyon Nebenwirkungen auslösen. Die folgende Einteilung nach Häufigkeit stammt unverändert aus der EMA-Fachinformation, Abschnitt 4.8.
| Häufigkeit | Beobachtete Reaktionen |
|---|---|
| Sehr häufig (≥ 1 von 10) | Appetitlosigkeit, Weinen, Schläfrigkeit, Erbrechen, Fieber ≥ 38,0 °C, Reizbarkeit, Schmerzen/Rötung/Schwellung an der Injektionsstelle |
| Häufig (≥ 1 von 100) | Anhaltendes oder ungewöhnliches Schreien, Durchfall, Verhärtung an der Injektionsstelle |
| Gelegentlich (≥ 1 von 1.000) | Überempfindlichkeitsreaktion, Fieber ≥ 39,6 °C, Knötchen an der Injektionsstelle |
| Selten (≥ 1 von 10.000) | Anaphylaktische Reaktion*, Krampfanfälle mit oder ohne Fieber*, Hautausschlag, ausgedehnte Gliedmaßenschwellung† |
| Sehr selten (< 1 von 10.000) | Hypotone-hyporesponsive Episoden (schockähnlicher Zustand mit verminderter Ansprechbarkeit) |
* aus Spontanmeldungen nach Markteinführung.
Ausgedehnte Gliedmaßenschwellung (†): Laut Fachinformation handelt es sich dabei um Reaktionen über 50 mm, die teils über ein oder beide Gelenke hinausreichen. Sie beginnen typischerweise 24 bis 72 Stunden nach der Impfung und bilden sich spontan innerhalb von 3 bis 5 Tagen zurück. Das Risiko steigt mit der Anzahl vorangegangener Dosen eines azellulären Pertussis-Impfstoffs und ist nach der 4. Dosis am höchsten. Die Reaktion ist unangenehm anzusehen, gilt aber als selbstlimitierend und nicht gefährlich.
Sicherheit bei Frühgeborenen
In einer in der Fachinformation angeführten Studie an 143 Frühgeborenen (24. bis 36. Schwangerschaftswoche), die eine 2-Dosen-Grundimmunisierung (im 2. und 4. Lebensmonat) plus eine Auffrischung im 11. Lebensmonat erhielten, waren die Reaktionen mit denen reifer Kinder vergleichbar; eine impfassoziierte Apnoe wurde in dieser Studie nicht beobachtet.
Ereignisse im Zusammenhang mit einzelnen Impfstoffkomponenten
Die Fachinformation listet zusätzlich Ereignisse, die zwar bei anderen Impfstoffen mit denselben Einzelkomponenten beobachtet wurden, aber nicht direkt und ursächlich mit Hexyon selbst belegt sind: Brachialneuritis und Guillain-Barré-Syndrom nach tetanustoxoidhaltigen Impfstoffen; periphere Neuropathie, Fazialisparese, Optikusneuritis oder eine ZNS-Demyelinisierung nach Hepatitis-B-Antigen-haltigen Impfstoffen; Enzephalopathie beziehungsweise Enzephalitis; sowie ödematöse Extremitätenreaktionen mit Zyanose oder Purpura nach Hib-haltigen Impfstoffen, die sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden zurückbilden. Diese Auflistung bedeutet ausdrücklich keinen belegten ursächlichen Zusammenhang mit Hexyon, sondern dient der vollständigen und transparenten Aufklärung, wie sie die EMA für Impfstoffe mit diesen Bestandteilen vorschreibt.
Zur Einordnung der Wirksamkeit: In Zulassungsstudien mit über 3.400 Kindern entwickelten laut EMA-Zusammenfassung 90 bis 100 Prozent der Geimpften nach drei Grunddosen protektive Antikörperspiegel gegen die abgedeckten Erreger.
9. Kombination mit anderen Impfungen
Laut EMA-Fachinformation kann Hexyon zeitgleich, aber an unterschiedlichen Injektionsstellen, mit folgenden Impfstoffen verabreicht werden: Pneumokokken-Konjugatimpfstoff, MMR-Impfstoff (Masern-Mumps-Röteln), Varizellen-Impfstoff, Rotavirus-Impfstoffen, Meningokokken-C-Konjugatimpfstoff sowie Meningokokken-ACWY- und Meningokokken-B-Impfstoffen. Bei gleichzeitiger Gabe mit einem MenB-Impfstoff besteht ein erhöhtes Fieberrisiko; getrennte Impftermine können in diesem Fall erwogen werden. Wichtig: Hexyon darf nicht mit anderen Impfstoffen gemischt werden – jeder Impfstoff wird als eigene Injektion verabreicht.
10. Historischer Hintergrund: der Fall Hexavac
Warum wird bei neueren hexavalenten Impfstoffen wie Hexyon die Immunogenität gegen Hepatitis B in der Zulassungsstudie und der Überwachung nach Markteinführung besonders genau beobachtet? Die Antwort liegt in einem Präzedenzfall: Der Vorläufer-Sechsfachimpfstoff Hexavac, ebenfalls aus dem Sanofi-Pasteur-Umfeld und im Jahr 2000 zugelassen, wurde 2005 von der EMA als Vorsichtsmaßnahme ausgesetzt. Grund waren Bedenken hinsichtlich des Langzeitschutzes gegen Hepatitis B – bei geimpften Kindern zeigten sich im Zeitverlauf abnehmende Anti-HBs-Antikörperspiegel. Die Zulassung wurde 2012 endgültig zurückgezogen. Wichtig zur Einordnung, wie es das deutsche Paul-Ehrlich-Institut (PEI) 2005 in seiner FAQ zu diesem Fall festhielt: Die kurzfristige Schutzwirkung gegen die fünf übrigen in Hexavac enthaltenen Erkrankungen war von dieser Aussetzung nicht betroffen – es ging ausschließlich um die längerfristige Hepatitis-B-Komponente. Dieser Fall erklärt, warum bei Hexyon die Hepatitis-B-Immunogenität in Zulassungsstudie und Post-Marketing-Überwachung im besonderen Fokus steht.
11. Häufige Fragen von Eltern
Ist Hexyon nun ein 5-fach- oder ein 6-fach-Impfstoff?
Ein 6-fach-Impfstoff. Laut der zentralen EU-Zulassung der EMA schützt Hexyon vor Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis und Haemophilus influenzae Typ b – sechs Erkrankungen. Details dazu im Abschnitt „Hexyon: ein 6-fach-, kein 5-fach-Impfstoff" ganz oben.
Sind Hexyon und Hexacima dasselbe Präparat?
Ja. Laut EMA haben beide Präparate exakt dasselbe Zulassungsdatum, denselben Zulassungsinhaber und eine identische Zusammensetzung, Indikation und Dosierung – es handelt sich um dasselbe Produkt unter zwei Handelsnamen.
Ist Hexyon dasselbe wie Vaxelis?
Nein. Vaxelis ist zwar ebenfalls ein hexavalenter Impfstoff, stammt aber von einem anderen Zulassungsinhaber (MCM Vaccine B.V., ein Gemeinschaftsunternehmen von Sanofi Pasteur und MSD) und wurde eigenständig geprüft und zugelassen. Details im Abschnitt „Hexacima und Vaxelis".
Warum ist Hexyon in den USA und in Australien nicht erhältlich?
Weil Hexyon dort schlicht nicht zugelassen wurde. In beiden Ländern werden stattdessen der eigenständig zugelassene Impfstoff Vaxelis beziehungsweise Infanrix hexa (GSK) eingesetzt.
Kann mein Kind trotz Frühgeburtlichkeit geimpft werden?
Ja. Laut EMA-Fachinformation wird die Impfung ausdrücklich empfohlen, auch bei Frühgeborenen. Bei extremer Frühgeburtlichkeit (bis zur vollendeten 28. Schwangerschaftswoche) besteht ein erhöhtes Apnoe-Risiko, weshalb eine Überwachung über 48 bis 72 Stunden nach der Impfung empfohlen wird. In einer Studie an 143 Frühgeborenen waren die Reaktionen ansonsten mit denen reifer Kinder vergleichbar.
Muss die Impfung bei einem fiebrigen Infekt verschoben werden?
Nur bei mittelschwerer oder schwerer akuter fieberhafter Erkrankung. Ein leichter Infekt oder niedriges Fieber ist laut EMA-Fachinformation kein Grund, die Impfung zu verschieben.
12. Wann und wie Sie mit uns sprechen sollten
Die in der Fachinformation als „sehr häufig" gelistete milde Reaktion nach der Impfung – etwas Fieber, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, eine gerötete oder geschwollene Einstichstelle – ist erwartbar und für sich genommen kein Grund zur Sorge. Wie Sie kindliches Fieber altersgerecht einordnen und wann es ärztlich abgeklärt werden sollte, erklärt ausführlich unser Artikel Fieber bei Kindern. Melden Sie sich in der Ordination dagegen aktiv bei anhaltend hohem Fieber über 39,6 °C, einer ungewöhnlich ausgedehnten Schwellung der geimpften Extremität, einem auffallend schlaffen oder schwer erweckbaren Kind (hypotone-hyporesponsive Episode), einem Krampfanfall oder Anzeichen einer allergischen Reaktion unmittelbar nach der Impfung.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Kind wegen einer Vorerkrankung, einer früheren auffälligen Impfreaktion, einer bekannten Phenylketonurie oder Frühgeburtlichkeit von den allgemeinen Empfehlungen abweichende Vorsichtsmaßnahmen braucht, sprechen Sie das am besten schon vor dem Impftermin an – nicht erst danach. Welches konkrete 6-fach-Präparat in unserer Ordination zum Einsatz kommt und nach welchem Schema aktuell geimpft wird, können Sie ebenfalls jederzeit direkt bei uns erfragen.
13. Wichtigste Leitlinien und Fachgesellschaften
- Hexyon – Overview / European Public Assessment Report (EPAR) – European Medicines Agency (EMA), Europäische Union, 2013
- Hexyon – Anhang I: Summary of Product Characteristics (SmPC) – European Medicines Agency (EMA), Europäische Union, 2013 (konsolidierte Fassung)
- Hexacima – European Public Assessment Report (EPAR) – European Medicines Agency (EMA), Europäische Union, 2013
- Vaxelis – European Public Assessment Report (EPAR) – European Medicines Agency (EMA), Europäische Union, 2016
- Prequalified Vaccines Database (Datenbankabfrage zum Eintrag „Hexyon") – World Health Organization (WHO), global, 2026
- Schweizerischer Impfplan 2026 – Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF), Schweiz, Stand Februar 2026
- FAQ zur EMEA-Bewertung/Aussetzung von Hexavac – Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Deutschland, 2005
- Fachartikel „Hexavalenter Impfstoff" – Wikipedia (Deutsch/Englisch), ergänzende Sekundärquelle zu internationaler Verbreitung und zum deutschen/österreichischen 2+1-Schema-Hinweis, mit Verweis auf ein Epidemiologisches Bulletin der STIKO (Deutschland, 2020), abgerufen 2026
Hinweis zur Entstehung dieses Beitrags
Der Text dieser Seite gibt die amtliche Gebrauchs- beziehungsweise Fachinformation im Wortlaut wieder. Inhaltlich ist daran nichts verändert. Die Übernahme aus dem Original-PDF in die Darstellung dieser Seite erfolgte maschinell mit Hilfe von künstlicher Intelligenz.
Ergänzende Abschnitte außerhalb des Originaltexts sind als solche gekennzeichnet und wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt.
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